Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Donnerstag, 22. April 2021 12:25 Uhr
16 Neuinfektionen im Kreis Höxter
Mittwoch, 21. April 2021 16:14 Uhr

Kreis Höxter (kp). Um 11 Uhr begannen im Bundestag die Beratungen über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Das Ziel: Mit einer „Bundes-Notbremse“ sollen einheitlich geltende Maßnahmen zur Bekämpfung der dritten Corona-Welle gelten. Nun hat der Bundestag die neuen Regelungen beschlossen. Insgesamt stimmten 342 Abgeordnete für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes und 250 dagegen. Zudem gab es 64 Enthaltungen. Im Vorfeld wurden einige Punkte abgemildert, um eine möglichst breite Zustimmung im Parlament zu bekommen. Die Notbremse soll automatisch in Kraft treten, wenn in einer Stadt oder einem Landkreis die 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist. Für den Bereich der Schulen wurde der Inzidenzwert verschärft. Ab einer Inzidenz von 165 soll nur noch Distanzunterricht erlaubt sein. Ursprünglich war hierfür das Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 200 vorgesehen. Bereits morgen soll das Gesetz in den Bundesrat gehen, um möglichst schnell umgesetzt zu werden. Vor Inkrafttreten muss das Gesetz noch vom Bundespräsident unterzeichnet werden.

Was beinhaltet die „Bundes-Notbremse“ unter anderem?

Ausgangssperren: Die bundeseinheitlichen Regelungen zur Bekämpfung der Pandemie sehen unter anderem eine Ausgangssperre vor. Diese soll nun von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens gelten. Ursprünglich vorgesehen war, dass die Ausgangssperre bereits um 21 Uhr in Kraft tritt und Personen nur dann das Haus verlassen dürfen, wenn sie sich auf dem Weg zur Arbeit befinden oder beispielsweise Tiere zu versorgen hätten. Nun einigten sich die Koalitionsparteien jedoch kurzfristig auf eine abgemilderte Version. So soll es für Personen erlaubt sein, das Haus bis 24 Uhr zum Joggen oder einem Abendspaziergang verlassen zu dürfen, wenn sie allein unterwegs sind.

Private Kontakte: Tritt die Notbremse in Kraft, darf sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Das gilt nicht für Kinder bis 14 Jahre. Bei Beerdigungen wurde die Teilnehmerzahl von 15 auf 30 Personen verdoppelt.

Schulen: Für Schulen ist eine Verschärfung vorgesehen. So ist bereits ab einer Inzidenz von 100 Wechselunterricht vorgesehen. Wird die 165 als Wert überschritten, wird nur noch Distanzunterricht erlaubt sein.

Einzelhandel: Ab einem Inzidenzwert von 100 (bis 150) soll das Betreten eines Einzelhandelsgeschäfts nach vorheriger Terminbuchung und mit negativem Corona-Test noch möglich sein.

Mittwoch, 21. April 2021 15:34 Uhr

Kreis Höxter (r). Menschen mit Vorerkrankungen nach § 3 der Corona-Impfverordnung sowie bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen können ab Freitagmorgen, 23. April, auch einen Impftermin direkt beim Kreis Höxter buchen. Auf der Internetseite www.impfung-kreis-hoexter.de finden sie hierfür ein Buchungsportal. Hier werden je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs regelmäßig neue Termine für diese Gruppen freigeschaltet.

Bislang wurden Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie die Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen vor allem in Haus- oder gynäkologischen Facharztpraxen geimpft. „Mit dem zusätzlichen Angebot möchten wir den Impffortschritt in diesen beiden Gruppen weiter beschleunigen“, sagt Christian Schormann, stellvertretender Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Vereinbart werden können die Termine über ein eigenes Internetportal des Kreises Höxter auf der Seite www.impfung-kreis-hoexter.de. „Die Impfangebote der Arztpraxen bleiben selbstverständlich zusätzlich bestehen.“

Diese Gruppen können einen Impftermin über den Kreis Höxter vereinbaren:

  • Menschen mit Vorerkrankungen nach §3 der Corona-Impfverordnung.
    Hierzu zählen Personen
    -mit Trisomie 21,
    -mit einer vorgenommenen Organtransplantation,
    -mit einer Demenz, einer geistigen Behinderung oder mit einer schweren -psychiatrischen Erkrankung (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression)
    -mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
    -mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
    -mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
    -mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
    -mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
    -mit chronischer Nierenerkrankung,
    -mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer Schwangeren
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person

 

Um die Impfberechtigung nachzuweisen, müssen Menschen mit einer Vorerkrankung zum Impftermin ein ärztliches Attest mitbringen, mit dem nachgewiesen werden kann, dass eine Erkrankung gemäß § 3 der Impfverordnung vorliegt. Dazu reicht im Attest der Verweis auf den entsprechenden Paragraphen der Impfverordnung. Personen mit einem Attest nach § 4 der Impfverordnung sind derzeit noch nicht impfberechtigt.

Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen finden auf der Homepage des Kreises Höxter unter www.corona.kreis-hoexter.de/5224 ein PDF-Formular zum Download, das ausgefüllt zum Impftermin mitgebracht werden muss. Zudem wird bei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen ein Altersnachweis der pflegebedürftigen Person, eine Kopie des Bescheides der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit oder ein anderes, dementsprechendes Dokument der Pflegekasse etwa über die Gewährung von Leistungen, Höherstufungen im Pflegegrad benötigt. Kontaktpersonen von Schwangeren müssen zusätzlich eine Kopie des Mutterpasses oder ein gleichwertigen Nachweis mitbringen.

Mittwoch, 21. April 2021 11:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.475 (+24) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.107 (+10) Personen als genesen und 255 (+14) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 63,458 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 48 (+4)
  • Beverungen 12  (-1)
  • Borgentreich 25 (+1)
  • Brakel 30 (+5) 
  • Höxter 60 (+2)
  • Marienmünster 1 (0)
  • Nieheim 6 (0)  
  • Steinheim 26 (+1)
  • Warburg 37 (0)
  • Willebadessen 10 (+2)
Dienstag, 20. April 2021 13:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.475 (+3) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.097 (+2) Personen als genesen und 241 (+1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 85.561 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 44 (0)
  • Beverungen 13  (-1)
  • Borgentreich 24 (+1)
  • Brakel 25 (0) 
  • Höxter 58 (-1)
  • Marienmünster 1 (0)
  • Nieheim 6 (+1)  
  • Steinheim 25 (0)
  • Warburg 37 (+1)
  • Willebadessen 8 (0)
Region Aktiv
Freitag, 23. April 2021 10:47 Uhr
Terminänderungen bei der Wertstoffannahme im Mai
Freitag, 23. April 2021 10:39 Uhr

Höxter (TKu). Der Behindertenbeirat Höxter sucht neue Mitstreiter. Bürger*innen aus Höxter, die sich an der Weiterentwicklung der Stadt beteiligen wollen, sollen sich melden. Der vor elf Jahren ins Leben gerufene Behindertenbeirat Höxter ist ein kommunalpolitisches Gremium, das sich aus Menschen mit Handicap und aus Ratsmitgliedern zusammensetzt. Er ist dafür zuständig, die Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Stadt Höxter zu fördern. Dazu zählt die Umsetzung der Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden und im Straßenverkehr. „Selbst eine Stufe oder Bordsteinkanten können große Hindernisse sein. Der Behindertenbeirat sieht es als seine Aufgabe an, auf solche Missstände aufmerksam zu machen und auf deren Beseitigung hinzuwirken. Hierbei arbeitet er unter anderem mit der Stadt Höxter und den politischen Gremien zusammen. Er wird auch an Prozessen der Stadtentwicklung beteiligt. Für viele Menschen mit Behinderungen ist die Barrierefreiheit notwendig, was letztendlich allen Bürger*innen zugute kommt“, sagt die geschäftsführende Vorsitzende des Behindertenbeirats, Cordula Reich. Demnächst findet die nächste Wahl des Behindertenbeirates statt. Hierzu werden noch interessierte Höxteraner*innen gesucht, die von Behinderung betroffen sind und sich im Beirat engagieren wollen. Eine besondere Herausforderung bestehe laut Cordula Reich darin, die Landesgartenschau 2023 aktiv barrierefrei mit zu gestalten. In einer öffentlichen Bekanntmachung der Stadt Höxter auf deren Homepage (www.hoexter.de) wird das Wahlverfahren beschrieben. Außerdem kann man hier Vordrucke für die Benennung der Delegierten erhalten. Cordula Reich erklärt die Aufgaben des Beirates: In einem ersten Projekt wurde darauf hingewirkt, dass im Ärztehaus am St. Ansgar Krankenhaus barrierefreie Toiletten nachgeplant und eingerichtet wurden. Der Behindertenbeirat hat sich außerdem dafür eingesetzt, dass am Historischen Rathaus ein Außenaufzug installiert wurde, der es Menschen mit Behinderung ermöglicht, deutlich einfacher die Markthalle, die Tourist Information, den Ratssaal, aber auch das im Kellergeschoss befindliche Restaurant zu erreichen. Auch die Erneuerung des Aufzugs im Gebäude der Volkshochschule hat der Behindertenbeirat angestoßen, erklärt Cordula Reich. Das Gremium wurde bei der Sanierung des Beckenbereichs des Freibades genauso wie beim Neubau des Hallenbades beteiligt, wobei sämtliche Anregungen durch die Stadt Höxter übernommen wurden, so die Vorsitzende des Beirats. Des Weiteren hat sich der Behindertenbeirat sehr um die barrierefreie Umgestaltung der Fußgängerzone in der Marktstraße mit einem besseren Pflaster bemüht. Aktuell sei die Freude groß, weil die Marktstraße mit Hilfe von Fördermitteln komplett umgestaltet wird, sagt Reich. Ein weiteres Aufgabengebiet beinhalte die Beratung und Information. Der Behindertenbeirat organisierte auch bereits Ausstellungen und Veranstaltungen. Er beteiligt sich an den Frauenaktionswochen und an allen Aktivitäten rund um den 5. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Weitere Informationen erhalten Sie auch von der Vorsitzenden des Behindertenbeirates der Stadt Höxter Frau Cordula Reich (Tel. 05271 / 932472) oder per E-Mail behindertenbeirat-hoexter@gmx.de.

Foto: Thomas Kube

Donnerstag, 22. April 2021 11:56 Uhr

Boffzen (r). Man kennt die Bilder vor allem von Berichten aus den USA: Die Menschen fahren im eigenen Auto vor und werden auf das Coronavirus getestet. „Das ist aber nicht nur bequem, das ist vor allem sicher“, sagt Robert Hartmann, Geschäftsführer der Projekt Begegnung gGmbH. Diese Sicherheit bringt Projekt Begegnung nun ins Weserbergland: Am Dienstag, 27. April, eröffnet am ehemaligen Café Lieblingsplatz in der Höxterschen Straße 1 das Drive-In-Testzentrum Boffzen.

Bei den Vorbereitungen konnte sich Hartmann auf das eingespielte Team von Projekt Begegnung verlassen. „Alle notwendigen Umbaumaßnahmen in der großen Halle haben wir eigenständig durchgeführt und erfüllen somit sämtliche Vorschriften für ein Testzentrum“, so Hartmann. „Alle Projekt Begegnung-Mitarbeiter, die im Testzentrum eingesetzt werden, sind entsprechend geschult, um den Schnelltest durchführen zu können. Sonst hätten wir vom Gesundheitsamt die Genehmigung für den Betrieb des Testzentrums nicht bekommen.“

Autofahrer und Autofahrerinnen werden mit der Hilfe von unübersehbaren Hinweisschildern auf dem Firmengelände zur kostenlosen Testung gelotst. An der Einfahrt zur Halle werden die Personalien aufgenommen, an der kommenden Station entnimmt dann geschultes Personal den nasalen Abstrich auf das Virus. „Das Testergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor“, erläutert der Leiter des Testzentrums, Tim Probsthain von Projekt Begegnung. „Niemand muss sein Auto verlassen, gewartet wird auf das Ergebnis im Fahrzeug.“

Im besten Fall ist das Ergebnis des Tests negativ, positive Schnelltests müssen vom Testzentrum dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Zudem ergeben sich für die getestete Person unmittelbare Pflichten, die auf einem zuvor ausgehändigten Merkblatt erläutert werden. Jeder Getestete bekommt eine Bescheinigung über den durchgeführten Test, um bei Bedarf das Ergebnis nachweisen zu können.

Stolz weist Probsthain auf den ganz besonderen Clou im neuen Drive-In-Testzentrum Boffzen hin: „Bei uns braucht man keinen Termin!“ Der ausgeklügelte Ablaufplan erlaube den Betrieb ohne vorherige Terminvereinbarung. Außerdem sind die Öffnungszeiten großzügig angelegt: „Wir sind montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr da, am Samstag von 9 bis 14 Uhr.“

Foto: Projekt Begegnung

Donnerstag, 22. April 2021 11:48 Uhr

Kreis Höxter (r). Der neu zusammengesetzte Kulturbeirat des Kreises Höxter hat zum ersten Mal über eingegangene Projektanträge im Rahmen der „Förderrichtlinien kleinerer Kulturprojekte im Kreis Höxter“ entschieden. Dabei wurden fünfmal 250 Euro verteilt. Noch bis zum 1. Juni läuft die Bewerbungsfrist für die nächste Auswahl. „Wir sind froh, dass unsere Kulturförderung für kleinere Projekte nach wie vor auf großes Interesse stößt“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Es war für die Jury keine leichte Aufgabe, eine Auswahl zu treffen, um das kulturelle Angebot im Kreis Höxter zu stärken. Mit dem Geld können viele gute Ideen umgesetzt werden.“

„Die Förderung der Kulturschaffenden ist aktuell wichtiger denn je. Das Ausmaß der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Folgen für die Kulturlandschaft werden uns in der nächsten Zeit, vielleicht sogar in den nächsten Jahren, noch sehr beschäftigen“, ergänzt die Kulturmanagerin des Kreises Höxter, Stephanie Koch.

Der Kulturbeirat kam zu dem Ergebnis, fünf Kulturprojekte mit je 250 Euro durch den Kreis Höxter zu fördern. Dazu gehören:

„KRAUT UND RÜBEN Musikfestival“ – Hembser Kulturverein

Am 4. September 2021 veranstaltet der Hembser Kulturverein ein Musikfestival, bei dem vier Bands aus der Region sowie zwei Akteure aus Bremen und Hamburg dafür sorgen, mehr Live-Musik in die ländliche Region zu bringen.

„Wald- und Wiesenkonzerte“ – Diotima Gesellschaft Bad Driburg

Ein Yoga-Konzert, bei dem Jazz- und Elektronikmusik zum Yoga einladen, sowie ein Picknick-Konzert, bei dem die Pflanzen des Parks über Elektroden Teil des Konzertes sind, locken die Besucherinnen und Besucher im August und September 2021 in den Gräflichen Park in Bad Driburg.

Kunstprojekt „Zeich(n)en für Europa“ – Pulse of Europe Initiative Brakel

Europa – was ist das? Diese Frage versucht Pulse of Europe im Kreis Höxter mit Kindern und Jugendlichen sowie Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern in Schulen der Städte Brakel und Bad Driburg künstlerisch zu bearbeiten. Über ein ausgeschriebenes Kunstprojekt setzen sie sich sehr intensiv mit dem Thema „Europa“ auseinander und betrachten dabei vor allem die Bereiche Demokratie, Vielfalt und Toleranz. Die dabei entstandenen Kunstwerke sollen im Rahmen einer Ausstellung gezeigt und prämiert werden.

Freiluftauftritte der kleinen Bläserbesetzung „Fröhliche Runde“ – Oberwälder Blaskapelle Bellersen

Für die Sommermonate Mai bis September 2021 sind kreisweit Freiluftauftritte in öffentlichen Parks, auf Seniorenheimgeländen, Klostergärten und Biergärten geplant. Die Musikerinnen und Musiker werden mit Mikrofonen ausgestattet, um beim Spielen den notwendigen Abstand wahren zu können.

Theaterprojekt BIN NEBENAN – „Kollektiv_nebenan“ Warburg:

In Warburg werden zwei leerstehende Ladengeschäfte für zwei Abende in Kulturzentren verwandelt. Dort werden Monologe der Autorin Ingrid Lausund aus ihrer Sammlung BIN NEBENAN von vier Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Bühne gebracht. Die Monologe erzählen von Einsamkeit und Gefangensein in der häuslichen Umgebung, aber auch vom Schutz der Wohnung und der Auseinandersetzung mit Beziehungen. Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass in den Lokalen jeweils unterschiedliche Monologe aufgeführt werden, die sich am nächsten Abend wiederholen. So können die Zuschauerinnen und Zuschauer alle Monologe ansehen, wenn sie zunächst das eine und am nächsten Abend das andere Lokal besuchen.

Kulturmanagerin Stephanie Koch weist darauf hin, dass noch bis zum 1. Juni erneut Anträge gestellt werden können, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden. Neue Förderanträge können beim Kulturbüro Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Stephanie Koch wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail s.koch@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.

Foto: Volker Schrewe

Donnerstag, 22. April 2021 10:02 Uhr

Kreis Höxter (r). Joggen gehört zum Frühling dazu. Denn die Sonne macht Lust auf Bewegung und lockt ins Freie. Doch die Crux liegt in der richtigen Dosis, ob für Neu-Einsteiger oder für erfahrene Läufer. Bewegung tut gut und ist gesund. Doch welche Strategien helfen beim Einsteigen und Dranbleiben? „Laufen ist ein Sport, der sich insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie noch größerer Beliebtheit erfreut. Für den gesunden Start in die beginnende Laufsaison sollten Hobbyläufer unbedingt einige Dinge im Bereich der Ernährung und bei der Auswahl der Ausrüstung beachten“, so AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Laufen ist in: Rund 22 Millionen Deutsche laufen regelmäßig, so der Deutsche Leichtathletik-Verband. Wer einsteigen will, sollte es locker angehen. Denn viele Laufanfänger neigen dazu, sich zu schnell auszupowern. Kurzatmigkeit, zu hohe Pulsfrequenzen, Seitenstiche und Erschöpfung sind die Folgen. Für den Anfang ist es völlig in Ordnung, wenn das Tempo nicht schneller ist als beim zügigen Gehen. Besonders nach einer längeren Laufpause gilt das Credo: ‚Laufen ohne zu schnaufen‘. Dabei empfehlen die AOK-Experten, durch die Nase ein- und durch den Mund auszuatmen. 

Auch auf Körperhaltung und Technik kommt es an. Beide sind beim Joggen und Walking ähnlich: Kopf und Schultern nicht hängen lassen, den Blick immer geradeaus richten, die angewinkelten Arme sollten locker mitschwingen. Wer unterschiedliche Schrittlängen testet, findet schnell heraus, welche fürs Laufen oder Walken am angenehmsten ist. Laufen bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt das Immunsystem und fördert Stressabbau und Wohlbefinden. Durch das richtige Training lässt sich auch anderen Begleiterscheinungen wie Muskelkater, Wadenkrämpfen oder Zerrungen oder Verstauchungen vorbeugen. Um die Laufleistung zu verbessern, ist es wichtig, vor, während und nach dem Laufen richtig zu essen und zu trinken, denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt beim Sport eine große Rolle. Zurzeit im Trend sind die so genannten Fitness-Tracker: Pulsuhren oder Armbänder. Sie messen etwa die Pulsfrequenz, Distanz, Schritte oder Kalorien. Doch verhelfen diese sportlichen Begleiter zu einem gesünderen Lebensstil? Wichtig für gesundes Laufen ist auf jeden Fall der richtige Laufschuh, um Schmerzen in Fußmuskulatur und Gelenken vorzubeugen. Ideal ist Funktionskleidung. Sie transportiert den Schweiß von der Haut weg, schützt vor Wind und Regen, ist leicht und trocknet schnell.

Foto: AOK/hfr

Blaulicht
Freitag, 23. April 2021 10:43 Uhr
VW fährt auf parkendes Auto auf: 9.000 Euro Schaden
Freitag, 23. April 2021 10:34 Uhr

Beverungen/Höxter (red). Zweimal mussten die Feuerwehren zu verschiedenen Waldbränden ausrücken: Auf dem Sportplatz Wehrden an der Godelheimer Straße brannten am Mittwochnachmittag gegen 14:40 Uhr etwa 100 Quadratmeter Sträucher und Unterholz im Bereich des Waldes nahe dem Sportplatz Wehrden. Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Beverungen löschten das Feuer und verhinderten eine Ausdehnung der Flammen auf weitere Waldflächen, unterstützt von der Löschgruppe Godelheim. Zu einem weiteren Waldbrand musste die Freiwillige Feuerwehr Höxter am Donnerstagnachmittag ausrücken. Um 13:39 Uhr wurde der Löschzug Höxter am Donnerstag mit dem Stichwort „Feuer Fläche/Wald“ in die Pionierstraße (Steinbruch) in Höxter alarmiert. Aufgrund von Bundeswehr-Übungen mit Rauchgranaten hatte sich ein Steilhang im Waldgebiet auf dem Truppenübungsplatz gleich an mehreren Stellen entzündet. Nach einer Einweisung durch die Bundeswehr und einer Erkundung der Einsatzstelle mussten als Erstes die Schlauchleitungen verlegt werden, da eine direkte Zufahrt mit Fahrzeugen nicht möglich war. „Da keine Großfahrzeug direkt an die Einsatzstelle heranfahren konnten, musste erst eine längere Schlauchleitung verlegt werden. An mehreren Stellen eines Steilhanges konnte dann das Feuer an den verschiedenen Stellen mit Wasser abgelöscht werden“, berichtet ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Höxter. Die Feuerwehr Höxter war mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Um weitere Brände zu verhindern, nahm die Feuerwehrführung Abstimmungen mit der Bundeswehr vor. Die Zusammenarbeit aller zuständigen Ebenen der Bundeswehr mit der Feuerwehr sei sehr gut verlaufen, berichtet der Feuerwehrsprecher weiterhin. Der Einsatz unter der Leitung von Steven Noble vom Löschzug Höxter war nach mehr als zwei Stunden beendet. Vegetationsbrände würden die Feuerwehr in den nächsten Jahren vor neue Herausforderung stellen, meint der Feuerwehrsprecher, hinsichtlich des immer trocken und wärmer werdenden Weltklimas.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Dienstag, 20. April 2021 12:44 Uhr

Höxter (r). Eine Reihe von Autoaufbrüchen beschäftigt die Ermittler der Polizei Höxter. In der Nacht von Sonntag auf Montag sind fünf Fahrzeuge in Höxter-Godelheim und drei in Höxter-Brenkhausen zum Teil gewaltsam geöffnet und durchsucht worden. In den meisten Fällen machten die Täter allerdings nur geringe Beute. Der Tatzeitraum liegt in allen Fällen zwischen Sonntag, 18. April, gegen 19 Uhr, bis Montag, 19. April, gegen 6.30 Uhr. In Godelheim wurden bisher folgende Fälle zur Anzeige gebracht: Am Drosteweg wurde bei einem grauen Volvo eine Seitenscheibe eingeschlagen, entwendet wurde ein Zigarettenschachtel. Ebenfalls am Drosteweg wurde die Scheibe eines blauen Skoda eingeschlagen. Entwendet wurde nach erster Einschätzung nichts. 

Ebenfalls eine Scheibe eingeschlagen wurde bei einem schwarzen VW Golf, der in der Straße Nethegrund abgestellt war. Mehrere Gegenstände, darunter eine Brille, wurden entwendet. An der Driburger Straße wurde die Seitenscheibe eines VW Tiguan eingeschlagen. Es fehlen Schlüssel und 1,50 Euro Bargeld. Und in der Burgfeldstraße entwendeten der oder die unbekannten Täter eine Geldbörse mit Bargeld und Dokumenten aus einem grauen Peugeot. Im gleichen Zeitraum gab es drei ähnliche Fälle in Brenkhausen: In der Schillerstraße wurden ein schwarzer Renault und ein schwarzer Ford Kuga nach Wertgegenständen durchsucht. Aus dem Renault wurden schließlich eine Packung Kaugummi und aus dem Ford Kleingeld im Wert von einem Euro entwendet. In der Berinkhusenstraße wurde ein schwarzer Audi gewaltsam geöffnet und eine Geldbörse mit Bargeld und Dokumenten gestohlen. In allen Fällen bittet die Polizei um Hinweise von möglichen Zeugen, sie sollten sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Montag, 19. April 2021 11:45 Uhr

Beverungen (r). Nachdem einer 80-Jährigen das Portemonnaie gestohlen wurde, stellte sie fest, dass der Dieb mit der entwendeten EC-Karte Bargeld in vierstelliger Höhe von ihrem Konto abgehoben hatte. Unbemerkt hatte eine unbekannte Person einer Frau in einem Lebensmittelmarkt in Beverungen an der Blankenauer Straße Ecke Grüner Weg am Mittwoch, 14. April, zwischen 14.00 Uhr und 14.15 Uhr, das Portemonnaie aus einem Einkaufskorb gestohlen. Der Diebstahl fiel erst an der Kasse auf. Als sie bei ihrer Bank die Bankkarte sperren wollte, war es jedoch schon zu spät. Der unbekannte Dieb hatte bereits gegen 14.30 Uhr zwei Bargeldabhebungen an einem Geldautomaten einer Bank in Beverungen durchführen können. 

Aufgrund dieses Vorfalls gibt die Polizei erneut Verhaltenshinweise, um möglichst nicht Opfer eines Diebstahls zu werden:

- Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit, wie nötig.

- Bewahren Sie die PIN und Zahlungskarten getrennt auf. Bewahren Sie keinen Zettel mit der PIN in Ihrem Portemonnaie / Ihrer Handtasche auf.

- Tragen Sie Ihr Portemonnaie, Ihr Smartphone und weitere Wertgegenstände in verschiedenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

- Hand- und Umhängetaschen sollten Sie verschlossen auf der Körpervorderseite tragen, so dass die Verschlussseite zum Körper zeigt.

- Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse können hilfreich sein.

- Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab oder hängen sie irgendwo auf.

Opfer eines Taschendiebstahls sollten sofort Zahlungskarten sperren lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Sonntag, 18. April 2021 11:16 Uhr

Brakel (r). Eine 18-jährige PKW-Fahrerin aus Brakel befuhr die K 18 (Emde) von Brakel in Richtung Bad Driburg. Aus bisher noch nicht bekanntem Grund kam der VW Golf nach rechts von der Straße ab, prallte gegen die Böschung des Straßengrabens und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb einige Meter weiter im Wald auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde aus dem total beschädigten Fahrzeug befreit und schwerverletzt in das Krankenhaus Höxter verbracht. An dem schwarzen VW Golf entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Politik
Donnerstag, 08. April 2021 18:21 Uhr
Knapp 14,8 Millionen Euro: Geldregen für den Kreis Höxter
Dienstag, 06. April 2021 09:45 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Dorferneuerungsprogramm 2021“ veröffentlicht: In diesem Jahr werden in der Dorferneuerung 344 Projekte in 145 Gemeinden mit rund 28,5 Millionen Euro unterstützt. Knapp 2,5 Millionen Euro davon fließen in den Kreis Höxter. „Wir sind sehr froh, dass die eingereichten Bewerbungen aus unseren Städten erfolgreich waren und nun mit Hilfe dieser stolzen Fördersumme wichtige Projekte umgesetzt werden können“, bringt Landrat Michael Stickeln seine Freude zum Ausdruck.

Die Bewerbungen von den Kommunen aber auch von Privatinitiativen waren so überzeugend, dass der Kreis Höxter mit den zugesprochenen Fördermitteln in Höhe von 2,472 Millionen Euro an erster Stelle liegt in ganz Nordrhein-Westfalen vor den Kreisen Euskirchen und Soest. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, weist in der Veröffentlichung des Dorferneuerungsprogramms für das Jahr 2021 darauf hin, dass die ländlichen Räume in NRW mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner des Landes sind.

„Menschen machen Dorf: Ob Dorfladen, Dorfgemeinschaftshaus, ein Mehr an Barrierefreiheit oder die dorfgemäße Gestaltung von Plätzen. 28,5 Millionen Euro Finanzmittel unterstützen Gemeinden und zahlreiche private Initiativen bei der tatkräftigen Umsetzung ihrer Ideen", so Scharrenbach. Gerade die herausfordernden Monate der COVID-19-Pandemie zeigten, wie wichtig der öffentliche Raum und generationenübergreifende Orte des gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit auch des gelebten Zusammenhalts seien. „In diesen Zeiten ist die ‚Dorferneuerung‘ des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes verlässlicher Partner an der Seite unserer Bürgerinnen und Bürger, Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe sowie der Kommunen. Mit der ‚Dorferneuerung 2021‘ legen wir den Grundstein für den weiteren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Entwicklungsperspektiven für unsere kleinen Städte und Gemeinden“, so Ministerin Scharrenbach.

Die 2.472.000 Euro für den Kreis Höxter verteilen sich wie folgt auf die Städte: Bad Driburg bekommt 203.000 Euro, Borgentreich 500.000 Euro, Brakel 383.000 Euro, Höxter 345.000 Euro, Marienmünster 309.000 Euro, Nieheim 58.000 Euro, Steinheim 332.000 Euro, Warburg 278.000 Euro und Willebadessen erhält 64.000 Euro vom Land. Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5656.

Montag, 05. April 2021 10:23 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Sitzungstätigkeit der Stadt Höxter wird ab April wieder in vollem Umfang aufgenommen. Die Sitzungen des Rates sowie der Fach- und Ortsausschüsse sollen unter verstärktem Infektionsschutz durchgeführt werden. Darauf haben sich die Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat interfraktionell geeinigt. Ab dem 01. April können somit auch die notwendigen konstituierenden Sitzungen der Fach- und Ortsausschüsse stattfinden. Neben den bereits bekannten und praktizierten Schutzvorkehrungen sollen die Sitzungsteilnehmer künftig unmittelbar vor den Ausschusssitzungen zusätzlich einen Schnelltest absolvieren. Eine rechtliche Verpflichtung, daran teilzunehmen, besteht zwar nicht, aber Bürgermeister, Fraktionen und Verwaltung setzen darauf, dass alle Teilnehmer auch diese einfache und schnelle Möglichkeit wahrnehmen, um so für einen größtmöglichen Infektionsschutz zu sorgen.

Ferner werden für alle Anwesenden am Eingang FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken bereitgehalten, die während der gesamten Sitzungsdauer getragen werden sollen.

„Der Wunsch der Politik war es, zu einem normalen Sitzungsbetrieb unter Einhaltung der Coronaschutzregeln zurückzukehren“, so Bürgermeister Daniel Hartmann. „Mit allen Fraktionsvorsitzenden wurde diese Entscheidung einheitlich getroffen. Eine Rücknahme ist vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie jederzeit möglich, denn der Schutz jedes Einzelnen und die Eindämmung der Pandemie hat oberste Priorität“.

 

Wirtschaft
Donnerstag, 11. März 2021 13:40 Uhr
Jetzt noch anmelden für umfassende Information: Weites Ausbildungsspektrum wird online vorgestellt
Mittwoch, 10. März 2021 14:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vorsitzenden der Werbegemeinschaften und Gewerbevereine im Kreis Höxter hatten eine gemeinsame Videokonferenz mit Herrn Christian Haase (MdB) und Herrn Matthias Goeken (MdL/NRW) in Bezug auf die Sorgen und Probleme des Handels, der Gastronomie und der Hotellerie, während und in Folge der Corona-Pandemie. 

Teilgenommen haben: Werbegemeinschaft Bad Driburg, Werbering Brakel, Beverungen Marketing, Gewerbeverein Nieheim, Werbegemeinschaft Warburg, Werbegemeinschaft Steinheim und Werbegemeinschaft Höxter. Im Namen aller Teilnehmer übersende ich Ihnen die Gesprächsthemen als Forderung an die Politik zur Stärkung des lokalen Handels, der Innenstädte und peripheren Geschäftslagen. 

Bedingt durch die Corona Pandemie sind im gesamten Kreis letztes Jahr alle Stadtfeste und damit auch die verkaufsoffenen Sonntage ausgefallen. Für alle unsere Werbegemeinschaften und Gewerbevereine stellen diese eine der wichtigsten Grundlagen und Aufgaben dar. Auch 2021 wird voraussichtlich eine große Anzahl an Veranstaltungen nicht wie geplant durchgeführt werden können. Somit entfällt für alle Betroffenen diese wichtige Einnahmequelle und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung für die jeweilige Innenstadt. Alle Werbegemeinschaften/ Gewerbevereine haben bedingt durch den unverschuldeten Ausfall das letzte Geschäftsjahr stark negativ abgeschlossen und dies wird sich vermutlich im Jahr 2021 nicht ändern. 

Hier die Gesprächsthemen in fünf Oberpunkten: 

a) kontrollierte, schnellstmögliche und vollumfängliche Öffnung jeglichen Einzelhandels und der Gastronomie nach den bewährten Hygienekonzepten Die Erkenntnisse aus dem bisherigen Pandemieverlauf haben ergeben, dass das Ansteckungsrisiko im stationären Einzelhandel und in der Gastronomie weit unterdurchschnittlich ist. Weder aus dem Bereich des Lebensmittel Einzelhandels (der durchgängig geöffnet war) noch dem weiteren stationären Einzelhandel oder der Gastronomie/Hotellerie sind uns Fälle bekannt geworden, wo sich Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter aktiv während der Arbeitszeit infiziert haben. Dies spricht für die Effektivität der durchdachten und mit Erfolg angewendeten Hygienemaßnahmen. 

b) Kriterien für Einschränkungen im Einzelhandel und der Gastronomie/Hotellerie zukünftig nicht lediglich an der kreisweiten 7-Tage-Inzidenzzahl festmachen, sondern auch örtlichen Begebenheiten oder Besonderheiten berücksichtigen, z.B. lokale Ausbrüche in Pflegeheimen, Altenheimen, Rehakliniken oder Krankenhäuser aus der jeweiligen Statistik rausrechnen, sofern die lokalen Ausbrüche und Erkrankten eingegrenzt werden können.

 

c) Rechtssichere Sonntagsöffnungen 

 Sonntagsöffnungen (vier rechtssichere Sonntagsöffnungen von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr pro Kalenderjahr ohne Anlassbezug pro Stadt/Stadtteil möglich) die Regelungen der verkaufsoffenen Sonntage (VKOS) in angrenzenden Bundesländern, wie z.B. in Niedersachsen und Hessen, sollte bei der Genehmigung der VKOS in NRW Berücksichtigung finden, um eine Gleichbehandlung in den Bundesländern zu gewährleisten Quintessenz aus den bisherigen Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war, dass der Anteil der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im Einzelhandel und in der Gastronomie/Hotellerie verschwindend gering ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel begrüßen zu großen Teilen die (begrenzte) Anzahl an Sonntagsöffnungen, da ihnen diese Sonntage zusätzliche Verdienste und Freizeiten ermöglichen. 

d) Neustarthilfe für Werbegemeinschaften, Marketingvereine etc.

Finanzielle Zuschusszahlungen für Veranstaltungen zur Belebung der Innenstädte, des Einzelhandels, der Gastronomie und Hotellerie Die Neustarthilfen sollen u.a. dazu verwendet werden, Künstlern bei zukünftigen Veranstaltungen unter die Arme zu greifen und attraktive Veranstaltungsprogramme in den Veranstaltungsbereichen zu realisieren. Somit ist gewährleistet das diese Neustarthilfen zweckgebunden eingesetzt werden. 

e) gerechte Besteuerung und Beteiligung aller Onlinehändler an den Pandemiefolgen und deren nachhaltigen Auswirkungen auf alle Innenstädte. alle Onlinehändler die in Deutschland verkaufen, sollten für die hier verkauften Produkte ihre Steuern in Deutschland bezahlen (z.B. Amazon zahlt keine Steuern in Deutschland) einheitliche MwSt von 25% für alle im Internet zu erwerbenden Artikel. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in einen Fonds zur nachhaltigen und dauerhaften Belebung des Kulturgutes Innenstadt.

Mittwoch, 10. März 2021 14:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) erreichen derzeit zahlreiche Anfragen von Unternehmen zu Briefen, die vorgeblich im Zusammenhang mit einer Eintragung im Handelsregister stehen. Die Schreiben erweckten den unzutreffenden Eindruck, vom Amtsgericht zu stammen. Blickfangmäßig und als zentrale Überschrift erscheint das Landeswappen von Nordrhein-Westfalen und der Hinweis „Rechnung", berichtet die IHK. Während bei Aussendungen im Bereich der sogenannten Formularfalle in der Regel versteckt der Hinweis auf ein Angebot erfolge, fehle dies bei den aktuellen Schreiben ganz. Vielmehr würden Zahlungsfristen genannt, bei deren Nichteinhaltung „selbstverschuldete Mahngebühren" und eine „zwangsweise Einziehung des Betrags" drohten. Die IHK rät betroffenen Unternehmen, auf diese Schreiben keinesfalls ungeprüft Zahlungen zu leisten. Insbesondere solche Unternehmen, die tatsächlich in der jüngeren Vergangenheit Eintragungen in das Handelsregister vorgenommen haben, sollten ihren Posteingang besonders genau prüfen, rät die IHK. Deren Mitgliedsunternehmen können sich bei Zweifeln, ob es sich bei Schreiben um unseriöse Formularfallen handelt, direkt an die IHK wenden (Ansprechpartner: Syndikusanwalt Lars Henning Döhler, Telefon 0521 554–215, E-Mail: lh.doehler@ostwestfalen.ihk.de).

Sport
Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr
FC Blau-Weiß Weser würdigt die Arbeit von Ehrenamtlichen
Freitag, 12. März 2021 13:44 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der seit Montag, 08.03.2021 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit Einschränkungen wieder zulässig.

Aus diesem Grund sind die Außensportanlagen der Stadt Höxter ab sofort wieder für den Sportbetrieb unter folgenden Voraussetzungen geöffnet:

1. für Sport von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes

2. für Sport als Ausbildung im Einzelunterricht

3. für Sport in Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Zur Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit sind Teilnehmerlisten zu führen, die durch die Aufsichtsperson vier Wochen lang aufzubewahren sind.

Zwischen den unter 1 - 3 genannten Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf der Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig. „ Die Regeln sind strikt einzuhalten. Wir bitten alle Sportler nach wie vor vorsichtig zu agieren und auch die bekannten Hygienevorgaben zu beachten“, erklärt Stefan Fellmann, Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter. „Sollten Verstöße gegen die genannten Regeln festgestellt werden, behält sich die Stadt Höxter eine sofortige Schließung der Anlage vor.“ Für die Rasenflächen kann es unter Umständen zu witterungsbedingten Platzsperren kommen. Die leichtathletischen Anlagen auf der Weserkampfbahn sind aufgrund durchzuführender Wartungsarbeiten gegebenenfalls nur eingeschränkt nutzbar. Sollten Fragen bestehen, so stehen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung insbesondere per E-Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.

Samstag, 06. März 2021 11:56 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

zum Anfang