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Mittwoch, 09. Juni 2021 19:40 Uhr

Betriebs-Impfzentrum für Höxteraner und Holzmindener Betriebe in Lütmarsen geht an den Start

Höxter-Lütmarsen (TKu). Das ist gelebte interkommunale Zusammenarbeit für die Bekämpfung der Corona-Pandemie: In der ehemaligen Förderschule in Höxter-Lütmarsen, in der Feldstraße 10 wurde nun ein betriebliches Impfzentrum eingerichtet. Das Impfzentrum steht ab sofort mit zunächst einer, bei Bedarf in der Folge aber auch mit zwei Impfstraßen auf zwei Etagen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe im Raum Höxter und Holzminden zur Verfügung. Nachdem Impfungen zunächst nur in dem für das Kreisgebiet zuständigen Impfzentrum in Brakel möglich waren, nahm der Impfprozess ab April durch die Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte weitere Fahrt auf. Ab dem 07. Juni 2021 dürfen nunmehr mit dem Fall der Priorisierungsvorgaben auch Betriebsärzte als dritte Schule der Impfstrategie mit der Impfung der Beschäftigten in den Unternehmen beginnen. Bis zu 15 Personen können derzeit etwa innerhalb einer Stunde geimpft werden laut den Verantwortlichen. Gestartet ist das Impfteam am Mittwoch, den 09. Juni mit den Beschäftigten der Stadtverwaltung Höxter. Das Impfzentrum in Lütmarsen nahe dem Westfriedhof steht unter der Leitung des Betriebsarztes Dr. Klaus Rose, der auch die von ihm betreuten Betriebe in diesem Impfzentrum impfen lassen wird. Unterstützt wird er von den Dr. med. Jochen Freede aus Höxter und Dr. med. Anton Linzner aus Boffzen sowie durch Apothekeninhaber Hauke Bitterberg von der Apotheke am Ansgar in Höxter. „Mit Blick auf die nunmehr entstehende Möglichkeit, den Impfprozess auch durch ein niedrigschwelliges, arbeitsplatznahes Impfangebot für Beschäftigte zu beschleunigen, hat sich die Stadt Höxter zusammen mit einigen heimischen Unternehmen frühzeitig auf den Weg gemacht, eine geeignete, zentrale Infrastruktur im Stadtgebiet für die Verabreichung des Impfstoffes an die Firmenbelegschaften zu schaffen“, erklärt Bürgermeister Daniel Hartmann. Der Bürgermeister betont: Das Impfzentrum sei zunächst vornehmlich für die Belegschaften der Höxteraner Betriebe gedacht und kein Ableger des Impfzentrums des Kreises Höxter in Brakel.

Bezüglich der Nutzung des Impfzentrums in Lütmarsen bietet die Stadt Höxter zwei Modelle an: Das „Modell A“ als Komplettpaket: Die Nutzung der hergerichteten Räumlichkeiten des Impfzentrums in Lütmarsen zu einem vorher abgestimmten Termin für die Impfung der Belegschaften, die Durchführung notwendiger Reinigungsleistungen, die Stellung eines Sicherheitsdienstes (während der Öffnungsstunden des Impfzentrums), die Stellung und Vergütung eines Arztes sowie des weiteren benötigten (u.a. medizinisches und pharmazeutisches) Personals sowie die Bereitstellung des benötigten medizinischen Materials (soweit verfügbar auch des Impfstoffes). Die Stadt Höxter weist in diesem Fall daraufhin, dass die Terminvergabe letztlich natürlich auch von der Verfügbarkeit des Impfstoffes abhängt. Vor diesem Hintergrund sei es wünschenswert und hilfreich, wenn die Bestellung des Impfstoffes über den Betriebsarzt der jeweiligen Betriebe direkt erfolgt. Mit Blick auf die der Stadt für die Herrichtung und den Betrieb des Impfzentrums entstehenden Kosten (incl. der Kosten für das o.a. Personal) ist bei diesem Komplettmodell seitens der Firmen eine Kostenerstattung an die Stadt zu leisten. Nach dem derzeitigen Stand wird hier von einem Betrag von etwa 30 Euro pro Mitarbeiter/in und Impfung ausgegangen. Als zweite Variante wird noch das „Modell B“ angeboten: Hierbei werden seitens der Stadt lediglich die Räumlichkeiten des Impfzentrums in Lütmarsen zu einem vorher abgestimmten Termin für die Impfung der Belegschaft zur Verfügung gestellt und notwendige Reinigungsleistungen durchgeführt. Alle weiteren Leistungen, wie die Stellung und Vergütung eines Arztes und des weiter benötigten Personals sowie die Bereitstellung des benötigten medizinischen Materials, sind hier durch die Betrieb selber zu veranlassen bzw. zu übernehmen. Die Bestellung des Impfstoffes müsse dabei in jedem Fall über den eigenen Betriebsarzt erfolgen. Mit Blick auf die der Stadt für die Herrichtung und den Betrieb des Impfzentrums entstehenden Kosten ist bei diesem Modell seitens der Firmen ebenfalls eine Kostenerstattung an die Stadt zu leisten. Nach dem derzeitigen Stand geht die Stadt Höxter hier von einem Betrag von etwa fünf Euro pro Mitarbeiter:in und Impfung aus. Bürgermeister Daniel Hartmann erklärt: „Sofern Betriebe an einer Nutzung des Impfzentrums auf Basis der vorstehenden Modelle A oder B interessiert sein sollten, bittet die Stadt mit Blick auf die Verteilung der Nutzungszeiten im Impfzentrum um eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Stadtverwaltung“. Gleiches gelte bei Fragen oder Unklarheiten. 

Bürgermeister Daniel Hartmann betont, dass es dass es der Stadt Höxter im Rahmen der Wirtschaftsförderung ein hohes Anliegen ist, die heimische Wirtschaft bei der Organisation eines reibungslosen Ablaufs der Impfungen zu unterstützen, damit die in Aussicht gestellten Impfdosen möglichst zügig auch an die Beschäftigten in den Betrieben verimpft werden können. Hiermit möchten wir einen Beitrag zum „schnellen Impfen“ und damit zur Pandemiebekämpfung leisten. „Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie von der Möglichkeit einer Nutzung der Räumlichkeiten im Impfzentrum in Lütmarsen regen Gebrauch machen und bei Ihrer Belegschaft für eine Impfung werben würden, um auch so die Impfbereitschaft der Bevölkerung weiter zu erhöhen“, so Bürgermeister Daniel Hartmann. Ein großes Dankeschön sprach der Bürgermeister den Unternehmen „Bäckerei Engel“ aus Höxter, „Bosse Design“ aus Stahle sowie „Getränke-Waldhoff“ aus Höxter aus. Engel spendet für das Impfzentrum die Brötchen, Firma Waldhoff die Getränke und das Unternehmen Bosse-Design hat die Stellwände und die Inneneinrichtung gesponsert. ### Als Ansprechpartnerinnen stehen Frau Nadine Nolte und Frau Charlotte-Sophie Möhring (Telefon: 05271/9634567 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

 

Fotos: Simone Kube

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