Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 28. September 2020 14:42 Uhr
Kreis Höxter: Coronazahlen bleiben auf niedrigem Niveau!
Dienstag, 22. September 2020 09:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Anzahl der aktuellen Coronainfektionen im Kreis Höxter bleibt stabil: Waren vor vier Tagen 16 akute Fälle bekannt, sind es nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes am heutigen Dienstagmorgen 15 Fälle. Seit vergangenen Freitag sind die Gesamtfälle seit Pandemiebeginn von 430 auf 431 angestiegen - zugleich sind 398 statt 396 Personen genesen.

Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,23 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 13,5. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (5 /+1), Beverungen (2), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4/-1), Marienmünster (0), Nieheim (1), Steinheim (3/-1) und Willebadessen (0) und Warburg (0).

Freitag, 18. September 2020 15:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Aktuell hat der Kreis Höxter 16 aktive Coronainfektionen zu vermelden, was eine Verdoppelung seit vergangenen Sonntag darstellt (8). Waren am Sonntag insgesamt 420 Fälle bekannt, sind es seit dem heutigen Morgen 430. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 394 auf 396 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 7,05 (Sonntag: 4,93) und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 12,0. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (4 /+4), Beverungen (2/+2), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (5/+1), Marienmünster (0), Nieheim (1/+1), Steinheim (4/+2) und Willebadessen (0/-1) und Warburg (0/-1).

Sonntag, 13. September 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Coronazahlen im Kreis Höxter bleiben stabil niedrig, dies geht aus den Zahlen des Kreisgesundheitsamtes am Sonntagmorgen hervor. Wie schon am Montag der abgelaufenen Woche sind im Kreis Höxter zurzeit acht Aktive Infektionen bekannt. Waren am Montag 413 Fälle bekannt, sind es am heutigen Sonntag 420, jedoch ist die Zahl der Genesenen gleichzeitig von 387 auf 394 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,93 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,9.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2) und Willebadessen (1) und Warburg (1).

 

 

Montag, 07. September 2020 10:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem zuletzt in Deutschland und auch im Kreis Höxter ein leichter Anstieg der Coronazahlen festzustellen war, gehen die Aktiven Infektionen im Kreisgebiet wieder zurück. Vor rund einer Woche waren insgesamt 409 Fälle im Kreis Höxter bekannt, aktuell sind es 413. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 377 auf 387 angestiegen, sodass nur noch acht Aktive Infektionen vonseiten des Kreisgesundheitsamtes gemeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,11 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,2.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (2), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (0) und Willebadessen (1) und Warburg (3).

 

 

Region Aktiv
Montag, 28. September 2020 11:33 Uhr
Schulmaterialienkammer der Diakonie bittet um Spenden: Bilanz zum Schuljahresbeginn: 174 Kinder wurden ausgestattet
Sonntag, 27. September 2020 09:34 Uhr

Höxter/Marienmünster (red). Die VHS Höxter-Marienmünster biete in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. am Mittwoch, den 30. September bereits ab 16 Uhr diesen Vortrag im Haus der VHS an. Krankheit und Sterben - Themen, die keiner gerne anspricht oder freiwillig dafür Vorsorge trifft. Doch kann es uns alle täglich treffen.

Beim Gang über die Straße, bei der Fahrt zur Arbeit oder einfach in den eigenen vier Wänden. Der Schicksalsschlag ist nicht altersabhängig. Wer kümmert sich dann um meine Angelegenheiten wie z.B. Haus und Hof, Bezahlung von Rechnungen? Wer klärt meine medizinische Versorgung etc.? Deshalb sollte sich jeder frühzeitig damit auseinandersetzen und seinen ganz persönlichen Willen für den Ernstfall formulieren. Was bedeutet was und wann brauche ich das? Diese und viele andere Fragen wird der Referent erläutern und beantworten. Der Referent, Rolf Winklmair, ist Rechtsanwalt, Notar und Fachanwalt für Familienrecht sowie Erbrecht. Weitere Information und Anmeldungen bis zum 29.9. bei der VHS-Geschäftsstelle unter Tel 05271 9634303 oder im Internet unter www.vhs-hoexter.de.

Sonntag, 27. September 2020 09:25 Uhr

Höxter (red). Vom 3. Oktober bis 29. November 2020 zeigt das Forum Jacob Pins die Ausstellung „Der Vereinsamte. Clowns in der Kunst Fritz Aschers (1893 – 1970)“. Fritz Ascher gehört der sogenannten vergessenen Künstlergeneration an, deren Schaffen durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 ein abruptes Ende fand. Als geborener Jude und Expressionist war Ascher sowohl persönlicher Verfolgung ausgesetzt als auch künstlerisch verfemt.

Nach zeitweiliger Inhaftierung überlebte er die Diktatur in einem Kellerversteck in Berlin-Grunewald. Im Fokus der Ausstellung stehen Aschers Bajazzo-Darstellungen. Ausgehend von der Oper I Pagiliacci von Ruggero Leoncavallo, setzte sich Ascher ab ca. 1916 mit der Figur des Clowns, sowohl in szenischen Darstellungen als auch in Einzeldarstellungen auseinander. Gerade in letzteren wird der Clown zur persönlichen Reflexions- und Identifikationsfigur des Künstlers.

Nach dem Krieg schuf Ascher vor allem Landschaftsdarstellungen, die den Bruch im künstlerischen Schaffen Aschers sichtbar werden lassen. Sie sind in der Ausstellung ebenfalls zu sehen. Im Rahmen der Führung werden beide Aspekte des Künstlers beleuchtet und hinsichtlich der Clownsdarstellungen eine Brücke geschlagen zu Jacob Pins, in dessen Werk die Figur des Narren ebenfalls eine herausragende Bedeutung hat. Beginn der Führung ist um 15.00 Uhr. Eintritt mit Führung: € 5 / € 2,50 ermäßigt.

Foto: Bianca Stock

Sonntag, 27. September 2020 08:52 Uhr

Höxter (red). Der Begriff der Klassik in der Kunst Musik des deutschen Sprachraumes bezieht sich etwa auf die 100 Jahre zwischen 1730 und 1830. Ludwig van Beethoven war einer der ersten, der diese Normen im Alter von circa 30 Jahren verließ und in seinen Auftritten der gefühlvollen Interpretation mehr Ausdruck verlieh und damit auch seinen Musikfreund Anton Reicher ansteckte.

Jamina Gerl ist die Pianistin, die aus dem Anlass des 250. Geburtstages von Beethoven im Rahmen der Rathausklassik am Freitag, d. 02. Oktober 20 um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus in Höxter in der Weserstraße 11 einige Stücke dieser beiden und das eines weiteren Komponisten dieser Zeit zum Vortrag bringen wird. Sie wurde in Bonn geboren und bereits mit 15 Jahren in der Hochschule für Tanz und Musik aufgenommen. Nach ihrem dortigen Abschluss setze sie ihr akademisches Studium an der University of Alaska fort und besuchte mehrere Meisterkurse. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie seit dem nach Großbritannien, Amerika, Italien, in die Schweiz, nach China und Japan und nun auch zur Rathausklassik nach Höxter!

Wieder ein kleiner Wermutstropfen für dieses Corona-Konzert: Gästen stehen insgesamt nur 30 Plätze zur Verfügung, Eintrittskarten sind nur im Vorverkauf mit Hinterlassung der Anschrift bei Bücher Brandt erhältlich und während Gäste sich bewegen, herrscht Maskenpflicht!

Der Eintritt zu diesem Konzert ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, Karten sind nur im Vorverkauf bei Bücher Brandt (05271 1234) erhältlich, für Erwachsene zu einem Preis von 20 Euro und für Schüler und Studenten von 5 Euro. Näheres ggf. unter 05271 950 365 oder www.rathausklassik.info

Foto: Jamina Gerl

Samstag, 26. September 2020 11:38 Uhr

Höxter (red). Bis ins hohe Alter in der gewohnten häuslichen Umgebung leben und sich dabei sicher fühlen – das wünschen sich viele Menschen. Zahlreiche technische Pflegehilfsmittel können heute ältere Menschen darin unterstützen, länger frei und unbeschwert zu leben und so ihre Autonomie auch im Alter zu wahren.

Ein solches Hilfsmittel ist der Hausnotruf. Denn für den Fall, dass einmal etwas passiert, ermöglicht er schnell professionelle Hilfe – eine große Entlastung nicht nur für die Nutzer selbst, sondern auch für ihre Angehörigen. Vielen Menschen fällt es jedoch schwer, sich einzugestehen, dass eine Unterstützung im Alltag sinnvoll sein, ihre Lebenssituation verbessern und ihnen ein Stück Unbeschwertheit zurückgeben könnte. Kinder oder Enkel erkennen dies oft früher als die Betroffenen selbst. Aber wie kommt man als Familie zu diesem Thema am besten ins Gespräch? Und wie findet man anschließend gemeinsam die passende Unterstützung?

Für Angehörige in dieser Situation hat Melissa Klare, Leiterin Vertrieb Hausnotruf der Johanniter im Regionalverband Lippe-Höxter, vier einfache Tipps parat: Das soziale Netzwerk aktivieren: Mit älteren Menschen über Möglichkeiten einer Unterstützung im Alltag ins Gespräch zu kommen, ist nicht immer ganz einfach. Beziehen Sie andere Familienangehörige, Freunde und Bekannte mit ein und teilen Sie sich die Aufgabe.

Bei der Auswahl unterstützen: Lassen Sie sich gemeinsam beraten, welche Hilfsmittel es gibt und welche für Ihre Situation sinnvoll sind. Sanitätshäuser und Pflegestützpunkte bieten hier umfassende Beratungsmöglichkeiten an. Auch Haus- und Fachärzte geben Tipps. Angst vor der Handhabung nehmen: Physiotherapeuten oder Mitarbeiter von Sanitätshäusern können beim Umgang schulen.

Viele Anbieter bieten Probewochen an. Auch Hausnotrufdienste können unverbindlich getestet werden. Wichtig: Helfen Sie Ihren Angehörigen nicht nur bei der Anschaffung, sondern üben Sie auch ein paar Mal gemeinsam, wie man beispielsweise den Hausnotruf richtig benutzt. Auch diese Aufgabe lässt sich gut mit anderen Familienangehörigen teilen, z. B. mit den oft technisch versierten Enkeln. Kostenübernahme durch die Pflegekasse prüfen: Praktische Alltagshelfer für ältere Menschen müssen nicht teuer sein: bestimmte Leistungen von Pflegehilfsmitteln wie beispielsweise beim Hausnotruf werden von der Pflegekasse übernommen. 

„Ein Hausnotruf ist nach unserer Erfahrung eines der wichtigen Hilfsmittel, um im Alter möglichst selbstbestimmt und unbeschwert leben zu können – besonders, wenn man alleine lebt und die Angehörigen nicht in unmittelbarer Nähe wohnen“, sagt Melissa Klare. „Die Gewissheit, dass immer jemand zur Stelle ist, wenn Hilfe nötig sein sollte, ist für alle Beteiligten wichtig – für die älteren Menschen selbst genauso wie für ihre Angehörigen.“ Wie funktioniert der Johanniter-Hausnotruf?

Herzstück des Johanniter-Hausnotrufs ist ein kleiner Sender, der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden kann. Ist Hilfe nötig, genügt ein Knopfdruck, um die Hausnotrufzentrale der Johanniter zu erreichen. Fachkundige Mitarbeiter nehmen den Notruf rund um die Uhr entgegen und veranlassen die notwendige Hilfe. Auf Wunsch informieren sie automatisch die Angehörigen. Der Hausnotruf kann um Bewegungs- und Rauchwarnmelder, Falldetektoren sowie durch eine Hinterlegung des Haustürschlüssels erweitert werden. Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen als Pflegehilfsmittel anerkannt und stellt eine haushaltsnahe Dienstleistung dar. Die Kosten für einen Hausnotruf können daher von der Steuer abgesetzt werden.

Vier Wochen lang gratis testen

Vom 28. September bis zum 8. November 2020 besteht die Möglichkeit, den JohanniterHausnotruf vier Wochen lang gratis zu testen. Weitere Informationen unter der Servicenummer 0800 32 33 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.johanniter.de/hausnotruf-testen

Foto:Johanniter

 

Blaulicht
Montag, 28. September 2020 09:57 Uhr
Schaukasten am Pfarramt beschädigt - Polizei sucht Zeugen
Sonntag, 27. September 2020 19:39 Uhr

Bosseborn (red). Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde die Freiwillige Feuerwehr Höxter in den frühen Morgenstunden alarmiert. Auf der Landstraße L890 zwischen Bosseborn und Ovenhausen war gegen 05:45 Uhr ein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Dach im Graben gelandet. Durch den Unfall wurde eine Person verletzt. Die Person konnte mit Hilfe der Polizei das Fahrzeug noch selbständig verlassen. Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Unfallfahrer anschließend. Da keine Betriebsstoffe am Pkw ausgetreten sind, konnten die auf Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder abdrehen, wie die Feuerwehr berichtet. Auf Anfahrt waren die Wehren aus Bosseborn, Höxter, Ottbergen und Ovenhausen.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Sonntag, 27. September 2020 09:04 Uhr

Bosseborn (red). Am Sonntag, dem 27.09.2020 kam es gegen 05.35 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L 890 mit einer verletzten Person. Ein 25-jähriger Fahrzeugführer fuhr mit seinem PKW die L 890 von Bosseborn in Richtung Brakel, als er in einer starken Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, in den Straßengraben geriet und sich überschlug. Auf dem Dach liegend kam der Pkw zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall und wurde mittels Rettungswagen dem Krankenhaus Höxter zugeführt. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf insgesamt 5000 Euro geschätzt.

Samstag, 26. September 2020 08:47 Uhr

Höxter (red). Am Freitag, 25.09.2020 gegen 18.50 Uhr befuhr ein 31-jähriger Radfahrer den Gehweg der Brenkhäuser Straße entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Albaxer Straße. Zeitgleich beabsichtigte ein 69-jähriger Fahrer aus der Luisenstraße nach rechts auf die Brenkhäuser Straße abzubiegen.

Beim Abbiegevorgang kam es dann zur Kollision mit dem Radfahrer, welcher am Bein verletzt wurde und mittels eines Rettungswagens dem Krankenhaus Höxter zugeführt wurde. Der Radfahrer trug keinen Helm und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro.

Samstag, 26. September 2020 08:37 Uhr

Höxter (red). Am frühen Samstag, des 26.09.2020 kam es gegen 02.00 h in der Innenstadt von Höxter zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 34-Jähriger wurde von drei unbekannten männlichen Personen angesprochen und von einer Person unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Noch am Boden liegend wurde er gegen den Kopf getreten und erlitt dabei Verletzungen, die den Einsatz eines Rettungswagens erforderlich machten. Der Verletzte wurde zur Behandlung in das Krankenhaus Höxter verbracht. Die unbekannten Täter konnten sich entfernen und trotz intensiver Fahndungsmaß- nahmen nicht ermittelt werden. Hinweise zum Tatgeschehen bitte an die Polizei Höxter unter 05271-9620.

Politik
Montag, 28. September 2020 11:14 Uhr
Eine „knappe Kiste“ und spannend bis zuletzt: Daniel Hartmann wird neuer Bürgermeister in Höxter
Sonntag, 27. September 2020 19:36 Uhr

Höxter (TKu). Daniel Hartmann heißt der neue Bürgermeister für die Stadt Höxter. Der unabhängige Einzelbewerber Daniel Hartmann setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Mitbewerber Daniel Razat von der CDU durch. Das Rennen war bis zuletzt knapp. Hartmann erhielt 52,56% der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,52%. Von 23.773 Wahlberechtigten haben rund 12.000 Wählerinnen und Wähler in den 19 Wahlbezirken erneut den Weg zur Wahlurne angetreten. Hartmann löst damit nun Anfang November den noch amtierenden Bürgermeister Alexander Fischer ab, der in der Wahl seinen beiden Mitbewerbern Razat und Hartmann unterlegen ist. Nähere Informationen und ein Statement folgen am Montag!

Foto: Daniel Hartmann

Freitag, 25. September 2020 11:36 Uhr

Höxter (red). Er möchte den ehemaligen Güterbahnhof in Höxter mit neuem Leben füllen, einen Veranstaltungsort schaffen. „Nicht erst seit meiner Kandidatur als Bürgermeister ist mir die Wiedernutzbarmachung des alten Güterbahnhofs ein besonderes Anliegen. Umso mehr freue ich mich, wie diese Idee in der Öffentlichkeit aufgenommen wurde“, so Daniel Hartmann. Das Bürgerforum auf dem Marktplatz am Sonntag habe gezeigt, wie wichtig es sei, die Öffentlichkeit von vornherein mit einzubeziehen. „Eine gute Idee muss reifen dürfen“, erklärt Daniel Hartmann weiter, „und sie lebt von den Anregungen und Wünschen der Menschen vor Ort“. Alles gleich zu zerreden und mit Bedenken zu überschütten, helfe nicht weiter.

Dem unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Daniel Hartmann geht es in erster Linie darum, Ideen für den Güterbahnhof zu sammeln, ein gemeinsames Ziel einzugrenzen – und auf dieser Grundlage ein Konzept zu entwickeln, ob und wie eine sinnvolle Nachnutzung aussehen kann. Seiner Meinung nach – und das spiegeln die Rückmeldungen aus dem Bürgerforum – lohne es sich, das Gebäude zu erhalten: als niederschwelligen Veranstaltungsort für alle Generationen, insbesondere für jüngere Menschen.

„Ob Ausstellungen, Konzerte, private Feiern im kleinen oder großen Rahmen oder einfach als Ort für einen Grillabend am Lagerfeuer – alles soll in Eigenverantwortung und durch die Mieter selbst organisiert möglich werden“, führt Hartmann weiter aus. Ganz wichtig ist dem Bewerber um das Amt des Bürgermeisters, dass der alte Güterbahnhof weder der lokalen Gastronomie, der Stadthalle, noch dem Jugendzentrum Konkurrenz mache. „Der KuStall in Ottbergen ist für mich ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein solcher Veranstaltungsort belebt und organisiert sein kann: durch ehrenamtliches Engagement mit öffentlichen Zuschüssen.“ 

Die Ergebnisse des Bürgerforums sind in einem Video auf der Webseite www.daniel-hartmann.net und auf den Social-Media Kanälen von Daniel Hartmann veröffentlicht.

Foto: Hartmann

Wirtschaft
Freitag, 25. September 2020 10:11 Uhr
Aktionstag „Zur Lüre“ wird im Jahr 2021 zum 6. Mal stattfinden - Bürgermeisterkandidat Daniel Razat will Vorhaben unterstützen
Dienstag, 22. September 2020 10:11 Uhr

NRW (red). Die Verkehrsunternehmen und Partner im WestfalenTarif geben vom 01.10. bis 31.12.2020 die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer direkt an die Fahrgäste weiter. Die Ticketpreise werden um durchschnittlich vier Prozentpunkte gesenkt.

Die Bundesregierung hat aufgrund der Corona-Pandemie eine temporäre Senkung der Mehrwertsteuer vom 01.07. bis zum 31.12.2020 beschlossen. Für den Öffentlichen Nahverkehr gilt hierbei die Senkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben auf fünf Prozent. Diese Absenkung geben die Verkehrsunternehmen und Partner des WestfalenTarifs nun ab dem 1. Oktober 2020 direkt an ihre Fahrgäste weiter. Vom 01.10. bis 31.12.2020 werden die Ticketpreise im WestfalenTarif durchschnittlich um vier Prozentpunkte gesenkt. Damit ist gewährleistet, dass alle Kunden gleichermaßen profitieren. Die Mehrwertsteuer-Senkung wird zwar nur für einen Zeitraum von drei Monaten umgesetzt, dafür erhalten die Fahrgäste jedoch die doppelte Ermäßigung. So werden die drei vorherigen Monate ausgeglichen.

Eine kurzfristige Senkung der Preise zum 1. Juli 2020 war aufgrund des hohen Aufwands bei der Umstellung der Vertriebssysteme nicht möglich. Ab dem 01.01.2021 gelten dann wieder die Preise, die zum 01.08.2020 in Kraft getreten sind. Die vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2020 gültigen Ticketpreise finden die Fahrgäste auf der Webseite des WestfalenTarifs: www.westfalentarif.de

Foto: Keolis / C. Köster, 2017

Mittwoch, 16. September 2020 10:56 Uhr

Holzminden (red). Die ersten Wochen des neuen Ausbildungsjahrgangs 2020 sind geschafft, auch die Berufsschule läuft. Die fünf neuen Azubis in den Autohäusern Beineke sind in die Teams integriert und erhalten zunehmend Teilaufgaben, die sie eigenverantwortlich erledigen. Am 1. August haben am Standort Holzminden Moritz Bassen und Simon Semmelrodt mit der Lehre zum Kfz-Mechatroniker Pkw sowie Marvin Thiele mit der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeuge begonnen. Leon Hollerieth startete als Azubi zum Kaufmann für Büromanagement. Und in der Pkw-Werkstatt in Höxter krempelt jetzt Lukas Winkler als angehender Kfz-Mechatroniker Pkw die Ärmel hoch.

Was sind die Vorteile, wenn man bei einem mittelständischen Unternehmen wie einem Autohaus eine Berufsausbildung macht? Die neuen Azubis haben bereits gemerkt, dass die Wege zu den benachbarten Abteilungen kurz und „der Draht“ zu ihnen dadurch gut ist. So ist auch recht gut zu verstehen und zu sehen, wie sich die eigene Aufgabe in die Gesamtabfolge eines Auftrags beispielsweise in der Werkstatt eingliedert. Hier ist man als Azubi nicht nur ein kleines unsichtbares Zahnrädchen im Getriebe – hier zählt jeder Mitarbeiter. Und auf jeden wird gezählt. So übernehmen die Auszubildenden für ihren Arbeitsbereich schnell Verantwortung, werden dabei aber immer eng von den Ausbildungsverantwortlichen begleitet.

„Die Chancen für eine feste Übernahme nach der dualen Ausbildung stehen bei uns sehr gut, wenn die Leistungen in Berufsschule und Betrieb passen“, sagt Thomas Beineke, einer der beiden Geschäftsführer der Autohäuser Beineke. Die Autohäuser Beineke in Holzminden und Höxter bilden ihre Fachkräfte für die Zukunft des Familienunternehmens in dritter Generation seit jeher am liebsten selbst aus. „Es gibt die verschiedensten Karrierepfade und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in Handwerksunternehmen wie unseren“, sagt Jens Beineke, ebenfalls Geschäftsführer der Autohausgruppe. „Auch mein Bruder und ich haben unseren Weg mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker begonnen“, so Jens Beineke.

Foto: Beineke

Sport
Freitag, 25. September 2020 11:34 Uhr
Fußballkreis Höxter: Sportgericht musste sich mit unschönem Fall beschäftigen
Freitag, 25. September 2020 09:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Corona bedingt sind der Schul- und Vereinssport für Kinder und Jugendliche in den letzten Monaten nicht möglich gewesen.

Montag, 21. September 2020 10:21 Uhr

Bad Driburg (red). „Tanz dich fit“ heißt ein neuer Kurs, der für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren ab Freitag, 25. September, in Bad Driburg angeboten wird. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter organisiert diesen Tanzkurs in Kooperation mit dem Volkshochschul-Zweckverband Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim. Die Tänzerin und Übungsleiterin Liza Al Ahmad wird die Teilnehmenden an sechs Terminen, jeweils freitags zwischen 16 und 17 Uhr, zum Fitnesstanz anleiten. Dieser orientiert sich an der Tanzart, die viele unter dem Begriff „Zumba“ kennen. Dabei wird die Fitness unter professioneller Anleitung und mit Musikbegleitung durch Tanz verbessert.

Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass eine Anmeldung erforderlich ist. Das geht ganz einfach per E-Mail oder Telefon bei Agnieszka Weisser vom Kommunalen Integrationszentrum unter a.weisser@kreis-hoexter.de oder 05271/965-3618. Die Kursgebühr beträgt sechs Euro, es können maximal acht Personen teilnehmen. Die coronabedingten Hygienevorschriften werden eingehalten: In einem großen Raum der Volkshochschule Bad Driburg ist es möglich, mit großem Abstand zu tanzen und ausreichend zu lüften.

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 16:14 Uhr
Verdächtiger Brief in Paderborn: Polizei ruft ABC-Dienst der Feuerwehr Paderborn
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

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