Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 19. November 2018 16:10 Uhr
Ladies sammeln Spenden auf dem Holzmindener Weihnachtsmarkt
Montag, 19. November 2018 15:29 Uhr

Corvey (red). „Das UNESCO Welterbe so stimmungsvoll geschmückt zu sehen, ist schon ein besonderes Erlebnis. Fast wie im Märchen“, freut sich Viktor V. Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey. Die beiden Rentiere Grilli und Blitzi sind absolut derselben Meinung. Deswegen legen sie auf dem Weg zum Weihnachtmann mit ihrem Schlitten beim Adventszauber Corvey eine dreitägige Rast ein und genießen die bewundernden Blicke der Besucher. Pünktlich zum ersten Advent, vom 30. November bis 2. Dezember, öffnet der Herzog Schloss Corvey zum zweiten Mal für den großen Adventszauber. 

„Ich bin sehr stolz, wenn ich von den Besuchern höre, wie schön es hier ist und dass sie den vielfältigen Mix der Aussteller schätzen“, erzählt der Schlossherr. Puppendoktor Christian Schneider ist einer der Aussteller: „Ich habe viele Ersatzteile dabei und verarzte an Ort und Stelle Puppen, Plüschtiere oder Marionetten. Dabei darf man mir auch zuschauen.“ Für aufwendigere „OPs“ nimmt er die Patienten mit in seine Werkstatt. „Den Puppenmuttis sage ich dann immer, der Patient muss ins Krankenhaus.“

Philip Meyer bietet an seinem Stand frisch gepresste Manufaktur-Bio-Öle an. Darunter sind Oliven-, Walnuss- oder Haselnussöl und ganz besondere Würzöle wie Kaffeemandelöl. Großartig als Geschenk: das Weihnachtszeitöl. „Das ist ein mit Orangeade, Vanille, Zimt, Koriander und Ingwer verpresstes Mandelöl“, erklärt der Aussteller. Ob im Schlosshof, im Kreuz-, Geweih- und Äbtegang oder in den Galerieräumen – wunderbare Geschenkideen gibt es an jedem der Stände: Hier sind es edle Plaids und Felldecken, dort tibetische Klangschalen, handgefertigter Schmuck oder kunstvoll gearbeitete Feuerstellen. Eine kulinarische Rarität bringt Ausstellerin Silvia Holl mit, nämlich mit Zimt, Nelken und Anis gewürztes Quittenbrot. „Das ist eine sehr gesunde Süßigkeit, die mehr ins Fruchtige als ins Süße geht“, verspricht Holl, die auch Likör und Gelee aus Bio-Quitten selbst herstellt.

Auch beim Weihnachtsschmuck haben die Besucher die Qual der Wahl: mit Zuckerguss verzierte Lebkuchenhäuschen und Krippenfiguren aus dem Erzgebirge oder lieber spitzbübische Wichtel und die Deko-Schneemännchen, die zu den zarten Weihnachtsengeln hinüberblicken? Und während der eine oder andere noch überlegt, sorgen die Klänge einer Blaskapelle und weihnachtliche Kammermusik für festliche Adventsstimmung.

Adventszauber, Schloss Corvey, Höxter, 30. November bis 2. Dezember 2018. Geöffnet Freitag und Samstag 11 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 19 Uhr. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei, bis 17 Jahre 1 Euro. Informationen: www.gartenfestivals.de oder Telefon 0561/2075730.

Foto: Evergreen

Montag, 19. November 2018 09:46 Uhr

Beverungen (red). „BACK IN BLACK - The Classic Years of AC/DC“ heißt es am 18. Januar 2019 um 20 Uhr in der Stadthalle Beverungen. Und was ist schöner als am Anfang des Jahres mal wieder so richtig abzurocken? Die Garantie dafür bietet seit nunmehr elf Jahren in Beverungen die Band BAROCK. BAROCK werde seit Jahren von Fans aus aller Welt als die beste AC/DC Tribute Band bezeichnet.

So wundert es nicht, dass unter den fast 20.000 Facebook-Anhängern, neben Fans aus Deutschland, auch AC/DC-Begeisterte aus Brasilien, den USA und Argentinien der BAROCK-Seite folgen. Bandleader Eugen Torscher: "BACK IN BLACK hat den Rock`n´Roll für immer konserviert und zu einem festen Genre gemacht." Darüber hinaus wird es auch die Klassiker der rauen 70er geben - Songs, die AC/DC live schon lange nicht mehr oder niemals live gespielt haben. Und natürlich sind auch wieder die AC/DC-Hits, die Glocke und die Kanonen mit dabei. Wenn "T.N.T. oder "Highway to Hell" die Halle beben lassen, dann werden die Musiker von allen Fans - und das waren beim letzten Mal mehr als 1.500 - lauthals unterstützt.

Dann läuft die Soundanlage auf Maximum und die Bässe bringen den ganzen Körper zum Beben. Wer noch nie dabei war, hat wirklich etwas verpasst. Selbst Fans, die AC/DC mehrfach live gesehen haben, schwärmen von der perfekten Show, die BAROCK täuschend echt präsentiert. Karten für das Konzert sind im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen. Stehplatz-Karten inkl. Gebühren: kosten 23,00 Euro (ermäßigt 18,00 Euro) und an der Abendkasse 26,00 Euro (ermäßigt 21,00 Euro).

Foto: Jana Breternitz

Montag, 19. November 2018 09:42 Uhr

Beverungen (TKu). Es war der zweite große Auftritt der Prinzenpaare des Carnevalsvereins Weserbrücke e.V. (CVWB) vor großem Publikum: Die neuen Tollitäten Linda, die geheimnisvolle Kecke (Linda Block) und Berni, der schwungvolle Jecke (Berni Scheele) sowie das Kinderprinzenpaar Jule, die Zauberhafte (Jule Giefers) und Janne, der Fabelhafte (Janne Piljug) haben die große Eröffnungsfeier des CVWB in der Stadthalle gerockt. Als Stargast war die Kabarettistin Martina Gorden in ihrer Rolle als Hildegard Brömmelstrote zu Gast. Nach dem Elften im Elften gehört die große Eröffnungsfeier zum traditionellen festen Programm des CVWB. Damit wird die „fünfte Jahreszeit“ mit karnevalistischer Musik, Schunkelrunden sowie Tanz und Comedy eingeleitet. Unter dem Motto „Ganoven, Diebe, scharfe Mädchen: die Unterwelt im Weserstädtchen“ und mit donnerndem „Weserbrücke HELAU“ marschierten die Mitglieder des Carnevalsvereins Weserbrücke e.V. in den Saal der Beverunger Stadthalle ein.

Danach legten sie auch schon los mit ihrem Programm. Die Tanzgarden stellten ihr Können beim Tanzen unter Beweis und zeigten, was für neue Choreografien sie gelernt haben. Zwischendrin wurden die neuen Prinzenpaare in Versform vorgestellt. Durch das Programm führte Sitzungspräsident Philipp Driehorst. Prinzessin Linda und Prinz Berni erhielten von ihren Freunden ein ganz besonderes Geschenk, sie wurden von ihren Freunden mit Geschenken bedacht, darunter war auch ein Portrait der Prinzessin. Das neue Tanzmariechen Madlen Heidebrecht glänzte solo mit einer akrobatischen Darbietung. Ebenfalls ein Hingucker war das Tanzpaar-Duo Emeli Popp und Vivian Gessert. Sie legten, dank ihrer bestens trainierten Beinmuskeln, eindrucksvolle Tanzeinlagen aufs Parkett mit Radschlag und Spagat. Ebenfalls viel Applaus für ihr tänzerisches Können erhielt die Juniorengarde des CVWB.

Die Lacher des Abends zog aber vor allem die Kabarettistin Martina Gorden, alias Hildegard Brömmelstrote, auf sich. Im perfekten „altbackenem“ Bayern-Look, mit gestrickter Trachtenweste mit Rosen darauf, Stützstrümpfen an den Beinen, Dutt auf dem Kopf, hinreißender Hornbrille auf der Nase und typisch passender Handtasche dazu am Arm kam sie herein gestampft und sorgte für viel Spaß und Lacher unter den Närrinnen und Narren im Saal. Sie trat bereits häufig auf diversen Karnevalsfeiern auf und war auch schon des öfteren im Fernsehen zu sehen. In ihrer Büttenrede ging es um das Übliche im Leben: Reisen, Männer und die Ehe. Letzteres schlachtete sie von vorne bis hinten aus. Am Ende „verlobte“ sie sie mich dem Nieheimer Karnevalspräsidenten Josef Schunicht zu dem Schlagerlied „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg. Das Lied hatte sie dazu extra umgedichtet. Nach dem Büttenabend feierten und tanzten die Besucher der Eröffnungsfeier noch bis spät in die Nacht. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Discjockey „Alex B.“.

Fotos: Florian Rauscher

Montag, 19. November 2018 07:36 Uhr

Höxter/Nieheim (red). Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat am Montag, 12. November, gemeinsam mit Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl in Bielefeld Förderbescheide über 17,36 Millionen Euro übergeben.

Mit den öffentlichen Mitteln soll in erster Linie das baukulturelle Erbe in vier Kommunen Ostwestfalen-Lippes erhalten und aufgewertet werden. Zudem gefördert wird die weitere Entwicklung der ehemaligen Stadtbibliothek in Bielefeld zu einem Ort für Wissenschaft, Stadtgesellschaft und außerschulische Bildung („WissensWerkStadt“). Der Erhalt und die Umnutzung verknüpfen die historische und stadtbildprägende Bausubstanz mit neuen Themen und schaffen so neue Impulse für die weitere Entwicklung der Innenstädte.

Mittelempfänger sind die Kommunen Höxter, Nieheim, Horn-Bad Meinberg und Lemgo sowie die Stadt Bielefeld und der Kreis Paderborn. Landrat Manfred Müller (Paderborn) nahm den Förderbescheid für das REGIONALE-Management der OWL GmbH entgegen. Die Maßnahmen werden aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms 2018 und des Investitionspaktes zur sozialen Integration im Quartier gefördert. Ministerin Ina Scharrenbach: „Höxter, Nieheim, Horn-Bad Meinberg, Lemgo und Bielefeld gestalten ihren Wandel aktiv. Mit der Sanierung und Revitalisierung von historisch bedeutsamen Gebäuden schaffen sie Orte der Begegnung für das Gemeinschaftsleben. Mit 17,36 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung den Willen zur aktiven Gestaltung der Heimat in Ostwestfalen-Lippe. Die geförderten Projekte werden der Region noch einmal einen Schub nach vorne verleihen. Sie sind positive Leuchttürme, die als Vorbild für weitere Aktivitäten im Hinblick auf die REGIONALE 2022 dienen.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl: „Die Förderung ermöglicht den Städten und Gemeinden, herausragende Projekte mit Vorbildcharakter für ganz Ostwestfalen-Lippe umzusetzen. Das macht sie zu guten Beispielen für Ideen, die von Antragstellern, OWL GmbH und Bezirksregierung gemeinsam in die REGIONALE 2022 eingebracht wurden.“

„Die REGIONALE 2022 ist auf einem guten Weg und gewinnt mehr und mehr an Kontur. Es gibt viele positive Ansätze und Potenzial unter den vorgeschlagenen Projektideen. Eine Aufbruchstimmung ist in OWL deutliche spürbar“, so Paderborns Landrat Manfred Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH.

Im Anschluss an die Übergabe tauschten sich Ministerin und Regierungspräsidentin mit Vertretern des UrbanLand-Boardes aus, dem Entscheidungsgremium der REGIONALE 2022. Hintergrund: Die Projekte aus den Kreisen Höxter und Lippe befinden sich derzeit im Qualifizierungsprozess der REGIONALE. Zudem bekam der Kreis Paderborn öffentliche Mittel für die REGIONALE-Steuerungseinheit überreicht. 

Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Maßnahmen: 

  • Höxter
    Sanierung der Fassade des Tilly-Hauses
    Fördersumme: 313.000 Euro
    Kurzbeschreibung: Im historischen Tilly-Haus in Höxter soll ein Kultur- und Begegnungsort für journalistische und künstlerische Fotografie entstehen – zum Andenken an die international bekannte Fotografin und Pulitzerpreisträgerin Anja Niedringhaus. Mit dem Forum Anja Niedringhaus im Tilly-Haus wird zugleich ein stadtbildprägendes und seit langem leer stehendes Fachwerkgebäude im Herzen der Stadt für Bürger, Kulturinteressierte und Touristen öffentlich zugänglich. Darüber hinaus sollen Wohnungen geschaffen werden. Durch die internationale Anerkennung und weltweite Vernetzung von Anja Niedringhaus, durch ihre Themen und den nach ihr benannten Preis für mutige Fotoreporterinnen ist eine Verknüpfung weit über Höxter und OstwestfalenLippe hinaus gegeben. Das Projekt ermöglicht zum einen, zeitgenössisches Kunst- und Medienschaffen zu präsentieren sowie Themen, Orte und Akteure überregional zu vernetzen. Zum anderen sollen urbane Themen im ländlichen Raum platziert werden, um damit insbesondere auch für Jüngere attraktiv zu sein. Gefördert wird die denkmalgerechte Herrichtung der Fassade des Gebäudes. 

  • Nieheim
    Sanierung und Umnutzung des Denkmals Richterhaus als Ort für generationenumspannende Aktivitäten
    Fördersumme: 1.485 Millionen Euro
    Kurzbeschreibung: Das Baudenkmal Richterhaus befindet sich in zentraler Lage im Stadtkern von Nieheim neben dem Rathaus und der Nicolaikirche. Das Fachwerkhaus von 1701 steht bereits seit geraumer Zeit leer und soll nun unter Erhaltung der wertvollen Bausubstanz einer neuen Nutzung zugeführt werden. Im Gebäude ist die Unterbringung einer Tagespflege sowie von Räumlichkeiten für die offene Jugendarbeit sowie Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt vorgesehen. Als verbindendes Element zwischen den Generationen wird das Thema Mediennutzung eingesetzt. Mit der Inwertsetzung des Richterhauses und der gestalterischen Aufwertung des Vorplatzes wird ein Ort für alle Generationen unter einem Dach im Herzen der Stadt entstehen. Das Gebäude übernimmt künftig die Ankerfunktion für die soziale Integration im Stadtzentrum und trägt darüber hinaus zur Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs bei. Dies ist umso bedeutender, da die Stadt Nieheim als fünftkleinste Gemeinde in NRW aufgrund ihrer Lage sowie ihrer Struktur in besonderer Weise von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen ist.

Foto: Bezirksregierung Detmold

Blaulicht
Montag, 19. November 2018 11:07 Uhr
Randalierer in Bosseborn unterwegs
Montag, 19. November 2018 10:02 Uhr

Borgentreich (red). Gerade im heutigen Zeitalter, in der sich die Kommunikationstechnik ständig verändert und verbessert, ist es wichtig, grundlegende Kenntnisse der zugrunde liegenden Technik und der physikalischen Vorgänge zu haben, um mit dieser Technik sicher umgehen zu können.Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat die Feuerwehr Borgentreich nun einen Funk- und Kartenkundelehrgang in der Stadt Borgentreich erfolgreich absolviert. Da es an größeren Einsatzstellen auch zu entsprechend viel Funkverkehr kommt, ist es von großer Bedeutung, neben den oben genannten Grundlagen auch die Regeln des Sprechfunkverkehrs zu beherrschen und anwenden zu können

Diese beiden Themenkomplexe zu lehren und zu üben ist das Anliegen des Sprechfunklehrgangs. Der 20 Stunden umfassende Sprechfunklehrgang gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil. Im ersten Teil werden die theoretischen Naturgesetze gelehrt, auf denen der Funkverkehr beruht. So stehen zum Beispiel die Unterschiede von Wellenlänge und Amplitude, der Aufbau von Funknetzen und die Gesetzmäßigkeiten von Funkwellen auf dem Lehrplan. Im zweiten Teil werden die Technischen Geräte, vor allem die Funkgeräte des TETRA Netzes vorgestellt und ihre Bedienung geübt.

Auch wird auf das Erkennen und Beheben von Fehlern an den Geräten großer Wert gelegt. Die Bedeutung der digitalen Status-Meldungen, die die Arbeit der Leitstellendisponenten wesentlich vereinfacht, wird erläutert. Nach diesen sehr theoretischen Lehreinheiten wird dann der Sprechfunkverkehr geübt. Dazu bilden die Lehrgangsteilnehmer 2-Mann-Teams, die sich, jeweils ausgestattet mit einem Funkgerät, in der Feuerwache verteilen. Jeder Teilnehmer steht für ein Fahrzeug, welches nun von der Übungsleitung festgelegte simulierte Einsätze abarbeiten muss. Dabei sollen die Teilnehmer den sicheren Umgang mit der Technik sowie das richtige Funken lernen.

Dabei gilt der Grundsatz „So informativ wie möglich, so kurz wie nötig!“, um an größeren Einsatzstellen möglichst wenig Funkverkehr zu erzeugen.

Nicht nur das deutliche Sprechen, auch das sichere Buchstabieren längerer Wörter anhand des deutschen Buchstabieralphabets sind Übungsinhalte, die nach dem Lehrgang jeder Teilnehmer sicher beherrschen sollte. Hat der Teilnehmer diese Prüfungen bestanden, wird ihm eine Sprechfunkberechtigung für den BOS-Funk ausgestellt (BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben).

Erfolgreich waren:

  • OFM Martin Herbold, OFM Michael Herbold, OFM David Bartoldus (Borgentreich), OFM Johann Schabedoth, FM Christian Milleg, FM Erik Schabedoth, FM Tizian Gievers, OFM Daniel Hasprich(Borgholz), OFM David Arendes, FF Nadja Unger, FF Carolin Fleischhacker, FM Philipp Hengst, FM Jan Ischen, FM Nico Engel, FM Robrecht(Bühne), FM Mark Menne, FM Niclas Stickeln (Lütgeneder), FM Marvin Stellpflug, FM Jonas Niggemann, FM Mathias Gajewsk(Manrode), FM Leon Hartung, OFM Marius Pfeiffer, OFM Oliver Scherf, OFM Sebastian Götte, OFM Niklas Hartmann(Natzungen), OFM David Loor(Rösebeck);

Foto: FW Borgentreich

Montag, 19. November 2018 09:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, ehemalige Kollegen treffen und Neues hören über die Entwicklungen in der Polizeibehörde: Das jährliche Treffen der Pensionäre bei der Höxteraner Kreispolizei ist für viele ehemalige Mitarbeiter zur liebgewonnenen Tradition geworden. 37 Ruheständler konnte Behördenleiter Landrat Friedhelm Spieker zum diesjährigen Treffen im Polizeigebäude begrüßen, darunter einige Teilnehmer zum ersten Mal in diesem Rahmen. Zum Beispiel den langjährigen Abteilungsleiter Polizeidirektor a.D. Jürgen Koch, der Ende August in den Ruhestand gegangen ist und an diesem Nachmittag an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Seinen Nachfolger, Polizeidirektor Christian Brenski, konnte Landrat Spieker ebenfalls begrüßen und den Anwesenden vorstellen. Spieker berichtete dabei zufrieden, wie nahtlos der Übergang in der Abteilungsleitung funktioniert habe und dass mit Christian Brenski der Wunschkandidat für Höxter verpflichtet werden konnte. 

Ebenso stellte Spieker den neuen Direktionsleiter Kriminalität, Kriminalrat Karsten Koutsky, vor und erwähnte die zahlreichen weiteren Neuzugänge in der Polizeibehörde. Dabei erinnerte der Landrat daran, dass zuletzt mehr Mitarbeiter die Behörde verlassen hatten als neue eingestellt wurden, dieses Defizit müsse nun abgearbeitet werden. Die Neubesetzungen mit 24 Polizeivollzugsbeamten zum 1. September 2018 seien ein guter Anfang, für das nächste Jahr erwarte er noch mehr. Mit den neuen Kräften sinke das Durchschnittsalter spürbar. Hinzu kommt das Maßnahmenpaket der neuen Landesregierung, das für Höxter weitere neue Regierungsangestellte vorsieht. Entsprechend positiv blickte Friedhelm Spieker in die Zukunft, während er die Ehemaligen zu ein paar gemütlichen Stunden bei Kaffee und Kuchen einlud.

Foto: Polizei

Freitag, 16. November 2018 20:21 Uhr

Höxter (red/TKu). Auf dem Gelände des inzwischen abgerissenen Felsenkellers an der Straße Im Hohen Felde in Höxter ereignete sich am Freitagnachmittag, den 16. November so gegen 15.00 Uhr, ein Brand, dem der ehemalige Schießstand des Schützenvereins Höxter zum Opfer fiel. Das Feuer wurde auf Grund der Rauchentwicklung durch eine Streifenbesatzung der Polizei entdeckt, die die Feuerwehr alarmierte. Das gesamte Gebäude stand sehr schnell in Flammen. Es wurde festgestellt, dass kurz zuvor durch einen 56-Jährigen auf dem Dach Arbeiten mit einem Schweißbrenner durchgeführt wurden. Die eingesetzte Feuerwehr der Stadt Höxter hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald verhindert. Bäume und Sträucher sowie Laub hatten bereits Feuer gefangen.

Um restliche Glutnester zu ersticken, setzten die Feuerwehrleute auch Löschschaum ein. Im Laufe des Einsatzes kam es kurzfristig zu einem Stromausfall im Umfeld der Brandstelle, berichtet die Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren unter der Leitung des Leiters der Feuerwehr Höxter, Jürgen Schmits, die Feuerwehren aus Höxter, Albaxen, Brenkhausen, Lüchtringen sowie aus Stahle. Der Schießstand war bereits seit Jahrzehnten nicht mehr in Betrieb und total verwahrlost.

Die Geschichte des Schießstandes: Der Schießstand wurde Anfang der 50er Jahre in Eigenleistung errichtet. Als Baumaterial nutzten die Schützen das Holz der alten Baracken für die Flüchtlinge aus den Ostgebieten, berichtet das Höxteraner Schützenmitglied Ulrich Drüke. 1955 ist das Schützenhaus wieder vollständig aufgebaut und in einen würdigen Zustand versetzt worden. Der Stand verfügte über vier Schießbahnen für 50 und 100 Meter Kleinkaliber sowie fünf Stände Luftgewehr. Er war wegen seiner Eigenschaften über die Region hinaus bei den Schützen bekannt und wurde häufig für Wettkämpfe genutzt.

Mehrmals die Woche fanden hier Treffen der Schützen statt, entweder zum Schießen oder aus Geselligkeit, erklärt Ulrich Drüke. Bis 1973 habe dort „Vollbetrieb“ geherrscht, dann wurde jedoch neben dem Stand ein Wohnhaus gebaut. Die neuen Anlieger hatten sich über den Lärm, der vom Schützenhaus ausgegangen ist, beschwert. Bis zur Wiederaufnahme im Jahr 1975 sei das Schießen daher eingestellt gewesen, berichtet Ulrich Drüke. Ein bestimmter Dezibel-Grenzwert durfte von da an nicht mehr überschritten werden, was dazu geführt habe, das einige Maßnahmen ergriffen werden mussten, um die Lautstärke zu reduzieren. Damit es künftig nicht so laut nach außen schallte, haben die Schützen selber einen Schallschutztunnel an der Schießbahn errichtet. Die Schützenmitglieder Karl Arbeiter und Heinz Gocke haben an diesem Bauvorhaben die Hauptlast in Eigenleistung geschultert, berichtet Ulrich Drüke.

Weil der Schallkanal aber nach allen Seiten mit Schallschutz ausgekleidet und deshalb sehr niedrig war, ist es für größere Schützen schwieriger gewesen, zu schießen, berichtet Schießleiter Wolfgang Funck vom Schützenverein Höxter. Der Schallschutz hing bis zum heutigen Brand von der Decke. Nachdem der Schießstand am Felsenkeller nicht mehr den modernen Anforderungen entsprach, erwarb der Schützenverein Mitte der 80er Jahre ein großes Grundstück in Höxter-Corvey, Am Hafen. Von 1996 bis 2000 erbaute der Schützenverein mit vielen freiwilligen Helfern eines der modernsten Schießsportzentren im Bezirk Süd-Ost-Westfalen in Eigenleistung. Der alte Schießstand Im Hohen Felde wurde danach nicht wieder in Betrieb genommen. Er verwahrloste mit den Jahren immer mehr, dass es gefährlich wurde, ihn zu betreten.

Schießstand

Hier haben wir noch ein Video vom gestrigen Brand des alten Schießstandes https://xn--hxter-news-ecb.de/blaulicht/2910-alter-schie%C3%9Fstand-des-sch%C3%BCtzenvereins-in-h%C3%B6xter-f%C3%A4llt-brand-zum-opfer

Gepostet von Höxter News - www.hoexter-news.de am Samstag, 17. November 2018

Freitag, 16. November 2018 12:31 Uhr

Höxter/Holzminden (red). Das auf den Bildern zu erkennende Pärchen wurde dabei aufgezeichnet, wie es bereits am 20. September den Elektronikfachhandel `Expert` in Holzminden und am 22. September 2018 den `Expert-Markt` in Stadthagen betritt. Im `Expert-Markt` Holzminden entwenden die beiden am ein Notebook und am 22. September 2018 versuchen sie im `Expert-Markt` Stadthagen einen Fotoapparat zu entwenden. Ebenfalls am 20. September 2018 begeht das Pärchen einen Diebstahl im `Expert-Markt` Höxter. Hierbei erbeuten sie hochwertige Kopfhörer und Lautsprecher. Zur Tat in Höxter liegen leider keine Fotos vor. Nachdem das Gaunerpärchen den `Expert`- Markt Stadthagen am 22.09.2018 verlassen hatte, konnte beobachtet werden, dass es mit einem grünen Ford Focus mit HER-Kennzeichen davongefahren ist. Wer kann Angaben zu den beiden Personen oder zu dem Pkw machen ? Hinweise an die Polizei Holzminden unter 05531/9580 oder an die Polizei Höxter unter 05271/9620.

Foto: Polizei

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Politik
Mittwoch, 14. November 2018 06:15 Uhr
Frauen dürfen nicht nur wählen, sondern auch gewählt werden - Frauen Union will Frauen bestärken Politik zu machen und Führungspositionen zu übernehmen
Mittwoch, 07. November 2018 07:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Durch Trockenheit in ihrer Existenz gefährdete Landwirtschaftsbetriebe können ab dem 8. November 2018 bei der Landwirtschaftskammer Anträge auf finanzielle Unterstützung einreichen. Das Landeskabinett hat am Dienstag die Förderrichtlinie zur Umsetzung der Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern verabschiedet und damit den Weg zur Antragstellung frei gemacht. Am 9. Oktober 2018 hatte das Landeskabinett bereits der Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern zugestimmt. Auf Grundlage der Förderrichtlinie kann die Landwirtschaftskammer nunmehr denjenigen, die sich bereits registriert haben, die Formulare zur Beantragung von Entschädigungen zuleiten. Rund 700 Betriebe haben sich bisher bei der Landwirtschaftskammer registriert. Anträge können bis zum 14. Dezember bei den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gestellt werden.

"Mit der Förderrichtlinie sind nunmehr alle formellen Voraussetzungen zur Umsetzung und Gewährung der Dürrebeihilfen geschaffen. Betriebe, die in Notlage geraten sind, werden jetzt auch finanzielle Hilfen erhalten", sagte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. Die Hilfen werden zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom Land Nordrhein-Westfalen getragen. Zuständig für die Prüfung der Anträge und die Auszahlung der Dürrehilfen ist der Direktor der Landwirtschaftskammer als Landesbeauftragter. Voraussetzung für eine Hilfsleistung ist, dass von der Dürre betroffene Betriebe Schäden in Höhe von mehr als 30 Prozent der durchschnittlichen Jahreserzeugung aus der Bodenproduktion nachweisen können. In einem weiteren Schritt erfolgt eine Prüfung der Bedürftigkeit für die Hilfe. Schäden in den Betrieben können zu maximal 50 Prozent ausgeglichen werden. Die Hilfen sollen als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Mittwoch, 07. November 2018 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser bittet weiterhin um achtsames und aufmerksames Verhalten in Bezug auf die Afrikanische Schweinepest: "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern." Als Hauptübertragungsquellen der ASP gilt neben den Wildschweinen vor allem das Verhalten von Menschen. So kann der Erreger über Kleidung, Autoreifen oder Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot übertragen werden. 

Ministerin Heinen-Esser ruft abermals die breite Öffentlichkeit – insbesondere Jäger, Förster, Reisende, Fernfahrer, Waldbesucher, Pilzsammler sowie vor allem auch Tierhalter – dazu auf, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in offenen Mülleimern zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten. "Ich unterstütze ausdrücklich den Appell von Bundesministerin Julia Klöckner, auch Pflegekräfte sowie Soldatinnen und Soldaten für die besondere Gefahr der Einschleppung zu sensibilisieren", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Wichtig sei zudem, Funde von toten Wildscheinen unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an nbz@lanuv.nrw.de der Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes zu melden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins.

Per Schreiben hat das Landwirtschaftsministerium explizit die Jägerinnen und Jäger gebeten, auf Hygiene zu achten, keine Jagdreisen insbesondere nach Belgien und andere betroffene Regionen anzubieten und diese zu meiden sowie keine Jagdhunde aus den betroffenen Gebieten einzusetzen. Die Kostenübernahme des Landes für die Trichinenuntersuchung soll auch im Jahr 2019 fortgeführt werden.

Zeitnah soll zudem die – maßgeblich durch Nordrhein-Westfalen angeregte – Änderung von Bundesgesetzen in Kraft treten, konkret das Tiergesundheitsgesetz und das Bundesjagdgesetz, um im Ausbruchsfall schneller handeln zu können. Mit der Änderung wird beispielsweise ermöglicht, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen. 

Um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und die einzuleitenden Maßnahmen abzustimmen, finden fortlaufend Gespräche mit den Bezirksregierungen und Kreisen statt. Ministerin Heinen-Esser hat daneben unter der Leitung des zuständigen Abteilungsleiters eine abteilungsübergreifende Sonder-Arbeitsgruppe einberufen. Die Ministerin und Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann nehmen regelmäßig an den Sitzungen teil.

Als weitere Vorsorgemaßnahme und Anreiz einer vermehrten Bejagung führt das Land derzeit Gespräche, um die Vermarktung von Wildfleisch zu verbessern. "Gastronomie, Handel und Fleischwirtschaft können dazu beitragen, dass das hochwertige und regionale Produkt besser abgesetzt wird", betonte Ministerin Heinen-Esser. 

In den zurückliegenden Monaten wurden in Nordrhein-Westfalen und koordiniert in der gesamten Bundesrepublik eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens haben Bund und Länder ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen zur Verhinderung einer Einschleppung der ASP vereinbart. Unter anderem wurden in Nordrhein-Westfalen Krisenübungen durchgeführt, um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand bestmöglich vorbereitet zu sein. Auch für diesen Fall sieht sich das Umweltministerium gut gerüstet. Eine weitere gemeinsame Krisenübung im Kreis Steinfurt und Kreis Osnabrück wird in Kürze stattfinden.

Wirtschaft
Sonntag, 18. November 2018 06:58 Uhr
Ostwestfalens Industrie wächst etwas langsamer
Sonntag, 18. November 2018 06:49 Uhr

Kreis Höxter (red). Um die Angebote im Kreis Höxter besser kennenzulernen und neue Kooperationen zu schaffen, lädt das Kulturland Kreis Höxter am Dienstag, den 27. November 2018 zur „Netzwerk-Schmiede“, einem branchenübergreifenden Treffen von touristischen Leistungsträgern, klösterlichen Einrichtungen und Regionalpartnern, ein. Die vierte "Netzwerk-Schmiede...dienstags im Kulturland" in diesem Jahr startet um 9:30 Uhr in Brakel-Gehrden. Treffpunkt ist bei Familie Becker (Landhaus Urlaub), die Ferienwohnungen und Landhäuser vermieten. Außerdem steht eine Besichtigung des Hotels Schloss Gehrden mit der Parkanlage auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenfrei. Im Anschluss ist ein gemütlicher Austausch im Restaurant auf Selbstzahlerbasis geplant. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt ist und eine Anmeldung ist bis zum 22. November 2018, per E-Mail katja.krajewski@gfwhoexter.de oder telefonisch 05271 9473 20 erforderlich.

Foto: Grawe / Kulturland Kreis Höxter

Samstag, 17. November 2018 08:44 Uhr

Kreis Höxter (red). „Ich weiß gar nicht, was ich jetzt alles bedenken muss“, „Ich hatte nicht erwartete, dass die Pflege so viel Zeit in Anspruch nimmt“ oder „Ich weiß nicht, wie ich alles unter einen Hut bekommen soll“ sind nur ein Teil der Aussagen von Menschen, die sich plötzlich mit der Pflege von Angehörigen auseinandersetzen müssen. Eine Vielzahl von Fragen will beantwortet und alltägliche Themen neu organisiert werden. Der berufliche Alltag geht meistens parallel dazu ganz normal weiter. Eine große psychische und physische Belastung für immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Verantwortung für die Pflege ihrer Angehörigen übernehmen. Um diesen Balanceakt besser bewältigen zu können, bietet das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL und fundus – Arbeitsgemeinschaft für Berufliche Weiterbildung im Kreis Höxter mit Unterstützung der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter die Vorbereitung zur Betrieblichen Pflegelotsenstelle an.

Anfang November ist das Programm in die zweite Runde gegangen und hat neun neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kreis Höxter auf ihre Stelle als Betriebliche Pflegelotsen vorbereitet. Die Männer und Frauen wurden an zwei Tagen im KHWE – Bildungszentrum Weser-Egge unter anderem in den Bereichen rechtliche und finanzielle Aspekte der Pflege, externe Unterstützungsangebote und in betrieblichen Möglichkeiten für pflegende Angehörige geschult. Das Ziel ist es, für ihre Kolleginnen und Kollegen, die sich mit der Pflege ihrer Angehörigen auseinandersetzen müssen, vertrauensvoller Ansprechpartner und Orientierungshilfe zu sein. Gerrit Fischer vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf für den Kreis Höxter freut sich über die rege Beteiligung. „Die Vorbereitung zur Betrieblichen Pflegelotsenstelle wird sehr gut nachgefragt. Das zeigt, dass für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Kreis Höxter das Thema Vereinbarkeit sehr wichtig ist und sie ihre Beschäftigten in allen Lebenssituationen bestmöglich unterstützen wollen.“ Weitere Termine des erfolgreichen Programms werden im nächsten Jahr folgen. Gefördert wird die Vorbereitung auf die Betrieblichen Pflegelotsenstelle durch das Maßnahmenprogramm LEADER der Europäischen Union, das sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Projekte im ländlichen Raum zu fördern. Für weitere Informationen steht Gerrit Fischer per Telefon.05271-974321 oder per Mail unter gerrit.fischer@gfwhoexter.de zur Verfügung.

Foto: GfW

Sport
Mittwoch, 07. November 2018 07:54 Uhr
Braunschweigische Sparkassenstiftung fördert wiederholt nachhaltig Kinder- und Jugendarbeit sowie Inklusion von Menschen mit Einschränkungen
Montag, 05. November 2018 08:18 Uhr

Boffzen (red). Die Fahrt nach Castrop-Rauxel zu den Westdeutschen Meisterschaften hat sich für die Taekwon Do-Kampfgemeinschaft MTV Boffzen/Fürstenberg richtig gelohnt: Alle sieben Teilnehmer schafften den Sprung auf das Podest! Und sogar Meistertitel waren im Gepäck, als die motivierte Truppe um Trainer Günter Potthast die Heimreise ins Weserbergland angetreten hat.

Celine Schreiber, Namtan Nataporn Na Pattlang, Liv Lohnert, Charline Gollartz, Sven Lohnert, Lukas Keller und Lina Weißfinger wollten nach intensivem Training die Westdeutsche Meisterschaft nutzen, um sich mit anderen Sportler aus ganz NRW zu messen. Das wichtige Turnier war mit 130 Teilnehmern aus 13 Vereinen gut besetzt. Burkhard Ladewig, Präsident Sport vom Nordrhein-Westfälischen Taekwon-Do Verband, begrüßte die Kämpferinnen und Kämpfer in Castrop-Rauxel.

Wie gut die Teilnehmer von der Taekwon Do-Kampfgemeinschaft MTV Boffzen/Fürstenberg aufgestellt sind, zeigte sich gleich zu Beginn der Meisterschaften. Im Synchron Formenlauf setzten sich Liv Lohnert und Lina Weißfinger mit der höchsten Wertung durch und holten den ersten Titel für ihr Team. Weiter ging es mit dem Einzel-Formenlauf (Tul), bei dem Liv und Lina von neun Teilnehmerinnen punktgleich den fünften Platz in der C-Jugend (neunter bis fünfter Kup) erreichten.

Namtan Nataporn Na Pattlang startete in der weiblichen B-Jugend (neunter bis fünfter Kup). Sie konnte die Kampfrichter mit einer guten Leistung überzeugen und belegte den hervorragenden zweiten Platz. Ebenfalls die Vizemeisterschaft holte Lukas Keller in der D-Jugend (neunter bis fünfter Kup) bei acht Konkurrenten. Celine Schreiber besiegte ihre Gegnerin mit 5:0-Kampfrichterstimmen und holte damit den zweiten Titel für die Kampfgemeinschaft Boffzen/Fürstenberg.

Nach dem Formenlauf ging es mit den Freikämpfen weiter. Als erstes musste Lukas Keller auf die Matte und erkämpfte sich in zwei packenden Fights den dritten Platz. Ebenfalls Bronze holten sich mit guten Kämpfen Liv Lonert und Charline Gollartz. Lina Weißfinger erreichte in einer starken Neunergruppe den vierten Platz. Sven Lohnert sicherte sich in der B-Jugend (neunter bis fünfter Kup) aufgrund seiner taktisch hervorragenden Kämpfe die Vizemeisterschaft. Celine Schreiber bezwang im spannenden Finale der A-Jugend ihre Gegnerin mit einem technisch perfekt ausgeführten Tritt zum Kopf und holte sich auch im Kampf den Meistertitel. 

„Wir waren natürlich hoch zufrieden mit diesen super Ergebnissen“, lobte Trainer Günter Potthast seine Kämpferinnen und Kämpfer, die sich mit ihrem Auftritt alle für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert haben. Zur Belohnung gab es einen großen Eisbecher in Castrop-Rauxel, bevor mit Stolz und voller Motivation und Zuversicht für die kommenden Turniere die Heimreise angetreten wurde.

Foto: Privat

Donnerstag, 25. Oktober 2018 09:51 Uhr

Höxter (red). Die VHS organisiert kurzfristig einen Power-Yoga Kurs für alle Bewegungsfreudigen. In Kombination mit Fitnessansätzen werden die Grundübungen des Yoga (Asanas) durchgeführt, aber direkt aufeinander folgend und fließend miteinander verbunden wie bei einer Choreographie. Dabei geht eine Position in die andere über. Die Vorteile dieses Konzeptes sind eine Mischung aus Krafttraining und Stretching, durch die verspannte Muskeln gedehnt und entspannt sowie schwache Muskeln gekräftigt werden. Dabei kommt man ganz schön ins Schwitzen! Bitte Getränke mitbringen. Start ist am Fr 9.11. von 17 bis 18 Uhr, insgesamt 5 Termine, Gebühr 30 € (erm. 15 €), Kurs Nr. I3115. Anmeldung erforderlich unter www.vhs-hoexter.de oder per Telefon: 963 4303.

Panorama
Mittwoch, 14. November 2018 07:15 Uhr
Musikalische Reise von Wien über Finnland bis nach St. Petersburg
Mittwoch, 07. November 2018 09:47 Uhr

Bad Karlshafen (red). Der neue Kalender zur Hafenstadt ist da! Passend zur diesjährigen Wiedereröffnung des Hafens hat der Heimatverein Bad Karlshafen e.V. in Zusammenarbeit mit der Bad Karlshafen GmbH einen Kalender mit historischen Aufnahmen erstellt. Das Leben der Menschen an und mit der Weser ist Thema des Kalenders, der ab sofort an allen Verkaufsstellen erhältlich ist.

Auf jedem Kalenderblatt sind drei Bilder zu 12 unterschiedlichen Themenbereichen zu sehen: das Hochwasser, die Personenschifffahrt, die Weser-Badeanstalt, die Weserbrücken, das Freibad und vieles mehr entdeckt man dort. Anschaulich wird gezeigt, wie die Menschen am und mit dem Wasser gelebt und ihren Alltag darauf abgestimmt haben. Alle Bilder werden näher erläutert und zeitlich eingeordnet. Die konzeptionelle Gestaltung und die Texte haben Andrea Emmel von der Bad Karlshafen GmbH und Christian Schäfer vom Heimatverein Bad Karlshafen erstellt. Die historischen Aufnahmen stammen aus dem umfangreichen Bildarchiv des Heimatvereins. 

Der Kalender im A3-Format kostet 12,90 Euro und ist in der Tourist Information, in der Weser-Therme, im Schreibwarengeschäft Meinhardt und beim Heimatverein Bad Karlshafen e.V. im Antiquariat Schäfer erhältlich. Bilder: Spannende Einblicke in das Leben der Menschen mit und an der Weser erhält man mit dem Kalender 2019 „Carlshafen – Ein Städtename mit Programm“.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Dienstag, 06. November 2018 12:26 Uhr

Paderborn (red). Ein junger Autofahrer ist am Montagmittag vor dem Paderborner Hauptbahnhof in eine Gruppe von Fußgängern gefahren. Dabei wurden zwei Frauen schwer, eine Frau wurde leicht verletzt. Der 19-jährige Fordfahrer hatte gegen 13.28 Uhr den rechten von zwei Geradeausfahrstreifen der Bahnhofstraße in Richtung stadtauswärts befahren. In Höhe des Bahnhofs hatte zeitgleich eine Gruppe von Fußgängern an der dortigen Fußgängerampel bei Rotlicht gewartet. Als die Ampel für den Fahrzeugverkehr auf "rot" wechselte und die Fußgänger "grün" bekamen, betraten mehrere Passanten den Überweg, um in Richtung Bahnhof zu gehen.

Das Lichtzeichen der Ampel wurde von dem jungen Autofahrer offensichtlich zu spät wahrgenommen. Er prallte mit zwei Frauen (22 und 33 Jahre alt) auf der Fahrbahn zusammen. Bei der Kollision wurde die ältere der beiden Fußgängerinnen gegen eine dritte Passantin (21) geschleudert, die dadurch leichte Verletzungen erlitt. Die beiden anderen Frauen wurden nach notärztlicher Erstversorgung mit Rettungswagen in Paderborner Krankenhäuser gebracht. Die leicht verletzte Frau wollte selbständig einen Arzt aufsuchen. Dem Unfallverursacher wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Die Bahnhofstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme stadtauswärts gesperrt.

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

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