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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Sonntag, 22. Juli 2018 08:23 Uhr
„Auf einen Kaffee mit...“ einem sportlichen Trio, das seit 40 Jahren aktiv ist
Freitag, 20. Juli 2018 17:41 Uhr

Höxter (red). Das Klinikum Weser-Egge bietet im Rahmen des Projektes "Familiale Pflege" Pflegekurse mit dem Schwerpunkt Demenz an. Die Pflegetrainerinnen beraten Familien, die an Demenz erkrankte Angehörige zuhause betreuen. Themen wie Krankheitsverlauf und Krankheitsaufklärung, Biographiearbeit und die Kommunikation mit dementiellen Patienten stehen auf der Agenda. Der Kurs findet statt im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter Treffpunkt ist vor der Information: und zwar am 30. und 31. Juli, außerdem am 8. August, jeweils von 16 bis 19 Uhr. Informationen gibt es unter der Tel. 05271-66 18 3091 in Höxter bei Diana Boldewin oder unter d.boldewin@khwe.de.

Foto: KHWE

Freitag, 20. Juli 2018 17:36 Uhr

Kreis Höxter (red). Auch in unserer Region ist der digitale Wandel angekommen. Vereine informieren und mobilisieren ihre Mitglieder über WhatsApp oder Facebook, es gibt Dorf-Websites und kundige Bürger, die Nachbarn helfen, wenn es mit dem Internet oder Smartphone klemmt. Alle zusammen warten sie auf den Breitbandausbau, damit die Nutzung des Internets auch im ländlichen Raum selbstverständlich wird. Die Kreise Lippe und Höxter beschreiten mit dem innovativen interkommunalen Leuchtturmprojekt „Smart Country Side“ (SCS) neue Wege: Bürger aus 16 Modellorten entwickeln und erproben 15 Monate lang bedarfsgerechte digitale Anwendungen, wie z. B. eine digitale Dorf-Plattform, eine Kirchen-App, eine Fürsorge-Plattform oder eine smarte Bürgerhalle.

Gleichzeitig stärken Bürger aus beiden Kreisen ihre digitale Kompetenz. Der Kreis Höxter punktet dabei mit einem bundesweit einmaligen Angebot für Bürger aus 16 Dörfern, das federführend von der SCS-Projektmanagerin Heidrun Wuttke konzipiert wurde und nun Schritt für Schritt zusammen mit den drei Volkshochschulen, dem Berufskolleg Kreis Höxter, dem Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) sowie dem Verein „Sicheres Netz hilft“ umgesetzt wird. Die Dorfgemeinschaften definierten ihren Wissensbedarf vorab, so dass das Konzept „Stärkung der digitalen Kompetenz von Bürgern im ländlichen Raum“ passgenau auf ihren Bedarf zugeschnitten werden konnte. 

140 künftige Dorf-Digital-Experten nehmen 15 Monate lang an zertifizierten Schulungen, Vorlesungen, Fachveranstaltungen, praxisorientierten Trainings und Exkursionen teil. Sie informieren sich über die digital vernetzte Welt, üben die versierte Handhabung digitaler Anwendungen und lernen, wie man online rechtssicher einkauft, Tickets bestellt, Verträge abschließt, Software und Virenschutz installiert, Informationen recherchiert, E-Reader benutzt und mit CMS-Systemen Websites gestaltet. Der Clou: Sie geben ihr Wissen selbstorganisiert und ehrenamtlich an die Dorfgemeinschaft weiter. Dafür werden in den Dorfgemeinschaftshäusern sogenannte digitale Klassenzimmer als Schenkung eingerichtet. In Amelunxen, als Silberdorf am Projekt SCS beteiligt, fand die Einweihung der Lern- und Medienecke bereits in der letzten Woche im Rahmen eines Pressegesprächs statt.

Diese zukunftsorientierte Bildungsmaßnahme wird als Folgeprojekt durch das bundesweite Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ gefördert. Mit Hilfe dieser Fördermittel übernehmen die drei Volkshochschulen als Projektträger die Durchführung der zertifizierten Schulungen sowie die Ausstattung der Lern- und Medienecken. Landrat Spieker hatte im Februar des Jahres den entsprechenden Förderbescheid an den Leiter des VHS-Zweckverband Diemel-Egge-Weser, Dr. Andreas Knoblauch-Flach, übergeben. Die 140 Teilnehmer haben sich inzwischen über die VHS Cloud miteinander vernetzt und können von der Plattform Schulungsunterlagen, Terminpläne und neueste Infos herunterladen. Es gibt derzeit neun Kurse in drei Kommunen, die im Rhythmus alle 14 Tage abends oder samstags stattfinden. 

Das aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Land NRW geförderte interkommunale Kooperationsprojekt Smart Country Side wird für den Kreis Höxter von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) und für den Kreis Lippe vom Zukunftsbüro betreut. Es verfolgt das übergeordnete Ziel, die Digitalisierung in den ländlichen Raum zu bringen, um die Daseinsvorsorge, Mobilität und Teilhabe sowie das Ehrenamt in den Dörfern zu stärken und neue Formen der Kooperation und Vernetzung zu fördern.

Foto: GfW

Freitag, 20. Juli 2018 08:31 Uhr

Höxter (red). „Wer schreit, der atmet“, kommentiert Jens Hollmann die gellenden Schmerzensschreie des Verletzten, die durch den Wald hallen. Der junge Mann ist bei Holzhacken abgerutscht und hat sich mit der Axt eine klaffende – und offenbar sehr schmerzhafte – Wunde im Bein zugefügt. Doch was so dramatisch aussieht, ist zum Glück nur gestellt, der Verletzte ein Schauspieler und Jens Hollmann ein Erste-Hilfe-Ausbilder beim Johanniter-Regionalverband Lippe-Höxter. Er hat sich heute erstmals eine besondere Zielgruppe für seinen Lebensretter-Kurs vorgenommen: Forstarbeiter. 

Forstarbeiter haben im Wald – sei es nun als hauptamtlicher Mitarbeiter oder als privater Holzsammler mit Genehmigung – zwei besondere Probleme: Die Verletzungsgefahr ist bei ihnen besonders hoch und im Wald ist Hilfe nur schwer erreichbar. Eine Erfahrung, die auch Burkhardt Edler schon machte. „Einmal hat ein herabfallender Ast mir die Schulter gebrochen“, berichtet der Forstwirtschaftsmeister. Auch beim Abseilen von einem Baum in luftiger Höhe hat er schon Unfälle am eigenen Leib erfahren, deshalb findet er diesen neuen Erste-Hilfe-Kurs für Forstarbeiter für besonders wichtig. „Klar, weiß ich bei den Fallbeispielen, dass alles nur gespielt ist. Aber durch das Kunstblut, die Schmerzensschreie und die Umgebung im Wald baut sich eine besondere Spannung auf, die nicht vergleichbar ist mit einem Lehrsaal und ein bisschen verbinden üben“, so Edler.

Mit Verbinden allein, hat der erfahrene Forstwirtschaftsmeister seine Aufgabe als Ersthelfer auch noch nicht erledigt. Zusammen mit zwei anderen Teilnehmern muss er gleichzeitig den Verletzten beruhigen, dessen geschockte Freundin vorm Durchdrehen bewahren, den Rettungsdienst alarmieren und zum richtigen Ort lotsen, die Blutung stoppen und den Verletzten auf der lichtdurchfluteten Waldlichtung vor der beißenden Sonne bewahren. Und dann heißt es warten – warten darauf, dass der hypothetische Rettungsdienst auftaucht und übernimmt. Acht Minuten lässt Ausbilder Jens Hollmann das Fallbeispiel laufen, bis er Edler und den anderen das erlösende Signal zum Aufhören gibt. „Acht Minuten kommen ihnen auf einmal wie eine Ewigkeit vor“, erklärt der Johanniter den erschöpften Teilnehmern. „Aber im realen Fall wird es wesentlich länger dauern, bis der Rettungsdienst zu ihnen in den Wald vorgedrungen ist.“

Wie lang ein paar Minuten werden können, erfährt auch Teilnehmer Alex Krüger. Er muss eine junge Frau versorgen, die bei einer Wanderung kurzzeitig das Bewusstsein verloren hat und nun desorientiert und dehydriert ist. „Aber Dauerquatschen kann ich“, lacht der Forstwirt und redet tatsächlich in einem fort auf die Patientin ein, um sie wach zu halten. Auch er schätzt das „reale“ Erlebnis bei diesem Erste-Hilfe-Kurs. „Die reine Theorie hat man nach wenigen Wochen vergessen, aber solche Fallbeispiele bleiben länger haften“, lobt Krüger.

Eineinhalb Tage dauert der Spezialkurs für Forstarbeiter bei den Johannitern. „Etwas Theorie-Unterricht ist notwendig, aber dann gehen wir in den Wald zum üben“, erklärt Ausbilder Hollmann. Die Kosten betragen 70 Euro, für Betriebshelfer 35 Euro, da die Unfallkasse einen Teil der Kosten übernimmt. Am Ende des ersten Kurses für Forstarbeiter ziehen alle Beteiligten ein positives Fazit und das glückliche Ende mit Augenzwinkern lautet: Alle haben überlebt. 

Weitere Informationen zum „Erste-Hilfe-Kurs für Forstarbeiter“ gibt es bei der Johanniter-Unfall-Hilfe unter: 05235 95908-22 oder ausbildung.lippe-hoexter@johanniter.de.

Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Freitag, 20. Juli 2018 08:04 Uhr

Beverungen (red). „Endlich können alle Schüler mit den neuen EV3-Robotern arbeiten“ freut sich Heinz Kremper, der seit drei Jahren die Roberta-AG an der Sekundarschule Höxter unterrichtet und auch regelmäßig mit seinen Schülern am Roberta-Cup, dem kreisweiten schulischen Vergleichswettbewerb in Brakel, teilnimmt. „Angefangen haben wir mit alten NXT-Robotern und Laptops der Hauptschule am Bielberg. Die fuhren mit demselben Programm immer wieder leicht unterschiedliche Strecken und die Laptops funktionierten nicht richtig“, erinnert sich Herr Kremper. Im Zuge des Schulaufbaus wurden dann die alten Laptops gegen neue getauscht und durch Sponsoren vier EV3-Roboter angeschafft. Die BeSte Stadtwerke GmbH und der Förderverein der Sekundarschule Höxter sponserten nun in einer zweiten Welle vier weitere neue EV3-Roboter. Motiviert durch die neuen Roboter haben die Schüler der Sekundarschule in den vergangenen Jahren schon mehrere erste Plätze beim jährlichen Roberta-Cup erzielt.

Bei einem Besuch in der Schule konnten sich Herr Hillebrand von der BeSte Stadtwerke GmbH und Herr Albers vom Förderverein ein Bild darüber machen, wie die Roboter programmiert und welche Aufgaben beim Roberta-Cup erfüllt werden müssen. „Gerne unterstützen wir die Schulen in unserer Region und es bereitet uns eine besondere Freude zu sehen, wenn die Spende so praxisorientiert genutzt wird und die Schüler begeistert und erfolgreich an dem Projekt teilnehmen“, erzählt Herr Hillebrand beim Besuch. Auch der Förderverein der Sekundarschule Höxter war sofort bereit die fehlende Summe zur Anschaffung der Roboter bereitzustellen. „Es ist wichtig die Schüler in ihren individuellen Fähigkeiten zu fördern und diese weiter zu entwickeln“, ergänzt Herr Albers vom Förderverein.

Foto: BeSte

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Blaulicht
Sonntag, 22. Juli 2018 08:05 Uhr
Zeugen unterbinden Weiterfahrt unter Alkoholeinfluss und alarmieren Polizei
Samstag, 21. Juli 2018 08:28 Uhr

Beverungen (red). Im Bereich der Weserbrücke Herstelle hat sich am Freitagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, ein Verkehrsunfall mit einer Pedelec-Fahrerin ereignet. Nach Angaben der Polizei stürzte die 75 an der Weserbrücke, als sie mit dem Lenker ihres Fahrrads an das Brückengeländer geriet. Im Verlauf stürzte sie gegen die Leitplanke und zog sich hierdurch schwere Verletzungen zu. Mit einem Rettungswagen wurde die Frau dem Krankenhaus zugeführt. Hier musste sie stationär verbleiben. Zur Unfallzeit habe die Verunfallte einen Fahrradhelm getragen, so die Polizei.

Freitag, 20. Juli 2018 13:12 Uhr

Waburg/Köln (red). Seit dem 8. Mai 2018 wird der 25-jährige Manuel B. aus Köln-Merheim vermisst. Der aus Warburg stammende und erst kürzlich nach Köln in die Nähe seiner Familie umgezogene Manuel B. verließ sein neues Lebensumfeld unter Zurücklassung seines Eigentums und unter Andeutung von Suizidabsichten. Der Vermisste ist 1,93 Meter groß und hat eine stämmige Figur. Er trägt eine Glatze mit seitlich kurzem rötlichem Haarkranz und einen 3-Tage-Bart.

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war der Brillenträger mit einer kurzen blauen Hose und einem blau-kariertem Hemd bekleidet. Die intensiven polizeilichen Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos. Es gab einen Hinweis, dass sich der Vermisste nach seinem Verschwinden im Bereich Paderborn und Höxter aufgehalten haben könnte.

Alle bisher durchgeführten Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen zum Auffindung des Vermissten verliefen bisher ergebnislos. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt das Kriminalkommissariat 62 (Vermisstenstelle der Polizei Köln) unter der Rufnummer 0221/229-0 entgegen. Im Antreffungsfall sollte die Notrufnummer "110" gewählt werden!

Foto: Polizei

Freitag, 20. Juli 2018 12:36 Uhr

Höxter (red). In der Luisenstraße in Höxter wurde am Donnerstagabend ein 27-jähriger Mann in seinem Peugeot durch die Polizei kontrolliert. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer lediglich im Besitz einer tunesischen Fahrerlaubnis ist. Da der junge Mann schon seit mehreren Jahren in Deutschland wohnhaft ist, hätte er eine deutsche Fahrerlaubnis erwerben müssen, um seinen Pkw zu führen. Ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde durch die Beamten eingeleitet.

Donnerstag, 19. Juli 2018 08:05 Uhr

Lütgeneder (red). Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, wurde in Lütgeneder wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw und insgesamt fünf verletzten Personen simuliert und durch die Feuerwehren der Stadt Borgentreich abgearbeitet. Um 18.36 Uhr am Mittwoch wurden die Feuerwehren aus Lütgeneder, Großeneder und Borgentreich zu der Simulation nach Lütgeneder auf die K16 gerufen. Kurz vor der Auffahrt auf die B241 waren zwei Pkw verunfallt. Einmal zwei und im weiteren Pkw drei Verletzte galt es zu retten. Teilweise waren die Unfallbeteiligten eingeklemmt. Die Feuerwehren arbeiteten diese Übung souverän ab und so wurde das theoretische Wissen der Einsatzkräfte im Bereich der technischen Hilfe durch Praxis unterstützt. Während die Feuerwehr Lütgeneder den Pkw mit zwei Verletzten übernahm und befreite diese, fokussierte sich die Feuerwehr der Stadt Borgentreich auf die drei eingeklemmten Personen in dem anderen Fahrzeug. Dieses Fahrzeug war ein echtes Unfallfahrzeug: Es stammte aus einem realen Unfall und war daher sehr stark deformiert. Das erschwerte der Feuerwehr natürlich die Arbeit, aber der Lerneffekt ist dabei umso größer. Insgesamt waren mit Übungsleitung, Einsatzkräften und Statisten 40 Personen an dieser Übung beteiligt. Foto: Feuerwehr Borgenteich

Unsere Videothek
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Politik
Mittwoch, 18. Juli 2018 08:30 Uhr
Matthias Goeken: „Zweitägige Linienstreichung ist inakzeptabel“
Donnerstag, 12. Juli 2018 17:02 Uhr

Höxter-Holzminden (red). Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die Gruppe der Weseranrainer haben sich in Berlin getroffen. Damit setzt die Gruppe der Weseranrainer-MdB ihren Dialog für die Verbesserung der Wasserqualität der Weser mit den maßgeblichen Akteuren fort. Schulze machte deutlich, dass es dem Bundesumweltministerium ein wichtiges Anliegen ist, dass sich der Wasserzustand der Weser weiter verbessert. Der Bund wird sich dafür einsetzen, dass die Einhaltung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sichergestellt wird. Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist es, dass sich die Wasserqualität in unseren Flüssen, Gewässern und Seen spürbar verbessert.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich sehr über die Unterstützung der Bundesumweltministerin: „Auch dieses Treffen hat deutlich gemacht, dass der Bund und die Länder beim Thema Weserversalzung an einem Strang ziehen. Dies müssen wir weiter fortsetzen. Es ist schön, dass wir der Ministerin die Eindrücke aus dem einzelnen Wahlkreises mit auf den Weg geben konnten." Beim nächsten Treffen möchten sich die Weseranrainer mit dem Vorstand des Unternehmens K+S treffen. Christian Haase MdB betont: "Der Dialog ist uns wichtig und wir erkennen die Bemühungen von K+S zur Senkung der Salzeinleitungen an. Deswegen möchten wir auch mit dem Unternehmen sprechen, damit wir weitere Optionen zur Verbesserung und Lösung der Versalzungsproblematik diskutieren können. In einem Vor-Ort-Termin im K+S Werk Merkers konnte ich bereits erste Vorgespräche führen. Im April habe ich mit Interessierten aus Höxter und Umgebung eine Informationsfahrt zu K+S unternommen. Die Fortsetzung des Dialogs auf parlamentarischer Ebene ist nun der richtige Weg".

Hintergrund: Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft alle Weseranrainer bereits seit vielen Jahre. Während viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen im Laufe der letzten drei Jahrzehnte wieder eine hohe Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein versalzenes Sorgenkind. Die Salzbelastung gefährdet weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer. Auswirkungen sind ein stark angegriffenes Ökosystem und ein Versalzen des Grundwassers. 

Foto: Büro Haase

Dienstag, 10. Juli 2018 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit großer Freude hat die SPD die aktuelle Entwicklung zum Sozialticket im Kreis Höxter aufgenommen. „Jetzt kommt es darauf an, dass alle Vertreter des Kreises Höxter im Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (NPH) dem auch zustimmen. Wir haben in dieser Legislaturperiode mehrfach den Antrag gestellt und fanden bislang hierfür leider nie eine Mehrheit im Kreistag. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass auch in der Verbandsspitze ein Umdenken stattgefunden hat“, sagt der Kreisvorsitzende der SPD, Christoph Dolle. 

Das sei jetzt der zweite Erfolg der Sozialdemokraten im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Nachdem im vergangenen Jahr auf Initiative der Jungsozialisten das Funticket für Schülerinnen und Schüler eingeführt wurde, sei jetzt eine Forderung durchsetzbar, die die Partei schon im Wahlprogramm 2009 aufgestellt hatte.

Dolle betont in einer Pressemitteilung, dass es aber noch viel weiter gehen müsse. Als nächstes werden seine Parteifreunde beantragen, die Preise für alle Menschen im Kreis zu senken, damit auch aus wirtschaftlichen Gründen mehr Berufspendler in den ÖPNV umsteigen würden. „Denn jetzt erreichen wir mit dem Sozialticket maximal 20.000 Menschen. Aber allein der Stadtbusverkehr in der Kreisstadt zeige, dass attraktive Busverbindungen auch angenommen würden“, so Dolle abschließend. 

Foto: SPD

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Wirtschaft
Freitag, 20. Juli 2018 08:10 Uhr
Unternehmen aus dem Kreis Höxter machen beim Projekt ÖKOPROFIT mit: Betriebe möchten Kosten senken und Umwelt schonen
Mittwoch, 18. Juli 2018 08:39 Uhr

NRW (red). „Gründerstipendium NRW“ heißt ein neues Förderprogramm, das ordentlich Schwung in die Gründerszenen in Nordrhein-Westfalen bringen soll. Es ist Teil der Initiative „Neue Gründerzeit NRW“ und unterstützt Gründer und Gründerteams mit innovativen Geschäftsideen. Ein Zuschuss von monatlich 1.000 Euro für maximal ein Jahr soll in der Startphase die finanziellen Freiräume erhöhen und damit die Erfolgsaussichten für innovative Unternehmensgründungen erhöhen. 

Damit Bewerbungen für das Gründerstipendium NRW in Ostwestfalen abgegeben werden können, haben die Startercenter NRW der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) und der Handwerksammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld (HWK) sowie die Universität und die Fachhochschule Bielefeld ein regionales Gründungsnetzwerk ins Leben gerufen. Erfolgreich abgeschlossen werden konnte außerdem die Akkreditierung dieser neuen Kooperation. Damit wurden in kurzer Zeit Voraussetzungen geschaffen, um die Fördergelder des NRW Wirtschaftsministeriums in die Region zu holen und um damit das Gründungsgeschehen zu beflügeln. Mit den Fördergeldern verknüpft ist die Unterstützung der Gründer und Gründerinnen durch die Beratungsangebote der Netzwerkpartner. Durch den Einsatz von Coaches können bei der Umsetzung der Idee wertvolle Hilfestellungen geleistet werden.

Das Bewerbungsverfahren ist bewusst einfach gehalten: alle Partner beraten über das Förderprogramm und nehmen Ideenskizzen entgegen. Die Gründer und Gründerteams können ihre Geschäftsideen einer Jury vorstellen, die aus dem Gründungsnetzwerk zusammengestellt wird. Dabei wird bewertet, wie innovativ und erfolgsversprechend das Gründungsvorhaben ist. Diese inhaltliche Bewertung ist maßgeblich für die anschließende Antragsentscheidung der Bewilligungsstelle. 

Anfragen können ab sofort an das Gründungsnetzwerk gerichtet werden. Die erste Jurysitzung findet nach den Sommerferien statt. Weitere Informationen und Unterlagen für die Ideenskizzen gibt es im Internet: www.gruenderstipendium.nrw.de.

Montag, 16. Juli 2018 20:26 Uhr

Höxter (hk). Die Wirtschaftsvereine WIH und Weserpulsar arbeiten seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen und initiieren Projekte insbesondere zum Thema Fachkräfte. Bereits die erfolgreiche Etablierung des Innovationsnetzwerkes Holzminden-Höxter hat gezeigt, wie wertvoll und effektiv die Vereine miteinander agieren und für die regionale Wirtschaft bedarfsorientiert Aktivitäten vorantreiben. 

In einem einjährigen Entwicklungsprozess hat das Innovationsnetzwerk gemeinsam mit Akteuren der Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Politik wirtschaftsrelevante Bedarfe zum Thema Qualifizierungen und ausbildungsunterstützende Maßnahmen erfasst und zu einem Projekt entwickelt. 

Das länderübergreifende Qualifizierungsnetzwerk Holzminden-Höxter beschäftigt sich mit der Unterstützung regionaler Unternehmen bei der Ausbildung junger und zugewanderter Menschen. Die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter hat für dieses Projekt erfolgreich einen Projektantrag im Modellvorhaben Land(auf)Schwung gestellt. Die letzte Woche eingegangene Förderung beläuft sich auf 100.000 Euro.

Ziel ist der Aufbau eines länder- und branchenübergreifenden Qualifizierungsnetzwerkes für Jugendliche und Geflüchtete an den berufsbildenden Schulen Holzminden und Höxter. Der Aufbau soll durch die Einstellung eines Qualifizierungskoordinators gewährleistet werden. Die Stellenausschreibung erfolgte letzte Woche. Der Qualifizierungskoordinator soll als Wegweiser in regionalen Unternehmen Bedarfe herausfinden, Transparenz schaffen und Angebot und Nachfrage aufeinander abstimmen.

Durch die Kooperation mit den berufsbildenden Schulen sollen diese gestärkt und für die Wirtschaft als unabdingbarer Standortfaktor erhalten bleiben. Nach Bedarfen der regionalen Unternehmen sollen Kurse in den Berufsschulen angeboten werden und durch einen länderübergreifenden Zusammenschluss sollen wirtschaftsorientierte und nachgefragte Ausbildungsberufe angeboten werden. Ziel sei es die Ausbildung in der Region wieder attraktiver zu machen, so der Projektleiter Carl-Otto Künnecke. Denn ohne den Erhalt der Berufsschulen gäbe es in Zukunft keine Ausbildungsmöglichkeiten in der Region.

Das Projekt hat Pilotcharakter, denn viele ländliche Regionen wie Holzminden und Höxter leiden unter den gleichen Problemen des Fachkräftemangels. Die Region Holzminden- Höxter geht mit dem Projekt „Länderübergreifendes Qualifizierungsnetzwerk“ wegweisend als Beispiel für andere Regionen voran.

Foto: hk

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Sport
Freitag, 20. Juli 2018 17:32 Uhr
Hochstift-Cup beim TuS Amelunxen: 32. Volkslauf mit sehr reizvollen und anspruchsvollen Strecken
Freitag, 20. Juli 2018 08:26 Uhr

Boffzen (red). Fahrten nach Dortmund sind mittlerweile schon fast Routine bei der Taekwon Do-Kampfgemeinschaft MTV Boffzen/Fürstenberg. Diesmal nahm Trainer Günter Potthast Celine Schreiber und Leyla Kangal mit zum Budo- und Kraftsportverein Dortmund, der bereits zum 24. Mal zu seinem beliebten Budolehrgang eingeladen hatte.

Von zwölf hochrangigen Budolehrern konnte die große Teilnehmerschar an zwei Tagen in 32 Übungseinheiten 15 verschiedene Budokünste kennenlernen. Die beiden Teilnehmerinnen aus dem Weserbergland absolvierten am Samstag vier Trainingseinheiten von jeweils 1,5 Stunden. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, in den verschiedenen Kampfsportarten eine Gürtelprüfung bei den entsprechenden Meistern abzulegen.

So stellten sich am Sonntag Celine Schreiber der Prüfung zum 1. Kup (rot-schwarzer Gürtel) und Leyla Kangal zum 3. Kup (blau-roter Gürtel). Die Prüfung wurde abgenommen vom Präsidenten des Nordrhein-Westfälischen Taekwon-Do Verbandes, Wilfried Peters (6. Dan) aus Dortmund. Sie dauerte eine Stunde und beinhaltete Grundtechniken, den Formenlauf Tul, 30 Partnerübungen mit verschiedenen Schrittfolgen, Freikampf und Selbstverteidigung in verschiedenen Situationen sowie Theorie.

Trainer Günter Potthast freute sich gemeinsam mit seinen beiden Schützlingen Celine Schreiber und Leyla Kangal, dass sich der enorme Trainingsaufwand in der heimischen Raimund-Reuker-Halle in Boffzen gelohnt hatte. Sie konnten den Prüfer überzeugen und somit die Urkunden zur bestandenen Prüfung entgegennehmen.

Foto: Privat

Mittwoch, 18. Juli 2018 15:02 Uhr

Beverungen (red). Nach ihrem grandiosen Erfolg bei den Quadrathlon-Weltmeisterschaften errangen Gabi Menke und Lars Koch vom WSV Beverungen bei den Deutschen Sprint-Quadrathlon-Meisterschaften im Kreis Zwickau jeweils in ihrer Altersklasse den Meistertitel. Beim Sprint-Quadrathlon waren 750 m im Schwimmen, 23 km auf dem Rad, 4,5 km im Kajak und 5.000 m im Laufen zurückzulegen. Gabi Menke wurde in ihrer Altersklasse W 40 mit 1:58,22 Stunden Deutsche Meisterin und Zweitbeste in der Gesamtwertung. Lars Koch errang in seiner Altersklasse M 40 mit 1:43,49 Stunden den Meistertitel. In der Gesamtwertung belegte er einen hervorragenden 5. Platz.

Foto: WSV Beverungen

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Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 10:11 Uhr
Domspitzen-Tickets seit 20. Juli erhältlich: Gandersheimer Domfestspiele geben Kartenvorverkaufsstart für Benefiz-Gala bekannt
Sonntag, 15. Juli 2018 10:56 Uhr

Region (red). In einer gemeinsamen Erklärung begrüßen die ostwestfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Goeken (Bad Driburg), Bernhard Hoppe-Biermeyer (Delbrück), Kirstin Korte (Minden), André Kuper (Rietberg), Daniel Sieveke (Paderborn), Raphael Tigges (Gütersloh) und Bianca Winkelmann (Rahden) die Ankündigung der Briten, mit 200 Soldaten in Paderborn zu bleiben.

„Das ist ein gute Nachricht für die Anrainer-Kommunen der Senne und macht die weitere Diskussion um einen Nationalpark überflüssig“, betont die OWL-Riege der Christdemokraten.

Unabhängig davon sei es richtig wie geplant den Nationalpark als Ziel aus dem Landesentwicklungsplan zu streichen. „Für den dauerhaften Schutz dieses einzigartigen Naturraums ist die militärische Nutzung ideal - anstatt die Senne in einem Nationalpark stillzulegen“, betonte die Gruppe gestern Morgen in einem Gespräch mit Umweltministerin Ursula Heinen-Essen im Düsseldorfer Landtag.

Dienstag, 10. Juli 2018 10:19 Uhr

Hofgeismar (red). Am kommenden Sonntag, den 15. Juli laden der Tierpark Sababurg und der Imkerverein Hofgeismar von 10 bis 18 Uhr zu einem Aktionstag in die BienenWelt. Honig- und Wildbienen stehen an diesem Aktionstag im Mittelpunkt. Die Imker des Imkervereins Hofgeismar sind am Aktionstag für die Tierparkbesucher da und beantworten gerne alle Fragen zum Leben und Arbeiten mit den Honigbienen 

Mit ihrer langjährigen Erfahrung sind sie die Honigbienen-Experten und können uns beispielsweise sehr anschaulich erklären, wie ein Volk aus Nektar Honig macht, wie die Bienen ihre Waben bauen und was in den Waben passiert. Sie wissen, was Königinnen, was Arbeiterinnen und was Drohnen machen.

Die Honigbienen können durch eine Glasscheibe direkt im Bienenstock beim Arbeiten beobachtet werden. Wer entdeckt die Königin? In welchen Waben ist Honig drin? Was ist Propolis? Was ist Gelée royale? Die Imker helfen beim Entdecken und beantworten gerne diese und weitere Fragen. 

Zwischendurch schleudern die Imker vor Ort immer wieder Honig und die Besucher dürfen ihn ganz frisch geschleudert probieren oder sich die Waben mit den Honigresten als „Honigkaugummi“ schmecken lassen.

Um 13:30 Uhr steht ein spannender Vortrag mit tollen Fotos auf dem Programm: Die Honigbiene – ein Erfolgsmodell der Natur. Der Imker, Jürgen Schäfer aus Langenthal, berichtet anschaulich über die Bedeutung und die besonderen Leistungen unserer Honigbienen. In seinen Vortrag bringt er seine jahrzehntelang Erfahrung als Imker sowie neuste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern ein. 

Der Imkerverein Hofgeismar verkauft seine Produkte am Aktionstag auch direkt vor Ort. Mit Ihrem Honig-Einkauf können Sie den Imkerverein und die wertvolle Arbeit der Imker in unserer Region ganz unmittelbar unterstützen. Neben verschiedenen Honigsorten haben die Imker noch weitere Produkte wie z.B. Honigseife oder Cremes mit Bienenwachs im Angebot. +++ Wer Wildbienen unterstützen will, kann sich Tipps und Anleitungen für den Bau eines eigenen Wildbienenhotels für Garten oder Balkon mitnehmen. Besucher können sehen, dass sowas zu bauen kinderleicht und gar nicht so teuer ist. Dafür notwendige Materialien wie Bambusstücke, Schilfröhrchen oder Pappröhrchen sowie Totholzstücke können gegen einen entsprechenden Materialkostenbeitrag gleich vor Ort gekauft und mitgenommen werden. Wer sich seine eigene kleine Holzkiste, einen alten Blumentopf oder aber auch eine alte Konservendose mitbringt, kann sein eigenes „Wildbienenhaus“ gleich vor Ort mit passenden Röhrchen und Totholz bestücken und braucht es dann zu Hause nur noch aufzuhängen und abzuwarten, bis die ersten Wildbienen anfangen darin ihre Nester zu bauen.

Über Wildbienen- und Hummelschutz können Sie sich am Informationsstand der Hummelstation Naumburg fachkundig informieren und die Experten über ihre praktischen Erfahrungen mit der Ansiedlung von Hummeln befragen. ++ Mit dabei ist diesmal wieder der Sensenclub Bodenfelde e.V. Die Mitglieder haben diverse Sensen und Dengelmaschinen dabei und zeigen uns, wie einst blühende Wiesen schonend gemäht wurden. Sie hämmern und dengeln, bis die Sensen geschärft und einsatzbereit sind. 

Hier das Programm von 10 – 18 Uhr in der BienenWelt

  • Imkerverein Hofgeismar: Info- und Verkaufstand, Honig schleudern
  • Wildbienenhotels basteln: Info- und Verkaufstand
  • Wildbienen- und Hummelschutz: Infostand der Hummelstation Naumburg
  • Sensenclub Bodenfelde e. V.: Infostand und Vorführungen (Sensen und Dengeln)
  • 14:30 Uhr: Das geheimnisvolle Leben der Honigbienen Vortrag von Wolfgang Scheele (Vorsitzender des Imkervereins)

Foto. Tierpark Sababurg

 

Sonntag, 08. Juli 2018 11:19 Uhr

Bad Karlshafen (red). Mit dem Existenzgründer-Wettbewerb, der im Februar dieses Jahres in Bad Karlshafen gestartet ist, waren Menschen mit besonderen Ideen aufgerufen, ihren Traum zu verwirklichen. Zahlreiche Bewerber reichten ihre Konzepte ein und die fachkundige Jury, besetzt aus Mitgliedern der IHK Kassel-Marburg, Handwerkskammer Kassel, Stiftung „Miteinander in Hessen“, LEADER-Region KulturLandschaft HessenSpitze, Bürgermeister Marcus Dittrich, Werbegemeinschaft und Bürgerverein sowie Bad Karlshafen GmbH, begutachteten und bewerteten jede einzelne davon. Bei den vielfältigen Gründungsideen von einer Kunstgalerie bis hin zur französischen Käserei legte die Jury den Fokus auf Machbarkeit, Informationsgehalt und Wirtschaftlichkeit des Konzepts. Als Preise gab es sechs bis 24 Monate Mietfreiheit, Marketingleistungen wie Anzeigen im Info-Journal, kostenlose Mitgliedschaft in der Werbegemeinschaft sowie Beratungsangebote der Jurymitglieder.

Am 15. Mai hat die Bad Karlshafen GmbH dann alle Bewerber zur feierlichen Preisverleihung eingeladen. Seitdem plant und organisiert Citymanagerin Claudia Fritz von der GmbH mit den Preisträgern die konkrete Umsetzung der Ideen und die Umnutzung der Ladenlokale. Und nun eröffnen bereits zwei der Sieger ihr Geschäft. 

So startet die Gewinnerin des 2. Platzes, Heike Schultz, in Kürze in der Weserstraße 15 ihr Unternehmen "schöngeküsst". Sie bietet Dienstleistungen im Bereich Homestaging und Eventdekorationen für alle Feierlichkeiten an. Beim Homestaging werden Immobilien optimal mit gezielten Marketingstrategien und Inszenierung für den Verkauf vorbereitet, um so einen schnelleren und erfolgreicheren Verkauf zu gewährleisten. Ein Angebot im Eventbereich ergänzt ihr Gründungskonzept. Unter www.schoengekuesst.de findet man alle Informationen zu ihrem Unternehmen.

Der dritte Preis ging an Peter Kaßen, der mit seiner Idee des „Kolbenfressers“ bereits am 2. Juli gestartet ist. In der Weserstraße 14 bietet er nun alles rund ums motorisierte Zweirad an vom Service über Reparatur und Wartung bis hin zum Kauf. Denn natürlich kann man bei „Kolbenfresser“ auch gebrauchte Fahrzeuge erwerben und Altfahrzeuge in Zahlung geben. Weiterhin hat er Bekleidung und Zubehör aus zweiter Hand im Sortiment und bietet unter der Telefonnummer 0173-2659292 einen Notservice an. 

Malorzata Schendzielorz gewann mit ihrer Idee „Kosmetik und Mee(h)r“, einem Kosmetikstudio mit Salzgrotte, den ersten Preis. Damit erhält sie neben anderen unterstützenden Leistungen 24 Monate Mietfreiheit sowie Beratungsleistungen seitens der Industrie und Handelskammer, der Handwerkskammer und des Regionalmanagements. Derzeit befindet sie sich in intensiver Planungs- und Beratungsphase mit ihrer Gründungsidee und wird voraussichtlich auch noch im Sommer ihre Idee in Bad Karlshafen realisieren.

„Wir wünschen allen Existenzgründern einen guten Start und unterstützen sie bei der örtlichen Vernetzung und Einbindung. Wir sehen in den Geschäftseröffnungen einen wichtigen Schritt, um die Leerstände der Altstadt zu füllen und in Verbindung mit dem Umzug der Tourist Information so wieder Leben in die untere Weserstraße zu bringen“, erläutert Geschäftsführer, Dr. Bernd Schabbing.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Samstag, 07. Juli 2018 15:35 Uhr

Bad Karlshafen (red). Die lange Zeit des Wartens hat sich gelohnt - Gäste und Team der Tourist Information Bad Karlshafen freuen sich, dass die provisorische Einrichtung nun ihren ersten Abschluss mit der Neueinrichtung der Beratungsräume in der Weserstraße 19 findet. Umzug und Umbau wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Fertigstellung des Beratungsbereiches der Tourist Information hat zunächst auf sich warten lassen. Umso größer war die Erleichterung, als vor einigen Wochen der Bescheid zum frühzeitigen Maßnahmenbeginn kam. „Es freut mich, dass wir unsere Gäste nun in einem modernen Ambiente empfangen können. Mein Dank gilt dem Team, das in den vergangenen Wochen super mit dem Provisorium zurechtgekommen ist und neue Services, wie die Barrierefrei-Klingel, eingerichtet hat“, so Bernd Schabbing, Geschäftsführer der Bad Karlshafen GmbH.

Parallel haben die Mitarbeiter auch an einer Erweiterung der touristischen Services gearbeitet. Hierzu hat die GmbH eine Kooperation mit dem Deutschen Hugenotten-Museum geschlossen. So können nun die Öffnungszeiten auch auf Samstagnachmittage sowie Sonn- und Feiertage ausgeweitet werden. „Unsere Gäste können sich nun an Sonn- und Feiertagen im Hugenotten-Museum zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen beraten lassen oder sich mit Info-Material eindecken“, erklärt Andrea Emmel, Leiterin der Tourist Information. Emmel hatte die Mitarbeiter selbst geschult und freute sich, dass die Kooperation zustande gekommen sei. Zudem Kann so nun auch Barrierefreiheit während der Öffnungszeiten der Tourist Information hergestellt werden, da das Museum über einen Aufzug verfügt. Weitere Maßnahmen, um die Erreichbarkeit der Weserstraße 19 barrierearm zu gestalten werden in den nächsten Monaten im Rahmen der weiteren Bauarbeiten ergriffen. 

Informationen und Öffnungszeiten

Die Tourist Information ist während der Saison von Mai bis September montags bis freitags von 10 – 17 Uhr und samstags von 10 – 13 Uhr geöffnet. Telefonische Anfragen können in dieser Zeit unter 05672/922 614-0 gestellt werden.

Die Öffnungszeiten des Deutschen Hugenotten-Museums sind Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11 bis 18 Uhr. Zudem sind Info-Materialien und Basis-Infos auch barrierefrei täglich von 9 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag bis 23 Uhr, in der Weser-Therme verfügbar. Mit diesem Partner-Netzwerk bietet Bad Karlshafen eine einzigartige Erreichbarkeit touristischer Services.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

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