Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 23. Januar 2019 11:40 Uhr
Kreis Höxter unterstützt erneut ehrenamtliches Engagement: Neuer Fördertopf für kleinere Kulturprojekte
Mittwoch, 23. Januar 2019 10:37 Uhr

Bödexen (TKu). Die Freude auf das Bödexer Schützenfest vom 22. bis 24. Juni 2019 ist groß: Auf der Jahreshauptversammlung der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Bödexen war nicht nur die Vorfreude auf das bevorstehende Schützenfest groß, die Schützen blickten auch auf ein spannendes Jahr mit vielen erfolgreichen Aktivitäten zurück und es gab Neuwahlen. Die Jahreshauptversammlung gestaltete sich auch in diesem Jahr wieder als eine interessante Veranstaltung. Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Brudermeister Stefan Berens wurde zunächst den verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht. Dazu sprach der neue Präses der Schützenbruderschaft, Pastor Tobias Spittmann, ein Gebet. Neuwahlen standen danach auf der Tagesordnung. Benedikt Meise legte sein Amt als Kassenprüfer nieder. Als sein Nachfolger wurde Florian Schoppmeier gewählt.

Ebenso schied der Kassierer Paul Marx nach vier Jahren aus dem Vorstand aus. Sein Amt übernimmt ab sofort Bernd Bachmann, der einstimmig von der Versammlung gewählt wurde. Für eine weitere Periode werden Oberst Thomas Buch, Verbindungsoffizier Rainer Buch, der 1. Schießmeister Hans-Hermann Rolff sowie der Hausmeister Eugen Raabe ihr Amt bekleiden. Nach den Wahlen äußerte der Oberst seine Vorfreude auf das bevorstehende Schützenfest, das welches vom 22. bis 24. Juni gefeiert wird. Er blickte dabei zufrieden in die Zukunft. Außerdem freute es den Vorstand, dass eine positive Bilanz von zehn Neueintritten zu verzeichnen war. Der 1. Brudermeister Stefan Berens zog ein positives Versammlungsfazit, denn die Versammlung wurde sogar vom ältesten Vereinsmitglied besucht. Der 93-jährige Heinz Warneke aus Höxter war erschienen, um alte Bekannte wieder zu treffen und um zu sehen, wie sich die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Bödexen entwickelt hat.

Foto: Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Bödexen

Mittwoch, 23. Januar 2019 10:00 Uhr

Silberborn (r). Obwohl die diesjährige Klettersaison erst am 2. März beginnt, laufen bereits jetzt jede Menge Vorbereitungen im TreeRock. Im Mittelpunkt steht die Teamfindung der Guides; Herz und Aushängeschild des Abenteuerparks. Sie sind verantwortlich für den reibungslosen Ablauf, die Sicherheit und natürlich die Zufriedenheit der Gäste.

„Wir sind von allem etwas!“, lacht Lilli, Guide seit 2015. „Der Bademeister, der in der Mitte steht und alles im Blick hat, der Motivator, der Tipps gibt, der Entertainer für den Kindergeburtstag und im Notfall natürlich jederzeit Retter und Ersthelfer...“

Jeder Morgen beginnt hier gleich. Parcours öffnen, Elemente abklettern und sicherheitstechnisch kontrollieren. Und trotzdem hält jeder Tag seinen eigenen Höhepunkt bereit. „Und die sind ganz unterschiedlich“, berichtet Lilli. „Wenn der Tag so richtig voll war und dann kommt am Ende jemand zu dir und sagt dir einfach nochmal Vielen Dank – da weiß man, wieso man alles gegeben hat. Oder wenn es in Strömen regnet, man ist nass bis auf die Haut und dann sitzt man mit den anderen Guides in der Hütte und taut gemeinsam langsam wieder auf! Aber mein Lieblingsmoment war in meinem allerersten Sommer: Ich bin hoch in den Parcours und komme an einem kleinen Jungen vorbei und der fragt mich: ‚Darfst du immer klettern?‘ Als ich nicke, guckt er mich groß an und sagt: ‚Das will ich auch werden!!!‘ Ja, vielleicht bin ich deswegen schon so lange dabei...“

Ausführliche Infos zu Jobs und Praktika auf https://www.treerock.de/.cms/188

Die Arbeit als Guide beginnt mit einer sicherheitstechnischen Ausbildung. Vorerfahrung ist nicht nötig. Alle Grundlagen werden hier erlernt. Der Job bietet jede Mange Spaß und Spannung in einem jungen, motivierten Team.

Karolina Eilers | Tel: 0521-32992031 | karolina.eilers@schattenspringer.de

www.treerock.de

Die komplette Stellenausschreibung unter

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Foto: Schattenspringer

Mittwoch, 23. Januar 2019 09:57 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit einer bemerkenswerten Aktion startet die Kommunale Gesundheitskonferenz des Kreises Höxter gemeinsam mit der AOK Nordwest in das neue Jahr. Unter dem Motto „Mein Projekt zum Präventionsgesetz“ bieten sie die Chance, eigene Ideen zur Prävention und Gesundheitsförderung im Kreisgebiet umzusetzen. „Überlegen Sie nicht lange, sondern schreiben Sie uns Ihre Gedanken“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher als Vorsitzender der Gesundheitskonferenz. 

„Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern treten im Laufe des Lebens auf. Menschen können also viel tun, um verschiedene Krankheiten zu vermeiden und ihre Gesundheit zu stärken“, erläutert Dr. Ronald Woltering, Leitender Medizinaldirektor des Kreises Höxter. Schon jetzt werde viel unternommen. „Durch eigene Beobachtung und andere schon jetzt angebotene Programme können gesundheitliche Risiken und Belastungen sowie erste Anzeichen von Krankheiten frühzeitig erkannt werden, noch bevor sich körperliche Beschwerden bemerkbar machen. Das gehört ganz wesentlich zur Prävention“, so Woltering. 

Mit der neuen Aktion will die Gesundheitskonferenz in Zusammenarbeit mit der AOK Nordwest darüber hinaus andere Wege gehen. „Wir wollen ganz bewusst die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter mit ins Boot holen“, sagt Klaus Schumacher, „um ganz individuelle Maßnahmen für die Menschen hier vor Ort anbieten zu können.“ Die Organisatoren setzen darauf, dass aktive Bürger, aber auch Experten aus den Gesundheitsberufen, Vorschläge machen, wie man die Präventionsarbeit noch verbessern kann. „Es muss gelingen, Prävention und Gesundheitsförderung dort anzubieten, wo Menschen den Großteil ihrer Zeit verbringen, wo sie leben, lernen und arbeiten – in der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim“, sagt Hans-Jürgen Nolte von der AOK Nordwest in Höxter. 

Alfred Wiemers, Geschäftsführer der Gesundheitskonferenz, sieht einen Schwerpunkt darin, Unterstützung zu leisten bei der Entwicklung von gesundheitsförderlichen Lebensweisen und vor allem deren Umsetzung im Alltag: „Es geht darum, gesundheitliche Ressourcen zu nutzen und krankmachende Faktoren abzubauen.“ Deshalb sei jede Idee willkommen. Das Spektrum der Möglichkeiten sei aber auch deshalb nahezu unbegrenzt, weil sämtliche Altersgruppen angesprochen werden sollen. „Es gibt entsprechende Fördermittel, um die Vorschläge in die Tat umzusetzen“, erläutert Hans-Jürgen Nolte. Dabei gelte es allerdings, einige Ausschlusskriterien zu beachten. So können zum Beispiel Aktionen zu Werbezwecken, im Rahmen der beruflichen Ausbildung oder Baumaßnahmen nicht gefördert werden. 

„Wer eine gute Idee für eine Präventionsmaßnahme hat, sollte sie einfach auf der dafür eingerichteten Internetseite eingeben. Wir freuen uns über jeden Vorschlag“, ermutigt Klaus Schumacher. Die Kommunale Gesundheitskonferenz und die AOK Nordwest führen gemeinsam eine erste Sichtung durch. Für das weitere Vorgehen, mögliche Änderungen oder Alternativförderungen wird dann mit den Ideengebern Kontakt aufgenommen. Ansprechpartner für Fragen zu der Aktion ist Caroline Fechner vom Kreis Höxter, sie ist zu erreichen unter der E-Mail-Adresse c.fechner@kreis-hoexter.de. Vorschläge für Präventionsmaßnahmen können direkt im Internet eingegeben werden unter: www.kreis-hoexter.de.

Foto: Kreis Höxter

Dienstag, 22. Januar 2019 09:04 Uhr

Ottbergen (TKu). Nach 30 Jahren Führungsarbeit, davon alleine 20 Jahre als Löschgruppenführer, legte Hauptbrandmeister Martin Weskamp auf der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Ottbergen sein Amt nun in jüngere Hände. Nachfolger von Weskamp wurde der Kamerad Pascal Klein. Der Einsatz in der Feuerwehr sei immer sein Jugendtraum gewesen, sagte Martin Weskamp. Der Löschgruppe bleibe er jedoch weiterhin als aktives Mitglied erhalten. Er dankte seinen Kameraden und dem Vorstand und seinem Nachfolger wünschte er alles Gute für seinen weiteren Weg.

Ohne Geschenk ließen ihn seine Kameraden jedoch nicht von dannen ziehen. Die Verabschiedung von Hauptbrandmeister Weskamp und die Neuernennung von Nachfolger Pascal Klein vollzog der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Michael Dierkes. Ihren Dank für den jahrzehntelangen Einsatz von Martin Weskamp sprachen auch die Ortsausschussvorsitzende Eva Müller und der Brandschutz-Sachbearbeiter der Stadt Höxter, Steffen Seibt, aus. Sie gab bekannt, dass die Löschgruppe Ottbergen bis 2021 ein neues Einsatzfahrzeug erhalten soll. Das sei im Brandschutzbedarfsplan so festgeschrieben, erklärt Müller. Diskutiert wurde auch das Platzproblem am derzeitigen Feuerwehrgerätehaus an der Brakeler Straße, insbesondere was die Umkleidesituation betrifft. Eine Lösungsanfrage sei laut Michael Dierkes bereits an die Hochbauabteilung der Stadt Höxter gestellt worden.

Die Wehr ließ das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren, so rückte sie 2018 insgesamt 29 Mal aus. Die Einsätze gliedern sich in 20 Technische Hilfeleistungen, vier Brandeinsätze, eine Brandsicherheitswache und vier Fehlalarme. Unvergessen davon bleibt der stundenlange Einsatz, bei dem eine Schlammlawine den Ortskern von Ottbergen heimgesucht hatte. Hauptbrandmeister Martin Weskamp bezeichnete das vergangene Jahr als sehr ereignisreich. Ehrungen und Beförderungen nahmen anschließend der stellvertretende Wehrleiter Michael Dierkes mit dem Sachbearbeiter für Feuerschutz, Steffen Seibt, und dem Zugführer Franz-Josef Potthast vor. Für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Josef Schlüter mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen den Landes in Gold ausgezeichnet. Das Sonderabzeichen des Verbandes der Feuerwehren in Silber für 40 Jahre Feuerwehrdienst erhielten Martin Weskamp und Wilhelm Stieve in Abwesenheit. Das Sonderabzeichen in Gold für 50 Jahre Dienstzeit wurde Leopold Müller in Abwesenheit verliehen. Zum Feuerwehrmann befördert wurden die Kameraden Matthias Kruse und Sayed Mosavi. Eine Beförderung zum Unterbrandmeister erhielt Tobias Nutt. Nach bestandenem Gruppenführerlehrgang konnte Pascal Klein nun zum Brandmeister befördert werden. Andreas Groppe erhielt die Beförderung zum Brandinspektor nach bestandenem Zugführer-Lehrgang. Das Leistungsabzeichen in Gold für 25 Teilnahmen an den Wettkämpfen wurde an Josef Scheideler verliehen und Silber ging an Julian Breker.

Foto: Robert Warneke

Blaulicht
Dienstag, 22. Januar 2019 16:08 Uhr
Bislang keine Hinweise auf Brandstiftung
Dienstag, 22. Januar 2019 15:33 Uhr

Höxter (red). In Höxter ist am Montag, 21. Januar, eine Fußgängerin von einem Auto angefahren und verletzt worden. Der Verursacher flüchtete allerdings, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Der Unfall ereignete sich um 10:12 Uhr an der Kreuzung Nicolaistraße/Corbiestraße in der Höxteraner Innenstadt. Die Fußgängerin wollte die Corbiestraße in Richtung Marktstraße überqueren. Als sie bereits auf der Fahrbahn war, kam es zum Zusammenstoß mit einem Fahrzeug, das aus der Nicolaistraße kam und nach links in die Corbiestraße einbog. Durch den Zusammenstoß stürzte die Fußgängerin und verletzte sich, so dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Unfallfahrer setzte seine Fahrt in Richtung Corveyer Allee fort, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern oder "Erste Hilfe" zu leisten. Zeugen beobachteten den Vorfall und kamen der verletzten Frau zur Hilfe. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen silbernen Kleinwagen, vermutlich Opel Corsa, neueres Modell, handeln. Auch Teile des Kennzeichens, das mit den Buchstaben HX beginnen soll, konnten abgelesen werden. Eine unmittelbar erfolgte Fahndung im Nahbereich verlief ohne Ergebnis, weshalb die Polizei in Höxter um weitere Hinweise unter der Telefonnummer 05271/9620 bittet.

Dienstag, 22. Januar 2019 07:10 Uhr

Kreis Höxter (red). In den letzten Wochen ereigneten sich im Kreis Höxter mehrere Verkehrsunfälle an Fußgängerüberwegen - Anlass für ein paar Hinweise: Das Verhalten von Verkehrsteilnehmern an Fußgängerüberwegen - volkstümlich auch "Zebrastreifen" genannt - ist in § 26 der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Der Fußgängerüberweg soll bestimmten Verkehrsteilnehmern die sichere Überquerung einer Straße ermöglichen. Dazu gehören ausschließlich zu Fuß Gehende, Fahrende von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen. Rad Fahrende genießen keinen Vorrang, es sei denn, sie schieben ihr Rad.

Wie hat sich der Fahrzeugführer zu verhalten? Der Fahrzeugführer hat den oben genannten Verkehrsteilnehmern das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen, wenn diese den Überweg erkennbar benutzen wollen. Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten. Was ist "erkennbarer Benutzungswille"? Eindeutig ist dies gegeben, wenn der Fußgänger rechtwinklig zur Fahrbahn unmittelbar an der Bordsteinkante steht, einen Arm in Gehrichtung ausstreckt und mit dem herannahenden Fahrzeugführer Blickkontakt aufnimmt. Das "Armsignal" wird im Rahmen der Verkehrserziehung den Schülern empfohlen, es ist nicht in der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. Die eindeutigen Fälle sind aber nicht das Problem, sondern die Fälle, in denen man nicht sicher ist, ob ein Überschreiten zu erwarten ist. Daher will der Gesetzgeber, dass der Fahrzeugführer mit "mäßiger Geschwindigkeit" an den Fußgängerüberweg heranfährt, wenn ein Überqueren erkennbar ist. 

Was ist "mäßige Geschwindigkeit"? Mäßige Geschwindigkeit ist in keinem Fall das Heranfahren mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Richtig verhält sich, wer jederzeit ohne Notbremsung gefahrlos noch vor dem Fußgängerüberweg anhalten kann. Je ungünstiger die Verhältnisse sind, z.B. bei Dunkelheit, starkem Regen, die Sicht einschränkende parkende Fahrzeuge, Schnee auf der Fahrbahn, desto aufmerksamer und langsamer fahrend sollte man sich dem Überweg annähern. Was ist noch verboten? Strikt verboten ist das Überholen an Fußgängerüberwegen. Stockt der Verkehr, dürfen Fahrzeuge nicht auf den Überweg fahren, wenn sie auf ihm warten müssten.

Pflichten des Überwegbenutzers Der Überwegbenutzer darf seinen Vorrang nicht erzwingen. Er muss den Fahrzeugverkehr mit Sorgfalt beobachten und darf den Überweg nur benutzen, wenn keine erkennbare Gefährdung droht. Der Überweg sollte zügig überquert werden.

Rechtliche Folgen bei Verstößen Das mit nicht mäßiger Geschwindigkeit heranfahren, obwohl ein Bevorrechtigter den Überweg erkennbar benutzen will oder das nicht Ermöglichen des Überquerens durch einen Berechtigten, ist mit einem Bußgeld von 80 EUR belegt. Zusätzlich wird -1- Punkt im Fahreignungsregister vermerkt. Bei Gefährdungen oder sogar Schädigungen (Unfall) erhöhen sich die Sätze auf 100 bzw. 120 Euro.

Fazit Goldrichtig liegt der Verkehrsteilnehmer, der den ersten Satz der Straßenverkehrsordnung verinnerlicht hat: "Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht."

Foto: Polizei

Dienstag, 22. Januar 2019 07:01 Uhr

Jakobsberg (red). Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Beverungen, Sebastian Ewen, hatte eine Mappe voll mit Ehrungen und Beförderungen, als er ins Feuerwehrgerätehaus Jakobsberg kam. Auf der Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Samstag beförderte er den Löschgruppenführer Nils Hanewinkel zum Brandoberinspektor, dem zweithöchsten Dienstgrad innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr. Der gerade mal 31-Jährige hatte im vergangenen Jahr am Institut der Feuerwehr in Münster den Lehrgang zum Verbandsführer erfolgreich bestanden. Zudem wurden Jan Hanewinkel zum Oberfeuerwehrmann und Jonas Baudis zum Unterbrandmeister befördert.

2018 feierte die Feuerwehr Jakobsberg ihr 80-jähriges Bestehen. An zwei Tagen Anfang Juli begangen sie mit Gästen aus nah und fern ihr rundes Jubiläum. Eine Woche zuvor konnte die Löschgruppe vor heimischen Publikum den Stadtpokal der Gemeinde Beverungen erringen. Klaus Timmermann bereitete die Gruppe an zahlreichen Abenden auf den Wettkampf vor.

In weiteren Stunden übte die Löschgruppe für den Leistungsnachweis. Zwei Gruppen aus dem Höhendorf nahmen an der alljährlichen Prüfung teil. Für die zehnmalige Teilnahme wurde Jonas Baudis geehrt, für die 15-malige Teilnahme Tobias Rose und Patrick Otte. Johannes Wäsche, Klaus Tegethoff und Klaus Timmermann nahmen zum 30. Mal teil, Martin Böker und Reinhard Baudis sogar zum 35. Mal. 

Insgesamt wurde die Löschgruppe Jakobsberg 2018 zu sechs Einsätzen gerufen. Dreimal leisteten die Feuerwehrmänner technische Hilfe und zweimal löschten sie Böschungsbrände. Nils Hanewinkel bedankte sich bei den 25 aktiven Mitgliedern der Feuerwehr.

Auch das Thema Atemschutz hatte wieder einen hohen Stellenwert. Neben dem jährlichen Durchgang in der Belastungsstrecke in Brakel durchliefen einige Atemschutzgeräteträger die Brandsimulationsanlage.

In der auf die Jahresdienstbesprechung folgende Versammlung des Fördervereins der Feuerwehr Jakobsberg galt ein besonderer Dank an Martin Böker. Nach fast zehn Jahren als Kassierer gibt er den Vorstandsposten aus persönlichen Gründen ab. Ihm folgt im Amt Tobias Wieners-Rehermann. „Martin Böker hat die Kasse immer gewissenhaft geführt, bedankte sich Reinhard Baudis, der erste Vorsitzende der Jakobsberger Feuerwehr. 

Ein Präsent von seinen Kameraden erhielt Johannes Wäsche. Er ist seit 25 Jahren ununterbrochen im Vorstand. Als Fähnrich und Gerätewart spielt er eine wichtige Rolle innerhalb der Löschgruppe. Außerdem hält er seit Jahren als Nikolaus auf der Weihnachtsfeier den Kameraden den Spiegel vor.

Foto: Feuerwehr Beverungen

Montag, 21. Januar 2019 09:58 Uhr

Höxter (red). Der Verkehrsdienst der Polizei im Kreis Höxter hat am Sonntag, 20. Januar, Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundestraße 64 zwischen Lütmarser Straße und Stummrigestraße durchgeführt. Hierbei wurde festgestellt, dass von den 877 Fahrzeugen, die diesen innerörtlichen Streckenabschnitt in der Zeit von 11.15 Uhr bis 15.30 Uhr passiert haben, 185 mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Die höchsten gemessenen Geschwindigkeiten betrugen 94 km/h, 93 km/h und zweimal 86 km/h bei erlaubten 50 km/h. Für drei Fahrer bedeuten diese Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Fahrverbot von einem Monat und für den Fahrzeugführer mit der gemessenen Geschwindigkeit von 94 km/h ein Fahrverbot von zwei Monaten. Dieser Fahrer muss auch mit einem Bußgeld von 280 EUR rechnen.

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Politik
Mittwoch, 23. Januar 2019 13:26 Uhr
Weg frei für das Azubi-Ticket in ganz NRW: Heute hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst das Azubi-Ticket für Nordrhein-Westfalen vorgestellt
Sonntag, 20. Januar 2019 12:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit dem 1. Januar 2019 können Kommunen und andere lokale Akteure Anträge im Rahmen der neuen Kommunalrichtlinie stellen. Mit vielen neuen Fördergegenständen schafft die novellierte Richtlinie Anreize für den Klimaschutz vor Ort. „Ich freue mich sehr, dass die Antragstellung nun durch ein neues Online-Portal vereinfacht wurde. So ist es Kommunen vor Ort leichter möglich, die passenden Klimaschutzmaßnahmen zu finden. Als kommunalpolitischer Sprecher ist mir die Einbeziehung der lokalen Akteure bei Klimaschutzaktivitäten ein besonders wichtiges Anliegen. Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, dass auch die lokale Ebene ihren Beitrag zum Klimaschutz leistet. Passgenaue Lösungen vor Ort können viel bewegen“ sagt Christian Haase MdB und kommunalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Aus dem Wahlkreis Höxter – Lippe II wurden insgesamt 64 Projekte gefördert, davon 41 aus dem Höxteraner Teil. In der Stadt Brakel wurden beispielsweise die Straßenbeleuchtungen auf LED umgestellt und in der Orgelstadt Borgentreich erfolgte ebenfalls eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in den Stadteilen Bühne, Körbecke und Rösebeck. Anträge können ab sofort bis zum 31. März 2019 beim Projektträger Jülich gestellt werden. Weitere Informationen können die Kommunen hier abrufen: www.klimaschutz.de/foerderlotse/de.

Samstag, 19. Januar 2019 09:09 Uhr

Höxter (red). Vor dem Hintergrund der am 01.01.2019 in Kraft getretenen neuen Kommunalen Haushaltsverordnung (KommHVO NRW) und die durch diese neue geschaffene Sach- und Rechtslage, die durch die Landesregierung noch nicht abschließend geregelt ist, wird aus Rechtsgründen die abschließende Beratung des Haushaltsplanes der Stadt Höxter voraussichtlich auf die Februarsitzung des Rates verschoben. Die für Montag, den 21.01.2018 und Dienstag, den 22.01.2018 geplanten Sitzungen des Bau- und Grundstücksausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses, die sich ausschließlich mit der Beratung des Haushaltes befassen sollten, werden entsprechend ersatzlos aufgehoben. 

Ursprünglich war vorgesehen, dass der Haushalt in der Novembersitzung eingebracht und in der Dezembersitzung des Rates verabschiedet werden sollte. Dies wäre auf der Basis der alten Gemeindehaushaltsverordnung erfolgt, da eine neue Haushaltsverordnung zu diesem Zeitpunkt noch nicht beschlossen war und die alte Rechtslage Bestand hatte. 

Laut Städte- und Gemeindebund wird es im zuständigen Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sehr zeitnah einen Besprechungstermin geben, in dem es explizit um die Ausführungsbestimmungen und die Anwendungen der neuen Verordnung geht.

Sollte das neue Recht zur Anwendung gelangen, sind auch die hierzu ergehenden Ausführungsbestimmungen abzuwarten und im Rahmen der weiteren Haushaltsplanberatungen zu beachten. Sofern dies der Fall sein sollte, wird die Verwaltung hierfür die notwendige Zeit einplanen müssen um die entsprechenden Erläuterungen zu ergänzen oder neu zu fassen. Darüber hinaus wird sich der Rat voraussichtlich mit den zahlreichen genannten, unbestimmten Rechtsbegriffen befassen und hierzu entsprechende Vorgaben beschließen müssen, bevor das neue Recht dann verbindlich für die Stadt Höxter umgesetzt werden kann, wenn die möglichen Ausführungsbestimmungen des Ministeriums hierzu keine Aussage treffen.

Wirtschaft
Sonntag, 20. Januar 2019 12:18 Uhr
Diabetologe startet im Medizinischen Versorgungszentrum in Höxter
Donnerstag, 17. Januar 2019 08:56 Uhr

Paderborn(Höxter (red). Der Jahresempfang der Wirtschaftsjunioren und des Wirtschaftsclubs Paderborn + Höxter steht am 10. Februar unter besonderen Vorzeichen, denn der Wirtschaftsclub feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Festredner ist im Paderborner Rathaus ab 10:30 Uhr Christoph Plass. Der Unternehmer und Gründer der Unity AG wird in seinem Vortrag über „Führung im Digitalen Wandel“ sprechen. Die Jubiläumrede hält Thomas Sprehe, Vorsitzender des Wirtschaftsclubs. Grußworte kommen von Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und Jeannine Budelmann als Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren NRW. „Der Neujahrsempfang ist eine unserer Highlightveranstaltungen im Jahr. Er bekommt durch das Jubiläum des Wirtschaftsclub einen ganz besonderen Rahmen“, so Christian Hake, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter. Anmeldungen sind für Mitglieder noch bis zum 1. Februar über die Homepage www.wj-pb-hx.de möglich. Nicht-Mitglieder aus dem Unternehmertum werden gebeten, sich per Mail an info@wj-pb-hx.de zu wenden.

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Mittwoch, 16. Januar 2019 18:13 Uhr

Holzminden. Ein Erlebnis-Dinner der ganz besonderen Art bietet die Gastronomie Hellers Krug in Holzminden, wenn kommenden Sonntag, den 20. Januar, Gunnar Deutschmann aus Hannover die größten Hits von Frank Sinatra präsentiert. Eigens für diesen Abend soll im Restaurant eine kleine Bühne installiert werden, auf der der ausgebildete Opernsänger für eine einmalige Swing-Atmosphäre sorgen will. Neben dem Live-Musik-Erlebnis wird die Küche ein extra zusammengestelltes Vier-Gänge-Menü servieren.

„Der Ablauf ist so gedacht, dass zwischen den Gängen Gesangsstücke erfolgen oder auch mal die ein oder andere Anekdote des Künstlers erzählt werden soll“, erklärt Inhaber Carsten Dauer. Dass es immer mal wieder Abende im Restaurant Hellers Krug geben soll, an denen der Unterhaltungswert in den Vordergrund gehoben wird, ist dem Inhaber sehr wichtig. Angefangen habe alles mit den Heinz-Erhardt-Abenden, die sich mittlerweile einer großen Beliebtheit erfreuen, wie Carsten Dauer erzählt. „Seit vier Jahren bieten wir bereits unsere Heinz-Erhardt-Abende an und es dauert selten lange, bis diese restlos ausverkauft sind.“

Wer einmal an einem Erlebnis-Dinner im Restaurant Hellers Krug teilnehmen möchte, hat kommenden Sonntag die Chance dazu. Noch gibt es Karten im Vorverkauf für das Frank-Sinatra-Dinner unter 05531/2001. Begeistern soll neben dem Show-Act  auch das Vier-Gänge-Menü. „Von flambiertem Ziegenkäse als Vorspeise über eine Sellerie-Apfelsuppe, gebratene Maispoulardenbrust und Zweierlei von der Schokolade als Nachspeise, bieten wir noch viele weitere Gaumenfreuden, die auf den Besucher warten“, weiß Carsten Dauer.

Wer sich für einen Heinz-Erhardt-Abend interessiert, sollte sich folgende Termine vormerken: Den 17. Februar, 2. Juni, 22. September und 24. November 2019.

Gewinnspiel

Die Holzminden-News verlost 1X2 Karten für den Frank-Sinatra-Abend am 20. Januar. Einfach eine Mail an redaktion@holzminden-news.de schicken oder auf Facebook unter dem Artikel kommentieren, mit wem Ihr zu dem Erlebnis-Dinner gehen möchtet. Wert pro Karte: 79 Euro für Künstler, Aperitif und vier Gänge. Das Gewinnspiel endet am Samstag, den 19. Januar, um 20 Uhr. Der Gewinner wird von uns privat benachrichtigt.

Fotos: Lutz Borchers/ LB-Entertainment

Sport
Donnerstag, 17. Januar 2019 09:14 Uhr
Zeig deine Emotionen beim Rhythmus des Zumba! Zumba Kurs bei der DJK Brakel startet
Donnerstag, 17. Januar 2019 09:06 Uhr

Ottbergen (red). Der SV Ottbergen-Bruchhausen lädt seine Mitglieder und auch Interessierte fristgerecht zur ordentlichen Jahreshauptversammlung am Samstag, 2. Februar 2018, um 19.00 Uhr in das Bürgerhaus in Ottbergen herzlich ein. Vor dem Versammlungsbeginn wird ein kostenfreier Imbiss gereicht. Neben dem sportlichen Jahresrückblick aus den einzelnen Abteilungen sowie dem Kassen- und Geschäftsbericht stehen die Ehrungen verdienter Mitglieder im Vordergrund. „Wir hoffen auf eine zahlreiche Beteiligung unserer Vereinsmitglieder“, würde sich der 1. Vorsitzende Martin Böhner über eine rege Beteiligung freuen.

Freitag, 11. Januar 2019 06:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit insgesamt 27 Einzelkursen bietet das aktuelle Fortbildungsangebot des Kreissportbundes Höxter eine umfangreiche Bandbreite an Möglichkeiten. Das Info-Blatt ist in diesen Tagen an alle Sportvereine und Übungsleiter verschickt worden, kann in der KSB-Geschäftsstelle im Kreishaus Höxter abgeholt werden und steht zum Download unter www.ksb-hoexter.de zur Verfügung.

Die Aus- und Fortbildung von Jugendlichen über Übungsleitern der Lizenzstufen C und B bis zu den Vorstandsverantwortlichen in Sportvereinen gehört zu den Kernaufgaben eines Kreissportbundes. Als „Dienstleister für die Sportvereine“, so KSB-Vorsitzender Reiner Stuhldreyer, kümmert sich die Geschäftsstelle des Kreissportbundes Höxter nicht nur um Tages- und Wochenendkurse, sondern steht eigentlich in allen Fragen des organisierten Sportbetriebes den Mitgliedsvereinen mit Rat und Tat zur Seite. In enger Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW können die Seminare zu erschwinglichen Gebühren oder teilweise sogar kostenlos angeboten werden.

„Wir kümmern uns nicht nur um die Weiterbildung,“ so KSB-Geschäftsführer Thorsten Schiller, „die Mitarbeiter der Geschäftsstelle helfen den Vereinen auch in allen Fragen und Problemen, wenn es zum Beispiel um öffentliche Zuschüsse für den Sportbetrieb geht.“ Die Geschäftsstelle ist unter Telefon 05271/921 902 oder per Mail unter info@ksb-hoexter.de zu erreichen.

Panorama
Samstag, 19. Januar 2019 09:02 Uhr
Workshop zur bewegten Sprachförderung
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Sonntag, 09. Dezember 2018 11:01 Uhr

Bühne (red). Zum schon traditionellen Adventskonzert laden der Gesangverein „Concordia“ und der Musikverein Bühne für Sonntag, 9. Dezember, um 16 Uhr in die Pfarrkirche St. Vitus in Bühne ein. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für soziale Zwecke gebeten. In der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche wird für etwa 90 Minuten ein adventlicher Liederbogen geboten. Im Wechsel mit einigen besinnlichen Texten erleben die Zuhörer nicht nur traditionelle Stücke, sondern auch moderne Weisen. Seit Wochen proben die beteiligten Musikerinnen und Musiker ganz fleißig, um zum Konzert mit einer Top-Leistung aufwarten zu können. Der Musikverein hat Stücke wie „Swinging Christmas“, „Ave Maria“ oder ein Weihnachtsmedley auf dem Notenpult. Vom Concordia-Chor können sich die Zuhörer auf den „kleinen Trommler“, „Feliz Navidad“ oder - ganz neu einstudiert – auf die deutsche Version des Sister-Act-Hits „I will follow him“ freuen. Wie jedes Jahr wird bei einer Kollekte um Spenden gebeten, die zum größten Teil wieder für soziale Zwecke bestimmt sind. Vor und nach dem Konzert laden die Veranstalter auf dem Vorplatz der Kirche zu einem wärmenden Glühwein ein.

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Montag, 03. Dezember 2018 07:24 Uhr

Bad Karlshafen (red). 2017 startete der Hessische Literaturrat e.V. unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“. Zunächst für einen Monat wurden die Lyrikerin Safiye Can und der Open Mike-Lyrikpreisträger Robert Stripling in ländliche Gegenden Hessens geschickt. Robert Stripling war in Münzenberg im Wetteraukreis. 2018 wurde das Projekt im größeren Format unter dem Titel „Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ fortgesetzt. Für 2 Monate kam Jenifer Becker im Juli und August nach Bad Karlshafen.

Am Freitag, dem 14. Dezember 2018 lesen Jenifer Becker und Robert Stripling neue Texte und berichten im Gespräch mit Harry Oberländer von ihren Erlebnissen und Erfahrungen im ländlichen Raum. Im Anschluß an die Lesung laden wir zu einem Glas Wein ein! Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Musikalisch begleitet wird der Abend am Cembalo von Christian Schäfer.

Jenifer Becker, geboren 1988 in Braunfels, lebt in Offenbach am Main und arbeitet am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Die Schriftstellerin lebte im Juli und August in Bad Karlshafen. Jenifer Beckers erster Roman behandelt u.a. die Geschichte der Hugenotten und soll 2019/2020 voraussichtlich unter dem Titel „Ladys“ bei Hanser Berlin erscheinen.

Robert Stripling, geb. 1989 in Berlin, lebt in Frankfurt am Main. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte. Nach Mitarbeit an Produktionen des „jungenschauspielhannover“ und des „Schauspiel Frankfurt“ folgten Bühnenauftritte mit Texten von Friedhelm Kändler; Soundinstallationen mit Daniela Seel; Solo-Lesungen mit Schlagwerk, 2014 der Lyrikpreis des „Open Mike“. Stripling ist Mitorganisator der Lyriklesereihe „Salon Fluchtentier“ in Frankfurt am Main. Zuletzt veröffentlichte er „Verpasste Hauptwerke“ bei „mikrotext“.

Harry Oberländer , geb. 1950, lebt in Bad Karlshafen. Er ist Herausgeber des Bandes „Parmesan und Partisan“ mit Texten des Kabarettisten Matthias Beltz (Büchergilde Gutenberg, Januar 2019) und Vorstandsmitglied des „Hessischen Literaturrats“.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

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