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Region Aktiv
Mittwoch, 17. Januar 2018 12:00 Uhr
Spielzeug-Spendenbox in Beverungen feiert erstes Jubiläum – steigende Nachfrage
Mittwoch, 17. Januar 2018 11:25 Uhr

Höxter (r). Der Höhepunkt des kommenden Konzertes der Rathausklassik Höxter am 27. Januar um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter in der Weserstraße 11 ist zweifelsohne den meisten Leuten bekannt, zumindest wenn es sich um die ersten vier Takte dreht. Dieses „Tatataaa“ ist sehr einprägsam, vermutlich auch gerade deshalb, weil es so bedrohlich klingt. Selbst der „Feindsender" BBC verwendete im zweiten Weltkrieg das Morsezeichen v (...-) für „victory“ in seinem Jingle in der Tonlage der Komposition vielleicht nicht ganz uneigennützig und trug damit dann sicher auch noch zum Bekanntheitsgrad bei seinen unterschiedlichsten Hörern bei.

Das war aber nicht immer so, denn Beethoven schrieb lange an dieser Symphonie Nr. 5 in c-Moll op. 67: Er begann damit bereits 1803, in seinem 33. Lebensjahr, nachdem ihm ein bis zwei Jahre zuvor unter anderem seine wachsende Taubheit bewusst geworden war und er beendete die Arbeit daran erst 1808. In der Uraufführung am 22. Dezember im Theater an der Wien ist sie dann aus mehreren Gründen fast so gut wie durchgefallen: Sie war anders als das Gewohnte, das beteiligte Orchester hatte aufgrund verschiedener Krankheitsausfälle nur unzureichend proben können, Präsentationen weiterer Werke Beethovens hatten das Konzert auf vier Stunden ausgedehnt und dazu war das Theater noch unbeheizt!

Nachdem aber 1809 die Komposition mit allen Stimmen und auch das erste Arrangement für Klavier zu vier Händen in gedruckter Form erschienen war, begann die intensive Beschäftigung mit dieser außergewöhnlichen Sinfonie. Es folgten etliche Aufführungen in Deutschland und den angrenzenden Ländern und das Werk erfreute sich damit immer zunehmender Beliebtheit. Heute ist die „Fünfte“ zu einem weltweit anerkannten Kunstwerk geworden. Es entstanden Transkriptionen in unterschiedlichster Instrumentalisierung und insbesondere das Anfangsmotiv des ersten Satzes findet sich wieder in Musikrichtungen von der späteren Klassik über Unterhaltungs- und Filmmusik bis hin zu Rock und Pop.

Artur Pacewicz und Attila Székely die beiden erfahrenen Klaviervirtuosen, die nicht wenigen Gästen der Konzertreihe Rathausklassik bereits als Solo-Interpreten bekannt geworden sind, spielen die Klavierfassung zu vier Händen von Hugo Ulrich. Der 1827 als Sohn begeisteter Musikeltern geborene Schlesier, der obwohl zwischenzeitlich Vollwaise und mittellos, mit 25 eine Kompositionslehre in Berlin absolvieren konnte, verfasste in seinen leider nur noch 20 folgenden Lebensjahren unter anderem über 200 Klavierarrangements für zwei und vier Hände.

Artur Pacewicz wurde in Gubin (Polen) geboren, studierte in Danzig und Hannover, gewann zahlreiche Wettbewerbe und war Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Dieser Aspekt der Musik-Vermittlung, begeisterte ihn bereits von Beginn an und neben zahlreichen internationalen Konzerten ist ihm deshalb der Unterricht inzwischen zur Profession geworden. Der in Siebenbürgen geborene Attila Székely studierte in Deutschland, Österreich, Rumänien und Ungarn und spielt seit seinem 13. Lebensjahr regelmäßig Solokonzerte in den USA und in vielen Ländern Europas, besonders in Skandinavien. Derzeitig produziert der mehrfach ausgezeichnete Pianist fünf CD´s im Auftrag für ein großes amerikanisches Musiklabel.

Außer der „Fünften“ bieten beide an diesem Abend im Historischen Rathaus mehrere Auszüge aus Werken von Chopin und Liszt jeweils als Solisten. Der Eintritt zu diesem besonderen Konzerterlebnis ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 425) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben. Näheres ggf. unter 05271 950 365 oder www.rathausklassik.info

Foto: Artur Pacewics

Mittwoch, 17. Januar 2018 11:18 Uhr

Beverungen (r). Der Jahresrückblick „STORNO 2017 – Die Abrechnung“ mit Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther am kommenden Wochenende ist restlos ausverkauft. Storno-Fans, ob mit oder ohne Ticket, haben für das nächste Jahr erneut die Chance ein Ticket zu ergattern.

Die Kulturgemeinschaft Beverungen freut sich, dass es erneut gelungen ist, das geniale Trio für zwei aufeinander folgende Termine in die Stadthalle einzuladen. Diese sind am: Samstag, 26. Januar 2019 um 20 Uhr und Sonntag, 27. Januar 2019 um 11 Uhr. Wer dabei sein möchte sollte sich beeilen, da die Nachfrage erfahrungsgemäß sehr hoch ist. Aus diesem Grund gibt es erstmalig eine Kaufbegrenzung von sechs Karten pro Person und Veranstaltung.

Kartenbestellungen werden ausschließlich telefonisch, online oder persönlich entgegen genommen. Reservierungswünsche per E-Mail sind nicht möglich. Wie die Kulturgemeinschaft mitteilt, habe man sich hierbei an anderen Veranstaltern orientiert, die das gleiche Problem haben. In dem Bewusstsein, dass es wahre Gerechtigkeit nicht gibt, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot, habe man versucht, ein möglichst faires Verfahren zu finden.

Der Vorverkauf für „STORNO 2018 – Die Abrechnung“ startet am Montag, den 22. Januar 2018 um 9 Uhr. Sowohl für die Veranstaltung am Samstag, als auch für die Matinee am Sonntag sind die Hälfte aller Tickets im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) erhältlich. Die zweite Hälfte ist über alle anderen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online erhältlich: www.adticket.de/http://www.adticket.de oder www.reservix.de /http://www.reservix.de .

Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de /http://www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Mittwoch, 17. Januar 2018 06:00 Uhr

Kreis Höxter/Borgentreich (r). Wie man möglichst effizient die verschiedensten Apps auf Smartphone, Tablet oder PC einsetzt, ist Thema im nächsten „Kurz-und-gut-Seminar“ des Kreissportbundes Höxter. Die Teilnehmer treffen sich am Donnerstag, 15. März, um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses Borgentreich. Anmeldungen nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an; die Teilnahme ist kostenlos.

Unter eManagement ist die intelligente Integration von elektronischen Standard-Medien und -Services in den vereinssportlichen und privaten Alltag rund um Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs / Macs zu verstehen. Es werden praxisorientierte Konzepte zur Anwendung aufgezeigt, ausgerichtet auf die persönliche Organisation bis hin zu einer kollaborativen (übergreifenden) Zusammenarbeit. Natürlich haben diese Hilfsmittel Auswirkungen auf die Anwender. Wie man damit umgehen kann und was hierbei hilfreich ist, wird ebenfalls aufgezeigt.

Folgende Themen werden behandelt: Selbstmanagement mit Standard Apps und Services, übergreifendes Management (Kollaboration) anhand verschiedener Anwendungsfälle, Überblick und Funktionsweise unterschiedlichster hilfreicher Apps, Auswirkungen der „ewigen“ Erreichbarkeit auf die Nutzer sowie einen Exkurs zur Datensicherheit.

Die Teilnehmer lernen den Nutzen von Apps und elektronischen Services für den Verein und die private Anwendung kennen. Dazu werden Apps aus dem aktuellen Marktangebot aufgezeigt, die grundsätzlich für die Betriebssysteme Android, IOS und Windows zu erhalten und kostenfrei in der Anschaffung sind. Das Seminar ist keine Applikationsschulung.

Dienstag, 16. Januar 2018 07:00 Uhr

Höxter (r). Eine Ausstellung im Kreishaus Höxter will mit beeindruckenden Bildern Verständnis für die Auswirkungen des Klimawandels und deren Lösungsmöglichkeiten vermitteln. Insgesamt 34 Fotografien des mehrfach ausgezeichneten Foto-Journalisten Gary Braasch sind noch bis zum Donnerstag, 25. Januar, im Bereich der Aula und im Treppenhaus zu sehen.

Konzipiert wurde die Ausstellung vom Verein „WissenLeben“. Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen, Bauen, freut sich, dass es gelungen ist, sie ins Kreishaus zu holen. „Die Ausstellung soll den Betrachtern die Augen öffnen für die Schönheiten der Natur, zeigt Beispiele wissenschaftlicher Forschung zur Erderwärmung und dokumentiert in ausdrucksstarken Bildern Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels.“ Gleichzeitig würden aber auch hoffnungsvolle Aufnahmen die technische Errungenschaften und menschliches Engagement beleuchten.

„Jedes Foto wird von einer ausführlichen Beschreibung begleitet“, so Martina Krog und Nicolas Witschorek, die beim Kreis Höxter das Themenfeld Klimaschutz bearbeiten. „Zur Ausstellung gibt es auch ein Quiz, das insbesondere Schulklassen zum Mitmachen und Handeln aufruft.“ Um möglichst viele Teilnehmer zu motivieren, ist das Quiz auch online zu finden unter: www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Der 2016 verstorbene Gary Braasch war ein Umwelt-Fotojournalist, der mehr als 40 Jahre lang verschiedene Aspekte des Klimawandels fotografisch dokumentierte. Mit seinen Bildern hat er versucht, über die Kunst Menschen zu mehr Verständnis und Faszination für Natur und Naturwissenschaften zu bewegen und sie dadurch zu nachhaltigem Handeln zu motivieren. Gary Braasch veröffentlichte mehrere Bücher zum Thema Klimawandel und arbeitete regelmäßig für Fachmagazine.

Zu sehen sind die Fotografien während der normalen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung. Anschließend wird die Ausstellung in den Berufskollegs in Höxter und Warburg zu sehen sein.

Foto: Kreis Höxter

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Blaulicht
Mittwoch, 17. Januar 2018 12:03 Uhr
Nissan verschwindet in Dornenhecke
Dienstag, 16. Januar 2018 19:35 Uhr

Höxter (r). Komplett in einer Dornenhecke ist ein Nissan Micra am Dienstag, 16.01.2018, gegen 15:30 Uhr, bei einem Verkehrsunfall bei Höxter verschwunden. Die 58-jährige Fahrerin des Nissan war auf der B 64 von Höxter in Richtung Brakel unterwegs. Etwa 800 m vor der Bahnunterführung kam sie mit ihrem Auto nach links von der Fahrbahn ab. Sie fuhr eine ca. zwei Meter hohe Böschung hinab und landete dann in der Dornenhecke. Die Feuerwehr musste der unverletzten Frau aus dem Fahrzeug helfen. Da sich der Verdacht ergab, dass die Frau während der Fahrt eingeschlafen und damit körperlich nicht für die Teilnahme am Straßenverkehr geeignet war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft der Führerschein sichergestellt. An dem Auto, das mit einem Kranwagen mit großem Aufwand geborgen werden musste, entsandt ein Schaden von ca. 15.000 Euro. 

Dienstag, 16. Januar 2018 15:08 Uhr

Höxter (r). Am Dienstag, 16.01.2018, gegen 12.20 Uhr, sind auf dem Marktplatz in Höxter zwei Männer, beide 41 Jahre alt, in Streit geraten. Im Verlauf dieses Streites erlitt einer der beiden Männer eine leichte Verletzung am linken Oberschenkel. Diese wurde offensichtlich durch einen Stich mit einem Messer verursacht. Die Streitenden konnten durch einen Passanten getrennt werden und blieben bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort. Der in Höxter lebende Verletzte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der in Holzminden lebende mutmaßliche Angreifer wurde zur Polizeiwache in Höxter gebracht.

Die weiteren Ermittlungen zur Sachverhaltsklärung dauern derzeit noch an.

Foto: mk

Dienstag, 16. Januar 2018 12:57 Uhr

Höxter (red). Zur Mittagszeit soll es auf dem Marktplatz in Höxter zwischen zwei männlichen Personen zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Dabei soll, laut Polizei vor Ort, ein Mann einen zweiten mit einem Messer angegriffen und diesen am Oberschenkel verletzt haben. Der Angreifer befindet sich in Polizeigewahrsam. Der Verletzte wird derzeit medizinisch behandelt. Nähere Informationen folgen.

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Montag, 15. Januar 2018 11:55 Uhr

Höxter (r). Bei einem Verkehrsunfall wurden am Samstag, 13.Januar 2018, gegen 17.00 Uhr, wurden zwei junge Frauen verletzt. Eine 18-Jährige aus Holzminden befuhr mit ihrem Opel Corsa die B 64 von Höxter in Richtung Holzminden. An der Einmündung zur K45 Richtung Lüchtringen stand auf der B64 ein Auto vor der Rotlicht zeigenden Ampel. Die 18-Jährige erfasste die Situation offensichtlich nicht rechtzeitig. Um nicht auf den wartenden PKW aufzufahren, fuhr sie mit hoher Geschwindigkeit rechts auf die Abbiegespur, dann geradeaus über zwei Verkehrsinseln, kollidierte mit dem Mast eines Verkehrszeichens und stieß gegen einen Subaru. Dieser stand auf der K45 vor der Ampel und wollte nach rechts Richtung Holzminden auf die B64 einbiegen. Der Opel wurde in den Straßengraben geschleudert, der Subaru gegen ein Brüstungsgeländer. Die Opelfahrerin und ihre 17-Jähirge Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Da der Verdacht bestand, dass die Opel-Fahrerin unter dem Einfluss von Rauschmitteln stand, wurde eine Blutprobe angeordnet. An den Fahrzeugen und der Ampelanlage entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro. Die beiden Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Unsere Videothek
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Politik
Mittwoch, 17. Januar 2018 11:54 Uhr
Stillstand verhindern – Deutschland gemeinsam voranbringen - Haase appelliert an die SPD
Sonntag, 14. Januar 2018 06:02 Uhr

Höxter (r). Der Juso Kreisverband-Höxter positioniert sich eindeutig gegen eine Koalition mit der CDU/CSU infolge der Sondierungsgespräche. „Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche bilden keine Grundlage für eine Koalition, die Deutschland und Europa gerechter, demokratischer und für zukünftige Herausforderungen stark macht“, so der Kreisvorsitzende Marcel Franzmann. Viele wichtige sozialdemokratische Anliegen finden sich in dem Sondierungspapier nicht wieder, wie bspw. mehr Steuergerechtigkeit, den Abbau der Zwei-Klassen-Medizin oder ein langfristiges Rentenkonzept. Auch das Kapitel über Migration hinterlässt mehr Fragezeichen als vernünftige Ideen. „Populistische CSU-Forderungen wie eine Obergrenze von 180.000 bis 220.000 Menschen widersprechen dem individuellen Grundrecht auf Asyl, das jedoch - wie an anderer Stelle betont - nicht angetastet werden soll. Statt solch widersinniger Schein-Kompromisse wäre es besser gewesen, die gelingende Integration über Bildung und Arbeit in den Vordergrund zu stellen", so die stellvertretende Kreisvorsitzende Nora Wieners. „Die Einigung zum Familiennachzug gleicht einem Treppenwitz. Für den Nachzug von 1000 Personen soll – laut Sondierungspapier – die Aufnahme aus Griechenland in gleicher Höhe auslaufen“, ergänzt Marcel Franzmann. Grundsätzlich fehlt den Jusos auch das Vertrauen zu CDU und CSU. „Die vergangenen vier Jahre haben doch gezeigt, dass die Vereinbarung in einem Vertrag nicht ausreicht, um beispielsweise das damals vereinbarte Rückkehrrecht in Vollzeit durchzusetzen. Das Sondierungspapier ist eher ein Weiter-so als ein Aufbruch“, so die Jusos. Folglich könne die Antwort auf die Frage zu Koalitionsverhandlungen nur „ein ganz klares Nein“ sein. Außerdem fragen sich die Jusos, was aus dem Thema „ergebnisoffene Gespräche“ geworden ist.

Samstag, 23. Dezember 2017 07:10 Uhr

Höxter (red). Das Verwaltungsgericht Minden hat mit seinem Urteil vom 6. Dezember 2017 entschieden, dass der Kreis Höxter als Genehmigungsbehörde erneut über den Antrag der Maka Windkraft Verwaltungs GmbH auf Errichtung und Betrieb einer Windenenergieanlage in Höxter-Fürstenau zu entscheiden hat. Das Urteil ist am 21. Dezember 2017 bei der Stadt Höxter eingegangen. Für weitere 4 Anlagen werden die entsprechenden Urteile in den nächsten Tagen erwartet.

Das Verwaltungsgericht gelangt in seiner Entscheidung zu der Auffassung, dass die Ausweisungen von Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen in den Flächennutzungsplänen der Stadt Höxter aus 1998 und 2005 keine Wirksamkeit entfalten würden. 

Bürgermeister Fischer äußert sich hierzu: „Sollte diese Entscheidung in Rechtskraft erwachsen, würde dies nach meiner Auffassung einen nicht hinnehmbaren Steuerungsverlust für Windkraftanlagen auf dem Gebiet unserer Stadt bedeuten. Aus dieser Entscheidung des Verwaltungsgerichts können zudem wichtige Hinweise zu der derzeit beschlossenen 8. Änderung des Flächennutzungsplanes entnommen werden. Denn durch den Ratsbeschluss vom 21.09.2017 wurden Abstandflächen festgelegt, die nach unserer bisherigen Auswertung des Urteils keinen ausreichenden substantiellen Raum für die Windenergienutzung in Höxter eröffnen und damit keinen rechtlichen Bestand haben dürften. Dies bestätigt mich, dass meine Beanstandung des Ratsbeschlusses vom 21.09.2017 richtig war. Das Urteil wird nunmehr durch unser Rechtsanwaltsbüro umgehend gründlich analysiert werden. Sodann werden in Abstimmung mit dem Rat der Stadt Höxter die notwendigen weiteren Verfahrensschritte abgesprochen.Ziel muss eine rechtssichere Flächennutzungsplanung der Stadt Höxter sein, um die Steuerung der Windenergienutzung auf dem Gebiet der Stadt Höxter weiterhin aktiv und wirksam im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und unter Beachtung der einzuhaltenden rechtlichen Rahmenbedingungen vorzunehmen.“

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Wirtschaft
Dienstag, 16. Januar 2018 08:03 Uhr
Finanztipp der Woche: Was vom Bitcoin-Boom zu halten ist 
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Mittwoch, 10. Januar 2018 13:50 Uhr

Diese Tricks können helfen Je nach Alter und Beruf kann eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung ordentlich Geld kosten. Verzichtbar ist sie deshalb aber nicht, da die staatliche Absicherung für diesen häufigen Fall – rund jeder fünfte Erwerbstätige wird vor dem Rentenalter berufsunfähig –völlig unzureichend ist.

Es gibt jedoch einige Stellschrauben, mit denen sich die Prämie merklich reduzieren lässt.
So kann man beispielsweise prüfen, ob als Endalter nicht 65 statt 67 Jahre ausreicht– was durchaus einen happigen Prämienrabatt bewirken kann. Entsprechende finanzielle Rücklagen vorausgesetzt, kann man überdies mit dem Versicherer über eine Karenzzeit verhandeln. Die Rente würde dann erst nach deren Ablauf fließen. Auch das bringt einen merklichen Abschlag. Nicht ganz so hoch, aber über die Jahre ebenfalls attraktiv ist die Umstellung von monatlicher auf jährliche Zahlweise.

Der beste und wirksamste Hebel für eine günstige Berufsunfähigkeits-Police ist allerdings: der Abschluss in jungen Jahren.

Bei Rückfragen zum Finanztipp der Woche steht Ihnen die Firma:

GFO24

Allersheimer Str. 5
37603 Holzminden
Tel.: (05531) 9825 130
E-Mail: info@gfo24.de
Internet: www.gfo24.de

gerne jederzeit zur Verfügung.

Quelle: FondsFinanz

Dienstag, 09. Januar 2018 06:17 Uhr

Höxter (red). In diesem neuen Jahr tut sich Einiges. Zahlreiche Gesetzesänderungen sind seit dem 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Neue Beitragsanpassungen und Grenzen wurden neu gesetzt. 

Mindestlohn von 8,84 Euro gilt ausnahmslos

Ab dem 1. Januar 2018 gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro brutto je Zeitstunde ohne jede Einschränkung. Branchenregelungen, die vorübergehend Entgelte unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns ermöglichten, enden zum 31. Dezember 2017.

Pflegemindestlohn steigt

Der flächendeckende Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten. Anfang 2019 und 2020 wird er nochmals erhöht. Das kommt vor allem Pflegehilfskräften zugute.

Höhere Beitragsbemessungsgrenzen

Löhne und Gehälter sind erneut gestiegen. Deshalb wird die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung angepasst. Auch andere Rechengrößen für die Sozialversicherung ändern sich. So steigt die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung 2018 auf 59.400 Euro jährlich (2017: 57.650 Euro). Wer mit seinem Einkommen über dieser Grenze liegt, kann sich privat krankenversichern.

Rentenbeitragssatz sinkt auf 18,6 Prozent

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent. Die hohe Nachhaltigkeitsrücklage in der Rentenversicherung macht dies möglich. In der knappschaftlichen Rentenversicherung geht der Beitragssatz von 24,8 auf 24,7 Prozent zurück.

Renteneintritt sieben Monate später

Seit 2012 steigt die Altersgrenze für den Eintritt in die Rentenphase schrittweise an. Das heißt: Wer 1953 geboren ist und 2018 seinen 65. Geburtstag hat, geht mit 65 Jahren und sieben Monaten abschlagfrei in Rente.

Betriebsrente wird attraktiver

Eine höhere Riester-Grundzulage und Steueranreize – das sind zwei von vielen Verbesserungen bei der Betriebsrente. Ziel ist es, sie auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Zudem soll die Betriebsrente für Beschäftigte mit geringen Einkommen attraktiver werden. Am 1. Januar 2018 tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz in wesentlichen Teilen in Kraft.

Berechnungszeiten bei Erwerbsminderung verbessert

Bei der Erwerbsminderungsrente wird ab 2018 die Zurechnungszeit für Rentnerinnen und Rentner schrittweise von 2018 bis 2024 auf 65 Jahre verlängert. Bei einem Beginn der Erwerbsminderungsrente im Jahr 2018 endet die Zurechnungszeit mit 62 Jahren und drei Monaten.

Mindestbeitrag in der gesetzlichen Rentenversicherung

Da der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt, fällt auch der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung: Er liegt ab 1. Januar 2018 bei 83,70 Euro monatlich.

Altersvorsorge wird weniger angerechnet

Freiwillige Altersvorsorge soll sich in jedem Fall lohnen. Ab 2018 wird Einkommen aus Riester- oder Betriebsrenten nicht mehr voll auf die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung angerechnet. Gleiches gilt für die Hilfen zum Lebensunterhalt. Der monatliche Freibetrag liegt dann bei 100 Euro. Ist die private Rente höher, bleiben weitere 30 Prozent bis zum Höchstbetrag von 208 Euro anrechnungsfrei.

Durchschnittlicher Zusatzbeitrag für gesetzliche Krankenkassen sinkt

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 14,6 Prozent. Er ist seit 2015 gesetzlich festgeschrieben. Die Hälfte davon trägt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte der Arbeitgeber. Benötigen die Kassen mehr Geld, können sie einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz sinkt 2018 auf 1,0 Prozent. Die Kassen können je nach Finanzlage davon abweichen.

Beiträge für Selbständige nach tatsächlichen Einnahmen

Die Beiträge zur Krankenversicherung richten sich für Selbständige ab dem 1. Januar 2018 stärker nach den tatsächlichen Einkünften. Dazu wird ein vorläufiger Beitrag für freiwillig Versicherte auf Basis des letzten Einkommenssteuerbescheids erhoben. Der endgültige Beitrag bemisst sich rückwirkend, wenn der Einkommenssteuerbescheid für das zugehörige Kalenderjahr vorliegt. Das macht auch Beitragserstattungen möglich.

Steuern: Höhere Grund- und Freibeträge

Steuerzahler profitieren 2018 von einem um 180 Euro höheren Grundfreibetrag, der dann 9.000 Euro beträgt. Der Kinderfreibetrag steigt um 72 Euro auf 4.788 Euro.

Mehr Zeit für die Steuererklärung

Das Besteuerungsverfahren in Deutschland wird modernisiert. Künftig bleibt dem Steuerpflichtigen mehr Zeit für die Abgabe der Steuererklärung, nämlich bis zum 31. Juli des Folgejahres. Für Papierbelege wie Spendenquittungen gilt: aufbewahren, aber nicht mehr einreichen.

 

Quelle: Bundesregierung/DAWR/pt

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Sport
Freitag, 12. Januar 2018 09:23 Uhr
Tennis - Spannende Heimspiele am Wochenende
Samstag, 06. Januar 2018 06:30 Uhr

Lüchtringen (r). Die Leichtathletikfreunde Lüchtringen bieten ab Mittwoch, den 10. Januar 2018 wieder einen Lauftreff für Anfänger an. Trainiert wird nach dem Motto „Laufen ohne Schnaufen“. Es wird kein sportlicher Hintergrund vorausgesetzt. Voraussetzung ist lediglich bequeme, wetterfeste Laufkleidung da das Training bei jedem Wetter stattfindet.

Das Ziel ist es unter fachkundiger Anleitung nach 16 Wochen das 30Minuten-Laufabzeichen abzulegen. Treffen ist wöchentlich um 19Uhr am LFL-Heim im Sollingstadion Lüchtringen. Trainingsplan, Kontaktadressen und nähere Infos unter www.lf-luechtringen.de.

Mittwoch, 13. Dezember 2017 10:22 Uhr

Lauenförde (red). Ende November stand für die Jugendlichen der B-Junioren mehr als nur Fußball an: sie haben ihr erstes Wertetraining absolviert, in dem das Sportliche mit der Frage nach den Werten verknüpft wird. Alain und Cedrick Piljug Trainer und Spieler der B-Jugend, haben dazu ein besonderes Programm für das Training entwickelt, das neben dem fußballerischen Können die Wertebildung der Jugendlichen fördert. Seit zwei Monaten beschäftigen sich die beiden Trainer und ihre Mannschaft mit der Frage, welche Werte ihnen wichtig sind und wie sie diese im Training leben können. Herausgekommen sind dabei Werte wie „Respekt“, „Akzeptanz“ oder „Fairness“, aber auch Ehrlichkeit und Dankbarkeit. Jetzt geht es darum, die Werte auch im Trainingsalltag umzusetzen.

Alain und Cedrick Piljug, sowie Matthias Bergmann (Jugendleiter) haben sich im Projekt „TeamUp!“, initiiert von der Bertelsmann Stiftung und unterstützt vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW), in Sachen Wertebildung qualifiziert. Als „Hausaufgabe“ im Rahmen des Projekts sollte ein Wertetraining entwickelt werden, das nun auf dem Platz umgesetzt wurde. Hier zeigte sich: Fußballtraining kann mehr enthalten, als nur sportliche Aspekte. Für das Wertetraining spielen Kooperations- und Vertrauensübungen, aber auch die gemeinsame Reflexion in einem Wertetraining eine große Rolle. So fördert das Fußball nicht nur sportliches Können, sondern auch Teamgeist, Respekt und soziale Kompetenzen der Jugendlichen.

Bei der öffentlichen „Generalprobe“ wurde deutlich, dass die Jugendlichen an diesem besonderen Training viel Spaß hatten, weil auch die Spielfreude nicht zu kurz kam. Unter den Augen des Lehrteams von „TeamUp!“, Henning Timpe (Münster) und René Märtin (Osnabrück), die das Training begutachteten, wurde der neue Teamgeist auch sichtbar: gemeinsam, statt gegeneinander, so zeigte sich die junge Mannschaft im Wertetraining. Die Wertetrainings sollen nun ein fester Bestandteil der fußballerischen Arbeit im Verein werden. Weitere Informationen: Matthias Bergmann 01520 8861428

Kurzinformation

Im Modellprojekt „TeamUp!“ tauschen sich Trainer und Jugendleiter aus ausgewählten Mannschaften an drei Wochenenden und in zwei Praxisphasen über ihre Erfahrungen mit Jugendlichen im Training und im Verein aus, reflektieren ihre eigenen Werte, Haltungen und Grundsätze und lernen Methoden und Wege kennen, wie sie die Wertebildung von Jugendlichen fördern können. Sie erhalten wertvolles Handwerkszeug, um gezielt das gute Teamplay der Jugendlichen in Mannschaft und Verein zu stärken.

Das Besondere an „TeamUp!“: Die Kombination aus intensiven Präsenzmodulen und begleiteten Praxisphasen. Die Teilnehmer erproben das Gelernte mit ihren Jugendmannschaften im Verein und werden vom Lehrteam vor Ort gecoacht. Hierdurch werden Praxistransfer und Nachhaltigkeit gewährleistet. 

Weitere Informationen bei der Bertelsmann Stiftung www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/wertebildung/projektnachrichten/modellprojekt-auftakt-teamup/

Foto: FC Blau-Weiß Weser e.V.

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Panorama
Mittwoch, 01. November 2017 16:56 Uhr
Ensembles Col Voc will begeistern
Dienstag, 03. Oktober 2017 18:35 Uhr

Golmbach (red). Nur noch ein paar Tage, dann startet wieder die große Sause auf der Golmbacher Wies´n! Die Organisatoren vom Kegelclub “Village Drunk“ verfügen mittlerweile über eine 16-jährige Wies’n-Erfahrung und präsentieren den zahlreichen Gästen Jahr für Jahr richtiges Wies’n-Feeling.

Und die vielleicht beste Nachricht vorab: Sie sind wieder da - die „Ludwig Thoma Musikanten“ kommen in diesem Jahr wieder an beiden Festtagen nach Golmbach. Nachdem es im letzten Jahr aus terminlichen Gründen mit den langjährigen Stimmungsgaranten der Golmbacher Wies‘n nicht geklappt hat, kehren sie nun mit großer Vorfreude zurück ins Weserbergland. Nach ihren grandiosen Auftritten in den letzten Jahren wird die in 20-köpfiger Besetzung auftretende original bayerische Oktoberfestkapelle aus dem Bräurosl-Zelt der Hacker-Pschorr-Brauerei auch in diesem Jahr wieder das Golmbacher Wies’n Publikum in Festtags-Stimmung versetzen.

Die Organisatoren aus dem Forstbachtal haben auch in diesem Jahr wieder ein Top-Programm für Jung und Junggebliebene auf die Beine gestellt. „Golmbacher Oktoberfest –das steht für ausgelassene Party nonstop und gleichzeitig für Gemütlichkeit und ein Zusammenkommen von Freunden und Altbekannten“, sagen die Veranstalter, „man trifft sich dort alljährlich einfach“. Traditionell startet das Fest mit der großen Oktoberfest-Party am Samstag,den 7. Oktober. Die vielen Gäste dürfen sich wieder auf einen tollen Mix aus traditioneller Oktoberfest-Stimmung und ausgelassener Partymusik freuen.

Die Stammgäste der „Ludwig Thoma Musikanten“ eröffnen das Fest mit zünftigen bayrischen Märschen, Stimmungsmusik, weltbekannten Schlagern und Oldies bis hin zu den bekanntesten Wies‘n-Hits. „Für jeden Geschmack ist da etwas dabei und nach dem traditionellen Wies‘n-Anstich des Festwirts und der gastgebenden Brauerei Allersheim gibt es sowieso kein Halten mehr“, wissen die Organisatoren vom Kegelclub. Als zweiten musikalischen Knaller des Abends halte man wieder Party-Musik der Spitzenklasse bereit, heißt es, denn: Aus dem hohen Norden kommt die Top-40Band „Line Six“ ins Forstbachtal. Im Gepäck haben „Line Six“ einen Mix aus aktuellen Charts und altbekannten Party-Hits mit denen sie der Golmbacher Partymeute wie gewohnt bis in die Morgenstunden einheizen.

Am Sonntag, den 8. Oktober, geht‘s dann ab 10 Uhr mit dem inzwischen legendären urtypischen Oktoberfest-Frühschoppen weiter. Die „Ludwig Thoma Musikanten“ werden wiederum zünftig aufspielen –ein musikalisches Programm für Alt und Jung. Für das Oktoberfest-Frühschoppen am Sonntag gibt es wie in den Vorjahren auch wieder Vorzugsangebote für Firmen, Vereine und sonstige Clubs ab 8 Personen. Bei Interesse daran bitte eine Email schreiben an: info@oktoberfest-golmbach.de.

Neben den jeweiligen TagesTickets gibt es auch in diesem Jahr wieder das Oktoberfest-Total-2-Tages-Ticket zum Vorzugspreis –mehr Oktoberfest geht nicht! Auch für die kulinarischen Genüsse wirdauf dem Golmbacher Oktoberfest wieder gesorgt: Neben den typisch bayrischen Gerichten Haxe und Leberkäs‘ gibt es auch wieder eine große Auswahl an verschiedenen anderenLeckereien. Nicht zu vergessen im Ausschank Allersheimer Bier –natürlich auch in der „O‘zapft is“-Variante. Die Eintrittskarten für dieses Event sind erhältlich an den bekannten Vorverkaufsstellen im Autohaus Vatterott Holzminden, Tankstelle Vatterott Eschershausen, Tankstelle Groß Stadtoldendorf, Friseur „Freestyle“ Bevern, Tankstelle Sparkuhle Negenborn, Gasthaus „Zur Hünenburg“ Golmbach und natürlich beim Täglichen Anzeiger Holzminden. „Pack ma´s Madln und Buam! Zieht´s Eure schicken Dirndl und Lederbux´n an und zeigt dem Süden mal wieder wie man Oktoberfest feiert“! Nicht mehr lange … dann wird o´zapft!

Fotos: Archiv

Donnerstag, 28. September 2017 14:56 Uhr

NRW/Konstanz (red). Die Polizei Konstanz fahndet aktuell nach einem vermutlichen Erpresser, der Nahrungsmittel vergiften will, um bundesweit verschiedene Konzerne zu erpressen. „Ein unbekannter Täter hat in einem Schreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei angedroht, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind“, erklärten die Polizei Konstanz sowie Staatsanwaltschaft Ravensburg in einer Mitteilung. Damit könnten auch Lebensmittelgeschäfte in Süd-Niedersachsen betroffen sein.

Die Ermittlungsbehörden und die amtliche Lebensmittelüberwachung nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in verschiedenen Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen in Verkaufsregalen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis von Angestellten und der Polizei aufgefunden werden konnten.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zukünftig zu einer Manipulation kommen könnte, werden Verbraucher deshalb aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Der Erpressung dringend verdächtig, zumindest daran beteiligt zu sein, ist der abgebildete Mann, der vergangene Woche in einem Lebensmittelmarkt in Friedrichshafen von einer Überwachungskamera erfasst wurde.

Foto: Polizei Konstanz

Mittwoch, 13. September 2017 15:14 Uhr

Hofgeismar (red). Zum Saisonabschluss im Herbst findet an diesem Sonntag, 17. September, der 9. Sababurger Tierparklauf statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten die Teilnehmer auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke. Als letzter Lauf zum Reinhardswald Lauf- und Walkingcup 2017 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen. Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in elf Altersklassen.

Halbmarathon: Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2001 und älter möglich. 10 km-Strecke: Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zweimal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2005 und älter möglich. 5 km-Strecke und 5 km-Walking: Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2007 und älter möglich. Schüler 1.000 m und Bambini 500 m: Die Schüler und die Bambini laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2010 und jünger werden als Bambini gewertet. Startzeiten: Halbmarathon 9 Uhr, Bambini 500 m 9:10 Uhr, Schüler 1.000 m 9:30 Uhr, 10 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Walking 10:15 Uhr. Verbindliche Anmeldung bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes. Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld: Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1998 starten für zwei Euro. Das Startgeld zahlen die Läufer direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:30 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Anmeldungen: Eine Anmeldung ist online über www.tierparklauf.de möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen. Veranstalter ist der Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen, mit Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Sanitäre Einrichtungen: Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten. Die medizinische Betreuung übernimmt das DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Ein neues Zuhause für die Uhus: Uhus sind die größten einheimischen Eulen Deutschlands. Diese beeindruckenden Greifvögel sind die Jäger der Nacht, können aber am Tag genauso gut sehen wie in der Nacht. Für die Uhus soll eine neue Voliere gebaut werden, die größer ist als die alte und den Uhus mehr Flugmöglichkeiten bietet. Natürlich werden auch Versteckmöglichkeiten angeboten, da diese Vögel stundenlang beinahe bewegungslos im Baum sitzen. Genau dafür hat der Uhu auch das bräunlich gefleckte Gefieder – es ist sein Tarnumhang. Zur weiteren Verbesserung der Haltungsbedingungen wird eine neue Uhuvoliere gebaut werden. Ein großer Teil der Startgelder fließt direkt in den Neubau der Uhuvoliere.

Donnerstag, 07. September 2017 13:29 Uhr

Höxter (red). Selbsthilfegruppen und -organisationen aus Niedersachsen können bei der Krankenkasse IKK classic noch Fördergelder für ihre diesjährigen Projekte beantragen. „Das Budget ist noch nicht ausgeschöpft“, informiert der zuständige Mitarbeiter Uwe Mertens. „Deshalb sollten Gruppen und Verbände die Chance nutzen und eine Förderung beantragen.“ Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe leistet für Betroffene und Angehörige einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Die IKK classic unterstützt diese Arbeit und stellt der Selbsthilfe für ihr individuelles Engagement allein in diesem Jahr in Niedersachsen über 100.000 Euro zur Verfügung. Die Krankenkasse fördert mit diesem Geld individuelle Projekte wie krankheitsbezogene Seminare, Vorträge oder Informationsmaterialien. Förderanträge können noch bis Ende des Jahres direkt bei der IKK classic gestellt werden. Antragsformulare und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.ikk-classic.de oder bei Uwe Mertens unter der Telefonnummer 05351/526432.

Foto: red

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