Donnerstag, 28. März 2019 09:45 Uhr

BSG trauert um Josef Schumacher

Borgentreich (red) Die BSG Borgentreich trauert um ihren langjährigen früheren Vorsitzenden Josef Schumacher, der kürzlich im Alter von 84 Jahren verstorben ist. „Mit Josef verlieren nicht nur wir einen hervorragenden Fürsprecher für den Behindertensport“, so die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich, „sondern auch einige Borgentreicher Vereine vermissen einen treuen Freund, fröhlichen Kameraden und anpackenden Macher. Die ganze Vereinsfamilie wird Josef Schumacher ein ehrendes Andenken bewahren.“ In Köln geboren, dort im Krieg ausgebombt verschlug es den gelernten Maurer in den Westerwald. Bei der Bundeswehr fand Josef Schumacher einen sicheren Arbeitgeber, der ihn nach Borgentreich versetzte. Hier lernte er seine spätere Ehefrau Gisela kennen, mit der er zwei Söhne hatte und sich auch an sechs Enkeln erfreute. In seinem Haus im Holtrupper Weg steckte natürlich viel Eigenleistung. Manch junger in Borgentreich stationierter Soldat hat bei ihm als Fahrlehrer das Autofahren gelernt. Herzinfarkt und eine Bypass-Operation beendeten dann seine aktive Berufslaufbahn.

Die rheinische Frohnatur Josef Schumacher war allseits beliebt und im MGV Arion, im Wanderverein und in der Schützenbruderschaft Borgentreich aktiv. Lange Jahre engagierte sich der Verstorbene ebenso im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge; er begleitete manche Fahrt junger Menschen zur Gräberpflege nach Frankreich. Sein besonderes Augenmerk lag aber auf der Förderung des Behindertensports. Gut zwanzig Jahre wirkte er im Vorstand der BSG Borgentreich, zuletzt als 1. Vorsitzender. Die Belange der Menschen mit gesundheitlichem Handicap lagen ihm besonders am Herzen. Unter seiner Führung ist die BSG Borgentreich nicht nur in der Orgelstadt, sondern auch weit darüber hinaus bekannt geworden. Besonders die geselligen Veranstaltungen, die unter seiner Regie entstanden, haben vielen älteren Menschen einen sozialen Zusammenhalt gegeben und allen Teilnehmern viel Freude bereitet. Die Karnevalszeit war Josef Schumacher natürlich immer sehr wichtig; keine Sitzung mit „Kölle Allaaf“ wurde verpasst. Josef Schumacher wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Vereine auf dem Friedhof der Orgelstadt Borgentreich beigesetzt.

Foto: Privat

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