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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 05. Mai 2021 12:26 Uhr
Kreis Höxter: 20 Neuinfektionen und eine 7-Tages-Inzidenz von 69,2
Mittwoch, 05. Mai 2021 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Weil die Inzidenz langanhaltend und stabil deutlich unter der Grenze von 100 liegt, gelten im Kreis Höxter mehr Freiheiten als in den meisten anderen Regionen in Deutschland, die von den Einschränkungen der sogenannten Bundesnotbremse betroffen sind. Das bedeutet, dass die Menschen auch weiterhin mit Terminvereinbarung in Geschäften einkaufen oder zum Friseur gehen können, ohne einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen zu müssen. 

Somit gelten auch viele der zusätzlichen Lockerungen, die das Land Nordrhein-Westfalen seit dem 3. Mai vollständig geimpften oder genesenen Personen zuspricht, im Kreis Höxter derzeit ohnehin schon für alle Bürgerinnen und Bürger. 

„Ich freue mich sehr, dass wir diese Freiheiten haben. Viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler haben mir berichtet, dass ihre Termine derzeit sehr stark nachgefragt werden“, sagt Landrat Stickeln. Termine können online, telefonisch und auch an der Tür des Geschäfts vereinbart werden. „Nach den enormen Belastungen der letzten Monate bin ich sehr glücklich über diese positiven Impulse für unsere heimische Wirtschaft. Zudem hoffe ich, dass Bund und Land auch für andere Bereiche wie Gastronomie, Hotelgewerbe, Kultur oder Freizeitstätten wie Fitnessstudios in absehbarer Zeit Öffnungsperspektiven ermöglichen.“ Gleichzeitig betont Landrat Stickeln aber auch die Bedeutung von regelmäßigen Schnelltests, um die Coronavirus-Pandemie weiterhin wirksam einzudämmen. „Wir haben im Kreis Höxter ein flächendeckendes Netz von Testmöglichkeiten geschaffen. So können wir dazu beitragen, Infektionen aufzudecken und frühzeitig Ansteckungen zu verhindern.“ 

Damit das öffentliche Leben im Kreis Höxter weiterhin so uneingeschränkt wie möglich stattfinden kann, bittet Landrat Stickeln: „Halten Sie sich weiterhin an die geltenden Regeln. Machen Sie regelmäßig Schnelltests. Wir sind im Kreis Höxter gemeinsam auf einem sehr guten Weg.“

Dienstag, 04. Mai 2021 12:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.693 (+2) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.320 (+2) Personen als genesen und 233 (0) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 140 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 74,153 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 26 (-1)
Beverungen 23 (0)
Borgentreich 17 (0)
Brakel 40 (+1)
Höxter 40 (-1)
Marienmünster 8 (0)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 21 (0)
Warburg 44 (0)
Willebadessen 14 (+1)

Montag, 03. Mai 2021 15:56 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.691 (+3) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.318 (+3) Personen als genesen und 233 (0) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 140 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 74,866 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 27 (+1)
  • Beverungen 23  (-1)
  • Borgentreich 17 (-1)
  • Brakel 39 (0) 
  • Höxter 41 (0)
  • Marienmünster 8 (0)
  • Nieheim 0 (0)  
  • Steinheim 21 (+1)
  • Warburg 44 (0)
  • Willebadessen 13 (0)
Sonntag, 02. Mai 2021 10:59 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.688 (+20) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.315 (+20) Personen als genesen und 233 (-1) Personen als noch aktiv infiziert. Eine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 140 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 77,005 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 26 (-1)
  • Beverungen 24  (+4)
  • Borgentreich 18 (-1)
  • Brakel 39 (+1) 
  • Höxter 41 (-4)
  • Marienmünster 8 (0)
  • Nieheim 0 (0)  
  • Steinheim 20 (+1)
  • Warburg 44 (-1)
  • Willebadessen 13 (0)
Region Aktiv
Mittwoch, 05. Mai 2021 12:17 Uhr
Neuer Zaun für die Minigolfanlage Dreiländereck
Mittwoch, 05. Mai 2021 11:51 Uhr

Höxter (red). Die Musikschule Höxter gründet einen neuen Chor für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Seit über einem Jahr ist das Leben in großem Maße eingeschränkt, auch das der Kinder. Für ihre Entwicklung besonders zuträgliche Selbstverständlichkeiten wie häufiger, enger Kontakt zu Freunden und auch Singen und Bewegung entfallen seitdem größtenteils. So darf in Schulen seit 14 Monaten nicht mehr gesungen werden. An manchen Stellen ist nach einigen Wochen Stillstand oder digitalen Ersatzangeboten wieder ein Stück Normalität möglich. Wie in den Musikschulen. Mit den bewährten Hygienekonzepten im Einzelunterricht, konnte der Instrumental- und Gesangsunterricht seit den letzten Lockerungen in Präsenz stattfinden. Mancherorts in OWL sogar während aktueller Schulschließungen. 

An der Musikschule Höxter ist derzeit Präsenzunterricht für Kinder und Jugendliche mit bis zu fünf Teilnehmern möglich, auch im Singen. Damit steht die Musikschule in der Verantwortung das was möglich ist auch anzubieten. Wir wollen diesen Kinderchor gründen als Zeichen für die Kinder und ihre Eltern, dass sie und ihre Bedürfnisse nicht vergessen sind. Unsere Kinderchorleiterin Lilli Streich merkt dazu an: 

„Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja, Singen macht munter und Singen macht Mut!“, so der bekannte Chor- und Kinderlieder-Komponist Uli Führe. Dem können wir nur zustimmen und möchten dieser einfachsten und natürlichsten Form des Musizierens mit Kindern, die momentan leider in Schule und Öffentlichkeit nur sehr eingeschränkt möglich ist, einen neuen Raum geben. Unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln treffen wir uns donnerstags von 17-17:45 Uhr in der Aula der VHS (Möllingerstr. 9) mit singfreudigen Kindern zwischen 6-10 Jahren um gemeinsam das Instrument „Stimme“ kennenzulernen sowie munter und Mut machende Lieder zu singen. 

Bewusst verzichten wir bis zu den Sommerferien auf einen Teilnahmebeitrag – einzig die Familie muss Mitglied im Verein sein oder es werden. Damit das Projekt auch langfristig anbieten können, haben Sie die Möglichkeit dafür zu spenden.Mit einer (regelmäßigen) Spende unterstützen Sie den Erhalt der Kinder- und Volksliederkultur im Sinne Hoffmann von Fallersleben und sogar eine Singewoche in den Sommerferien (voraussichtlich 9.-14. August 2021) könnte somit stattfinden. 

Dafür einfach Kontakt aufnehmen über info@musikschule-hoexter.de und sich für die Teilnahme am Chor ab 6. Mai anmelden. Nach Vereinbarung mit der Chorleiterin findet die Probe auch an den kommenden zwei Donnerstags-Feiertagen statt. „Singen, klingen, musiziern, Frühling will nun einmarschiern.“ (Aus: „Alle Vögel sind schon da“).

Mittwoch, 05. Mai 2021 11:45 Uhr

Beverungen (red). Bei kühlem Aprilwetter begrüßten Vertreter der Beverungia den Bürgermeister Hubertus Grimm und Förster Martin Erben auf der Hochfläche des Eisberges, um ihre Baumspende zu übergeben. 2500 junge Vogelkirschen und Traubeneichen auf einer Fläche von 7500 m² wurden angepflanzt, um die durch Windbruch und Klimawandel verlorenen Bäume zu ersetzen. Bürgermeister Grimm und Förster Martin Erben bedankten sich für den Einsatz der Beverungia, „Sie haben schon in früheren Jahren ihren Einsatz für das Gemeinwesen bewiesen und wir sind Ihnen dankbar“. Übrigens hatte sich Beverungia-Mitglied Hans Barth anlässlich seiner Pensionierung eine Fläche zur Wiederbewaldung ausgesucht und eine private Baumspende geleistet, „mein Pensionswald“. „Insgesamt hoffen wir natürlich, dass dieser Wald wachsen blühen und gedeihen wird?“ geduldig beantwortete Förster Erben alle Fragen nach Aufzucht und Zukunft des Beverunger Stadtwaldes, auch die Frage nach dem Schicksal der Fichte, „ist sie Geschichte?“ „Nein, als Brot-und Butter-Baum brauchen wir auch in Zukunft Fichten, denn sie wachsen schnell und bringen damit Ertrag.“

Foto: Verein 

Mittwoch, 05. Mai 2021 11:38 Uhr

Nordrhein-Westfalen (red). Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie verschiebt das Landwirtschaftsministerium den Start des Landeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" um ein Jahr. Ministerin Ursula Heinen-Esser: "Ich hoffe sehr, dass wir die Pandemie bald hinter uns lassen können. Trotz Corona haben sich in vielen Dörfern neue Initiativen gebildet, um die Menschen in der Nachbarschaft zu unterstützen. Der Wettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft' ist als Zeichen des starken Zusammenhalts in der Gesellschaft von großer Bedeutung. Um die Organisatorinnen und Organisatoren im ländlichen Raum zu unterstützen und die Teilnahme am Wettbewerb zu erleichtern, geben wir unseren Dörfern mehr Zeit für die Vorbereitung auf den Landeswettbewerb." 

Die teilnehmenden Dörfer am Kreiswettbewerb müssen nun erst bis zum 14. April 2022 an die Landwirtschaftskammer NRW gemeldet werden. Die Bereisungen im Zuge der Kreiswettbewerbe können bis in der erste Jahreshälfte 2022 hinein durchgeführt werden. Frist für die Meldung der Kreissieger als Teilnahmebedingung für den Landeswettbewerb ist dann der 15. Juni 2022. Aufgrund der Pandemie hatte bereits das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im April 2020 den 27. Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" auf das Jahr 2023 verschoben. 

In einem aktuellen Faltblatt informiert das Landwirtschaftsministerium über die neuen Fristen zum Landeswettbewerb.

Dienstag, 04. Mai 2021 12:20 Uhr

Kreis Höxter (red). „Der Bildungscoach für Digitalisierung fördert den Einsatz digitaler Medien in Lehr- und Lernprozessen sowie die Entwicklung digitaler Kompetenzen aller am schulischen Bildungsprozess Beteiligten.“ Wie lebendig und zielstrebig solch eine sachliche Formulierung aus der Ausschreibung der Stelle in die Tat umgesetzt werden kann, beweist eindrucksvoll Kerstin Eller aus Brakel. Sie ist nun seit einem halben Jahr als digitaler Bildungscoach am Berufskolleg Kreis Höxter tätig – Zeit für eine erste Bilanz. 

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die Chance bekommen haben, am Berufskolleg Kreis Höxter solch ein bundesweit einmaliges Projekt an den Start bringen zu können“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher als Leiter des Fachbereichs Bildung und Kreisentwicklung. „Erneut können wir damit unter Beweis stellen, welch hohen Stellenwert die Bildung bei uns im Kulturland Kreis Höxter besitzt.“ Sein Dank gilt vor allem Dr. Burghard Lehmann, dem ehemaligen Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung, sowie seiner Nachfolgerin Claudia Holle. Die Osthushenrich-Stiftung unterstützt Projekte zur Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Ostwestfalen-Lippe. „Ohne die Förderung des dreijährigen Projekts mit insgesamt 112.000 Euro wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen“, so Schumacher. Digitale Kompetenz erforderlich 

Dabei geht es um die „digitale Kompetenz“, also die Fähigkeit aller in der Institution Schule agierenden Personen, digitale Technik zu nutzen, sie zu verstehen, zu bewerten und zu gestalten. „Dies ist nicht nur der Schüssel für erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse, sondern auch für eine Gesellschaft und berufliche Welt, die im Zuge des digitalen Wandels digitale Kompetenz einfordert“, erläutert Schulleiter Michael Urhahne. Eine Befragung von Schülerinnen und Schülern am Berufskolleg habe gezeigt, dass 80 Prozent von ihnen die Bedeutung digitaler Medien in ihrem späteren Berufsleben als hoch einschätzen. „Sie haben deshalb einen Weiterbildungsbedarf in nahezu allen Bereichen formuliert, dem wir mit Hilfe von Kerstin Eller vorbildlich gerecht werden können.“ Digitale Medien zielgerichtet einsetzen 

Als „echten Glücksgriff“ sieht auch Gabriele Böker, Leiterin der Abteilung Schule und Kultur des Kreises Höxter, Kerstin Eller. „Mit ihr als Digitalem Bildungscoach werden die jungen Menschen schwerpunktmäßig im sozialen Bereich noch besser auf die flexiblen Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet.“ Hierbei gehe es nicht ausschließlich um den technischen Aspekt, sondern auch um Kompetenzen wie das kritische und interdisziplinäre Denken, die Kreativität, die Fähigkeiten, Probleme zu lösen und Kommunikationsstärke zu entwickeln. „Sie benötigen eine professionelle Anleitung, die sie dabei unterstützt, Funktions- und Wirkungsweisen digitaler Medien kennenzulernen, sie zu verstehen, kritisch zu reflektieren sowie zielgerichtet und verantwortungsvoll in Lern- und Bildungsprozessen einzusetzen“, so Böker. „Für mich war es wie ein Sprung ins kalte Wasser“, sagt Kerstin Eller, die nach 20 Jahren im Marketing, zuletzt als Art Direktorin einer Agentur, nach neuen Herausforderungen gesucht hat. „Die lange Erfahrung im digitalen Umfeld hat mir den Start allerdings genauso erleichtert wie meine Offenheit für technologische Entwicklungen“, berichtet sie. Die Arbeit mit Menschen mache ihr riesigen Spaß – egal, ob sie mit Schülerinnen und Schülern Projekte umsetzt oder die Lehrenden praxisnah berät und fortbildet. „Über allem steht für mich immer die Frage: Was können wir im Unterricht noch verbessern? Wie können digitale Medien sinnvoll genutzt werden?“ „Wir können online!“ 

Ihre „Feuertaufe“ hat sie bereits am digitalen Tag der offenen Tür des Berufskollegs Kreis Höxter Ende Januar bestanden, der aufgrund der Corona-Pandemie ohne einen einzigen Besucher vor Ort stattgefunden hat. „Das war für mich ein riesiges Erlebnis, mit welchen Engagement und Ideenreichtum sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrenden mitgemacht haben, um ihre Schule auf diese völlig neue Weise vorzustellen“, erinnert sich Eller. „Da haben wir alle gemeinsam festgestellt: Wir können online!“ Die Begeisterung der jungen Menschen und die Bereitschaft, sich voll einzubringen, um die Schule auf verschiedenen Social-Media-Kanälen zu präsentieren, habe sie selbst mitgerissen. „Nach diesem erfolgreichen Mega-Projekt, das mir viele Türen geöffnet hat, wissen alle, was ich mache“, blickt sie mit einem Augenzwinkern zurück. Und mehr als 1.500 virtuelle Besucher seien der verdiente Lohn für diesen riesigen Aufwand gewesen. 

Ohne Frage habe Corona die intensivere Nutzung der modernen Medien enorm beschleunigt. „Man denke nur an das Home-Schooling, das hat einen enormen Schub gegeben.“ Trotzdem sieht Kerstin Eller noch Erweiterungspotential: „Das ist das Spannende an meiner neuen Tätigkeit, die technischen Möglichkeiten in den schulischen Kontext einzubringen und dieser Schule somit auch in Zukunft zu ermöglichen, ihrem guten Ruf gerecht zu werden.“ Dass sie nicht mehr mit dem Auto nach Paderborn zur Arbeit fahren muss, sondern jetzt mit dem Fahrrad in die Schule kommt, ist für die 45-Jährige, die mit ihrer Familie in Brakel lebt, ein angenehmer Nebeneffekt.


Foto: Kerstin Seibert

Blaulicht
Mittwoch, 05. Mai 2021 13:13 Uhr
Sessel liegt auf der Straße - 5.000 Euro Schaden
Sonntag, 02. Mai 2021 10:47 Uhr

Höxter (r). Auf dem Parkplatz des Kaufland Marktes in Höxter, Brenkhäuser Straße, kam es am späten Freitagnachmittag, in der Zeit von 18.15 Uhr bis 18.50 Uhr, zu einer Verkehrsunfallflucht. Der auf dem Parkplatz abgestellte graue Mazda einer 53-jährigen Fahrzeugführerin aus Höxter wurde von einem bislang unbekannten Autofahrer beim Ein - oder Ausparken im rechten vorderen Bereich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 200 Euro. Der Verursacher entfernte sich, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Durch die Polizei wurden Spuren gesichert und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wer den Vorfall beobachtet hat und Angaben zur Tat machen kann, möge sich bei der Polizei in Höxter unter der Nummer - 05271 - 9620 - melden.

Sonntag, 02. Mai 2021 10:42 Uhr

Bad Driburg (r). Am Donnerstagabend, gegen 20.13 Uhr, kam es im Bereich Ostenfeldmark zu einem Verkehrsunfall mit einem Fahrradfahrer. Ein 51-jähriger Bad Driburger befuhr mit seinem Fahrrad die Straße Ostenfeldmark in Fahrtrichtung Innenstadt. Zur gleichen Zeit bog eine 30-jährige Autofahrerin aus Marienmünster mit ihrem Ford Fiesta aus der Hofeinfahrt "Ostenfeldmark 4" nach links auf die Straße Ostenfeldmark ein. Hierbei übersah die Fahrzeugführerin vermutlich aufgrund einer dort befindlichen Hecke, den von links kommenden Radfahrer. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Radfahrer stürzte. Er wurde leicht verletzt und begibt sich eigenständig in ärztliche Behandlung . An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 1.200 Euro.

Sonntag, 02. Mai 2021 10:39 Uhr

Kreis Höxter (r). Der Sondereinsatz im Kreis Höxter verlief für die eingesetzten Kräfte, Ordnungsamt, Sicherheitsdienst und Polizei ruhig. Im gesamten Kreisgebiet mussten keine Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung geahndet werden. Nach größeren Ansammlungen in den letzten Jahren, war auch das Geschehen an der Freizeitanlage Höxter-Godelheim in diesem Jahr unauffällig. "Maiwanderer und Familien am Freizeitsee in Höxter-Godelheim verhielten sich erfreulicherweise sehr diszipliniert!" lobte der Einsatzleiter der Polizei EPHK Albers.

Freitag, 30. April 2021 13:34 Uhr

Kreis Höxter (r). Bei einem Alleinunfall auf der L890 zwischen Höxter-Ovenhausen und Höxter-Bosseborn verletzte sich die Fahrerin und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 34-jährige Frau fuhr am Donnerstag, 29. April, mit einem Nissan-Micra von Ovenhausen in Richtung Bosseborn und kam gegen 11 Uhr in einer Rechtskurve nach links von der regennassen Fahrbahn ab. Der Wagen stieß gegen die Leitplanke und kam auf dem Fahrstreifen in Fahrtrichtung Ovenhausen zum Stehen. Bei dem Unfall verletzte sich die Frau aus Höxter. Ein Rettungswagen brachte sei in ein Krankenhaus. Der erheblich beschädigte Unfallwagen musste von einem Abschleppunternehmer abtransportiert werden. Der an dem Nissan entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf mehr als 4.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab und übernahm die Reinigung der Fahrbahn.

Foto: Polizei

Politik
Donnerstag, 08. April 2021 18:21 Uhr
Knapp 14,8 Millionen Euro: Geldregen für den Kreis Höxter
Dienstag, 06. April 2021 09:45 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Dorferneuerungsprogramm 2021“ veröffentlicht: In diesem Jahr werden in der Dorferneuerung 344 Projekte in 145 Gemeinden mit rund 28,5 Millionen Euro unterstützt. Knapp 2,5 Millionen Euro davon fließen in den Kreis Höxter. „Wir sind sehr froh, dass die eingereichten Bewerbungen aus unseren Städten erfolgreich waren und nun mit Hilfe dieser stolzen Fördersumme wichtige Projekte umgesetzt werden können“, bringt Landrat Michael Stickeln seine Freude zum Ausdruck.

Die Bewerbungen von den Kommunen aber auch von Privatinitiativen waren so überzeugend, dass der Kreis Höxter mit den zugesprochenen Fördermitteln in Höhe von 2,472 Millionen Euro an erster Stelle liegt in ganz Nordrhein-Westfalen vor den Kreisen Euskirchen und Soest. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, weist in der Veröffentlichung des Dorferneuerungsprogramms für das Jahr 2021 darauf hin, dass die ländlichen Räume in NRW mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner des Landes sind.

„Menschen machen Dorf: Ob Dorfladen, Dorfgemeinschaftshaus, ein Mehr an Barrierefreiheit oder die dorfgemäße Gestaltung von Plätzen. 28,5 Millionen Euro Finanzmittel unterstützen Gemeinden und zahlreiche private Initiativen bei der tatkräftigen Umsetzung ihrer Ideen", so Scharrenbach. Gerade die herausfordernden Monate der COVID-19-Pandemie zeigten, wie wichtig der öffentliche Raum und generationenübergreifende Orte des gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit auch des gelebten Zusammenhalts seien. „In diesen Zeiten ist die ‚Dorferneuerung‘ des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes verlässlicher Partner an der Seite unserer Bürgerinnen und Bürger, Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe sowie der Kommunen. Mit der ‚Dorferneuerung 2021‘ legen wir den Grundstein für den weiteren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Entwicklungsperspektiven für unsere kleinen Städte und Gemeinden“, so Ministerin Scharrenbach.

Die 2.472.000 Euro für den Kreis Höxter verteilen sich wie folgt auf die Städte: Bad Driburg bekommt 203.000 Euro, Borgentreich 500.000 Euro, Brakel 383.000 Euro, Höxter 345.000 Euro, Marienmünster 309.000 Euro, Nieheim 58.000 Euro, Steinheim 332.000 Euro, Warburg 278.000 Euro und Willebadessen erhält 64.000 Euro vom Land. Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5656.

Montag, 05. April 2021 10:23 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Sitzungstätigkeit der Stadt Höxter wird ab April wieder in vollem Umfang aufgenommen. Die Sitzungen des Rates sowie der Fach- und Ortsausschüsse sollen unter verstärktem Infektionsschutz durchgeführt werden. Darauf haben sich die Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat interfraktionell geeinigt. Ab dem 01. April können somit auch die notwendigen konstituierenden Sitzungen der Fach- und Ortsausschüsse stattfinden. Neben den bereits bekannten und praktizierten Schutzvorkehrungen sollen die Sitzungsteilnehmer künftig unmittelbar vor den Ausschusssitzungen zusätzlich einen Schnelltest absolvieren. Eine rechtliche Verpflichtung, daran teilzunehmen, besteht zwar nicht, aber Bürgermeister, Fraktionen und Verwaltung setzen darauf, dass alle Teilnehmer auch diese einfache und schnelle Möglichkeit wahrnehmen, um so für einen größtmöglichen Infektionsschutz zu sorgen.

Ferner werden für alle Anwesenden am Eingang FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken bereitgehalten, die während der gesamten Sitzungsdauer getragen werden sollen.

„Der Wunsch der Politik war es, zu einem normalen Sitzungsbetrieb unter Einhaltung der Coronaschutzregeln zurückzukehren“, so Bürgermeister Daniel Hartmann. „Mit allen Fraktionsvorsitzenden wurde diese Entscheidung einheitlich getroffen. Eine Rücknahme ist vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie jederzeit möglich, denn der Schutz jedes Einzelnen und die Eindämmung der Pandemie hat oberste Priorität“.

 

Wirtschaft
Freitag, 30. April 2021 11:26 Uhr
Neueröffnung in der Karlstraße: Loai Mansourate - Ihr Experte für Glas- und Gebäudereinigung
Donnerstag, 11. März 2021 13:40 Uhr

Höxter (red). Die Chancen einer dualen Berufsausbildung und die Vielfalt der Ausbildungsberufe stehen im Mittelpunkt einer digitalen Infoveranstaltung am Donnerstag, 18. März. Gemeinsam informieren der Kreis Höxter, der Verein Natur und Technik und die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe ab 18 Uhr über die möglichen Zukunftschancen. „Auch als Haupt-, Sekundar-, oder Gesamtschüler stehen alle Wege offen!“ Das möchte Referent Marcus Cooper von der Handwerkskammer OWL in seinen Vortrag bei der digitalen Elternveranstaltung „Starker Start – 10 Gründe für eine Ausbildung“ hervorheben, die von der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule-Beruf und dem Verein Natur und Technik organisiert wird. „Wir richten uns mit dieser umfassenden Information über die Zukunftsgestaltung vor allem an Eltern und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher, Leiter der Fachbereichs Bildung und Kreisentwicklung. Der Referent von der Handwerkskammer OWL zeigt die Chancen einer dualen Berufsausbildung und die Vielfalt der Ausbildungsberufe auch im ländlichen Raum auf. Gleichzeitig stellt er die Möglichkeiten der Weiterqualifikation während und nach der Ausbildung vor. Dabei räumt er mit dem Vorurteil auf, dass nur Abiturientinnen und Abiturienten die Möglichkeit haben, zu studieren. Die Möglichkeiten und Vorteile eines solchen „durchlässigen“ Bildungswegs belegt Cooper auch mit seiner eigenen Vita, die ihn vom Hauptschulabschluss, über eine Berufsausbildung, diverse berufliche Stationen und eine Meisterausbildung letztlich zu seiner jetzigen Tätigkeit als Technik-Lehrer an einer Hauptschule geführt hat. 

Nach dem Vortrag stellen Christoph Tegethoff vom Unternehmen Gebr. Becker GmbH & Co KG aus Höxter und Christopher Becker vom Unternehmen Meinolf Gockel aus Warburg GmbH & Co KG beispielhaft ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor und beantworten gerne alle Fragen der Gäste. „Für die Jugendlichen ist es manchmal einfacher, dass sie sich mit Menschen ihrer eigenen Generation über deren Wege in den Beruf austauchen können“, erläutert Meinolf Gockel Geschäftsführer des Unternehmens und Vorsitzender des Beirats „Berufliche MINT-Ausbildung“ im Verein Natur und Technik. „Deshalb ist außerdem jeweils ein Azubi der beiden Ausbildungsbetriebe für konkrete Fragen dabei.“ Von diesen erhalten die Jugendlichen und ihre Eltern Informationen aus erster Hand über den Alltag in einem Ausbildungsberuf. „Um an der digitalen Veranstaltung teilnehmen zu können, ist keine Registrierung oder gar das Herunterladen von einem Programm notwendig“, erklärt Christine Menz vom Kreis Höxter. Für die Organisation sei aber eine Anmeldung zur Info-Veranstaltung „Starker Start - 10 Gründe für eine Ausbildung“ wichtig: „Nach der Anmeldung erhält jeder Teilnehmer per E-Mail den Zugangslink, die Teilnahme ist kostenlos.“ Nähere Informationen gibt Christine Menz vom Kreis Höxter unter der E-Mail-Adresse c.menz@kreis-hoexter.de oder der Telefonnummer 05271 / 965-3605. Die Anmeldung ist möglich über die Internetseite www.berufsorientierung.kreis-hoexter.de. 

Die Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) bildet in NRW ein landesweit verbindliches, strukturiertes, transparentes, geschlechter- und kultursensibles sowie Inklusion berücksichtigendes Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler in NRW durch KAoA eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive nach dem Schulabschluss entwickeln. Um das zu erreichen, wurde im Kreis Höxter an allen allgemeinbildenden Schulen ein verbindlicher Prozess der Beruflichen Orientierung initiiert, der ab der 8. Klasse beginnt. Die Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter bildet die Schaltstelle für die Umsetzung der Landesinitiative KAoA im Kreisgebiet. Das bedeutet, dass sie – in enger Abstimmung mit der zuständigen Schulaufsicht – die Vernetzung und den Austausch der Akteure im Übergang Schule-Beruf initiiert und unterstützt sowie die Aktivitäten verschiedener Partner vor Ort bündelt und sie aufeinander abstimmt. Die Umsetzung des Landesprogramms KAoA wird im Kreis Höxter im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung“ mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt.

Mittwoch, 10. März 2021 14:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vorsitzenden der Werbegemeinschaften und Gewerbevereine im Kreis Höxter hatten eine gemeinsame Videokonferenz mit Herrn Christian Haase (MdB) und Herrn Matthias Goeken (MdL/NRW) in Bezug auf die Sorgen und Probleme des Handels, der Gastronomie und der Hotellerie, während und in Folge der Corona-Pandemie. 

Teilgenommen haben: Werbegemeinschaft Bad Driburg, Werbering Brakel, Beverungen Marketing, Gewerbeverein Nieheim, Werbegemeinschaft Warburg, Werbegemeinschaft Steinheim und Werbegemeinschaft Höxter. Im Namen aller Teilnehmer übersende ich Ihnen die Gesprächsthemen als Forderung an die Politik zur Stärkung des lokalen Handels, der Innenstädte und peripheren Geschäftslagen. 

Bedingt durch die Corona Pandemie sind im gesamten Kreis letztes Jahr alle Stadtfeste und damit auch die verkaufsoffenen Sonntage ausgefallen. Für alle unsere Werbegemeinschaften und Gewerbevereine stellen diese eine der wichtigsten Grundlagen und Aufgaben dar. Auch 2021 wird voraussichtlich eine große Anzahl an Veranstaltungen nicht wie geplant durchgeführt werden können. Somit entfällt für alle Betroffenen diese wichtige Einnahmequelle und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung für die jeweilige Innenstadt. Alle Werbegemeinschaften/ Gewerbevereine haben bedingt durch den unverschuldeten Ausfall das letzte Geschäftsjahr stark negativ abgeschlossen und dies wird sich vermutlich im Jahr 2021 nicht ändern. 

Hier die Gesprächsthemen in fünf Oberpunkten: 

a) kontrollierte, schnellstmögliche und vollumfängliche Öffnung jeglichen Einzelhandels und der Gastronomie nach den bewährten Hygienekonzepten Die Erkenntnisse aus dem bisherigen Pandemieverlauf haben ergeben, dass das Ansteckungsrisiko im stationären Einzelhandel und in der Gastronomie weit unterdurchschnittlich ist. Weder aus dem Bereich des Lebensmittel Einzelhandels (der durchgängig geöffnet war) noch dem weiteren stationären Einzelhandel oder der Gastronomie/Hotellerie sind uns Fälle bekannt geworden, wo sich Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter aktiv während der Arbeitszeit infiziert haben. Dies spricht für die Effektivität der durchdachten und mit Erfolg angewendeten Hygienemaßnahmen. 

b) Kriterien für Einschränkungen im Einzelhandel und der Gastronomie/Hotellerie zukünftig nicht lediglich an der kreisweiten 7-Tage-Inzidenzzahl festmachen, sondern auch örtlichen Begebenheiten oder Besonderheiten berücksichtigen, z.B. lokale Ausbrüche in Pflegeheimen, Altenheimen, Rehakliniken oder Krankenhäuser aus der jeweiligen Statistik rausrechnen, sofern die lokalen Ausbrüche und Erkrankten eingegrenzt werden können.

 

c) Rechtssichere Sonntagsöffnungen 

 Sonntagsöffnungen (vier rechtssichere Sonntagsöffnungen von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr pro Kalenderjahr ohne Anlassbezug pro Stadt/Stadtteil möglich) die Regelungen der verkaufsoffenen Sonntage (VKOS) in angrenzenden Bundesländern, wie z.B. in Niedersachsen und Hessen, sollte bei der Genehmigung der VKOS in NRW Berücksichtigung finden, um eine Gleichbehandlung in den Bundesländern zu gewährleisten Quintessenz aus den bisherigen Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war, dass der Anteil der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im Einzelhandel und in der Gastronomie/Hotellerie verschwindend gering ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel begrüßen zu großen Teilen die (begrenzte) Anzahl an Sonntagsöffnungen, da ihnen diese Sonntage zusätzliche Verdienste und Freizeiten ermöglichen. 

d) Neustarthilfe für Werbegemeinschaften, Marketingvereine etc.

Finanzielle Zuschusszahlungen für Veranstaltungen zur Belebung der Innenstädte, des Einzelhandels, der Gastronomie und Hotellerie Die Neustarthilfen sollen u.a. dazu verwendet werden, Künstlern bei zukünftigen Veranstaltungen unter die Arme zu greifen und attraktive Veranstaltungsprogramme in den Veranstaltungsbereichen zu realisieren. Somit ist gewährleistet das diese Neustarthilfen zweckgebunden eingesetzt werden. 

e) gerechte Besteuerung und Beteiligung aller Onlinehändler an den Pandemiefolgen und deren nachhaltigen Auswirkungen auf alle Innenstädte. alle Onlinehändler die in Deutschland verkaufen, sollten für die hier verkauften Produkte ihre Steuern in Deutschland bezahlen (z.B. Amazon zahlt keine Steuern in Deutschland) einheitliche MwSt von 25% für alle im Internet zu erwerbenden Artikel. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in einen Fonds zur nachhaltigen und dauerhaften Belebung des Kulturgutes Innenstadt.

Sport
Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr
FC Blau-Weiß Weser würdigt die Arbeit von Ehrenamtlichen
Freitag, 12. März 2021 13:44 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der seit Montag, 08.03.2021 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit Einschränkungen wieder zulässig.

Aus diesem Grund sind die Außensportanlagen der Stadt Höxter ab sofort wieder für den Sportbetrieb unter folgenden Voraussetzungen geöffnet:

1. für Sport von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes

2. für Sport als Ausbildung im Einzelunterricht

3. für Sport in Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Zur Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit sind Teilnehmerlisten zu führen, die durch die Aufsichtsperson vier Wochen lang aufzubewahren sind.

Zwischen den unter 1 - 3 genannten Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf der Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig. „ Die Regeln sind strikt einzuhalten. Wir bitten alle Sportler nach wie vor vorsichtig zu agieren und auch die bekannten Hygienevorgaben zu beachten“, erklärt Stefan Fellmann, Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter. „Sollten Verstöße gegen die genannten Regeln festgestellt werden, behält sich die Stadt Höxter eine sofortige Schließung der Anlage vor.“ Für die Rasenflächen kann es unter Umständen zu witterungsbedingten Platzsperren kommen. Die leichtathletischen Anlagen auf der Weserkampfbahn sind aufgrund durchzuführender Wartungsarbeiten gegebenenfalls nur eingeschränkt nutzbar. Sollten Fragen bestehen, so stehen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung insbesondere per E-Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.

Samstag, 06. März 2021 11:56 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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