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Region Aktiv
Montag, 16. Juli 2018 20:31 Uhr
Ladies Circle 64 Höxter-Holzminden veranstaltet gelungenes Charity-Frühstück
Montag, 16. Juli 2018 15:37 Uhr

Höxter (red). Dr. Björn Corzilius (38), Pfarrer der Evangelischen Weser-Nethe-Kirchengemeinde Höxter, verlässt Höxter Ende Oktober. Nach dem Beschluss der Kirchenleitung im Juli wechselt er als persönlicher theologischer Referent der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, ins Landeskirchenamt. Sein Dienstbeginn in Bielefeld ist der 1. November 2018. Präses Annette Kurschus ist die leitende Theologin der westfälischen Landeskirche und stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Ich freue mich sehr auf diese spannende Herausforderung und reizvolle Aufgabe“, so Corzilius, „bedauere jedoch auch den Abschied von Höxter, wo meine Familie und ich uns wohl gefühlt haben.“

Nach seiner Wahl in die 3. Pfarrstelle der Weser-Nethe-Kirchengemeinde Höxter wurde Björn Corzilius am 19. März 2017 durch Superintendent Volker Neuhoff in einem feierlichen Gottesdienst in der Kilianikirche in seinen Dienst eingeführt. Die Pfarrstelle in Höxter soll wieder besetzt werden. Zur Weser-Nethe-Kirchengemeinde Höxter gehören als Theologen weiterhin Pfarrer Dieter Maletz (Höxter), Pfarrerin Astrid Neumann (Beverungen) und Pfarrer Gunnar Wirth (Amelunxen/Bruchhausen). Im Herbst 2014 hatte Björn Corzilius, zunächst als Pfarrer im Probedienst, seinen Dienst in Höxter aufgenommen. Vor einem Jahr zog die Familie, zu der Ehefrau und Pfarrerin Melanie Corzilius und inzwischen drei Kinder gehören, ins Pfarrhaus neben der Kilianikirche.

Corzilius hat an zahlreichen kreativen Projekten und Entwicklungen in der Weser-Nethe Kirchengemeinde mitgewirkt: neben dem Vereinigungsprozess der vier ehemaligen Kirchengemeinden zuletzt am ersten Fest der Generationen in Höxter und an der Einweihung des neuen Jugendtreffs im Pfarrhaus an der Kilianikirche. „Es begeistert mich immer wieder, wie viele Menschen sich hier ansprechen lassen, mitwirken und mitdenken möchten, um Kirche gemeinsam zu gestalten“, sagte der Pfarrer in einem früheren Interview. Das ökumenische und interreligiöse Gespräch liegen Björn Corzilius, der im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn, Synodalbeauftragter für Christen und Juden ist, in besonderer Weise am Herzen. Über seine offizielle Verabschiedung aus Höxter wird noch berichtet.

Foto: Kirchengemeinde/Sonja Franzen

Montag, 16. Juli 2018 08:28 Uhr

Kreis Höxter (jg). „Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die Unfallursache Nummer eins auf den Straßen Deutschlands“, erklärt Polizeihauptkommissar Schrader von der Kreispolizeibehörde Höxter im Gespräch. Jörn George, freier Mitarbeiter der Redaktion, war mit den Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter auf Geschwindigkeitsmessung unterwegs.

In einer mehrteiligen Bericht-Serie soll ein Blick hinter die Kulissen der Kreispolizeibehörde Höxter geworfen werden, um den Dienst bei der Polizei jungen Menschen näherzubringen und um für mehr Verständnis bei der Allgemeinheit gegenüber der Polizei zu werben.

Warum wird geblitzt? Wo wird geblitzt? Welche Messmethoden stehen der Polizei zur Verfügung und warum werden Geschwindigkeitsmessungen überhaupt angekündigt? Fragen, die im ersten Teil der Bericht-Serie zum Thema „Geschwindigkeitsmessung“ von Polizeihauptkommissar Markus Schrader beantwortet werden.

Wo werden Messungen durchgeführt, warum werden Messungen durchgeführt?

Geblitzt zu werden, ist mit Sicherheit kein Grund zur Freude. Oft überwiegt der Frust und Ärger über das „Geblitzt werden“ und die Schuld für das eigene Fehlverhalten wird nur allzu oft bei der Polizei gesucht. Nicht selten wird von „Abzocke“ und „Aufbessern der Stadtkasse“ gesprochen. Das eigene Vergehen zu reflektieren, ist eher selten.

„Der Kreis Höxter und die Kreispolizeibehörde Höxter führen Geschwindigkeitsmessungen nicht durch, um das ‚Kreissäckel‘ zu füllen oder weil die Beamten nichts Besseres zu tun haben“, betont Polizeihauptkommissar Markus Schrader.

„Wir sind gewillt, Raser und Verkehrsteilnehmer vor unvorhersehbaren Gefahren und deren Folgen zu schützen und führen aus diesem Grund an unterschiedlichsten Gefahrenpunkten im Kreis Höxter Geschwindigkeitsmessungen durch“, fügt der stellvertretende Leiter des Verkehrsdienstes an. +++ Mit welchen technischen Systemen wird im Kreis Höxter gemessen?

„Im Kreis Höxter werden vier Geschwindigkeitsmesstechniken verwendet“, erklärt Schrader. Im Detail handelt es sich um die Radarmessung sowie ESO-Messung (=Einseitensensor-Messung). Hierbei handelt es sich um stationäre Messgerät, bei denen mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzte Verkehrsteilnehmer postalisch mit Bildnachweiß über den Verstoß informiert werden.

Die am meisten eingesetzte Methode sei die Laser-Technik, erläutert Polizeihauptkommissar Schrader, der anfügt, hierbei werden die Verkehrsteilnehmer unmittelbar angehalten und persönlich mit dem Verstoß konfrontiert. Einerseits um die Personalien festzustellen, andererseits um die Betroffenen über mögliche Gefahren des zu schnellen Fahrens hinzuweisen und ein Reflektieren zu generieren.

Wer mit dieser Methode angehalten wird, der sollte seinen Personalausweis und Führerschein immer zur Hand haben. „Heutzutage reicht es nicht aus, sich mittels eines Führerscheins auszuweisen, da dieser lediglich ein Dokument ist, der als Nachweis für die Befähigung zum Führen eines motorisierten Fahrzeugs dient“, so Schrader. „Wünschenswert ist es, dass sich alle Verkehrsteilnehmer vor Antritt der Fahrt vergewissern, alle Dokumente vollständig mitzuführen.“

Eine weitere Methode zur Messung der Geschwindigkeit im Kreis Höxter ist das sogenannte Provida-Fahrzeug. Hierbei handelt es sich um ziviles Polizei-Kraftfahrzeug, das mittels der Messtechnik der Abstandsmessung die Geschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug ermittelt. „Erhöht sich der Abstand zum vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer auf Basis der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, steht es fest, dass das vorausfahrende Fahrzeug mit höherer Geschwindigkeit unterwegs ist. Als Beweismittel wird ein Video während des Vorgangs mitgeschnitten“, so Schrader weiter. 

Eine oft gestellte Frage: Warum werden Geschwindigkeitsmessungen im Vorfeld angekündigt?

„Wir wollen damit Transparenz bieten, aber Verkehrsteilnehmer auch vor möglichem zu schnellem Fahren bewahren. Es ist unser Wunsch, das Geschwindigkeitsniveau auf den Straßen zu senken, um Gefährdungen abzuwenden“, so Schrader.

„Wenn wir mit diesen Maßnahmen die Anzahl von Verletzten oder gar Unfalltoten minimieren können und die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren können, dann haben wir mit unserer Arbeit einen großen Erfolg erreicht.“ 

Doch eine 100 prozentige Transparenz wird es nicht geben, denn neben den angekündigten Kontrollstellen, kontrolliert die Kreispolizeibehörde Polizei immer wieder an unangekündigten Gefahrenstellen.

„Also der Appell an alle, immer und überall sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, so läuft man nicht Gefahr, schriftlich von der Polizei oder vom Kreis aufgefordert zu werden ein Bußgeld wegen überhöhter Geschwindigkeit entrichten zu müssen“, so Schrader abschließend, der jedoch auch lobenden Worte findet, denn „der größte Teil der Verkehrsteilnehmer verhält sich ordentlich“.

Welche Aufgabe hat die Abteilung „Verkehrsdienst“

  • Überwachung des Straßenverkehrs
  • Geschwindigkeitsmessungen
  • Überwachung von Sonderverkehr, Güter und Personen
  • Gefahrgutkontrollen
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr
  • Verkehrssicherheit von Fahrzeugen jeglicher Art
  • Begleitung von Schwertransporten
  • Kontrolle von Benutzungen elektronischer Geräte während der Fahrt
  • Ganzheitliche Kontrollen
  • Prävention - hierzu zählen auch die Verkehrssicherheitsberater
  • Teilnahme an Veranstaltungen: Tag der Landwirtschaft, Fahrradaktionstag, Crash-Kurs (z. B. in den Schulen)
  • Motorradaktionstage u.v.m.

Lust auf eine spannende Tätigkeit bei der Polizei? Wer sich gerne in diesem spannenden Dienst verwirklichen und einen Beruf bei der Polizei erlernen möchte, dem sei die Webseite www.genau-mein-fall.de empfohlenen.

Fotos: Jörn George

Montag, 16. Juli 2018 08:05 Uhr

´Höxter (red). Bei „Bücher im Gespräch“ stellen Renate Altmeier, Irmela Breer und Martina Wiesemeyer am 18. Juli um 19.30 Uhr im Forum Jacob Pins drei interessante Neuerscheínungen vor. „Das Feld“ ist der Name eines Friedhofs in Robert Seethalers neuem Roman, der seit Wochen die Bestsellerlisten anführt. Er verknüpft darin 29 Lebensgeschichten, jeweils von den Toten aus dem Grab heraus erzählt, zu dem Porträt einer Kleinstadt und zu einer Gesamtschau auf das Leben.

In Christoph Poschenrieders Roman „Mauersegler“ gründen fünf ältere Männer, die sich seit ihrer Jugend kennen, eine WG in einer Villa am See, um zusammen die verbleibenden Jahre zu verbringen und das Leben noch einmal zu genießen. Die einzige Frau ist eine kirgisische Haushälterin mit sehr eigenwilligen Vorstellungen – eine skurrile Geschichte, die sehr vergnüglich erzählt wird. Es gibt nur wenige gute Romane über Fußball, und einer davon ist „Wie die Steelpe Sinderby Wanderers den Pokal holten“ von John le Carré. Erzählt wird die Geschichte einer englischen Provinz – Fußballmannschaft, die eine Landesmeisterschaft gewinnt. Der Sport spielt allerdings nur eine Nebenrolle, im Mittelpunkt stehen die Menschen, die dieses Fußballwunder möglich gemacht haben.

Montag, 16. Juli 2018 07:57 Uhr

Perris Valley/Höxter (red). Jedes Jahr Ende Juni trifft sich in Perris Valley, 70 Kilometer südöstlich von Los Angeles, eine Gruppe der talentiertesten Fallschirmspringer der Welt. Unter der Federführung des fünfmaligen Weltmeisters Dan Brondsky-Chenfeld werden an vier Tagen komplizierte Formationen an den Himmel gezaubert. Am letzten Tag des Events wird immer eine Großformation aus mehreren Flugzeugen gesprungen. Dieses Jahr entschied man sich für ein klares Statement an die Welt: Angesichts einer Breite von 35 Metern war der Schriftzug „PEACE“ auch vom Boden aus gut zu lesen. Mit dabei war der Höxteraner Jens Gronemeyer.

Foto: Craig O'Brian

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Blaulicht
Sonntag, 15. Juli 2018 10:38 Uhr
Polizei spricht insgesamt von ruhigem Einsatzverlauf beim Festival am Godelheimer See - drei Personen mussten trotzdem in Gewahrsam genommen werden
Samstag, 14. Juli 2018 10:38 Uhr

Höxter (red). Einer Streifenbesatzung der Polizeiwache Höxter fiel am Freitag, 13. Juli, gegen 4.10 Uhr in Beverungen auf der Langen Straße ein Audi auf. Den Beamten war von anderen Einsätzen bekannt, dass der 41-jährige Fahrer aus Beverungen nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Daher wurde der Wagen angehalten und kontrolliert. Dem Mann wurde nochmals eindringlich das Autofahren untersagt. Um dies zu unterbinden, wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Dienstag, 10. Juli 2018 11:37 Uhr

Höxter (red). Zu einem Diebstahl eines Elektrofahrrads ist es am Sonntag, 8. Juli, um 14 Uhr an der Straßenecke Nagelschmiedstraße/Marktstraße in Höxter gekommen. Nach Polizeiangabe sicherte der Eigentümer das Fahrrad mit einem Speichenschloss am Hinterreifen. Gegen Mitternacht stellte er fest, dass sein Elektrofahrrad gestohlen wurde. Es handelt sich um ein Fahrrad der Marke Kettler, Typ Berlin Royal, in braun/schwarz mit einer Gepäcktasche aus Leder sowie einem Ledersattel und Ledergriffen. Hinweise nimmt die Polizei Höxter unter 05271/9620 entgegen.

Dienstag, 10. Juli 2018 11:32 Uhr

Beverungen (red). Am Montag, den 9. Juli, versuchte ein Unbekannter in einer Gaststätte in Amelunxen eine Geldbörse zu stehlen. Als der Inhaber der Gaststätte den Täter im Tresenbereich bemerkte, floh er ohne Beute in Richtung Wehrdener Straße. Der mutmaßliche Täter ist ca. 16 Jahre alt, etwa 1,90 m groß und von hagerer Statur. Zur Tatzeit trug er ein graues T-Shirt, eine schwarze Trainingshose mit der Aufschrift "Hugo Boss" an der Seite sowie grüne Turnschuhe. In der Nähe des Tatorts wurde außerdem ein grauer Pkw gesehen, der in Verbindung mit der Tat stehen könnte. Hinweise nimmt die Polizei Höxter Tel. 05271/9620 entgegen.

Dienstag, 10. Juli 2018 11:27 Uhr

Höxter (red). In Höxter sind am Samstag, 09. Juli, vermutlich zwischen 16:15 und 16:45 Uhr, je eine Handtasche aus einem Ford Fiesta und einem Opel Astra gestohlen worden. Die Fahrzeuge befanden sich geparkt auf dem Parkplatz am Brückfeld. In beiden Fällen wurden die Seitenscheiben der Pkw eingeschlagen und Handtaschen aus dem Fahrzeuginneren entwendet. Die gestohlenen Taschen wurden ohne Wertgegenstände in der Nähe aufgefunden. Wer verdächtige Personen in dem Bereich wahrgenommen hat, möge sich bitte als Zeuge zur Verfügung stellen. Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter 05271/9620.

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Politik
Donnerstag, 12. Juli 2018 17:02 Uhr
Umweltministerin Schulze spricht sich für Verbesserung beim Wasserzustand der Weser aus
Dienstag, 10. Juli 2018 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit großer Freude hat die SPD die aktuelle Entwicklung zum Sozialticket im Kreis Höxter aufgenommen. „Jetzt kommt es darauf an, dass alle Vertreter des Kreises Höxter im Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (NPH) dem auch zustimmen. Wir haben in dieser Legislaturperiode mehrfach den Antrag gestellt und fanden bislang hierfür leider nie eine Mehrheit im Kreistag. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass auch in der Verbandsspitze ein Umdenken stattgefunden hat“, sagt der Kreisvorsitzende der SPD, Christoph Dolle. 

Das sei jetzt der zweite Erfolg der Sozialdemokraten im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Nachdem im vergangenen Jahr auf Initiative der Jungsozialisten das Funticket für Schülerinnen und Schüler eingeführt wurde, sei jetzt eine Forderung durchsetzbar, die die Partei schon im Wahlprogramm 2009 aufgestellt hatte.

Dolle betont in einer Pressemitteilung, dass es aber noch viel weiter gehen müsse. Als nächstes werden seine Parteifreunde beantragen, die Preise für alle Menschen im Kreis zu senken, damit auch aus wirtschaftlichen Gründen mehr Berufspendler in den ÖPNV umsteigen würden. „Denn jetzt erreichen wir mit dem Sozialticket maximal 20.000 Menschen. Aber allein der Stadtbusverkehr in der Kreisstadt zeige, dass attraktive Busverbindungen auch angenommen würden“, so Dolle abschließend. 

Foto: SPD

Sonntag, 08. Juli 2018 11:13 Uhr

Höxter (red). Zwei neue Studiengänge starten im Herbst an der Hochschule in Höxter. Doch schon jetzt ist ihre Zukunft in Frage gestellt. Die Landesregierung verweigert die weitere Finanzierung der Studiengänge „Freiraummanagement“ und „Precision Farming“. Das geht aus der Antwort von Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen auf eine Anfrage der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hervor.

Sigrid Beer, Landtagsabgeordnete der GRÜNEN aus Paderborn, hatte die Anfrage gestellt. Sie sagt dazu: „Ministerin Pfeiffer-Poensgens Herz hängt an der Kultur. Jetzt muss sie sich auch als Wissenschaftsministerin beweisen. Sie ist in der Pflicht, den Hochschulstandort Höxter und die innovative Forschung für den digitalen Wandel in der Landwirtschaft zu sichern. Das ist auch Kulturlandschaft!“ 

Die Landtagsabgeordnete kritisiert: „In der Antwort von Ministerin Pfeiffer-Poensgen auf unsere Anfrage fehlt jegliche Perspektive und Unterstützung für die Hochschule. Wir hätten erwartet, dass die Ministerin wenigstens eine wohlwollende Prüfung zusagt.“ Schließlich hatte der Landtag einstimmig eine Anschubfinanzierung für diese innovativen Studiengänge beschlossen. „Das sollte der Landesregierung Auftrag genug sein, auch die weitere Finanzierung zu garantieren. Der Studienbetrieb muss mit zusätzlichen Mitteln aus dem Landeshaushalt dauerhaft sichergestellt werden, so dass es nicht an anderer Stelle zu Einschnitten an der Hochschule kommt“, fordert die GRÜNE. „Aber die Antwort macht deutlich, dass die Landesregierung die Hochschule nicht unterstützen will“, bemängelt Sigrid Beer.

Der Standort Höxter der Hochschule Ostwestfalen-Lippe habe mit seinem spezifischen Profil im technischen und planerischen Umweltsektor, der Informatik, dem Klimamanagement und nachhaltiger Ressourcennutzung großes Potenzial, sich der Herausforderungen und Chancen gerade ländlicher Räume anzunehmen.

GRÜNEN-Kreissprecher Uwe Rottermund bezieht klare Stellung: „Die Bewirtschaftung der Kulturlandschaft, besonders durch die Landwirtschaft ist gerade für uns im Kreis Höxter von hoher Bedeutung. Das notwendige Umdenken findet auch vor Ort bereits statt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft geht nicht über Wachstum sondern über Anpassung und Veränderung. Genau hierfür sind die neuen Studiengänge der Motor.“

Die GRÜNEN sehen in der Hochschule einen großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert für die Region Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus. „Daher muss der Hochschulstandort auf eine entsprechend solide Finanzierung gestützt sein.“ Die Landtagsfraktion der GRÜNEN stellt deshalb in der nächsten Woche den Antrag, die Finanzierung der Studiengänge „Precision Farming“ und „Freiraummanagement“ mit zusätzlichen Mitteln aus dem Landeshaushalt dauerhaft sicherzustellen. „Alle Landtagsabgeordneten, die die Einrichtung der Studiengänge begrüßt haben, sind nun gefordert, für die weitere Unterstützung zu sorgen“, macht Sigrid Beer die Verantwortlichkeit deutlich.

Foto: GRÜNE

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Wirtschaft
Montag, 16. Juli 2018 20:26 Uhr
Projektstart „Länderübergreifendes Qualifizierungsnetzwerk“: Weserübergreifende Fachkräftesicherung ist das Ziel
Freitag, 13. Juli 2018 10:41 Uhr

Kreis Höxter (red). Christoph Pottmeier (54), Steuerberater aus Höxter, ist neuer Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE). Er wurde von den stimmberechtigten Kirchenvorständen einstimmig in dieses höchste Gremium der KHWE gewählt.

Die fünf Katholischen Kirchgemeinden St. Nikolai in Höxter, St. Martin in Steinheim, St. Johannes Baptist in Beverungen, St. Peter und Paul in Bad Driburg und St. Michael in Brakel sind Gesellschafter der KHWE, die im Oktober 2005 gegründet wurde. Zu den Gesellschaftern gehört außerdem die Cura-Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft für soziale Einrichtungen aus Dortmund, die das Erzbistum Paderborn vertritt.

"Ich freue mich über diesen Vertrauensbeweis und trete das Amt gerne und motiviert an", so Pottmeier, der bereits seit zehn Jahren dem Verwaltungsrat der KHWE angehört. Diese Funktion wird er weiterhin ausüben. 

Christoph Pottmeier löst Pfarrer Wilhelm Koch ab, der das Amt nach 22 Jahren niederlegt. Koch war schon bei einer der Vorgänger-Gesellschaften der KHWE, der "Katholische Krankenhäuser Bad Driburg und Brakel gGmbH", Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. Aus dieser Gesellschaft und der "St. Ansgar- und St. Rochus - Kliniken gGmbH" ging das Unternehmen am 1. Oktober 2005 hervor.

Der neue Vorsitzende dankte Pfarrer Koch für seine großen Verdienste innerhalb dieses beeindruckend langen Zeitraums, in dem er die Geschicke der Krankenhäuser im Kreis Höxter begleitete: "Wilhelm Koch hat die Strukturen der KHWE entscheidend geprägt und sein besonderes Augenmerk immer auf die Gesamtheit der Einrichtungen gelegt. Dieser Weitblick und die Fokussierung auf das Ganze haben die KHWE entscheidend vorangebracht", so Pottmeier, Kirchenvorstand der Gemeinde St. Nikolai, Höxter. 

Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung bleibt Hubertus Rath, Kirchengemeinde St. Peter und Paul - Bad Driburg. ++ Zur KHWE gehören das Klinikum Weser-Egge mit 863 Krankenhausbetten, fünf Seniorenhäuser und zwei Tagespflegeeinrichtungen mit 439 Pflegeplätzen, außerdem die ambulante Pflege (Caritas Pflegestationen), ein Medizinisches Versorgungszentrum und das Bildungszentrum mit 300 Ausbildungsplätzen für Gesundheits- und Krankenpflege und Altenpflege. Als größter Arbeitgeber des Kreises Höxter beschäftigt die KHWE rund 2.500 Mitarbeit.

Foto: KHWE

 

Donnerstag, 12. Juli 2018 13:00 Uhr

Kreis Höxter (red). „Familienfreundliches Unternehmen“ – mit diesem Zertifikat wurden erneut sechs Unternehmen aus dem Kreis Höxter ausgezeichnet. Die Aula des Kreishauses in Höxter gab den würdigen Rahmen für die Aushändigung der Urkunden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Familienfreundlichkeit erfolgreich kommunizieren“ stand die feierliche Übergabe der Urkunden. Sechs Unternehmen aus dem Kreis Höxter hatten sich in den letzten drei Jahren auf die Fahne geschrieben, weiter an ihrer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur zu arbeiten. Familienfreundliche Maßnahmen haben inzwischen fest etabliert und wurden deshalb nach drei Jahren erneut zertifiziert: Ahrens Haustechnik aus Ottbergen, Auto Hillebrand, INTEG und die Knappschafts-Klinik aus Bad Driburg, die Stadt Brakel sowie die Zeit für Pflege H. Rochell GmbH aus Willebadessen.

In einem Interview mit Alexandra Wachendorfer aus Bonn, die als Beraterin für kleine und mittlere Betriebe die Unternehmen auf dem Weg zur Zertifizierung betreut, präsentierten sie ihre Beispiele dem Publikum unter dem Motto „So leben wir Familienfreundlichkeit“. Dazu zählten zum Beispiel das Abweichen von starren Arbeitszeiten oder das Überdenken von alten Gewohnheiten. Ein ‚Das haben wir immer so gemacht‘ führe nicht zum Ziel, vielmehr sei Flexibilität gefragt.

Landrat Spieker betonte in seine Rede: „Das Zertifikat ‚Familienfreundliches Unternehmen‘ ist nicht nur ein Aushängeschild für den damit ausgezeichneten Betrieb, sondern auch für unseren Wirtschaftsstandort. Familienfreundlichkeit ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können.“ Insbesondere für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Entscheidungskriterium, das zunehmend an Bedeutung gewinne. „Deshalb ist eine familienfreundliche Kultur im Betrieb für die Gewinnung von Fachkräften ein Wettbewerbsfaktor, der immer wichtiger wird“, so Spieker. „Betriebe mit Herz für die Familie festigen unsere Standortattraktivität als familienfreundlicher Kreis Höxter.“

„Neben der internen Arbeit im Unternehmen an der Entwicklung von Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit ist es die Vernetzung unter den teilnehmenden Unternehmen, die einen echten Mehrwert mit sich bringt“, unterstrich GfW-Geschäftsführer Michael Stolte. Die PR-Expertin Sabine Gausemeier aus Paderborn ermutigte die Unternehmen dazu, ihr Marketing zu vertiefen, um sich nach innen und außen als interessanter Arbeitgeber zu positionieren. Ihr Rat lautete deshalb: „Tue Gutes und sprich darüber“.

Auch in Zukunft sind jährliche Zertifizierungsrunden geplant. „Wie flexibel reagieren Arbeitgeber auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter? Und was bieten sie Beschäftigten an, um den Job und die Aufgaben in der Familie, der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen hinzubekommen? Das sind die zentralen Fragen“, so Gabriele Hanke, Projektleiterin vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, das bei der OWL GmbH angesiedelt ist. Sie brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass im Kreis Höxter schon 21 Unternehmen zertifiziert sind, wovon rund 4.400 Mitarbeiter profitieren.

Foto: Kreis Höxter

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Sport
Freitag, 13. Juli 2018 09:29 Uhr
Zusatzausbildung für Kita-Fachkräfte
Samstag, 07. Juli 2018 15:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Der TuS Willebadessen II wird in der kommenden Saison in der Kreisliga C antreten. Bisher war die Mannschaft nicht im Teilnehmerfeld gelistet, da der Verein schlicht vergessen hatte, die Mannschaft zu melden. Der Vorsitzende des Kreisfußballausschusses im Kreis Höxter, Dieter Attelmann, erklärte dazu: „Der Nachmeldung stehen wir trotz Ablauf der Meldefrist positiv gegenüber. Der TuS Willebadessen II wird somit in der Saison 2018/19 in der Gruppe 1 antreten, in der nun 15 Teams vertreten sind.“

Dienstag, 03. Juli 2018 10:37 Uhr

Brakel (red). Der Reiterverein Nethegau Brakel richtet in diesem Jahr sein traditionelles Sommerturnier gemeinsam mit dem Lions Club Brakel als Partner vom 5. bis 8 Juli - Donnerstag bis Sonntag - Juli aus. "Wir möchten mit dem `Charity-Turnier` auf das Problem Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter hinweisen", sagt der erste Vorsitzende des Reitervereins Nethegau Brakel, Heinz Kirchhoff. "Die Veranstaltung soll zu einer Art Forum des Gemeinsinns werden", ergänzt Dr. Claus Winter, Präsident des Lions Clubs Brakel. Die Plätze und die Reithalle sind bestens präpariert. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Reitervereins Nethegau Brakel haben die Reitanlage am kaiserbrunnen bereits auf Hochglanz gebracht. 

Denn mit kanpp 1.500 Nennungen liegt in diesem Jahr ein Rekord-Nennungsergebis vor. Die Veranstaltung hat in diesem Jahr aber auch einiges an Besonderheiten zu bieten: Alleine acht Qualifikationsprüfungen bieten das Eintrittstor für hochkarätige Finalprüfungen wie zum Beispiel dem Bundeschampionat der deutschen 5- und 6-jährigen Springpferde. Hier muss man in der Qualifikation, jeweils einer Springpferdeprüfung der Klasse L beziehungsweise M, eine höhere Wertnote als eine 8,0 erreichen.

Weiterhin gibt es Qualifikationen für die TuPaRe Springpferde-Trophy 2018 und die Sparkassen-Trophy 2017/18 auf den Paderborner Schützenplatz. Auch die jeweils drei Besten aus der Führzügelklasse können sich für die Führzügel Trophy OWL 2018 in Paderborn qualifizieren. 

Besonders beliebt bei Reiterinnen und Reitern sind auch der Junioren Springförder-Cup, eine Stil-Springprüfung der Klasse L, deren Finale bei den Sudheimer Outdoors 2019 ausgetragen wird und der Eggersmann Junior-Cup. Für die heimischen Reiterinnen und Reiter gilt es in der Qualifikation zum Sparkassen-Cup, einer Springprüfung der Klasse M*, wichtige Punkte zu sammeln. Denn das Finale wird in Brakel auf dem Herbstturnier ausgetragen. 

In den vergangenen Jahren stetig gewachsen sind auch die Nennungsergebisse in der Dressur. So hat sich beispielsweise die Dressurprüfung der Klasse M * mit 49 genannten Reiterinnen und Reitern in Brakel gut etabliert. In den beiden L-Dressuren gehen 65 beziehungsweise 50 Pferde an den Start.

Die Kleinsten zeigen ihr Können im Springreiter-Wettbewerb, dem Jugendreiter-Wettbewerb, dem Führzügel-Wettbewerb und in der E-Dressur. Aber auch Freunde des Springsports kommen, wie immer, auf ihre Kosten. Höhepunkte der Veranstaltung sind sicherlich die Springprüfungen der Klasse S am Samstagabend und Sonntagnachmittag. Hier kämpfen auch heimische Reiterinnen und Reiter wie zum Beispiel Ann-Cathrine von Kanne, Markus Friedel oder Frank Drewes sowie Eike Heise und die begehrten Siegerschleifen. 

Neu ist in diesem Jahr das Rahmenprogramm mit Bauernmarkt, Oldtimer-Ausstellung, Bauernmarkt und Kinderprogramm. Der Eintritt ist frei!

Die Zeiteinteilungen könen hier eingesehen werden.

Foto: Reiterverein Nethegau Brakel

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Panorama
Sonntag, 15. Juli 2018 10:56 Uhr
200 Soldaten der britischen Armee verbleiben in Paderborn: ostwestfälische CDU-Landtagsabgeordnete zeigen sich erfreut
Dienstag, 10. Juli 2018 10:19 Uhr

Hofgeismar (red). Am kommenden Sonntag, den 15. Juli laden der Tierpark Sababurg und der Imkerverein Hofgeismar von 10 bis 18 Uhr zu einem Aktionstag in die BienenWelt. Honig- und Wildbienen stehen an diesem Aktionstag im Mittelpunkt. Die Imker des Imkervereins Hofgeismar sind am Aktionstag für die Tierparkbesucher da und beantworten gerne alle Fragen zum Leben und Arbeiten mit den Honigbienen 

Mit ihrer langjährigen Erfahrung sind sie die Honigbienen-Experten und können uns beispielsweise sehr anschaulich erklären, wie ein Volk aus Nektar Honig macht, wie die Bienen ihre Waben bauen und was in den Waben passiert. Sie wissen, was Königinnen, was Arbeiterinnen und was Drohnen machen.

Die Honigbienen können durch eine Glasscheibe direkt im Bienenstock beim Arbeiten beobachtet werden. Wer entdeckt die Königin? In welchen Waben ist Honig drin? Was ist Propolis? Was ist Gelée royale? Die Imker helfen beim Entdecken und beantworten gerne diese und weitere Fragen. 

Zwischendurch schleudern die Imker vor Ort immer wieder Honig und die Besucher dürfen ihn ganz frisch geschleudert probieren oder sich die Waben mit den Honigresten als „Honigkaugummi“ schmecken lassen.

Um 13:30 Uhr steht ein spannender Vortrag mit tollen Fotos auf dem Programm: Die Honigbiene – ein Erfolgsmodell der Natur. Der Imker, Jürgen Schäfer aus Langenthal, berichtet anschaulich über die Bedeutung und die besonderen Leistungen unserer Honigbienen. In seinen Vortrag bringt er seine jahrzehntelang Erfahrung als Imker sowie neuste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern ein. 

Der Imkerverein Hofgeismar verkauft seine Produkte am Aktionstag auch direkt vor Ort. Mit Ihrem Honig-Einkauf können Sie den Imkerverein und die wertvolle Arbeit der Imker in unserer Region ganz unmittelbar unterstützen. Neben verschiedenen Honigsorten haben die Imker noch weitere Produkte wie z.B. Honigseife oder Cremes mit Bienenwachs im Angebot. +++ Wer Wildbienen unterstützen will, kann sich Tipps und Anleitungen für den Bau eines eigenen Wildbienenhotels für Garten oder Balkon mitnehmen. Besucher können sehen, dass sowas zu bauen kinderleicht und gar nicht so teuer ist. Dafür notwendige Materialien wie Bambusstücke, Schilfröhrchen oder Pappröhrchen sowie Totholzstücke können gegen einen entsprechenden Materialkostenbeitrag gleich vor Ort gekauft und mitgenommen werden. Wer sich seine eigene kleine Holzkiste, einen alten Blumentopf oder aber auch eine alte Konservendose mitbringt, kann sein eigenes „Wildbienenhaus“ gleich vor Ort mit passenden Röhrchen und Totholz bestücken und braucht es dann zu Hause nur noch aufzuhängen und abzuwarten, bis die ersten Wildbienen anfangen darin ihre Nester zu bauen.

Über Wildbienen- und Hummelschutz können Sie sich am Informationsstand der Hummelstation Naumburg fachkundig informieren und die Experten über ihre praktischen Erfahrungen mit der Ansiedlung von Hummeln befragen. ++ Mit dabei ist diesmal wieder der Sensenclub Bodenfelde e.V. Die Mitglieder haben diverse Sensen und Dengelmaschinen dabei und zeigen uns, wie einst blühende Wiesen schonend gemäht wurden. Sie hämmern und dengeln, bis die Sensen geschärft und einsatzbereit sind. 

Hier das Programm von 10 – 18 Uhr in der BienenWelt

  • Imkerverein Hofgeismar: Info- und Verkaufstand, Honig schleudern
  • Wildbienenhotels basteln: Info- und Verkaufstand
  • Wildbienen- und Hummelschutz: Infostand der Hummelstation Naumburg
  • Sensenclub Bodenfelde e. V.: Infostand und Vorführungen (Sensen und Dengeln)
  • 14:30 Uhr: Das geheimnisvolle Leben der Honigbienen Vortrag von Wolfgang Scheele (Vorsitzender des Imkervereins)

Foto. Tierpark Sababurg

 

Sonntag, 08. Juli 2018 11:19 Uhr

Bad Karlshafen (red). Mit dem Existenzgründer-Wettbewerb, der im Februar dieses Jahres in Bad Karlshafen gestartet ist, waren Menschen mit besonderen Ideen aufgerufen, ihren Traum zu verwirklichen. Zahlreiche Bewerber reichten ihre Konzepte ein und die fachkundige Jury, besetzt aus Mitgliedern der IHK Kassel-Marburg, Handwerkskammer Kassel, Stiftung „Miteinander in Hessen“, LEADER-Region KulturLandschaft HessenSpitze, Bürgermeister Marcus Dittrich, Werbegemeinschaft und Bürgerverein sowie Bad Karlshafen GmbH, begutachteten und bewerteten jede einzelne davon. Bei den vielfältigen Gründungsideen von einer Kunstgalerie bis hin zur französischen Käserei legte die Jury den Fokus auf Machbarkeit, Informationsgehalt und Wirtschaftlichkeit des Konzepts. Als Preise gab es sechs bis 24 Monate Mietfreiheit, Marketingleistungen wie Anzeigen im Info-Journal, kostenlose Mitgliedschaft in der Werbegemeinschaft sowie Beratungsangebote der Jurymitglieder.

Am 15. Mai hat die Bad Karlshafen GmbH dann alle Bewerber zur feierlichen Preisverleihung eingeladen. Seitdem plant und organisiert Citymanagerin Claudia Fritz von der GmbH mit den Preisträgern die konkrete Umsetzung der Ideen und die Umnutzung der Ladenlokale. Und nun eröffnen bereits zwei der Sieger ihr Geschäft. 

So startet die Gewinnerin des 2. Platzes, Heike Schultz, in Kürze in der Weserstraße 15 ihr Unternehmen "schöngeküsst". Sie bietet Dienstleistungen im Bereich Homestaging und Eventdekorationen für alle Feierlichkeiten an. Beim Homestaging werden Immobilien optimal mit gezielten Marketingstrategien und Inszenierung für den Verkauf vorbereitet, um so einen schnelleren und erfolgreicheren Verkauf zu gewährleisten. Ein Angebot im Eventbereich ergänzt ihr Gründungskonzept. Unter www.schoengekuesst.de findet man alle Informationen zu ihrem Unternehmen.

Der dritte Preis ging an Peter Kaßen, der mit seiner Idee des „Kolbenfressers“ bereits am 2. Juli gestartet ist. In der Weserstraße 14 bietet er nun alles rund ums motorisierte Zweirad an vom Service über Reparatur und Wartung bis hin zum Kauf. Denn natürlich kann man bei „Kolbenfresser“ auch gebrauchte Fahrzeuge erwerben und Altfahrzeuge in Zahlung geben. Weiterhin hat er Bekleidung und Zubehör aus zweiter Hand im Sortiment und bietet unter der Telefonnummer 0173-2659292 einen Notservice an. 

Malorzata Schendzielorz gewann mit ihrer Idee „Kosmetik und Mee(h)r“, einem Kosmetikstudio mit Salzgrotte, den ersten Preis. Damit erhält sie neben anderen unterstützenden Leistungen 24 Monate Mietfreiheit sowie Beratungsleistungen seitens der Industrie und Handelskammer, der Handwerkskammer und des Regionalmanagements. Derzeit befindet sie sich in intensiver Planungs- und Beratungsphase mit ihrer Gründungsidee und wird voraussichtlich auch noch im Sommer ihre Idee in Bad Karlshafen realisieren.

„Wir wünschen allen Existenzgründern einen guten Start und unterstützen sie bei der örtlichen Vernetzung und Einbindung. Wir sehen in den Geschäftseröffnungen einen wichtigen Schritt, um die Leerstände der Altstadt zu füllen und in Verbindung mit dem Umzug der Tourist Information so wieder Leben in die untere Weserstraße zu bringen“, erläutert Geschäftsführer, Dr. Bernd Schabbing.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Samstag, 07. Juli 2018 15:35 Uhr

Bad Karlshafen (red). Die lange Zeit des Wartens hat sich gelohnt - Gäste und Team der Tourist Information Bad Karlshafen freuen sich, dass die provisorische Einrichtung nun ihren ersten Abschluss mit der Neueinrichtung der Beratungsräume in der Weserstraße 19 findet. Umzug und Umbau wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Fertigstellung des Beratungsbereiches der Tourist Information hat zunächst auf sich warten lassen. Umso größer war die Erleichterung, als vor einigen Wochen der Bescheid zum frühzeitigen Maßnahmenbeginn kam. „Es freut mich, dass wir unsere Gäste nun in einem modernen Ambiente empfangen können. Mein Dank gilt dem Team, das in den vergangenen Wochen super mit dem Provisorium zurechtgekommen ist und neue Services, wie die Barrierefrei-Klingel, eingerichtet hat“, so Bernd Schabbing, Geschäftsführer der Bad Karlshafen GmbH.

Parallel haben die Mitarbeiter auch an einer Erweiterung der touristischen Services gearbeitet. Hierzu hat die GmbH eine Kooperation mit dem Deutschen Hugenotten-Museum geschlossen. So können nun die Öffnungszeiten auch auf Samstagnachmittage sowie Sonn- und Feiertage ausgeweitet werden. „Unsere Gäste können sich nun an Sonn- und Feiertagen im Hugenotten-Museum zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen beraten lassen oder sich mit Info-Material eindecken“, erklärt Andrea Emmel, Leiterin der Tourist Information. Emmel hatte die Mitarbeiter selbst geschult und freute sich, dass die Kooperation zustande gekommen sei. Zudem Kann so nun auch Barrierefreiheit während der Öffnungszeiten der Tourist Information hergestellt werden, da das Museum über einen Aufzug verfügt. Weitere Maßnahmen, um die Erreichbarkeit der Weserstraße 19 barrierearm zu gestalten werden in den nächsten Monaten im Rahmen der weiteren Bauarbeiten ergriffen. 

Informationen und Öffnungszeiten

Die Tourist Information ist während der Saison von Mai bis September montags bis freitags von 10 – 17 Uhr und samstags von 10 – 13 Uhr geöffnet. Telefonische Anfragen können in dieser Zeit unter 05672/922 614-0 gestellt werden.

Die Öffnungszeiten des Deutschen Hugenotten-Museums sind Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11 bis 18 Uhr. Zudem sind Info-Materialien und Basis-Infos auch barrierefrei täglich von 9 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag bis 23 Uhr, in der Weser-Therme verfügbar. Mit diesem Partner-Netzwerk bietet Bad Karlshafen eine einzigartige Erreichbarkeit touristischer Services.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Donnerstag, 28. Juni 2018 09:02 Uhr

Bad Karlshafen (red). Vor der Sommerpause lädt die Musikschule Bad Karlshafen e.V. noch einmal zu einer Klaviermatinee in den Landgrafensaal des Rathauses ein. Am Sonntag, dem 15. Juli 2018 gehört ab 11.15 Uhr wieder einmal dem Pianisten Menachem Har-Zahav die Bühne. Im Gepäck hat er seine aktuelle Chopin-CD und einen abwechslungsreichen Querschnitt aus Werken des beliebten romantischen Komponisten. Zu hören sind ein Walzer, eine Nocturne, Polonaisen, Etüden und ein Scherzo gefolgt von der Romanze aus dem Klavierkonzert Nr. 1 und der Sonate Nr. 2 in b-moll mit dem berühmten Trauermarsch.

Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. In Bad Karlshafen ist er ein regelmäßiger Gast der Rathauskonzerte, die er mit seinen Programmen zwischen Klassik, Romantik, Impressionismus und konzertantem Jazz bereichert. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Weitere Termine in der Reihe der Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V. unter www.musikschule-karlshafen.de.

Foto: Weston Musikmanagement.

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