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Region Aktiv
Freitag, 23. Februar 2018 14:06 Uhr
Foodtrucks bringen erneut Geschmack-Highlights nach Höxter
Freitag, 23. Februar 2018 07:39 Uhr

Beverungen (red). Alles live! Fast 20 Jahre nach der Londoner Premiere kommt „Das Phantom der Oper“ am Samstag, den 24. Februar 2018 um 20 Uhr in die Stadthalle Beverungen. In einer zeitgemäßen, aufwändigen und ausdrucksstarken Neuinszenierung mit Star-Besetzung und einem beeindruckenden Bühnenbild hat das Musical bereits vor zwei Jahren in Beverungen begeistert. Auf Einladung der Kulturgemeinschaft gastiert der Musical-Erfolg mit Weltstar Deborah Sasson und großem Ensemble nun erneut in der Weserstadt.

Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Es können aber auch noch Tickets im Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden oder unter der Telefonnummer 0 52 73 / 392 223 im Kulturbüro reserviert werden. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: MM Konzerte GmbH, Kassel

Freitag, 23. Februar 2018 06:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Spuren des Orkans Friederike in den Wäldern der Kreise Paderborn und Höxter werden vielerorts noch lange zu sehen sein. Das Regionalforstamt Hochstift hatte direkt nach dem Orkan am 18. Januar eine allgemeine Sperrung für alle Waldflächen für den Erholungsverkehr verfügt. Diese Sperrung endet nun am 28. Februar. 

Damit ist das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ab 1. März wieder erlaubt. Mit der Aufhebung der Waldsperrung weist die Forstbehörde aber gleichzeitig darauf hin, dass noch nicht alle umgestürzten Bäume bzw. sturmbedingten Gefahren an den Wegen beseitigt werden konnten und einige Wald- und Wegebereiche daher nach wie vor nicht begehbar sind.

Waldbesitzer können auf begründeten Antrag beim Regionalforstamt und entsprechender Genehmigung daher einzelne Waldbereiche vorübergehend weiter sperren. Grundsätzlich erfolgt das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr. Nicht alle potenziellen Risiken können erkannt und durch den Waldbesitzer beseitigt werden. Zu natur- und waldtypischen Gefahren zählen dabei insbesondere solche, die von lebenden und toten Bäumen bzw. Teilen von diesen ausgehen. Das gilt auch für normale Forstwirtschaftswege.

Dort müssen Waldbesucherinnen und Waldbesucher in den kommenden Monaten zudem mit einer verstärkten Holzabfuhr aus den Windwurfflächen und mit entsprechenden Wegeverhältnissen rechnen. Insbesondere Bereiche, in denen Holz geerntet oder verladen wird, müssen weiträumig umlaufen werden. Das Betreten von Waldflächen, wo Forstwirte und Forstmaschinen Sturmholz aufarbeiten ist, wie auch bei normalen Holzerntemaßnahmen, verboten, weil sehr gefährlich.

Grundsätzlich appelliert das Regionalforstamt nochmal an den gesunden Menschenverstand jedes Einzelnen beim Betreten des Waldes bzw. der Sturmgebiete. Gut einen Monat nach dem Orkan, der in einigen Wäldern in der Region heftigere Spuren als der Orkan Kyrill hinterlassen hat, ist man vielerorts noch weit vom Normalzustand entfernt.

Foto: Jan Preller - Wald und Holz NRW

Freitag, 23. Februar 2018 06:12 Uhr

Höxter (red). „Anhand eines Theaterstückes Unterrichtsinhalte zu erfassen und zu erfahren, ist eine großartige, abwechslungsreiche und spannende Methode, zu lernen und sich zu bereichern - gleichzeitig macht es auch noch Spaß“, waren sich die Zuschauer einig. Nicht nur den 160 in der Aula anwesenden Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Kreis Höxter hat das Theaterstück gefallen, auch die zwei professionell ausgebildeten Schauspielerinnen empfanden es als bereichernd, ihr Stück zu präsentieren und nachher eine Diskussion anzuregen.

In dem Stück über Macht und Ohnmacht von Katrin Heinke lernen sich die scheinbar selbstsichere Franzi und die stille Laura kennen, welche nicht unterschiedlicher hätten sein können. Was zunächst als vermeintlich harmlose Neckerei zwischen den Schülerinnen beginnt, wächst sich im Laufe der Zeit zu knallhartem Psychoterror aus, der das Selbstvertrauen Lauras immer mehr unterhöhlt und tragische Konsequenzen hat. Warum werden Menschen zu Opfern? Was bringt Menschen dazu, andere fertig zu machen? Wie reagieren Außenstehende darauf? Diese Fragen wurden im Anschluss lebhaft diskutiert sowie auch die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikanierung. Am Ende war die Betroffenheit groß, dass alles getan werden muss, um das zu verhindern.

Foto: BKHX

Donnerstag, 22. Februar 2018 20:54 Uhr

Höxter (TKu). Der Rat der Stadt Höxter hat sich mehrheitlich für die Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 entschieden. Bürgermeister Alexander Fischer hat im Vorfeld an alle Ratsmitglieder appelliert, dem Beschlussvorschlag für die Bewerbung zu folgen. Es sei ein Abwägungsprozess, der die Kosten auf der einen Seite und den Nutzen auf der anderen Seite einbeziehen muss. Bürgermeister Fischer sieht die Bevölkerung mehrheitlich hinter der Landesgartenschau-Bewerbung stehen.

Die CDU-Fraktion sieht nach eigenen Angaben sowohl die Risiken als auch die Chancen, die ihrer Meinung nach überwiegen. Die Chance sollte nach Meinung der CDU nicht verpasst werden. Fraktionsvorsitzender Stefan Berens will den Haushalt aber in jedem Fall in sicherem Fahrwasser belassen, auch wenn dazu Einschnitte an anderer Stelle nötig sind. Die SPD sei sich bewusst, dass die heutige Ratsentscheidung die Haushalte von 2023 bis 2048 betreffen werde. Werner Böhler sieht ebenfalls die Chancen und eine positive Stadtentwicklung im Vordergrund. Probleme gäbe es mit dem dritten Partner, mit dem das herzogliche Haus Corvey gemeint ist. Das beträfe in erster Linie die zu erwerbenden Grundstücke bei Corvey.

Die SPD war sich nicht einig, stimmte aber dennoch mehrheitlich dafür. Kritik gab es von SPD-Ratsmitglied Hans-Josef Held, was die Pflege der Landesgartenschau betrifft. Es sei nach Meinung Helds schon jetzt eine Herausforderung, die Ortschaften zu pflegen. Die FDP fühlt sich sehr mitgenommen von der Stadt Höxter und steht voll hinter dem Projekt. Auch die Grünen stehen dem Projekt sehr positiv gegenüber.

Der Mehrwert für die Stadt und den ländlichen Raum sei enorm. Grünen-Fraktionsvorsitzender Ludger Rothers ist begeistert und voller Euforie für die Landesgartenschau 2023. Bei den Bürgern müsse noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die UWG-Fraktion gab einige Risiken zu bedenken. Die Chancen würden aber nach Meinung der UWG überwiegen. UWG-Fraktionsvorsitzender Georg Heiseke dankte Frau Koch und der Verwaltung für ihre Bemühungen. Nach Meinung der Bürger für Höxter könne eine konkrete Vorausplanung und die Kosten aufgrund der Kürze der Zeit von der Bekanntgabe bis zur Abstimmung zur Bewerbung nicht sicher genug eingeschätzt werden.

Die BfH machte ihre Zustimmung von der anschließenden Ausführung des städtischen Kämmerers abhängig. Kämmerer Stadermann stellte die finanziellen Konsequenzen des Projektes vor. Er verwies auf die Machbarkeitsstudie des Büros Heuschneider. Ob die Landesgartenschau ein Erfolg wird, das könne man erst in fünf Jahren genau sagen. Der städtische Haushalt sei nicht auf Rosen gebettet.

Stadermann rechnet mit etwa 250.000 Euro jährlicher Haushaltsbelastung ab dem Jahr 2023. Nach sieben Jahren Haushaltssicherung sollte es nicht unmöglich sein, die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Gegenüber der BfH sagte Stadermann, dass er keine hellseherischen Fähigkeiten hätte. Genaue Zahlen nannte er nicht. Nach seinem Plädoyer legte er die Verantwortung für das Großprojekt in die Hände des Rates mit allen Konsequenzen. Mit sieben Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen, die aus allen Fraktionen stammten, stimmte der Rat dem Beschlussvorschlag mehrheitlich zu. Bürgermeister Alexander Fischer erklärte, das bereits am ersten März mit Bussen in die Landeshauptstadt nach Düsseldorf gestartet werden soll für die Abgabe der Bewerbung um die Landesgartenschau 2023. Jede interessierte Bürgerin und jeder Bürger sei dazu recht herzlich eingeladen.

Foto: Kube

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Blaulicht
Donnerstag, 22. Februar 2018 10:53 Uhr
Nach Einbruch: Polizei bittet um Hilfe
Donnerstag, 22. Februar 2018 10:24 Uhr

Drenke (red). Am 10. Februar hielt die Löschgruppe Drenke der Freiwilligen Feuerwehr Beverungen Rückschau auf das vergangene Jahr. Zur Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Drenke konnte Löschgruppenführer Oberbrandmeister Mirko Schoppmeier neben den aktiven Kameraden, den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Beverungen Stadtbrandinspektor Markus Knipping sowie den Zugführer des Löschzuges 3 Brandoberinspektor Sebastian Hundt begrüßen. Ein besonderer Gruß galt den Kameraden der Ehrenabteilung mit den ehemaligen Brandmeistern Diethelm Schilling und Herrmann Vieth an der Spitze. Anschließend gedachte man den verstorbenen Mitgliedern der Löschgruppe Drenke, vor allem dem langjährigem Mitglied Herrmann Gaentzsch, der im Jahr 2017 verstorben war.

Einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr gaben Löschgruppenführer Mirko Schoppmeier und Schriftführer Johannes Jagemann: So wurde die Löschgruppe zu insgesamt fünf Einsätzen und einer Alarmübung gerufen. Darüber hinaus wurde eine Brandsicherheitswache in der Stadthalle Beverungen geleistet. Neben der Teilnahme mehrerer Kameraden an verschiedenen Lehrgängen wurde die Ausbildung an insgesamt 16 Dienstabenden vertieft. Markus Knipping gab anschließend einen Überblick über Aktivitäten und Planungen auf Stadtebene. Anschließend konnte er noch folgende Ehrungen und Beförderungen vornehmen:

Nach erfolgreicher Teilnahme am Leistungsnachweis erhielten Christina Böhner, Sebastian Böhner, Jan Held und Tim Weißenstein das Leistungsabzeichen in Bronze und Matthias Mikus das Leistungsabzeichen in der Sonderstufe Gold auf grünem Grund. Christina und Sebastian Böhner sowie Tim Weißenstein wurden nach bestandenem Truppmannlehrgang zur Feuerwehrfrau bzw. zu Feuerwehrmännern ernannt. Ferner wurde Thorsten Dettke zum Sicherheitsbeauftragen ernannt. Die Löschgruppenführer Mirko Schoppmeier und Matthias Mikus hatten sich am Institut der Feuerwehr NRW in Münster weitergebildet und erhielten dafür Teilnahmebescheingungen.

Der stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Beverungen Markus Knipping und Zugführer Sebastian Hundt bedankten sich jeweils für die gute Zusammenarbeit, die auch in Zukunft weitergeführt werden soll. Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes, wurde der Blick vor allem auf die Zukunft gerichtet. Neben dem obligatorischen Dienstplan stehen bereits einige Aktivitäten für 2018 fest, wie z.B. die Teilnahme am Leistungsnachweis und Einladungen zu Festen befreundeter Löschgruppen.

Bereits seit einigen Jahren stand die Idee im Raum, die Aktivitäten der Feuerwehr im Rahmen der Dorfgemeinschaft in einen eigenen Verein zu überführen. Diese wurde am Anschluss an die Jahresdienstbesprechung in die Tat umgesetzt. Es wurde der Verein "Freiwillige Feuerwehrkameradschaft Drenke" gegründet, in dem künftig alle Tätigkeiten gebündelt werden, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Dienstgeschehen stehen.

Foto: Ansgar Hundt, Feuerwehr Beverungen

Mittwoch, 21. Februar 2018 18:44 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die beiden als vermisst gemeldeten Jugendlichen aus Heinsen sind aus eigenem Antrieb gegen 17:30 Uhr am heutigen Mittwoch mit dem Pkw der Familie wohlbehalten an die elterlichen Wohnadressen zurückgekehrt. Sie befinden sich zurzeit in der Obhut der Polizei, von wo aus die weiteren Fürsorgemaßnahmen durchgeführt werden. Damit können die Fahndungsmaßnahmen, die am Mittwochmorgen eingeläutet worden sind, nachdem die beiden Jugendlichen der Polizei als vermisst gemeldet worden sind, eingestellt werden. Die Jugendlichen im Alter von 14 und 16 Jahren waren mit einem Pkw einer der Familien unterwegs.

 

Mittwoch, 21. Februar 2018 14:52 Uhr

Borgenteich (red). In den frühen Morgenstunden des Mittwochs ist in Borgenteich-Muddenhagen in der „Ringstraße“ ein Bauernhaus vollständig abgebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der 79 Jahre alte Bewohner in seinem Schlafzimmer im Obergeschoss des Hauses auf, als er gegen 3.20 Uhr einen Brandgeruch wahrnahm. Auf Grund der bereits starken Rauchentwicklung im Treppenhaus musste der Mann das Haus über den Dachboden, der mit der ehemaligen Stallung des Hauses verbunden ist, verlassen. Glücklicherweise wurde der Mann nicht verletzt.

„Weil die Decken des Gebäudes aus Lehm/Stroh (Wellerdecken) bestanden, griff das Feuer sehr schnell auf das 1. Obergeschoss und dann in den Dachstuhl über“, heißt es seitens der Feuerwehr der Stadt Borgenteich. Zunächst wurden die Wehren aus Borgentreich, Bühne, Manrode und Muddenhagen alamiert. Da der Ort des Brandes sehr verwinkelt ist, wurden im Verlauf die Feuerwehren aus Borgholz, Körbecke und Rösebeck hinzugerufen, um die bisherigen Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Ebenfalls vor Ort war die Drehleiter aus Beverungen.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Brand offensichtlich im Bereich des Wohn- und Esszimmers ausgebrochen ist. „Derzeit liegen keine Erkenntnisse für ein Fremdverschulden vor“, heißt es seitens der Polizei weiter.

Das Gebäude brannte trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten der Feuerwehr komplett aus. Darüber hinaus entstanden auch Schäden an einem angrenzenden Nachbarhaus.

 

Fotos: Feuerwehr Stadt Borgenteich

Mittwoch, 21. Februar 2018 12:15 Uhr

Höxter/Lauenförde (r). Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat nun einen Haftantrag gegen einen 41-jährigen Mann aus dem Kreis Höxter gestellt. Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen ist er dringend verdächtig, in den frühen Morgenstunden des 20. Februar 2018 in Lauenförde einem 47-Jährigen vor dessen als Garage genutzter Scheune aufgelauert zu haben, um ihn mit Benzin zu übergießen, anzuzünden und auf diese Art heimtückisch und grausam zu töten.

Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, soll sich der Beschuldigte mit einem dafür präparierten Behältnis dem Zeugen von hinten genähert haben. Als der Zeuge sich zufällig umgedreht habe, sei er von dem Beschuldigten mit Benzin übergossen worden. Der Zeuge, der ein Pfefferspray bei sich geführt habe, soll sich damit jedoch zur Wehr gesetzt haben, so dass ihm letztlich die Flucht gelungen sei, bevor der Beschuldigte seinen Plan habe umsetzen können.

Der Beschuldigte, der kurz nach Eintreffen der Beamte am Tatort angetroffen werden konnte, hat sich dahin eingelassen, lediglich das Fahrzeug des Zeugen habe in Brand setzen wollen. Hintergrund des Geschehens soll sein, dass der Beschuldigte den Zeugen für seinen Arbeitsplatzverlust verantwortlich mache. Die Ermittlungen dauern an.

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Politik
Donnerstag, 22. Februar 2018 13:51 Uhr
Neues Fahrzeug bietet Zeitvorteil bei der Rettung von Menschenleben - Neues Hilfeleistungslöschfahrzeug in Boffzen offiziell seiner Bestimmung übergeben
Donnerstag, 22. Februar 2018 05:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreisvorstand der SPD lehnt den Antrag des Bilster Berg Drive Resort auf Ausweitung des Betriebs der Strecke ab, dies geht aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervor. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf verlässliche und nachhaltige Zusagen vom Kreis und dem Rennstrecken-Betreiber. Die ‚Salamitaktik‘ des Betreibers der Rennstrecke am Bilster Berg darf jetzt nicht mehr aufgehen!“, so Christoph Dolle, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Höxter.

Die Kreis-SPD macht deutlich, dass egal von welcher Position man sich dem letzte Woche erörterten Antrag auf weitere Intensivierung des Streckenbetriebes nähere, die Bürgerinnen und Bürger in Nieheim und Umgebung sollten darauf vertrauen dürfen, dass die letzte Genehmigung des Kreises Höxter weiter Bestand habe.

„Insbesondere bezüglich des Ansinnens des Streckenbetreibers, dem Alten- und Pflegeheim St. Nikolaus Hospital in Nieheim den Status einer Pflegeanstalt nach der sogenannten ‚TA Lärm‘ absprechen zu wollen, könne und dürfe der Kreis Höxter nicht nachgeben“, erklärt die Kreis-SPD weiter.

Die SPD auf Kreisebene schließt sich demnach den Einwendungen und in der Erörterung am 15. Februar erneut vorgebrachten Argumenten des St. Nikolaus-Hospitales, aber auch der Bürgerinitiative „Ruhe am Bilster Berg“, den Naturschutzverbänden sowie der Städte Bad Driburg, Nieheim und Steinheim inhaltlich vollumfänglich an.

„Die Betreiber der Strecke sollten sich als Unternehmer in einer sozialen Marktwirtschaft ihrer Verantwortung in der Region für ein gedeihliches Miteinander wieder bewusster werden!“, so Dolle, der abschließend feststellt: „Gewinnmaximierung und einseitige Intensivierung auf dem Rücken der Region sind nicht die richtigen Zeichen für diese Verantwortung!“ 

Foto: Symbolfoto

Mittwoch, 21. Februar 2018 19:13 Uhr

Höxter (red). Die Fraktion „Bürger für Höxter“ habe sich nach eigenen Angaben in den letzten Wochen intensiv mit dem Vorhaben der Stadt Höxter, sich um die Austragung der Landesgartenschau 2023 zu bewerben, auseinandergesetzt. Am Mittwochabend hat die Fraktion eine Presseerklärung herausgegeben, die nachfolgend im Wortlaut wiedergegeben ist: Die Kommunen, die in der jüngeren Vergangenheit in NRW die Landesgartenschau ausgetragen haben, konnten durchweg davon profitieren. Der erzielte Profit war nicht nur monetär, sondern insbesondere haben die Städte in Bezug auf die Stadtentwicklung, das Erscheinungsbild, den Bekanntheitsgrad und in vielen Bereichen mehr auch über die Austragungszeit der Landesgartenschau hinaus profitiert. Nicht zuletzt haben auch die Einwohner der Städte von der Durchführung der Landesgartenschau profitiert und die Städte konnten auch ihr Image verbessern. Diese Imageverbesserung hat sich durchweg positiv auf den Fremdenverkehr aber auch auf den Wirtschaftsstandort der Austragungsstädte ausgewirkt.

Die Austragung einer Landesgartenschau birgt also für jede Stadt erkennbar viele Chancen. Leider, so sagt es aber bereits eine in der Wirtschaft gebräuchliche Weisheit, liegen die Chancen immer ganz nah bei den Risiken. So gilt es in Höxter insbesondere für die Ratsmitglieder bei der Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 eine intensive Abwägung der Chancen und der Risiken durchzuführen.

Die aktuell vorliegende Situation lässt leider eine vollumfängliche sachorientierte Risikoabwägung in Höxter nach Überzeugung der Fraktion „Bürger für Höxter“ nicht zu. Dies liegt wesentlich an der vergleichsweise geringen Vorlaufzeit von noch nicht einmal einem halben Jahr zwischen dem Aufgreifen der Idee und dem Abgabetermin für die Bewerbung. Diese kurze Vorlaufzeit geht zu Lasten notwendiger Details, um überhaupt die Kosten fundiert und sachgerecht abschätzen zu können. Dies zeigt sich eindrucksvoll in der sprunghaften Entwicklung der Kostenschätzungen in den letzten Wochen nach oben.

Der Fairness halber muss aber auch gesagt werden, selbst bei ausreichender Vorlaufzeit sich ein Projekt wie die Austragung einer Landesgartenschau in fünf Jahren nicht detailliert und hinsichtlich der Kosten fundiert vorausplanen lässt. Da die Risiken insbesondere im Bereich der Investitions- und Durchführungskosten nur unzureichend eingeschätzt werden können, sollten die Umfeldbedingungen eines Projektes dieser Größenordnung stimmig sein.

Daran sind aus Sicht der Bürger für Höxter aber leider Zweifel angebracht. 

Steht die Verwaltung und hier insbesondere der Verwaltungsvorstand geschlossen hinter dem Projekt?

Das wird von den Bürgern für Höxter bezweifelt. Die Bürgermeister waren in Städten wie Rietberg oder Bad Lippspringe die "Zugpferde" ihrer Landesgartenschauvorhaben. Ob unser Bürgermeister dazu überhaupt in der Lage ist, ein "tatkräftiges" Zugpferd zu sein, darf aus den Erfahrungen der bisherigen Amtsführung durchaus bezweifelt werden.

Der Kämmerer müßte das finanziell herausfordernde Projekt objektiv begleiten und den Entscheidungsträgern verläßliche Einschätzungen der finanziellen Auswirkungen der Austragung einer Landesgartenschau vermitteln. Ein Herumeiern, wie es der Kämmerer in den letzten Wochen vorgezogen hat, führt leider nur zur Verunsicherung aller Beteiligten. Aussagen, wie ich weiß nicht, ob die Schätzung der Besucherzahlen so eintreffen wird oder wenn das schief geht, müssen Sie bereit sein in 2024 auch die Grundsteuer zu erhöhen, sind hier wenig hilfreich. 

Die Fraktion der Bürger für Höxter fordert vom Kämmerer die klare Aussage, ob auf der Basis der Planungsgrundlagen, der vorliegenden Kostenschätzungen und der weiteren Annahmen wie die Besucherzahlen das Projekt Landesgartenschau 2023 in den vor uns liegenden Haushaltsjahren fundiert dargestellt und geschultert werden kann oder nicht. Sofern finanzielle Risiken, die niemand ausschließen kann, eintreten, sollte der Kämmerer unter Bezug auf die voraussichtliche Entwicklung des Eigenkapitals der Stadt Höxter erklären, welche Einmalverluste in 2023 verkraftbar wären und ob die absehbaren Folgekosten der Unterhaltung und Pflege ab dem Jahr 2024 haushaltsmäßig geschultert werden können.

Die Fraktion „Bürger für Höxter“ macht ihr Votum für oder gegen den Antrag von einer klaren Aussage des Kämmerers abhängig. Dieser ist aufgerufen hier seinen Job zu tun. Sind die vorgesehenen vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Stadt Höxter und dem Herzog ausgewogen? Durch die Einbeziehung des Welterbes Corvey in das Projekt Landesgartenschau 2023 wird ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Höxter gegenüber Mitbewerbern wirkungsvoll zur Geltung gebracht. Die touristische und kulturelle Vermarktung Corveys läßt seit der Ernennung Corveys als Welterbestätte im Sommer 2014 zu wünschen übrig. Es scheint fast so, als ob der mit viel Enthusiasmus begleitete Antrag von Kirche, Herzog, Stadt und Kreis nach der Zielerreichung spontan erlahmte. 

Seitdem im 4. Quartal 2016 die Idee der Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 aufkam, haben sich die „Bürger für Höxter“ für die Einbeziehung von Corvey in das Projekt eingesetzt. Der Managementplan zur Entwicklung der Welterbestätte Corvey sieht in der sogenannten Pufferzone des Welterbes eine Vielzahl von Maßnahmen vor, die in den Aufgabenbereich der Mitantragsteller Stadt Höxter und Kreis Höxter fallen. Durch die Einbeziehung Corveys in das Projekt Landesgartenschau 2023 lassen sich hier erhebliche Synergieeffekte realisieren. Diese Synergieeffekte müssen natürlich bei der Risikoabwägung angemessen positiv berücksichtigt werden. 

Durch die Einbeziehung von Corvey in das Projekt Landesgartenschau 2023 werden dem herzoglichen Haus massive Vorteile frei Haus geliefert. Der Beitrag, den der Herzog insbesondere durch die Zurverfügungstellung von Flächen leisten soll, muss daher in Bezug auf Leistung und Gegenleistung für die Stadt Höxter mindestens ausgewogen sein.

An der Ausgewogenheit von Leistung und Gegenleistung gibt es aber durchaus Zweifel. Sofern die Zweifel nicht ausgeräumt werden können und ein wertmäßig signifikantes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung zu Lasten der Stadt Höxter erkennbar sein, macht die Fraktion der Bürger für Höxter ihr Votum pro oder contra Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 auch davon abhängig. Es darf nicht sein, dass die Stadt Höxter alle Risiken trägt und das herzogliche Haus die Rosinen auf dem Silbertablett serviert bekommt. Die vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Stadt und dem herzoglichen Haus müssen aus Sicht der Bürger für Höxter zwingend öffentlich gemacht werden. Darauf haben die Bürger, die das Projekt Landesgartenschau 2023 mittragen sollen und im Zweifel auch dafür gerade stehen müssen ein Anrecht.

Die Veröffentlichung von in nichtöffentlichen Sitzungen gefassten Beschlüssen ist in der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Höxter als Standard vorgesehen und entspricht damit auch den gesetzlich zu stellenden Anforderungen. Leider ist es in Höxter aber so, dass der Bürgermeister hier nur das öffentlich macht, was ihm gefällt. So ist es wenig verwunderlich, das der weit überwiegende Teil der in nichtöffentlichen Sitzungen gefassten Beschlüsse der Stadt Höxter der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Die Fraktion der Bürger für Höxter erreichen aber auch alarmierende Hinweise von Höxteraner Bürgern, die bemängeln, dass Kritik an der Bewerbung Höxters um die Landesgartenschau 2023 undifferenziert zurückgewiesen wird. Kritiker fühlen sich mundtot gemacht und als Nestbeschmutzer stigmatisiert.

Der offene Umgang mit einem Projekt, dass neben großen Chancen eben aber auch erhebliche Risiken mit sich bringt, erfordert auch, das sich Kritiker frei und offen äußern können, ohne in unangemessener Art und Weise zurückgewiesen zu werden. Der auch in den Printmedien wieder gegebene Hype um die Bewerbung Höxters zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2023 erinnert ein wenig an den Hype um die Bewerbung Corveys zum Welterbe. 

Die Antragstellung war bzw. ist in beiden Fällen eine vergleichsweise einfache Angelegenheit. Sich anschließend nachhaltig um die erfolgreiche Realisierung zu kümmern ist mit viel Arbeit verbunden. Nach der Anerkennung Corveys als Welterbestätte ist der Elan, die Aufgaben aus dem Managementplan umzusetzen, bei allen Beteiligten mit Ausnahme der katholischen Kirche sehr schnell verflogen. Das darf sich bei einer Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 nicht wiederholen. Denn dann werden uns, den Höxteranern, die Risiken letztlich finanziell nur so um die Ohren fliegen.

Foto: red

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Wirtschaft
Freitag, 23. Februar 2018 06:00 Uhr
Ausbildungsmesse: noch wenige Plätze frei
Donnerstag, 22. Februar 2018 05:36 Uhr

Kreis Höxter (red). GfW greift das Thema mit einer informativen Veranstaltung auf Das Thema der Unternehmensnachfolge wir häufig in der Unternehmensführung unterschätz oder erst gar nicht zum Gegenstand gemacht. Dies kann erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen.

„In der täglichen Beratungspraxis ist festzustellen, dass die Frage nach einer geregelten Unternehmensnachfolge sehr oft unbeantwortet bleibt. Meistens kommen Anfragen zu einer Beratung erst dann, wenn der Ernstfall eintritt“, so Tatjana Disse, Prokuristin der GfW. Im Positiven bedeutet das, wenn die Inhaber sich überlegen, in den Ruhestand zu gehen. Im Negativfall, wenn ein unvorhersehbares Ereignis eintritt, so dass die Leitung in einem Unternehmen nicht mehr weiterarbeiten kann. Für beide Fälle sollte eine gute Vorbereitung getroffen werden, da der Nachfolgeprozess sehr komplex ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Dabei stehen nicht nur finanzielle, steuerliche und rechtliche Belange im Fokus, sondern vor allem auch die Moderation des Prozesses im zwischenmenschlichen Bereich. 

„Wir haben das Thema sehr früh aufgegriffen in unserer Familie. Eine Nachfolge kann nicht von heute auf morgen geregelt werden. Man muss von mindestens 10 Jahren ausgehen“, betont Klaus - Dieter Valentin Geschäftsführer des Familienbetriebes der Tischlerei Valentin in Höxter, der seine Tochter zur Nachfolgerin aufgebaut hat.

Auch Wilhelm Heidbrede (KfU – Unternehmensberatung), der seit fast 20 Jahren Unternehmensnachfolgen begleitet, sieht vor allem in den häufig sehr Komplexen Situationen, immer wieder eine neue Herausforderung. „In den Gesprächen tauchen immer wieder neue Aspekte auf, die es zu berücksichtigen gilt. Da spielen neben den rein finanziellen Fragen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen eine entscheidende Rolle“, so Heidbrede. 

Leider ist das Thema in den letzten Jahren kaum sichtbar. „Vor ca. 20 Jahren wurde die Unternehmensnachfolge sowohl bundes- als auch landespolitisch verfolgt und im Rahmen von Projekten und Kampagnen sichtbar gemacht. Das ist der letzten Zeit etwas zu kurz gekommen. Auch spezielle Fördermöglichkeiten für die Unternehmensnachfolge wären zu begrüßen“, gibt Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW, zu bedenken.

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH bietet am Donnerstag, den 22.03.2018, in der Zeit von 17 Uhr bis ca. 19:30 Uhr eine Veranstaltung zum diesem wichtigen Thema an. Mit der Veranstaltung soll für diese unternehmerische Herausforderung sensibilisiert und Praxisansätze geliefert werden, wie eine Nachfolgeregelung in die strategische Unternehmensführung einbezogen werden kann. Im Veranstaltungsraum der GfW im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 7, Höxter haben Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit, mit Tatjana Disse von der GfW, dem erfahrenen Unternehmensberater Wilhelm Heidbrede und dem Unternehmer Klaus-Dieter Valentin von der Tischlerei Valentin RenoTec GmbH zu diskutieren und aus den Erfahrungen der Gesprächsteilnehmer Kenntnisse für das eigene Unternehmen abzuleiten.

Weitere Informationen sind bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbh unter 05271 9743-15 erhältlich. Die Anmeldung sollte bis Freitag, den 16.03.2018, unter gleicher Telefonnummer oder per E-Mail (td@gfwhoexter.de) erfolgen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Foto: GfW

Mittwoch, 21. Februar 2018 08:16 Uhr

Höxter (red). Groß war die Freude der Studierenden kürzlich über ihren Abschluss an der Fachschule für Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Absatzwirtschaft am Standort Höxter. Die erfolgreichen Absolventen dürfen sich fortan als staatlich geprüfte Betriebswirte bezeichnen. Zu den Gratulanten gehörten der stellvertretende Landrat Heinz-Günter Koßmann, Schulleiter Michael Urhahne und die Fachlehrerinnen und –lehrer der Fachschule Wirtschaft am Schulort Höxter. Dem Anlass entsprechend nahmen die Absolventen ihren Abschluss in der Aula des Berufskollegs am Schulstandort in Höxter entgegen.

Zuvor konnten Schulleiter Michael Urhahne, der stellvertretende Landrat Heinz-Günther Koßmann und der Bildungsgangkoordinator Thorsten Schäfer die große Bedeutung dieses Bildungsganges für die Region X und die Leistung der Studierenden hervorheben.

Elmar Gierse (Geschäftsführer der Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG) stellte mit Blick auf die Studierenden fest: „Die regionale Wirtschaft braucht Sie!“. Jessica Möhle (Kurssprecherin) setzte mit einer pointenreichen Absolventenrede und einem gelungenen Musikbeitrag den festlichen Schlusspunkt auf dieser gelungenen Feier. Im anschließenden Projektforum hatten die Gäste die Möglichkeit die unterschiedlichen Projektarbeiten der Studierenden ausführlich zu begutachten.

Die erfolgreichen Absolventen sind: Laura Böschen,Malte Cromberg, Marie-Christin Ferentschick, Martin Fischer, Frederic Helm, Stephan Henke, Alexander Hummel, Bernd Koch, Christopher Leßmann, Alexander Maller, Jana Massolle, Jessica Möhle, Sebastian Müller, Dominik Ohm, Süleyman Öztürk, Verena Röhl, Sven Spieker und Alexandra Steinhage.

Foto: BKHX

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Sport
Montag, 19. Februar 2018 07:30 Uhr
Volleyballerinnen des SV Höxter und Warburger SV siegreich
Sonntag, 18. Februar 2018 07:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Rahmen der Bewegungsförderung im Kindergarten und Sportverein bietet der Kreissportbund Höxter am Mittwoch, 18. April, einen Kurz-Workshop mit dem Titel „Im Zirkus“ an. Anmeldungen nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an. In diesem Workshop können neue und vielleicht ungewöhnliche Alltagsmaterialien zur Schulung der Wahrnehmung und der motorischen Fähigkeiten bei Kindern ausprobiert werden. Die Teilnehmer (2. Lizenzstufe ÜL-B) werden erfahren,wie alltägliche Gegenstände kreativ eingesetzt werden können. Dabei werden kleine Kunststücke unter Einbezug von Alltagsmaterialien erarbeitet.

Sonntag, 18. Februar 2018 06:39 Uhr

NRW (red). Am 14. April 2018 startet der Landessportbund NRW das Aktionsjahr„Tage der Ehre – 365 Aktionen fürs Ehrenamt“. Dabei sind alle Mitgliedsorganisationen und die Sportvereine aufgerufen, mitzumachen. Und das Beste: Ab sofort besteht die Möglichkeit, für die Durchführung einer Aktion 500 Euro für die Vereinskasse zu erhalten. Die Sportorganisation, die als erste einen bestimmten Tag im Kalender mit ihrer Idee zu einer Aktion zum „Tag der Ehre“ besetzt, kann sich die Fördersumme sichern. Mehr hier.

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Panorama
Mittwoch, 21. Februar 2018 06:46 Uhr
„Still Reaching for Darkness“-Festival in der Stadthalle Steinheim - sechs Bands garantieren Metal vom Feinsten
Mittwoch, 21. Februar 2018 05:18 Uhr

Paderborn (red). Im Rahmen der Ausstellung „Briten in Westfalen“ hält die Landschaftsarchitektin Verena Butt aus Hannover am Freitag, 23. Februar, im Stadtmuseum Paderborn einen Vortrag zum Thema: „Von der Landebahn zum Park. Neue Freiräume auf militärischen Flächen.“ Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet um 20.30 Uhr.

Mit dem Abzug des Militärs ergeben sich vielschichtige Fragen: Was wird aus Flugplätzen, Munitionsdepots und Manövergeländen? Wie wird bei der Umgestaltung der Landschaft mit den Spuren der militärischen Geschichteumgegangen? Welche Geschichte bleibt bei der Umgestaltung von Flächen sichtbar und welche verschwindet? Wie sollen künftige Generationen die Landschaft erleben?

Die Konversion eröffnet viele Möglichkeiten für die Freiraumgestaltung. Verena Butt präsentiert anhand vieler Fotos spannende Projekte aus anderen Regionen Deutschlands und stellt unterschiedliche Lösungsansätze für militärische Flächen zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Foto: Butt

Mittwoch, 01. November 2017 16:56 Uhr

Hardehausen (red). „Hier kann nicht sein ein böser Mut, wo da singen Gesellen gut, hier bleibt kein Zorn, Zank, Haß noch Neid, Weichen muß alles Herzeleid.“ So schrieb Dr. Martin Luther in der Vorrede für Johann Walters Büchlein „Lob und Preis der löblichen Kunst Musica", das 1538 in Wittenberg erschien. Luthers Worte drücken klar und deutlich aus, dass Musik zur ethischen Grundausrüstung gehört und Harmonie für ein besseres Miteinander genutzt werden sollte und für jeden durchaus erlernbar ist.

Mit Klängen aus der Lutherzeit in die Gegenwart wirken, das versprechen sich die Organisatoren des Konzertes im Umfeld von Luthers Geburtstag am 12. November 2017 um 18.00 Uhr in der neuen Klosterkirche in Hardehausen.

Ein Auftritt mit den Sängern des Ensembles Col Voc bietet aber weitaus mehr durch klingende Rauminszenierung von Sprecher, Jazz-Musikern und Spezialisten für Musik aus aus der Lutherzeit. Mit dabei sind der Rezitator und der erfahrene LutherDramaturg, Dr. Peter Schütze, die Gregorianik-Schola Marienmünster-Corvey. Reinhard Klinkemeier Percussion und Piotr Techmanski, Saxophon von der Johannes-BrahmsMusikschule. In einer Licht- und Klanginszenierung unter dem Motto „Iss, was gar ist, trink, was klar ist , red was wahr ist,“ geht es um Luther-Originale in Text und Musik und die Gegenüberstellung mit Sounds und Farben der Gegenwart.

Veranstaltet wird dieses Zeitreise-Projekt vom Netzwerk der Klosterlandschaft OWL. Es wird im Rahmen der Regionalen Kultur gefördert durch PhoenixContact, die VerbundVolksbank OWL, den LWL und das Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes NRW. Der Eintritt beträgt 10 € mit übl. Ermäßigungen. Nähere Infos zu den Künstlern und dem Programm finden sich unter www.klosterlandschaft-owl.de oder www.colvoc.de.

Foto: Col Voc

Dienstag, 03. Oktober 2017 18:35 Uhr

Golmbach (red). Nur noch ein paar Tage, dann startet wieder die große Sause auf der Golmbacher Wies´n! Die Organisatoren vom Kegelclub “Village Drunk“ verfügen mittlerweile über eine 16-jährige Wies’n-Erfahrung und präsentieren den zahlreichen Gästen Jahr für Jahr richtiges Wies’n-Feeling.

Und die vielleicht beste Nachricht vorab: Sie sind wieder da - die „Ludwig Thoma Musikanten“ kommen in diesem Jahr wieder an beiden Festtagen nach Golmbach. Nachdem es im letzten Jahr aus terminlichen Gründen mit den langjährigen Stimmungsgaranten der Golmbacher Wies‘n nicht geklappt hat, kehren sie nun mit großer Vorfreude zurück ins Weserbergland. Nach ihren grandiosen Auftritten in den letzten Jahren wird die in 20-köpfiger Besetzung auftretende original bayerische Oktoberfestkapelle aus dem Bräurosl-Zelt der Hacker-Pschorr-Brauerei auch in diesem Jahr wieder das Golmbacher Wies’n Publikum in Festtags-Stimmung versetzen.

Die Organisatoren aus dem Forstbachtal haben auch in diesem Jahr wieder ein Top-Programm für Jung und Junggebliebene auf die Beine gestellt. „Golmbacher Oktoberfest –das steht für ausgelassene Party nonstop und gleichzeitig für Gemütlichkeit und ein Zusammenkommen von Freunden und Altbekannten“, sagen die Veranstalter, „man trifft sich dort alljährlich einfach“. Traditionell startet das Fest mit der großen Oktoberfest-Party am Samstag,den 7. Oktober. Die vielen Gäste dürfen sich wieder auf einen tollen Mix aus traditioneller Oktoberfest-Stimmung und ausgelassener Partymusik freuen.

Die Stammgäste der „Ludwig Thoma Musikanten“ eröffnen das Fest mit zünftigen bayrischen Märschen, Stimmungsmusik, weltbekannten Schlagern und Oldies bis hin zu den bekanntesten Wies‘n-Hits. „Für jeden Geschmack ist da etwas dabei und nach dem traditionellen Wies‘n-Anstich des Festwirts und der gastgebenden Brauerei Allersheim gibt es sowieso kein Halten mehr“, wissen die Organisatoren vom Kegelclub. Als zweiten musikalischen Knaller des Abends halte man wieder Party-Musik der Spitzenklasse bereit, heißt es, denn: Aus dem hohen Norden kommt die Top-40Band „Line Six“ ins Forstbachtal. Im Gepäck haben „Line Six“ einen Mix aus aktuellen Charts und altbekannten Party-Hits mit denen sie der Golmbacher Partymeute wie gewohnt bis in die Morgenstunden einheizen.

Am Sonntag, den 8. Oktober, geht‘s dann ab 10 Uhr mit dem inzwischen legendären urtypischen Oktoberfest-Frühschoppen weiter. Die „Ludwig Thoma Musikanten“ werden wiederum zünftig aufspielen –ein musikalisches Programm für Alt und Jung. Für das Oktoberfest-Frühschoppen am Sonntag gibt es wie in den Vorjahren auch wieder Vorzugsangebote für Firmen, Vereine und sonstige Clubs ab 8 Personen. Bei Interesse daran bitte eine Email schreiben an: info@oktoberfest-golmbach.de.

Neben den jeweiligen TagesTickets gibt es auch in diesem Jahr wieder das Oktoberfest-Total-2-Tages-Ticket zum Vorzugspreis –mehr Oktoberfest geht nicht! Auch für die kulinarischen Genüsse wirdauf dem Golmbacher Oktoberfest wieder gesorgt: Neben den typisch bayrischen Gerichten Haxe und Leberkäs‘ gibt es auch wieder eine große Auswahl an verschiedenen anderenLeckereien. Nicht zu vergessen im Ausschank Allersheimer Bier –natürlich auch in der „O‘zapft is“-Variante. Die Eintrittskarten für dieses Event sind erhältlich an den bekannten Vorverkaufsstellen im Autohaus Vatterott Holzminden, Tankstelle Vatterott Eschershausen, Tankstelle Groß Stadtoldendorf, Friseur „Freestyle“ Bevern, Tankstelle Sparkuhle Negenborn, Gasthaus „Zur Hünenburg“ Golmbach und natürlich beim Täglichen Anzeiger Holzminden. „Pack ma´s Madln und Buam! Zieht´s Eure schicken Dirndl und Lederbux´n an und zeigt dem Süden mal wieder wie man Oktoberfest feiert“! Nicht mehr lange … dann wird o´zapft!

Fotos: Archiv

Donnerstag, 28. September 2017 14:56 Uhr

NRW/Konstanz (red). Die Polizei Konstanz fahndet aktuell nach einem vermutlichen Erpresser, der Nahrungsmittel vergiften will, um bundesweit verschiedene Konzerne zu erpressen. „Ein unbekannter Täter hat in einem Schreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei angedroht, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind“, erklärten die Polizei Konstanz sowie Staatsanwaltschaft Ravensburg in einer Mitteilung. Damit könnten auch Lebensmittelgeschäfte in Süd-Niedersachsen betroffen sein.

Die Ermittlungsbehörden und die amtliche Lebensmittelüberwachung nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in verschiedenen Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen in Verkaufsregalen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis von Angestellten und der Polizei aufgefunden werden konnten.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zukünftig zu einer Manipulation kommen könnte, werden Verbraucher deshalb aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Der Erpressung dringend verdächtig, zumindest daran beteiligt zu sein, ist der abgebildete Mann, der vergangene Woche in einem Lebensmittelmarkt in Friedrichshafen von einer Überwachungskamera erfasst wurde.

Foto: Polizei Konstanz

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