Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 11. August 2020 09:51 Uhr
Kreis Höxter: Acht Corona-Infektionen im Kreisgebiet
Montag, 03. August 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Coronafälle im Kreis Höxter ist um einen weiteren Fall angestiegen. Bisher waren fünf aktive Infektionen - je ein Fall in Borgentreich, Brakel und Bad Driburg sowie zwei Fälle in Höxter - bekannt. Am heutigen Montagmorgen ist ein weiterer Fall in Höxter dazugekommen. Zurzeit sind somit sechs Fälle im Kreis Höxter bekannt, nachdem dieser Wert bereits bei null lag, doch wie in vielen Region in Deutschland nimmt die Zahl der Infizierten auch im Kreis Höxter wieder leicht zu.

Sonntag, 02. August 2020 09:29 Uhr

NRW (red). Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten (insbesondere Hausärzten) und in Testzentren möglich. Voraussetzung dafür ist, dass zur Testung ein Bestätigungsschreiben des jeweiligen Arbeitgebers bzw. für Kindertagespflegepersonen des Jugendamtes vorgelegt wird. Ein entsprechendes Schreiben wird noch in dieser Woche vom Schul- sowie vom Familienministerium versandt. Die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen können sich zur Terminvereinbarung und bei Fragen jederzeit an ihre Ärztinnen und Ärzte wenden.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Pünktlich zum Start der kostenfreien Testmöglichkeiten haben wir gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen für die Kindertagesbetreuung und Schulen ein einfaches und unbürokratisches Verfahren erarbeitet. Eine Bestätigung des Arbeitgebers bzw. des Jugendamtes reicht aus, um sich in einer Vertragsarztpraxis oder einem Testzentrum alle 14 Tage testen zu lassen. Wir wissen alle: Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein. Ich hoffe, dass die kostenlosen Testmöglichkeiten den Beschäftigten mehr Sicherheit geben, um auch in Schulen und der Kindertagesbetreuung wieder ein Stück weit mehr Normalität herzustellen. Ich danke ausdrücklich auch den Ärztinnen und Ärzten, die uns bei den Testungen unterstützen.“ 

Wesentliche Informationen im Überblick:

  • Eine kostenlose und freiwillige Testung auf das Coronavirus ist alle 14 Tage möglich.
  • Das Testangebot gilt ausdrücklich für alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und alle Kindertagespflegepersonen sowie für die Beschäftigten in Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags sowie sonstiges sozial-/pädagogisches und nichtpädagogisches Personal)
  • Um die Testkapazitäten nicht zu überfordern, ist ein wöchentlich abwechselnder Turnus der Beschäftigten von Kindertagesbetreuung und Schulen vorgesehen.
  • Testmöglichkeiten für Kita-Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen: KW 32, KW 34, KW 36, KW 38, KW 40
  • Testmöglichkeiten für Schulbeschäftigte: KW 33, KW 35, KW 37, KW 39, KW 41
  • Für die Testung ist ein Bestätigungsschreiben notwendig. Dieses erhalten die Berechtigten von Ihrem Arbeitgeber beziehungsweise bei der Schulleitung oder dem Jugendamt

Fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, ob sie oder er eine Testmöglichkeit anbietet und vereinbaren Sie einen Termin. Bei entsprechenden Absprachen können die Testungen auch in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule durchgeführt werden.  Informationen zu regionalen Testmöglichkeiten erhalten Sie auch bei der Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 (keine Terminvereinbarung).

Samstag, 01. August 2020 14:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Corona-Infektionen im Kreis Höxter steigt weiter leicht an. Waren Anfang der Woche drei Infektionen im Kreisgebiet bekannt geworden, stieg dieser Wert nun auf fünf aktive Infektionen an. Neben den Fällen in Borgentreich, Brakel und Höxter sind je ein Fall in Bad Driburg und erneut in Höxter gemeldet worden. Der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter bleibt weiter niedrig bei 2,82. Insgesamt sind bisher 378 Fälle bekannt geworden. 355 Personen sind genesen und 18 Personen sind im Zusammen mit dem neuartigen Virus verstorben.

Freitag, 31. Juli 2020 12:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Deutschlandweit steigen derzeit wieder die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus. „Diese besorgniserregende Entwicklung zeigt ganz deutlich: Das Virus ist noch da“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Gemeinsam mit Michael Stickeln, Bürgermeister von Warburg und Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, appelliert er deshalb an die Menschen im Kreis Höxter, bei den Vorsichtsmaßnahmen nicht nachlässig zu werden – besonders in der jetzigen Urlaubszeit.

„Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verlangsamt. Im Kreis Höxter gab es zwischenzeitlich sogar gar keine nachgewiesene aktive Infektion mehr. Das zeigt, dass die Maßnahmen zur Pandemieeindämmung gegriffen haben. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hat sich vorbildlich verhalten. Nun müssen wir gemeinsam verhindern, dass dieser Erfolg verpufft. Dazu kann jeder beitragen“, sagt Kreisdirektor Schumacher. „Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Nur so kann die Pandemie wirksam eingedämmt werden.“

Auch Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, warnt davor, sich jetzt zu sehr in trügerischer Sicherheit zu wiegen. „Die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung haben unserer Gesellschaft insgesamt bereits sehr viel abverlangt und sicher sind nach wie vor weitere Entbehrungen zu verkraften. Wir alle können aber durch verantwortungsvolles Verhalten daran mitwirken, dass die Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben so gering wie möglich ausfallen“, so Bürgermeister Stickeln.

Ein besonderer Risikofaktor für den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sei die Urlaubs- und Reisezeit. Kreisdirektor Schumacher und Bürgermeistersprecher Stickeln weisen deshalb ganz deutlich auf die Reiseinformationen des Robert-Koch-Institutes (RKI) hin:

  • Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist und sich 14 Tage vor Einreise in einem, vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ausnahmen sind möglich bei einer negativen Testung auf das neuartige Coronavirus maximal 48 Stunden vor Einreise beziehungsweise nach Einreise.
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Beim Husten und Niesen sollte unbedingt Abstand zu anderen gewahrt werde, die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten oder ein Taschentuch benutzt werden.
  • Die Hände sollten regelmäßig gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden
  • In bestimmten öffentlichen Bereichen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Urlauberinnen und Urlauber können sich auf der Homepage des RKI www.rki.de alle Reiseinformationen nachlesen.

 

 

Region Aktiv
Dienstag, 11. August 2020 10:01 Uhr
Verkehrswacht im Kreis Höxter: i-Dötzchen auf Schulweg vorbereiten - Kinder so lange begleiten, bis sie sicher sind
Dienstag, 11. August 2020 09:42 Uhr

Beverungen (red). Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen muss das Konzert von „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original“ in Beverungen verschoben werden: Am Samstag, den 2. Oktober 2021, um 20 Uhr wird das beliebte Blasorchester nun in der Stadthalle Beverungen gastieren. Bereits erworbene Karten für den ursprünglich geplanten Termin am 10.10.2020 behalten ihre Gültigkeit, teilt die Kulturgemeinschaft mit.

„Wir bedauern diese Verschiebung sehr, die Corona-Verordnungen lassen leider keine andere Wahl. Die Freude auf das Konzert in Beverungen wird uns die schwere Zeit ohne Treffen mit unseren Freunden und Fans erträglich machen. Ich bin mir ganz sicher, dass es unseren Fans genauso gehen wird. Bleibt alle gesund“, sagt Orchesterchef Ernst Hutter.

Es ist schon 22 Jahre her, dass Ernst Hutter, der heutige Leiter der „Egerländer Musikanten – Das Original“ mit seinem legendären damaligen Chef ein letztes Mal auf Tournee war. 1998 startete Ernst Mosch zu seiner Abschiedstournee. Mit dabei aus dem heutigen Orchester waren nicht nur Ernst Hutter selbst, sondern auch ein Dutzend anderer „Egerländer Solisten“, die mit ihm auch im Jahr 2021 auf Tournee sein werden.

Ernst Hutter, der nach Moschs Tod 1999, ein Jahr später das Orchester weiterführte, ist es gelungen, in dieser Zeit die Erfolge der „Egerländer Musikanten – Das Original“ auf eine breite Basis zu stellen, die auch die Zukunft im Blick hat.

„Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original“ sind in der Tradition der „Original Egerländer Musikanten“ nicht nur „das erfolgreichste Blasorchester der Welt“. Sie erreichen mit ihrer Musik, dem stets professionell aber auch zugleich sympathischen Auftreten, die Menschen aller Altersgruppen. Für die Jungen sind sie Vorbilder in der Bläserwelt, für die Alten immer noch das „Maß aller Dinge“.

Tickets sind im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Montag, 10. August 2020 15:27 Uhr

Höxter (red). „Die Maßnahmen, mit denen wir gestern auf die Vorfälle in der Freizeitanlage reagiert haben, haben gewirkt“, macht Bürgermeister Alexander Fischer deutlich. Am Samstag hatte es in der Freizeitanlage Höxter-Godelheim teilweise chaotisches Verhalten gegeben. In der Anlage selbst wurden vielfach die Mindestabstände der Coronaschutzverordnung nicht eingehalten. Auch auf dem Parkplatz, der Zufahrt und in dem umliegenden Gelände wurde rücksichtslos und fehlerhaft geparkt, sodass teilweise die Wege für die Feuerwehr und Rettungsdienst blockiert waren.

„Am Sonntag konnte durch die Sperrung der Verkehrsfluss kanalisiert werden“, berichtet Robert Bettermann, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes: „Die Rettungswege sind freigehalten worden, Krankenwagen und Notarzt konnten die Anlage bei einem Einsatz am Sonntagmittag gut erreichen.“

Auch um den See hat sich der dennoch große Besucherandrang am Sonntag besser verteilt. So erklärt Jörg Niggemann, Sprecher der Kreispolizeibehörde Höxter: „Auch unsere Kolleginnen und Kollegen, die mit verstärkten Kräften vor Ort waren, berichten von einer deutlich entspannteren Lage. Die Abstände wurden eingehalten und die Hygienevorgaben größtenteils befolgt.“

Nach einer Nachbesprechung am Montagmorgen in der Stadtverwaltung werden die Maßnahmen vom Wochenende für die nächsten Tage angepasst.

So wird ab heute der Hauptparkplatz an der Freizeitanlage wieder geöffnet. „Wenn jedoch alle Parkplätze belegt sind, wird dieser allerdings wieder gesperrt werden und keine neuen Fahrzeuge mehr hinauf gelassen“, erklärt Volker Rodermund, bei der Stadt Höxter als Abteilungsleiter für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur zuständig für die Anlage. Er weist zudem hin, dass dies bereits im Laufe des Vormittags der Fall sein kann. Die Besucherinnen und Besucher werden dann auf Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet hingewiesen. Von der Tiefgarage Post an der Uferstraße beispielsweise ist die Freizeitanlage innerhalb von 10 bis 15 Gehminuten über den Fuß- und Radweg entlang der Weser gut zu erreichen. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang am Sonntag die Be- und Entladezone auf dem Parkplatz. Beifahrerinnen und Beifahrer können samt Gepäck aussteigen, während das Fahrzeug in Höxter geparkt wird. Diese Möglichkeit wird bei Bedarf kurzfristig wieder eingerichtet werden.

In der Zufahrt zur Anlage wird ab dem Kieswerk die Einbahnstraßenregelung aufrechterhalten. Im Kreuzungsbereich wird ein Haltverbot eingerichtet. 

„Wir behalten gemeinsam mit der Polizei die Situation sowohl im Verkehrsbereich als auch innerhalb der Anlage permanent im Auge und reagieren gegebenenfalls flexibel mit den notwendigen Veränderungen. Die Gewährleistung der Sicherheit und der Schutz der Besucherinnen und Besucher in der Freizeitanlage ist oberstes Gebot“, macht Ordnungsdezernent Stefan Fellmann deutlich. Der Sicherheitsdienst, den die Stadt während der Sommerferien an den Wochenenden zur Kontrolle der Parksituation einsetzt, wird auch in den nächsten Tagen zusätzlich vor Ort sein.

Bürgermeister Alexander Fischer schließt ab: „Ich bin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt aus den Bereichen des Ordnungsamtes, des Bauhofes und des Tourismus und auch der Polizei und dem Sicherheitsdienst sehr dankbar, dass sie bereits am Samstag vor Ort waren und versucht haben, die Lage trotz der chaotischen Vorfälle unter Kontrolle zu halten, dass sie am Samstagabend noch schnell und flexibel reagiert haben und dass sie auch am Sonntag den ganzen Tag für Ordnung gesorgt haben. Darüber hinaus bedanke ich mich bei allem Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie den Gästen der Freizeitanlage, die Verständnis für dieses Vorgehen gezeigt und sich auch heute vorbildlich verhalten haben.“

Foto: Stadt Höxter

Montag, 10. August 2020 14:06 Uhr

Höxter (red). Am Samstag fand von 14 bis 17 Uhr der Erlebnistag auf dem Flugplatz Höxter für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Ferien(s)passes der Stadt Höxter und der Samtgemeinde Boffzen statt. Gezeigt wurde, wie das Fliegen geht und was auf einem Flugplatz abläuft. Eine Towerbesichtigung mit der Möglichkeit, selbst zu Funken, gehörte ebenso dazu, wie sich im Flugsimulator selbst als Pilot zu versuchen. Ein Wurfgleiter-Vergleichsfliegen sorgte für Spaß und bei einem Spiel mit dem Kompass lüftete sich das Geheimnis der Himmelsrichtungen. Als Krönung gab es Rundflüge, bei denen alle 29 Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen einmal in der Luft waren!

Foto: Luftsport Höxter e. V.

Montag, 10. August 2020 08:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Wegen einer EDV-Umstellung schließen die AOK-Kundencenter in Brakel, Nieheimer Straße 23, Höxter, Roonstraße 14 und Warburg, Josef-Wirmer-Straße 28, am Freitag, dem 14. August, ganztägig. Die EDV-Umstellung kann auch dazu führen, dass das Online-ServiceCenter der AOK NordWest im Internet und die „Meine AOK-APP“ vom 14. bis 16. August nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Für persönliche Auskünfte sind die AOK-Experten jedoch jederzeit über das kostenfreie 24-Stunden-Telefon unter der Rufnummer 0800 265 5000 erreichbar, ebenso per Post oder E-Mail unter kontakt@nw.aok.de. Ab Montag, 17. August, stehen alle Online-Dienste der Gesundheitskasse und für die persönliche Beratung auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kundencentern in Brakel, Höxter und Warburg zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder gern zur Verfügung.

Foto: red

Blaulicht
Dienstag, 11. August 2020 12:30 Uhr
Gegen Maskenpflicht verstoßen und Mitarbeiter geschubst sowie beleidigt
Dienstag, 11. August 2020 11:00 Uhr

Boffzen (red). Am Dienstagmorgen kam es gegen 05.00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L 549, Neuhaus in Richtung Boffzen. Ein 26-jähriger Mann kam mit seinem Pkw ausgangs einer scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Erdwall. Der Pkw überschlug sich und kam auf der Seite zum Liegen. Der Fahrzeugführer konnte sich anschließend selbstständig befreien und läuft nach Boffzen.

Dort konnte der Rettungsdienst informiert werden und den 26-Jährigen ärztlich versorgen. Er wurde mit diversen Prellungen und Schürfwunden in das Krankenhaus Höxter gebracht. Während der Unfallaufnahme zweifelten die Beamten an der Fahrtüchtigkeit des 26-jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,14 Promille. Der Unfallfahrer hatte offenbar seine Alkoholisierung vom Vorabend unterschätzt. Er räumte ein zum Grillen am Abend "etwas getrunken zu haben".

Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und im Krankenhaus durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei warnt hier noch einmal ausdrücklich davor, den Restalkohol vom Vortag nicht zu unterschätzen und rät, im Zweifel das Auto stehenzulassen. Der Pkw erlitt bei dem Unfall einen Totalschaden und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Fahrzeugführer wird sich u.a. bzgl. der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.

Dienstag, 11. August 2020 09:55 Uhr

Bad Driburg (red). Neun Personen sind bei dem Brand in einem Wohnhaus in Bad Driburg leicht verletzt worden, zwei davon schwer. Sie hatten Rauchgas eingeatmet und wurden von Rettungskräften vor Ort versorgt. Fünf von ihnen wurden schließlich zur stationären Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Das Feuer war gestern nach erster Einschätzung gegen 16.20 Uhr in einer Wohnung im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses im Tegelweg in Bad Driburg ausgebrochen. Die Wohnung wurde von einer Frau mit zwei Kindern bewohnt, die alle noch rechtzeitig die brennende Wohnung verlassen konnten. Auch die Bewohner der weiteren vier Wohnungen verließen rechtzeitig das Gebäude.

Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus den Fenstern der Dachgeschosswohnung und aus dem Dachstuhl. Die Feuerwehr Bad Driburg mit Unterstützung aus Brakel und umliegenden Orten brachte das Feuer in kurzer Zeit unter Kontrolle und richtete gemeinsam mit dem Rettungsdienst und Helfern des DRK eine Sammelstelle für die Verletzten ein. Durch das große Aufgebot an Einsatzfahrzeugen wurde die Brandstelle durch die Polizei mit Unterstützung des örtlichen Ordnungsamtes weiträumig abgesperrt. 

Um alle Glutnester zu finden und abzulöschen, öffnete die Feuerwehr Teile des Daches und der darunter liegenden Dämmung. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt. Die betroffene Dachwohnung wurde durch das Feuer völlig zerstört. Es wird noch geprüft, welche Wohnungen in dem Haus weiter bewohnbar sind oder durch Rauch und Löschwasser Schaden genommen haben.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Höxter haben die Untersuchungen nach der Brandursache aufgenommen. Nach erster Einschätzung könnte das Feuer vermutlich im Bereich der Küche, eventuell durch einen technischen Defekt, ausgebrochen sein. Die weiteren Ermittlungen dazu dauern noch an.

Foto: Polizei

Montag, 10. August 2020 17:36 Uhr

Beverungen (red). Schockierend waren die Nachrichten, die Anfang Juli dieses Jahres die Redaktion aus Beverungen erreichten. Die Stute „Ragazza“ wurde damals am Montag, dem 29. Juni von einer Wiese bei Drenke-Beverungen gestohlen. Am Dienstagmorgen, 30. Juni, wurde die Stute dann in direkter Hofnähe, vermutlich auf dem Weg nach Hause, in einem Straßengraben tot aufgefunden. Sie wurde am Abend/Nacht angefahren und ist leider ihren Verletzungen erlegen. 

Nun scheint es neue Erkenntnisse in diesem traurigen Fall zu geben. „Durch einen anonymen Hinweis - und die dazu passenden Spuren vor Ort - wissen wir, dass zwei Frauen das Pferd im wahrsten Sinne des Wortes entführt haben! Sie haben morgens zwischen 9.30 und 10.30 Uhr das Pferd aus der Weide an der L890 zu Fuß durch das benachbarte Maisfeld weggeführt und sind dann verschwunden. Wir loben jetzt eine Belohnung aus für sachdienliche Hinweise, die nachweislich zur Ergreifung der Täter führen“, erklärt Eigentümerin Anja Bohm.

„Es sind mindestens 1.000 Euro. Über Facebook wird eine Spendenaktion gestartet, um die Summe noch zu erhöhen“, führt Bohm weiter aus. 

„Darüber hinaus ist das Pferd 'Piko', das zwei Wochen vor meiner Stute in Lübbecke-Eikel verschwunden war, ebenfalls tot – es wurde eine Woche nach meinem Pferd tot in einem Entwässerungsgraben zwischen zwei Feldern gefunden – rund 300 Meter vom Heimathof entfernt. Mit der Haflingerstute 'Melli' vom letzten November aus Hiddenhausen sind es schon drei – alle drei Orte liegen grob an der L239. Alle drei waren Stuten und braun“, so Anja Bohm weiter. 

„Es besteht der Verdacht, dass diese Fälle mit den geklauten Ponys aus Herford (vergangenes Jahr) im Zusammenhang stehen könnten. Drei von ihnen wurden noch rechtzeitig auf einem Pferdemarkt in Polen wiedergefunden, für zwei weitere kam die Hilfe zu spät, sie sind seitdem verschollen. Dies bedeutet in so einem Fall nichts Gutes: Wenn die Pferde schon in Polen sind, führt der nächste Weg zumeist auf einen Schlachtpferdetransport nach Frankreich oder Italien – das reinste Martyrium“, erklärt Bohm.

 

Foto: Privat

Montag, 10. August 2020 07:31 Uhr

Beverungen-Wehrden (red). Eine Rundballenpresse sorgte am Samstagabend gegen 21:20 Uhr für einen Einsatz der Feuerwehr Beverungen. In der Feldmark an der B83 bei Wehrden war die Presse auf einem Stoppelfeld in Brand geraten. Der Brandrauch und die Flammen waren schon von Weitem zu sehen. Der Landwirt, der die Presse kurz zuvor in Betrieb hatte, verhinderte Schlimmeres, in dem er die Presse von dem Traktor abkoppelte. Löschversuche mit einem Pulverlöscher brachten nicht den nötigen Erfolg.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, brannte die Presse bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer griff auf das Stoppelfeld und das Stroh über. Der Brand konnte jedoch von den Feuerwehrkräften eingedämmt und schließlich vollständig gelöscht werden. Dazu setzte die Feuerwehr auch Schaum ein. Löschwasser wurde im Pendelverkehr mit einem Tanklöschfahrzeug aus Beverungen zur Einsatzstelle transportiert. Der Brandschaden wird laut Polizei auf etwa 80.000 Euro geschätzt. Als Brandursache wird eine heiß gelaufene Maschine angegeben. Eine Herausforderung sei der Einsatz unter Atemschutz gewesen aufgrund der hohen Temperaturen. Die Freiwillige Feuerwehr Beverungen (Amelunxen, Beverungen, Wehrden) war mit insgesamt vier Fahrzeugen und 22 Kräften im Einsatz. Durch ihren schnellen Einsatz verhinderten die Feuerwehrleute eine Brandausbreitung auf das gesamte Feld.

Foto: Sebastian Ewen (Freiwillige Feuerwehr Beverungen)

Politik
Montag, 10. August 2020 07:36 Uhr
Gute Altersstruktur und viele Kandidatinnen: BfH kann alle Wahlbezirke besetzen
Donnerstag, 06. August 2020 11:00 Uhr

Höxter (red). Man muss schon genau hinsehen, wenn man entlang der B64 von Höxter Richtung Holzminden fährt, denn die großen Behälter der Biogasanlage von Familie Busse aus Albaxen passen sich ganz gut an das Landschaftsbild an. Was aber auffällt: Bagger und ausgehobene Gräben, die zur niedersächsischen Partnerstadt führen. „Hier schließen wir das Hallen- und Freibad der Stadt Holzminden an das Nahwärmenetz unserer Anlage an“, berichtet Willi Busse mit seinem Sohn Alexander. Bereits jetzt beziehen viele Firmen im Wirtschaftspark Höxter regenerativ erzeugte Wärme aus dem Netz der heimischen Energiewirte. Diese Möglichkeit besteht grundsätzlich für alle gegenwärtigen und zukünftigen Betriebe.

Damit hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Höxter ein schlagkräftiges Argument zur Hand, welches ansiedlungsinteressierten Unternehmen die Investitionsentscheidung an diesem attraktiven Standort zusätzlich erleichtert. Hinzu kommt, dass der zur Beheizung von Neubauten anteilig vorgeschriebene Einsatz von regenerativer Wärmeenergie zu 100% CO2-neutral ohne zusätzliche Investition sichergestellt werden kann.

Bürgermeisterkandidat Daniel Razat nahm diese Tatsache zum Anlass, dem Albaxer Familienunternehmen einen Besuch abzustatten, um sich direkt vor Ort über Möglichkeiten und zukünftige Chancen zu informieren. „Besonders beeindruckt hat mich das Gesamtkonzept. Hier wird nicht nur regenerative Energie erzeugt, hier hat man ein ganzheitliches System entwickelt, das zudem noch ausbaufähig ist“, stellt Razat im Anschluss fest.

Die in der Vergangenheit überwiegend auf die Stromproduktion fokussierte Betriebsweise von Biogasanlagen ist durch die Energiewirte Busse auf ökologische Weise um eine umfassende Wärmeversorgung der unmittelbaren Umgebung erweitert worden. Um die Produktion flexibel den Bedürfnissen der Verbraucher anzupassen, haben Busses in den vergangenen Jahren in eine aufwendige Infrastruktur aus zusätzlichen Blockheizkraftwerken (BHKW), Nahwärmenetz und Speicherkapazitäten für Gas und Wärme investiert. Auf diese Weise wird eine optimale Ressourcenausbeute durch maximal effiziente Energienutzung sichergestellt. Wie gut die Einsatzstoffe verwertet werden, erkennt man auch daran, dass es bei der Ausbringung des Gärrestes zu keiner relevanten Geruchsbelästigung kommt. Energie wird nur dann erzeugt, wenn im Stromnetz Bedarf vorhanden ist. Insbesondere dann, wenn Wind und Sonne wenig Strom liefern. Im Durchschnitt laufen die Motoren 5 Stunden täglich. Bei Bedarf kann zu jeder Zeit Strom geliefert werden. Hierdurch trägt die Biogasanlage auch zur Netzstabilität bei.

Weiter sieht Bürgermeisterkandidat Daniel Razat hier sinnvolle Synergien zwischen Industrie, Handwerk, Landwirtschaft und den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, denn es wurde im Gespräch deutlich, dass es Familie Busse daran liegt, eine gemeinschaftliche Lösung mit allen Beteiligten zu finden. „Insbesondere die Zusammenarbeit mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe bei der Substratversorgung ermöglicht es, dass die Vorurteile, wie der Anbau von Mais in Monokulturen, hier ausgeräumt werden können. Neben Mist, Gülle und Mais wird die Anlage auch mit Gras oder anderen Pflanzen betrieben, wie zum Beispiel dem Wick-Roggen, der nebenbei für Insekten und Bienen nützlich ist“, betont Razat. Beeindruckend war die Vogelwelt auf dem Hof Busse. Herr Busse hatte 24 Schwalbennester gezählt.

Als besondere Leistung der Biogasanlage erkannte Daniel Razat weiterhin die flexible Stromerzeugung, den Erhalt der Stromnetzstabilität, den Beitrag der Biogasanlage um die Klimaziele zu erreichen, die Leistungen für den Naturschutz und ebenso bedeutend ist die Wertschöpfung in der Region. Der Mix an regenerativen Energien ist am Ende entscheidend.

Die Zusammenarbeit mehrerer Landwirte lässt eine weitspannende Fruchtfolge zu, die nicht nur für Böden oder Tierwelt förderlich ist, sondern den nachhaltigen Ansatz der regenerativen Energieversorgung unterstreicht. „Wir können zukünftig flexibel auf die Nachfrage reagieren. Es besteht auch die Möglichkeit ein Holzhackschnitzelkraftwerk hinzu zuschalten. Bei der momentan durch den Borkenkäfer geplagten Holzwirtschaft, eine heimische Abnahmequelle, die weitere Wertschöpfung vor Ort erzeugt“, stellt Alexander Busse fest.

Momentan werden durch viele private und öffentliche Initiativen Blühstreifen angelegt. „Die Blühstreifen, die ich in Albaxen und Umgebung gesehen haben, liefern sogar noch Energie. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Familie Busse mit selbst angebauten Kartoffeln und Ziegen für besuchende Kinder ihr Angebot abrundet, bin ich dankbar solch beispielhafte Unternehmen in unserer Stadt zu haben. So geht zukunftsorientiertes Handeln!“, schlussfolgerte Razat.

Foto: Daniel Razat

Mittwoch, 05. August 2020 17:16 Uhr

Höxter (red). Zu der Presseberichterstattung bezüglich des sogenannten „Horrorhauses“ in Bosseborn nimmt Höxters Bürgermeister Alexander Fischer wie folgt Stellung: „Es ist für mich unverständlich, wie dieses grauenvolle Thema, durch das Höxter und Bosseborn über ein Jahr lang europaweit mit Negativschlagzeilen in der Presse ausgeschlachtet worden sind, nun wieder durch die CDU medienwirksam zum Wahlkampfthema erhoben wird, um mir in meinem Amt als Bürgermeister Gleichgültigkeit und Untätigkeit vorzuwerfen. Diese Vorwürfe weise ich entschieden zurück.

Unmittelbar nachdem die schrecklichen Vorfälle in Bosseborn öffentlich bekannt geworden sind, habe ich sowohl mit den Bürgerinnen und Bürgern als auch mit dem Ortsauschussvorsitzenden zahlreiche Gespräche geführt, um ihnen meine Unterstützung und Hilfe zuzusichern.

Unsere Stadt und unser Höhendorf standen damals über Monate hinweg in den Schlagzeilen. Aber nicht als eine liebenswerte Stadt, in der man gut leben und Urlaub machen kann, sondern als eine Stadt in der bestialische Taten begangen wurden, die Stadt mit dem „Horrorhaus“. Über Wochen belagerten Pressevertreter den Ort, befragten ungebeten die Anwohnerinnen und Anwohner. Gegenüber Funk, Fernsehen und Printpresse habe ich in Gesprächen und Interviews immer wieder deutlich gemacht, dass diese schrecklichen Vorfälle die Taten Einzelner waren, die hierfür die Verantwortung tragen müssen und nicht etwa die Stadt oder die Ortschaft.  Vor allem war es den Bürgerinnen und Bürgern damals wichtig, dass wieder Ruhe in das Dorf zurückkehrt. Auch hierfür habe ich mich eingesetzt und entsprechend gegenüber der Presse appelliert. Für mich war es wichtig, den Bossebornerinnen und Bossebornern zu helfen und auch einen befürchteten Imageschaden gegenüber unserer Stadt abzuwenden. Denn es  sind unsere Ortschaften, die maßgeblich zur Lebensqualität unserer Stadt beitragen.

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass dieses Haus abgerissen werden soll, da es, solange es existiert, immer wieder mit diesen schrecklichen Vorfällen in Zusammenhang gebracht werden wird.

Vor diesem Hintergrund kann ich auch die Idee des Ortsausschusses, die Stadt Höxter solle dieses Grundstück erwerben und das Gebäude gegebenenfalls einem Abriss zuführen, durchaus nachvollziehen.

Wir als Stadt haben uns im letzten Jahr intensiv darum bemüht, die Voraussetzung für einen Erwerb des Grundstückes zu schaffen. Mit dem Bauamt stehe ich in dieser Sache in einem ständigen Austausch.

Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass das Gebäude seinerzeit von der Staatsanwaltschaft Paderborn beschlagnahmt wurde und damit in das Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen übergegangen ist. Nach Angaben der Behörden konnte eine Entscheidung, wie mit dem Grundstück verfahren werden soll, unter anderem aufgrund der langen Verfahrensdauer noch nicht in den zuständigen Ministerium in Düsseldorf herbeigeführt werden. Erst, nachdem das Land NRW hier eine Entscheidung getroffen hat, kann das Objekt überhaupt erst veräußert werden.

Hier wäre es angebracht gewesen, wenn die Mitglieder des Ortsausschusses zunächst einmal Rücksprache mit mir gehalten hätten, um die Sach- und Rechtslage zu erläutern. Dies wäre gerade vor dem Hintergrund der Besonderheit des Themas angebracht gewesen, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass Bosseborn hierdurch wieder negativ überregionales mediales Interesse hervorrufen kann.“

Foto: Kube

Wirtschaft
Freitag, 07. August 2020 09:54 Uhr
"Virtual Reality" in der Pflege: KHWE entwickelt digitale Lernmodule – Kooperation mit DRK
Freitag, 07. August 2020 09:43 Uhr

Beverungen (red). Sie möchte die Versorgung der Menschen in den Krankenhäusern, in der ambulanten Pflege und Pflegeeinrichtungen noch stärker vernetzen: "Vor allem aber möchte ich Senioren ein gutes Zuhause bieten", ist Ruth Fürsch fest entschlossen. Die 58-Jährige ist neue Einrichtungsleiterin im St. Johannes Baptist Seniorenhaus der KHWE.

Damit übernimmt Fürsch die Nachfolge von Bianca Butterwegge, die Beverungen nach mehr als 20 Jahren verlassen und sich künftig um die Geschicke des St. Nikolai Seniorenhauses Höxter kümmern wird – sie folgt auf Heribert Fischer, der sich in wenigen Tagen in den Ruhestand verabschiedet. "Ich darf ein gut geführtes Haus übernehmen", sagt Fürsch, " in den kommenden Wochen möchte ich hören, ob und wo bei den Mitarbeitern der Schuh drückt und mit ihnen gemeinsam Ideen für die Zukunft entwickeln."

Nach ihrer Ausbildung war die 58-Jährige aus Kassel in der Krankenpflege tätig, bevor sie 1996 in die Altenpflege wechselte und sich zur Pflegedienstleitung weiterbildete. Dann studierte sie Soziologie und Politikwissenschaft mit Magisterabschluss und kehrte 2007 zurück in die Altenpflege. Sie war am Aufbau eines privaten Seniorenpflegeheims beteiligt, bei der Heimaufsicht tätig und ab 2014 Leiterin des kommunalen Alten- und Pflegeheims in Korbach. Zuletzt war sie Geschäftsführerin der Seniorenwohnanlagen (SWA) in Kassel mit 424 betreuten Seniorenwohnungen, 92 Pflegeplätzen und einem ambulanten Pflegedienst. 

Neben der Leitung des St. Johannes Baptist Seniorenhauses kümmert sich Fürsch zusätzlich um die strategische Weiterentwicklung der Pflegebereiche innerhalb der KHWE. "Das Unternehmen mit seiner hohen Werteorientierung bietet älteren Menschen nach einem Krankenhaus-Aufenthalt mit den Seniorenhäusern und den ambulanten Pflegestationen eine vollumfängliche Versorgung", sagt Fürsch, die diese Zusammenarbeit innerhalb der Holding künftig weiter stärken möchte – für die Patienten, für die Bewohner. "Mit Frau Fürsch gewinnen wir eine Mitarbeiterin mit Kompetenz und Erfahrung, die unser Unternehmen stärken wird", freut sich KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes. 

Erst vor wenigen Tagen in Beverungen angekommen, verbringt Ruth Fürsch ihre Mittagspause schon jetzt am liebsten mit einem kleinen Spaziergang durch die Stadt. "Ich möchte auch im Ort gut vernetzt sein und Zug um Zug die Angehörigen der Bewohner, aber auch Vereine, Verbände und Institutionen kennenlernen", sagt sie. Die Mutter zwei erwachsener Kinder und Oma eines Enkelkindes liebt nicht nur ihre Arbeit, sie tanzt Tango aus Leidenschaft, kocht gerne mit Gemüse aus dem eigenen Garten oder macht Sport. Rutsch Fürsch: "Ich bin schon aus Hessen über den Weserradweg nach Beverungen geradelt und es war herrlich. Es ist einfach schön hier!"

Erweiterung an der Burgstraße

Seit wenigen Wochen laufen die Bauarbeiten für die Erweiterung des Seniorenhauses an der Burgstraße. Damit sollen künftig neben Wohnungen für Betreutes Wohnen ausschließlich Einzelzimmer mit Bad zur Verfügung stehen. Mit einziehen wird dann auch die Caritas Pflegestation Beverungen, außerdem soll an diesem Standort eine Tagespflege neu etabliert werden. "Unser Haus ist immer voll belegt und ich möchte die hohe Qualität weiterhin halten", ist Ruth Fürsch fest entschlossen. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

Foto: KHWE

Donnerstag, 06. August 2020 11:19 Uhr

Höxter (red). Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL ist im Kreis Höxter hauptsächlich für die Auszeichnung der familienfreundlichen Unternehmen oder den Wirtschaftsdialog bekannt. Das tatsächliche Portfolio, des hier von Gerrit Fischer betreuten Projekts, umfasst aber noch viele weitere Themen. Die Kernaufgabe ist, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu bestärken und die beruflichen Chancen von Frauen zu erhöhen. Daraus entstehen Veranstaltungen zum Thema Ausbildung, Wiedereinstieg in das Berufsleben, Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und gendersensible Einstellungsverfahren. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und der Gleichstellungsstelle im Kreis Höxter, kommen in normalen Jahren schon mal 12 Veranstaltungen zusammen.

Nicht so in 2020. Fünf Veranstaltungen mussten allein im ersten Halbjahr abgesagt und umgeplant werden. Darunter auch die beliebte Zertifikatsübergabe für die familienfreundlichen Unternehmen.

Aus dem Homeoffice wurden dann neue Veranstaltungsformate konzipiert und schon im April konnten die ersten Online Formate durchgeführt worden. „Mein erstes Online-Seminar habe ich aus dem Wohnzimmer gehalten“ erklärt Fischer „Ich musste ein bisschen umbauen aber die Technik hat reibungslos funktioniert und vor allem haben die Teilnehmenden super mitgemacht. Für mich der perfekte Start.“

Der Umstieg auf Online-Seminare ist ein Erfolg. „Unsere Themen sind grade brandaktuell, ob es Führen aus der Ferne ist, arbeiten in virtuellen Teams, das Thema mobiles Arbeiten oder Arbeitszeitgestaltung, wenn Schichtmodelle auf einmal auch in Büros umgesetzt werden „müssen“ und die Befürchtung, dass der Austausch durch die virtuelle Umgebung leidet, konnte inzwischen wiederlegt werden. Die Teilnehmenden können über ihr Mikrofon direkt mitreden oder Fragen in den Chat schreiben. Außerdem gibt es eine Reihe von Tools, die den Dialog unterstützen. Digitale Pinnwände helfen beim Sammeln von Ergebnissen, große Gruppen können in kleine „Räume“ aufgeteilt werden und dort Gruppenarbeiten machen, Meinungen können über Abfrageprogramme eingeholt und die Ergebnisse live eingespielt werden. 

Am 18. August findet die nächste digitale Veranstaltung für die Unternehmen im Kreis Höxter statt. Thema ist „Familienfreundliche Ad-hoc-Lösungen nachhaltig in die Unternehmenskultur integrieren“.

In den letzten Monaten ist klar geworden, wie wichtig eine funktionierende Kinderbetreuung ist und dass die zu pflegenden Angehörigen während der eigenen Arbeitszeit betreut werden. Als das auf einmal weggefallen ist, sind Unternehmen kreativ geworden und haben Lösungen für ihre Beschäftigten gefunden. Bevor diese jetzt wieder in der Schublade verschwinden, gibt Referentin Christiane Flüter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. einen Impuls und zeigt am Beispiel des mobilen Arbeitens, was bei der Einführung neuer Arbeitsmodelle berücksichtigt werden muss und wie diese nachhaltig in die Unternehmenskultur integriert werden können.   

Ein Fokus wird in der Veranstaltung auch auf den Austausch zwischen den Unternehmen  gelegt. „Erfahrungsberichte oder Ideen von Unternehmen haben einen großen Mehrwert für die anderen Teilnehmenden, deshalb ist es mir wichtig, dass die familienfreundlichen Unternehmen - und alle die sich für das Thema interessieren - auch untereinander sprechen können.“ ergänzt Fischer zum Ablauf und regt die Fach- und Führungskräfte der Unternehmen aus dem Kreis Höxter an, sich auf www.frau-beruf-owl.de anzumelden oder sie für weitere Informationen zu kontaktieren g.fischer@ostwestfalen-lippe.de. Auch wer im Verteiler des Kompetenzzentrums aufgenommen werden möchte, um zukünftig über die Angebote und Veranstaltungen informiert zu werden, kann sich bei ihr melden.

Gerrit Fischer und das ganze Team des Kompetenzzentrums Frau und Beruf OWL freuen sich, wenn auch wieder Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden können, denn persönliche Gespräche und das Netzwerken sind wichtige Bestandteile ihrer Veranstaltungen. Ganz verzichten wollen sie auf die Online-Formate aber nicht mehr - sie sind eine gewinnbringende Ergänzung zum Portfolio.

Foto: GfW

Sport
Dienstag, 04. August 2020 11:14 Uhr
Mit Abstand läuft es rund: Sportabzeichen gut angelaufen
Dienstag, 04. August 2020 10:44 Uhr

Höxter (red). Über Stock und Stein ging es bereits in den vergangenen Jahren bei den Mountainbiketouren des Jugendtreffs Höxter. "Die Touren sind super angekommen. Wir wollen auch diesen Herbst wieder mit den Jugendlichen in die Wälder rund um Höxter starten“, erklärt Peter Kamischke-Funk vom Jugendtreff, der die Touren begleitet. Immer dienstags ab 16.00 Uhr können Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren mit einem Betreuer das Wesertal um Höxter und die umliegenden Berge erkunden.

„Wir starten immer, solange es das Wetter zulässt“, fügt Kamischke-Funk hinzu: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen für alle Termine zusammen nur 20 Euro bezahlen. Wir müssen aber leider auf eine Anmeldung bestehen.“  Vom Teilnehmerbeitrag werden Getränke und Snacks bezahlt. „Die einzige Teilnahmevoraussetzung ist ein funktionstüchtiges Mountainbike und ein Helm“, macht Kamischke-Funk deutlich. Die Angebote des Jugendtreffs richten sich immer an den Interessen und Bedarfen der Jugend aus. „Nach dem großen Longboardtrend der vergangenen Jahre, ist es seit zwei Jahren das Mountainbike, das viele Kids unter freien Himmel lockt. Das wollen wir gerne unterstützen“, fasst Jennifer Fröhlich, Mitarbeiterin im Juzi, zusammen.

Anmeldungen und weitere Informationen gibt es im Jugendtreff Höxter, Brenkhäuserstr. 3, 37671 Höxter, unter www.juzi-hoexter.de und unter 0173 6694 613.

Zusammenfassung

  • Was: Mountainbiketouren
  • Wann: ab 11. August 2020 immer dienstags ab 16.00 Uhr, Treffpunkt Juzi Höxter
  • Wer: ab 11 Jahren
  • Kosten: 20 Euro pauschal
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach nur einem Jahr in der Bezirksliga steigt Marco Ehrlich in der Saison 2019/2020 in die Landesliga auf. Das gab der Verbandsschiedsrichterausschuss am Freitag, 19. Juni 2020 bekannt. Zusätzlich steigen insgesamt 6 weitere Schiedsrichter in die Bezirksliga auf.

Im November 2015 legte der Hohenwepeler seine Schiedsrichterprüfung ab und steigerte von Jahr zu Jahr seine Leistungen. Seit 2017 ist Marco im Perspektivteam des Kreises Höxter und stieg bereits im letzten Jahr in die Bezirksliga auf.

Von dort gelang ihm jetzt der direkte Durchmarsch in die Landesliga. Marco zeigte bis zum im März eingestellten Spielbetrieb in seinen Beobachtungen überzeugende Leistungen. Der FLVW Kreis Höxter hat nun neben Florian Greger (Westfalenliga) einen weiteren Schiedsrichter in den Verbandsspielklassen. Jessica Hildebrandt, Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichterausschusses und ihr gesamtes Team freuen sich sehr für Marco und sind stolz, dass wir nun nach langem Warten wieder einen Aufsteiger in die Landesliga haben.

„Für mich bedeutet der Aufstieg in die Landesliga den bisherigen Höhepunkt meiner Schiedsrichterlaufbahn und die Freude nach der Bekanntgabe war schon sehr groß. Jetzt warte ich auf den Start der nächsten Saison und bin gespannt was die Zukunft als Schiedsrichter für mich noch bringen wird“, so der Hohenwepeler.

Mit Kevin Bauer (1. FC Aa Nethetal), Michael Dorstewitz (FC Germete/Wormeln), Torben Meier (SSV Würgassen), Guido Müller (SF Calenberg), Bahatthin Oezdem (SV Scherfede/Rimbeck) und Nico Stiewe (SV Dringenberg) steigen gleich sechs Schiedsrichter in die Bezirksliga auf. Schön zu sehen ist, wie sich die Schiedsrichter des Perspektivteams durch Spielbeobachtungen und zahlreichen Schulungen weiterentwickeln. Das 3 von 6 Aufsteigern aus dem Perspektivteam kommen, sollte besonders auch für junge Schiedsrichter ein Anreiz sein. Wichtig ist aber auch, dass erfahrene ALiga Schiedsrichter durch sehr gute Leistungen den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen können.

Foto: red

Panorama
Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr
IHK begrüßt Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung Paderborn-München
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr

NRW (red). Weniger Kriminalität in Nordrhein-Westfalen: Seit Beginn der Corona-Pandemie liegt die Zahl der Delikte deutlich unter den Werten des Vorjahres. Zwischen Anfang März und Ende Juni dieses Jahres gab es insgesamt 365.676 Strafanzeigen. Das sind 107.954 Anzeigen weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Das ist ein Rückgang um knapp 23 Prozent. „Wenn das öffentliche Leben zurückgefahren wird, passiert auch weniger. Weniger Strafanzeigen, das ist eine erfreuliche Entwicklung. Auch wenn es nur vorläufige Zahlen sind, können wir schon erste Trends erkennen. Der Rückgang gilt für fast alle Arten von Delikten“, sagte Innenminister Herbert Reul in einer „Corona-Zwischenbilanz“ kurz nach Ende des ersten Halbjahres 2020. Dabei ging es um die Kriminalitätsentwicklung während der Pandemie und die Entwicklung der polizeilichen Einsätze im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

So sank die Zahl der Wohnungseinbrüche um 30 Prozent von 7.561 auf 5.290 Fälle. Die Zahl der Raubüberfälle nahm im selben Zeitraum um 26 Prozent von 3.819 auf 2.821 Fälle ab. Die Zahl der Taschendiebstähle sank um 39 Prozent von 10.638 auf 6.511 Fälle. Straftaten, bei denen ältere Menschen Opfer wurden, gingen um 11 Prozent von 13.550 auf 12.104 Fälle zurück.

Bei der häuslichen Gewalt gab es von März bis Juni dieses Jahres einen Rückgang um 21 Prozent von 13.230 auf 10.479 Fälle. „Gerade bei häuslicher Gewalt müssen wir mit unseren Einschätzungen sehr vorsichtig sein und die Entwicklung genau beobachten. Aber die Vermutung liegt nahe: Wenn die Menschen über eine längere Zeit auf engem Raum zusammen sind, wird es zu mehr häuslicher Gewalt kommen. Doch diesen Schluss lassen die Zahlen bislang nicht zu. Klar ist: Die NRW-Polizei geht jedem Hinweis konsequent nach“, so der Minister.

Veränderungen gab es zum Teil bei Betrügereien und Trickdiebstählen. „Vor allem zu Beginn von Corona gab es einige Fälle, bei denen sich Betrüger als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgaben und Corona-Tests verkaufen wollten, der ,Enkeltrick im weißen Kittel‘“, sagte der Minister.

Zu Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung kam es vor allem um die Osterfeiertage und zuletzt an den vergangenen Wochenenden in den Städten. Die Polizei hat vom 25. März bis Ende Juni tausende Verstöße und 50.587 Personen festgestellt. Davon waren 36.837 Erwachsene, 11.404 Jugendliche und 2.346 Kinder. „Die meisten Menschen verhalten sich vorbildlich und diszipliniert. Trotz des Verbots gibt es aber einige, die sich nicht an die Regeln halten. Der Drang nach frischer Luft ist nachvollziehbar, aber Corona ist noch nicht vorbei. Es gibt so viele schöne Ecken in Nordrhein-Westfalen, da müssen sich nicht alle in der Altstadt treffen“, so Reul.

Positiv angetan zeigte sich der Minister vom Verhalten der Fußball-Fans während der Geisterspiele in der Bundesliga. Diese verliefen größtenteils ohne Zwischenfälle. „Wir waren gespannt, wie die Fans reagieren würden. Und wir sind froh, dass sie sich in den allermeisten Fällen vorbildlich verhalten haben. Gesundheitsschutz und Fußballbegeisterung lassen sich sehr wohl miteinander verbinden“, sagte Reul.

Der Minister ging auch auf die Versammlungen gegen die Corona-Schutzverordnung ein. Gleich zu Beginn der Pandemie gab es Demonstrationen gegen das Kontaktverbot. Im Mai nutzten dann aber auch Selbstdarsteller, Verschwörungsideologen und Extremisten die Unsicherheit aus und riefen teilweise sogar zu Straftaten auf. Zuletzt fanden angesichts der Einschränkungen im Kreis Gütersloh Versammlungen statt. Im Zeitraum März bis Juni gab es insgesamt in Nordrhein-Westfalen über 850 Versammlungen. Dabei ging es fast ausschließlich um die Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung.

Donnerstag, 09. Juli 2020 10:31 Uhr

Paderborn (red). Der Paderborner Freizeitpark steht in den Startlöchern. Wenn am Freitag, 10. Juli, ab 14 Uhr in Paderborn-Schloß Neuhaus unmittelbar an der A 33 das Tivoli-Wunderland seine Pforten öffnet, ist Spaß für die ganze Familie garantiert. Auf fast 20.000 Quadratmeter locken auf dem Gartenschaugelände in dem bis Ende August geplanten Freizeitpark viele Attraktionen, die groß und klein begeistern werden.

Die "Crazy Mouse XL" bietet Achterbahn Spaß für die ganze Familie. Mit Tempo, Steilfahrten und Kurven, wird jede Fahrt zu einem rasanten Erlebnis. Wer den Nervenkitzel in der Höhe liebt, kommt mit "Jekyll & Hyde" auf seine Kosten. In 42 Meter Höhe werden die Besucher mit einer Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h in die Höhe befördert.

Etwas ruhiger, aber dennoch hoch hinaus geht es mit dem Kettenflieger "Sky Dancer" zu einem sanften und unvergleichlich schönen Flugerlebnis in etwa 50 Meter Höhe. Als Hoch- und Rundfahrgeschäft bietet "Mr. Gravity" mit seiner 90 Grad steilen Fahrweise ein vollkommen anderes Fahrerlebnis, dass die Besucher bis zu 18 Meter in die Höhe rotiert.

Auch mit dem Fahrgeschäft "Rocket" fliegen die Fahrgäste mit der Gondel in 25 Meter Höhe. Die frei schwebende Sitzposition und die in zwei Richtungen rotierende Gondel geben dem Flug zusätzlich einen besonderen Kick. Die Kombination aus gemütlich und actionreich bietet das Fahrgeschäft "Heroes". Mit 22 Umdrehungen pro Minute wird auch hier jede Fahrt zu einem einmaligen Abenteuer.

Wer selber gern am Steuer sitzen möchte, kann das im Tivoli-Wunderland auch tun. Der Autoscooter "Lowrider" bietet mit seinen 26 Autos einen garantierten Fahrspaß. Neben diesem Klassiker darf natürlich mit dem Musik-Express ein anderer nicht fehlen. Hier können die Gäste des Freizeitparks eine schnelle und erstklassige Berg- und Talfahrt erwarten.

Urlaubsfeeling und jede Menge Unterhaltung bietet "Viva Cuba" auf vier Etagen mit 39 Spielen. Freuen kann man sich auf einen Wasserparcour, Drehscheiben, Wackeltreppen, eine extra hohe Kirchturmrutsche und noch vieles mehr. Die 35 Meter lange "Tivoli-Rutsche" verspricht für alle kleinen und großen Besucher ein einmaliges Rutschvergnügen.+++ Auch an die kleinen Gäste des Freizeitparks ist gedacht. So können im "Ottifanten" Flieger die Kinder einen großartigen Wellenflug erleben, der sie mit Kinderliedern die Fahrt über begleitet. Im Rundfahrgeschäft "Timmys Zeitreise" können die Kinder in unterschiedlichen Fahrzeugen die Fahrt erleben und dabei auch sprechende Hupen bedienen. Austoben, klettern, rutschen und verstecken können sich die Kleinsten in der Dschungel-Erlebniswelt des Geschäftes "Wild Kids". Auch der "Kinder-Traum" ist ein aufregendes Fahrzeugkarussell, das die Kinder mit Freude besuchen werden. In der Gunst der Jüngsten dürfte auch das "Bungee Trampolin" stehen. Hier können sich die kleinen Gäste nochmal auspowern und zeigen, wie hoch sie springen können.

Foto: Stadt Paderborn

Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

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