Donnerstag, 19. April 2018 09:00 Uhr

Städte im Kreis Höxter sollen Fördermittel beantragen – Landesregierung NRW stellt finanzielle Mittel für Heimat-Projekte zur Verfügung

Irina Skrypnik, Kathrin Bergmann, Hildegard Pu00f6hler, Andrea Dangela, Viola Wellsow (Kreisvorsitzende), Linnea Schrader, Silva Schunicht und Ilona Dru00fcke.

NRW (red). Die CDU-Kreisfrauen-Union Höxter ruft die Stadtverwaltungen der zehn Städte im Kreis Höxter auf, Preise und finanzielle Förderung zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration im Quartier zu beantragen. In einer Pressemitteilung der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach heißt es: „Gemeinden und Gemeindeverbände können bis zum 31. Juli 2018 Projektanträge für die voraussichtlich 55 Millionen Euro stellen."

Der Projektaufruf werde vorbehaltlich des Bundeshaushaltes 2018, der noch nicht vorliege, gestartet, sagt Scharrenbach. „Um das Leben attraktiv und lebendig zu gestalten und die gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, sollen insbesondere öffentliche Bildungs- und Begegnungseinrichtungen, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren, Sportanlagen, Spielplätze und Parks gefördert werden. Die Investitionsmittel stehen insbesondere zur Verbesserung des Zusammenlebens aller in einem Quartier lebenden Menschen in baulich investive Maßnahmen der Daseinsvorsorge zur Verfügung.“

Nach dem Motto „Wir fördern, was Menschen verbindet“ bietet die Landesregierung Städten in Nordrhein-Westfalen finanzielle Hilfen für Projekte vor Ort an, davon soll nach Auffassung der Frauen Union auch der Kreis Höxter profitieren. „So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, mit sogenannten Heimat-Schecks Projekte von Vereinen und Initiativen mit jährlich 1.000 Euro zu fördern. Und mit dem Heimat-Preis kann die Stadt innovative Projekte mit bis zu 5.000 Euro belohnen“, erläutert die Kreisvorsitzende Viola Wellsow.

Der „Heimat-Scheck“ ist der Möglichmacher für all solche guten Ideen und kleinen Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen. Antrag und Verwendungsnachweis werden auf ein Minimum reduziert, sodass Motivation sofort in Taten umgesetzt werden kann, ergänzen die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Hildegard Pöhler und Kathrin Bergmann. Die Frauen bitten die Stadtverwaltungen, Vorschläge für die Nutzung der Landesmittel zu erarbeiten. „Außerdem sollen die weiteren Fördermittel des Heimatministeriums geprüft werden, denn insgesamt umfasst das Programm fünf Elemente, die in den nächsten fünf Jahren unsere Heimat im Kreis Höxter stärken können“, sagen die Frauen.

„Unser Kreis Höxter wird von vielen engagierten Menschen geprägt und getragen, das zeichnet uns aus. Wir sollten jede Hilfestellung nutzen, die es für die Vereine und Initiativen gibt. Dies zeigt auch Wertschätzung gegenüber des ehrenamtlichem Engagements, ohne das vieles von dem, was im Kreis Höxter geboten wird, nicht möglich wäre“, sagt die Kreisvorsitzende Viola Wellsow und stellt sich damit mit ihrem gesamten Vorstand hinter alle ehrenamtlich Tätigen im Kreis Höxter.

Foto: CDU-Kreisfrauen-Union Höxter

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