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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 22. Januar 2021 15:20 Uhr
Kreis Höxter: Weitere Maßnahmen zur Eindämmung von Neuinfektionen
Freitag, 22. Januar 2021 13:33 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 22. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.222 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (27 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.637 Personen als genesen (55 Personen mehr als am Tag zuvor) und 509 Personen als noch aktiv infiziert (33 Personen mehr als am Vortag). Fünf weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Eine Person war 86 und wohnte in Borgentreich. Eine Person war 83 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 79 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 59 und wohnte in Warburg. Eine Person war 83 und wohnte in Willebadessen.

  • Bad Driburg 54 (-7)
  • Beverungen 26 (0)
  • Borgentreich 51 (-2)
  • Brakel 114 (-1)
  • Höxter 68 (-3)
  • Marienmünster 21 (-4)
  • Nieheim 27 (+5)
  • Steinheim 38 (+1)
  • Warburg 65 (-7)
  • Willebadessen 45 (-12)

Damit sind seit Beginn der Pandemie 76 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 22. Januar 200,355 (Stand: 0 Uhr).

Freitag, 22. Januar 2021 11:09 Uhr

Kreis Höxter (r). Rund 10.500 Menschen im Kreis Höxter, die 80 Jahre und älter sind, bekommen in diesen Tagen einen sehr wichtigen Brief. Darin wird ihnen mitgeteilt, wie sie einen Termin zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus vereinbaren können. Die Impfung wird im kreisweiten Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle stattfinden. Termine können ab dem 25. Januar bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vereinbart werden.

„Die Impfung sehnen sich viele Menschen herbei. Sie ist ein enorm wichtiger Schutz für die eigene Gesundheit – und ein bedeutender Schritt hin zu mehr Normalität“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Ich freue mich sehr für unser älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und möchte jeden ermutigen, das Impfangebot anzunehmen.“

Entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung wurden zuerst Seniorinnen und Senioren geimpft, die in Pfleegeeinrichtungen leben. Nun können sich in ganz NRW zunächst nur die Personen impfen lassen, die 80 Jahre und älter sind und zuhause wohnen. Diese Menschen können ab Montag, 25. Januar, einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für die Impfung vereinbaren. Dies ist online über die Internetseite www.116117.de oder telefonisch über die Nummer 0800 116 117 02 möglich.

Ganz wichtig: Nur wer einen bestätigten Termin für die Coronaschutzimpfung hat, kann sich im Impfzentrum Brakel impfen lassen. Denn die Anzahl der dort vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Anzahl der Anmeldungen abgestimmt sein.

In dem Informationsschreiben des Kreises Höxter und des Landesgesundheitsministeriums, das an alle Menschen ab 80 Jahren verschickt worden ist, sind insgesamt vier Dokumente enthalten: das Anschreiben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, das Anschreiben von Landrat Michael Stickeln, eine übersichtliche Checkliste zur Vorbereitung auf den Impftermin und ein Merkblatt zur Aufklärung über die Impfung. Dieses Aufklärungsmerkblatt sollte aufmerksam gelesen, unterschrieben und dann zum Impftermin in Brakel mitgenommen werden.

Ebenfalls zum Impftermin müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Ausweis mit Lichtbild zur Identifikation, zum Beispiel Personalausweis (kann auch abgelaufen sein), Reisepass, Führerschein, Gesundheitskarte der Krankenkasse.
  • Impfausweis (sofern vorhanden)
  • Elektronische Gesundheitskarte der Krankenkasse (sofern vorhanden)
  • Medikamentenbogen (sofern erforderlich und vorhanden)

„Die Impfbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen bei uns im Kreis Höxter war erfreulich hoch. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Resonanz auf das Impfangebot für die ältere Bevölkerung ebenfalls sehr hoch sein wird. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zur Impfung wahrnehmen werden“, ist Landrat Stickeln zuversichtlich. „Viele der älteren Menschen werden den Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung per Telefon oder Internet selbst vereinbaren können. Aber einige benötigen sicher die tatkräftige Unterstützung ihrer Kinder, Enkelkinder, Freunde oder Bekannten. Daher bitte ich alle Angehörigen um ihre Mithilfe. Niemand, der Hilfe braucht, dieses wichtige Angebot anzunehmen, sollte damit allein gelassen werden.“

Deshalb vermittelt die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter den Menschen, die keine Unterstützung durch Angehörige bekommen können, ehramtliche Helferinnen und Helfer, die ihnen bei der Vereinbarung des Impftermins oder der Fahrt zum Impfzentrum zur Seite stehen können. Die Geschäftsstelle Ehrenamt ist per E-Mail (ehrenamt@kreis-hoexter.de)oder montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch (05271 / 965-9801) zu erreichen.

Donnerstag, 21. Januar 2021 11:42 Uhr

NRW (r). Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen werden nicht wie vom Land geplant am 1. Februar, sondern erst eine Woche später öffnen. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch, 20. Januar, bekannt gegeben und begründet dies mit Lieferengpässen eines Impfstoffherstellers.

Zuerst werden in den Impfzentren des Landes Personen geimpft, die 80 Jahre und älter sind und zu Hause leben. Statt wie ursprünglich vorgesehen am 1. Februar werden die Impfzentren im Land Nordrhein-Westfalen und damit auch das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel voraussichtlich am 8. Februar ihren Betrieb aufnehmen.

Es bleibt nach derzeitigen Informationen jedoch dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, bereits ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können. Einen Tag, bevor die Landesregierung die geänderte Planung der Impfkampagne angekündigt hat, hatte der Kreis Höxter bereits rund 10.500 Informationsschreiben an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter versendet. Darin kündigt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Start der Impfungen in den Impfzentren am 1. Februar an. „Dieser Termin verschiebt sich nun um eine Woche. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit“, erklärt der stellvertretende organisatorische Leiter des Impfzentrums für den Kreis Höxter, Matthias Potthoff. Bereits seit dem 15. Dezember letzten Jahres ist das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel nach den Vorgaben des Landes startklar.

"Mit der Coronschutzimpfung verbindet sich für viele Menschen die Hoffnung, dass wir damit die Pandemie überwinden können", sagt Landrat Michael Stickeln. Deshalb bewege kaum ein anderes Thema die Menschen so sehr wie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. "Umso wichtiger ist eine klare und einheitliche Kommunikation auf allen Ebenen", kritisiert der Landrat die überraschende Ankündigung des Landes über die Medien, die geplante Inbetriebnahme der Impfzentren und damit auch den Start der Impfungen der über 80-jährigen um eine Woche zu verschieben. Ein entsprechender Erlass, der die bisherigen Medieninformationen des Gesundheitsministeriums rechtsverbindlich bestätigt, liegt dem Kreis Höxter bis jetzt noch nicht vor.

Nach Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums liefere der Impfstoffhersteller BioNtech rund 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen. "Ich habe Verständnis dafür, dass bei veränderten Rahmenbedingungen Entscheidungen kurzfristig angepasst werden müssen, jedoch erwarte ich, dass die umsetzenden Behörden vor Ort schnellstmöglich von der Landesregierung darüber informiert werden", erklärt der Landrat.

Anmeldung zur Impfung schon ab dem 25. Januar möglich

Auch wenn die Impfzentren erst am 8. Februar 2021 ihren Betrieb aufnehmen werden, bleibt es nach derzeitigen Informationen dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können.

Nach Angaben der hierfür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist eine Online-Buchung des Termins möglich unter der Internetadresse: https://www.impfterminservice.de/impftermine.

Alternativ können Seniorinnen und Senioren, die in Westfalen-Lippe wohnen und bereits ihr schriftliches Impfangebot erhalten haben, einen Termin telefonisch vereinbaren unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 116 117 02.

Donnerstag, 21. Januar 2021 10:44 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter waren bis zum 21. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.195 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst - 77 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag. Davon gelten 2.582 Personen als genesen - 14 Personen mehr als am Tag zuvor und 542 Personen als noch aktiv infiziert (61 Personen mehr als am Vortag).

Zudem sind seit Beginn der Pandemie 71 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Zwei mehr als am Vortag. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter am 21. Januar 218,893 (Stand: 0 Uhr).

Aktive Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 61 (+3)
  • Beverungen 26 (+2)
  • Borgentreich 52 (+3)
  • Brakel 115 (+28)
  • Höxter 71 (+10)
  • Marienmünster 25 (+2)
  • Nieheim 22 (+2)
  • Steinheim 37 (+4)
  • Warburg 71 (+6)
  • Willebadessen 57 (+1)

 

So kommentiert Landrat Michael Stickeln das Coronageschehen:

"Der Inzidenzwert ist leider sehr deutlich gestiegen. Dies ist insbesondere auf verschiedene Infektionsgeschehen u.a. in Senioreneinrichtungen zurückzuführen. Die Ausbrüche sind daher relativ deutlich eingrenzbar; führen jedoch leider auch zu vermehrten Todesfällen. So haben wir auch heute leider zwei weitere Todesfälle in diesem Zusammenhang. Hier gilt mein und unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme den Angehörigen. Ob auf Grund des - bereits gestern von uns erwarteten - Anstiegs über 200 weitere Maßnahmen seitens des Landes NRW verordnet werden, versuchen wir bereits seit gestern mit dem „Gesundheitsministerium“ abzustimmen. Auf Grund des doch deutlich eingrenzbaren Infektionsgeschehens halten wir dies allerdings nicht für erforderlich. Sobald wir hier Erkenntnisse haben, werden wir diese umgehend mitteilen."

Region Aktiv
Samstag, 23. Januar 2021 02:03 Uhr
Anmeldung an der Sekundarschule im Dreiländereck Beverun-gen
Freitag, 22. Januar 2021 10:55 Uhr

Kreis Höxter (r). Das erweiterte Kinderpflege-Krankengeld kann jetzt ab sofort von den gesetzlich Krankenversicherten im Kreis Höxter bei ihrer Krankenkasse beantragt werden. Darauf weist die AOK NordWest hin. „Wir wollen jetzt mit schnellen digitalen Lösungen den Eltern helfen, einfach und unbürokratisch an das Kinderpflege-Krankengeld zu kommen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Nach der neuen Regelung können in diesem Jahr pro Elternteil statt zehn Tage nun 20 Tage für die Betreuung von Kindern genutzt werden, bei Alleinerziehenden sind es insgesamt 40 Tage. Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern haben Anspruch auf maximal 80 Tage. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf maximal 90 Tage – egal wie viele Kinder in der Familie leben. Das Kinderpflege-Krankengeld beträgt 90 Prozent des Nettolohns. 

Die neue Regelung sieht vor, dass das Kinderpflege-Krankengeld nun auch beantragt werden darf, wenn zum Beispiel wegen Schul- oder Kitaschließungen die Betreuung des Kindes nicht sichergestellt werden kann oder die Präsenzpflicht der Kinder in den Schulen aufgehoben wurde. Der Anspruch auf diese Leistung ist daran geknüpft, dass das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bleibt das Kind zu Hause, weil es erkrankt ist, muss bei der Krankenkasse ein ärztliches Attest eingereicht werden. Wenn Eltern ihr Kind aufgrund der Pandemie zu Hause betreuen müssten, reicht ein einfacher Antrag zur Auszahlung aus. Ein Nachweis der Kita oder Schule zur pandemiebedingten Schließung ist dabei in der Regel für AOK-Versicherte nicht erforderlich. Der entsprechende Antragsvordruck steht für AOK-Versicherte auf der AOK-Webseite unter www.aok.de/nw bereit oder ist über das Online ServiceCenter der AOK abrufbar. Weitere Informationen gibt die AOK NordWest rund um die Uhr über die kostenfreie Servicenummer 0800 265 5000. 

Die Pflege eines erkrankten Kindes sowie dessen Betreuung ist ein triftiger Grund für den Arbeitnehmer, der Arbeit fernzubleiben. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeiter von der Arbeit freistellen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. Wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht fortzahlt, springen die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten ein. „Um den Verdienstausfall auszugleichen, unterstützen wir die Eltern mit dem Kinderpflege-Krankengeld“, erklärt Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr.

Donnerstag, 21. Januar 2021 13:15 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus hat einen neuen Chefarzt: Unter der Leitung von Prof. Dr. Mark Obermann wird die Abteilung weiter ausgebaut. "Die Kapazitäten werden um die Hälfte erhöht, insgesamt stehen dann 60 Betten für Patienten mit neurologischen Erkrankungen zur Verfügung", erklärt Obermann.

Der Facharzt für Neurologie mit den Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Geriatrie hat in Köln studiert und seine Facharztausbildung an der Uniklinik Essen absolviert. Dort war er dann als Oberarzt tätig, bevor er 2015 als Chefarzt an die Asklepios Kliniken nach Seesen wechselte.

In Höxter will Prof. Mark Obermann vor allem den Bereich der Neurologischen Frührehabilitation (NFR) ausbauen: "Mit dem medizinischen Fortschritt werden die Überlebenschancen für Patienten mit schweren Blutungen oder Schlaganfällen glücklicherweise immer besser. Um dauerhafte Behinderungen zu vermeiden, brauchen die Betroffenen aber nach der Akutbehandlung eine lückenlose Versorgung. Dafür ist die NFR da: Sobald sie außer Lebensgefahr sind, werden die häufig noch sehr schwachen Patienten mit gezielten Therapien wieder so fit gemacht, dass sie schließlich in eine Reha-Einrichtung zur weiteren Mobilisierung entlassen werden können. Je nach Schwere der Erkrankung kann das mehrere Wochen bis Monate dauern."

Als weiterer Schwerpunkt liegt Prof. Obermann die Versorgung akuter Schlaganfälle am Herzen: Seit 2017 ist die Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft als Stroke Unit zertifiziert und damit auf die lebensrettenden Maßnahmen in den ersten 24 bis 72 Stunden spezialisiert. "Diese Zeit ist für das Überleben und die Genesungschancen der Patienten entscheidend", erklärt Obermann, der Vater von drei Kindern ist.

Schließlich bringt der 44-Jährige auch besondere Expertise in der Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose und Parkinson mit. Hier will Obermann das ambulante und stationäre Angebot erweitern.

Foto: St. Ansgar Krankenhaus Höxter.

Donnerstag, 21. Januar 2021 10:31 Uhr

Höxter (red). 10.000 Euro Spendenerlös für den guten Zweck: Mit ihrer vorweihnachtlichen Liveshow „Weihnachten in Höxter“ konnten die beiden Höxteraner Discjockeys Marcus Stiera und Markus Finger nicht nur ein breites Publikum unterhalten und für weihnachtliche Stimmung in den heimischen Wohnzimmern sorgen, sondern auch einen stolzen Spendenbeitrag für lokale karitative Zwecke sammeln. Im Mittelpunkt ihrer am 19. Dezember live im Internet ausgestrahlten Weihnachtsgala stand neben der guten Unterhaltung mit Informationen und viel Lokalkolorit auch eine große Benefiz-Weihnachtstombola zugunsten des Kinderschutzbundes Höxter und des Vereins Welcome e.V.. „Das Interesse an der Tombola stieg von Woche zu Woche und münzte am Ende im Verkauf von 3.500 Losen“ erzählt Marcus Stiera und richtet den Dank auch an die vielen Höxteraner Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen die die Weihnachtstombola mit tollen Sachpreisen und Gutscheinen unterstützten. Neben der Teilnahme an der Weihnachtstombola zeigten sich die virtuellen Gäste aber auch während der Show im Rahmen eines Spendenmarathons in Geberlaune. Rene Buttgereit von der gleichnamigen Höxteraner Werbeagentur nahm im Verlauf der Sendung viele Livespenden unterschiedlicher Höhe von Familien, Vereinen und Institutionen entgegen, so dass sich der Spendenerlös der Aktionen letztlich auf insgesamt 10.000 Euro erhöhte. 

„Wir sind von der positiven Resonanz zu unserem online-Format und der großen Spendenbereitschaft begeistert und danken in diesem Zusammenhang allen Spendern für ihre tolle Unterstützung“ freut sich Markus Finger über eine gelungene Veranstaltung und ein tolles Ergebnis der Benefizaktionen. Hierüber freuen darf sich neben der Flüchtlingshilfe und dem Kinderschutzbund auch der neu formierte „Höxter-Tisch“, der wie in der Show bereits angekündigt mit in den Empfängerkreis der Spenden aufgenommen wurde. Nach dem Tod des langjährigen Leiters Roland Orgozelski wird der Verein auf neue Füße gestellt um den großen Bedarf in Höxter zu decken. „Spenden sind hierfür immer willkommen“, berichtet Markus Finger. Der Verein Welcome e.V. und der Kinderschutzbund Höxter werden ihren Anteil des Spendenerlöses hingegen für ihre vielfältige Arbeit zum Wohle der Kinder und Familien in Höxter verwenden. „Wir werden unseren Anteil insbesondere zur Unterstützung des Programms - Kein Kind ohne Essen – nutzen“ weiß Ines Wiesner-Bender vom Kinderschutzbund Höxter zu berichten und führt aus, dass hierbei gezielt einkommensschwache Familien unterstützt werden um den Kindern eine Teilhabe am gemeinsamen Mittagessen in den Schulen zu ermöglichen.

Mit einem Weihnachtsvideo über die Flüchtlingshilfe in Höxter sorgte der neue Vorsitzende des Vereins Welcome e.V., Marian Staubach, für einen digitalen Gänsehaut-Moment bei der Weihnachtsgala. Für einen digitalen Zweck soll nun auch der Spendenanteil für den 2014 gegründeten Verein verwendet werden. „Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche aus neu zugewanderten Familien auch während der Coronapandemie - im wahrsten Sinne des Wortes- den Anschluss in der Schule nicht verlieren. Deshalb möchten wir es ermöglichen, die betroffenen Familien, die sich finanziell Computer, Drucker und Co nur schwer leisten können, bei der Anschaffung zu unterstützen, damit der Schulunterricht von zu Hause verwirklicht werden kann“ teilt Staubach mit. Somit können sich die Teilnehmer der Benefizaktionen sicher sein, dass ihre vorweihnachtlichen Spenden für wichtige soziale Angelegenheiten in Höxter verwendet werden. Ein herzliches Dankeschön richten die DJ´s Marcus und Markus an das Produktionsteam bestehend aus Madeline Sprock und Christian Höke von MadeyFilms, Philip Warneke, Rene Buttgereit von der Werbeagentur Buttgereit und Felicitas Wilke vom Cafe Heimisch die auf vielfältiger Weise zum Gelingen der Liveshow beigetragen haben. Eine Wiederholung eines derartigen Projekts ist nicht ausgeschlossen.

Foto: red

Dienstag, 19. Januar 2021 11:16 Uhr

Holzminden (red/lbr). Am vergangenen Freitag bezogen die Feldwegeinteressentschaft und die Jagdgenossenschaft Holzminden gemeinsam Stellung und erklärten ihre Sicht im Streit um das geplante Tierheim am Allernbusch in Holzminden (wir berichteten). Seit rund zwei Jahren besteht die Diskussion um das Wegerecht. Nun antwortet der Vorstand des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter zur Stellungnahme der Interessentschaft: „Mit großer Verwunderung haben wir die Pressemitteilung der Feldwegeinteressentschaft gelesen. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Herren vom Vorstand der Feldwegeinteressentschaft bei dem Gespräch im September 2020 beim Landrat, zu dem sie selbst eingeladen hatten, gar nicht anwesend waren“, heißt es zu Beginn der Pressemitteilung.

Der Tierschutzverein stellte in Absprache mit dem Landkreis Holzminden das Protokoll des Gespräches unserer Redaktion zur Verfügung. Das Protokoll sei am 7. Oktober versendet und von keinem der Teilnehmenden sei ein Widerspruch gekommen. Neben den Vorständen des Tierschutzvereins und der Feldwegeinteressentschaft waren als Moderator Landrat Michael Schünemann, Tierärztin Stefanie Lösch und Christian Kauffmann, ehemaliger Anwalt und Mitglied der Feldwegeinteressentschaft vor Ort.

Ein großer im Punkt des Gespräches sowie der letzten Stellungnahme der Interessenschaft sei der Publikumsverkehr und parkende Auto gewesen. Daher unterbreitete der Tierschutzverein das Angebot, eine Schranke zu installieren. Im Protokoll heißt es: „Der Vorstand des Vereins konnte einige Bedenken aus dem Weg räumen, u.a. dass keine Tierarztpraxis mit Privatpatienten und zusätzlichem Publikumsverkehr eingerichtet wird. Eine Schranke zur Verhinderung des illegalen Verkehrs kommt für die Feldwegeinteressentschaft nicht infrage, weil die Bedienung durch die Landwirte als nicht praktikabel und zu umständlich betrachtet wird. Um die parkenden Autos von den Seitenstreifen fernzuhalten, legt Jens Müller die alternative Planung zur Erschließung über die K57 und durch die Maschinenscheune vor.“ 


Auch die Befürchtung der Interessenschaft, dass frei laufende Tiere die Natur schädigen könnten, sei bereits im September besprochen wurden: „Außerdem stellt der Vorstand des Vereins klar, dass es keine frei laufenden Tiere am Allernbusch geben wird und dort lediglich Katzen, Hunde, Kleintiere und Vögel untergebracht werden. Im Tierheim Holzminden sind zurzeit vier Hunde, rund 40 Katzen und zwei Kaninchen untergebracht. Die Gassigänger sind angehalten, die Hinterlassenschaften zu beseitigen und die Hunde an der Leine zu führen, schon aus versicherungstechnischen Gründen.“

Friedrich Schütte habe außerdem eingeräumt, dass bei einem Mitglied der Feldwegeinteressentschaft ebenfalls Interesse bestanden habe die Immobilie zu erwerben, aber diese Tatsache spiele keine Rolle für die Verweigerung des Wegerechts. Vielmehr hätte der Vorstand eine Verantwortung gegenüber den Interessen seiner Mitglieder.

Zurück zur Antwort des Tierschutzvereins: Zunächst weißt der Vorstand des Tierschutzvereins die Aussage der Feldwegeinteressentschaft zurück, dass das bestehende Tierheim am Ziegeleien allen Anforderungen an den Tierschutz gerecht werden würde. Diese Aussage sei falsch. „Ausführlich haben wir dem Vorstand im September erklärt, dass der alte Standort keine Perspektive hat und die Anforderungen an den Tierschutz nicht erfüllen kann. Das Grundstück ist gepachtet und befindet sich im Überschwemmungsgebiet. Es darf nicht erweitert, umgebaut, abgerissen und dort neu gebaut werden“, so der Vorstand. Somit stünde die Zukunft des Tierheims auf dem Spiel.

„Das Anwesen am Allernbusch liegt, wie Herr Schütte immer wieder klarstellt, inmitten der Feldmark. Man darf jedoch nicht unter den Tisch kehren, dass das Anwesen direkt an der Kreisstraße K57 liegt, wie es wunderbar auf dem Foto von Herrn Schütte zu sehen ist.“ heißt es weiter.

Mit dem Bescheid zur Befreiung nach § 67 BNatSchG des Landkreises Holzminden vom 23. November 2018 wurde die Befreiung aus dem Landschaftsschutzgebiet Solling-Vogler erteilt. In diesem Bescheid des Kreises heißt es: „Die beantragte Maßnahme steht in keinem erkennbaren Missverhältnis zu den Belangen des Naturschutzes und kann insofern mit den Belangen des Naturschutzes vereinbart werden.“ Gegen diesen Bescheid habe die Feldwegeinteressentschaft, sowie die Jagdgenossenschaft, mit der gleichlautenden Begründung Einspruch eingelegt, der Anfang 2019 vom Landkreis Holzminden abgelehnt wurde. „Somit ist den Herren des Vorstandes der Feldwegeinteressentschaft die Befreiung seit nunmehr zwei Jahren bekannt. Warum die Feldwegeinteressentschaft aktuell immer noch ein Problem sieht, obwohl die zuständigen Behörden keine Beeinträchtigungen dort durch den Betrieb des Tierheimes sehen, erschließt sich uns nicht“, so der Vorstand.

Zudem habe der Vorstand der Feldwegeinteresseschaft erst mit Stadt und Landkreis gesprochen, bevor sie mit dem Tierschutzverein ein Gespräch gesucht hätten. „Als wir im Dezember 2018 den Notartermin wahrgenommen haben, handelten wir im guten Glauben, da im Realverbandsgesetz geregelt ist, dass ein Eigentümer eines an die Verbandsflächen angrenzendes Grundstück automatisch Mitglied der Feldwegeinteressentschaft wird, somit auch Miteigentümer der Verbandsflächen (Feldweg) ist und nach §7 ein Nutzungsrecht hat. Auch das Bauamt bestätigt, dass in der gesamten Geschichte der Feldwegeinteressentschaft noch nie eine Baulast zum Wegerecht abgelehnt wurde - weder für Landwirtschaft, für Gewerbe oder gar für private Bauvorhaben“, erklärt der Tierschutzverein. Erst im Mai 2019 habe die Feldwegeinteresseschaft über einen Anwalt schriftlich Kontakt zum Verein aufgenommen und sowohl die Nutzung als auch das Wegerecht verweigert. „Auch an dieser Stelle fragen wir uns, warum der Vorstand nicht das Gespräch mit uns gesucht hat?“, so der Vorstand und ergänzt: "Nach diesem Schreiben hat unser Vorsitzender Herr Müller sofort Kontakt zu Herrn Schütte aufgenommen. Er teilte Herrn Müller mit, dass sein Vorstand sauer sei, dass wir ihn vorher nicht über unser Vorhaben informiert haben. Herr Müller hat sich dann in aller Form und Höflichkeit entschuldigt und um weitere gemeinsame Gespräche gebeten, um die Bedenken zu nehmen. Leider wurden sämtliche Einladungen zu Gesprächen vom Vorstand der Feldwegeinteressentschaft abgelehnt. Ebenso unsere Angebote und Vorschläge, beispielsweise eine Schranke zu montieren, um illegalen Verkehr auszuschließen oder eine Bürgschaft des Tierschutzvereines evtl. Ausfälle der Jagdpächter zu übernehmen, wurden abgelehnt.“

Der Tierschutzverein sei positiv überrascht gewesen, als Vorsitzender Schütte zu einem gemeinsamen Gespräch mit Landrat Schünemann einlud. „Warum kann sich aber der Vorstand der Feldwegeinteressentschaft scheinbar an den gesamten Inhalt dieses Gespräches, zu dem sie den ehemaligen Rechtsanwalt Christian Kauffmann mitbrachten, nicht erinnern? Auch warum Kauffmann zu diesem Vorstandstreffen mitgebracht wurde, obwohl er kein Vorstandsmitglied ist, haben wir bis heute nicht verstanden“, fragt sich der Vorstand. „Die Behauptung von Herrn Schütte, dass unser Vorsitzender Herr Müller als ehemaliges Mitglied des Stadtrates wohl davon ausging, er würde das Problem schon irgendwie lösen, ist schon eine unverschämte Unterstellung“, heißt es weiter in der Presseerklärung.

Am 5. Februar habe die Feldwegeinteressentschaft Widerspruch gegen den erteilten Bauvorbescheid der Stadt Holzminden erhoben. „Dieser Widerspruch, der uns ebenfalls vorliegt, ist kurz und knapp begründet mit ‚Dagegen…..!‘ Es handelt sich in der Stellungnahme in den lokalen Medien um eine Einschätzung der Feldwegeinteressentschaft. Wie kann die Feldwegeinteressentschaft unterstellen, dass der Bauvorbescheid rechtswidrig ist?! Mit der Erfüllung der gesetzlich geregelten Pflichtaufgabe zur Unterbringung von Fundtieren besteht überwiegend öffentliches Interesse. So steht es in der Befreiung vom Landkreis Holzminden. Somit ist das Vorhaben als privilegiert anzusehen“, so der Vorstand.

„In der Mitgliederversammlung der Feldwegeinteressentschaft, bei der unser Vorsitzender Herr Müller als Mitglied mit Stimmrecht anwesend war, wurde vom Vorsitzenden Schütte vorgetragen, dass der Tierschutzverein Ende 2018 die Befreiung aus dem Landschaftsschutz des Landkreises sowie den positiven Bauvorbescheid der Stadt erhalten hat. Gegen beide Bescheide habe man Einspruch eingelegt und beide Einsprüche wurden abgelehnt. Auf Rückfrage einiger Mitglieder erklärte Herr Schütte, dass man nicht die Meinung der Behörden vertritt, aber weder gegen Landkreis noch gegen die Stadt klagen würde. Was hat sich in den letzten neun Monaten verändert, dass der Vorstand der Feldwegeinteressentschaft dann doch gegen die Stadt Holzminden eine Klage einreicht? Herr Schütte spricht davon, dass er sich an das Votum der Mitgliederversammlung halten muss. Muss er sich nicht auch an das in Sitzung angekündigte Vorgehen halten?! Ebenfalls wurde unserem Herrn Müller in dieser Versammlung erklärt, dass der Eigentümer, also der Tierschutzverein, den Feldweg nutzen darf...nur nicht zum Betrieb des Tierheimes“, berichtet der Vorstand.

Anschließend berichtet der Tierschutzverein vom Tag der offenen Tür: „In der folgenden chronologischen Reihenfolge ist Herr Schütte wohl etwas durcheinander gekommen. Nachdem wir von den Behörden im April 2019 gehört haben, dass beide Einsprüche abgewogen und abgelehnt wurden, haben wir einen Tag der offenen Tür am Allernbusch mit der Versteigerung des überschüssigen Inventars organisiert, um den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises und der Stadt Höxter das Vorhaben vorzustellen. Von diesem Tag ist auch das populistische Foto von Herrn Schütte, an dem sich viele interessierte Bürgerinnen und Bürger das Anwesen angeschaut haben. Dieses Bild ist keineswegs mit dem normalen Tierheimbetrieb zu vergleichen. Im Anschluss an diesen Tag haben wir damit begonnen, mit unseren ehrenamtlichen Helfern das zukünftige Hundehaus zu entkernen und das Wohnhaus zu renovieren. Außerdem haben wir einen Wasserleitungsschaden behoben und den Brunnen zur Trinkwassergewinnung saniert. Alles Maßnahmen, die genehmigungsfrei und weit vor der Ablehnung der beantragten Baulast erfolgt sind!“

Die Behauptung, dass der Hauptverkehr über die Liethstraße und nicht über die Kreisstraße abgewickelt werde, sei eine weitere Unterstellung. „Warum sollte man von der Liethstraße quer über die ganzen Feldwege fahren, um dann am Tierheim anzukommen, welches man verkehrlich super über die Kreisstraße erreicht?“, fragt der Vorstand.

Nun zu den Tieren: Auch hier habe der Verein beim Gespräch im September der Feldwegeinteressnschaft bereits erklärt, dass es keine Freiläuferkatzen im Tierheim geben soll und somit auch keine Vögel in Gefahr seien. „Außerdem werden die Hunde des Tierheimes ausschließlich an der Leine geführt und die Exkremente der Hunde von unseren Gassi-Gängern aufgesammelt. Die Tierheimtiere werden regelmäßig gegen Parasiten behandelt. Auch das haben wir den Herren im September erläutert“, ergänzt der Vorstand.

Dann wendet sich der Verein in seinem Schreiben direkt an die Leserinnen und Leser: "Uns erreicht häufiger die Frage, warum wir das Wegerecht nicht im Vorfeld geklärt haben? Liebe Leserinnen und Leser, zum einen sahen wir aufgrund des Realverbandsgesetzes kein Problem und zum anderen haben wir vom Landkreis und der Stadt Holzminden die positive Bewertung und somit die positiven Bescheide bekommen. Im positiven Bauvorbescheid steht: ‚Die verkehrliche Erschließung ist zu sichern. Dazu ist im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens die Erschließungsmöglichkeit entweder durch eine direkte Verbindung zur Kreisstraße 57 oder eine Baulastregelung über den westlich des Grundstücks verlaufenden Wirtschaftsweg nachzuweisen.’ Wir haben uns nicht vorstellen können, dass die Feldwegeinteressentschaft die Bewertung der Behörden nicht akzeptiert. Aus diesem Grunde haben wir im guten Glauben gehandelt. Gleichzeitig möchten wir auch auf den Inhalt des Leserbriefs von Herrn Nico Neumann verweisen.“

Abschließend erklärt der Tierschutzverein, dass nach wie vor die Baulast zum Wegerecht für den Betrieb des Tierheimes verwehrt wird und sich daher der Verein entschlossen hat, im Dezember 2020 als ordentliches Mitglied der Feldwegeinteressentschaft einen Antrag auf Sondernutzung bei der Feldwegeinteressentschaft zu stellen. „Die Entscheidung der Feldwegeinteressentschaft steht allerdings noch aus“, heißt es abschließend.

Unsere Redaktion hat bei der Stadt Holzminden und beim Landkreis nachgefragt, wie die Behörden zu diesen Stellungnahmen stehen. Die Antworten stehen derzeit noch aus und werden in einem weiteren Artikel veröffentlicht.

Blaulicht
Samstag, 23. Januar 2021 03:58 Uhr
Einbruch in Autolackiererei in Warburg
Samstag, 23. Januar 2021 02:13 Uhr

Kreis Höxter (r). Die beliebte Ausbildungsmesse STEP1 findet wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in digitaler Form statt. „Ich danke den Organisatoren für ihren enormen Einsatz bei der gelungenen Umsetzung. Somit bieten wir unseren Schülerinnen und Schüler auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten eine wichtige und gute Entscheidungshilfe für den Weg in ihre berufliche Zukunft“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Die STEP1 läuft bis zum Freitag, 12. Februar, und soll im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich über Ausbildungs- und Studienangebote in der Region zu informieren. KAoA wird im Kreis Höxter mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt. Fast alle weiterführenden Schulen aus dem Kreis Höxter haben sich für eine Teilnahme angemeldet. Ähnlich dem Besuch der Messe vor Ort werden die Lehrkräfte den virtuellen Messebesuch auch unter Corona-Bedingungen vorbereiten begleiten.

Neu ist, dass die Schülerinnen und Schüler aber auch völlig selbstständig das Angebot wahrnehmen können. „Einige Inhalte wurden hierfür auch unter besonderer Berücksichtigung des Distanzlernens extra erstellt und begleiten die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Messebesuch“, erläutert Andrea Wesemann von der Agentur für Arbeit Höxter. „Ebenso werden einige Aussteller, zusätzlich zu den Gesprächsterminen mit einzelnen Jugendlichen, Workshops und Vorträge für alle interessierten Jugendlichen anbieten“ ergänzen Monika Grundke von der IHK Paderborn-Höxter und Stefan Köneke von der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, beide wie Wesemann Mitorganisatoren.

Caroline Rieger von der Kommunalen Koordinierungsstelle im Kreis Höxter unterstreicht als weitere Mitorganisatorin die Rolle der Eltern: „Unterstützen Sie als Eltern ihr Kind beim digitalen Messebesuch der STEP1. Schauen Sie sich zum Beispiel gemeinsam die Homepage an, ermuntern Sie Ihr Kind, einen Gesprächstermin bei einem Aussteller zu buchen und überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind mögliche Fragen für dieses Gespräch.“ Auf der Messehomepage finden sich, auch das ist seit diesem Jahr neu, zahlreiche Informationen zur beruflichen Orientierung, die speziell für Eltern aufbereitet sind.

Das „Herzstück“ der digitalen STEP1 ist die Ausstellerkarte. In dieser Karte können Schülerinnen und Schüler auch nach Ende der digitalen Messe weiterhin Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Umkreis recherchieren und sich weitere Informationen zu den Einstiegsmöglichkeiten bei den ausgewählten Unternehmen anzeigen lassen.

Die Ausstellerkarte sowie die weiteren Inhalte finden sich unter https://step1ausbildungsmesse.de/

Foto: STEP1 – Höxter GbR

Samstag, 23. Januar 2021 02:08 Uhr

Höxter (r). Der Polizei Höxter wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Betrugsversuche gemeldet. Die Betrüger kontaktierten telefonisch hauptsächlich ältere Menschen in unterschiedlichen Städten im Kreis Höxter. Die Unbekannten nutzten verschiedene Vorwände, um Wertsachen, Kontendaten und auch Bargeld zu erfragen. Sie täuschten eine familiäre Beziehung oder eine Notsituation vor. 

In den angezeigten Fällen beendeten die misstrauischen Angerufenen das Telefonat, als eine kriminelle Masche erkannt wurde. Bislang ist der Polizei in den letzten Tagen kein Fall bekannt geworden, bei dem die Betrüger Beute machten. Die Polizei rät, ein solches Telefonat sofort zu beenden und die Polizei unter dem Notruf 110 zu informieren.

Freitag, 22. Januar 2021 14:14 Uhr

Lüchtringen (red). Die Freiwillige Feuerwehr Höxter unterstützte am frühen Donnerstagmorgen gegen 06:15 Uhr bei einem Notfall in Lüchtringen. In der Wiesenstraße in Lüchtringen leisteten die Brandschützer Unterstützung mit ihrer Drehleiter bei einem Patiententransport aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses. Es handelte sich hierbei um einen rettungsdienstlichen Notfall. Der Patient wurde vom Rettungsdienst und Notarzt im Gebäude behandelt. Für dessen Transport kam die Feuerwehr ins Spiel. Mit Hilfe der Drehleiter aus Höxter und einer Schleifkorbtrage wurde der Patient schonend aus dem zweiten Obergeschoss nach unten transportiert wie mit einem Aufzug. Hier wurde der Patient wieder an den Rettungsdienst übergeben. Laut Feuerwehr musste der Patiententransport schonend erfolgen. Im Einsatz war auch die Löschgruppe aus Lüchtringen. Der Einsatz war gegen 07:00 Uhr schon wieder beendet.

Foto: Feuerwehr

Freitag, 22. Januar 2021 10:48 Uhr

Beverungen (red). In Beverungen-Würgassen kam es zu einer Unfallflucht, bei der ein Sachschaden von mehr als 1000 Euro entstanden ist. Der Polizei wurde am Freitag (15. Januar) eine Unfallstelle auf einer Verkehrsinsel auf der Würrigser Straße gemeldet. Diese lag nahe der Kreuzung Lauenförder Straße/Zum Knick. Gegen 15 Uhr beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer durch Überfahren einer Verkehrsinsel zwei Verkehrszeichen. Die Polizei sucht nach dem Auto, bei dem es sich vermutlich um einen schwarzen Citroen handelt.

An dem Fahrzeug müsste einen Frontschaden entstanden sein. Entsprechende Fahrzeugteile stellten Polizeibeamte am Unfallort sicher. Die Fahrerin eines weißen Autos mit einem Anhänger soll sich ebenfalls an der Unfallstelle befunden haben. Die Polizei bittet diese Zeugin und andere Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden, Telefon 05271/962-0. Gegen den Unfallverursacher ermittelt das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter wegen Unfallflucht, da er den Unfallort verlassen hatte, ohne eine Schadenregulierung zu veranlassen.

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:40 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine: Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 11. Januar 2021 09:47 Uhr

Höxter (red). Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Höxter setzt sich dafür ein, die Anhebung der Realsteuern für 2021 abzusenken. Vor einem Jahr, genau acht Wochen vor dem Ausbruch der aktuellen Pandemie, hatte der damalige Rat die Erhöhung der Steuern im Rahmen eines Doppelhaushaltes 2020 / 2021 per Satzung beschlossen.

Einen Antrag zur Absenkung hatten die Christdemokraten bereits 2020 eingebracht, der zur Beratung in der Ratssitzung im Dezember anstand. In der Sitzung wurde von den Grünen beantragt, den Antrag der CDU von der Tagesordnung zu nehmen und nicht zu beraten, sondern die eigentliche Beratungsfolge zunächst über den Hauptausschuss einzuhalten. Der Absetzung wurde mit knapper Mehrheit der Stimmen, 21 zu 20 Stimmen u.a. auch mit der Stimme des Bürgermeisters, entsprochen.

"Wollte die CDU noch beim ersten Antrag ergebnisoffen diskutieren", so konkretisiert CDU-Fraktionschef Günther Ludwig: "„Wir fordern angesichts der anhaltenden Pandemielage eine Anpassung der Grundsteuer B, die alle Mieter und Wohneigentümer betrifft, von beschlossen 510 Hebesatzpunkten auf 498 und bei der Gewerbesteuer statt 440 nur 438“. Als die Erhöhung der Steuern im Januar 2020 vor der Corona-Krise - auch mit den Stimmen der CDU - beschlossen wurde, waren die Haushaltsergebnisse noch gut und auch eine erfreuliche Wirtschaftslage rechtfertigte die damalige Festsetzung der Steuern."

"Kein Mensch hat damals daran gedacht, was auf uns zukommen sollte. „Sicher gibt es nicht nur Verlierer in der Pandemie. Fakt ist jedoch, es werden viele sein, die mit schweren wirtschaftlichen Folgen rechnen müssen: Das sind zum einen viele Bürgerinnen und Bürger, die völlig unverschuldet in die Arbeitslosigkeit oder auch in die Kurzarbeit gerutscht sind oder noch rutschen werden. Und auch von den ansässigen Unternehmen haben viele nicht unerhebliche Einschnitte erfahren müssen. Während Tag für Tag in den Medien von milliardenschweren Unterstützungsprogrammen des Bundes und der Länder zu hören ist, kann die Kommune nicht so tun, als wäre nichts gewesen. Auch die Stadt Höxter muss hier ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und ein Zeichen setzen"“, so Fraktionschef Günther Ludwig.

Daher fordert die CDU-Fraktion nun mindestens die genannte Absenkung der Steuererhöhung, ohne auf die geplanten Großprojekte zu verzichten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr
BeSte Stadtwerke: Zählerablesung des Netzbetreibers Westfalen Weser
Mittwoch, 06. Januar 2021 10:03 Uhr

Lemgo (red). Prof. Dr. Jens Wallys lehrt an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe künftig Produktionsinformatik und Ingenieurmathematik. Für den 40-Jährigen eine spannende Kombination: „Mathematik und Informatik sind zentrale Grundlagen für Digitalisierung, Datenerfassung und -analyse in der Produktion. Deshalb kann ich meinen Studierenden ganz konkrete Anwendungen der Theorie zeigen.“ 

Professor Wallys wird außerdem den neuen Studiengang Digitalisierungsingenieurswesen mitgestalten und weiterentwickeln. Für seine Lehre gilt: „Ich möchte nicht nur Wissen weitergeben, sondern die Studierenden neugierig machen auf die Möglichkeiten, die sich ergeben, wenn sie das Erlernte anwenden.“ Wichtig ist ihm, dass die Studierenden die Werkzeuge, die Digitalisierungstechnologien mitbringen, für die Lösung von Problemen in der Praxis anwenden lernen. Dafür plant Professor Wallys, auch mit neuartigen interaktiven und digitalen Lehrformaten, wie z.B. Virtual Reality, zu arbeiten.

In seiner Forschung möchte sich Prof. Jens Wallys vor allem den interdisziplinären und praktischen Fragestellungen rund um die Digitalisierung der Industrie widmen: „In solchen Fällen tritt meist eine ganz stark eingegrenzte Anwendungsfrage in Kombination mit einer tiefer liegenden, auf den ersten Blick nicht so offensichtlichen Grundlagenfrage auf. Dies zu erkennen und daran zu arbeiten, beides zu verstehen, das halte ich für die Aufgabe der angewandten Forschung, wie ich sie betreiben möchte.“

Prof. Dr. Jens Wallys ist in der Westpfalz aufgewachsen, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Physikstudium an der RWTH Aachen mit einem Auslandsjahr in Madrid hat er an der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert. Herr Wallys hatte unter anderem mehrere Lehraufträge an der Technischen Hochschule Mittelhessen und hat zuletzt bei der Elkamet Kunststofftechnik GmbH gearbeitet.

Foto: TH OWL

Dienstag, 05. Januar 2021 10:32 Uhr

Kreis Höxter (red).Lohn-Plus für Reinigungskräfte: Die 780 Beschäftigten, die im Kreis Höxter in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Die Lohnuntergrenze in der Branche steigt von derzeit 10,80 Euro auf 11,11 Euro pro Stunde. In zwei weiteren Stufen klettert der Einstiegsverdienst bis zum Jahr 2023 um insgesamt elf Prozent auf dann zwölf Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie sehr es auf Sauberkeit und Hygiene in Krankenhäusern, Schulen und Büros ankommt. Für ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen erhalten die Beschäftigten nun eine faire Anerkennung“, sagt Sabine Katzsche-Döring von der IG BAU Ostwestfalen-Lippe. Der neue Tarifvertrag, den die Gewerkschaft mit den Arbeitgebern ausgehandelt habe, bedeute für Reinigungskräfte einen „großen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor“.

Zugleich profitieren Fachkräfte: Beschäftigte in der OP-Reinigung kommen auf ein Plus von 8,7 Prozent bis zum übernächsten Jahr. Glas- und Fassadenreiniger erhalten insgesamt 7,6 Prozent mehr und verdienen nach der dritten Tariferhöhung 15,20 Euro pro Stunde. Darüber hinaus gibt es für Gewerkschaftsmitglieder einen tariflichen Weihnachtsbonus.

Bezirksvorsitzende Katzsche-Döring rät den Reinigungskräften in der Region, ihre Januar-Lohnabrechnung zu prüfen. „Gerade wer in der untersten Lohngruppe arbeitet, sollte genau hinschauen.“ Weitere Information gibt es bei der IG BAU vor Ort.

Sport
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr
#trotzdemSport - Spiel- und Sportkiste zum Ausleihen: Sportvereine erhalten die Möglichkeit kostenlos neue Trendsportarten auszuprobieren
Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Höxter (red). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC), größter Breitensportverein der Kreisstadt, startet situationsbedingt online ins Jahr 2021.

„Da ein ordentlicher Sportbetrieb weiterhin nicht möglich ist, mussten wir uns etwas überlegen“, so die Abteilungsleiterin der Fitness- und Gesundheitswelten Sharon Jackson. „Unsere Mitglieder sind uns wichtig und gemäß unserem Leitspruch - Wir sorgen für Bewegung - haben wir uns mit unseren Trainerinnen und Trainern dazu entschlossen, möglichst viele Mitglieder für unser Online-Training zu begeistern. Wir starten am 11. Januar und freuen uns, wenn möglichst viele mitmachen würden. Unser Angebot richtet sich an die Mitglieder aller Abteilungen“, betont die langjährige Bewegungsexpertin. Eine Anmeldung zu den Trainingsstunden ist jederzeit möglich. Infomationen zum Online-Training gibt es auf der HLC-Homepage unter www.hlc-hoexter.de.

Hier findet sich auch das halbjährlich erscheinende Kursprogramm für Mitglieder und Nichtmitglieder. Einige Kursangebote werden ebenfalls online stattfinden. „Online fit und gesund bleiben, das ist hier unser Motto“, versucht Sharon Jackson alle zu motivieren. Das schafft sie auch mit ihren „Drums Alive Golden Beats“-Damen, die jetzt online und zu Hause trommeln werden. „Nur gemeinsam sind wir stark und schaffen es, diese Zeit ohne große Schäden zu überstehen“, ist sie sich sicher. Die Anmeldungen zum Kursprogramm sind wie immer online oder schriftlich mit Anmeldeformular an die Geschäftsstelle möglich. Alle notwendigen Informationen finden sich im Kursprogramm und auf der Homepage des Vereins.

Wer zum Online-Training gar keine Lust hat, ist bei der seit 1. Januar laufenden HLC-Challenge richtig. Dabei geht es darum, mit einem Team von drei Personen möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen. „Wir wollen allen Mitgliedern des HLC die Möglichkeit geben, in Bewegung zu bleiben. Hier können Mitglieder von ganz klein bis ins hohe Alter mitmachen“, stellt Vorstandsmitglied Volker Saum heraus. „Um die Motivation zu steigern, haben wir entsprechend einige Preise ausgelobt.“ Auch hier finden sich alle Informationen auf der vereinseigenen Internetseite.

Fragen zu den verschiedenen Angeboten und Aktionen können per E-Mail an info@hlc-hoexter.de gerichtet werden oder, da die Geschäftsstelle momentan aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleibt, auch gerne dem Anrufbeantworter (05271-380511) anvertraut werden. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle werden sich um jedes Anliegen kümmern.

Foto: HLC

Freitag, 08. Januar 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Obwohl die beliebte Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ wegen der Corona-Pandemie gar nicht stattfinden konnte, ist trotzdem eine stolze Spendensumme zusammengekommen: 5.233 Euro sind nun vom Veranstalter Lions Club Holzminden an die DKMS überwiesen worden.

„Wir sind einfach nur froh, dass wir unsere stolze Spenden-Serie für die DKMS auch in den schwierigen Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnten“, zeigt sich Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Präsident vom Lions Club Holzminden, dankbar. Es sei allen Beteiligten extrem schwer gefallen, diese wunderbare Veranstaltung absagen zu müssen, erinnert er an die Krisensitzung des Organisationsteams im August letzten Jahres. „Ein Aspekt für diese Entscheidung war der Gesundheitsschutz aller Beteiligten, ein anderer Aspekt aber auch die solidarische Partnerschaft zu den oftmals langjährigen Sponsoren, die mit ihren Unternehmen vor besonderen Herausforderungen stehen“, so Bertram.

Doch sowohl die ambitionierten Radfahrer der Region als auch die Sponsoren stellten unter Beweis, dass für sie die Benefiz-Veranstaltung „Rund um den Solling“ (RudS) längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist. So griffen sie die Initiative der RudS-Organisatoren auf, sich individuell für die DKMS sportlich zu betätigen. 673 Euro sind dadurch direkt von Sportlern an die DKMS gespendet worden, 4.560 Euro steuerten die Sponsoren bei.

„Rund um den Solling ist halt eine Präsenzveranstaltung, es geht nichts über das gemeinsame sportliche Erlebnis“, ergänzt Joachim Ruthe vom Organisationsteam angesichts der sonst üblichen fünfstelligen Spendenhöhe. „Angesichts der Umstände ist die Gesamtsumme von 5.233 Euro aber ein super Ergebnis und die DKMS sieht, dass sie auf uns als treuen Unterstützer zählen kann.“ Er setzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sich abschwächen und Deutschland allmählich zur Normalität zurückkehren kann: „Hoffentlich können wir dann alle gemeinsam am 3. Oktober wieder an den Start gehen.“

Foto: Kreissportbund Holzminden / Archiv

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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