Freitag, 17. Mai 2019 17:43 Uhr

Neue Rettungswache in Bad Driburg eingeweiht

Bad Driburg (kp). Nachdem vor knapp 18 Monaten der erste Spatenstich erfolgt war, konnte die neue Rettungswache in Bad Driburg vergangenen Mittwoch feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden. „Hier, am Standort Kochs Kämpe, ist eine hochmoderne Rettungswache entstanden, die den ständig steigenden Anforderungen im Rettungsdienst nachhaltig gerecht wird“, konstatierte Landrat Friedhelm Spieker. Mit ihrer Fertigstellung habe man einen weiteren Meilenstein beim notwendigen Ausbau des Rettungsdienstes im Kreis Höxter erreicht.

Die neue Rettungswache in Bad Driburg soll vor allem den Bürgerinnen und Bürgern sowie den vielen Gästen der Stadt zugutekommen, so Bürgermeister Burkhard Deppe. „Immerhin“, sagt er, „verfügen wir jedes Jahr über mehrere zehntausend Gäste.“ Und da es bei Rettungseinsätzen häufig um wenige Minuten ginge, sei es umso wichtiger, dem Zukunftsbedarf gerecht zu werden.

Die neue Rettungswache in Bad Driburg ist nun die vierte (neben Beverungen, Peckelsheim und Warburg), die in den letzten Jahren in Betrieb genommen wurde. Damit sei man den stets steigenden Einsatzzahlen und immer neu auftretenden Herausforderungen vergangener Jahre entgegengetreten, erklärt Landrat Spieker. „Derzeit laufen die Planungen für den Neubau der Rettungswachen in Brakel und in Steinheim, das ist die Konsequenz aus der Steigerung der Einsatzzahlen“, so der Landrat weiter.

Die in Bad Driburg neu errichtete Rettungswache bietet auf 1100 Quadratmetern Platz für sechs Fahrzeughallen, Büroräume, Aufenthalts- und Ruhebereiche sowie Schleusen und Sanitäranlagen. Der Neubau erreicht ein Kostenvolumen in Höhe von 2,2 Millionen Euro.

Leitende Notärzte feiern 25-jähriges Jubiläum

Im Rahmen der Einweihungsfeier gab es einen weiteren Grund zum Feiern: die Leitenden Notärzte (LNA) im Kreis Höxter erreichten ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit die Funktion des Leitenden Notarztes vor 25 Jahren ins Leben gerufen wurde gilt: ist der Leitende Notarzt bei Großschadenslagen und im Katastrophenfall vor Ort, übernimmt er als ärztliche Führungskraft die medizinische Leitung.

„In der Regel haben wir pro Quartal einen Leitenden Notarzteinsatz im Kreis Höxter“, schätzt Dr. Rolf Schulte, Sprecher der LNA, das Einsatzaufkommen der zurzeit 16 Leitenden Notärzte ein.

Als es für die Leitenden Notärzte am 1. Januar 1994 offiziell losging, musste anfangs viel geplant werden, blickt Rolf Schulte auf die Anfangszeit zurück. Wie organisiert man sich bei Großeinsätzen am besten? Was ist mit Fortbildungen? „Es gab vieles, was geübt werden musste“, so der Sprecher der LNA. Und weiter: „Besser, man hat einen Plan, den man nicht braucht, als keinen, wenn man einen braucht.“

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