Mittwoch, 02. Mai 2018 07:25 Uhr

Größte Herausforderung der Kardiologie: Chronische Herzinsuffizienz - Experte von der Uniklinik Göttingen referiert bei Ärztefortbildung am Klinikum Weser-Egge

Ärztefortbildung am Klinikum Weser-Egge: Prof. Gerd Hasenfuß vom Herzzentrum Göttingen (r.) referierte auf Einladung von Dr. Eckhard Sorges, Chefarzt der Kardiologie am Standort Höxter, über aktuelle Erkenntnisse zur Herzinsuffizienz.

Höxter (red). Die internistischen Fachabteilungen sowie die neurologische Abteilung des Klinikum Weser-Egge am Standort Höxter haben auch in diesem Jahr ihre seit 10 Jahren bestehende Fortbildungsreihe mit namhaften Experten für die Ärzte in der Region organisiert. Bei der Auftaktveranstaltung referierte Prof. Gerd Hasenfuß, Direktor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie am Herzzentrum Göttingen, über aktuelle Erkenntnisse zur Herzinsuffizienz. 

"Wegen der demographischen Entwicklung hat sich die Herzinsuffizienz in den vergangenen 20 Jahren zur häufigsten stationär zu behandelnden internistischen Krankheit entwickelt", betonte Chefarzt Dr. Eckhard Sorges von der Medizinischen Klinik I (Kardiologie, Angiologie Intensivmedizin) die Relevanz des Themas und begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch im Namen seiner Kollegen.

Dank medikamentöser, interventioneller wie auch herzchirurgischer Therapie stehen effektive Werkzeuge in der Behandlung der schweren Herzinsuffizienz zur Verfügung, wie Prof. Gerd Hasenfuß, der auch an der Universität Göttingen lehrt, anschaulich darstellte. Er gab den Medizinerkollegen einen Überblick über die aktuellen Therapiestandards.

Die Themen der weiteren Fortbildungsveranstaltungen in diesem Jahr sind das Bronchial-Carcinom (23. Mai), Lebererkrankungen (22. August) sowie die Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) zur Behandlung einer verkalkten und verengten Herzklappe (28. November). "Ärztliche Weiterbildung und Austausch mit den Kollegen sind sehr wichtig und wir freuen uns, dass wir mit unserer Fortbildungsreihe nicht nur namhafte Referenten gewinnen können, sondern auch einen guten Zuspruch bei den niedergelassenen Kollegen sowie bei unseren Ärzten erlangen", erklärte Dr. Eckhard Sorges.

Foto: KHWE

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