Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 20. Juni 2021 08:20 Uhr
Kreis Höxter: Keine neuen Infektionen
Samstag, 19. Juni 2021 07:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.089 (+1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.914 (+3) Personen als genesen und 34 (-2) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 7,843 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 0

Borgentreich 0

Brakel 2

Höxter 13

Marienmünster 0

Nieheim 5

Steinheim 2

Warburg 2

Willebadessen 8

Samstag, 19. Juni 2021 06:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Mehr als 50.000 Menschen haben im Kreis Höxter bereits den vollen Impfschutz, das entspricht einer Quote von gut 35 Prozent. Die Impfquote bei den Erstimpfungen im Kreis Höxter steigt beharrlich an und liegt bei fast 60 Prozent. Rund 82.500 Menschen sind somit mindestens einmal geimpft.

Freitag, 18. Juni 2021 08:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.088 (-1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.911 (+10) Personen als genesen und 36 (-11) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 14,26 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 0

Borgentreich 0

Brakel 3

Höxter 13

Marienmünster 0

Nieheim 5

Steinheim 2

Warburg 2

Willebadessen 9

Donnerstag, 17. Juni 2021 08:21 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.089 (+1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.901 (+5) Personen als genesen und 47 (-4) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 18,538 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 1

Borgentreich 1

Brakel 5

Höxter 13

Marienmünster 0

Nieheim 5

Steinheim 2

Warburg 7

Willebadessen 11

Region Aktiv
Sonntag, 20. Juni 2021 15:23 Uhr
So etwas gab es in Bödexen noch nie! - Schützenbruderschaft veranstaltet Autokino statt Schützenfest
Sonntag, 20. Juni 2021 10:44 Uhr

Höxter/Holzminden (TKu). Dem Aktionsbündnis Seebrücke aus Höxter und Holzminden ist der gemeinsame Brückenschlag über die Weser geglückt. Mit mehr als 120 Paaren Schuhe, einem Schlauchboot, Fahnen, Musik und hunderten als Papierboot gefalteten Flyern hat das Bündnis am Samstag auf dem Höxteraner Marktplatz auf die Not der Geflüchteten aufmerksam gemacht. Die ausgelegten Schuhpaare würden die menschlichen Schicksale ein Stück weiter näher nach Höxter transportieren, erklärt eine der Initiatorinnen der Seebrücke Höxter-Holzminden, Christiane Harbort-Ring aus Holzminden. Etwa 25 Demonstrantinnen und Demonstranten haben auf dem Marktplatz gefordert, dass auch der Kreis Höxter ein sicherer Hafen für über das Mittelmeer Geflüchtete wird oder für Menschen wie aus Aufnahmelagern wie dem abgebrannten Moria.

In Holzminden habe sich der Kreistag des Landkreises bereits als „sicherer Hafen“ erklärt, sagt Christiane Harbort-Ring. Das bedeute, dass davon eine symbolische Kraft ausgehe und der Wille, Geflüchtete im Landkreis aufzunehmen. Christiane Harbort-Ring sei froh, das die Bewegung in Höxter so schnell gewachsen ist und etwa 20 Personen dazugestoßen seien. Man sei aber noch in der Findungsphase und wolle sich in naher Zukunft mit allen Aktivistinnen und Aktivisten von beiden Weserseiten bei einem Austausch näher kennenlernen, so Christiane Harbort-Ring. Zu den Rednerinnen dieser Kundgebung gehörte auch Nadja Lang aus Höxter, die das Aktionsbündnis „Seebrücke“ als Vorsitzende in Höxter maßgeblich voran gebracht hat. Auch die Grünen des Kreisverbandes Höxter waren mit Jacky Grabosch und Kristin Launhardt-Petersen vertreten und sprachen bei schönstem Sommerwetter auf dem Marktplatz zu den Zuhörer:innen.

Kristin Launhardt-Petersen ist Mitglied im Kreistag in Höxter und möchte sich dafür einsetzen, dass auch der Kreis Höxter die Selbsterklärung zum „sicheren Hafen“ abgibt. In der Rede von Kristin Launhardt-Petersen machte die Grüne Abgeordnete auf die Not von 70 Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam. Menschenrechte seien nicht verhandelbar, so Launhardt-Petersen. So wie die anderen Aktivistinnen und Aktivisten wünsche auch sie sich eine verstärkte Aufnahme von Geflüchteten anstatt einer Abschottungspolitik. Sie sprach von Chancen für alle Seiten und nannte positive Beispiele von Geflüchteten, die in Deutschland angekommen seien. Nun sei die Politik gefragt, so die Abgeordnete aus dem Kreistag. Musikalisch unterhalten wurden die Marktplatzbesucher zwischen den Reden immer wieder durch Jamy Hörnlein mit Gesang und Gitarrenspiel. Die Mahnwache am Samstag um 11 Uhr war eine Veranstaltung von vielen ähnlichen Veranstaltungen in ganz Deutschland, da am Sonntag, der 20. Juni zum Weltflüchtlingstag erklärt worden ist. Das Motto zum Weltflüchtlingstag lautete also nicht nur auf dem Höxteraner Marktplatz: “Wir klagen an! - Menschenrechte sind #unverhandelbar“.

Fotos: Thomas Kube

Sonntag, 20. Juni 2021 06:45 Uhr

Kreis Höxter/Kreis Paderborn (red). 14 Kirchengemeinden mit 77.000 Christinnen und Christen gehören zum Evangelischen Kirchenkreis Paderborn in den Kreisen Höxter und Paderborn. Jede hat die durch Corona bedingten Kontaktsperren erlebt und ist herausgefordert, mit den Folgen fehlender direkter Begegnung umzugehen. Trotz der gravierenden Auswirkungen auf das gewohnte Gemeindeleben wurden kreative Kräfte freigesetzt und spannende Alternativen entwickelt. „Ich bin dankbar und voller Anerkennung für den Einfallsreichtum und die Durchhaltekraft in den Kirchengemeinden. Durch das gemeinsame Tun der Ehren- und Hauptamtlichen sind Veränderungen der bisherigen gemeindlichen Arbeit auf den Weg gebracht worden, deren Nachhaltigkeit weiterhin in den Blick genommen werden muss“, so der Superintendent des Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff.

Eine Gemeindepfarrerin und ein Gemeindepfarrer geben am Beispiel der evangelischen Kirchengemeinden Altkreis Warburg und Emmer-Nethe Auskunft über ihre Erfahrungen und Hoffnungen in der Corona-Zeit:

Volker Walle aus Brakel ist Gemeindepfarrer in der Christus Kirchengemeinde Emmer-Nethe. Er stellt insbesondere für manche ältere Gemeindemitglieder fest: „Die persönliche Begegnung fehlt vielen.“ Das Fehlen regelmäßiger Treffen von Gruppen und Kreisen im Gemeindehaus, das Ruhen des Kindergottesdienstes und den überwiegend digitalen Kontakt zu den Konfirmanden empfindet er auch persönlich als belastend. Walle fühlt sich in seinem Selbstverständnis als Seelsorger und Pastor getroffen. „Die in der Pandemie gebotenen Kontakteinschränkungen lähmen die gemeindliche Arbeit auf allen Ebenen“, so der Pfarrer. Dennoch: aus dem Nichts wurden im Frühjahr 2020 digitale Angebote entwickelt und ein Youtube-Kanal eingerichtet mit wöchentlichen Andachten. Intensiv genutzt wurde im Sommer 2020 das Angebot von Gottesdiensten im Freien. „Im Mai 2021 haben wir damit wieder gestartet“, teilt Walle mit. Gottesdienste für zuhause auf vier Din A5-Seiten sind seit Jahresbeginn hinzugekommen. Und Mitte Januar starteten auch die Gottesdienste über ZOOM. „Das Angebot über dieses Medium erreicht nicht alle Menschen, die zu präsentischen Gottesdiensten gekommen wären, aber dafür kommen manche neue dazu“, berichtet Volker Walle. Obwohl Präsenz-Gottesdienste inzwischen wieder gefeiert werden, das Angebot der digitalen Teilnahme bleibt erhalten und wird genutzt. Für die Gremienarbeit sieht Walle in den Videokonferenzen zukünftig einen Vorteil angesichts der flächenmäßig ausgedehnten Emmer-Nethe Gemeinde. Sie erspare lange Fahrzeiten. „Vor den Gemeinden liegt viel Arbeit“, so die Einschätzung des Pfarrers, „vor allem eine neue Beziehungsarbeit, in der wir nach den Erfahrungen der Corona-Zeit neue Wege gehen müssen.“

„Ich habe mehr denn je gespürt, wie sehr ich an meinem Beruf die Nähe zu Menschen genieße, leibhaftige Begegnungen brauche“, teilt Patrizia Müller, Pfarrerin in der Kirchengemeinde Altkreis Warburg, ihre Erfahrung in der Corona-Zeit mit. Seelsorge am Telefon - ohne Mimik und Gestik - sei schwerer als im direkten Gespräch. Ihre schmerzhafteste Erinnerung hängt mit einer der ersten „Corona-Beerdigungen“ im Frühjahr 2020 zusammen. Nach dem Abschiednehmen am Grab sagte eine Angehörige zu ihr: „Es tut so weh, dass wir uns nicht umarmen können.“ Das macht die Gemeindepfarrerin bis heute betroffen. „Wir haben alle gemerkt, wie brüchig doch unser Leben ist – und dass sich Leben von einem Tag auf den anderen umkrempeln kann, dass Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist“, so Patrizia Müller. „Gleichzeitig haben wir uns in der Gemeinde viel mehr in Kreativität und Flexibilität geübt“, stellt sie fest. Besonders ältere und internetskeptische Menschen seien über sich hinausgewachsen. Sie könnten jetzt mühelos zum Beispiel mit ZOOM-Konferenzen umgehen. „Neue Formate wurden entwickelt, um miteinander in Kontakt zu bleiben, und dankbar angenommen“, berichtet die Pfarrerin: ZOOM-Gottesdienste und andere Online-Formate, Andachtstüten- und -karten zum Mitnehmen. „Wir üben uns mehr und mehr darin, Plan Bs zu entwickeln – möglicherweise auch wieder über Bord zu werfen – und Plan Cs anzudenken. Und das wird sich vermutlich auch über die Pandemiezeit fortsetzen – um Kirche für andere und mit anderen neu ins Gespräch zu bringen“, macht Patrizia Müller Hoffnung.

Superintendent Volker Neuhoff Gemeindepfarrer Volker Walle

Fotos: Petra Rietz, Heide Welslau, Evangelischer Kirchenkreis Paderborn

Sonntag, 20. Juni 2021 06:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Bewerbungsfrist für den Bodenschutzpreis Nordrhein-Westfalen läuft noch bis zum 16. August 2021. Bewerben können sich alle Akteure, die sich die schonende Aufbereitung und Reaktivierung innerstädtischer Brachflächen zum Ziel gesetzt haben. Ausgelobt wird der Preis vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung.

Der Bodenschutzpreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, soll das Flächenrecycling sowie das öffentliche Bewusstsein für den Schutz des Bodens unterstützen und stärken. Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen einer Feier durch Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am 2. Dezember 2021 in Düsseldorf. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung „Die Aufbereitung industriell vorbelasteter Brachflächen durch Flächenrecycling und Altlastensanierung ist eine wichtige Maßnahme des Flächen- und Umweltschutzes. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung unserer Städte. Dadurch wird die Inanspruchnahme von Flächen im Außenbereich vermindert und Böden und Grundwasser werden vor schädlichen Einträgen geschützt.“, erläutert Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.

Berücksichtigt werden unter anderem modellhafte Strategien zur Entwicklung brach gefallener Areale, Beiträge zur Innenentwicklung und Standortverbesserung sowie die Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutz und Maßnahmen der Klimawandelvorsorge.

Teilnahmevoraussetzungen

Der Landeswettbewerb richtet sich an alle Akteure aus Wirtschaft, Handel, Logistik und Handwerk, an Gemeinden, Gemeindeverbände, Zweckverbände und kommunale Arbeitsgemeinschaften sowie private Kooperationen, Arbeitsgemeinschaften, Partnerschaften, wie zum Beispiel Ingenieur- und Planungsbüros, Architekten, Landschaftsarchitekten, Projektentwickler, Stadtplaner, Grundstückseigentümer, Bauträger und Baufirmen.

Sonntag, 20. Juni 2021 06:00 Uhr

Kreis Höxter (red). In Ostwestfalen, im Raum Senne und Eggegebirge konnte jetzt eine Wölfin mit der Kennung GW1897f durch wiederholten genetischen Nachweis über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg nachgewiesen werden. Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Damit können wir in Ostwestfalen im Bereich der Senne dauerhaft wieder mit einem stationären Wolf rechnen."

Schon zwei Jahre zuvor hatte sich die Wölfin GW1044f im Bereich des Truppenübungsplatzes Senne dauerhaft angesiedelt, worauf mit Wirkung vom 20. Dezember 2018 das "Wolfsgebiet Senne" ausgewiesen wurde. Wölfin GW1044f wurde jedoch seitdem nicht mehr nachgewiesen.

Aufgrund der nunmehr neuen Wölfin GW1897f wird das alte, bestehende "Wolfsgebiet Senne" zum neuen "Wolfsgebiet Senne - Eggegebirge" erweitert. Die neue Abgrenzung umfasst jetzt 1.667 km² Wolfsgebiet und 2.827 km² umgebende Pufferzone.

Dazu der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Ein Wolfsgebiet wird bei einer festen Ansiedlung von Wölfen ausgewiesen, das heißt, wenn ein Wolf über die Dauer von einem halben Jahr mehrfach in einem Gebiet nachgewiesen werden kann. Die Abgrenzungen hat das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) auf der Grundlage fachlicher Kriterien vorgenommen.“

Das neue Wolfsgebiet umfasst insbesondere die Truppenübungsplätze im Bereich Senne, den Naturraum Egge sowie weitere zusammenhängende waldreiche Gebiete und folgende Städte und Gemeinden vollständig oder teilweise (Teilbereiche in Klammern):

  • Kreisfreie Stadt Bielefeld (Teil südwestlich der A 2/B 66)
  • Kreis Gütersloh: Stadt Schloß Holte-Stukenbrock.
  • Kreis Lippe: Städte Detmold, Horn-Bad Meinberg, Lage und
  • Oerlinghausen, Gemeinden Augustdorf und Schlangen.
  • Kreis Paderborn: Städte Bad Lippspringe, Paderborn und Lichtenau, Gemeinden Altenbeken, Borchen und Hövelhof.
  • Kreis Höxter: Städte Bad Driburg, Brakel (Teilbereich westlich der B252), Nieheim (Teilbereich westlich der B252), Steinheim (Teilbereich westlich der B252), Warburg (Teilbereiche westlich der B252 und der L837) und Willebadessen (Teilbereich westlich der B252). Die umliegende "Pufferzone" umfasst die folgenden Städte und Gemeinden vollständig oder teilweise (Teilbereiche in Klammern):
  • Kreis Gütersloh: Städte Gütersloh, Rietberg und Verl.
  • Hochsauerlandkreis: Stadt Marsberg.
  • Kreis Höxter: Städte Beverungen, Borgentreich, Brakel (Teilbereich östlich der B252), Höxter, Marienmünster, Nieheim (Teilbereich östlich der B252), Steinheim (Teilbereich östlich der B252), Warburg (Teilbereiche östlich der B252 und der L837) und Willebadessen (Teilbereich östlich der B252).
  • Kreis Lippe: Städte Bad Salzuflen, Barntrup, Blomberg, Lemgo, Lügde und Schieder-Schwalenberg, Gemeinden Dörentrup, Extertal, Kalletal und Leopoldshöhe.
  • Kreis Paderborn: Städte Bad Wünnenberg, Büren, Delbrück und Salzkotten.
  • Kreisfreie Stadt Bielefeld (Teil nordöstlich der A2/B66).

Bei der jetzigen Neuabgrenzung werden die Stadt Lichtenau und die Gemeinde Borchen im Kreis Paderborn sowie die Stadt Bad Driburg und weitere Teile des Kreises Höxter westlich der B252 (bzw. westlich der L857 und L552 als südliche Verlängerung der B252 in Warburg bis zur Landesgrenze) von der bisherigen Pufferzone in das zukünftige Wolfsgebiet "Senne-Eggegebirge" überführt. Die Stadt Marsberg im Hochsauerlandkreis wird nun als Teil der Pufferzone erstmalig Bestandteil der Förderkulisse.

Blaulicht
Samstag, 19. Juni 2021 07:08 Uhr
Radfahrer kollidiert mit Auto und flüchtet
Freitag, 18. Juni 2021 06:07 Uhr

Borgentreich (red).  Am Montag, 7. Juni, wurde der Polizei eine schwer verletzte Frau gemeldet, die ein Pferd über die L 763 bei Borgentreich-Bühne geführt hatte. Die 49-Jährige aus Beverungen hatte ihr Tier gegen 15.10 Uhr auf der Landstraße aus Richtung Bühne in Richtung Manrode an der Hand geführt. Aufgrund von Fahrzeugverkehr hatte das Pferd gescheut und die Frau in den Graben neben der Straße gezogen. Dabei verletzte sich die Frau und musste mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Pferd verletzte sich nicht.

In dem Zusammenhang bittet die Polizei auf Hinweise auf einen Sattelzug mit grün-weißem Auflieger und ausländischem Kennzeichen, der zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der L 763 von Bühne aus Richtung Manrode unterwegs war. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter nimmt Hinweise unter der Rufnummer 05271/962-0 entgegen.

Mittwoch, 16. Juni 2021 14:09 Uhr

Höxter (r). Auf der B 239 bei Höxter ist es am Freitag, 4. Juni, zu einem riskanten Überholmanöver durch einen Lkw gekommen, der dabei andere Autofahrer gefährdet haben soll. Der Kipplaster mit Anhänger war an dem Freitag nach Fronleichnam gegen 10 Uhr auf der einspurigen Bundesstraße bei Höxter-Fürstenau in Richtung Höxter unterwegs und überholte drei Autos und einen Traktor, obwohl dies nicht erlaubt ist. Auf der zweispurigen Gegenfahrbahn befand sich auf der linken Fahrspur ein Auto, das durch das Überholmanöver des Lkw stark abbremsen und ausweichen musste, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Die Polizei bittet Zeugen, die zu dem Vorfall Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden.

Mittwoch, 16. Juni 2021 07:19 Uhr

Höxter (red). Am Montag sind der Polizei mehrere mutwillige Beschädigungen auf dem Bahnhofsgelände in Höxter-Ottbergen gemeldet worden. Einen Getränkeautomaten, eine Halterung für Prospekte und eine Tür zum Bahnhofsgebäude beschädigten Unbekannte im Zeitraum von Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr, bis Montag, 14. Juni, 13 Uhr. Die Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden.

Mittwoch, 16. Juni 2021 07:04 Uhr

Marienmünster (red). Ein Unbekannter beschädigte am letzten Wochenende mutwillig in Marienmüster-Vörden zwei geparkte Autos. Ein Ford Fiesta und ein VW Polo standen in Parkbuchten an der Berliner Straße zwischen Annetteweg und Am Wiehenbrink. Im Zeitraum zwischen Freitag, 11. Juni, 16 Uhr und Sonntag, 13. Juni, 19 Uhr, wurde an beiden Fahrzeugen der Lack erheblich zerkratzt. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf über 1500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.

Politik
Dienstag, 15. Juni 2021 13:26 Uhr
Juzi ist eine große Bereicherung für die Region - SPD-Ortsverein Höxter besucht Jugendtreff Höxter
Montag, 14. Juni 2021 08:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Freitag das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter beschlossen. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der Union (KPV) und kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Christian Haase: „Die Kommunen sind der Zeit weit voraus: Bereits vor Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter unterstützen die Kommunen mit finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern vor Ort mit flexiblen und guten Angeboten das gesellschaftspolitische Ziel, mit ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangeboten die individuelle Förderung der Kinder zu stärken, die Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen und die Chancengerechtigkeit zu verbessern.

Wir begrüßen, dass sich der Bund weiterhin an den hohen öffentlichen Investitionsausgaben und zudem mit aufwachsenden Festbeträgen auch an den Betriebsausgaben beteiligen wird. Hilfreich ist auch, dass die Frist zum Abruf der Bonusmittel aus dem Konjunkturpaket 2020 um ein Jahr bis Ende 2022 verlängert wird, um den Kommunen mehr Zeit zum Mittelabruf zu geben.

Mit diesem Gesetzesbeschluss macht der Deutsche Bundestag den Weg frei, dass Familien und Kommunen bei dieser gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgabe mehr Planungssicherheit bekommen. Wichtig ist, dass der Rechtsanspruch unter Berücksichtigung der Vielfalt vor Ort umgesetzt wird.

Das SPD-geführte Bundesfamilienministerium hat es versäumt die angestrebte Bund-Länder-Einigung im Vorfeld zu erzielen. Deshalb bleiben erhebliche Risiken bestehen, die auch die eigentliche Zielstellung des Gesetzes gefährden: Die Länder haben sich bisher verweigert, sich klar zu ihrer weiteren finanziellen Beteiligung und vollen Entlastung der Kommunen zu bekennen. Es ist vollkommen unklar, woher das Personal für den Rechtsanspruch kommen soll.

Erhalten die Kommunen keinen finanziellen Ausgleich, drohen entweder den Eltern nicht unwesentliche Gebühren für die Betreuung ihrer Kinder, wodurch die eigentliche Gesetzesintention konterkariert wird, oder eine flächendeckende Anhebung kommunaler Hebesätze auf Grund- und Gewerbesteuer, die unter anderem auch Empfänger staatlicher Transferleistungen erheblich belasten werden und vor Ort zu einer polarisierenden Diskussion gegen Familien führen können.

Die Länder haben es nun in der Hand, ihren Teil für eine schnelle und reibungslose Umsetzung des Rechtsanspruches zu erbringen. Eltern, Wirtschaft und Kommunen werden es ihnen danken.“

Über die KPV: Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) vertritt die Interessen der rund 75.000 Amts- und Mandatsträger der Union.

Montag, 14. Juni 2021 08:41 Uhr

Kreis Höxter (red). BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter haben per Briefwahl mit einer Zustimmung von 90 % Jacqueline Grabosch, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND im Kreis Höxter, als Delegierte zur Bundesdelegiertenkonferenzen (BDK) gewählt. Als Ersatzdelegierte wurden Sebastian Braunst, Claus Dietrich, Jutta Fritzsche, Uta Lücking, Anne Rehrmann und Josef Schlüter bestätigt.

Die Wahl fand im Vorfeld der Bundesdelegiertenkonferenz statt, die vom 11. bis 13. Juni digital durchgeführt wird. Bei diesem Parteitag soll das Wahlprogramm der GRÜNEN für die Bundestagswahl im Herbst beschlossen werden. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir von meinem Kreisverband entgegengebracht wird“, erklärt Jacqueline Grabosch. „Gemeinsam gilt es nun die wichtigsten Schwerpunkte für den Kreis Höxter zu setzen, insbesondere Investitionen in den ländlichen Raum, sowie das Thema der Endlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll ins Wahlprogramm zu bringen. Wir werden ein Programm beschließen, welches die sozialen und ökologischen Herausforderungen nicht gegeneinander ausspielt, sondern sie sinnvoll verbindet und eine gerechte Entlastung beispielsweise durch das Energiegeld zusichert.“

In den vergangenen Wochen haben die GRÜNEN im Kreisverband Höxter in mehreren digitalen Veranstaltungen das Wahlprogramm diskutiert. Die Themen Landwirtschaft, Mobilität, Wirtschaft und Finanzen sowie Bildung standen dabei bislang im Mittelpunkt. „In der Debatte wurde deutlich, dass die grundlegende Richtung des Programms von unseren Mitgliedern unterstützt wird. Es bietet eine umfassende und überzeugende Antwort auf die enormen Herausforderungen unserer Zeit. Konsequenter Klimaschutz durch Ausbau der erneuerbaren Energien, Förderung von klimaneutralen Technologien, Mobilität, die nicht nur auf das Auto setzt, eine ökologische Landwirtschaft und bildungsgerechte Strukturen sind unter anderem als Ziele definiert.

Für kleine Unternehmen sollen fairere Rahmenbedingungen im Wettbewerb geschaffen werden, wir stehen für einen erhöhten Mindestlohn und Tarifbindung, um die Einkommenssituation von Geringverdienenden zu verbessern. Nicht zuletzt wollen wir bäuerlichen Betrieben faire und am Gemeinwohl, Klimaschutz und Tierschutz orientierte Rahmenbedingungen schaffen“, erklären die beiden Kreissprecher*Innen Anne Rehrmann und Josef Schlüter. Die Gleichstellung von akademischer und betrieblicher Ausbildung ist ein weiteres zentrales Anliegen des GRÜNEN Wahlprogramms. Zukünftig soll die Meisterausbildung genauso kostenlos sein wie ein Studium.

Die Veranstaltungsreihe zum GRÜNEN Wahlprogramm soll auch nach der BDK weiter fortgesetzt werden. „Wir werden die Termine öffentlich bekannt machen und Interessierte dazu einladen“, so Ludger Roters, Geschäftsführer des Kreisverbandes. Auf dem umfangreichen Programm der BDK steht auch die Nominierung von Annalena Baerbock und Robert Habeck als Spitzenkandidat*innen und von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin.

„Die harten und oftmals unsachlichen Angriffe im anlaufenden Wahlkampf gegen uns GRÜNE und insbesondere gegen Annalena Baerbock machen vor allem eins deutlich, die Mitbewerber befürchten Stimmenverluste und wollen von ihrer eigenen Ideenarmut ablenken. Annalena Baerbock hat Fehler eingeräumt. Aus diesen Fehlern Skandale zu machen, ist jedoch kleinkariert und schlechter Stil. Wir werden uns im Wahlkampf nicht davon beeindrucken lassen und weiterhin fair und sachbezogen argumentieren. Wir stehen hinter Annalena und werden gemeinsam für unsere GRÜNE Vision für die Zukunft unseres Landes streiten“, so Nik Riesmeier, Bundestagskandidat im hiesigen Wahlkreis.

Neben der Delegation zur BDK wurde noch Anne Rehrmann als Delegierte zum Landesparteirat NRW gewählt, als Ersatzdelegierte fungieren Jutta Fritzsche, Uta Lücking und Johanna Naust. Als Delegierte zum Bezirksrat OWL wurden Uta Lücking und René Scholz gewählt. Ersatzdelegierte sind Jutta Fritzsche, Anne Rehrmann und Eike Spellerberg. Im Rahmen einer Nachfolgewahl wurde Hermann Ludwig als Rechnungsprüfer gewählt.

Wirtschaft
Sonntag, 20. Juni 2021 06:58 Uhr
Startschuss: Mobile SmartFarmOWL bringt digitale Technologien auf den Bauernhof
Sonntag, 20. Juni 2021 05:41 Uhr

Kreis Höxter (red). Boomende Baubranche: Im Kreis Höxter wurden im vergangenen Jahr 246 neue Wohnungen gebaut – in Ein- und Zweifamilienhäusern, in Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU beruft sich hierbei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Danach flossen für den Neubau im Kreis Höxter Investitionen in Höhe von rund 44,7 Millionen Euro. „Der Boom der Branche hält schon seit Jahren an. Und es ist kein Ende in Sicht“, sagt Bezirksvorsitzende Sabine Katzsche-Döring. Die Gewerkschafterin verweist auf einen wachsenden Berg genehmigter, aber noch nicht fertiggestellter Wohnungen, der zu „prall gefüllten Auftragsbüchern“ bei den Unternehmen führe: Nach einer Auswertung des Pestel-Instituts wurden im Kreis zwischen 2011 und 2019 Baugenehmigungen für rund 310 Wohnungen erteilt, die noch gebaut werden müssen. „Es gibt einen regelrechten Stau am Bau.

Maurer, Zimmerleute und Fliesenleger arbeiten am Anschlag, um die Auftragsflut zu bewältigen. Statt Kurzarbeit und Homeoffice heißt es bei ihnen: Überstunden und Wochenendarbeit“, so Katzsche-Döring. Die IG BAU OstwestfalenLippe fordert, die Beschäftigten in der Region an den guten Geschäften der Firmen fair zu beteiligen. In der laufenden Tarifrunde setzt sich die Gewerkschaft für ein Einkommensplus von 5,3 Prozent ein.

Außerdem sollen die sogenannten Wegezeiten, also die langen, meist unbezahlten Fahrzeiten zu den Baustellen, entschädigt werden. Darüber hinaus sollen die Lohnunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung überwunden werden. „Bauleute machen einen unverzichtbaren Job: Sie schaffen dringend benötigten Wohnraum, halten Straßen und Brücken instand, bauen Gleise und errichten Windräder“, betont IG BAUVerhandlungsführer Carsten Burckhardt.

Zugleich habe die Baubranche die Binnenkonjunktur im Corona-Krisenjahr 2020 entscheidend stabilisiert und einen noch stärkeren Einbruch verhindert. „Es ist überfällig, dass die Arbeitgeber diese Leistung anerkennen“, so Burckhardt. Die Beschäftigten erwarteten ein kräftiges Lohn-Plus und einen Ausgleich für die oft stundenlange Pendelei zu den Baustellen – „das ist Zeit, in der sie ihre Familie nicht sehen, um für den Chef unterwegs zu sein“.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im vergangenen Jahr 306.376 neue Wohnungen in Deutschland fertiggestellt – ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurden so viele Wohnungen neu gebaut wie seit 2001 nicht mehr. Die Statistikbehörde geht zudem von bundesweit rund 780.000 genehmigten Wohnungen aus, die erst noch gebaut werden müssen. Dieser sogenannte Bauüberhang habe ein Rekordhoch erreicht. Laut Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) stieg der Umsatz der Branche im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 143 Milliarden Euro. Die Tarifverhandlungen zwischen der IG BAU und den Arbeitgebern gehen am 21. und 22. Juni in Mainz in die zweite Runde.

Foto: IG Bau

Samstag, 19. Juni 2021 08:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Lohn-Plus für Ernährer: Wer im Kreis Höxter Lebensmittel herstellt oder Getränke abfüllt, bekommt deutlich mehr Geld. Um bis zu fünf Prozent steigen die Einkommen in der Branche, teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. „In der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, wie sehr es auf die Ernährungsindustrie ankommt.

Damit Supermarktregale voll bleiben, machen die Beschäftigten in vielen Betrieben Überstunden und Sonderschichten. Für ihre systemrelevante Arbeit erhalten sie nun eine faire Anerkennung“, sagt NGGRegionalchef Thorsten Kleile.

Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Lebensmittelindustrie im Kreis Höxter rund 1.600 Menschen in 66 Betrieben.

In der nordrhein-westfälischen Süßwarenindustrie steigen die Löhne zum Juni um 2,5 Prozent – im kommenden Jahr gibt es ein weiteres Plus von noch einmal 2,5 Prozent, so die NGG. Die Einkommen in der obst- und gemüseverarbeitenden Industrie erhöhen sich ebenfalls um insgesamt fünf Prozent. Beschäftigte in der Milchverarbeitung erhalten rückwirkend zum April 2,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr – und eine steuerfreie Corona-Prämie von 250 Euro. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinisch-Westfälischen Brauereien gibt es eine 750-Euro-Prämie und im kommendem Jahr 2,4 Prozent beim Lohn oben drauf.

„Vom Einkauf der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Logistik – ohne den Einsatz der Beschäftigten in der Ernährungsindustrie wäre die Versorgung der Bevölkerung nicht gesichert. Jetzt wird diese Arbeit deutlich besser bezahlt“, unterstreicht Kleile.

Beschäftigte, die keine Lohnerhöhung bekommen, sollen sich an die Gewerkschaft wenden, so die NGG. Die Ernährungswirtschaft gilt als viertgrößter Industriezweig Deutschlands. In NordrheinWestfalen beschäftigt die Branche laut Arbeitsagentur knapp 150.000 Menschen in 3.300 Betrieben. Zu den Firmen, die an Rhein, Ruhr und Weser produzieren, zählen unter anderem Haribo, Lieken, Nestlé, Lindt, Sinalco, Warsteiner, Diebels, Storck und Dr. Oetker.

Foto: NGG

Sport
Dienstag, 15. Juni 2021 06:20 Uhr
Sportvereine erhalten 1071 Flaschen steriles Handdesinfektionsgel
Sonntag, 30. Mai 2021 07:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag, 25. Mai, weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 2.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Gute Nachrichten für:

  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Die DLRG OG Brakel e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Vereinsheims mit Ausbildungsräumen in Höhe von 41.500 Euro
  • Den Reiterverein Nethegau e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Reithallen in Höhe von 27.185 Euro
  • Den Schießverein Beller e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstands in Höhe von 51.500 Euro
  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Den Bürger-Schützen-Verein Brakel von 1567 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstandes in Höhe von 19.000 Euro

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr

Kreis Höxter (r). Der FC Blau-Weiß Weser würdigt ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohl der Allgemeinheit und gewährt zukünftig allen Inhabern der Ehrenamtskarte zu allen sportlichen Veranstaltungen des Vereins freien Eintritt. Hiermit erfahren z.B. die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, die uneigennützig zu jeder Zeit zur Abwendung von Gefahren bereitstehen, eine Wertschätzung aus dem Bereich, der ebenfalls nur mit ehrenamtlichen Kräften existieren kann.

Panorama
Donnerstag, 17. Juni 2021 12:28 Uhr
Borkenkäferflug hat zwei Wochen später begonnen. Land fördert Waldbauern alleine in diesem Jahr mit 75 Millionen.
Samstag, 05. Juni 2021 10:21 Uhr

Kreis Höxter (red). Etwa 50.000 Bissverletzungen ereignen sich jährlich in Deutschland. Die meisten werden durch Hunde und Katzen aus dem eigenen Haushalt oder der Nachbarschaft verursacht. Betroffen davon sind vor allem Kinder und Jugendliche. Auch wenn die Bisse oberflächlich oft nicht schwerwiegend aussehen, können Krankheitserreger durch die Zähne in die Tiefe getragen worden sein. Insbesondere die spitzen Eckzähne von Katzen begünstigen dies. „Bei Tierbissen besteht ein hohes Infektionsrisiko, das leider häufig unterschätzt wird. Wir empfehlen deshalb dringend allen Betroffenen aus dem Kreis Höxter, bei Bissverletzungen unbedingt den Hausarzt aufzusuchen und die Wunde untersuchen und behandeln zu lassen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Durch Tierbisse können zum Beispiel Wundstarrkrampf, Tollwut, Tularämie oder Leptospirose übertragen werden.

Auch der friedlichste Vierbeiner kann sich mal erschrecken oder bedroht fühlen und deshalb plötzlich zubeißen. Betroffen sind vor allem Kinder, da sie zu plötzlichen Bewegungen neigen, die das Haustier in Schrecken versetzen können. Ungefähr 25 Prozent aller Bisse erleiden Kinder unter sechs Jahren, etwa 34 Prozent im Alter von sechs bis 17 Jahren. Bei jüngeren Kinder dominieren Verletzungen im Kopf-Hals-Bereich, bei älteren sind es die oberen und unteren Extremitäten. Katzenbisse sind zwar seltener als die vom Hund, aber das Infektionsrisiko der Wunde ist deutlich höher. Der Grund dafür liegt im Speichel des Stubentigers. Hier befinden sich ungewöhnliche Erreger, die mit dem Biss in die Wunde gelangen. Das Infektionsrisiko eines Tierbisses liegt im Schnitt zwischen zehn und 20 Prozent, bei dem einer Katze hingegen zwischen 30 und 50 Prozent.

Gerade kleinere Wunden schließen sich schon nach kurzer Zeit wieder und es scheint, es handele sich um eine harmlose, oberflächliche Verletzung. „Auch mit der vermeintlich kleinen Wunde sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen. Denn bleibt der Biss unbehandelt, kann er sich entzünden und schwere und dauerhafte Schäden an Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen verursachen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Wehmhöner. Spätestens beim Auftreten von Rötungen, Schwellungen oder pochenden Schmerzen sollte der Arzt aufgesucht werden. Auch allgemeines Unwohlsein und Fieber können auf eine Infektion hinweisen.

Der Arzt wird dann die Wunde medizinisch versorgen und bei Bedarf ein Antibiotikum verschreiben. Auch die Auffrischung der Tetanusimpfung kann vorgenommen werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, den Impfschutz gegen Tetanus alle zehn Jahre aufzufrischen – nach Verletzungen auch mal früher. „Um den Impfstatus zu überprüfen, ist es gut, den Impfpass gleich in die Praxis mitzunehmen“, sagt Wehmhöner.

Foto: AOK

Montag, 31. Mai 2021 07:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Rauchen ist nach wie vor der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Darauf weist die AOK NordWest anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai hin. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr rund 127.000 Menschen. Dies entspricht 13,3 Prozent aller Todesfälle. „Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben. Und das so früh wie möglich, damit Kinder und Jugendliche im Kreis Höxter idealerweise erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Rauchen ist neben Stress, mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes. Laut Tabakatlas 2020 waren die Patienten in bis zu 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle Raucher. Darmkrebs ist nach Krebsarten der Atemwege die häufigste Krebsart, die durch das Rauchen entstehen kann.

Die Mehrheit der Raucher hat schon mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, in vielen Fällen leider ohne Erfolg. Nach Berichten der WHO ist der Rauchverzicht für viele eine große Herausforderung, insbesondere angesichts der durch die Pandemie verursachten zusätzlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stressfaktoren. Die physische und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. Nur so kann ein "Verzicht" zum "Gewinn" werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. „Doch mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, so Wehmhöner.

Die AOK NordWest engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Präventions- und Behandlungsprogrammen und hilft ihren Versicherten bei der Rückkehr in ein nikotinfreies Leben. Dazu gibt es spezielle Kursangebote vor Ort oder Liveonline-Kurse im Internet. In den Programmen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich endgültig und dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

Menschen im Kreis Höxter mit einer chronisch atemwegsverengenden Lungenerkrankung (COPD) können mit den speziellen Chronikerprogrammen ihrer Krankenkasse zum Beispiel lernen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben einer regelmäßigen ärztlichen Beratung und Koordination der Behandlung gehören auch besondere Schulungen dazu.

Der Gewinn für jeden Verzicht ist groß und sogar schnell zu erzielen, denn Nichtrauchen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt die Herzfrequenz und innerhalb von zwölf Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut auf einen Normalwert laut Aussagen der Deutschen Krebshilfe. Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Durchblutung und die Lungenfunktion. Das Risiko für Schlaganfall und Lungenkrebs kann zwischen zwei und fünf Jahren nach dem Rauchstopp auf das eines Nichtrauchers sinken. „Und Nichtraucher profitieren ebenfalls davon, denn Passivrauchen verursacht grundsätzlich dieselben Erkrankungen!“ sagt Wehmhöner.

Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr

Berlin (red). Seit dem 15. Dezember konnten sich Risikopatienten je drei Schutzmasken auf Kosten des Bundes in den Apotheken abholen. Die vorläufige Bilanz für diese erste Phase der Verteilaktion fällt positiv aus. „Die Aktion hat funktioniert, obwohl die Apotheken praktisch keine Vorbereitungszeit hatten und der Run auf die Masken groß war. Bereits in den ersten sieben Tagen der auf drei Wochen angelegten Verteilaktion wurden rund 84 Prozent aller Nachfragenden versorgt. Das zeigt, wie leistungsfähig und flexibel das System der Vor-Ort-Apotheken ist“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Einschätzung basiert auf einer Umfrage, die im Auftrag der ABDA unter 350 Apothekeninhaber*innen für den Zeitraum 15. bis 22. Dezember 2020 durchgeführt wurde.

Über drei Viertel der teilnehmenden Apothekeninhaber*innen gaben an, in der ersten Woche bereits mehr als 2500 kostenlose Schutzmasken an Berechtigte verteilt zu haben. Zwei Drittel der Befragten beurteilte die Liefersituation für Schutzmasken als gut bis sehr gut.

Overwiening: „Die Maskenverteilung neben dem Tagesgeschäft zu stemmen, war für die Kolleginnen und Kollegen ein großer Kraftakt.“ Rund 48 Prozent der Befragten gaben an, dafür zusätzliche räumliche Vorkehrungen getroffen und zum Beispiel zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet zu haben. Drei von zehn Apotheken haben zusätzliches Personal beschäftigt. 

An Neujahr hat die zweite Phase der Verteilaktion begonnen, bei der die Anspruchsberechtigten von ihrer Krankenkasse Coupons für die Abholung weiterer Schutzmasken in der Apotheke bekommen. Neun von zehn Apothekeninhaber*innen fühlen sich auch dafür gut gerüstet und gehen davon aus, dass sie die Nachfrage bedienen können. Zwei Drittel der Befragten wollen Anspruchsberechtigte auch per Botendienst mit Masken versorgen.

Foto: ABDA

Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

zum Anfang