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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Sonntag, 18. Februar 2018 07:10 Uhr
Mobile Blitzgeräte stehen auf Waldwegen
Samstag, 17. Februar 2018 06:05 Uhr

Höxter (red). Mehr als 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren am Freitagabend in das historische Rathaus nach Höxter gekommen, um die Einschätzung der Gutachter vom Landschaftsarchitektenbüro Heuschneider aus Rheda-Wiedenbrück zu hören, ob eine Landesgartenschau in Höxter realisiert werden kann. Beim Infoabend im Ratssaal rieten die Gutachter Laura Heuschneider und Elmar Pröbsting der Stadt Höxter dazu, sich für die Landesgartenschau im Jahr 2023 zu bewerben. Das ist das Ergebnis der sogenannten Machbarkeitsstudie, die von der Stadtverwaltung Höxter in Auftrag gegeben worden ist.

Ob die Stadt Höxter am ersten März seine Bewerbung in Düsseldorf abgibt, darüber entscheidet abschließend jedoch der Rat am nächsten Donnerstag, den 22. Februar in der Ratssitzung, die um 18:30 Uhr beginnt. Sowohl Bürgermeister Alexander Fischer als auch die Baudezernentin Claudia Koch sehen die Bewerbung positiv und rieten zu einem eindeutigen „Ja“. Bürgermeister Fischer sieht die Stadt Höxter sogar schon in der ersten Liga der Touristen-Magnete. „Stadtentwicklung braucht Mut, Kraft und einen festen Willen“, ergänzte die Baudezernentin Claudia Koch.

Auch das zukünftige Landesgartenschau-Gelände stellten die Gutachter vor: Geeignet seien die Höxteraner Wallanlagen zwischen der Grubestraße und der Corbiestraße, die Welterbestätte Corvey sowie das Gelände an der Weserpromenade zwischen Corvey und dem R1 an der Stummrigen Straße. Das Land wird pauschal sechs Millionen Euro als Zuschuss gewähren. Dennoch müsse die Stadt Höxter ebenfalls kräftig investieren, knapp fünf Millionen Euro beträgt der Eigenanteil der geschätzten 10,5 Millionen teuren Landesgartenschau.

Bad Lippspringe habe von der Landesgartenschau profitiert. Ein Gewinn sei allerdings auch nicht garantiert, berichtet das Büro. Je mehr Besucher kämen, desto geringer würden aber die Kosten werden. Man rechne zurückhaltend mit etwas mehr als 400.000 Besuchern. „Das Risiko einzugehen“, dazu riet Claudia Koch auf der Infoveranstaltung. Für Höxter bedeute dieses Vorhaben auch eine nachhaltige Aufwertung an vielen Stellen der Stadt. Der Rathaussaal war voll. Dicht drängten sich die Bürgerinnen und Bürger aneinander. Viele von Ihnen waren von den Details beeindruckt, die die Planer vorlegten. Es gab aber auch kritische Stimmen, welche die finanziellen Belastungen des städtischen Haushalts kritisierten.

Foto: red

Freitag, 16. Februar 2018 12:49 Uhr

Höxter (red). Die Themen Landesgartenschau und Stadt Höxter sind im Moment in aller Mund. Soll sich die Stadt an der Weser für die Austragung dieser prestigeträchtigen Veranstaltung bewerben oder ist die Landesgartenschau eine Nummer zu groß für Höxter? Unabhängig einer Entscheidung über den weiteren Werdegang dieser Beziehung soll am heutigen Abend um 19 Uhr im Sitzungsaal des Historischen Rathauses eine Bürgerversammlung vollzogen werden, in der die Machbarkeitsstudie des Büros Heuschneider präsentiert wird. Bereits im Dezember 2017 kamen unter anderem rund 200 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik zusammen, um in sechs Arbeitsgruppen einen konstruktiven Austausch einer möglichen Bewerbung durchzuführen. Eben diese erarbeiteten Elemente sollen in die Studie einfließen.

„Im ländlichen Raum muss man mehr tun, um Aufmerksamkeit zu erhalten“, erklärte Bad Lippspringe‘s Bürgermeister Andreas Bee. Bee stand den Bürgerinnen und Bürgern im Dezember 2017 gerne Rede und Antwort, denn schließlich hat Bad Lippspringe im vergangenen Jahr eben diese Veranstaltung erfolgreich durchgeführt und die Expertise Bees wurde gerne entgegengenommen. Man darf gespannt sein, welche Antworten der heutige Abend in Sachen Landesgartenschau 2023 in Höxter bringen wird.

Freitag, 16. Februar 2018 11:19 Uhr

Willebadessen (red). Der Verein „Naturbühne Willebadessen e.V.“ lädt regional und überregional schauspielerisch und musikalisch interessierte Erwachsene, Jugendliche und Kinder zur Mitwirkung bei den „Passionsfestspielen Willebadessen“ herzlich ein. Diese werden erstmals in der Karwoche aufgeführt und stellen Open-Air die Leidensgeschichte Christi bis zu seinem Tod am Kreuz dar.

Für die Interessierten gibt es die Möglichkeit als Komparsen in den Volksszenen oder auch mit kleinen Textrollen in der weiteren Szenerie teilzunehmen. Auch zum Mitsingen im Festivalchor besteht die Möglichkeit. Der Vereinsvorstand freut sich, den Kreis der aus Willebadessen und der Umgebung stammenden Mitwirkenden an den Passionsfestspielen noch erweitern zu können.

Über den Umfang, die Probenzeit, und das Werk informieren die Verantwortlichen in zwei Terminen am Freitag, 23. Februar 2018 um 17 Uhr (für Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren) und um 19 Uhr (für Erwachsene) in der Ackerscheune im Klosterhof in Willebadessen. Mehr Informationen unter naturbuehne-willebadessen@t- online.de.

Freitag, 16. Februar 2018 07:30 Uhr

Höxter (r). In diesem Winter haben sich im Kreis Höxter bereits 67 sogenannte "Glätte"-Unfälle ereignet. Hierbei wurden 15 Personen leicht- und 6 schwerverletzt. Auch wenn sich mancher Fahrzeugführer den Frühling herbei sehnt, der Winter ist noch nicht vorbei. Die Lage auf den Straßen hat sich noch nicht entspannt. Es muss jederzeit mit Schnee oder Blitz-Eis gerechnet werden. Um sicher ans Ziel zu kommen hier noch einmal ein paar Tipps: Vor Fahrtantritt das Fahrzeug von Schnee und Eis befreien. Hierbei sollte das Dach nicht vergessen werden, damit herunterfallender Schnee dem hinterher fahrenden Fahrzeug nicht die Sicht nimmt. Auch Lastkraftwagenfahrer müssen das Dach ihres Fahrzeuges und deren Anhänger von Eis befreien. Herunterfallende Eisplatten können zu schweren Unfällen führen. Alle Scheiben sollten freigekratzt werden. Ein Guckloch reicht nicht aus, um das komplette Verkehrsgeschehen wahrzunehmen. Es lohnt sich den Wetterbericht zu studieren. Gerade bei Temperaturen um null Grad können die Fahrbahnen glatt sein. Selbst bis 4 Grad plus können Brückenbauwerke noch glatte Stellen haben.

Vor längeren Fahrten ist es ratsam warme Getränke und Decken ins Auto zu packen, damit man im Falle einer Panne oder eines längeren Staus gegen die Kälte geschützt ist. Wichtig ist auch eine defensive Fahrweise. Da sich der Bremsweg auf glatten Straßen erheblich verlängert, sollte die Geschwindigkeit reduziert und ein größerer Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten werden. Größere Straßen werden in der Regel schnell von Schnee und Eis befreit. Doch gerade auf Brücken, an Waldrändern und in der Nähe von Gewässern kann sich schnell eine neue Eisschicht bilden. Bei diesen Wetterbedingungen müssen Verspätungen mit einkalkuliert werden. Wer also rechtzeitig losfährt, gerät nicht in Hektik und kommt gelassen und sicher ans Ziel.

Foto: Kreispoliziebehörde Höxter

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Blaulicht
Sonntag, 18. Februar 2018 12:42 Uhr
VW Lupo prallt gegen Baum – Unfallverursacher soll geflüchtet sein – Zeugen gesucht
Sonntag, 18. Februar 2018 09:15 Uhr

Lüchtringen (red). Bei einem Einbruch am Samstagmorgen zwischen 4:30 und 17:30 Uhr in eine Gaststätte in der Straße „Kattenbühl“ in Lüchtringen ist ein Sachschaden in Höhe von 4.500 Euro entstanden. Nach Polizeiangaben drangen die Täter gewaltsam in das Gebäude ein und brachen im Schankraum einen Musik- und einen Zigarettenautomaten auf. Entwenden konnten die Täter Bargeld und Tabakwaren. Hinweise zur Tat nimmt die Polizei Höxter unter 05271/9620 entgegen.

Samstag, 17. Februar 2018 18:47 Uhr

Höxter (red). Einen Umweltschutzeinsatz galt es für die Freiwillige Feuerwehr Höxter unter der Einsatzleitung von Löschzugführer Steven Noble am Samstagnachmittag zu bewältigen. Aus bisher unbekannter Ursache hatte sich an der Lütmarser Straße ein Ölfilm auf dem Grubebach gebildet. Einsatzkräfte der Feuerwehr Höxter errichteten vor und hinter einer Fußgängerbrücke zwei Ölsperren hintereinander. Um das Öl aufzufangen, brachten sie auch Bindemittel und spezielle Filter auf dem Gewässer vor einer der Ölsperren aus, womit sie das Öl gebunden haben. Es wurde auch noch einmal versucht, die Ursache herauszufinden - ohne Ergebnis. Nachdem der Ölfilm stark nachgelassen hatte, wurde das kontaminierte Bindemittel wieder von den Feuerwehrleuten abgeschöpft und für eine fachgerechte Entsorgung mit dem Gerätewagen der Feuerwehr auf die Wache mitgenommen. Die Ölsperre ist anschließend wieder zurück gebaut worden. Fast drei Stunden waren die Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Fotos: Thomas Kube

Samstag, 17. Februar 2018 17:57 Uhr

Lüdge-Niese (red). Zu einem Einsatz im Grenzbereich zum Landkreis Hameln-Pyrmont wurde die Feuerwehr Fürstenau am Samstag, gegen 13 Uhr, alarmiert. Ein nach ersten Informationen brennender Holzstapel an der Kreisgrenze zu Höxter stellte sich vor Ort als brennendes Unrat an einer Böschung heraus. Gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Lüdge wurde der Brand schnell gelöscht.

Foto: Feuerwehr Lügde

Freitag, 16. Februar 2018 18:01 Uhr

Ottbergen (TKu). Sayed Mohammad Mosavi heißt der neue Feuerwehrkamerad der Freiwilligen Feuerwehr Höxter, Löschgruppe Ottbergen. Der 23-jährige Geflüchtete aus Herat in Afghanistan ist seit Ende des vergangenen Jahres als neues Mitglied in die Löschgruppe Ottbergen aufgenommen worden. Im Kreis Höxter ist Sayed damit der erste Asylbewerber, der Mitglied einer Feuerwehr geworden ist. Mit einem „Hallo Männer“ begrüßte Sayed seine neuen Kameraden beim ersten Übungsdienst der Löschgruppe in diesem Jahr, wo es um das Thema Gefahren bei Elektroautos ging. Sayed Mohammad Mosavi kann sich schon einigermaßen auf Deutsch verständigen, es wird jedoch von Monat zu Monat besser, erklärt er selbst.

Die Chemie zwischen ihm und den Kameraden der Löschgruppe stimmt. „Wir haben keine Sekunde gezögert, ihn bei uns aufzunehmen“, sagt Löschgruppenführer Martin Weskamp. Im September 2015 kam Sayed aus der Stadt Herat in Afghanistan nach Deutschland. 40 Jahre Krieg, davon hat er genug. „Ich denke anders, ich will frei sein“, sagt der junge Asylbewerber. Sayed's Weg auf der Flucht führte ihn über den Iran und die Türkei bis nach Griechenland. Die lange Reise war gefährlich: Die Überschreitung der Gebirge im Iran waren anstrengend und gefährlich zugleich. Dort herrsche große Absturzgefahr, sagte der Asylbewerber aus Ottbergen.

Von Istanbul in der Türkei setzte er mit einem klapprigen Schiff über nach Griechenland. „Erst hatten wir ein Loch im Boot, dann war der Motor kaputt“, berichtet der 23-Jährige. Aus diesem Grund musste das Schiff einmal umdrehen, ergänzt Sayed. Einen Monat lang dauerte der Weg bis nach Deutschland, der zu einem Großteil auch zu Fuß bewältigt werden musste. Über die Balkanroute ging es vor dessen Schließung weiter über Österreich bis nach Deutschland - sein großes Ziel.

Sayed landete schließlich in Bruchhausen im hiesigen Asylbewerberheim. Im November 2017 fand eine Ausbildungsstelle bei der Firma FSB in Brakel. FSB (Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG) ist ein Hersteller von Tür- und Fensterbeschlägen, Lösungen für elektronisches Zutrittsmanagement und barrierefreie Griffsysteme mit Sitz im ostwestfälischen Brakel. In die Feuerwehr gelangte Sayed Mohammad Mosavi über seinen Arbeitskollegen Sebastian Rothkegel, der Löschgruppenführer bei der Freiwilligen Feuerwehr in Brenkhausen ist. Nach einem Umzug von Bruchhausen nach Ottbergen nahm Sayed Kontakt zu Ottbergens Löschgruppenführer Martin Weskamp auf. Er stieß bei ihm sofort auf offene Ohren. „Die Löschgruppe Ottbergen ist für alle Bewerber offen, dazu zählen auch Asylbewerber“, sagt Hauptbrandmeister Martin Weskamp.

Aufgenommen wurde Sayed von den Kameraden der Ottberger Wehr sehr herzlich. Zur Begrüßung des neuen Kameraden beim ersten Übungsdienst der Löschgruppe Ottbergen in diesem Jahr waren auch Fachbereichsleiter Stefan Fellmann und der Leiter der Feuerwehr, Jürgen Schmits, erschienen. Fellmann ist froh darüber, dass die Feuerwehr für den neuen Kameraden offen ist. „Das ist gelebte Integration“, sagte Fachbereichsleiter Stefan Fellmann. Stadtbrandmeister Jürgen Schmits sieht das ebenso.

Jeder Neuzugang sei wichtig für den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr. Woher das neue Mitglied stamme, spiele daher keine Rolle. Mit der Absolvierung von Lehrgängen dauere es aber noch etwas. „Dazu muss er die Sprache noch etwas besser beherrschen“, erklärt Löschgruppenführer Martin Weskamp. Die Verständigung sei gerade im Einsatz von großer Bedeutung, erklärt Weskamp. Sayed Mohammad Mosavi solle aber nicht hinten anstehen, sondern langsam an seine neue Aufgaben herangeführt werden. Die Lehrgänge werden dann in naher Zukunft folgen, ergänzt Weskamp.

Eine Unsicherheit gibt es allerdings: Das Asylverfahren von Sayed Mohammad Mosavi läuft noch. Ob er tatsächlich dauerhaft in Deutschland bleiben darf, ist noch unklar. „Das soll aber für uns keine Rolle spielen“, stellt Löschgruppenführer Weskamp klar. Er ergänzt: „Wir wollen Integrationsarbeit leisten. Das wird nicht nur für Mosavi sondern auch für uns ein spannender Prozess, der sich lohnen wird. Wir können viel voneinander lernen. Bestenfalls haben wir mit unseren Bemühungen dann einem Menschen den Weg in unsere Gesellschaft ermöglicht.“ Bei einem der nächsten Übungsdienste möchte Sayed seinen Kameraden etwas wiedergeben: Nach dem Dienst will er für sie kochen nach einem Rezept aus seiner Heimat.

Fotos: Thomas Kube

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Politik
Samstag, 17. Februar 2018 06:20 Uhr
Polizeibehörden können die ersten 500 zusätzlichen Beschäftigten einstellen
Montag, 12. Februar 2018 06:30 Uhr

Kreis Höxter (r). Der Juso Kreisverband bleibt bei seiner ablehnenden Haltung zur Großen Koalition. Die Jungsozialisten sind enttäuscht über die Verhandlungsergebnisse. „Der Parteitag im Januar hatte dem Verhandlungsteam drei Hausaufgaben auf den Weg gegeben. Es sollte Nachbesserungen beim Thema sachgrundlose Befristung, beim Ausstieg aus der Zwei-Klassen-Medizin und beim Familiennachzug geben. Schaut man auf die Ergebnisse in den Bereichen, so stellt man dort wenig Verbesserungen fest und in Teilen sogar Verschlimmbesserungen“, so der Juso-Kreisvorsitzende Marcel Franzmann. Laut Franzmann sei eine Reduzierung eines befristeten Arbeitsvertrags von 24 auf 18 Monate wenig vorteilhaft. „Statt nach 24 Monaten grüßt der Arbeitsberater schon nach 18 Monaten“, so der Kreisvorsitzende. „Das ist meines Erachtens eine Verschlimmbesserung. Zwar sollen Kettenbefristungen abgeschafft werden, jedoch lautete der Arbeitsauftrag für das Verhandlungsteam anders, nämlich Abschaffung der sachgrundlosen Befristung.“ Auch bei den Themen Gesundheit und Familiennachzug, seien laut Jusos, keine wirklichen Erfolge zu verzeichnen. Beim Familiennachzug gäbe es nur marginale Änderungen und beim Thema Zwei-Klassen-Medizin soll nur eine Kommission eingesetzt werden. „In den Kommissionen hat die SPD nicht die politische Mehrheit, von daher weiß man, was dabei rumkommt“, äußert sich Franzmann skeptisch.

„Schön ist, dass das Thema Glasfaserausbau vorangetrieben werden soll, jedoch kann sich ja jeder daran erinnern, wie oft dieses Thema schon in Koalitionsverträgen stand und jeder in unsere Region weiß wie gut der Ausbau ist“, so Liborius Schmidt, stellv. Juso-Kreisvorsitzender. „In vielen anderen Bereichen wurden Inhalte von den letzten Verträgen übernommen, wie beim Thema Umwelt oder dem Rückkehrrecht von der Teil- in die Vollzeit. Copy and paste ist da wohl eine gängige Methode“, ergänzt Julia Nitzbon, stellv. Juso-Vorsitzende.

„Schaut man auf die Formulierungen im Koalitionsvertrag, so stellt man fest, dass vieles im Konjunktiv geschrieben ist. Viele Zukunftsfragen, bspw. Rente oder Gesundheit, werden an Kommissionen verwiesen oder es werden nur Prüfaufträge formuliert. So sieht kein Aufbruch aus. Viele der konkret festgelegten Maßnahmen sind nur kurzfristige Reaktionen auf einen Ist-Zustand. Es fehlen langfristige Maßnahmen um dauerhafte Verbesserungen zu erzielen, die damit auch jungen Menschen Perspektiven aufzeigen“, so die Jusos. Die Jusos appellieren an die Mitglieder sich den Vertrag mal genau anzuschauen und da auch auf die Formulierungen zu achten.

Mittwoch, 24. Januar 2018 09:44 Uhr

Kreis Höxter (r). Der SPD-Parteitag in Bonn hat am Wochenende mit 56 % für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gestimmt. Der Juso Kreisvorsitzende, Marcel Franzmann, hat den Kreisverband Höxter als Delegierter in Bonn vertreten und gegen die Aufnahme von Verhandlungen gestimmt. Der SPD-Kreisverband Höxter hatte sich im Zuge der Sondierungsergebnisse gegen eine GroKo positioniert. „Der Parteitag hat ein demokratisches Votum gefällt in Verhandlungen einzusteigen. Die Diskussionen und das knappe Ergebnis zeigen aber, dass die SPD in der Frage - GroKo, ja oder nein - tief gespalten ist. Es ging dabei auch um das Überleben der Sozialdemokratie“, so der Kreisvorsitzende. Jedoch habe der Parteitag auch gezeigt, wie lebendig die SPD sei. In vielen Diskussionsbeiträgen sei das Thema GroKo kritisch beleuchtet worden. Besonders stolz sind die Jusos auf ihren Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert, der an der Spitze der NoGroko-Bewegung klar deutlich gemacht habe, dass es keine Gemeinsamkeiten mehr mit der Union gäbe. „Auf dem Parteitag kam nur eine Mehrheit für Gespräche zustande, weil im Leitantrag des Parteivorstandes klare Nachbesserungen bei den Themen sachgrundlose Befristung, Ausstieg aus der Zwei-Klassen-Medizin und Familiennachzug gefordert wurden. Jetzt muss Frau Merkel liefern!“, so Liborius Schmidt, stellv. Kreisvorsitzender der Jusos. „Wir, als Jusos, werden uns auch weiter gegen die Fortführung einer Großen Koalition einsetzen. Wir setzen auf den Mitgliederentscheid am Ende der Koalitionsverhandlung, dass dieser der GroKo eine Absage erteilt. Jeder Mensch, der der SPD jetzt noch beitritt hat sie Chance beim Votum mitzumachen und die Zukunft mitzugestalten“, geben sich die Jusos kämpferisch.

Foto: Juso Höxter

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Wirtschaft
Samstag, 17. Februar 2018 07:00 Uhr
500.000 Brötchentüten werben für den Beruf plus X - Goeken backen greifen Idee der Initiative „Kreis Höxter-Die Region plus X“ auf
Mittwoch, 14. Februar 2018 14:48 Uhr

Höxter (TKu). Die Asklepios Weserbergland-Klinik in Höxter ist vom Nachrichtenmagazin Focus in seiner aktuellen Liste im Februar 2018 als „Top Reha-Klinik“ aufgeführt worden. Die „Focus-Auszeichnung“ basiert auf Qualitätsberichten, Qualitätsinitiativen und Informationen von Ärzten und Patienten. Für das Ranking in den Fachbereichen Neurologie, Krebs, Orthopädie, Sucht, Kardiologie, und Psychische Erkrankungen wertet der Focus jedes Jahr aufs Neue Kennzahlen, die Qualitätsberichte der Kliniken, die Teilnahme an Qualitätsinitiativen sowie Telefoninterviews mit Ärzten und eine Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse aus. Im Jahr 2018 sind 13 Rehabilitationseinrichtungen von Asklepios in der Bestenliste erwähnt, im Vorjahr waren es neun. „Wir freuen uns über die Auszeichnung, denn sie ist eine Bestätigung für unsere Klinik und die hervorragende Arbeit, die von uns allen hier geleistet wird“, sagt Rüdiger Pfeifer, Geschäftsführer der Asklepios Weserberglandklinik.

„Die Rehabilitation ist ein wichtiger Baustein jeder Behandlung und oft entscheidend für den nachhaltigen Therapieerfolg“, so Pfeifer weiter. „Auch für unsere Patienten ist es ein wichtiges Signal und gibt ihnen Vertrauen. Denn die Bewertung ist Ergebnis einer umfangreichen Auswertung von Informationen. Wir freuen uns, dass unsere Klinik besonders gute Werte bei der Befragung niedergelassener Ärzte, Chefärzten anderer Kliniken und besonders unserer Patienten erhalten hat. Unsere Maßnahmen im Qualitätsmanagement und der Hygiene sind positiv bewertet worden“. Die Asklepios Weserbergland-Klinik ist eine Klinik für neurologische und geriatrische Rehabilitation. In der Neurologischen Klinik werden einerseits Patienten mit Schlaganfall-Erkranungen, Gehirnblutungen und Verletzungen des Gehirns rehabilitiert. Ein weiterer Schwerpunkt besteht seit Jahrzehnten in der Rehabilitation von Erkrankungen der Muskulatur (z. B. „Muskelschwunderkrankungen“), Rückenmarkserkrankungen (z.B. Amyotrophe Lateralsklerose, ALS), Nervenerkrankungen und Multipler Sklerose (MS). Hier wird die Klinik aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland belegt. 

Foto: Thomas Kube

Mittwoch, 14. Februar 2018 05:58 Uhr

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Ansprechpartner:
Benjamin Beineke
b.beineke@w-wbl.de
05531 / 8140554

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Sport
Sonntag, 18. Februar 2018 07:54 Uhr
Artistischer Workshop
Sonntag, 18. Februar 2018 06:39 Uhr

NRW (red). Am 14. April 2018 startet der Landessportbund NRW das Aktionsjahr„Tage der Ehre – 365 Aktionen fürs Ehrenamt“. Dabei sind alle Mitgliedsorganisationen und die Sportvereine aufgerufen, mitzumachen. Und das Beste: Ab sofort besteht die Möglichkeit, für die Durchführung einer Aktion 500 Euro für die Vereinskasse zu erhalten. Die Sportorganisation, die als erste einen bestimmten Tag im Kalender mit ihrer Idee zu einer Aktion zum „Tag der Ehre“ besetzt, kann sich die Fördersumme sichern. Mehr hier.

Donnerstag, 15. Februar 2018 09:36 Uhr

Boffzen (r). Optimistisch blickt der MTV Boffzen in die Zukunft. Das große Problem so vieler Sportvereine, für die Vorstandarbeit engagierte Menschen zu finden, stellt sich im Südkreis nicht. Vereinsvorsitzender Robert Hartmann erklärte sich deshalb auch bereit, den mitgliederstarken Verein weiterhin zu führen.

Nach sage und schreibe 34 Jahren im Vorstand hatte Schriftwartin Karin Hoffmann schon im Vorfeld der Jahreshauptversammlung in der Mehrzweckhalle Boffzen ihren Rücktritt erklärt. So war es kein Wunder, dass die Verabschiedung der beliebten Turnschwester sehr emotional ausfiel. „Du warst immer die Ruhe in Person und hast damit zum sehr harmonischen Verhältnis im Vorstand beigetragen“, sagte Robert Hartmann. „Du bist die gute Seele des Vereins!“ Als Anerkennung für ihre langjährigen Verdienste wurde sie unter dem tobenden Applaus der Mitglieder zum Ehrenmitglied ernannt.

„Wir haben das große Glück, dass sich zwei Mitglieder selbst für eine Vorstandtätigkeit gemeldet haben. Es erforderte also keineswegs große Überredungskünste, wie es oft üblich ist“, machte Hartman keinen Hehl aus seiner Freude, dass mit Regina Schametat und Carsten Gelsdorf der Altersdurchschnitt im Vorstand deutlich sinke. Jeweils einstimmig wurden Regina Schametat zur Schriftwartin und Carsten Gelsdorf als Assistent in der Kassenführung gewählt. So kann er sich in Ruhe in das sehr komplexe Arbeitsfeld einarbeiten, das das MTV-Urgestein Heinz Thadewald noch einmal als Kassierer betreut. Michael Hille wurde als zweiter Vorsitzender bestätigt, Karin Hoffmann, Elke Thadewald und Gerd Süßmilch bilden den Turnrat.

Aufgrund der guten Tradition beim MTV Boffzen, die Berichte der Abteilungsleiter in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen, nahm der Rückblick auf das vergangene Jahr nur wenig Zeit in Anspruch. Hartmann sprach allen seinen großen Dank für die geleistete gute Arbeit aus. In diesem Zusammenhang ergriff Jörg Schilcher als Leiter der überregional erfolgreichen Abteilung „Speedy cUP!s“ das Wort und dankte noch einmal den zahlreichen Helfern, die sich mit großem Engagement bei der Ausrichtung der Turniere im Speed-Stacking in der Bielenberghalle in Höxter einbringen. So hat sich der MTV Boffzen in der Szene nicht nur aufgrund seiner sportlichen Erfolge längst einen guten Namen gemacht, sondern auch als zuverlässiger und umsichtiger Veranstalter: 2020 darf der Verein zum zweiten Mal eine Deutsche Meisterschaft austragen!

Auch wenn eine vereinseigene Turnhalle die Kasse überdurchschnittlich belaste, konnte Robert Hartmann allerdings vermelden, dass die erheblichen Investitionen für Dämm- und Renovierungsmaßnahmen sich deutlich bemerkbar machen. „Der Aufwand hat sich gelohnt, die Heizkosten sind fast auf die Hälfte zurückgegangen.“

Foto: MTV Boffzen

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Panorama
Mittwoch, 01. November 2017 16:56 Uhr
Ensembles Col Voc will begeistern
Dienstag, 03. Oktober 2017 18:35 Uhr

Golmbach (red). Nur noch ein paar Tage, dann startet wieder die große Sause auf der Golmbacher Wies´n! Die Organisatoren vom Kegelclub “Village Drunk“ verfügen mittlerweile über eine 16-jährige Wies’n-Erfahrung und präsentieren den zahlreichen Gästen Jahr für Jahr richtiges Wies’n-Feeling.

Und die vielleicht beste Nachricht vorab: Sie sind wieder da - die „Ludwig Thoma Musikanten“ kommen in diesem Jahr wieder an beiden Festtagen nach Golmbach. Nachdem es im letzten Jahr aus terminlichen Gründen mit den langjährigen Stimmungsgaranten der Golmbacher Wies‘n nicht geklappt hat, kehren sie nun mit großer Vorfreude zurück ins Weserbergland. Nach ihren grandiosen Auftritten in den letzten Jahren wird die in 20-köpfiger Besetzung auftretende original bayerische Oktoberfestkapelle aus dem Bräurosl-Zelt der Hacker-Pschorr-Brauerei auch in diesem Jahr wieder das Golmbacher Wies’n Publikum in Festtags-Stimmung versetzen.

Die Organisatoren aus dem Forstbachtal haben auch in diesem Jahr wieder ein Top-Programm für Jung und Junggebliebene auf die Beine gestellt. „Golmbacher Oktoberfest –das steht für ausgelassene Party nonstop und gleichzeitig für Gemütlichkeit und ein Zusammenkommen von Freunden und Altbekannten“, sagen die Veranstalter, „man trifft sich dort alljährlich einfach“. Traditionell startet das Fest mit der großen Oktoberfest-Party am Samstag,den 7. Oktober. Die vielen Gäste dürfen sich wieder auf einen tollen Mix aus traditioneller Oktoberfest-Stimmung und ausgelassener Partymusik freuen.

Die Stammgäste der „Ludwig Thoma Musikanten“ eröffnen das Fest mit zünftigen bayrischen Märschen, Stimmungsmusik, weltbekannten Schlagern und Oldies bis hin zu den bekanntesten Wies‘n-Hits. „Für jeden Geschmack ist da etwas dabei und nach dem traditionellen Wies‘n-Anstich des Festwirts und der gastgebenden Brauerei Allersheim gibt es sowieso kein Halten mehr“, wissen die Organisatoren vom Kegelclub. Als zweiten musikalischen Knaller des Abends halte man wieder Party-Musik der Spitzenklasse bereit, heißt es, denn: Aus dem hohen Norden kommt die Top-40Band „Line Six“ ins Forstbachtal. Im Gepäck haben „Line Six“ einen Mix aus aktuellen Charts und altbekannten Party-Hits mit denen sie der Golmbacher Partymeute wie gewohnt bis in die Morgenstunden einheizen.

Am Sonntag, den 8. Oktober, geht‘s dann ab 10 Uhr mit dem inzwischen legendären urtypischen Oktoberfest-Frühschoppen weiter. Die „Ludwig Thoma Musikanten“ werden wiederum zünftig aufspielen –ein musikalisches Programm für Alt und Jung. Für das Oktoberfest-Frühschoppen am Sonntag gibt es wie in den Vorjahren auch wieder Vorzugsangebote für Firmen, Vereine und sonstige Clubs ab 8 Personen. Bei Interesse daran bitte eine Email schreiben an: info@oktoberfest-golmbach.de.

Neben den jeweiligen TagesTickets gibt es auch in diesem Jahr wieder das Oktoberfest-Total-2-Tages-Ticket zum Vorzugspreis –mehr Oktoberfest geht nicht! Auch für die kulinarischen Genüsse wirdauf dem Golmbacher Oktoberfest wieder gesorgt: Neben den typisch bayrischen Gerichten Haxe und Leberkäs‘ gibt es auch wieder eine große Auswahl an verschiedenen anderenLeckereien. Nicht zu vergessen im Ausschank Allersheimer Bier –natürlich auch in der „O‘zapft is“-Variante. Die Eintrittskarten für dieses Event sind erhältlich an den bekannten Vorverkaufsstellen im Autohaus Vatterott Holzminden, Tankstelle Vatterott Eschershausen, Tankstelle Groß Stadtoldendorf, Friseur „Freestyle“ Bevern, Tankstelle Sparkuhle Negenborn, Gasthaus „Zur Hünenburg“ Golmbach und natürlich beim Täglichen Anzeiger Holzminden. „Pack ma´s Madln und Buam! Zieht´s Eure schicken Dirndl und Lederbux´n an und zeigt dem Süden mal wieder wie man Oktoberfest feiert“! Nicht mehr lange … dann wird o´zapft!

Fotos: Archiv

Donnerstag, 28. September 2017 14:56 Uhr

NRW/Konstanz (red). Die Polizei Konstanz fahndet aktuell nach einem vermutlichen Erpresser, der Nahrungsmittel vergiften will, um bundesweit verschiedene Konzerne zu erpressen. „Ein unbekannter Täter hat in einem Schreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei angedroht, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind“, erklärten die Polizei Konstanz sowie Staatsanwaltschaft Ravensburg in einer Mitteilung. Damit könnten auch Lebensmittelgeschäfte in Süd-Niedersachsen betroffen sein.

Die Ermittlungsbehörden und die amtliche Lebensmittelüberwachung nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in verschiedenen Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen in Verkaufsregalen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis von Angestellten und der Polizei aufgefunden werden konnten.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zukünftig zu einer Manipulation kommen könnte, werden Verbraucher deshalb aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Der Erpressung dringend verdächtig, zumindest daran beteiligt zu sein, ist der abgebildete Mann, der vergangene Woche in einem Lebensmittelmarkt in Friedrichshafen von einer Überwachungskamera erfasst wurde.

Foto: Polizei Konstanz

Mittwoch, 13. September 2017 15:14 Uhr

Hofgeismar (red). Zum Saisonabschluss im Herbst findet an diesem Sonntag, 17. September, der 9. Sababurger Tierparklauf statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten die Teilnehmer auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke. Als letzter Lauf zum Reinhardswald Lauf- und Walkingcup 2017 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen. Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in elf Altersklassen.

Halbmarathon: Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2001 und älter möglich. 10 km-Strecke: Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zweimal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2005 und älter möglich. 5 km-Strecke und 5 km-Walking: Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2007 und älter möglich. Schüler 1.000 m und Bambini 500 m: Die Schüler und die Bambini laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2010 und jünger werden als Bambini gewertet. Startzeiten: Halbmarathon 9 Uhr, Bambini 500 m 9:10 Uhr, Schüler 1.000 m 9:30 Uhr, 10 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Walking 10:15 Uhr. Verbindliche Anmeldung bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes. Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld: Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1998 starten für zwei Euro. Das Startgeld zahlen die Läufer direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:30 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Anmeldungen: Eine Anmeldung ist online über www.tierparklauf.de möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen. Veranstalter ist der Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen, mit Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Sanitäre Einrichtungen: Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten. Die medizinische Betreuung übernimmt das DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Ein neues Zuhause für die Uhus: Uhus sind die größten einheimischen Eulen Deutschlands. Diese beeindruckenden Greifvögel sind die Jäger der Nacht, können aber am Tag genauso gut sehen wie in der Nacht. Für die Uhus soll eine neue Voliere gebaut werden, die größer ist als die alte und den Uhus mehr Flugmöglichkeiten bietet. Natürlich werden auch Versteckmöglichkeiten angeboten, da diese Vögel stundenlang beinahe bewegungslos im Baum sitzen. Genau dafür hat der Uhu auch das bräunlich gefleckte Gefieder – es ist sein Tarnumhang. Zur weiteren Verbesserung der Haltungsbedingungen wird eine neue Uhuvoliere gebaut werden. Ein großer Teil der Startgelder fließt direkt in den Neubau der Uhuvoliere.

Donnerstag, 07. September 2017 13:29 Uhr

Höxter (red). Selbsthilfegruppen und -organisationen aus Niedersachsen können bei der Krankenkasse IKK classic noch Fördergelder für ihre diesjährigen Projekte beantragen. „Das Budget ist noch nicht ausgeschöpft“, informiert der zuständige Mitarbeiter Uwe Mertens. „Deshalb sollten Gruppen und Verbände die Chance nutzen und eine Förderung beantragen.“ Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe leistet für Betroffene und Angehörige einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Die IKK classic unterstützt diese Arbeit und stellt der Selbsthilfe für ihr individuelles Engagement allein in diesem Jahr in Niedersachsen über 100.000 Euro zur Verfügung. Die Krankenkasse fördert mit diesem Geld individuelle Projekte wie krankheitsbezogene Seminare, Vorträge oder Informationsmaterialien. Förderanträge können noch bis Ende des Jahres direkt bei der IKK classic gestellt werden. Antragsformulare und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.ikk-classic.de oder bei Uwe Mertens unter der Telefonnummer 05351/526432.

Foto: red

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