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Region Aktiv
Montag, 22. Januar 2018 10:19 Uhr
Der Paritätische bietet Fortbildungen für Ehrenamtliche
Montag, 22. Januar 2018 10:03 Uhr

Höxter (r). Zum 6. Mal wurde letzten Samstag, am 20. 01. Der Weser cUP! Im Sport Stacking in der Bielenberghalle in Höxter ausgerichtet. Auch in diesem Jahr fand der Weser cUP großen Zuspruch: Insgesamt haben 183 Teilnehmer aus ganz Deutschland teilgenommen, darunter Weltmeister und Deutsche Meister. Die „Speedy cUP!s“ Boffzen haben mit 29 Teilnehmern die größte Gruppe des Turniers gestellt. Dass diese Sportart nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene anspricht, zeigt die bunte Mischung der Teilnehmer: Die jüngsten Stacker mit 5 Jahren und ältesten Teilnehmer mit rund 65 Jahren bewiesen: Stacking ist gewiss ein Sport für Jung und Alt. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen, die nicht mit anderen Stackern wettkampffähig sind, erhalten in einer besonderen Gruppe, den „Special Stackern“ die Möglichkeit, am Turnier teilzunehmen und sind in allen Disziplinen voll integriert. Jörg Schilcher, Dipl. Pädagoge und Ansprechpartner des Weser cUP!s ist das besonders wichtig.

Am Turnier fanden insgesamt 29 altersmäßig gestaffelte Wettkampfklassen in Einzeldisziplinen, 17 altersmäßig gestaffelte Wettkampfklassen in Doppeldisziplinen, mit insgesamt 63 Eltern-Kind-Doppel sowie 12 altersmäßig gestaffelte Wettkampfklassen in den Staffeldisziplinen statt.

Auch die „Boffzer Minis“ nahmen als jüngste Staffel mit einem Altersdurchschnitt von 6 bis 8 Jahre teil.

Insgesamt räumten die „speedy cUP!s“ Boffzen 17 mal Gold, 21 mal Silber und 12 mal Bronze ab. Unter anderem erreichte Alina Schilcher mit einer Staffelzeit von 14,670 Sekunden eine herausragende Leistung.

Durch die Bereitschaft von rund 50 Helferinnen und Helfern wurden Tische aus Boffzen in die Bielenberghalle transportiert- und Samstagabend nach dem Turnier wieder zurückgebracht. Zudem wurde für die Technik, die Datenverwaltung, Schiedsrichter, Videokontrolle, Verpflegung sowie Fotos und die Betreuung der Sportler gesorgt. „Für dieses Engagement möchte ich allen Helferinnen und Helfern meinen ausdrücklichen Dank aussprechen“, so Jörg Schilcher, Ansprechpartner des Weser cUP!s.

Zu aller Freude haben die „speedy cUP!s“ vom Bundestrainer Burkhard Reuhl die Zusage erhalten, Ausrichter der Deutschen Meisterschaften im Jahr 2020 in Höxter zu werden.

Fotos: Fotostudio Andreas Krukemeyer

Montag, 22. Januar 2018 09:55 Uhr

Höxter (TKu). Für den Löschzug Höxter war es ein sehr arbeitsintensives Jahr mit vielen Veranstaltungen und Einsätzen, berichtet Löschzugführer Steven Noble auf dessen Jahreshauptversammlung. Insbesondere die vielen Auslösungen der Brandmeldeanlagen würden die Kameraden sehr belasten. Unter den 175 Gesamteinsätzen verzeichnete der Zug 80 Fehleinsätze (im Vorjahr waren es 65), die zumeist durch Brandmeldeanlagen verursacht worden waren.

Löschzugführer Steven Noble dankte in dem Zusammenhang der Wehrführung und der Stadtverwaltung, die Hand in Hand daran gearbeitet haben, die Fehlalarme durch bautechnische Veränderungen abzustellen. 28 mal rückte der Löschzug Höxter zu Brandeinsätzen aus, darunter zwei Großbrände. Darüber hinaus wurden 61 Technische Hilfeleistungen verzeichnet. Zugführer Noble dankte seinen Kameraden für die Bereitschaft, sich im Einsatz auch der Gefahr auszusetzen und erinnerte an die Feuerwehrleute, die beim Orkan Friederike ihr Leben im Einsatz verloren haben. Fachbereichsleiter Stefan Fellmann berichtet über den Sachstand der Beschaffungen. So wurden im vergangenen Jahr zwei neue Einsatzboote angeschafft, die noch in diesem Jahr in Höxter und Stahle in Betrieb genommen werden sollen.

Als Ersatzbeschaffung für den 30 Jahre alten Rüstwagen des Löschzuges Höxter werde derzeit ein neuer Gerätewagen-Rüst aufgebaut. Die Belastungen für den städtischen Haushalt bezifferte Fellmann mit rund 363.000 Euro für das neue Fahrzeug. Eine Übergabe des Gerätewagens-Rüst sei für das zweite Quartal in diesem Jahr geplant, berichtet Fellmann. Ehrungen und Beförderungen nahm anschließend der stellvertretende Wehrführer Norbert Rode gemeinsam mit Fachbereichsleiter Stefan Fellmann und Löschzugführer Steven Noble vor. Zu Brandinspektoren befördert wurden die Kameraden Uwe Heidrich und Philipp Zimmermann. Die Beförderung zum Brandmeister erhielt Jugendwart André Kasten und zu Unterbrandmeistern befördert wurden Björn Wohlert, Kevin Ludwig und Jerome Maly. Das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen in Gold für 35 Jahre aktiven Dienst verlieh Stefan Fellmann an den Brandinspektor Uwe Heidrich. Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten die Brandinspektoren Rainer Höppner und Christian Grimm. Eine Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft im Löschzug Höxter in Verbindung mit dem Sonderabzeichen des Verbandes der Feuerwehren in Silber verlieh Steven Noble an den Stadtbrandinspektor Albert Henne. Die Unterbrandmeistern Björn Wohlert und Stefan Büker wurden für ihre 20-jährige Mitgliedschaft in der Wehr geehrt. Das Deutsche Feuerwehr-Fitnessabzeichen in Gold erhielten Oberbrandmeister Thomas Kube und Unterbrandmeister Stefan Büker verliehen und das Leistungsabzeichen in Gold ging an Brandmeister André Kasten.

Zur neuen Vertrauensperson wählte die Versammlung den Kameraden Matthias Böse. Als erfreulich wertete Zugführer Steven Noble die Tatsache, das noch in diesem Jahr neue Investitionen in das Feuerwehrgerätehaus Höxter fließen sollen. So soll das Flachdach-Gebäude ein neues Pultdach erhalten. Ebenso saniert werden sollen die Sanitäreinrichtungen, die allesamt noch aus Mitte der 70er Jahre stammen.

Fotos: Thomas Kube

Sonntag, 21. Januar 2018 07:00 Uhr

Höxter (r). Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, vornehmlich Juden. 1996 wurde vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus proklamiert, seit 2005 ist er von den Vereinten Nationen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag erklärt worden. Der deutsche Bundestag trifft sich an diesem Tag alljährlich zu einer zentralen Gedenkveranstaltung im Berliner Reichstag.

Seit einigen Jahren erinnern die Stadt Höxter und die Jacob Pins Gesellschaft in Kooperation mit der Volkshochschule an diesen Tag mit einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung im Forum Jacob Pins. Es ist Erinnerungsstätte für die ermordeten Juden der Stadt und der zu ihr gehörenden Dörfer. Gestaltet wird die Veranstaltung in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern eines Geschichtskurses des König-Wilhelm-Gymnasiums und ihrer Lehrerin Anna Pekker. Ansprachen halten Bürgermeister Alexander Fischer und Fritz Ostkämper, Vorsitzender der Jacob Pins Gesellschaft. Da der 27. Januar 2018 auf den schulfreien Samstag fällt, wird die Veranstaltung auf Freitag, den 26. Januar um 18.00 Uhr verlegt.

Sonntag, 21. Januar 2018 06:30 Uhr

Höxter (r). Hein Brüggen ist regelmäßiger Gast im Forum Jacob Pins, das mit diesem Gitarrenkonzert das Jahr 2018 am Sonntag, 28. Januar um 17.00 Uhr, musikalisch eröffnet.

Brüggens Spielfreude und Virtuosität werden vom Konzertpublikum begeistert gefeiert. Sein Programm „Gitarrenmusik aus vier Jahrhunderten“ ist der Blick durch ein musikalisches Kaleidoskop. Barocke Kompositionen, Werke großer spanischer Komponisten und kammermusikalischer Jazz, vorwiegend Swing und Latin, lösen einander ab. Hein Brüggen, ein versierter Könner auf der Sologitarre, besticht durch geschmackvolle Interpretationen, raffinierte Arrangements und seinen ganz individuellen Ton. Das Programm umfasst Stücke, die für Brüggens Werden als Gitarrist wichtig waren und zu seinen Lieblingsstücken gehören. Hierzu zählen Kompositionen des legendären Charlie Byrd, Brasilianisches von Antonio Carlos Jobim, Musical Tunes von Richard Rogers sowie Filmmusik des großen Henri Mancini. Karten sind an der Tageskasse ab 16.00 Uhr im Forum Jacob Pins, Westerbachstraße 35/37, erhältlich.

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Blaulicht
Montag, 22. Januar 2018 08:30 Uhr
Die Löschgruppe Stahle hat endlich wieder einen Löschgruppenführer
Sonntag, 21. Januar 2018 19:27 Uhr

Höxter/Bruchhausen (red). Die 16-jährige Jugendliche, die sich gestern aus der Jugendhilfeeinrichtung in Höxter-Bruchhausen entfernt hatte, ist wohlbehalten zurück (wir berichteten)! Da nicht auszuschließen war, dass sie sich in einer hilflosen Lage befand, hatte sich die Polizei zu einem Aufruf in der Öffentlichkeit entschlossen. Sie ist heute Abend in Ottbergen gesehen und in das Heim zurück gebracht worden. Über den zwischenzeitlichen Aufenthaltsort des Mädchens ist bisher nichts bekannt geworden.

Sonntag, 21. Januar 2018 17:26 Uhr

Höxter/Bruchhausen (red). Aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Höxter-Bruchhausen wird seit Samstagabend eine 16-jährige Jugendliche vermisst. Nach einem Streit hat sie die Einrichtung verlassen, wollte aber im Laufe des Abends zurückkehren. Dieses hat sie nicht getan, es gibt derzeit keine Hinweise auf den Aufenthaltsort. Es ist nicht auszuschließen, dass sich das Mädchen in einer hilflosen Lage befindet.

Die Polizei Höxter bittet nun um Mithilfe der Bevölkerung und fragt: Wer hat am Samstagabend oder im Laufe des Sonntags die 16-jährige Anne-Marie Schulz aus Höxter-Bruchhausen gesehen oder kann Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort geben. Anne-Marie ist etwa 1,68 m groß und hat dunkelbraune Haare und braun-grüne Augen. Sie trägt eine hellgraue Jogginghose, eine pink-farbene Plüschjacke mit einem schwarzen Schal und weiße Nike-Sportschuhe.

Hinweise bitte an die Polizei Höxter, Telefon 05271-9620.

Update: Vermisste zurück in der Einrichtung

Foto: Polizei

Sonntag, 21. Januar 2018 13:08 Uhr

Höxter (red). Mit seinem VW Golf war am Samstag, 20.01.2018 gegen 11.40 Uhr ein 29-Jähriger aus Bevern auf der Straße An der Steinmühle in Höxter unterwegs. Er wurde durch eine Streifenbesatzung der Polizeiwache Höxter kontrolliert. Dabei ergab sich der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Bei der weiteren Überprüfung wurde festgestellt, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits entzogen war. Dennoch wies er sich mit seinem Führerschein aus, den er bisher nicht abgegeben hatte. In dem Golf fanden die Polizeibeamten dann noch einen Laptop, der offensichtlich bereits im Jahr 2009 entwendet wurde. Der Führerschein und das Laptop wurden sichergestellt, eine Blutprobe angeordnet und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Sonntag, 21. Januar 2018 13:05 Uhr

Höxter (red). Bis zu fünf Zentimeter Neuschnee sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch im Kreis Höxter gefallen. Zu besonderen Zwischenfällen war es zwar nicht gekommen, einige Bäume gaben unter der hohen Schneelast jedoch nach und stürzten um. In Bruchhausen beseitigten Feuerwehrleute am frühen Morgen gegen 03:30 Uhr einen umgestürzten Baum von der L890 zwischen Drenke und Bruchhausen. In Brenkhausen musste die Feuerwehr ebenfalls ausrücken, um gegen 10 Uhr morgens einen umgestürzten Baum in der Langen Wiese zwischen Höxter und Brenkhausen zu beseitigen. Nach dem Orkan Friederike sind die Wälder immer noch nicht sicher, die hohe Schneelast der Bäume verstärkt das Problem noch, warnen Forstämter und raten dazu, die Wälder nicht zu betreten. In der kommenden Nacht sinken die Werte auf -2 Grad und es gibt erneut Schnee, berichtet der Deutsche Wetterdienst. Der DWD warnt bei den sinkenden Temperaturen vor glatten Straßen, was besonders im morgigen Berufsverkehr negative Auswirkungen haben kann.

Foto: Rothkegel

Unsere Videothek
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Politik
Sonntag, 21. Januar 2018 07:30 Uhr
Verantwortung vor Ort und im Bund
Freitag, 19. Januar 2018 07:00 Uhr

Kreis Höxter (r). Der SPD-Kreisvorstand hat sich intensiv mit den Ergebnissen der Sondierungsverhandlungen zur Regierungsbildung beschäftigt. Er sieht viele gute Einzelprojekte in denen sich die SPD offensichtlich gegen die Union durchgesetzt hat. „Unter dem Strich können wir aber nicht erkennen, welchen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft diese Übereinkunft leisten wird“, erklärte der heimische SPD-Vorsitzende Christoph Dolle. Es gäbe zu viele Fehlentwicklungen in Deutschland, die die Spaltung in Gewinner und Verlierer beförderten und zu einer Verärgerung und Wut der Verlierer führe. So seien in den letzten zehn Jahren zum Beispiel nicht alle Löhne und Gehälter gestiegen. „Es gibt eine beachtliche Zahl von Menschen, die vor zehn Jahren ein höheres Bruttogehalt hatten als heute. Auch die Aussicht auf eine auskömmliche Rente können nicht alle Beschäftigten teilen“, so Dolle weiter.

In dem Beschluss des SPD-Kreisvorstandes heißt es wörtlich: „Wer die aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich schließen will muss die gute wirtschaftliche und konjunkturelle Lage nutzen, um eine Umverteilung von oben nach unten auch durch eine neue Steuerpolitik gestalten. Die starken Schultern müssen wieder einen stärkeren Beitrag zur Finanzierung der gesellschaftlichen Aufgaben leisten und dürfen nicht die einzigen Gewinner sein.“ Auch in der Finanzierung der Sozialversicherungen - vor allem in der Renten- und Krankenversicherung - müssten die Prinzipien der Bürgerversicherung umgesetzt werden, wenn die Leistungsfähigkeit der Sozialversicherung aufrecht erhalten werden solle. Hier sei von der Union aber zum wiederholten Male die Bürgerversicherung in den Verhandlungen abgelehnt worden.

Unter Betrachtung aller Ergebnisse, lehnt der Kreisvorstand eine erneute große Koalition ab, da die Chancen für eine zukunftsfeste Gestaltung Deutschlands verpasst worden sind. „Auch unter parteistrategischen Blicken, erkennen wir keinen Vorteil für die SPD. Nicht einmal ein einziges Vorzeigeprojekt des sozialdemokratischen Wahlprogramms findet sich in den Ergebnissen wieder. Wir befürchten, dass mit dieser Einigung die SPD bei zukünftigen Wahlen weiter in der Gunst der Wählerinnen und Wähler abrutschen wird“ heißt es abschließend. Es gab übrigens nur eine Gegenstimme in der Vorstandssitzung.

Mittwoch, 17. Januar 2018 11:54 Uhr

Höxter (r). Seit der letzten Woche liegt ein Ergebnispapier der Sondierungsgespräche zwischen der Union und der SPD vor. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase sieht die aktuellen Berichte über zahlreiche SPD-Verbände, die sich negativ zu den Ergebnissen äußern, kritisch.

„Wir müssen aufpassen, dass hier die Stimmung von Teilen der SPD nicht unnötig gekippt wird. Die Parteien dürfen ihre staatspolitische Verantwortung nicht vergessen. Es liegt ein solides Papier vor, das konkret für den ländlichen Raum und unsere Kreise Höxter und Lippe viele Vorteile enthält und somit das ganze Land nach vorn bringt“, so Haase.

Das Sondierungspapier enthält an verschiedenen Stellen konkrete Verbesserungen für unsere Region:

• Schule:

- Einigung auf Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter sowie eine stetige Verbesserung der Qualität in der Kinderbetreuung - Eine zusätzliche Investitionsoffensive für Schulen bietet Möglichkeiten die Sanierungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

• Gesundheit:

- Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege sollen schnell und spürbar verbessert werden. - Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung (Ärzte, Hebammen und Apotheken). - Trotz der Verbesserung bei den Sozialleistungen wird für Arbeitnehmer der Sozialversicherungsbeitrag um 0,9 Prozentpunkte gesenkt.

• Infrastruktur:

- Strukturschwache Räume werden besser gefördert. o Zusätzliche Bestrebungen für die infrastrukturelle Anbindung ländlicher Regionen. - Damit zukünftig Projekte wie die B64 im Kreis Höxter oder die B239 im Kreis Lippe nicht mehr so viel Zeit für die Planung verschlingen, wird ein Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz beschlossen.

• Sicherheit:

- 15.000 zusätzliche Stellen werden bei der Polizei geschaffen (hälftig in Bund und Ländern). - Kommunen werden durch eine bessere Steuerung der Migration entlastet. - Hochwasserschutz wird verbessert – das ist für die Menschen an der Weser wichtig.

• Grundrente:

Die Lebensleistung von Menschen wird künftig besser anerkannt durch die Grundrente für Versicherte, die 35 Jahre an Beitragszeiten oder Zeiten der Kindererziehung bzw. Pflege aufweisen.

Insgesamt sind im Sondierungspapier 32,5 Milliarden Euro verankert, die dem kommunalen Bereich zugutekommen. „Ich appelliere an die heimische SPD, den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen und für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen zu werben. Wir dürfen den Menschen in den Kreisen Höxter und Lippe die Vorteile der bisher bereits erfolgreich verhandelten Themen nicht vorenthalten“, sagt Christian Haase MdB.

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Wirtschaft
Dienstag, 16. Januar 2018 08:03 Uhr
Finanztipp der Woche: Was vom Bitcoin-Boom zu halten ist 
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Mittwoch, 10. Januar 2018 13:50 Uhr

Diese Tricks können helfen Je nach Alter und Beruf kann eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung ordentlich Geld kosten. Verzichtbar ist sie deshalb aber nicht, da die staatliche Absicherung für diesen häufigen Fall – rund jeder fünfte Erwerbstätige wird vor dem Rentenalter berufsunfähig –völlig unzureichend ist.

Es gibt jedoch einige Stellschrauben, mit denen sich die Prämie merklich reduzieren lässt.
So kann man beispielsweise prüfen, ob als Endalter nicht 65 statt 67 Jahre ausreicht– was durchaus einen happigen Prämienrabatt bewirken kann. Entsprechende finanzielle Rücklagen vorausgesetzt, kann man überdies mit dem Versicherer über eine Karenzzeit verhandeln. Die Rente würde dann erst nach deren Ablauf fließen. Auch das bringt einen merklichen Abschlag. Nicht ganz so hoch, aber über die Jahre ebenfalls attraktiv ist die Umstellung von monatlicher auf jährliche Zahlweise.

Der beste und wirksamste Hebel für eine günstige Berufsunfähigkeits-Police ist allerdings: der Abschluss in jungen Jahren.

Bei Rückfragen zum Finanztipp der Woche steht Ihnen die Firma:

GFO24

Allersheimer Str. 5
37603 Holzminden
Tel.: (05531) 9825 130
E-Mail: info@gfo24.de
Internet: www.gfo24.de

gerne jederzeit zur Verfügung.

Quelle: FondsFinanz

Dienstag, 09. Januar 2018 06:17 Uhr

Höxter (red). In diesem neuen Jahr tut sich Einiges. Zahlreiche Gesetzesänderungen sind seit dem 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Neue Beitragsanpassungen und Grenzen wurden neu gesetzt. 

Mindestlohn von 8,84 Euro gilt ausnahmslos

Ab dem 1. Januar 2018 gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro brutto je Zeitstunde ohne jede Einschränkung. Branchenregelungen, die vorübergehend Entgelte unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns ermöglichten, enden zum 31. Dezember 2017.

Pflegemindestlohn steigt

Der flächendeckende Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten. Anfang 2019 und 2020 wird er nochmals erhöht. Das kommt vor allem Pflegehilfskräften zugute.

Höhere Beitragsbemessungsgrenzen

Löhne und Gehälter sind erneut gestiegen. Deshalb wird die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung angepasst. Auch andere Rechengrößen für die Sozialversicherung ändern sich. So steigt die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung 2018 auf 59.400 Euro jährlich (2017: 57.650 Euro). Wer mit seinem Einkommen über dieser Grenze liegt, kann sich privat krankenversichern.

Rentenbeitragssatz sinkt auf 18,6 Prozent

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent. Die hohe Nachhaltigkeitsrücklage in der Rentenversicherung macht dies möglich. In der knappschaftlichen Rentenversicherung geht der Beitragssatz von 24,8 auf 24,7 Prozent zurück.

Renteneintritt sieben Monate später

Seit 2012 steigt die Altersgrenze für den Eintritt in die Rentenphase schrittweise an. Das heißt: Wer 1953 geboren ist und 2018 seinen 65. Geburtstag hat, geht mit 65 Jahren und sieben Monaten abschlagfrei in Rente.

Betriebsrente wird attraktiver

Eine höhere Riester-Grundzulage und Steueranreize – das sind zwei von vielen Verbesserungen bei der Betriebsrente. Ziel ist es, sie auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Zudem soll die Betriebsrente für Beschäftigte mit geringen Einkommen attraktiver werden. Am 1. Januar 2018 tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz in wesentlichen Teilen in Kraft.

Berechnungszeiten bei Erwerbsminderung verbessert

Bei der Erwerbsminderungsrente wird ab 2018 die Zurechnungszeit für Rentnerinnen und Rentner schrittweise von 2018 bis 2024 auf 65 Jahre verlängert. Bei einem Beginn der Erwerbsminderungsrente im Jahr 2018 endet die Zurechnungszeit mit 62 Jahren und drei Monaten.

Mindestbeitrag in der gesetzlichen Rentenversicherung

Da der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt, fällt auch der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung: Er liegt ab 1. Januar 2018 bei 83,70 Euro monatlich.

Altersvorsorge wird weniger angerechnet

Freiwillige Altersvorsorge soll sich in jedem Fall lohnen. Ab 2018 wird Einkommen aus Riester- oder Betriebsrenten nicht mehr voll auf die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung angerechnet. Gleiches gilt für die Hilfen zum Lebensunterhalt. Der monatliche Freibetrag liegt dann bei 100 Euro. Ist die private Rente höher, bleiben weitere 30 Prozent bis zum Höchstbetrag von 208 Euro anrechnungsfrei.

Durchschnittlicher Zusatzbeitrag für gesetzliche Krankenkassen sinkt

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 14,6 Prozent. Er ist seit 2015 gesetzlich festgeschrieben. Die Hälfte davon trägt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte der Arbeitgeber. Benötigen die Kassen mehr Geld, können sie einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz sinkt 2018 auf 1,0 Prozent. Die Kassen können je nach Finanzlage davon abweichen.

Beiträge für Selbständige nach tatsächlichen Einnahmen

Die Beiträge zur Krankenversicherung richten sich für Selbständige ab dem 1. Januar 2018 stärker nach den tatsächlichen Einkünften. Dazu wird ein vorläufiger Beitrag für freiwillig Versicherte auf Basis des letzten Einkommenssteuerbescheids erhoben. Der endgültige Beitrag bemisst sich rückwirkend, wenn der Einkommenssteuerbescheid für das zugehörige Kalenderjahr vorliegt. Das macht auch Beitragserstattungen möglich.

Steuern: Höhere Grund- und Freibeträge

Steuerzahler profitieren 2018 von einem um 180 Euro höheren Grundfreibetrag, der dann 9.000 Euro beträgt. Der Kinderfreibetrag steigt um 72 Euro auf 4.788 Euro.

Mehr Zeit für die Steuererklärung

Das Besteuerungsverfahren in Deutschland wird modernisiert. Künftig bleibt dem Steuerpflichtigen mehr Zeit für die Abgabe der Steuererklärung, nämlich bis zum 31. Juli des Folgejahres. Für Papierbelege wie Spendenquittungen gilt: aufbewahren, aber nicht mehr einreichen.

 

Quelle: Bundesregierung/DAWR/pt

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Sport
Freitag, 12. Januar 2018 09:23 Uhr
Tennis - Spannende Heimspiele am Wochenende
Samstag, 06. Januar 2018 06:30 Uhr

Lüchtringen (r). Die Leichtathletikfreunde Lüchtringen bieten ab Mittwoch, den 10. Januar 2018 wieder einen Lauftreff für Anfänger an. Trainiert wird nach dem Motto „Laufen ohne Schnaufen“. Es wird kein sportlicher Hintergrund vorausgesetzt. Voraussetzung ist lediglich bequeme, wetterfeste Laufkleidung da das Training bei jedem Wetter stattfindet.

Das Ziel ist es unter fachkundiger Anleitung nach 16 Wochen das 30Minuten-Laufabzeichen abzulegen. Treffen ist wöchentlich um 19Uhr am LFL-Heim im Sollingstadion Lüchtringen. Trainingsplan, Kontaktadressen und nähere Infos unter www.lf-luechtringen.de.

Mittwoch, 13. Dezember 2017 10:22 Uhr

Lauenförde (red). Ende November stand für die Jugendlichen der B-Junioren mehr als nur Fußball an: sie haben ihr erstes Wertetraining absolviert, in dem das Sportliche mit der Frage nach den Werten verknüpft wird. Alain und Cedrick Piljug Trainer und Spieler der B-Jugend, haben dazu ein besonderes Programm für das Training entwickelt, das neben dem fußballerischen Können die Wertebildung der Jugendlichen fördert. Seit zwei Monaten beschäftigen sich die beiden Trainer und ihre Mannschaft mit der Frage, welche Werte ihnen wichtig sind und wie sie diese im Training leben können. Herausgekommen sind dabei Werte wie „Respekt“, „Akzeptanz“ oder „Fairness“, aber auch Ehrlichkeit und Dankbarkeit. Jetzt geht es darum, die Werte auch im Trainingsalltag umzusetzen.

Alain und Cedrick Piljug, sowie Matthias Bergmann (Jugendleiter) haben sich im Projekt „TeamUp!“, initiiert von der Bertelsmann Stiftung und unterstützt vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW), in Sachen Wertebildung qualifiziert. Als „Hausaufgabe“ im Rahmen des Projekts sollte ein Wertetraining entwickelt werden, das nun auf dem Platz umgesetzt wurde. Hier zeigte sich: Fußballtraining kann mehr enthalten, als nur sportliche Aspekte. Für das Wertetraining spielen Kooperations- und Vertrauensübungen, aber auch die gemeinsame Reflexion in einem Wertetraining eine große Rolle. So fördert das Fußball nicht nur sportliches Können, sondern auch Teamgeist, Respekt und soziale Kompetenzen der Jugendlichen.

Bei der öffentlichen „Generalprobe“ wurde deutlich, dass die Jugendlichen an diesem besonderen Training viel Spaß hatten, weil auch die Spielfreude nicht zu kurz kam. Unter den Augen des Lehrteams von „TeamUp!“, Henning Timpe (Münster) und René Märtin (Osnabrück), die das Training begutachteten, wurde der neue Teamgeist auch sichtbar: gemeinsam, statt gegeneinander, so zeigte sich die junge Mannschaft im Wertetraining. Die Wertetrainings sollen nun ein fester Bestandteil der fußballerischen Arbeit im Verein werden. Weitere Informationen: Matthias Bergmann 01520 8861428

Kurzinformation

Im Modellprojekt „TeamUp!“ tauschen sich Trainer und Jugendleiter aus ausgewählten Mannschaften an drei Wochenenden und in zwei Praxisphasen über ihre Erfahrungen mit Jugendlichen im Training und im Verein aus, reflektieren ihre eigenen Werte, Haltungen und Grundsätze und lernen Methoden und Wege kennen, wie sie die Wertebildung von Jugendlichen fördern können. Sie erhalten wertvolles Handwerkszeug, um gezielt das gute Teamplay der Jugendlichen in Mannschaft und Verein zu stärken.

Das Besondere an „TeamUp!“: Die Kombination aus intensiven Präsenzmodulen und begleiteten Praxisphasen. Die Teilnehmer erproben das Gelernte mit ihren Jugendmannschaften im Verein und werden vom Lehrteam vor Ort gecoacht. Hierdurch werden Praxistransfer und Nachhaltigkeit gewährleistet. 

Weitere Informationen bei der Bertelsmann Stiftung www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/wertebildung/projektnachrichten/modellprojekt-auftakt-teamup/

Foto: FC Blau-Weiß Weser e.V.

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Panorama
Mittwoch, 01. November 2017 16:56 Uhr
Ensembles Col Voc will begeistern
Dienstag, 03. Oktober 2017 18:35 Uhr

Golmbach (red). Nur noch ein paar Tage, dann startet wieder die große Sause auf der Golmbacher Wies´n! Die Organisatoren vom Kegelclub “Village Drunk“ verfügen mittlerweile über eine 16-jährige Wies’n-Erfahrung und präsentieren den zahlreichen Gästen Jahr für Jahr richtiges Wies’n-Feeling.

Und die vielleicht beste Nachricht vorab: Sie sind wieder da - die „Ludwig Thoma Musikanten“ kommen in diesem Jahr wieder an beiden Festtagen nach Golmbach. Nachdem es im letzten Jahr aus terminlichen Gründen mit den langjährigen Stimmungsgaranten der Golmbacher Wies‘n nicht geklappt hat, kehren sie nun mit großer Vorfreude zurück ins Weserbergland. Nach ihren grandiosen Auftritten in den letzten Jahren wird die in 20-köpfiger Besetzung auftretende original bayerische Oktoberfestkapelle aus dem Bräurosl-Zelt der Hacker-Pschorr-Brauerei auch in diesem Jahr wieder das Golmbacher Wies’n Publikum in Festtags-Stimmung versetzen.

Die Organisatoren aus dem Forstbachtal haben auch in diesem Jahr wieder ein Top-Programm für Jung und Junggebliebene auf die Beine gestellt. „Golmbacher Oktoberfest –das steht für ausgelassene Party nonstop und gleichzeitig für Gemütlichkeit und ein Zusammenkommen von Freunden und Altbekannten“, sagen die Veranstalter, „man trifft sich dort alljährlich einfach“. Traditionell startet das Fest mit der großen Oktoberfest-Party am Samstag,den 7. Oktober. Die vielen Gäste dürfen sich wieder auf einen tollen Mix aus traditioneller Oktoberfest-Stimmung und ausgelassener Partymusik freuen.

Die Stammgäste der „Ludwig Thoma Musikanten“ eröffnen das Fest mit zünftigen bayrischen Märschen, Stimmungsmusik, weltbekannten Schlagern und Oldies bis hin zu den bekanntesten Wies‘n-Hits. „Für jeden Geschmack ist da etwas dabei und nach dem traditionellen Wies‘n-Anstich des Festwirts und der gastgebenden Brauerei Allersheim gibt es sowieso kein Halten mehr“, wissen die Organisatoren vom Kegelclub. Als zweiten musikalischen Knaller des Abends halte man wieder Party-Musik der Spitzenklasse bereit, heißt es, denn: Aus dem hohen Norden kommt die Top-40Band „Line Six“ ins Forstbachtal. Im Gepäck haben „Line Six“ einen Mix aus aktuellen Charts und altbekannten Party-Hits mit denen sie der Golmbacher Partymeute wie gewohnt bis in die Morgenstunden einheizen.

Am Sonntag, den 8. Oktober, geht‘s dann ab 10 Uhr mit dem inzwischen legendären urtypischen Oktoberfest-Frühschoppen weiter. Die „Ludwig Thoma Musikanten“ werden wiederum zünftig aufspielen –ein musikalisches Programm für Alt und Jung. Für das Oktoberfest-Frühschoppen am Sonntag gibt es wie in den Vorjahren auch wieder Vorzugsangebote für Firmen, Vereine und sonstige Clubs ab 8 Personen. Bei Interesse daran bitte eine Email schreiben an: info@oktoberfest-golmbach.de.

Neben den jeweiligen TagesTickets gibt es auch in diesem Jahr wieder das Oktoberfest-Total-2-Tages-Ticket zum Vorzugspreis –mehr Oktoberfest geht nicht! Auch für die kulinarischen Genüsse wirdauf dem Golmbacher Oktoberfest wieder gesorgt: Neben den typisch bayrischen Gerichten Haxe und Leberkäs‘ gibt es auch wieder eine große Auswahl an verschiedenen anderenLeckereien. Nicht zu vergessen im Ausschank Allersheimer Bier –natürlich auch in der „O‘zapft is“-Variante. Die Eintrittskarten für dieses Event sind erhältlich an den bekannten Vorverkaufsstellen im Autohaus Vatterott Holzminden, Tankstelle Vatterott Eschershausen, Tankstelle Groß Stadtoldendorf, Friseur „Freestyle“ Bevern, Tankstelle Sparkuhle Negenborn, Gasthaus „Zur Hünenburg“ Golmbach und natürlich beim Täglichen Anzeiger Holzminden. „Pack ma´s Madln und Buam! Zieht´s Eure schicken Dirndl und Lederbux´n an und zeigt dem Süden mal wieder wie man Oktoberfest feiert“! Nicht mehr lange … dann wird o´zapft!

Fotos: Archiv

Donnerstag, 28. September 2017 14:56 Uhr

NRW/Konstanz (red). Die Polizei Konstanz fahndet aktuell nach einem vermutlichen Erpresser, der Nahrungsmittel vergiften will, um bundesweit verschiedene Konzerne zu erpressen. „Ein unbekannter Täter hat in einem Schreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei angedroht, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind“, erklärten die Polizei Konstanz sowie Staatsanwaltschaft Ravensburg in einer Mitteilung. Damit könnten auch Lebensmittelgeschäfte in Süd-Niedersachsen betroffen sein.

Die Ermittlungsbehörden und die amtliche Lebensmittelüberwachung nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in verschiedenen Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen in Verkaufsregalen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis von Angestellten und der Polizei aufgefunden werden konnten.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zukünftig zu einer Manipulation kommen könnte, werden Verbraucher deshalb aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Der Erpressung dringend verdächtig, zumindest daran beteiligt zu sein, ist der abgebildete Mann, der vergangene Woche in einem Lebensmittelmarkt in Friedrichshafen von einer Überwachungskamera erfasst wurde.

Foto: Polizei Konstanz

Mittwoch, 13. September 2017 15:14 Uhr

Hofgeismar (red). Zum Saisonabschluss im Herbst findet an diesem Sonntag, 17. September, der 9. Sababurger Tierparklauf statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten die Teilnehmer auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke. Als letzter Lauf zum Reinhardswald Lauf- und Walkingcup 2017 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen. Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in elf Altersklassen.

Halbmarathon: Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2001 und älter möglich. 10 km-Strecke: Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zweimal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2005 und älter möglich. 5 km-Strecke und 5 km-Walking: Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2007 und älter möglich. Schüler 1.000 m und Bambini 500 m: Die Schüler und die Bambini laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2010 und jünger werden als Bambini gewertet. Startzeiten: Halbmarathon 9 Uhr, Bambini 500 m 9:10 Uhr, Schüler 1.000 m 9:30 Uhr, 10 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Walking 10:15 Uhr. Verbindliche Anmeldung bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes. Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld: Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1998 starten für zwei Euro. Das Startgeld zahlen die Läufer direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:30 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Anmeldungen: Eine Anmeldung ist online über www.tierparklauf.de möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen. Veranstalter ist der Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen, mit Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Sanitäre Einrichtungen: Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten. Die medizinische Betreuung übernimmt das DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Ein neues Zuhause für die Uhus: Uhus sind die größten einheimischen Eulen Deutschlands. Diese beeindruckenden Greifvögel sind die Jäger der Nacht, können aber am Tag genauso gut sehen wie in der Nacht. Für die Uhus soll eine neue Voliere gebaut werden, die größer ist als die alte und den Uhus mehr Flugmöglichkeiten bietet. Natürlich werden auch Versteckmöglichkeiten angeboten, da diese Vögel stundenlang beinahe bewegungslos im Baum sitzen. Genau dafür hat der Uhu auch das bräunlich gefleckte Gefieder – es ist sein Tarnumhang. Zur weiteren Verbesserung der Haltungsbedingungen wird eine neue Uhuvoliere gebaut werden. Ein großer Teil der Startgelder fließt direkt in den Neubau der Uhuvoliere.

Donnerstag, 07. September 2017 13:29 Uhr

Höxter (red). Selbsthilfegruppen und -organisationen aus Niedersachsen können bei der Krankenkasse IKK classic noch Fördergelder für ihre diesjährigen Projekte beantragen. „Das Budget ist noch nicht ausgeschöpft“, informiert der zuständige Mitarbeiter Uwe Mertens. „Deshalb sollten Gruppen und Verbände die Chance nutzen und eine Förderung beantragen.“ Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe leistet für Betroffene und Angehörige einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Die IKK classic unterstützt diese Arbeit und stellt der Selbsthilfe für ihr individuelles Engagement allein in diesem Jahr in Niedersachsen über 100.000 Euro zur Verfügung. Die Krankenkasse fördert mit diesem Geld individuelle Projekte wie krankheitsbezogene Seminare, Vorträge oder Informationsmaterialien. Förderanträge können noch bis Ende des Jahres direkt bei der IKK classic gestellt werden. Antragsformulare und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.ikk-classic.de oder bei Uwe Mertens unter der Telefonnummer 05351/526432.

Foto: red

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