Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 19. April 2019 09:12 Uhr
"Kreative Mülleimer" werden am 4. Mai auf dem Höxteraner Stadtwall ausgestellt
Donnerstag, 18. April 2019 12:54 Uhr

Ovenhausen (TKu). Ovenhausen startet digital und gut vernetzt in die Zukunft: Am Mittwochabend ist die neue Internetseite nach monatelanger Vorbereitung durch die Dorfdigitalexperten, Vereinsvertreter und Ovenhäuser Bürgerinnen und Bürger bei einer öffentlichen Dorfkonferenz freigeschaltet worden. Im Beisein von etwa 60 Ovenhäuser*innen stellten die Verantwortlichen das Vorzeigeprojekt im Rahmen des Smart-Country-Side-Projektes allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Pfarrheim einmal genauer vor. Das neue „digitale Ovenhausen“ umfasst aber nicht nur die neue Internetseite, sondern auch die neuen Apps „DorfFunk“ und „das sorgende Dorf“. Das Projekt „Smart Country Side“ wird aus Mitteln der Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert, das die Digitalisierung im ländlichen Raum fördern soll.

Die neue Internetseite beinhaltet drei Schwerpunkte, die durch die Themen „Dorf“, „Kirche“ und das „Sorgende Dorf“ gebildet werden. Mit dieser Website wurde nun eine neue Plattform geschaffen, auf der die Ortschaft digital näher zusammenrücken soll, wie Heidrun Wuttke, Projektreferentin „Smart Country Side“ von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, berichtet. Durch die Präsentation des Dorflebens (Vereine, Gewerbe, Freizeitangebote, Gastronomie), der Kirche als religiöser Mittelpunkt sowie eine Fürsorge-Organisation untereinander möchte sich Ovenhausen für Jeden darstellen und die Dorfgemeinschaft untereinander festigen. Aktuelle Themen sind ebenso wie eine umfassende Chronik des Ortes, Thema auf dieser Webseite. Insbesondere aber das Thema Kirche nimmt auf der Internetseite ein großen Stellenwert ein.

So können sowohl die Kirche in Ovenhausen wie auch die Heiligenbergkapelle virtuell besucht werden. Zum virtuellen Kirchenrundgang ist es möglich, Orgelmusik als Hintergrundmusik auszuwählen, um den digitalen Kirchenbesuch so echt wie möglich zu gestalten. Des weiteren gibt es einen „Tagesimpuls“, wie Hans-Werner Gorzolka vom Kirchenvorstand berichtet. Dazu zeigt die Internetseite jeden Tag ein neues Gedicht oder ein neues Gebet an. Mit der Internetseite verknüpft ist auch die auf allen Smartphones nutzbare App „DorfFunk“, um im Dorf digital zu kommunizieren, zu informieren, Hilfe anzubieten oder Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Es gibt auch eine Zusammenarbeit mit dem professionellen App-Anbieter „Gut versorgt in...GmbH“ aus Herford. Die neue Internetseite ist daher nicht nur für Ovenhäuser*innen interessant, sondern auch für alle Bürger*innen in der Region. Das Spektrum der Hilfsangebote sei nicht zuletzt deshalb sehr umfangreich. Die Internetseite lebe von den Menschen in Ovenhausen. Helfer*innen und Unterstützer würden deshalb noch gesucht, wie die Dorfdigitalexerten Martina Voss und Martina Werdehausen erklären. Ovenhausen mache sich nun auf den Weg zur Erprobung und zum weiteren Ausbau des digitalen Dorfes. Bundesweit gibt es 100 solcher digitalen Dörfer. Darunter sei Ovenhausen bereits jetzt schon ein „digitales Musterdorf“, denn das ehrenamtliche Engagement sei herausragend, wie die anwesenden Dorfdigitalexperten hervorgehoben haben.

Mehr hier: www.ovenhausen-digital.de

Fotos: Thomas Kube

 

 

Donnerstag, 18. April 2019 12:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Immobilienmarkt im Kreis Höxter ist auf Rekordniveau: In 2018 wurden kreisweit so viele Ein- und Zweifamilienhäuser gekauft wie noch nie seit der Erfassung der Daten in den 1970er Jahren. Für Landrat Friedhelm Spieker ist diese positive Entwicklung ein Beitrag zu einer möglichen „Renaissance des ländlichen Raumes“.

„In vielen Städten ist Wohneigentum für die überwiegende Mehrheit der Menschen unerschwinglich. Zudem gibt es dort Staus auf den Straßen oder Umweltbelastungen in der Luft. Auch deshalb zieht es gerade junge Familien vermehrt auf das Land. Auch im Kreis Höxter spüren wir diese Entwicklung seit Jahren sehr deutlich“, freut sich Landrat Spieker.

Gründe hierfür seien allerdings nicht nur die vergleichsweise günstigen Preise für Baugrundstücke oder Eigenheime. „Der Kreis Höxter überzeugt auch mit seiner vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft. Zudem haben wir eine sehr niedrige Arbeitslosenquote. Auch die Kriminalität ist im Vergleich zu urbanen Räumen glücklicherweise viel geringer“, freut er sich. Das alles mache den Kreis Höxter gerade für junge Familien attraktiv.

Der positive Trend auf dem Immobilienmarkt geht aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte vorgelegt hat. „Die Notare und andere beurkundende Stellen sind gesetzlich verpflichtet, Abschriften beurkundeter Kaufverträge und sonstiger den Immobilienmarkt betreffende Unterlagen dem Gutachterausschuss zu übersenden. Die Verträge werden in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ausgewertet und in anonymisierter Form in einer Kaufpreissammlung erfasst. Hierdurch ist sichergestellt, dass der Gutachterausschuss über die Vorgänge auf dem Immobilienmarkt umfassend informiert ist. Auf Basis dieser Daten wurde der Grundstücksmarktbericht für den Kreis Höxter erstellt“, erläutern Johannes Leßmann und Meinolf Busse vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Kreis Höxter.

Auch der aktuelle Bericht bestätigt den Trend, dass seit 2014 im Kreis Höxter vermehrt in Sachwerte investiert wird. So wurden im Jahr 2018 insgesamt 1.839 Grundstücke und Gebäude im Wert von insgesamt 151 Millionen Euro käuflich erworben. Nach 2017 ist das der zweithöchste Geldumsatz in den letzten 20 Jahren.

Besonders stark nachgefragt waren Ein- und Zweifamilienhäuser. So wurden 2018 kreisweit 530 dieser Immobilien gekauft. „Das ist der höchste Stand seit Beginn der systematischen Erfassung von Immobilienkäufen in den 1970er Jahren“, freuen sich Johannes Leßmann und Meinolf Busse vom Gutachterausschuss.

Auch die Preise für Immobilien werden im neuen Grundstücksmarktbericht verglichen: Der Kaufpreis für ein um 1980 auf einem etwa 700 m² großen Grundstück errichtetes freistehendes Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von etwa 150 m² beträgt im kreisweiten Mittel 123.000 EUR. „Betrachtet man die Kauffälle getrennt nach der Lage in einer Kernstadt oder in einer Ortschaft ergibt sich für die Kernstädte ein mittlerer Preis von 157.000 EUR und für die Ortschaften von 98.000 EUR. Mit 217.000 EUR bzw. 201.000 EUR lagen die Durchschnittspreise in Warburg bzw. Bad Driburg am höchsten“, erläutern Johannes Leßmann und Meinolf Busse. „Insgesamt bleibt festzustellen, dass Immobilien im Kreis Höxter im Vergleich zu den meisten anderen Regionen im Land Nordrhein-Westfalen relativ günstig erworben werden können.“

Weitere Informationen unter anderem zu der Preissituation von Baugrundstücken oder Ackerflächen sowie den kompletten Grundstücksmarktbericht zum Download gibt es auf der Homepage des Kreises Höxter unter www.kreis-hoexter.de/3629

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 18. April 2019 09:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Klaus Leweke verstärkt als neuer Schulrat das Team der Schulaufsicht für die Kreise Höxter und Paderborn. Er ist schulaufsichtlich zuständig für den Übergang Schule-Beruf an weiterführenden Schulen, für die Fortbildung von Lehrkräften aller Schulformen und die Hauptschulen im Hochstift. 

Gemeinsam mit Schulabteilungsleiter Michael Uhlich und Dezernatsleiterin Rita Berens von der Oberen Schulaufsicht der Bezirksregierung Detmold begrüßte Landrat Friedhelm Spieker den 49-jährigen Schuldirektor im Kreishaus in Höxter offiziell im neuen Amt. Auch der Sprecher der Schulräte für den Kreis Höxter, Hubert Gockeln, beglückwünschte Klaus Leweke zum neuen Verantwortungsbereich.

"Mit der kompetenten Neubesetzung ist das Team der Schulaufsicht für den Kreis Höxter wieder komplett“, sagte Michael Uhlich. Aus seinen bisherigen Tätigkeiten bringe der neue Schulrat viel Erfahrungswissen und gute Ideen mit. Der Pädagoge Klaus Leweke ist seit mehr als 20 Jahren aktiv im Schuldienst, davon viele Jahre in leitender Funktion. Von 2006 bis 2010 war er Konrektor an der Caspar-Heinrich-Schule (Hauptschule) in Bad Driburg. Danach war bis 2013 als Rektor der Bördelandschule (Haupt- und Realschule) in Borgentreich tätig. Ende 2013 übernahm er die Leitung der Sekundarschule Höxter, deren Neugründung er maßgeblich mitgeprägt und die er bis zu seinem Wechsel zur Schulaufsicht engagiert geleitet hat.

Klaus Leweke, verheiratet und Vater von zwei Kindern, sieht der breit gefächerten Querschnittsaufgabe mit Freude entgegen. Als Lehrer und beim Aufbau der Sekundarschule Höxter sei ihm Schulentwicklung stets ein wichtiges Anliegen gewesen, wie er betonte. „Deshalb ist der Schritt in die Schulaufsicht für mich eine logische Fortführung meiner bisherigen Tätigkeiten“, sagte er. Insbesondere bei der Leitung des Kompetenzteams für Lehrerfortbildung und beim Übergang von der Schule in den Beruf könne er sehr gut seine Erfahrungen aus den unterschiedlichen Schulformen einbringen.

Daran anknüpfend betonte Landrat Friedhelm Spieker: „Es ist wichtig, junge Menschen in der Schule für Ausbildungsberufe zu begeistern und ihnen gute Grundlagen zu vermitteln, damit sie die Anforderungen der Arbeitswelt meistern.“

Foto: Kreis Höxter

Mittwoch, 17. April 2019 10:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Zur ersten Wurst-Rallye durch den Kreis Höxter rufen FleischereiFachbetriebe und die Regionalmarke Kulturland auf. Vom 29. April bis 1. Juni läuft die Aktion, bei der die Vielfalt der Produkte und der regionale Geschmack im Fokus stehen. Stempelkarten sind bei 13 teilnehmenden Betrieben der Fleischer-Innung Höxter-Warburg und in deren Filialen verfügbar. Für volle Stempelkarten gibt es die Extrawurst im Fachgeschäft.

Wurst ist nicht gleich Wurst, vor allem nicht in den Fleischereien im Kreis Höxter. „Jede Fleischerei arbeitet nach eigenen Familienrezepten oder hat sich mit Naturwürzungen, besonderen Reifebedingungen oder Veredelungsverfahren im Handwerk spezialisiert“, erklärt Alfred Brilon, Innungs-Obermeister aus Borgentreich. „Diese Vielfalt soll man mit unserer Wurst-Rallye erkunden. Wir wollen motivieren, auch mal die Produkte der Fleischereien aus den Nachbarstädten zu probieren.“

Die Spielregeln der Rallye erklärt Heiko Böddeker von der kooperierenden Regionalmarke: „In fünf Wochen sind Stempel für den Einkauf in fünf teilnehmenden Fleischereien im Kreis Höxter einzutragen. Für volle Stempelkarten gibt es dann die `Extrawurst´ bei der zuletzt stempelnden Fleischerei.“ Einen Stempel gibt es für einen Einkauf ab fünf Euro. Die erste Wurst Rallye durch den Kreis Höxter fordert zu Beginn der Grillsaison nicht nur auf, Abwechslung auf den Grillrost zu bekommen. Neben Bratwurst, Wurstaufschnitt und Wurstsalat sind natürlich auch alle anderen Produkte in den Frischetheken der heimischen Betriebe Bestandteil der genussreichen Rallye. Jede Fleischerei wird pro Stempelkarte nur einmal gewertet.

Allen Betrieben gemeinsam ist, dass sie hauptsächlich Fleisch von Tieren aus der Region verarbeiten. Die Fleischer kennen nicht nur Aufzucht- und Fütterungsbedingungen auf den umgebenden landwirtschaftlichen Höfen. Sie können auch durch kurze Transportwege und eigene Schlachtung entscheidenden Einfluss auf die Fleischqualität nehmen. „Einige unserer Mitgliedsbetriebe züchten sogar selbst besondere Tierrassen. Mehr durchgehende Qualität, Einsatz für artgerechte Haltung und umfassende Produktkenntnis sind nicht machbar“, erklärt Innungs-Obermeister Brilon weiter. ++ Neben den Produkten sind auch die Ausbildung und die Arbeitsplätze in den Fachbetrieben ein wichtiger Standortfaktor für die Region. Der Fleischerberuf wandelt sich und hat immer stärker mit den Massenproduzenten zu konkurrieren. Spezialisieren heißt da die Antwort der regionalen Betriebe im Kulturland, die auch ganz klar mit dem Frischefaktor und Vertrauen punkten können.

Teilnehmende Betriebe unter www.kulturland-regional.de

Foto: Irina Jansen

Blaulicht
Donnerstag, 18. April 2019 13:17 Uhr
Nach Streitigkeit auf dem Floßplatz - Mann schwebt in Lebensgefahr
Mittwoch, 17. April 2019 16:08 Uhr

Höxter (red). Aufgrund einer Rauchentwicklung in einer Großdruckerei im Industriegebiet Zur Lüre in Höxter musste die Feuerwehr am späten Dienstagabend gegen 22:50 Uhr anrücken. Ausgelöst hatte nach Feuerwehrangaben die Brandmeldeanlage des Beriebes, in dem noch fleißig produziert wurde. Als die Feuerwehr Höxter den Einsatzort erreichte, stellte sie unter der Einsatzleitung Steven Noble fest, dass ein Raum verraucht war. Unter „Atemschutz“ erkundeten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle dann genauer mit einem „Kleinlöschgerät“. Vorsorglich haben sie eigenen Angaben zufolge auch eine Wasserversorgung aufgebaut. Der Betrieb musste dazu vorsorglich geräumt werden in Abstimmung mit der Betriebsleitung des Unternehmens. Woher die Verrauchung jedoch kam, konnte nicht weiter lokalisiert werden. Es erfolgte eine Übergabe an den Betreiber, der weitere Nachkontrollen in der Nacht organisieren sollte. Die Freiwillige Feuerwehr Höxter war mit insgesamt vier Einsatzfahrzeugen vor Ort, darunter auch eine Drehleiter und ein Rettungswagen. Genau eine Stunde später, um zehn Minuten vor Mitternacht vermeldet die Feuerwehr Höxter Einsatzende.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Mittwoch, 17. April 2019 09:57 Uhr

Höxter (red). Am Samstag, den 13. April, ist auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes, im Bereich Albaxer Straße/ Brenkhäuser Straße, ein blauer 1er BMW beschädigt worden. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der BMW war von 21:10 Uhr bis 21:30 Uhr vor dem Gebäude, in der zweiten Reihe, auf dem ersten Parkplatz, rechts neben dem Zufahrtsweg, geparkt des Marktes abgestellt. Als der Eigentümer zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er Beschädigungen fest. Der Sachschaden beträgt rund 1.500 Euro. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich an die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, zu wenden.

Montag, 15. April 2019 12:22 Uhr

Albaxen (red). Vier Bäume entlang des Weserradweges bei Höxter haben Unbekannte ausgegraben und entwendet. Einem Spaziergänger waren die fehlenden Bäume in Höhe Gut Nachtigall zwischen Corvey und Albaxen am Sonnabend, 13. April, gegen 15.15 Uhr aufgefallen, daraufhin wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Befestigungspfähle sind noch vorhanden, die Haltestricke waren durchtrennt worden. Der Wert der etwa zwei Meter hohen Bäume beläuft sich auf insgesamt rund 400 Euro. Der Tatzeitraum lässt sich bisher nicht genauer eingrenzen, daher hofft die Polizei in Höxter auf Beobachtungen von Zeugen. Hinweise bitte unter Telefon 05271/962-0.

Update: Nach Angaben eines Sprechers der "Herzog von Ratibor'sche Generalverwaltung" sind die Bäume im letzten Jahr gepflanzt worden. Da diese jedoch vertrocknet sind, habe man eben diese Bäume ausgegraben und wird am 27. April neue Bäume als Ersatz nachpflanzen.

Foto: Polizei

Sonntag, 14. April 2019 09:07 Uhr

Höxter (red). Ein unbeaufsichtigtes Feuer hat im Milchweg in Höxter am Samstagabend die Feuerwehren aus Lüchtringen und Boffzen auf den Plan gerufen. Die nächstgelegenen Wehren mussten um 18:43 Uhr in Höxter aushelfen, weil die Weserbrücke Höxter noch immer nicht für die Feuerwehr Höxter befahrbar ist. Aufgrund der Belastungsgrenze der Weserbrücke Höxter versorgen die Einheiten Boffzen und Lüchtringen den östlichen Bereich von Höxter (Weserseite Boffzen). Gemeldet hatte die Polizei das unbeaufsichtigte Feuer in einem Garten, das laut Polizei gelöscht werden musste aufgrund der starken Rauchentwicklung und der damit einhergehenden Umweltbelastung. Die Feuerwehrleute löschten den Brand ab und zogen das Brandgut auseinander. Der Einsatz war nach einer dreiviertel Stunde erledigt. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen in Höxter geregelt ist und bittet darum, sich an folgende Vorgaben zu halten, damit solche Einsätze erst gar nicht notwendig sind:

Es darf ausschließlich Baum-, Strauch- und Heckenabschnitt ab einer Menge von 2 m³ verbrannt werden. Das Verbrennen ist nur außerhalb von im Zusammenhang bebauter Ortsteile und Kurgebiete erlaubt und das ausschließlich in der Zeit vom 01. Oktober bis zum 30. April, jeweils nur am ersten und zweiten Samstag eines Monats von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das beabsichtigte Verbrennen ist mindestens einen Tag zuvor bei der Stadt Höxter, Fachbereich Ordnung, Recht und Bürgerservice, Tel. 05271/963–3105 bzw. 3106, anzuzeigen, damit von dort die Kreisfeuerwehrzentrale in Brakel über das Ausmaß sowie den Brandort und Zeitraum informiert werden kann. 

Folgende Mindestabstände sind einzuhalten: 100 m von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen, 50 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden und sonstige baulichen Anlagen, 20 m von öffentlichen Verkehrsflächen, 5 m von befestigten Wirtschaftswegen. 

Das Verbrennen ist so zu steuern, dass Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, insbesondere durch Rauchentwicklung, nicht eintreten können und ein Übergreifen des Feuers durch Ausbreitung der Flammen oder durch Funkenflug über den Verbrennungsort hinaus verhindert wird.

Die pflanzlichen Abfälle müssen zu Haufen aufgeschichtet werden und dürfen eine Höhe von 3,50 m nicht überschreiten. Die Haufen müssen von einem 5 m breiten Ring umgeben sein, der von Schlagraum, pflanzlichen Abfällen und ähnlichen brennbaren Stoffen frei ist. 

Die Haufen dürfen erst unmittelbar vor dem Verbrennen aufgeschichtet werden, so dass Vögel und Kleinsäuger, die darin Unterschlupf suchen, nicht gefährdet werden. Andere Stoffe (außer Papier), insbesondere Mineralöle, Mineralölprodukte oder andere Abfälle, dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers benutzt werden. Bei starkem Wind darf nicht gebrannt werden, vorhandenes Feuer ist bei aufkommendem starken Wind unverzüglich zu löschen. Das Feuer ist ständig von einer volljährigen Person zu beaufsichtigen. Sie darf den Verbrennungsplatz erst verlassen, wenn Feuer und Glut erloschen sind. 

Verbrennungsrückstände sind unverzüglich in den Boden einzuarbeiten oder mit Erde abzudecken.

Die Stadt Höxter kann in Einzelfällen eine gebührenpflichtige Ausnahmegenehmigung von den Regelungen erteilen. Diese kommt allerdings nur in Betracht, wenn keine andere Möglichkeit der Entsorgung besteht oder andere Entsorgungsmöglichkeiten unzumutbar wären und die oben genannten Mindestabstände eingehalten werden.

Die Stadt Höxter kann in Einzelfällen, sofern durch das Verbrennen das Wohl der Allgemeinheit beeinträchtigt wird, das Verbrennen untersagen. Sonderregelungen gibt es für das Verbrennen von schlagabraumähnlichen Abfällen, die in Baumschulen, Gärtnereien und beim Obstanbau sowie bei der Unterhaltung von Straßen und Gewässern anfallen und für das Verbrennen von Stroh. Für das Verbrennen von Schlagabraum im Wald ist das Regionale Forstamt Hochstift in Bad Driburg, Tel. 05259/98650, zuständig. 

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Unsere Videothek
Politik
Montag, 15. April 2019 11:40 Uhr
„8. Frühschoppen zur Marktzeit des CDU-Ortsverbandes Höxter“
Samstag, 13. April 2019 09:21 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Landtag debattierte in dieser Woche über die Zukunft der Energiepolitik in Nordrhein-Westfalen. Zum beschlossenen Antrag „Vernunft und Verlässlichkeit – Ausbau der Windenergie in geordnete Bahnen lenken“ der NRW-Koalition sprach auch der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken und machte deutlich: „Wir wollen keinen Windkraftausbau mit der ideologischen Brechstange, sondern einen vernünftigen Ausbau mit Maß und Mitte und mit möglichst hoher Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. Wir wollen auch weiterhin mit ihnen Gespräche führen und nach Lösungen für die Ängste und Sorgen der Windkraftkritiker suchen. Nur so können wir für eine breite Akzeptanz sorgen. Wir als CDU Fraktion glauben nicht, dass die Menschen in unserem Land käuflich sind und eine finanzielle Beteiligung, wie SPD und Bündnis 90/Die Grünen es fordern, allein zielführend ist. Daher werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass es eine erneute Länderöffnungsklausel geben wird, um einen nordrhein-westfälischen Mindestabstand festzulegen. Die Kommunen in unserem Land brauchen endlich wieder mehr Planungssicherheit. Hierfür müssen rechtssichere Vorschriften festgelegt werden. Mit unserem Antrag, welcher vom Parlament beschlossen wurde, haben wir einen weiteren Schritt in diese Richtung gemacht. Wir als NRW-Koalition werden weiterhin an unserer Forderung festhalten.“

Foto: Goeken

Donnerstag, 11. April 2019 10:36 Uhr

Kreis Höxter (red). In der dritten Förderrunde des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen, Sport, Jugend und Kultur“ sind nun die Entscheidungen gefallen. Der Kreis Höxter erhält 1,86 Mio. Euro für drei kreiseigene Sporthallen in Brakel, Höxter und Warburg. Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase hatte sich als Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags für die Förderung eingesetzt. Er freut sich über den Zuschlag: „Die Infrastruktur in unseren Kommunen ist ein wichtiger Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land. Gerade in den zahlreichen Sportstätten kommen Menschen mit ganz verschiedenen sozialen Hintergründen zusammen. Es war daher richtig, dass wir im Haushaltsausschuss die Fördersumme noch einmal verdoppelt haben. Mit der Bundesförderung helfen wir, dass hervorragende Einrichtungen wie in Brakel, Höxter oder Warburg jetzt saniert werden.“

Mit dem Bundesprogramm waren bisher bereits über 100 kommunale Projekte mit insgesamt 340 Mio. Euro bei der Sanierung unterstützt worden. Damit auch finanzschwache Gemeinden teilnehmen können, gibt es für Kommunen in Haushaltsnotlage besondere Konditionen. Der Anspruch an die Projekte ist hoch. Sie sollen von besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung sein und eine sehr hohe Qualität im Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Integration in der Kommune und den Klimaschutz aufweisen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte im vergangenen Jahr den Startschuss für die dritte Förderrunde gegeben. Dabei lag der Fokus auf Sportstätten, da hier ein besonders hoher Instandsetzungsbedarf ist. Insgesamt war das Volumen der eingereichten Projekte 13-mal höher als die verfügbaren 200 Mio. Euro. „Die hohen Antragszahlen bestätigen unsere Aufstockung. Ein Drittel der Antragsteller sind im Übrigen finanzschwache Kommunen, dazu kommt die große Mehrheit der Projektvorschläge aus Kleinstädten und dem ländlichen Raum. Wir erreichen also genau die Richtigen“, betont Christian Haase die zielgerichtete Bundesförderung.

Wirtschaft
Donnerstag, 18. April 2019 09:21 Uhr
Sparkasse Höxter veranstaltet buntes Ostergewinnspiel unter dem Motto „Gewinnen ist einfach. Wenn Ihre Sparkasse 15.000 Euro verlost!“
Mittwoch, 03. April 2019 08:01 Uhr

Höxter (red). Bei einer Feierstunde wurde der ehemalige Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE), Reinhard Spieß, verabschiedet und sein Nachfolger, Christian Jostes, willkommen geheißen. Rund 150 Gäste applaudierten, als Pfarrer Wilhelm Koch, der über 20 Jahre die Geschicke der KHWE als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung begleitete, zusammenfasste: "Reinhard, Du hast Dich durchgekämpft und alle Eitelkeiten und alle Anfechtungen ausgehalten. Du hast den Erhalt der vier Standorte des Klinikum Weser-Egge erreicht und warst Dir nie zu fein, Deine Standpunkte zur Diskussion zu stellen." Marcel Giefers, Vorsitzender des KHWE-Verwaltungsrates, pflichtete dem bei: "In den vergangenen 14 Jahren haben Sie Meilensteine erreicht für das Unternehmen. Wir danken Ihnen, dass Sie alle dafür notwendigen Schritte mit starker Willenskraft begleitet haben." 

Reinhard Spieß seinerseits betonte, dass er ohne ein leistungsfähiges Team im Rücken niemals so erfolgreich hätte agieren können. Er dankte allen Mitarbeitern für Ihre Unterstützung, insbesondere den Ärzten und Pflegenden für Ihren Einsatz auf den Stationen und direkt am Patienten. Besondere Anerkennung richtete er stellvertretend für die Kollegen aus der Verwaltung an den Kaufmännischen Direktor der KHWE, Stefan Opitz, und an Chefarzt Dr. Eckhard Sorges als wichtigen Repräsentanten der Ärzteschaft. "Sie waren stets gute Berater und verlässliche Partner."

Mit seinem Bild vom Drachenboot auf der Weser, das die KHWE-Mitarbeiter sicher über die Weser steuern, liefert Uli Krooß, Vorsitzender der beiden Mitarbeiter-Vertretungen, seinem nachfolgenden Redner Christian Jostes eine Steilvorlage. "Ich habe vier Jahre lang an der Havel gearbeitet und kenne die Untiefen von Flüssen. Ich will ein guter Steuermann für Sie sein und seien Sie sicher: Ich kann auch rudern!", so Christian Jostes. Christian Jostes (47) ist Betriebswirt und arbeitet seit vielen Jahren in leitender Funktion in der Gesundheitsbrache, zuletzt als Geschäftsführer in den Krankenhäusern in Winterberg und Korbach.

Foto: KHWE

Montag, 01. April 2019 09:48 Uhr

Kreis Höxter (TKu). Berufliche Praxisluft geschnuppert haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht des Gymnasiums Steinheim, der Realschule Steinheim und der Peter-Hille-Schule Nieheim gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten beim „Tag der offenen Betriebstür“ im Norden des Kreises Höxter. Auch die Asklepios Weserberglandklinik war ein Anlaufpunkt von vielen für zehn Schülerinnen und Schüler zur beruflichen Orientierung. Wir begleiteten eine Gruppe dieser drei Schulen, die sich allesamt für die Gesundheitsberufe interessieren, die an der Asklepios Weserberglandklinik gelehrt und praktiziert werden.

Sämtliche Teilnehmer/innen dieses Aktionstages erhielten die besondere Gelegenheit, ein zuvor ausgewähltes Berufsfeld gezielt kennenzulernen und mit Auszubildenden, Facharbeitern und Unternehmern im jeweiligen Bereich ins Gespräch zu kommen. Schwerpunkt dabei war es „sich auszuprobieren“ und Materialien, Arbeitsgeräte oder aber auch Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Die so gesammelten Erfahrungen sollen den Jugendlichen helfen, sich bei der späteren Berufswahl besser zu orientieren, erklärt WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer, der die Jugendlichen samt ihrer Erziehungsberechtigten im Andachtsraum begrüßen konnte.

Der Geschäftsführer stellte sich und sein Team sowie die Asklepios Weserberglandklinik mit seinen unterschiedlichen Fachabteilung ein Stück weit näher vor. Auch wie es mit der Klinik nach dem millionenschweren Neubau und dem Abriss der alten Klinik weiter geht, davon berichtet Rüdiger Pfeifer. Infos zu Therapieangeboten und Arbeitsbereichen innerhalb der Klinik lieferte die Therapieleiterin Diethild Borchert. Über die Medischulen und damit verbundene Ausbildungsmöglichkeiten referierten Simone Wiemers (Leiterin der Ergotherapie-Schule) gemeinsam mit Herrn Schwan (Leiter Physiotherapieschule) für die Eltern und Erziehungsberechtigten. Seit mehr als 35 Jahren bieten die Medischulen in Höxter gemeinsam mit der Weserbergland-Klinik die Ausbildungen zur Physiotherapie und Massage an und seit kurzem auch zur Ergotherapie. Einmalig sei dabei die kliniknahe Ausbildung, die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die fachliche Anbindung an einen der größten und modernsten Klinikbetreiber Europas, sagt Simone Wiemers von der Ergotherapieschule.

Die Absolventinnen und Absolventen hätten laut Wiemers zurzeit die allerbesten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Für die Jugendlichen ging es derweil in die praktische Berufsfelderkundung in der Therapieabteilung. Hier wurden die unterschiedlichen Themenfelder wie Physiotherapie, Massage, Psychologie, Logopädie oder Ergotherapie vorgestellt. Die Reha-Geräte Schliti, Spacecurl oder MTT für das Kraft-Ausdauer-Training durften die Schüler auch selbst einmal ausprobieren. Felix Weinert von der Realschule Nieheim hat der Tag in der Weserbergland-Klinik sehr gut gefallen. Er hat sich schon vorab für diese Berufsrichtung interessiert, da er sich wie sein Klassenkamerad Malte Oeynhausen auch für Sport begeistert. Der Tag endete mit einer Aussprache und der Rückfahrt im Bus.

Fotos: Thomas Kube

Sport
Dienstag, 16. April 2019 09:16 Uhr
Jugendliche aus der Region messen ihre Kräfte im Bolzano in Höxter - Fußballerische Fähigkeiten gefordert beim „Juzi-Cup“ von Projekt Begegnung
Sonntag, 14. April 2019 09:31 Uhr

Neuhaus/Holzminden (red). Der Ju-Jutsu Yawara Neuhaus e. V. richtete im Februar einen Selbstverteidigungskurs für Kampfsportinteressierte aus. Der Kurs, welcher unter der Leitung von Christian Wulff (1. Dan Ju-Jutsu) und Sophie Diekmann (1. Dan Ju-Jutsu) stattfand, beschäftigte sich während der vier Wochen mit Grundlagen der Selbstverteidigungslehre.

Zu Beginn des Kurses lernten die Teilnehmer/innen ihre Energie zu nutzen, indem sie mit größtmöglicher Kraft auf ein Schlagpolster einschlugen. Bereits nach wenigen Versuchen waren viele überrascht, wie viel ungeahnte Kraft in ihnen steckt. Im nächsten Schritt wurde auf das Abwehren einer Ohrfeige bzw. eines Schlages von außen in Kopfhöhe eingegangen. Durch das Erlernen einer passiven Abwehrbewegung, wurde gezeigt wie schwere Verletzungen oder sogar der Verlust des Bewusstseins verhindert werden können. Anschließend wurde das Nutzen der eigenen Stimme eingebaut, indem sich die Trainingspartner gegenseitig attackierten. Hierbei wurden durch Verlagerung des eigenen Schwerpunktes und zielgerichtetes Ausstrecken der Arme der Angreifer auf Distanz gehalten.

Unterstützt wurde diese Technik durch einen kräftigen Schrei. Ralf Lorasch (3. Dan Ju-Jutsu) machte an dieser Stelle deutlich, dass der Schrei zu einer verbesserten Körperspannung, Aufmerksamkeit von Passanten und Irritation des Angreifers führt. Jeder dieser drei Faktoren spielt eine wichtige Rolle in einer Notlage. Im weiteren Verlauf des Kurses folgten zusätzliche Techniken und Tipps zu Verhaltensweisen, die in einer bedrohlichen Situation helfen können. In der letzten Trainingseinheit wurde das erlernte Wissen der Teilnehmer/innen in Form eines Szenarien -Parcours auf die Probe gestellt. Jeweils einzeln musste die abgedunkelte Sporthalle mit versteckten Angreifern sowie anderen Überraschungen durchquert werden und so spontan auf die unterschiedlichen Situationen reagiert werden. Im Anschluss wurde der Parcours reflektiert und der Kurs erfolgreich abgeschlossen.

Das Trainerteam möchte sich auf diesem Wege noch einmal für die zahlreiche und gute Mitarbeit aller Kursteilnehmer/innen bedanken und freut sich einige von ihnen inzwischen zu den Vereinsmitgliedern zählen zu können. Informationen über Ju-Jutsu und Trainingszeiten für Holzminden und Neuhaus finden Sie auf https://www.ju-jutsu-yawara-neuhaus.de/ und der Facebook Seite des Vereins. Für Fragen steht das Trainerteam per E-Mail und telefonisch zur Verfügung.

Foto: Yawara

Montag, 01. April 2019 10:00 Uhr

Höxter (TKu). Es war ein knappes Rennen um den Sieg beim Stadtpokalschießen der Vereine, ausgerichtet vom Schützenverein Höxter e.V. Gewonnen hat die zweite Gruppe des Taekwondo-Vereins Satori Höxter mit 218 geschossenen Ringen, dicht gefolgt von den „4 Alten Kameraden“ mit 217 Ringen und den Offizieren der dritten Kompanie der Schützengilde Höxter mit 216 Ringen auf Platz Drei. Das elektronische Erfassungssystem habe sich bewährt, sagte Priska Lunghard vom Schützenverein Höxter, die auch die Schießaufsicht inne hatte. Die Pokale und Ehrentafeln für die Gewinner des Wettkampfes verlieh der Vorsitzende des Schützenvereins, Jörg Suermann.

Insgesamt waren 24 Mannschaften im Kleinkaliber-Zielschießen gegeneinander angetreten. Als beste Damenschießgruppe siegte ebenfalls der Taekwondo-Verein Satori Höxter mit 209 geschossenen Ringen. Aber auch im Jugendbereich, wo mit dem Luftgewehr die besten Schützen ermittelt wurden, war es ein harter Kampf um den Sieg. Als beste Jugendgruppe ging der Verein Wassersport e.V. Höxter (Jugend) als Gewinner hervor mit 402 Ringen. Platz Zwei und Drei errangen jeweils zwei Gruppen der Jugendfeuerwehr Höxter mit 398 Ringen und 380 Ringen. Marcel Bast vom Wassersportverein Höxter holte in der Einzelwertung den ersten Platz. Gewinner bei den Damen wurde seine Schwester Carolin Bast, ebenfalls vom Wassersportverein Höxter. Jürgen Nesslinger von der zweiten Kompanie der Höxteraner Schützengilde siegte in der Einzelwertung der Herren mit 49 Ringen vor Reinhold Fahle von der ersten Kompanie mit 48 Ringen und Sascha Meinberg, der ebenfalls mit 48 Ringen Platz Drei erlangte.

Die kompletten Ergebnisse können auf der Internetseite des Schützenvereins Höxter unter www.schuetzenverein-hoexter.de  nachgelesen werden, erklärt der Vorsitzende des Schützenvereins Höxter, Jörg Suermann.

Fotos: Thomas Kube

Panorama
Dienstag, 09. April 2019 12:02 Uhr
Saisonstart des Weserschiffes „Hessen“
Samstag, 06. April 2019 09:09 Uhr

Bad Karshafen (red). Nach der erfolgreichen Flutung des historischen Hafenbeckens und der Wiederanbindung Bad Karlshafens an die Weser kann nun die Umgebung des Hafens so gestaltet werden, wie es der bau-kulturellen Bedeutung des Ensembles als barocke Planstadt angemessen ist.

3,55 Millionen Euro von insgesamt 140 Millionen stellt der Bund im Rahmen der Förderung „Nationale Projekte des Städtebaus 2018/19“ für die Aufwertung des Hafenumfelds in Bad Karlshafen zur Verfügung. Die Fördermittel unterstützen Projekte in Städten und Gemeinden mit denen Herausforderungen in der Stadt- und Gemeindeentwicklung auf innovative und mutige Weise gelöst werden. 

„Dies trifft auf Bad Karlshafen in besonderem Maße zu, denn die Hafenöffnung war und ist ein heftig umstrittenes Projekt. Ein mutiger Schritt für die Förderung des Tourismus in der historischen Stadt.“, so die Abgeordnete Esther Dilcher. „Ich bin überzeugt, dass sich der restaurierte Hafen zukünftig eine Magnetwirkung erzeugen wird – er wird nicht nur für kulturbegeisterte Besucherinnen und Besucher nach Bad Karlshafen locken, sondern kann zukünftig auch für den Wasser- und Aktivtourismus genutzt werden. So profitier das ganze Umland. Als Nachbar-Abgeordneter und Jury-Mitglied freue ich mich, dass der Bund dazu einen entscheidenden Beitrag leistet“, so der Abgeordnete Christian Haase.

„Wir wünschen der Stadt Bad Karlshafen, dass die Wiederbelebung der Hafenanlage die bereits jetzt spürbare Aufbruchsstimmung weiter verstärkt und mit Investitionen in Gastgewerbe und Immobilien zum weiteren Aufschwung der Stadt beiträgt.“, so Esther Dilcher und Christian Haase abschließend.

Dienstag, 02. April 2019 06:05 Uhr

Bad Karlshafen (red). „Ein außerordentliches Erlebnis erwartet die Besucher unserer nächsten Matinée", verspricht Michael Heib, Leiter der Musikschule Bad Karlshafen e.V. Vor fast 20 Jahren entwickelte der Schauspieler und Musiker Stephan Knies ein Soloprogramm mit Werken von Johann Sebastian Bach und Rainer Maria Rilke. Noch heute bei der Wiederaufnahme des Programms staunt Knies immer wieder, wie sich die Werke wechselwirkend ergänzen, obwohl 200 Jahre zwischen ihnen liegen. Am Sonntag, dem 7. April rezitiert und spielt Knies aus den Duineser Elegien von Rilke und Bachs Solosonaten für Violine. Die Veranstaltung beginnt um 11.15 im Landgrafensaal des Rathauses.

Stephan Knies studierte Violine und Dirigieren in Würzburg und Dublin, spielt im Netherlands Symphony Orchestra, Enschede und ist mit dem Klaviertrio MusicATre unterwegs. Engagements als Schauspieler oder Theaterkomponist belegen, wie sehr ihn immer wieder die Verbindung von Musik und Wort interessiert. „Beim Studium der Duineser Elegien ist mir aufgefallen, dass der dramaturgische Verlauf des Gedichtzyklus fast gleich ist mit dem der Sonate, die ich gerade geübt hatte. So kam die Idee, das mal zusammen zu probieren“, erklärt Knies sein Programm, das er – Text wie Musik – auswendig vorträgt und mit Bachs berühmter Chaconne schließt. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Weitere Termine in der Reihe der Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Sandra Maus

Donnerstag, 28. März 2019 09:45 Uhr

Borgentreich (red) Die BSG Borgentreich trauert um ihren langjährigen früheren Vorsitzenden Josef Schumacher, der kürzlich im Alter von 84 Jahren verstorben ist. „Mit Josef verlieren nicht nur wir einen hervorragenden Fürsprecher für den Behindertensport“, so die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich, „sondern auch einige Borgentreicher Vereine vermissen einen treuen Freund, fröhlichen Kameraden und anpackenden Macher. Die ganze Vereinsfamilie wird Josef Schumacher ein ehrendes Andenken bewahren.“ In Köln geboren, dort im Krieg ausgebombt verschlug es den gelernten Maurer in den Westerwald. Bei der Bundeswehr fand Josef Schumacher einen sicheren Arbeitgeber, der ihn nach Borgentreich versetzte. Hier lernte er seine spätere Ehefrau Gisela kennen, mit der er zwei Söhne hatte und sich auch an sechs Enkeln erfreute. In seinem Haus im Holtrupper Weg steckte natürlich viel Eigenleistung. Manch junger in Borgentreich stationierter Soldat hat bei ihm als Fahrlehrer das Autofahren gelernt. Herzinfarkt und eine Bypass-Operation beendeten dann seine aktive Berufslaufbahn.

Die rheinische Frohnatur Josef Schumacher war allseits beliebt und im MGV Arion, im Wanderverein und in der Schützenbruderschaft Borgentreich aktiv. Lange Jahre engagierte sich der Verstorbene ebenso im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge; er begleitete manche Fahrt junger Menschen zur Gräberpflege nach Frankreich. Sein besonderes Augenmerk lag aber auf der Förderung des Behindertensports. Gut zwanzig Jahre wirkte er im Vorstand der BSG Borgentreich, zuletzt als 1. Vorsitzender. Die Belange der Menschen mit gesundheitlichem Handicap lagen ihm besonders am Herzen. Unter seiner Führung ist die BSG Borgentreich nicht nur in der Orgelstadt, sondern auch weit darüber hinaus bekannt geworden. Besonders die geselligen Veranstaltungen, die unter seiner Regie entstanden, haben vielen älteren Menschen einen sozialen Zusammenhalt gegeben und allen Teilnehmern viel Freude bereitet. Die Karnevalszeit war Josef Schumacher natürlich immer sehr wichtig; keine Sitzung mit „Kölle Allaaf“ wurde verpasst. Josef Schumacher wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Vereine auf dem Friedhof der Orgelstadt Borgentreich beigesetzt.

Foto: Privat

Dienstag, 26. März 2019 08:01 Uhr

Bad Karlshafen (red). Am Samstag, dem 6. April ist es wieder soweit: zwischen 11 und 13.30 Uhr warten erfahrungsgemäß zwischen 100 und 200 Fahrräder und Zubehörartikel auf Käuferinnen und Käufer in der Bad Karlshafener Marie-Durand-Schule. Gemeinsam mit dem Kfz-Service und Fahrradshop Ulbricht veranstaltet die Schule die große Fahrradbörse zum 17. Mal. Jeder kann für diesen Gebrauchtmarkt alles, was ohne Motor rollt sowie Pedelecs und Zubehör abgeben und zum Verkauf anbieten. Kauf und Verkauf erfolgen wie immer privat, zehn Prozent des Verkaufspreises gehen als Spende an den Förderverein der Marie-Durand-Schule. Abgegeben werden können die Artikel am Freitag, dem 5. April von 16 bis 18 Uhr und am Samstag vor dem Verkauf zwischen 9 und 10.30 Uhr.

Foto: Markus Löschner

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