Mittwoch, 25. April 2018 10:30 Uhr

Schauspieler bereiten Anreise vor: Probenbeginn der 60. Gandersheimer Domfestspiele steht kurz bevor / Wieder dabei: Guido Kleineidam

Legendu00e4r: Guido Kleineidam 2006 als u201eFranku2019Nu2019Furteru201c in der u201eRocky Horror Showu201c. In der Jubilu00e4umsspielzeit ist er in u201eThe Addams Familyu201c und in u201eFame u2013 Das Musicalu201c zu sehen.

Bad Gandersheim (red). Die Proben für die 60. Gandersheimer Domfestspiele starten am Montag, 30. April, dann wird das knapp 80-köpfige Ensemble in Bad Gandersheim erwartet und für die kommenden drei Monate die Kurstadt mit Leben füllen. Aber wie bereiten sich die Schauspieler auf die Gandersheimer Domfestspiele vor? Herrschen Vorfreunde oder Lampenfieber? Guido Kleineidam, dem Gandersheimer Publikum mit seiner legendären Rolle als „Frank’N’Furter“ in der „Rocky Horror Show“ aus dem Jahr 2006 noch bestens in Erinnerung, gibt hierzu gerne Auskunft. Intendant Achim Lenz hat den in Berlin lebenden Schauspieler, der bis vor kurzem noch auf dem Mond bei „Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt beschäftigt war, nach fünf Jahren Domfestspielabstinenz für die Jubiläumsspielzeit wieder vor die Stiftskirche locken können. 

„Ich spiele Mal Beineke in ‚The Addams Family‘ und den Musiklehrer in ‚Fame‘. Als Vorbereitung studiere ich die Noten und lese die Stücke“, verrät Kleineidam. Da die Rollen nicht riesig seien, reiche es, wenn er den Text vor Ort in Bad Gandersheim lerne. „Da sitze ich dann hoffentlich bei bestem Wetter im Garten meines Vermieters und muss nichts anderes tun.“ Guido Kleineidam freut sich auf vieles in Bad Gandersheim: „Die Arbeit mit tollen Kollegen, vor der Stiftskirche zu spielen – sehr gern im Trockenen, auf das Gandersheimer Publikum, auf viele nette Menschen dort, ganz besonders auf die Natur und die schöne Umgebung, das Gersterbrot und den Schmandkuchen von Frau Kolle, das Solewasser-Freibad. Ich habe sogar noch Eintrittskarten, weiß aber nicht, ob die nach fünf Jahren noch gültig sind. Ich bin gespannt“, sprudelt es aus ihm heraus. Aber dann bleibt nicht mehr viel Zeit für weitere Vorfreude. „Ich muss los, der Schrebergarten ruft. Dort gibt es noch sehr viel zu tun, bis ich nach Bad Gandersheim aufbreche“. Hoffentlich ist die Enttäuschung bei Guido Kleineidam dann nicht zu groß, wenn er feststellt, dass er mit seinen fünf Jahre alten Eintrittskarten in diesem Jahr nur das Hallenbad nutzen kann, denn der Außenbereich des Sole-Waldschwimmbads wird in diesem Sommer saniert und ist daher geschlossen.

Foto: Gandersheimer Domfestspiele

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