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Region Aktiv
Dienstag, 22. Mai 2018 09:42 Uhr
Die Schlagerlegenden kommen auf großer Live-Tournee nach Beverungen
Dienstag, 22. Mai 2018 08:49 Uhr

Höxter/Berlin (red). Sie können vom Fußball einfach nicht lassen und trainieren das ganze Jahr über, im Sommer wie im Winter. Auch im fortgeschrittenen Alter suchen die Spieler der Ü 60 Kreisauswahl Höxter immer noch nach neuen sportlichen Herausforderungen. Die fanden sie jetzt in der deutschen Hauptstadt Berlin. Dort hatte die Auswahl die große Ehre gegen den FC Bundestag antreten zu können. Der FC Bundestag ist die Fußballmannschaft unseres Parlaments. Das interfraktionell besetzte Team besteht aus Spielern von CDU/CSU, SPD, Grünen, Linken und FDP. Bis zu 20 Spiele bestreitet die Parlamentstruppe im Jahr. 

Der Vermittlung des Wahlkreisabgeordneten MdB Christian Haase hatte die Ü 60 Kreisauswahl es zu verdanken, dass sie nun Gelegenheit zum Spiel gegen den FC Bundestag bekam. Und das auch noch in der Sitzungswoche des Parlaments, in der der Bundeshaushalt in erster Lesung beraten wurde.

Entsprechend hoch waren die Erwartungen auf beiden Seiten. Beim FC Bundestag wusste man bereits, dass es sich bei der Kreisauswahl Höxter um eine Mannschaft handelt, deren Spieler über Jahrzehnte Erfahrungen mit dem Ball mitbringen und entsprechend vertraut mit dem Spielgerät umgehen können. Den Höxteranern indes war bekannt, dass es sich bei den Fußball spielenden Parlamentariern mitnichten um unbedarfte Freizeitkicker handelt, sondern um Leute, die durchaus Technik, Laufbereitschaft und taktisches Verständnis mitbringen. Einer von ihnen ist der Kunsttuner Eberhard Gienger, ehemaliger Welt- und Europameister am Reck sowie Bronzemedaillengewinner 1976

In erster Linie an die heimischen Plätze im Weserbergland gewöhnt, war es für die Kreisauswahl dann doch etwas Besonderes, im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion im Stadtteil Prenzlauer Berg einlaufen zu können. Die Arena fasst 20.000 Plätze und verfügt über einen topgepflegten Rasen. Die Freude, in einem solchen Sportpark spielen zu können, wurde auch nicht durch den an diesem Abend herrschenden Berliner Dauerregen getrübt. Angeführt von ihrem Kapitän Günter Spieker, verstärkt durch MdB Christian Haase und fachkundig betreut von Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm nahmen die Höxteraner den Fight gegen die Abgeordneten an. Wenngleich jene zum großen Teil um Jahre jünger sind, hielt die Ü 60 dem Angriffswirbel der Hauptstädter lange Zeit stand. Mit tief durchnässten Trikots ging es dann mit einem torlosen Unentscheiden in die Halbzeitpause. Doch Mitte der zweiten Hälfte mussten die Höxteraner dann dem frühen Aufstehen und der strapaziösen Hinfahrt Tribut zollen. Der FC Bundestag gelangte gegen die tapfer sich wehrenden Oldies mehr und mehr in die Offensive und ließ dem ersten Tor kurz darauf zwei weitere folgen.

Der Schmerz über die unter normalen Verhältnissen vermeidbare 0:3-Niederlage hielt jedoch nicht lange an. Schon in der Kabine wurde wieder gelacht und gesungen. Mit dem Wimpel des FC Bundestag in den Händen, kehrte die Freude über ein solch für Höxteraner Verhältnisse denkwürdiges Spiel zurück. Und ein wenig Stolz war natürlich auch dabei, für unsere Bundestagsabgeordneten über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner gewesen zu sein. 

In seiner Grußbotschaft anlässlich dieses Freundschaftsspiels hatte Höxters Landrat Friedhelm Spieker unseren Volksvertretern angekündigt: „Die Fußballer aus dem Kulturland Kreis Höxter werden sich als würdige Botschafter ihrer Heimat mitten in Deutschland erweisen.“

Dass sie dieser Rolle gewachsen waren, wurde ihnen später in der „dritten Halbzeit“ in einem Restaurant in den Hackeschen Höfen von den Spielern des FC Bundestag in gemeinsamer Runde bestätigt. Daher nahm mancher Politiker auch die Einladung von Ü 60-Spielführer Günter Spieker gerne an, mit Mannschaften aus ihren jeweiligen Wahlkreisen bei uns in der Region zu Freundschaftsspielen aufzulaufen. Und vielleicht ist es ja auch irgendwann auch der FC Bundestag selber, der zum Rückspiel ins Weserbergland kommt.

Anhang

Ü 60 Fußball-Kreisauswahl

Der Ü 60-Kreisauswahl gehören Spieler aus dem gesamten Fußballkreis Höxter an. Unter anderem vertreten sind Vereine aus Höxter, Stahle, Brakel, Bredenborn, Eversen, Bad Driburg, Peckelsheim, Dalhausen, Lauenförde und Beverungen. Im Berlin-Kader standen: Karl-Josef Bartholome, Michael Beckert, Gerd Behling, Johannes Derenthal, Auwi Ebeling, Ulli Engemann, Wolfgang Grohs, Bernd Hake, Walter Hartmann, Gerd Henke, Bernd Krzewitza, Günter Lange, Hansi Münstermann, Bernd Parensen, Heinz Rehrmann, Bernd Specht, Günter Spieker, Heinz Thüs, Gerd Üpping, Franz Volkmann. Gastspieler Christian Haase, Coach: Hubertus Grimm 

FC Bundestag

Djir-Sarai Bijan (FDP), Johannes Fechner (SPD), Eberhard Gienger (CDU), Fritz Güntzler (CDU), Dieter Janecek (Grüne), Michael Kießling (CSU), Stephan Kühn (Grüne), Mahmut Özdemir (SPD), Fabio De Masi (Linke), Stephan Pilsinger (CSU), Frank Schäffler (FDP), Friedrich Straetmanns (Linke), Carsten Träger (SPD), Albert Weiler (CDU)

Foto: Henke

Dienstag, 22. Mai 2018 07:28 Uhr

Stahle (TKu). Ein Pfingst-Wochenende ohne großes Fest in Stahle gab es bisher noch nicht. „Entweder wird ein großes Schützenfest gefeiert oder einer der Stahler Vereine veranstaltet ein Fest“, berichtet der erste Vorsitzende der Schützen, Ulf Fiege. Seit 2016 haben sich die Vereine zusammen getan, um gemeinsam ein buntes Fest zu feiern. In diesem Jahr ging das so lautende „Stahler Farbenspiel“ in die zweite Auflage – mit Erfolg.

Mit einem bunten Programm, das sich sehen lassen konnte, warteten die vier Stahler Vereine, der FC Stahle, die Schützengesellschaft, der Tambourcorps und das Stahler Blasorchester auf. Vier Tage lang wurde in Stahle an Pfingsten gefeiert. „Im ,Farbenspiel’ sind alle Vereine mit ihren Farben einzeln und gleichzeitig miteinander verknüpft vertreten. Das spiegelte auch das Programm wieder“, sagt der erste Vorsitzende der Schützen, Ulf Fiege.

Eröffnet wurde das diesjährige Farbenspiel durch das Stahler Blasorchester mit der Rot-Weißen-Nacht mit „Sepp und die Steigerwälder Knutschbären“, die für reichlich Stimmung sorgten. Bei der Grün-Weißen-Nacht am Samstag stand die Schützengesellschaft Stahle im Mittelpunkt. Der Samstag der Schützen glich einem kleinen Schützenfest und wurde mit Festumzug, Kranzniederlegung und großem Zapfenstreich zelebriert. Am Samstagabend folgte ein Schützenball mit der FLEXX-Band, die auch Folgetag zum Tanz spielte. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen stand am Schwarz-Weißen-Sonntag des FC Stahle, Spiel und Spaß beim Dorfpokal mit Fußball-Darts und anderen Spielen im Vordergrund. Von 16 teilnehmenden Mannschaften konnte sich überraschend das Stahler Blasorchester im Finale gegen die "Midfieldrocker" der 1. Mannschaft des FC Stahle mit 3:0 für sich entscheiden.

Auch einen großen Kinderumzug hatten die Vereine organisiert, der am Sonntag die Kinder und ihre Eltern unter musikalischer Begleitung des Tambourcorps Stahle und des Stahler Blasorchesters von der Kulturscheune aus bis zum Festplatz führte. Die dreijährigen Frida und Lena winken den Besuchern dabei aus ihrem Bollerwagen zu, den ihre Eltern beim Kinderumzug ziehen mussten. Über das gesamte Wochenende standen vor dem Festzelt kleine Kirmesattraktionen wie Karussells, Autoscooter und Imbissstände zur Verfügung. Auch eine kleine Geisterbahn lud die Festbesucher zum Gruseln ein. Mit dem Blau-Weißen-Morgen des Tambourcorps Stahle endete das diesjährige Farbenspiel mit musikalischer Unterhaltung durch DJ Ralle im Festzelt am Pfingstmontag.

Fotos: Thomas Kube

 

Dienstag, 22. Mai 2018 07:23 Uhr

Ovenhausen (TKu). Bundesumweltminister a.D. Professor Dr. Klaus Töpfer überbrachte die diesjährige Pfingstbotschaft auf dem Heiligenberg am Pfingstmontag. Die Feierlichkeiten standen in diesem Jahr unter dem Thema „Verantwortung für Gottes Schöpfung“. Töpfer sprach vor mehr als 700 Gläubigen, die auf den Heiligenberg gepilgert sind, um der heiligen ökumenischen Messe beizuwohnen und die Rede Töpfers mitanzuhören.

Die Pfingstmesse war schon lange nicht mehr so gut besucht, wie in diesem Jahr, auch das Wetter zeigte sich mit strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite. Während die Prozession an der 940 Jahre alten St.-Michaels-Kapelle eintraf, waren bereits sämtliche Sitzplätze belegt. Eröffnet wurde die Messe von Hans-Werner Gorzolka vom Kirchenvorstand Ovenhausen. Für die musikalische Unterhaltung während der Messe sorgten die Blaskapelle Ovenhausen und die Männergesangvereine aus Bosseborn und Ovenhausen. Pfarrdechant Hans-Bernd Krismanek leitete die heilige Messe mit dem evangelischen Pfarrer Reinhard Schreiner.

Bundesumweltminister a.D. Klaus Töpfer ging in seiner Rede auf die Vielfalt der Schöpfung ein. Vielfalt sei Reichtum. „Wir können Vielfalt für die Qualität unseres eigenen Lebens nutzen – aber wie gehen wir in dieser Welt mit Vielfalt um? Wir werden die Vielfalt nicht durch Mauern begrenzen können. Unsere Aufgabe ist das Abbauen von Mauern und nicht das darüber Nachdenken, wie wir uns vor anderen Menschen schützen können. Wir müssen die Fluchtursachen und nicht die Flüchtlinge bekämpfen - nur dann können wir unserem Glauben Rechnung getragen“, sagte Klaus Töpfer in seiner Botschaft.

Vielfalt hieße, Chancen für die Freiheit zu sichern. Wir würden in unserer Freiheit beschnitten, wenn wir uns zum Knecht und nicht zum Herren der Technik machten. Besonders in Zeiten, wo der Mensch immer weiter und immer tiefer in die Natur mit seiner Technik eindringe und damit Leben verändern oder neu kombinieren könne, gelte es, eine besonders hohe Verantwortung zu tragen. „Der Mensch ist Geschöpf und nicht Schöpfer – Der Mensch kann noch so viel in die ´Baustelle Mensch´ eingreifen, er wird nicht zum Schöpfer werden und die Verantwortung für seinen Eingriff auch nicht los“, ergänzte Töpfer.

Er zitierte aus der Bischofskonferenz, wo es hieß: „Der Mensch kann nicht alles, was er kann, aber umso mehr er kann, umso größer wird seine Verantwortung“. Als Schlusswort ergänzte Töpfer: Die Jugend solle in Zukunft noch das machen können, was sie will und nicht was die vorherigen Generationen ihr hinterlassen habe. Die Jugend solle offen bleiben für eine Vielfalt, die immer wieder neue Antworten und Verantwortung mit sich bringe.

Nach dem Gottesdienst lud die Katholische Kirchengemeinde Ovenhausen zu einem Imbiss und Getränken in die Kapelle mit Chorgesang ein. Die Kollekte und der Verkaufserlös fließt in diesem Jahr in den Unterhalt der St. Michaelskapelle und die Finanzierung der Veranstaltung, sagte Hans-Werner Gorzolka.

Fotos: Thomas Kube

 

Montag, 21. Mai 2018 08:01 Uhr

Kreis Höxter (red). In diesem Sommer werden wieder zahlreiche Mädchen und Jungen ihre Schulausbildung beenden und eine Schulausbildung oder ein Studium beginnen. Mit dem neuen Lebensabschnitt können sich auch Änderungen beim Kindergeldanspruch ergeben, heißt es von Seiten der Bundesagentur für Arbeit. Grundsätzlich wird das Kindergeld bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gezahlt. Für Kinder über 18 Jahre besteht bis zum 25. Lebensjahr weiter Anspruch auf Kindergeld, wenn sie nach Schulende innerhalb der folgenden fünf Monate ein Studium, eine Ausbildung in einem Betrieb oder einer Schule oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr bzw. einen sonstig anerkannten Freiwilligendienst beginnen.

Wenn in den fünf Monaten nach Schulende kein Ausbildungsplatz gefunden werden konnte, müssen die Bemühungen hierzu nachgewiesen werden. Das kann durch schriftliche Bewerbungen, Zwischennachrichten, Absagen von Ausbildungsbetrieben oder die Registrierung als Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit bzw. einem SGB II-Träger (Jobcenter) erfolgen.

Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres wird außerdem Kindergeld gezahlt, wenn das Kind arbeitsuchend gemeldet ist. In diesem Fall benötigt die Familienkasse eine entsprechende Mitteilung. Zu beachten ist, dass ein über 18 Jahre altes Kind, das eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium erfolgreich abgeschlossen hat und

  • weiterhin für einen Beruf ausgebildet wird
  • sich in einer Übergangszeit befindet
  • einen Freiwilligendienst leistet oder
  • seine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatz nicht beginnen oder fortsetzen kann

Kindergeld erhalten kann, wenn die Erwerbstätigkeit unschädlich ist. Eine Erwerbstätigkeit mit bis zu 20 Stunden regelmäßiger wöchentlicher Arbeitszeit, ein Ausbildungsdienstverhältnis oder ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis im Sinne der §§ 8 und 8a des Vierten Buches Sozialgesetzbuch gelten als unschädlich. Weitere Informationen, Merkblätter und Vordrucke zum Kindergeld stehen im Internet unter www.familienkasse.de zur Verfügung oder können telefonisch unter der kostenfreien Servicenummer 0800 4 5555 30 angefordert werden.

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Blaulicht
Dienstag, 22. Mai 2018 13:18 Uhr
Woher stammt das Münzgeld an der Landesstraße 550?
Dienstag, 22. Mai 2018 10:42 Uhr

Höxter (red). Zwei Leichtverletzte und erheblicher Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalles auf der Kreuzung Brenkhäuser Straße und B64/83 in Höxter, an dem ein Rettungswagen aus dem Landkreis Holzminden beteiligt war. Ein Patient soll sich laut einem Pressebericht der Feuerwehr auf deren Internetseite nicht im Rettungswagen befunden haben. Das Einsatzfahrzeug habe sich mit Alarm auf einer Einsatzfahrt zu einem Feuerwehreinsatz befunden, der sich als Fehleinsatz herausgestellt habe. Der Rettungswagen war gegen 06:45 Uhr aus Richtung Holzminden gekommen und auf der Kreuzung Brenkhäuser Straße frontal einem Pkw in die Seite gefahren, der in Richtung Innenstadt unterwegs war. Die Insassen beider Fahrzeuge verletzten sich leicht. Die Feuerwehr aus Höxter musste nach ihren Angaben die Einsatzstelle absichern und ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel aufnehmen. Es kam zu einem erheblichen Rückstau mit Verkehrsbehinderungen am Einsatzort.

 

Fotos: Thomas Kube

Montag, 21. Mai 2018 08:28 Uhr

Höxter (red). In der Zeit von Samstagabend bis Sonntagnachmittag, 22 bis 15 Uhr, wurde in Höxter von einem abgestellten Motorrad die Seitenverkleidung entwendet. Die grüne Honda war in der Rosenstraße geparkt. Durch das Entwenden des Seitenteils ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro entstanden. Wer Hinweise zu dem Täter geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Höxter unter 05271/9620.

Montag, 21. Mai 2018 08:25 Uhr

Beverungen (red). Bei einem Sturz in der Birkenstraße in Beverungen am Sonntagabend, gegen 23 Uhr, hat sich ein Radfahrer Verletzungen zugezogen, die behandelt werden mussten. Nach Angaben der Polizei sei der 58-Jähriger offensichtlich aufgrund des vorangegangenen Alkoholgenusses gestürzt. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm auch eine Blutprobe zur Feststellung der Alkoholkonzentration entnommen wurde. Ein Strafverfahren wurde ebenfalls eingeleitet.

Montag, 21. Mai 2018 08:19 Uhr

Warburg (red). Am Paderborner Tor in Warburg ist es am Sonntag, gegen 14:30 Uhr, zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine 71 Jahre alte Frau mit ihrem Opel Corsa in eine Schaufensterscheibe eines Lebensmittelmarktes gefahren ist. Nach Angaben der Polizei habe die Frau aus Waldeck mit ihrem Opel Corsa rückwärts einparken wollen und hierbei jedoch versehentlich den Vorwärtsgang eingelegt.

Hierdurch fuhr der Opel nach vorne in die Schaufensterscheibe des Marktes, wodurch wiederum einige Regale beschädigt worden sind. Die Fahrerin erlitt einen Schock und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen. Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

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Politik
Sonntag, 20. Mai 2018 07:12 Uhr
GRÜNE diskutieren „Cyber-Mobbing“ - Politisches Frühstück mit Sigrid Beer im Kreis Höxter
Freitag, 18. Mai 2018 11:14 Uhr

NRW (red). Das Land Nordrhein-Westfalen stellt in diesem Jahr insgesamt 12,4 Millionen Euro für Radwege an Landesstraßen sowie auf stillgelegten Bahnstrecken und für Bürgerradwege bereit. Im Vorjahr waren hierfür 9,4 Millionen Euro vorgesehen. Das Verkehrsministerium veröffentlichte in Düsseldorf die einzelnen Maßnahmen für 2018, darunter die Projekt zwischen Horn Bad Meinberg und Steinheim sowie Warburg/Daseburg. Zwischen Horn Bad Meinberg und Steinheim sind für eine Strecke von drei Kilometern 480.000 Euro im Jahr 2018 eingeplant. Die Baumaßnahmen im Bereich Warburg-Daseburg umfassen rund eineinhalb Kilometer und kosten etwas mehr als eine viertel Million Euro.

Für Radwegebau an bestehenden Landesstraßen sind in diesem Jahr sieben Millionen Euro (Vorjahr vier Millionen) vorgesehen. Vier Millionen Euro (Vorjahr 1,6 Millionen) stehen bereit für 30 Bürgerradwegeprojekte mit einer Gesamtlänge von 39,5 km. Für zwei Radwegeprojekte auf stillgelegten Bahnstrecken mit einer Gesamtlänge von 17,5 km stehen 1,4 Millionen Euro zur Verfügung (Vorjahr 1,8 Millionen).

Zusätzlich zu den Mitteln für den Radwegebau an Landesstraßen stehen weitere 30 Millionen Euro im Rahmen anderer Programme für Radwegebau zur Verfügung: Für die Förderung des kommunalen Radwegebaus 16,1 Millionen Euro, für den Radwegebau an Bundesstraßen 7,5 Millionen Euro, für Planung und Bau von Radschnellwegen in der Baulast des Landes sieben Millionen Euro.

Verkehrsminister Hendrik Wüst sagte zur Vorstellung des Programm: „Wie in anderen Infrastrukturbereichen auch gab es in der Vergangenheit bei den Radwegen mehr Mangelverwaltung als Gestaltungsspielraum. Das ändert die Nordrhein-Westfalen-Koalition jetzt Schritt für Schritt. Die Landesregierung investiert in die Sanierung und den Ausbau der Infrastruktur – dazu gehören natürlich auch die Radwege. Sie sind heute ein wichtiger Verkehrsträger für die individuelle Mobilität.

Im Programm für den „Radwegebau an bestehenden Landesstraßen“ werden die einzelnen Bauprojekte auf Vorschlag des Landesbetriebs Straßenbau NRW von den Regionalräten bei den Bezirksregierungen priorisiert. 

In das Modellprojekt „Bürgerradwege“ können Maßnahmen fallen, die sich zwar in der Prioritätenliste des Regionalrats befinden, jedoch aufgrund einer niedrigen Dringlichkeitseinstufung über die Haushaltsfinanzierung nicht zeitnah verwirklicht werden können. Bei gleichzeitiger Beteiligung von Land, Gebietskörperschaft und Bürgern, die durch finanzielle Unterstützung oder „Hand- und Spanndienste“ ihr Projekt unterstützen, sowie durch Reduzierung des Ausbaustandards können Bürgerradwege kurzfristiger und kostengünstiger realisiert werden. Seit 2005 konnten rund 320 km Radwege durch dieses Modell realisiert werden. Minister Wüst: „Ich bedanke mich bei allen, die beim Bau von Bürgerradwegen mitgeholfen haben. Ich finde es großartig, wenn Freiwillige Zeit und Arbeit investieren in Projekte, die der Allgemeinheit nutzen.“ Zahlreiche Vereinbarungen für die beabsichtigten Bürgerradwege mit den Städten und Gemeinden sind bereits vorabgestimmt und sollen kurzfristig abgeschlossen werden.

Foto: red

Mittwoch, 16. Mai 2018 09:42 Uhr

NRW (red). Die nordrhein-westfälische Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Christina Schulze Föcking, ist von ihrem Amt zurückgetreten. „Nach vielen Jahren des ehrenamtlichen Engagements für den ländlichen Raum bin ich vor einigen Jahren gerne der Einladung gefolgt, mich auch politisch zu engagieren“, heißt es in einer Presseerklärung Föckings.

„In den vergangenen Monaten und Wochen habe ich jedoch in anonymen Briefen und ganz offen im Internet Drohungen gegen meine Person, meine Gesundheit und mein Leben erfahren, die ich nie für möglich gehalten hätte und die das Maß des menschlich Zumutbaren weit überschritten haben. Die Aggressivität der Angriffe hat mich in eine ständige Anspannung versetzt - und nicht nur mich: Der Preis meines politischen Amtes für meine Familie ist zu hoch“, führt sie weiter aus.

„Deshalb trete ich von meinem Amt als Ministerin zurück. Ich danke all jenen, die mir persönlich Rückendeckung gegeben haben und den Blick für den Menschen im Amt nicht verloren haben“, fügt Föcking an und erklärt, dass die Ausführung dieses Amtes ihr eine große Ehre war und sie weiterhin zu allen in diesem Amt ausgeführten Entscheidungen inhaltlich stehe.

Der Politik wird sie jedoch weiterhin erhalten bleiben: Als Abgeordnete werde sie an der Umsetzung des Programms der NRW-Koalition weiter mitwirken - und sich für die Menschen, die ihr in ihrem westfälischen Wahlkreis das Vertrauen geschenkt habe, in Düsseldorf einsetzen.

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Wirtschaft
Montag, 21. Mai 2018 07:37 Uhr
„WISSEN.SCHAFFT.DIALOG.“: Chancen der Digitalisierung bewusst nutzen!
Sonntag, 20. Mai 2018 09:16 Uhr

Ostwestfalen-Lippe (red). Die Ferienzeit mit Pfingsten und den Sommerferien steht vor der Tür und somit eine unbekümmerte Auszeit von den Verpflichtungen des Alltags. Damit auch arbeitslose Menschen ihren Urlaub genießen können, gibt es einige Dinge zu beachten, ehe die Koffer gepackt werden. Denn Arbeitslose müssen grundsätzlich auch während der Urlaubszeit für Vermittlungsbemühungen zur Verfügung stehen – es gibt allerdings Ausnahmen. 

Jeder Arbeitslose ist dazu verpflichtet, täglich unter seiner Anschrift erreichbar zu sein. Wer trotzdem mit der Familie oder Freunden einige Tage ausspannen möchte, muss hierzu rechtzeitig die Zustimmung der zuständigen Agentur für Arbeit einholen. Der Urlaubsantrag ist dabei kurz vor Reiseantritt zu stellen und kann bewilligt werden, wenn keine Beeinträchtigung der Vermittlungsaussichten zu erwarten ist. Dies ist entweder persönlich in der Agentur für Arbeit oder telefonisch unter 0800 4 5555 00 möglich. 

Bei einer Urlaubsdauer von bis zu drei Wochen im Kalenderjahr kann für den gesamten Zeitraum Arbeitslosengeld weitergezahlt werden. Zu beachten bleibt: Bei einem längeren, aber genehmigten Urlaub, gibt es ab Beginn der vierten Woche keine Leistungen mehr von der Arbeitsagentur. Bei einer Ortsabwesenheit von zusammenhängend mehr als sechs Wochen im Jahr wird die Zahlung bereits ab dem ersten Urlaubstag eingestellt. Die vorherige Meldung lohnt sich, denn wer sich ohne Urlaubsgenehmigung auswärts aufhält, muss mit einer Rückforderung des gezahlten Arbeitslosengeldes rechnen.

Ausführliche Informationen bietet auch das Merkblatt 1 - für Arbeitslose. Es kann im Internet unter www.arbeitsagentur.de aufgerufen werden. Auch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00 gibt es nähere Informationen zum Thema.

Samstag, 19. Mai 2018 06:49 Uhr

Kreis Höxter (red). Arne Dallmann, Chefarzt des Instituts für Radiologie des Klinikum Weser-Egge, steht künftig für die ambulante Versorgung von Patienten vermehrt auch im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Weser-Egge Höxter zur Verfügung.

Der Facharzt für Diagnostische Radiologie ist Spezialist für die Interpretation von Bildern aus dem Körperinneren des Patienten. Wer Schmerzen oder diffuse Beschwerden hat, wird in der Regel geröngt, in einem Computertomographen untersucht oder mittels Magnetresonanztomographie (MRT) einem diagnostischen Verfahren unterzogen: Nur so lässt sich genau feststellen, was dem Patienten fehlt.

Für die Patienten des MVZ Weser-Egge Höxter ergeben sich durch die enge Verzahnung von klinischer Radiologie und dem ambulanten Bereich, insbesondere auch durch die enge Kooperation der Teams beider Einrichtungen, Vorteile: Sie haben kurze Wege, der direkte Informationsfluss zwischen ambulanter und stationärer Versorgung ist gewährleistet. 

"Gerade für schwer kranke oder chronisch kranke Patienten ist es wichtig, dass sie lokal vor Ort einen kompetenten Ansprechpartner haben, der sie in ihrer Situation begleitet und der durch Praxis- und Klinik-Netzwerke schnellstmögliche Hilfe anbietet", so Arne Dallmann. Das gelte insbesondere für Tumor-Patienten. "Wir können die Sorgen der Betroffenen mindern, indem wir eine sichere und zügige Diagnostik durchführen", sagt der Radiologe.

Das Spektrum des Instituts für Radiologie sowie des MVZ Radiologie/Nuklearmedizin umfasst nahezu das gesamte bildgebende diagnostische Repertoire sowie Möglichkeiten der interventionellen Radiologie. Damit sind Untersuchungen wie beispielsweise eineKnochenstanze gemeint. "Ein Radiologe geht dabei mit einer Hohlnadel von Außen in den Beckenkamm. Dort entnimmt er Knochenmark, manchmal auch ein Stück vom Knochen selbst. Das Gewebe wird im Labor vom Pathologen begutachtet: So können wir sehen, ob Knochenmark beispielsweise von Tumorzellen infiltriert ist und entscheiden dann, welche Therapie wir dem Patienten anbieten." 

Jährlich werden etwa 50.000 radiologischen Untersuchungen im Klinikum Weser-Egge und dem MVZ durchgeführt.

Foto: KHWE

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Sport
Samstag, 19. Mai 2018 08:01 Uhr
Andreas Redeker zeigt sich mit Platz vier zufrieden
Samstag, 19. Mai 2018 06:29 Uhr

Höxter (red). Zur Jahreshauptversammlung der Laufgemeinschaft Höxter begrüßte der 1. Vorsitzende Roland Merker mit einem kurzen Jahresrückblick. Anschließend überreichte er langjährigen Vereinsmitgliedern Urkunden für ihre Mitgliedschaft und Unterstützung. Marianne Theile gehört der LG seit 35 Jahren an, Petra Flormann seit 30 Jahren. Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Hubert Dohmann, Jürgen Flohrmann und Viviane Henneke geehrt, für 20 Jahre Kristian Korsvold-Fettig und Wolfgang Sonntag. 15 Jahre im Verein aktiv sind Elisabeth Drühe, Sebastian Schmidt, Renate Sonntag und Monika Specht. 10 Jahre bei der LG sind Claudia Struk und Sigrun Husemann.

Anschließend legte der Vorstand den Rechenschaftsbericht vor, informierte über geplante Veranstaltungen und verlieh Urkunden zum Sportabzeichen 2017. Spitzenreiter im Verein ist Hans Piekacz, der das Sportabzeichen schon zum 39. Mal erhielt. Ebenfalls erfolgreich waren: Bernward Kirchhoff (35 Sportabzeichen), Heribert Raabe (32), Roland Merker und Monika Specht (16), Sebastian Schmidt (12), Friedhelm Schwiete und Christoph Raabe (11), Dennis Merker (8), Jürgen Schöllmann (7), Winfried Imberg (5), Walburga Kirchhoff (3) und Mathias Raabe (2).

Der bisherige Vorstand wurde auf der Jahreshauptversammlung einstimmig wiedergewählt (1. Vorsitzender: Roland Merker, 2. Vorsitzender: Sebastian Schmidt, Sportwart/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Dennis Merker, Kassierer: Andreas Engelke und Schriftführer: Christoph Raabe).

Die Lauf- und Walkinggruppe der LG trifft sich jeweils Montag und Donnerstag um 18.30 Uhr am Umkleidegebäude der Weserkampfbahn. In den Monaten April bis September findet das Training am Montag um 18:30 Uhr im Taubenborn gegenüber der Godelheimer Freizeitanlage statt.

Die geehrten Jubilare.

Foto: LG Höxter

Donnerstag, 17. Mai 2018 14:49 Uhr

Polle (red). Am Samstag, den 19. Mai ist jede(r) interessierte zu einem unverbindlichen Schnupperkurs eingeladen. Außer Sportschuhen und angemessener Sportkleidung (den Witterungsverhältnissen angepasst) muss nichts mitgebracht werden. Ab 14:30 Uhr erfolgt in der Weißenfelder Mühle 2 in Polle eine Einweisung in das Golfspiel, anschließend erfolgt das Spielen auf der Driving Range und dem Putting Green. Abschließend erhalten alle Interessierten eine Führung über den Golfplatz, welche schließlich mit einem kleinen Abschlussturnier endet. Der Nachmittag kann von dann in gemütlichem Beisammensein in der Gastronomie des Golfclubs ausklingen. Anmeldungen nimmt der Golfclub unter 05535/ 8842 entgegen.

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Panorama
Samstag, 19. Mai 2018 18:18 Uhr
„Ortsspezifisch. Fantastisch. Visionär.“: Einmaliges Theatererlebnis in Bad Karlshafen verspricht „Eine Stadt im Rausch“
Montag, 14. Mai 2018 11:40 Uhr

Bad Karlshafen (red). Kürzlich begeisterte die Pianistin Olga Monakh das Publikum im Karlshafener Landgrafensaal gemeinsam mit ihrer Cellopartnerin Marianne Dumas. Am kommenden Samstag, dem 19. Mai ist sie nun ab 20 Uhr in einem Klavierabend solo zu hören. Das Programm widmet sie komplett den großen romantischen Klavierballaden. Es erklingen Werke von Franz Liszt (Ballade h-Moll), Johannes Brahms (Vier Balladen op. 10) und die vier Balladen Frédéric Chopins.

Olga Monakh studierte an der Universität der Künste Berlin, wo sie seit 2013 als künstlerische Mitarbeiterin tätig ist. Sie ist Trägerin internationaler Preise und erhielt Auszeichnungen in Deutschland und Frankreich. Sie war bei Festivals wie dem Mosel Musikfestival und dem Europäischen Klassik Festival Ruhr zu hören, sie ist außerdem als Solistin mit internationalen Orchestern unterwegs.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um Spenden wird gebeten. Weitere Termine in der Reihe der Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule: www.musikschule-karlshafen.de.

Foto: Privat

Mittwoch, 09. Mai 2018 08:44 Uhr

Paderborn (red). Den Aufstieg haben sie schon sicher, um die Meisterschaft wird noch gekämpft: so oder so wird der SC Paderborn 07 am kommenden Samstag, 12. Mai, gemeinsam mit der Stadt Paderborn die Rückkehr in die zweite Fußballbundesliga feiern.

„Die Intention der gemeinsamem Veranstaltung vom SC Paderborn 07 und der Stadt Paderborn ist es ein Fest für alle Paderbornerinnen und Paderborner auf die Beine zu stellen“, erklärt Jens Reinhardt, Marketingchef der Stadt Paderborn. Daher sei es der ausdrückliche Wunsch des Bürgermeisters Michael Dreier gewesen den Erfolg der Mannschaft zentral im Herzen der Stadt auf dem Rathausplatz zu feiern.

Dies begrüßt auch Martin Hornberger, Geschäftsführer des SC Paderborn: „Wir wollen die Marke SC Paderborn 07 nutzen, um den Stadtnamen weiter nach außen zu tragen. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass wir uns mit der Mannschaft vor dem Rathaus präsentieren dürfen.“

Für die Veranstaltung wird es keine Einlasskontrollen geben, aber für ausreichend Sicherheitsmaßnahmen am Samstag sei dennoch gesorgt, ergänzte Udo Olschewski, Leiter des Ordnungsamtes der Stad Paderborn. Am Samstag haben alle Paderbornerinnen und Paderborner ab 13.30 Uhr die Möglichkeit das letzte Spiel der laufenden Saison gegen den SC Fortuna Köln auf dem Rathausplatz zu verfolgen. Auf einer großen LED-Wand wird das Spiel live übertragen. 

Das Warten auf die Mannschaft wird durch Ausschankbetriebe und Imbissbuden sowie ein buntes, musikalisches Programm des Bundesschützenmusikkorps Elsen verkürzt.

Ab 18 Uhr übernimmt Jürgen Lutter, Stadionsprecher des SC Paderborn 07, die Moderation auf dem Rathausplatz.

Nach dem Eintreffen der Mannschaft, wird sich diese zunächst in das Goldene Buch der Stadt eintragen und anschließend auf der Bühne vor dem Rathaus ausgiebig feiern.

Auch die Geschehnisse im Rathaus werden auf der Leinwand live übertragen, wie es schon 2014 beim sensationellen Aufstieg in die erste Fußballbundesliga der Fall war. 

Ab 12.30 Uhr fahren die Busse nicht mehr am Rathaus durch die Fußgängerzone.

Foto: Symbolfoto

Dienstag, 08. Mai 2018 06:19 Uhr

Region (red). Am Schlagwort „Digitalisierung“ kommt heute niemand mehr vorbei. Kein Lebens- und Arbeitsbereich kann sich dieser immer schneller fortschreitenden Entwicklung der Datenerfassung und -verarbeitung entziehen. Ganze Wirtschaftsbereiche stehen vor der Herausforderung, sich darin neu zu erfinden. Damit einher geht auch eine stark wachsende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die diesen Transformationsprozess aktiv gestalten. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Hochschule OWL) hat diesen Bedarf früh erkannt und bietet neben klassischen Studienangeboten auch neu konzipierte Studiengänge an, die die Studierenden gezielt für die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten und so zu gefragten Expertinnen und Experten ausbilden. Insbesondere der Studiengang „Precision Farming“, der ab dem Wintersemester 2018/19 erstmals angeboten wird, verdeutlicht diesen innovativen Ansatz. 

Neben der Digitalisierung setzt die Hochschule OWL bei der Ausrichtung ihres Studienangebots auch auf das für die Wirtschaft bedeutende Thema Nachhaltigkeit sowie auf eine konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse der regionalen und überregionalen Wirtschaft. Das Centrum Industrial IT (CIIT) auf dem Campus oder die SmartFactoryOWL, eine gemeinsame Einrichtung der Hochschule und der Fraunhofer Gesellschaft, sind Ausdruck eines neuen Schöpfergeistes im Teutoburger Wald und die Antwort auf einen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften, vor allem im Mittelstand. 

Der neue Studiengang „Precision Farming“ trägt den übergeordneten Themen Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Wertschöpfung mit Hilfe einer konsequenten Digitalisierung Rechnung. Eine nachhaltige Landwirtschaft mit mehr Ertrag aber weniger Ressourceneinsatz, speziell hinsichtlich Düngung und Pflanzenschutz, sind eine Kernforderung aus Gesellschaft und Politik. „Precision Farming“, also eine „digitalisierte Landwirtschaft“, die intelligent alle verfügbaren Informationen erfasst, verarbeitet und schließlich nutzt, ist hierzu unabdingbar. 

In den USA wird „Precision Farming“ auf Basis geodatenbasierter Daten bereits im großen Stil in der Agrarbranche genutzt. In Deutschland allerdings liegen vielerorts fruchtbare Böden in einer „digitalen Brache“. Denn eine Vielzahl von Daten zu Vegetation, Boden und Klima wird zwar erhoben, aber oft noch nicht detailliert und präzise ausgewertet. Es fehlt vielen Fachkräften noch ein fundiertes, digitales Know-how. An dieser Stelle setzt „Precision Farming“ an und qualifiziert landwirtschaftlich interessierte Studierende dazu, das Feld unter Nutzung aller relevanten Daten noch ökonomischer und nachhaltiger zu bewirtschaften.

„Mit ‚Precision Farming‘ haben wir deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal. Wir suchen motivierte Menschen mit Liebe zur Landluft und Interesse an Technik und Digitalem, die mit uns einen neuen Pfad in der Landwirtschaft beschreiten wollen“, betont Studiengangsinitiator Professor Burkhard Wrenger. +++ Die Rolle der Landwirte wird sich aufgrund des vermehrten Einsatzes autonomer bzw. hoch automatisierter Maschinen zu noch mehr analysierender und planender Arbeit wandeln, mit Schwerpunkten in Management und Optimierung der Betriebs- und Ablaufplanung. Voraussagen zum optimalen Erntezeitpunkt, die punktuelle Düngemittelsteuerung sowie der bedarfsgerechte Pflanzenschutz sind deshalb nur einige Innovationen der landwirtschaftlichen Praxis, die im Studiengang „Precision Farming“ am Standort Höxter vermittelt werden. Gleiches gilt für alle Logistikprozesse und Verbesserungspotenziale in Bezug auf Arbeitskraftplanung und Ressourceneffizienz mit Unterstützung von Big Data und Cloud-Lösungen. So können zum Beispiel die Arbeit mit digitalen Karten der einzelnen Ackerschläge, die eine exakte Planung der Bewirtschaftungsmaßnahmen erlauben, sowie der Einsatz von Kameras und Sensoren, die Unkraut und Stresszustände (Nährstoffmangel, Wassermangel, Krankheiten) der Ackerbaupflanzen erkennen, die Entscheidungsprozesse im Anbau erleichtern.

Der Bachelor-Studiengang beinhaltet vier fachliche Schwerpunkte: Agrarwissenschaften, Informatik und Digitalisierung, Mechatronik und Automatisierung sowie Umweltinformationssysteme. Als Regelstudienzeit sind sieben Semester angesetzt. Die Absolventinnen und Absolventen werden zukünftig Aufgaben in landwirtschaftlichen Betrieben, Dienstleistungsunternehmen und bei Herstellern von Agrarmaschinen übernehmen. Sie planen und entwickeln landwirtschaftliche Produktions- und Haltungsanlagen, werten Daten aus und unterstützen und verantworten landwirtschaftliche Entscheidungsprozesse. 

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Hochschule OWL mit einer Anschubfinanzierung über drei Millionen Euro für die beiden neuen Studiengänge „Precision Farming“ und „Freiraummanagement“ am Standort Höxter. Wer sich für ein innovatives Studium an der Hochschule OWL interessiert, kann sich ab sofort in den zulassungsfreien Studiengang „Precision Farming“ einschreiben. Der Bewerbungszeitraum endet am 15. Juli 2018.

Weitere Informationen unter: www.hs-owl.de/precisionfarming

Foto: Forum Moderne Landwirtschaft

 

Samstag, 05. Mai 2018 10:32 Uhr

Bad Karlshafen (red). Mit einem bunten Programm lockt die Bad Karlshafen GmbH im Monat Mai nach Bad Karlshafen. Von Fahrten über die Weser, bis Ereignisse in der Weser-Therme sowie Veranstaltungen im Rahmen des „Baustellen-Erlebnis-Programms", geboten wird im Monat Mai eine Menge. Wir geben Euch einen Überblick über die Veranstaltungen:

Weserschiff „Hessen“

  • Sonntag, 6. Mai 11 bis 14 Uhr: Genußvolle Brunch-Fahrt mit dem Weserschiff „Hessen“
    Die Crew verwöhnt mit leckerem Brunch-Buffet. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Abfahrt ist an der Kaimauer, An der Schlagd.

  • Donnerstag, 10. Mai 11 bis 12.30 Uhr: Vatertagsfahrt mit dem Weserschiff „Hessen“
    Väter erhalten an diesem Tag einen Schnaps an Bord. Abfahrt: Kaimauer, An der Schlagd

  • Freitag, 11. Mai 19.30 bis 21.30 Uhr: Dämmerschoppenfahrt mit dem Weserschiff „Hessen“
    Start in ein entspanntes Wochenende: Bei einem Glas Wein mit Flammkuchen, sanftem Wellengang und einem romantischen Sonnenuntergang klingt die Woche aus. Abfahrt: Kaimauer, An der Schlagd

  • Sonntag 13. Mai, 15 bis 16.30 Uhr: Muttertagsfahrt mit dem Weserschiff „Hessen“
    Mit einem besonderen Kuchenangebot und einer Rose vom Kapitän werden die Mütter an Bord verwöhnt. Abfahrt: Kaimauer, An der Schlagd

  • Montag, 21. Mai 2018, 11 bis 14 Uhr: Pfingstbrunch-Fahrt mit dem Weserschiff „Hessen“
  • Die Crew verwöhnt mit leckerem Bruch-Buffet und für musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Abfahrt: Kaimauer, An der Schlagd

Weser-Therme

  • Sonntag, 13. Mai, 9 bis 22 Uhr: Muttertag in der Weser-Therme
    Mama hat es verdient! Mit einem tollen Muttertags-Menü und einer Wellness-Ganzkörpermassage „Granatapfel-Arganöl“-Massageschaum (30 Minuten, 27 €) werden Mütter in der Weser-Therme verwöhnt (Voranmeldung erforderlich). Ein kleines Geschenk erwartet SIE an ihrem Ehrentag

Baustellen-ERLEBNIS-Programm

  • Samstag, 5. Mai, 14 bis 17 Uhr: Tag der Städtebauförderung in Bad Karlshafen
    Hier kann man Europas größte Barockhafen-Baustelle live erleben! In diesem Jahr steht am Tag der Städtebauförderung die „Wiederanbindung des historischen Hafens an die Weser“ im Fokus. 14 Uhr Begrüßung durch den Bürgermeister am Rathaus Bad Karlshafen
    14.15 Uhr Baustellenführung „Hafenöffnung“, Treffpunkt am Rathaus Bad Karlshafen
    15.15 Uhr Kaffeepause (zur freien Verfügung) am Hafenplatz im „Gasthof zum Landgraf Carl“ und „Café Sieburg“
    16 Uhr Führung durch das Kraftwerk inkl. Diemelwehr und Wasserkraftschnecke (Wasserversorgung des Hafens)
    Treffpunkt in der Weserstraße 2 bei der Firma Ernst Malzfeldt KG (bitte je nach Witterung Gummistiefel mitbringen)
    Ab 17 Uhr „Chill Out Lounge“ in der Alten Markthalle, Carlstraße 8

Foto: Bad Karlshafen GmbH

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