Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 21. August 2019 10:06 Uhr
Monoprints nach Jacob Pins : Workshop mit Eva Rüscher zur aktuellen Ausstellung
Mittwoch, 21. August 2019 09:50 Uhr

Höxter (r). Am Sonntag, den 15. September, können begeisterte Motorradfahrer mit dem First Aid Highway der Johanniter das Schöne mit dem (Lebens-)Notwenigen verbinden. Auf der rund 80km langen Tour durch die malerischen Landschaften von Lippe und Höxter absolvieren die Biker „ganz nebenbei“ einen praxisorientierten Erste-Hilfe-Kurs.

„Unser Erste-Hilfe-Kurs findet dort statt, wo das Wissen der Ersthelfer gebraucht wird: auf der Straße“, weiß Ausbildungsleiter Björn Jockwig im Regionalverband Lippe-Höxter. Bei der steigenden Zahl an schweren Zweiradunfällen in der Region, kann es jedem Motorradfahrer einmal passieren, dass er plötzlich bei einem Unfall Hilfe leisten muss. „Wir wollen die Fahrer auf solche Situationen vorbereiten, den Spaß beim Trainieren aber nicht außen vor lassen“, so Jockwig.

Aber auch der First Aid Highway startet erst einmal mit Theorie. „Ohne die Grundlagen geht es nicht“, erklärt der 36-jährige Lügderaner. Danach schwingen sich die Teilnehmer auf ihre Zweiräder und unternehmen eine gemeinsame Ausfahrt. An unterschiedlichen Stationen erwartet die Biker dann verschiedene Erste-Hilfe-Szenarien zum Üben. Dazu gehören zum Beispiel die Absicherung der Unfallstelle, das Retten aus dem Gefahrenbereich oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Geschminkte „Unfallopfer“ mit Knochenbrüchen, blutenden Wunden oder Schockzuständen sorgen für den nötigen Realismus und zeigen bei allem Spaß, wie ernst ein Unfall sein kann.

„Besonders einer Frage werden wir gründlich nachgehen: Helm abnehmen oder nicht?“, verrät Jockwig. Denn immer wieder werde diese Frage nicht nur unter Motorradfahrern heiß diskutiert. Der First Aid Highway findet am Sonntag, 15. September von 9.00 bis etwa 18.00 Uhr statt und startet in Blomberg. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Fahrer beschränkt. Der Kurs kostet 75 Euro (Mittagessen und Getränke sind im Preis mit inbegriffen). Ein eigenes Motorrad und entsprechende Schutzbekleidung sind mitzubringen. Eine Anmeldung unter 05235/ 95908-22 oder unter www.johanniter.de/az-lippe-hoexter ist erforderlich.

Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Dienstag, 20. August 2019 12:56 Uhr

Höxter (TKu). Auf einen Kaffee mit...sechs ehemaligen Rekruten der Bundeswehr, die vor genau 60 Jahren in Höxter ihren Wehrdienst versehen haben und nun für einen Besuch nach Höxter zurückgekehrt sind. Sie sind vor genau 60 Jahren in Höxter zusammen geschweist worden und nennen sich „Recken“. Bis heute sind sie zusammengeblieben. „Recke“ bedeutet übersetzt so viel wie Krieger oder Kämpfer. Ihr 60. Treffen haben die ehemaligen Grenadiere nach genau sechs Jahrzehnten in diesem Jahr wieder in Höxter abgehalten, dort, wo für sie alles begann. Die sechs „Recken“ haben sich während des Wehrdienstes in Höxter 1958/1959 kennengelernt. Sie treffen sich seit Anfang der 60er Jahre regelmäßig einmal im Jahr oder mindestens alle fünf Jahre sogar zu gemeinsamen Urlauben mit der Familie, die sie schon in ganz Europa abgehalten haben.

Während ihrem jüngsten Treffen in Höxter haben die sechs Freunde die Erinnerungen an ihre Bundeswehrzeit wieder aufleben lassen, bei einem Besuch der General-Weber-Kaserne. Mit dabei waren ihre Lebenspartnerinnen und Ehefrauen auf der Reise in die Vergangenheit. In der anschließenden zivilen Zeit haben die studierten Kameraden sich seit 1959 nicht mehr aus den Augen verloren. Die „Recken“, das sind Wilhelm Grote (Gymnasiallehrer in Kassel), Prof. Dr. Josef Kopperschmidt (Warburg), Dr. Hubert Legge aus Peckelsheim (Physiker der Bundesanstalt in Göttingen), Bernd Scheideler aus Warburg (Berufsoffizier der Bundeswehr), Gerd Sievers aus Herford (Berufschullehrer) sowie Bernd Stoyke aus Detmold (Familienrichter in Bad Oeynhausen). Die mittlerweile 81-Jährigen besuchten Höxter, um ihre 60. Zusammenkunft zu feiern. Mit Ausnahme von 1965 kamen sie nach der Bundeswehrzeit in jedem Jahr zusammen. Oberstleutnant Markus Groß hat die elfköpfige Gruppe über das Kasernengelände geführt.

Bei Bernd Stoyke werden viele Erinnerungen an damals wieder wach. „Schön, das hier alles sehr gepflegt ist“, meint Stoyke. Oberstleutnant Groß erklärt, dass die noch bestehenden Kompaniegebäude aus den 30er Jahren nicht mehr zeitgemäß sind und in den nächsten Jahren abgerissen und durch neue Kompaniegebäude ersetzt werden sollen. Der Bundeswehroffizier erklärt, wie heutzutage der Dienst in der Kaserne abläuft. Vieles war damals anders, berichten die „Recken“. Sie wurden als Grenadiere eingezogen und haben von April 1958 bis September 1959 ihren Dienst in Höxter versehen. Die Recken erzählen: „Ende der 50er Jahre ist in Höxter noch das Grenadierbataillon 41 stationiert gewesen. Heute versieht das ABC-Abwehrbatallion 7 seinen Dienst in der General-Weber-Kaserne“. Es sei eine aufregende Bundeswehrzeit gewesen, die mit Heute nicht zu vergleichen sei. Sie haben Fotos von damals dabei und stellen sogar ein altes Foto nach. Bernd Stoyke und Josef Kopperschmidt stehen nach genau sechs Jahrzehnten wieder an der Stelle, wo sie einst als Wache gestanden haben. Heute gibt es „Zwei-Mann-Zimmer“, erklärt Oberstleutnant Markus Groß. Früher waren sie mit acht Personen in einem Zimmer untergebracht. Das hat sie jedoch zusammengeschweißt - bis heute. Sie berichten von gemeinsamen Weihnachtstagen und Silvesterfeiern auf der Stube. Anders als heute mussten die Soldaten während der Feiertage in der Ausbildungszeit in der Kaserne verweilen. Frauen gab es bei der Bundeswehr noch nicht. Heute beträgt die Frauenquote in der General-Weber-Kaserne etwa 10%, erklärt Markus Groß. Die Recken erinnern sich noch gut an damals und erzählen davon: „Am 16. April 1958 hatten wir uns mit mehr als 100 anderen jungen Männer aus Ostwestfalen-Lippe aufgemacht, um unseren Wehrdienst in Höxter anzutreten. Am Bahnhof in Höxter standen etliche „MAN-3-Lastkraftwagen“ bereit, um uns zur General-Weber-Kaserne in der Brenkhäuser Straße 28 zu transportieren. Wir Rekruten bildeten fortan die 2. Kompanie unter Leitung von Hauptmann Pinnow, der wie alle damaligen Offiziere bereits in der Wehrmacht gedient hatte. In unserem Kasernengebäude gab es einen Aufenthaltsraum, in dem ein Fernsehgerät stand. Bei der Weltmeisterschaft 1958 war der Raum während der Übertragung der Fußballspiele stets überfüllt“. Die Grundausbildung fand in den ersten drei Monaten, dem 2. Quartal des Jahres 1958, statt. Beim theoretischem Politikunterricht schliefen etliche Soldaten regelmäßig ein, berichtet Gerd Sievers. „Sofern es nicht zu einer 36 Stunden-Übung in die Senne ging, spielten sich Geländeübungen vornehmlich in der Lüchtringer Heide im Solling oder auf dem nahe gelegenen Bielenberg ab. Die wohl anstrengendste Übung war ein Eilmarsch mit Gasmaske auf den damals noch weitgehend unbesiedelten Bielenberg. Nach Ankunft auf der Höhe lagen wir auch nach Abnahme der Gasmasken längere Zeit total erschöpft auf dem Boden. Selbst die Landser mit der größten Klappe brachten keinen Pieps mehr von sich“, erinnert sich Gerd Sievers.

Er erinnert sich auch an einen Marsch über den Gipfel des Köterberges, bei dem sogar Gruppenführer schlapp machten. Eine Kontrolle bei einem Marsch ergab, dass im Rucksack nur ein leerer Karton steckte. Das allgemeine Gelächter führte dazu, dass von einer Bestrafung des Rekruten abgesehen wurde. Nach einer verregneten Nachtübung im Solling war die Gruppe mit verdreckter Kleidung zurückgekehrt. Weil vergessen worden ist, das Schuhwerk zu putzen und auch so angetreten wurde, gab es Ärger. Eine Spind-Inspektion fiel ebenfalls nicht zur Zufriedenheit der Vorgesetzten aus, weshalb sie die Stube der Recken verwüstet haben. Das sei eine reine Schikane gewesen, erklärt Gerd Sievers. Die Spinde wurden geleert, die Tische abgeräumt, Bettzeug abgerissen, die Matratzen umgedreht und der Urlaub sollte gestrichen werden, der ohnehin nur von Samstagmittag bis Sonntag 22 Uhr gewährt worden wäre. „Wir machten Fotos von dem Geschehen und nahmen es letzten Endes mit Humor“, meint Sievers. Höxter mit seiner reizvollen Landschaft an der Weser ist den „Recken“ immer in guter Erinnerung geblieben. Die Freizeit in ihrer Bundeswehrzeit war allerdings karg bemessen, da um 22 Uhr Zapfenstreich war. Sie wurde auf der Stube lesend, Skat spielend und Bier trinkend verbracht oder zu kleineren Ausflügen in die Stadt in die eine oder andere Kneipe oder zum Kinobesuch genutzt. Damals gab es in Höxter noch vier Kinos, sagt Sievers. Bevor die „Recken“ Höxter verließen, tauschten sie ihre Adressen aus. Die Folge: Bereits im Oktober 1959 sahen sich alle auf Einladung von Josef Kopperschmidt in Warburg wieder. Viele Treffen, auch anlässlich von Hochzeiten und runden Geburtstagen, sollten folgen.

Fotos/Repros: Thomas Kube

Dienstag, 20. August 2019 12:21 Uhr

Holzminden (red). Das Roxy Kino Holzminden präsentiert ab dieser Woche:

Stuber – 5 Sterne undercover - FSK ab 12 freigegeben

Auf der Jagd nach einem brutalen, blutdurstigen und gewissenlosen Killer, Drogenboss und Terroristen muss der harte, cholerische und dickköpfige Polizist Vic (Dave Bautista) ausgerechnet im Uber des gutmütigen Fahrers Stu (Kumail Nanjiani) landen. Dabei wird der Fahrer, der sehr auf seinen Bewertungsdurchschnitt achtet, auf eine schwere Probe gestellt: Er muss nicht nur in seiner ruhigen Art trotz Kidnapping einen kühlen Kopf bewahren, um trotz seines wilden Passagiers am Leben zu bleiben, nein, der friedliche Stu muss gleichzeitig auch dafür sorgen, dass er bei Uber weiterhin eine 5-Sterne-Bewertung vorweisen kann. Denn das ist schließlich sein Job und von irgendwas muss der Mensch ja leben. Das ungleiche Paar, einer gewaltbereit, einer friedliebend, begibt sich also trotz vielen Hindernissen auf die actionreiche Jagd nach dem gesuchten Verbrecher, wobei sie auch auf Vics Tochter Nicole (Natalie Morales) treffen.

Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo - FSK ab 0 freigegeben

Lotta Petermann (Meggy Hussong) ist elf Jahre alt und hat es mit ihrer Familie manchmal nicht leicht: Ihre blöden Brüder (Lenny und Marlow Kullmann) ärgern sie Tag ein, Tag aus, ihr Vater Rainer (Oliver Mommsen) ist immerzu schlecht gelaunt und ihre Mutter Sabine (Laura Tonke) befindet sich gerade auf einem Ayurveda-Trip und arbeitet neuerdings im Meditationsstudio des selbsternannten Gurus Heiner Krishna (Milan Peschel). Zum Glück ist ihre beste Freundin Cheyenne (Yola Streese) immer für sie da, auch wenn es wieder mal zu einer Auseinandersetzung mit ihrer arroganten Mitschülerin Berenike (Laila Ziegler) kommt. Als diese eine große Party feiert und Lotta und Cheyenne als einzige nicht eingeladen werden, setzen die beiden Freundinnen alles daran, doch noch einen Weg zu finden, um doch noch irgendwie zur Feier gehen zu können. Bis es plötzlich auch zwischen Lotta und Cheyenne zu kriseln beginnt... Verfilmung der „Mein Lotta-Leben“-Buchreihe von Alice Pantermüller und Daniela Kohl.

Filmkunsttag: Ein Gauner und Gentleman - FSK ab 6 freigegeben

Den Großteil seines Lebens verbrachte Forrest Tucker (Robert Redford) hinter Schloss und Riegel. Weil er aber nicht bloß einer der besten Bankräuber ist, sondern gleichzeitig auch ein wahres Genie, wenn es um Gefängnisausbrüche geht, genießt der Berufsganove auch immer wieder die selbstgewonnene Freiheit. Selbst im legendären, in der Bucht von San Francisco liegenden Hochsicherheitsknast von Alcatraz konnten sie den Verbrecher nicht halten. Als dieser 1981 mit seinen Handlangern Teddy (Danny Glover) und Waller (Tom Waits) schließlich eine Bank nach der anderen ausraubt, lernt er nach einem Coup die Farmbesitzerin Jewel (Sissy Spacek) kennen, die mit ihrem Truck liegengeblieben ist. Alles läuft wie am Schnürchen für Tucker, bis der Polizist John Hurt (Casey Affleck) als erster durchschaut, was es mit all den Überfällen der letzten Zeit auf sich hat: Ein und dieselbe Bande steckt dahinter! Tucker und seine Komplizen müssen sich von nun an also umso mehr in Acht nehmen, denn Hurt ist ihnen mit dank des neugewonnenen Wissens dicht auf den Fersen...

 

Fotos: Roxy Holzminden

Dienstag, 20. August 2019 10:25 Uhr

Brakel (r). "Pflege ist nicht nur ein vielseitiger und erfüllender Beruf, sondern bietet auch ausgezeichnete Zukunftsperspektiven", machte Schulleiterin Ute Pägel den neuen Auszubildenden Mut für ihren Start in einen neuen Lebensabschnitt. Am 1. August wurden im Bildungszentrum, das zur Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) gehört, 83 neue Schülerinnen und Schüler begrüßt.

Die dreijährige Pflegeausbildung besteht aus theoretischen Unterrichtsblöcken und praktischen Einsätzen, die in den Kranken- und Seniorenhäusern der KHWE sowie in kooperierenden Einrichtungen absolviert werden. Nach dem ersten Ausbildungsjahr können sich die Schüler auch für ein Pflegestudium vor Ort bewerben.

"Mit der Ausbildung von eigenem Nachwuchs ist unser Bildungszentrum das Fundament der Gesundheitsversorgung im gesamten Kreis Höxter", sagt KHWE-Personalleiterin Maike Tölle. Die KHWE ist mit mehr als 2.500 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Kreis Höxter. Neben Medizin und Pflege ist auch eine Ausbildung in Verwaltungs- und IT-Berufen möglich.

Mehr Infos unter www.khwe.de/karriere

Foto: Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge gGmbH

Blaulicht
Mittwoch, 21. August 2019 10:37 Uhr
Einbruch in Bürogebäude am Bahnhof
Dienstag, 20. August 2019 12:46 Uhr

Höxter (r). In Höxter ist ein weiterer Zigarettenautomat aufgebrochen worden. In dem Zeitraum zwischen Sonntag, 18. August, nach 23 Uhr, und Montag, 19. August, bis 12 Uhr, machten sich unbekannte Täter an dem Automaten an der Kreuzung Lütmarser Straße/Entlastungsstraße gewaltsam zu schaffen. Ob Zigaretten oder Bargeld entwendet wurde, ist noch unklar. Am Gerät entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter 05271/962-0.

Foto: Symbolbild

Dienstag, 20. August 2019 12:02 Uhr

Lüchtringen (red). Mehrere Liter ausgelaufene Gülle in der Langen Straße in Lüchtringen haben am Montagabend zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Im Kurvenbereich der Straße musste die Freiwillige Feuerwehr aus Lüchtringen die ausgelaufene Gülle mit Wasser wegspritzen, um die rutschige Gefahr für den Verkehr zu beseitigen. Die Feuerwehr sicherte unter der Einsatzleitung von Rydlewski Björn den Einsatzort ab, reinigte die Straße mit einem sogenannten „C-Rohr“ und übergab die Einsatzstelle nach der Reinigung der Polizei. Die Lüchtringer Wehr war mit zwei Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Der Verursacher war ein Landwirt beim Gülletransport.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Montag, 19. August 2019 12:19 Uhr

Höxter / Warburg / Brakel (r). Mehrere Zigarettenautomaten im Kreisgebiet waren im Laufe des Wochenendes Ziel von unbekannten Tätern.

In Höxter ist in der Gutenbergstraße ein Zigarettenautomat in dem Zeitraum zwischen Sonntag, 18. August, gegen 19 Uhr, und Montag, 19. August, um 6 Uhr, gewaltsam aufgebrochen worden. Die Höhe der Beute ist noch unklar.

In Warburg versuchten Unbekannte am Sonntag, 18. August, gegen 17 Uhr einen Zigarettenautomaten in den Wiesenbergstraße aufzubrechen. Der Versuch scheiterte, am Automaten entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

Bereits am Freitag, 16. August, wurde gegen 3.45 Uhr ein Zigarettenautomat in Brakel in der Straße Am Thy / Alte Waage aufgebrochen. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

Foto: Symbolbild

Montag, 19. August 2019 11:15 Uhr

Höxter (red). Wegen eines Wohnungseinbruchs und versuchter Brandstiftung hat die Polizei in Höxter Ermittlungen aufgenommen. In eine Wohnung in einem Studentenwohnheim an der Ludwig-Eichholz-Straße in Höxter haben sich unbekannte Täter am Sonntag, 18. August, vermutlich in der Zeit zwischen 18 und 19 Uhr gewaltsam Zugang verschafft. Ob etwas erbeutet wurde, ist noch unklar. In der Küche wurden auf einem Herd Gegenstände entzündet, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Dies sorgte um 20.35 Uhr für einen Einsatz des Feuerwehr-Löschzuges Höxter mit der Löschgruppe Brenkhausen. Der Brandherd konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden, die Wohnung wurde gelüftet. Hinweise nimmt die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 entgegen.

Politik
Samstag, 17. August 2019 07:30 Uhr
Christian Haase zum Treffen der Weseranrainer am 15. August 2019: „Die Pipeline muss endlich vom Tisch.“
Samstag, 17. August 2019 06:30 Uhr

Düsseldorf/ Ottbergen (r). „Die Demokratie ist weiblich“ – so heißt es in einem Lied, das in den letzten Tagen oft im Netz angeklickt wurde. Das sei nicht nur grammatikalisch richtig, ist Uta Fechler, stellvertretende Vorsitzende des FrauenRat NRW, dem Zusammenschluss von rund 50 Frauenverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen in NRW, überzeugt. Die letzten Berichte des Verfassungsschutzes und der Innenministerien haben gezeigt: Radikalisierung nimmt zu, jede Bürgerin, jeder Bürger ist jetzt aufgerufen, Demokratie aktiv zu leben und zu gestalten. „Dies geschieht bereits auf vielen Ebenen in unseren Mitgliedsverbänden. Dieses Engagement gilt es, sichtbar zu machen und mehr Menschen zu ermutigen, mitzumachen“ , so Fechler.

Interessierte haben – in Rücksprache mit ihren Verbänden – die Möglichkeit zur Mitarbeit, bzw zur Dokumentation eigener Projekte zur Demokratiebildung aus Frauensicht. Rückmeldung zur Mitarbeit ist bis zum 30. August 2019 bei der Geschäftsstelle des FrauenRat NRW möglich info@frauenrat-nrw.de

Zudem können sich Interessierte und noch Unentschlossene das Kick-off Frühstückstreffen am Samstag, den 16. November ab 10.00 Uhr vormerken. Das Treffen wird voraussichtlich im ländlichen Raum des Hochsauerlandkreises stattfinden und steht unter dem Thema „Demokratiebildung jetzt – nicht ohne Frauen machbar!“ Es besteht die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden. Dazu bitte Vorstandsfrau Uta Fechler direkt kontakten: uta.fechler@kfd-paderborn.de

Die Mitarbeit und Dokumentation ist mit folgendem Fokus auf Frauen in Nordrhein-Westfalen möglich:

  • Demokratiebildung von Anfang an
  • Mit dem Grundgesetz leben und arbeiten
  • Gezielte Fortbildung für Lehrer*innen und Erzieher*innen
  • Berufsbildung und betriebliche Weiterbildung unterstützen, besonders für Frauen
  • Individuell sprachfähig werden
  • Aussteigerinnen unterstützen
  • Interreligiöser Dialog – von Frau zu Frau
  • Debattenkultur fördern in Familie, Schule, Beruf und Arbeitsplatz
  • Politische Partizipation von Frauen fördern
  • Besondere Herausforderungen im ländlichen Raum
  • Wege der Prävention von Radikalisierung
  • Welche Rolle spielen dabei Kirche, Verbände und Vereine?

Foto: FrauenRat NRW

Mittwoch, 14. August 2019 10:15 Uhr

Kreis Höxter (r). „Das neue nordrhein-westfälische Wahlgesetz und die Bevölkerungsentwicklung ziehen Veränderungen nach sich. Darauf müssen die Parteien bei der Vorbereitung auf die Kommunalwahl 2020 achten. Deshalb fordern wir die Stadträte im Kreis auf, jetzt zügig die Einteilung der Wahlkreise zu beschließen“, so der SPD-Kreisvorsitzende Helmut Lensdorf. Dann könne der Kreis auf dieser Basis umso schneller folgen. Beides erleichtere „erheblich den demokratischen Prozess hinsichtlich der Kandidaturen auf Stadt- und Kreisebene“.

Lensdorf: „Insbesondere wer neue Bewerberinnen und Bewerber für die wichtige Kommunalarbeit gewinnen will, braucht dafür verlässliche Eckdaten und Vorbereitungszeit. Denn über die Kandidaturen darf erst abgestimmt werden, wenn die verbindliche Wahlkreiseinteilung vorgenommen wurde. Deshalb unser Appell zu zügigen Beschlüssen.“ Die nächsten Kommunalwahlen werden vermutlich Ende September des nächsten Jahres stattfinden. Damit geht die längste Periode von Rats- und Kreistagsmitgliedern zu Ende, die es in der Geschichte unseres Landes gegeben hat. Im Jahr 2014 waren die letzten Kommunalwahlen. Im Normalfall dauert die Legislaturperiode in den kommunalen Parlamenten fünf Jahre.

„Der Landesgesetzgeber hat die Berechnung der Kommunalwahlkreise neu geregelt. Jetzt sind nicht mehr Einwohnerzahlen, sondern die Anzahl der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger als Grundlage der Berechnung zu nehmen“, erläutert der SPD-Kreisvorsitzende.

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Montag, 05. August 2019 10:47 Uhr
„Gastro-Obolus“ steht Beschäftigten zu - NGG warnt Gastronomen im Kreis Höxter vor Trinkgeld-Trickserei
Montag, 29. Juli 2019 10:51 Uhr

Kreis Höxter (r). Kneipe in Gefahr: Innerhalb von zehn Jahren haben 71Gastro-Betriebe imKreis Höxtergeschlossen. Zwischen 2007 und 2017 hat damit jede vierte Gaststätte, Kneipe oder Eisdiele zugemacht. Zuletzt zählte der Kreisnoch 189 gastronomische Betriebe, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Detmold-Paderbornberuft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Landesamts –und warnt vor einem weiteren Kneipensterben. „Vom Fußballabend in der Bar bis zum Grünkohlessen mit dem Sportverein –die Gastronomie steht für ein Stück Lebensqualität“, sagt NGG-Geschäftsführer ArminWiese. Mit den Betriebsschließungen stehe nicht nur ein wichtiger Teil der Alltagskultur auf dem Spiel. Es seien auch etliche Arbeitsplätze in der Region in Gefahr.

Wiese macht für den Trend unter anderem die harten Arbeitsbedingungen in der Branche verantwortlich. „Nachts und am Wochenende hinterm Tresen zu stehen, das wollen viele nicht mehr. Deshalb hat die Branche schon heute mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen“, so der Gewerkschafter. Ein entscheidendes Mittel gegen das „Gastro-Sterben“ sei deshalb, die Branche bei Löhnen und Arbeitsbedingungen attraktiver zu machen. Mit einem Tarifvertrag, der NRW-weit für alle Restaurants und Gaststätten gilt, habe man hier „einen wichtigen Schritt“ gemacht. Allerdings müssten sich noch viel mehr Gastronomen daran halten.

Aber auch den Wirten selbst fehle oft ein Nachfolger, um den Betrieb weiterzuführen, so Wiese. „Außerdem müssen sich die Gastronomen gegen Pleiten absichern. Dazu gehört das nötige betriebswirtschaftliche Know-how. Genauso aber originelle Ideen, wie man eine Gaststätte zum Treffpunkt für junge Leute macht.“ Die Gewerkschaft NGG sieht dabei auch die Verbraucher in der Verantwortung. „Statt das Feierabendbier zuhause zu trinken, kann man einfach mal wieder in die Kneipe gehen. Das macht Spaß und ist geselliger“, so Wiese weiter.

In ganz Nordrhein-Westfalen ging die Zahl der Gastro-Betriebe nach Angaben des Statistischen Landesamtes seit 2007 um gut elf Prozent zurück. Von damals rund 28.000 Restaurants, Kneipen und Gaststätten waren im vorletzten Jahr nur noch 24.900 geöffnet.

Foto: NGG

Mittwoch, 10. Juli 2019 14:14 Uhr

Kreis Höxter (r). Für Studenten ist es eine Selbstverständlichkeit, jetzt kommt es auch für Azubis – ein vergünstigtes Ticket für Bus und Bahn. Doch für viele der 3.000 Auszubildenden im Kreis Höxter dürfte die Monatskarte, die ab August zu haben ist, zu teuer sein. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus. „Das Ticket kostet 62 Euro für einen Verkehrsverbund und 82 Euro für ganz NRW. Mancher Berufsstarter muss da schon genau rechnen, ob er sich das leisten kann“, sagt der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn, Armin Wiese. So verdiene etwa ein angehender Koch im ersten Lehrjahr 750 Euro pro Monat. Der Ticketpreis sei da „alles andere als ein Pappenstiel“, betont Wiese.

Die Gewerkschaft NGG hatte sich zusammen mit dem DGB jahrelang für die Einführung eines Azubi-Tickets in NRW starkgemacht. „Angesichts steigender Mieten in den Großstädten und überfüllter Straßen sind immer mehr Azubis auf das Pendeln im Nahverkehr angewiesen. Die Einführung eines ÖPNV-Ticket war überfällig“, so Wiese. Der Fahrschein erleichtere es Berufsanfängern, zur Arbeit oder zur Berufsschule zu kommen. Außerdem gehe es um ein Stück Lebensqualität. „Ob Verwandtschaftsbesuch, Kino oder Kneipenabend – das Ticket hilft dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“

Wer jedoch an einer Hochschule eingeschrieben ist, zahlt für ein NRW-Semesterticket lediglich um die 170 Euro – und kann damit sechs Monate lang fahren. „In dieser Größenordnung sollte sich auch das Azubi-Ticket bewegen“, fordert Wiese. Die NGG Detmold-Paderborn ruft Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) nun zu Nachverhandlungen mit den Verkehrsbetrieben auf. Notfalls müssten zusätzliche Haushaltsmittel aufgebracht werden. Armin Wiese: „Mobilität ist zu einer entscheidenden Frage für Berufsanfänger geworden. Das darf nicht am Geld scheitern.“

Foto: NGG-Region Detmold-Paderborn

Sport
Dienstag, 20. August 2019 09:54 Uhr
Auf und ab mit dem Mountainbike ´- Jugendtreff Höxter bietet ab September wieder regelmäßig Mountainbiketouren an
Sonntag, 18. August 2019 07:30 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (r). Wie man eine Bewegungsförderung für ältere Menschen in den Sport integrieren kann, lernen Übungsleiter mit C-Lizenz in einer Fortbildung des Kreissportbundes Höxter am 3. und 4. Oktober in Brakel. Anmeldungen hierzu nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen entgegen.

Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Sitz- und Fahrgesellschaft. Das „aktive Erleben“ und der Transfer zu einem „persönlichen bewegungsfreudigen Alltag“ ist die Basisidee dieser ÜL-C Fortbildung. Der Workshop mit 15 Lerneinheiten beinhaltet folgende Elemente: Vorstellen einzelner Bewegungsbausteine, Beobachtungsschwerpunkt der Praxis sind die „Individuelle Gestaltungsfähigkeit“ und das „aktive ausprobieren“ in der Gruppe, Gesundheitsdefinition und Gesundheitsförderung für Ältere sowie der Strukturwandel des Alters.

Foto: Symbolbild

Freitag, 09. August 2019 11:35 Uhr

Höxter (r). Acht Spieler aus fünf Tennisvereinen waren angetreten, um einen (Wander-)Pokal zu gewinnen: Der „Goldcup“ wird dieses Jahr zum fünften Mal ausgetragen. Mit dabei sind Aktive vom TC Bödexen, TC Lüchtringen, TC Schwarz-Gelb Holzminden und FC Eintracht Polle sowie vom TV Rot-Weiß Höxter. Heute, Samstag, stehen ab 12 Uhr die Halbfinalspiele auf der Vereinslage des TV Höxter „Im Brückfeld“ an, ab 15 Uhr folgen dann die Endspiele um den Turniersieg und den dritten Platz.

Mit dabei sind Steffen Lauritis (Holzminden), der sich in der Vorrunde gegen Lukas Alteköster (Höxter) durchgesetzt hat und Marco Lühning (Bödexen), der sich knapp gegen Vorjahressieger Sören Winsmann (Polle) behaupten konnte, sowie Florian Bruns (Polle), der gegen Dennis Sertschuk die Oberhand behielt. Außerdem Thorsten Stein (Höxter) oder Mirko Senger (Bödexen) - die beiden spielen Ihre Vorrundenbegegnung am Freitagabend ab 19 Uhr in Höxter. Die Halbfinalpaarungen lauten Senger oder Stein Stein gegen Bruns sowie Lühning gegen Lauritis.

„Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, es wird sicher tolles Tennis geboten“, ist sich Dr. Knut Langer, Vorsitzender des TV RW Höxter, sicher. „Natürlich wird auch für das leibliche Wohl der Gäste und Aktiven gesorgt sein.“

Foto: Symbolbild

Panorama
Freitag, 05. Juli 2019 09:39 Uhr
Asklepios unterstützt deutsche Olympia-Hoffnungsträger
Donnerstag, 27. Juni 2019 11:14 Uhr

Borgentreich (red) Zum schon traditionellen Sommerfest lädt die BSG Borgentreich ihre Mitglieder und Reha-Sportler für Freitag, 28. Juni, ab 19.00 Uhr ein. Erstmalig in diesem Jahr findet die Feier in der Grillhütte der Feuerwehr in Peckelsheim (Zufahrt „Am neuen Teich“) statt. BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich: „Wir haben uns wieder auf Unterhaltung, gute Verpflegung und nette Gespräche vorbereitet.“ Für die, die nicht selbst fahren können oder wollen, ist ein kostenloser Bus-Zubringerdienst eingerichtet: Der Bus fährt um 18.30 Uhr am ZOB Borgentreich ab und hält auf der Strecke noch an der Schützenhalle und in Eissen. Die Rückfahrt ist für 22.30 Uhr vorgesehen.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das noch unter Telefon 05643/1486 nachholen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 23. Juni 2019 07:00 Uhr

Lemgo/Höxter (r). Am 27. Juni 2019 lädt die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe alle ein, die sich für ein Studium interessieren oder bereits an der Hochschule studieren und weitere Informationen suchen: zu Studiengängen in Lemgo, Detmold und Höxter, zur Studienfinanzierung und besonderen Förderprogrammen der TH OWL.

Wer im Wintersemester 2019/2020 sein Studium an der Technischen Hochschule OWL starten möchte, kann sich bis zum 15. Juli dafür bewerben. Zweieinhalb Wochen vor dem Ende dieser Frist lädt die TH OWL zum „Langen Abend der Studienberatung“ und erstmalig auch „Studienfinanzierung“ nach Lemgo ein. Im Foyer des Hauptgebäudes (Campusallee 12) erwartet die Besucherinnen und Besucher von 17 bis 20 Uhr ein breites Angebot: Die Zentrale Studienberatung informiert und berät über die 50 Studiengänge, die in Lemgo, Detmold und Höxter angeboten werden. Die Studieninteressierten können das Team mit Fragen von der Zulassung über Praktika bis zur Studienfinanzierung löchern. Das Team des Talentscouting OWL und die Agentur für Arbeit Detmold stehen ebenfalls für Fragen bereit. Das Immatrikulationsamt bietet an diesem Abend die Möglichkeit, sich direkt vor Ort für einen Studiengang zu bewerben.

Der Career Service der TH OWL stellt ebenfalls sein Angebot vor: Von der Hilfe bei der Karriereplanung bis zum Bewerbungscoaching unterstützt er Studierende beim Übergang aus der Hochschule in die Berufstätigkeit. Auch wer schon an der TH OWL studiert, ist eingeladen, sich an diesem Abend beim Career Service zu informieren. Zu Fördermöglichkeiten durch Stipendienstehen die Teams von neun Förderprogrammen Rede und Antwort und das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Bielefeld informiert zum Thema BAföG.

„Mit dem Langen Abend der Studienberatung und Studienfinanzierung bieten wir ein breites und trotzdem gebündeltes Beratungsangebot. Damit ermöglichen wir es vor allem auch den Kurzentschlossenen, sich noch für das kommende Wintersemester umfassend informieren und beraten zu lassen, um sich anschließend fristgerecht zu bewerben und einzuschreiben“, sagt Hanna Lohau, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Das Studienangebot der TH OWL reicht von Ingenieurwissenschaften über gestalterische Fächer bis hin zu Wirtschaftswissenschaften. Erstmalig zum Wintersemester 2019/2020 angeboten wird der Bachelor-Studiengang Energiemanagement und industrielle Klimaschutztechnologie.

Weitere Informationen zum Studium an der TH OWL: www.th-owl.de/studium

Foto: Symbolbild

 

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

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