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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 01. August 2021 08:29 Uhr
NRW: Coronaschutzverordnung bis 19. August verlängert
Sonntag, 01. August 2021 08:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.172 (+6) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.983 (+4) Personen als genesen und 48 (+2) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 21,39 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 5

Beverungen 0

Borgentreich 0

Brakel 10

Höxter 13

Marienmünster 2

Nieheim 2

Steinheim 11

Warburg 4

Willebadessen 1

Samstag, 31. Juli 2021 08:56 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.166 (+7) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.979 (+8) Personen als genesen und 46 (-1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 19,251 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 3

Beverungen 1

Borgentreich 0

Brakel 10

Höxter 12

Marienmünster 1

Nieheim 2

Steinheim 12

Warburg 4

Willebadessen 1

Samstag, 31. Juli 2021 06:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Impfzentrum des Kreises Höxter kann es am kommenden Wochenende unter Umständen für Personen ohne Termin zu längeren Wartezeiten kommen. Der Grund: „Sowohl am Samstag als auch am Sonntag sind bereits eine große Anzahl von Terminen vergeben. Offenbar möchten viele Menschen den Besuch des Annentags mit einem Impftermin verbinden“, vermutet der organisatorische Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter, Matthias Potthoff. „Die Möglichkeit des Impfens ohne Termin besteht trotzdem an beiden Tagen, aber wir bitten um etwas mehr Geduld.“

Freitag, 30. Juli 2021 09:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Landrat Michael Stickeln ist an Covid 19 erkrankt. „Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass ich schon bald wieder vollständig gesund sein werde und mein Amt dann wieder mit voller Kraft im Kreishaus ausüben kann“, so Landrat Stickeln. Seine Amtsgeschäfte werde er im Homeoffice und per Videokonferenz weiterführen. 

Der Landrat hatte zunächst nur leichte Symptome einer Sommergrippe und deshalb vorsorglich mehrere Schnelltests zunächst mit negativem Ergebnis gemacht. Nach einem positiven Ergebnis hatte er dann einen PCR-Test durchführen lassen. Der laborbestätigte Nachweis liegt seit heute vor und hat eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 bestätigt. „Besonders betrüblich ist, dass ich mich kurz vor meinem Impftermin infiziert habe“, erklärt Stickeln. Seit ausreichend Impfstoff für alle verfügbar ist, habe er einen festen Termin bei seinem Hausarzt für Anfang August vereinbart. 

Wegen der Urlaubszeit hatte der Landrat seit letzter Woche Donnerstag (22. Juli) nur wenige dienstliche Termine wahrgenommen und sich bei allen Kontakten und Besprechungen stets an die Vorgaben zum Infektionsschutz gehalten.

Region Aktiv
Sonntag, 01. August 2021 07:03 Uhr
Das Kulturtaxi kommt: Deutsch-Pop und Metal-Rock frei Haus
Samstag, 31. Juli 2021 11:52 Uhr

Boffzen (TKu). Noch ist das Areal unterhalb der Kennedybrücke bei Fürstenberg eine große Baustelle. Nächsten Donnerstag startet hier das Festival „Lichtalben“. Dann wird das Weserufer unterhalb der stillgelegten Eisenbahnbrücke zum dritten Mal mit Musik, Kunst und Kultur gefüllt. Menschen aus ganz Deutschland besuchen das Festival sowie das vorgeschalteten Kunst-Workshops ab Montag. Das Festival „Lichtalben“ findet vom 6. bis zum 8. August statt mit zahlreichen Bands, Discjockeys und viel elektronischer sowie handgemachter Musik auf zwei Bühnen. Was da vom Orga-Team des Vereins Lichtalben e.V. auf die Beine gestellt worden ist, das ist schon sehr beeindruckend! Mit handwerklichem Geschick stehen schon jetzt viele Holzbauten, die als Unterkunft, Ausgabestellen, Spiel- und Verweilgeräte oder einfach nur als schöne Kulisse in malerischer Natur erschaffen worden sind. Dabei wurde viel Altholz verbaut, was sonst nur auf dem Schrott gelandet wäre, sagt Daniel Schöttler vom Verein Lichtalben e.V.. Viel Eigenleistung, aber auch zahlreiche großzügige Spenden stecken in diesem Großprojekt. Das Festival-Gelände funktioniert wie ein eigenes kleines Dorf mit eigener Infrastruktur, wo es auch ein Kiosk und eine Corona-Teststation gibt. Mindestens zweimal müssen sich die Besuchenden testen lassen. Das Team um den Vereinsvorsitzenden Johannes Schmitz und die zweite Vorsitzende Nina Müllender ist groß. 200 Personen gehören zum Aufbau- und Organisationsteam dazu. „Jeder bringt sich ein, jeder, wie er kann“, weiß Vereins-Schatzmeister Daniel Schöttler zu berichten. 500 Tickets sind bereits verkauft worden. Es gibt noch 300 Tickets als Restkontingent, die aber bereits voll verplant sind. Einlass haben nur Menschen mit Ticket und einem Corona-Test- oder einem Impf-Nachweis. Eine Abendkasse gibt es nicht. Nach aktueller Corona-Vorschrift dürfen auch nicht mehr als 1000 Menschen auf das Festivalgelände. Bevor das Festival am Donnerstag startet, finden ab Montag, den 02. August, vier verschiedene künstlerische Workshops mit 30 Teilnehmehmenden statt, bei denen die Malerei mit Ölfarben, biologische Tintenzeichnungen, die Portraitfotografie und das Anfertigen von Skizze-Tagebücher fürs Kunstcamp im Mittelpunkt stehen. Die Workshops, die von Hanna Wolf vom Orga-Team geleitet werden, enden mit dem Beginn des Festivals am Donnerstag, den 06. August, dem Anreisetag der Festivalgäste. 

Die Musik-Acts starten am Freitag durch. Es werde hauptsächlich elektronische Musik wie Techno oder Housemusik gespielt, erklärt das Orga-Team. In zweiter Linie werde aber auch Folk, „Indie Rock“, Jazz, „Singer Songwriter“, Hiphop oder „Desert Blues“ gespielt. Als Bands und Discjockeys werden auch einige bekannte Größen mit dabei sein, darunter „Twins on a Tree“, „Jan Oberlaender“, „Bonnie Ford“, „Pascale Voltaire“ und viele andere. Alle Acts sind auf der Internetseite www.Lichtalben.de aufgelistet mit vielen Hintergrundinformationen zu den Musikern. Wer einmal auf dem Gelände ist, der dürfe es zwar verlassen aber dann nicht wieder kommen, aus Corona-Schutz-Gründen, berichtet Johannes Schmitz von Lichtalben e.V.. Man wolle vermeiden, dass sich jemand an anderer Stelle mit Corona infiziert und den Virus mit ins Camp bringt. Die bislang gut angenommene Vernissage ist ebenfalls aus Corona-Schutzgründen abgesagt. Dabei waren Menschen aus Boffzen und der Region eingeladen, sich die Kunst im Camp anzusehen. Die Tickets zum Preis von 75 Euro für das gesamte Festival-Wochenende werden zu einem „fixen“ Preis verkauft, alles andere läuft auf Spendenbasis (ausgenommen des Foodtrucks) nach dem besonderen Bezahlkonzept „Pay-What-You-Want“, also „bezahle was Du möchtest“. Für das leibliche Wohl ist in jeder Hinsicht gesorgt. Die Tagestickets betragen 35 Euro. Eine Abendkasse wird es aber nicht geben, die Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich. Weitere Infos über www.Lichtalben.de. Man werde immer professioneller, wie das Orga-Team unisono erklärt, egal ob es die Baupläne, den Zeitplan oder die Teamarbeit beträfe. Seit Donnerstag, den 22. Juli wird das Camp errichtet. Nach dem Festival soll es noch einmal eine Woche dauern, bis alles wieder in den Urzustand zurück versetzt ist. Dazu steht das Organisationsteam in engem Kontakt mit den Ordnungs- und Naturschutzbehörden, wie Johannes Schmitz erklärt. Gefördert wird das Lichtalben Kunstcamp sowie das Festival auch durch zahlreiche Förderer und Sponsoren. Insbesondere die Musik-Acts könnten ohne die Förderer nicht realisiert werden, dafür ist das Festival-Team sehr dankbar, so Schöttler, der sich auf ein schönes Festival freut. Neu im Camp ist auch eine Area, die vom „60-Zoll-Kollektiv“ aus Hannover betrieben wird, auch mit eigenem Workshop. Sie schaffen einen Ort des Wohlfühlens für gemeinsame kulturelle Vielfalt. Sie beschreiben sich selbst so: „Unsere Events sind mehr als das, Nachhaltigkeit und soziales Engagement fördernd. Durch das Zusammenspiel dieser Elemente möchten wir einen Beitrag zur kulturellen Landschaft leisten“, so das Kollektiv. 

Zu den Sponsor:innen gehören die Bäckerei Engel, Firma Symrise, Rotermund Ingenieure, GWHöxter Gas, Wasser, Heizung Höxter, OttoKünnecke (Holzminden) Ummen Communications, Praxis für Ergotherapie, EKNA, Paderborner-Pilsener, die Bürgerstuben Höxter, der Rewe Schlangen sowie Dormann + Steppat (Pflegedienst). Zu den Förderern zählen „Create music“, das Kultursekretariat NRW und der Landesmusikrat.nrw, LVR. (Qualität für Menschen), die LWL Kulturstiftung Westfalen Lippe, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Kulturförderung des Kreises Höxter. 

Fotos: Thomas Kube

 

Samstag, 31. Juli 2021 07:43 Uhr

Höxter (red). Die Evangelische Weser-Nethe-Kirchengemeinde lädt am morgigen Sonntag, um 11 Uhr zu einem Freiluftgottesdienst in den öffentlichen Teil des Schlossparks in Wehrden ein. Den Gottesdienst wird Pfarrerin Astrid Neumann halten. Die Gottesdienststätte ist über den Radweg zu erreichen. Es wird außerdem zu einem musikalischen Gottesdienst mit Abendmahl um 10.30 Uhr in die Marienkirche in Höxter eingeladen. Dieser Gottesdienst wird von Pfarrer Uwe Neumann gehalten.

Samstag, 31. Juli 2021 07:38 Uhr

Brakel (red). Der Tod eines nahestehenden Menschen ist ein einschneidendes Erlebnis. Trauernde erfahren sich als sehr verletzlich. Oft fehlt es ihnen an Sprach- und Handlungsfähigkeit. Die Folge sind körperliche und seelische Reaktionen. Laut Trauerforscher William Worden müssen vier Aufgaben bewältigt werden: Die Wirklichkeit des Todes und des Verlustes begreifen, die Vielfalt der Gefühle durchleben; die Veränderungen in der Umwelt wahrnehmen und gestalten sowie der oder dem Toten einen neuen Platz zuweisen. Die Trauerbegleiterin und Therapeutin Chris Paul fügt noch das „Funktionieren“ hinzu.

Bereits seit 2019 bietet „Morgenstrahl“, die Einrichtung des Ambulanten Hospiz- und Palliativ Beratungsdienstes im Kreis Höxter, ein konfessionsunabhängiges Trauerfrühstück an. Im Team arbeiten ausschließlich zertifizierte Trauerbegleiterinnen und ausgebildete Hospiz-Mitarbeiterinnen. Dieser Austausch über Verlusterfahrungen wurde bisher sehr gut angenommen. Unter Beachtung der behördlichen Hygienevorschriften findet das Frühstück künftig wieder am letzten Mittwoch eines Monats in der Zeit von 9.30 bis 11.30 Uhr in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde in der Bahnhofstraße 26, in Brakel statt. Die Selbstkosten betragen fünf Euro. Nächster Termin ist der 25. August. Anmeldungen bis möglichst zwei Tage vorher bitte an Renate Große-Bölting (05272 9803) oder Elisabeth Düsenberg (0174 8009804).

Samstag, 31. Juli 2021 07:26 Uhr

Beverungen (red). Nachdem die bisherigen Löschzugführer Markus Knipping und Sebastian Groppe ihr Amt zur Verfügung gestellt hatten, steht der Löschzug der Kernstadt Beverungen nun unter einer neuen Führung. Markus Knipping fokussiert seine Kräfte nach der erneuten Bestellung als stellvertretender Leiter der Feuerwehr auf die Führung auf Gemeindeebene. Sein bisheriger Stellvertreter Sebastian Groppe zog sich Anfang des Jahres aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück. Beide wurden 2016 in das Amt des Löschzugführers eingesetzt und haben durch viele Aktionen wie Mitgliederwerbung oder Schnupperdienstabende den Löschzug für die Zukunft fit gemacht.

Die neue Führung des Kernstadtlöschzugs wurde bereits am 1. April in ihr Amt eingeführt. Das neue Dreigespann besteht nun aus den Brandinspektoren Kevin Feiler, Arnold Dunschen und Jürgen Blume. Kevin Feiler übernimmt die Funktion des Löschzugführers und wird durch Dunschen und Blume in seinem Amt vertreten. Diese Konstellation hatte sich aus einer Führungskräftebesprechung innerhalb des Löschzuges ergeben, in der sich alle potenziellen Führungskräfte zu ihrer Führungsbereitschaft bekennen konnten. Das hieraus entstandene Ergebnis hatte auch der gesamte Löschzug in einem Online-Meeting bestätigt und wurde durch die Einsetzung des Leiters der Feuerwehr entsprechend umgesetzt.

Die neue Löschzugführung ist selbstverständlich nicht ohne Konzept gestartet. So sind bereits verschiedene Fachbereiche gebildet und aufgeteilt worden, bei denen nun auch Gruppenführer unterstützend tätig sind. Zusätzlich wurden „Fahrzeugpaten“ benannt, welche in Zukunft bei der Pflege und Wartung der Einsatzfahrzeuge die Gerätewarte unterstützen sollen. Auch das Thema „Kommunikation“ wird in der neuen Führung großgeschrieben. Nach jedem Einsatz soll fortan am Gerätehaus eine Einsatznachbesprechung durchgeführt werden. In dieser wird für jede Einsatzkraft die vorgefundene Lage sowie die durchgeführten Maßnahmen erläutert.

Neben der Ansprache von Verbesserungsvorschlägen wird auch positives Einsatzgeschehen hervorgehoben um mit jedem Einsatz ein Stückchen besser zu werden. Bedingt durch die Corona-Pandemie war der Start der neuen Löschzugführung etwas ruhiger als normal. So konnte die Übergabe der administrativen Arbeiten ohne praktischen Dienstbetrieb stattfinden. Selbstverständlich heißt das jedoch nicht, dass sich die Drei ausgeruht haben. Mehrere Online-Dienste wurden seit der Amtsaufnahme durchgeführt, so sind bereits die meisten theoretischen Pflichtthemen bearbeitet worden, bevor wieder mit „Präsenzunterricht“ am Gerätehaus begonnen wurde.

Blaulicht
Sonntag, 01. August 2021 08:34 Uhr
Hochwasser: Jetzt akut helfen und für die Zukunft die richtigen Schlüsse ziehen
Samstag, 31. Juli 2021 18:56 Uhr

Beverungen (red). Großeinsatz für die Feuerwehren im Raum Beverungen. Eine Rundballenpresse war am Samstag um kurz nach 14 Uhr an der L838 zwischen Beverungen und Jakobsberg in Brand geraten. Die Rauchsäule sei schon von weitem gesehen worden, berichten Augenzeugen. Aufgrund des starken Windes und der Hitze hat das Feuer auch auf das Stoppelfeld übergegriffen, auf dem das landwirtschaftliche Gerät gestanden hat. Mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Beverungen waren im Einsatz und überörtlich auch die Ortsfeuerwehr Lauenförde. Mit mehreren Tankfahrzeugen brachten die Feuerwehrleute den Brand schließlich unter Kontrolle.

Foto: red

Samstag, 31. Juli 2021 18:53 Uhr

Dringenberg (red). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L820 zwischen Dringenberg und Fölsen ist ein Mensch ums Leben gekommen. Der Fahrer eines Fiat war gegen 12:40 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Bei dem bewusstlosen Fahrer sind nach der Rettung aus dem Pkw durch die Freiwillige Feuerwehr Bad Driburg noch Reanimationsmaßnahmen eingeleitet worden, die aber vergeblich waren. Im Einsatz haben sich etwa 40 Einsatzkräfte aus Dringenberg, Bad Driburg und Gehrden befunden. Im Einsatz war auch ein angeforderter Rettungshubschrauber, der auf einem nahegelegenen Feld landete. Bis 15 Uhr blieb die Landstraße L820 zwischen Dringenberg und Fölsen voll gesperrt. Die Polizei konnte noch keine näheren Informationen zum Unfallhergang mitteilen.

Symbolfoto: red

Freitag, 30. Juli 2021 17:15 Uhr

Höxter (TKu). Sehr schnell ist ein Pkw am Freitagnachmittag gegen 15:40 Uhr in der Westerbachstraße in Höxter in Flammen aufgegangen. Der 59-jährige Fahrer eines Ford Fokus ist nach eigenen Angaben auf dem Weg von Paderborn, wo er sich ein neues Auto zum Verkauf anschauen wollte, in Richtung seines Wohnortes in Einbeck gewesen, wie er gegenüber Höxter-News erklärte. An der Ampel der großen Kreuzung Lütmarser Straße Ecke Westerbachstraße in Höxter versagte am Freitagnachmittag gegen 15:35 Uhr plötzlich der Motor des Ford Focus. Mit Hilfe seines Sohnes schob er das Fahrzeug auf die Bushaltestelle vor dem Stadthaus, als kurz darauf bereits starker Rauch aus der Motorhaube quoll, wie der Fahrer berichtet. Sein Sohn versuchte noch, den Motorbrand mit einem Pulverlöscher zu bekämpfen - vergeblich. Da der Motor bereits stark erhitzt war, gelang ihm weder das Öffnen der Haube noch das Löschen des Brandes. Erst der eintreffende Löschzug Höxter unter der Leitung von Brandoberinspektor Steven Noble konnte die Motorhaube durch einen Trupp unter Atemschutz öffnen und das Feuer sehr schnell mit einem Strahlrohr löschen. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Westerbachstraße komplett gesperrt, was zu einem enormen Rückstau in Richtung Boffzen geführt hat. Auch ein Rettungswagen war vor Ort, da bei dem volljährigen Sohn des Fahrers eine leichte Rauchgasvergiftung vermutet wurde, wie der 59-Jährige erklärte. Er musste aber nach einer kurzen Untersuchung nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Fotos: Thomas Kube

 

Freitag, 30. Juli 2021 11:51 Uhr

Höxter (red). Unter dem Motto "Helm auf - Cool drauf" haben 18 Kinder beim Kinderferien(s)pass Höxter-Boffzen an einem Fahrradgeschicklichkeitsturnier teilgenommen, das von einem Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde durchgeführt wurde. Bei dem Fahrradturnier am Mittwoch, 28. Juli, zeigte Polizeihauptkommissar Thomas Kruse den teilnehmenden Kindern, wie sie die Geschicklichkeit auf dem Fahrrad trainieren können, um ihre Verkehrssicherheit zu stärken. Auf einem Schulhof in Höxter konnte über zwei Stunden trainiert werden. Vorher wurde jedes Fahrrad auf seine Verkehrssicherheit von Thomas Kruse gecheckt. Die teilnehmenden Kinder im Alter von 8 - 13 Jahre erwartete abschließend ein Wettkampf auf einem Geschicklichkeitsparcours. Alle Beteiligten hatten einen Helm auf und waren cool drauf.

Politik
Samstag, 31. Juli 2021 07:10 Uhr
Kreiswahlausschuss entscheidet über Zulassung - Kreiswahlvorschläge
Montag, 26. Juli 2021 08:52 Uhr

Höxter (red). Die SPD-Seniorinnen und Senioren sind mit dem Bus auf Deutschlandtour. „Die Arbeitsgemeinschaft der SPD 60plus möchte in allen Bundesländern mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, um ihre Vorstellungen und Anliegen zu erfahren – Abstandsregeln, klar – aber greifbar und im persönlichen Gespräch.“, so der Bundesvorsitzende Lothar Binding.

Binding, der finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist kommt auch nach Höxter. Er trifft dort den Bundestagskandidaten Uli Kros und steht den Bürger*innen am Donnerstag, 29 Juli ab 13 Uhr auf dem Marktplatz in Höxter Rede und Antwort. Kros und Binding geben auch Antworten auf Fragen zum Zukunftsprogramm der SPD.

Seit einiger Zeit touren die SPD-Senior*innen unter dem Motto „SPD Zukunftsprogramm – Wir kommen, um zu sprechen und zu hören!“ mit einem Bus durch NRW und besuchen insgesamt 66 Städte.

„Wir wollen mit allen ins Gespräch kommen", sagt Uli Kros. „Wir wollen wissen, was den Leuten wichtig ist und sagen was wir vorhaben.“ An der Aktion beteiligen sich viele Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft 60 plus aus dem Kreis Höxter. Es gehe dabei nicht um Kundgebungen. Die SPD-Senior*innen wollen „eine gemütliche Gesprächsatmosphäre“ schaffen - auf Marktplätzen oder in Fußgängerzonen.

Foto: SPD

Freitag, 23. Juli 2021 07:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Erleichterte Vergabekriterien müssen für unbürokratische Umsetzung und Stärkung örtlicher Wirtschaftsstrukturen sorgen.

Das Bundeskabinett hat in der heutigen Sitzung beschlossen, dass sich der Bund zur Hälfte an den Wiederaufbaukosten nach der aktuellen Hochwasserkatastrophe beteiligen wird. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Christian Haase:

"Wir begrüßen, dass sich der Bund zur Hälfte auch an den Kosten zum Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur in den betroffenen Hochwassergebieten beteiligen wird und das Bundeskabinett beschlossen hat, aus dem Bundeshaushalt bis zu 200 Millionen Euro zur Soforthilfe bereitzustellen. Die damit verbundene Perspektive hilft den Menschen vor Ort weiter als Phantomdebatten über Klimaschutz oder mögliche Mängel im Katastrophenschutz.

Wichtig ist, dass diese Soforthilfen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Ländern schnellstmöglich und unbürokratisch bereitgestellt werden. Die weiteren Aufbauhilfen müssen analog zum Hilfsfonds des Jahres 2013 von allen Ländern getragen werden, denn Fluthilfe ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der die Gemeinschaft der Länder in der Pflicht steht, füreinander einzustehen.

Dabei müssen wir die Mittelvergabe mit deutlichen Erleichterungen im Vergabebereich kombinieren, um sicherzustellen, dass nach Möglichkeit insbesondere örtliche Handwerksbetriebe in den betroffenen Regionen bei den Bauausführungen zum Zuge kommen. So können wir mit derselben Summe doppelt helfen, indem wir nicht nur Häuser und Infrastruktur, sondern auch die Geschäftsgrundlage der vor Ort in ihrer Existenz betroffenen Handwerksbetriebe wieder aufbauen und regionale Wirtschaftsstrukturen stärken."

 

Wirtschaft
Montag, 26. Juli 2021 09:27 Uhr
500 Euro weniger pro Monat: Frauen beim Einkommen stark benachteiligt
Freitag, 23. Juli 2021 08:42 Uhr

Höxter (red). In der Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus der KHWE werden unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Mark Obermann jährlich 2500 Patienten stationär behandelt. Für seine Arbeit ist der 45-Jährige jetzt ausgezeichnet worden. Prof. Dr. Obermann hat es in diesem Jahr auf die Focus-Ärzteliste geschafft und ist damit zum ersten Mal zu den Top-Medizinern Deutschlands gewählt worden. Dafür wurden bundesweit Ärzte nach dem Fachkönnen ihrer Kollegen befragt und Patientenerfahrungen ausgewertet.

"Schlaganfall, Kopfschmerzen und Schwindel sind die am häufigsten behandelten Krankheitsbilder in der Neurologie", so Prof. Dr. Obermann. In der Klinik für Neurologie und NFR mit zertifizierter Schlaganfall-Station (Stroke Unit) sind Ärzte und Pflegepersonal auf die Versorgung akuter Schlaganfälle spezialisiert. "Hier werden Patienten nach den ersten Stunden bis Tagen nach dem Schlaganfall behandelt", sagt Prof. Obermann, der bereits auf langjährige Erfahrungen in der neurologischen Frühreha zurückgreifen kann. Seit Anfang dieses Jahres leitet er die Klinik am St. Ansgar Krankenhaus in Höxter. 

Foto: Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge gGmbH

Donnerstag, 22. Juli 2021 08:10 Uhr

Kreis Höxter (red). In der vergangenen Woche hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart den Kreis Höxter darüber informiert, dass das gesamte Kreisgebiet auch nach dem 1. Januar 2022 Fördergebiet der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sein wird. Die Entscheidung des Landes, im Einvernehmen mit der EU und dem Bund, versetzt Unternehmen und die Städte in die Lage, auch weiter auf dieses wichtige Förderinstrument zugreifen zu können. Für die Jahre 2022 bis 2027 stehen insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro landesweit für die GRW-Förderung zur Verfügung.

In der vergangenen Förderperiode 2014 bis 2020 waren es rund 680 Millionen Euro. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) hat den Kreis und die zehn kreisangehörigen Städte strategisch und inhaltlich bei den Gesprächen um einen Verbleib in der Fördergebietskulisse unterstützt. „Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung des Landes, den Kreis Höxter weiter in der Förderkulisse der Gemeinschaftsaufgabe zu belassen und unserer Region hierdurch auch zukünftig erhebliche Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Dem Ministerium und unserer Bezirksregierung danke ich sehr herzlich für ihre Unterstützung. Unsere Bemühungen um politisches Gehör auf der Bundes- und Landesebene für die Belange des Kreises Höxter in dieser Förderthematik haben sich dankenswerterweise gelohnt“, so Landrat Michael Stickeln, gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender der GfW.

Bis vor einigen Wochen war noch nicht klar, dass der Kreis Höxter weiterhin Fördergebiet sein wird. Haben doch EU, Bund und Land Nordrhein-Westfalen die Indikatoren für die Anerkennung als Fördergebiet in der GRW neu justiert. Viele der in den Gutachten gemachten Annahmen sprachen nicht für den Verbleib gerade ländlicher Räume in der Förderung. Da die Gefahr des Herausfallens aus der Kulisse ab 2022 frühzeitig erkannt wurde, hat die GfW den Kreis und die Städte mit einem von ihr verfassten Positionspapier unterstützt. Dieses wurde nach politischer Beratung im Kreistag und den Stadträten den zuständigen Stellen in den Bundes- und Landesministerien unter Einbindung der heimischen Abgeordneten überreicht. In der Rückbetrachtung auf die abgelaufene Phase 2014 – 2020 in der GRW wird deutlich, wie substanziell dieses Programm die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung unterstützt.

Rund 34,1 Millionen Euro flossen in den vergangenen sieben Jahren in Projekte. Von dieser Gesamtsumme entfällt der größte Anteil mit rund 29,5 Millionen Euro auf die kommunalen Infrastrukturprojekte in den Bereichen Bildung, Gewerbeinfrastruktur, Tourismus und Digitalisierung. Beispiele hierfür sind das Großprojekt im Bildungsbereich „Campus Bohlenweg“ in Brakel, die ganz oder teilweise Erschließung von Gewerbeflächen im Kreisgebiet mit Glasfaserinfrastruktur, die neue Anbindungsstraße an das Industriegebiet in Warburg und die Erweiterung des Gewerbegebiets „Riesel West“ in Brakel. Aber auch in der touristischen Infrastruktur entfaltet die GRW-Förderung ihre Wirkung im Sinne von Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung im Kreis Höxter. Projekte wie das Besucherzentrum an der Abtei Marienmünster, die zukünftigen neuen digitalen Touristinformationen in Bad Driburg und im Archäologie-Park bei Corvey sowie die neue gestaltete Weserpromenade in Beverungen und die dazugehörigen Fähren sind aktuelle Beispiele. „Diese Infrastrukturprojekte unterstützen die Städte im Kreis Höxter bei ihrer weiteren infrastrukturellen Entwicklung. Im Sinne der Wirtschaftsbeziehungen zwischen urbanem und ländlichem Raum schafft hier die GWR sehr gute Voraussetzungen und fördert zugleich die infrastrukturellen Entwicklungschancen im gesamten Kreisgebiet“, resümiert Landrat Stickeln mit Blick auf die Erfolge der vergangenen Förderperiode.

Aber nicht nur die Kommunen, sondern auch die kleineren und mittleren Unternehmen im Kreis Höxter haben von der Förderung aus der GRW profitiert. So wurden in den Jahren 2014 – 2020 insgesamt 4,6 Millionen Euro an Zuschüssen für Arbeitsplatz schaffende und Arbeitsplatz sichernde Investitionen an Unternehmen im Kreis Höxter gezahlt. Die Gesamtsumme der Investitionen ist dabei mit rund 30,6 Millionen Euro zu beziffern, die in Gebäude und Anlagen durch die Unternehmen investiert wurden. Neben den technologischen Verbesserungen in den Unternehmen wurden durch die Förderung auch 67 Arbeitsplätze geschaffen und 324 gesichert. „In vielen Fällen ist diese gewerbliche Förderung für die Unternehmen entscheidend, um wichtige Investitionen in die Technologie und die eigene Wettbewerbsfähigkeit umzusetzen. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert durch gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die so an das Unternehmen gebunden werden“, erläutert GfW-Geschäftsführer Michael Stolte.

Nach der Verkündung der Entscheidung durch das Land wird nun eine neue Förderrichtlinie erarbeitet, die möglichst zum 1. Januar 2022 in Kraft treten soll. Auf dieser Basis werden dann weitere Förderungen von Projekten möglich sein. Auch Teile des Kreises Paderborn sowie der Hochsauerlandkreis wurden durch das Land in die GRW-Fördergebietskulisse aufgenommen.

Foto: Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH

Sport
Donnerstag, 29. Juli 2021 13:41 Uhr
Zum Jahresabschluss besucht die Tandemklasse der Sekundarschule Höxter Lange.fit
Sonntag, 11. Juli 2021 08:09 Uhr

Höxter (red). Die Geschäftsstelle des Handball- und Leichtathletik-Clubs Höxter (HLC) bleibt in der Zeit von 12. Juli bis einschließlich 06. August geschlossen.

Mittwoch, 07. Juli 2021 08:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Sport im Park startet ab Montag, 12. Juli, in Warburg und Germete in eine neue Saison. Der Kreissportbund Höxter bietet in Zusammenarbeit mit dem Warburger SV, SV Germete und ESV Warburg über acht Wochen hinweg ein kostenloses Outdoorsportprogramm an.

Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Unterstützt wird das Programm von der Stadt Warburg, dem Stadtsportverband Warburg, Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter, Landessportbund NRW und der AOK – Die Gesundheitskasse.

Panorama
Sonntag, 25. Juli 2021 08:16 Uhr
Sonne ist gesund, aber auch gefährlich
Sonntag, 25. Juli 2021 07:19 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Corona-Pandemie zehrt besonders bei Familien im Kreis Höxter an den Nerven. Viele sind ausgepowert, denn KiTa- und Schulschließungen, Homeschooling und Kontaktbeschränkungen sind eine große Herausforderung. Bei vielen Eltern hat sich auch die vorhandene Belastungssituation durch die Sorge um Familie und Beruf weiter vergrößert. Um die physische Stabilität in der Familie wiederherzustellen, ist es für Mütter und Väter auch in Corona-Zeiten möglich, mit ihrem Kind eine Kur anzutreten. Darauf weist die AOK NordWest hin. „Gerade in der aktuell besonders belastenden Zeit für Familien wissen wir, wie wichtig die Vorsorge ist“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. „Eine Mutter-/Vater-Kind-Kur kann Betroffenen helfen, ihren Alltag zu Hause mit weniger Stress, mehr Struktur und einem gestärkten inneren Sicherheitsgefühl anzugehen“, betont Wehmhöner. Nach einer aktuellen Auswertung absolvierten im vergangenen Jahr im Kreis Höxter 55 AOK-versicherte Mütter und Väter eine stationäre Vorsorge- oder Reha-Maßnahme mit ihrem Nachwuchs.

Die meisten der so genannten ‚Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kuren‘ werden jedoch weiterhin von Müttern in Anspruch genommen. Nur 9,1 Prozent der Kuren wurden im vergangenen Jahr von Vätern durchgeführt. „Wenn Mütter oder Väter gesundheitliche Beschwerden haben und umfassende ärztliche Betreuung benötigen, kann eine stationäre Vorsorge- oder Reha-Maßnahme sinnvoll sein. Mit individuellen Behandlungsangeboten wird den Betroffenen geholfen, gesund zu werden und neue Kraft für den Alltag zu tanken“, so Wehmhöner.

Insgesamt gibt es bundesweit rund 200 Einrichtungen, die individuelle Kurangebote vorhalten. „Die Kliniken haben Kapazitäten und halten umfassende Hygienekonzepte vor, damit die Sicherheit für Eltern und Kinder auch in Corona-Zeiten gewährleistet ist“, sagt Wehmhöner. Eine davon ist die AOK-Nordseeklinik auf Amrum. Hier können Mütter oder Väter drei Wochen lang abschalten, Corona-sicher den Strand genießen, das Reizklima auf sich wirken lassen und etwas für ihre Gesundheit tun. Dazu gehören eine medizinische und psychologische Betreuung wie medizinische Bäder, Wärme- und Kälteanwendungen, Krankengymnastik, Atemgymnastik oder Rückenschule bis hin zu Gesprächskreisen und Entspannungstrainings. Während Mütter oder Väter ihre Anwendungen in Ruhe nutzen, werden die Kinder im Kindergarten betreut, für Schulkinder sind spezielle Unterrichtseinheiten möglich. Außerdem gibt es besondere Gesundheitsangebote für Kinder, die an Asthma oder Neurodermitis leiden.

Wenn der Arzt eine Kur verordnet, können sich Väter oder Mütter an ihre Krankenkasse wenden, um einen Kurantrag zu stellen. Pro Kalendertag beträgt die Eigenbeteiligung zehn Euro. Berufstätige müssen für die Kur keinen Urlaub nehmen. Die Bewilligung der Kur gilt wie eine Krankschreibung.

Weitere Infos im Internet unter aok.de/nordwest, Rubrik Leistungen & Services.

Foto: AOK/hfr

Sonntag, 18. Juli 2021 08:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Erfreuliche Nachricht für viele Menschen aus dem Kreis Höxter, die von Zahnfleischerkrankungen betroffen sind: Zum ersten Juli gelten neue, erweiterte Regelungen für die Parodontose-Behandlung. Parodontitis (Parodontose) ist mit Abstand die häufigste Krankheit in Deutschland. Das geht aus den Daten der aktuellen Mundgesundheitsstudie des Instituts der Zahnärzte hervor: Ab einem Alter von 35 Jahren sind bereits 52 Prozent der Menschen von Parodontitis betroffen, bei den Senioren sind es 90 Prozent. „Die Therapie ist mit den neuen Regelungen wesentlich umfangreicher geworden. Sie wird nun um eine patientenindividuelle Mundhygiene-Unterweisung, ein parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch sowie um eine strukturierte Nachsorge ergänzt“, teilt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner mit.

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine meist unterschätzte chronische Erkrankung, die durch Bakterien im Mundraum ausgelöst wird. Siedeln sich diese in Zahnzwischenräumen an, bilden sie einen schädlichen Belag auf den Zähnen, den so genannten Plaque. Erwiesen ist: Ohne regelmäßige Mund- und Zahnhygiene bildet sich schädlicher Zahnbelag, der zu Zahnfleischentzündungen führen kann. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann ohne Therapie aus der Zahnfleischentzündung eine Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) werden. Schlimmstenfalls lockern sich dann die Zähne und fallen aus. „Bei Parodontitis handelt es sich um einen nicht umkehrbaren Prozess. Das heißt, dass die Erkrankung nicht vollständig heilbar ist. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt, kann sie auch Folgen auf die allgemeine Gesundheit haben. Je früher die Diagnose allerdings gestellt wird, desto besser lässt sich die Parodontose behandeln und sogar zum Stillstand bringen“, warnt Wehmhöner.

Bei der bisherigen Parodontosebehandlung reinigte der Zahnarzt/die Zahnärztin die Zähne auch an schwer zugänglichen Zahnfleischtaschen und an der Oberfläche der Zahnhälse und Zahnwurzeln. Zum ersten Juli wurden die Leistungen zu dieser Behandlung deutlich erweitert. Die „sprechende Medizin“ wurde nunmehr durch die Aufnahme einer patientenindividuellen Mundhygiene-Unterweisung und eines parodontologischen Aufklärungs- und Therapiegespräches integriert. Der Zahnarzt/die Zahnärztin soll hierbei vor der Therapieplanung das Stadium und den Grad der Erkrankung erheben und dabei Risikofaktoren wie zum Beispiel eine Diabetes-Erkrankung oder Rauchen abklären. Wichtigste Neuerung ist aber, dass Patientinnen und Patienten fortan Anspruch auf eine strukturierte Nachsorgebehandlung (Unterstützende Parodontitistherapie) haben. Das gab es bislang noch nicht. Die UPT soll die Ergebnisse der antiinfektiösen Therapie sichern. Sie soll drei bis sechs Monate nach Abschluss der Akuttherapie beginnen und dauert maximal zwei Jahre.

„UPT-Maßnahmen können nach Genehmigung der Krankenkasse bis zu sechs Monate verlängert werden Dies ist eine wichtige Neuerung, um den Langzeiterfolg einer Parodontose-Behandlung zu sichern. Auf diese Weise wird eine wichtige Lücke in der bisherigen parodontologischen Versorgung geschlossen, die dazu beitragen wird, dass diese Erkrankung und deren Folgen noch besser behandelt werden können“, sagt Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr.

Montag, 12. Juli 2021 08:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Es summt wieder in den Schlafzimmern und auf den Terrassen im Kreis Höxter. Stechmücken lauern jetzt überall. Die Wetterlage ist seit Wochen ideal für die Plagegeister, um sich rasch zu vermehren: Viel Regen im Frühjahr und jetzt die warmen Temperaturen. Von einer regelrechten Plage kann allerdings noch nicht die Rede sein, auch wenn es von dem einen oder anderen so empfunden wird. Das liegt daran, dass die letzten zwei Jahre eher mückenarm waren. Doch was tun, wenn die Mücke zugestochen hat? „Mückenstiche sind für die meisten Menschen harmlos. Gefährlich wird es jedoch, wenn der Körper allergische Reaktionen zeigt. Dann sollte immer ein Arzt aufgesucht werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Über 50 Arten von Stechmücken unterscheiden die Insektenforscher in Deutschland. Sie ernähren sich über Pflanzensäfte und Nektar. Es sind nur die Stechmücken-Weibchen, die Blut aufsaugen. Das darin enthaltene Protein, also das Eiweiß, brauchen sie für ihre eigene Ei-Bildung.

Was passiert, wenn die Mücke zusticht?

Sie lassen Speichel fließen, um die Einstichstelle zu betäuben und das Blut flüssig zu halten. Der dadurch freigesetzte Botenstoff Histamin, führt dazu, dass sich bei mindestens drei von vier Menschen Quaddeln oder Papeln an der Stichstelle bilden. Häufig kommt es dabei zu ausgedehnteren Schwellungen, Rötungen oder Juckreiz. Deshalb macht Kratzen es auch schlimmer, denn der Stoff wird durch die damit verbundene stärkere Durchblutung erst recht verteilt.

Was tun nach einem Stich?

Hier hilft vor allem kühlen. Manche setzen auf Hausmittel wie eine Quarkpackung oder das Einreiben mit einer Zwiebel. Bei starken Symptomen helfen ein Antihistaminikum oder eine cortisonhaltige Salbe aus der Apotheke. Entzünden kann sich ein Mückenstich, wenn etwa durch Kratzen Bakterien in tiefere Schichten gelangen. Dann droht eine massive Umgebungsinfektion. „Diese muss im Einzelfall sogar mit einem Antibiotikum behandelt werden. Auf jeden Fall gilt: Wenn eine zunehmende und langanhaltende gerötete Schwellung auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden“, so Wehmhöner.

Gibt es Vorsorge-Tipps?

Stechmücken sind sogenannte „Nasentiere“ und fliegen in erster Linie auf das Kohlendioxid in der ausgeatmeten Luft. Blutgruppen oder Licht interessieren sie dagegen nicht. Die Mücken registrieren einfach, in welcher Stärke der Mensch Kohlendioxid beim Ausatmen produziert und welchen Schweißgeruch er abgibt. Das ist die Kombination, die es für Mücken attraktiver macht, zuzustechen. Wespen gehören übrigens auch zu diesen „Nasentieren“ und werden ebenfalls von Gerüchen angezogen.

Der beste persönliche Schutz ist lange, hautbedeckende und am besten helle Kleidung. Wer im heimischen Garten vor allem Regentonnen abdeckt und volle Gießkannen entleert, entzieht diesen Zweiflüglern damit ihre Brutmöglichkeiten. Gerade hier vermehren sich die Mücken schlagartig. „Von der Regentonne zum Schlafzimmer ist es meist nicht weit. Insektennetze vor den Fenstern und Türen können helfen, dass die Plagegeister nicht ins Haus kommen“, sagt Wehmhöner. Im Garten oder auf dem Balkon helfen auch Pflanzen wie Tomaten, Lavendel oder Minze. Deren Aromen mögen die Stechmücken ebenso wenig wie den Geruch von verbranntem Kaffeepulver.

Vermeiden sollte jeder im Kreis Höxter die Jagd auf die summenden Tiere im Schlafzimmer. Schon so mancher hat mit dem Hausschuh in der Hand auf dem Bett stehend das Gleichgewicht verloren und musste dann sechs Wochen an Krücken gehen. Besser also, einen Stich mit ein oder zwei Tagen Schwellung in Kauf zu nehmen als die Folgen eines solchen „Jagdunfall“ auszukurieren.

Um mehr über Mücken herauszufinden, wo sich welche Art zu welcher Zeit herumtreibt, gibt es übrigens den Mückenatlas. Auf einer interaktiven Karte kann herausgefunden werden, ob und aus welchen Orten schon Mücken beim Leibnitz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF) eingeschickt worden sind. „Jeder einzelne hat die Möglichkeit, Mücken in seinem persönlichen Umfeld zu fangen und einzuschicken. Er bekommt dann natürlich eine Rückantwort, um welche Mücke es sich gehandelt hat. Für uns Wissenschaftler ist es natürlich spannend, wo wann welche Mücke vorkommt und wann diese aktiv sind. Und auf der anderen Seite möchten wir herauszufinden, welche von unseren einheimischen Mücken als Überträger von Krankheitserregern fungieren kann“, sagt Diplom-Biologin Dr. Doreen Werner vom Leibnitz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF). Mehr Infos unter mueckenatlas.com im Internet.

Foto: AOK/hfr.

Samstag, 03. Juli 2021 07:13 Uhr

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium wird am Donnerstagvormittag, 1. Juli 2021, in Bad Sassendorf im Kreis der beteiligten Akteure aus Kommunen und Landwirtschaft das neue Informationssystem Tiergesundheit 4.0 nach erfolgreicher Pilotphase offiziell in Betrieb nehmen. Es schafft mehr Transparenz für eine Verbesserung des Tierschutzes in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Als Frühwarnsystem unterstützt die Datenbank die Behörden, gezielt und frühzeitig in Betriebsabläufe einzugreifen, wenn Defizite in der Tiergesundheit sichtbar werden. Mit dem neuen Informationssystem ist Nordrhein-Westfalen in Sachen Tierschutz erneut Vorreiter, es ist das erste seiner Art in Deutschland.

„Damit setzen wir einen weiteren integralen Baustein der nordrhein-westfälischen Nutztierstrategie um. Nach einem erfolgreichen Testhalbjahr kann Tiergesundheit 4.0 damit in den kommenden Monaten allen nordrhein-westfälischen Kommunen zur Verfügung gestellt werden“, betont Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Essen anlässlich der Präsentation des Systems. „Den Überwachungsbehörden wird damit ein modernes Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Bisher lagen die Daten bei verschiedenen Behörden vor. Jetzt sind sie an einem Ort gebündelt und geben jederzeit einen aktuellen Überblick über die Tiergesundheit in den Nutztierbeständen.“

Das System erleichtert einerseits den Behörden die Arbeit. Zugleich können sich auch die Tierhalter online im Detail über die Einschätzung ihres Betriebes durch die Behörden informieren und dadurch potenziellen Missständen frühzeitig gegensteuern. Zunächst werden die Daten aller in Nordrhein-Westfalen gehalten Schweine, rund sechs Millionen, erfasst. In einem zweiten Schritt ist der Ausweitung des Informationssystems auf Rinder geplant. Zudem laufen parallel Planungen zur Nutzung und Integration weiterer Datenquellen. 

Der Präsident des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), Dr. Thomas Delschen, dankt den beteiligten Behörden für ihr Engagement bei der Entwicklung und Erprobung des Systems: „Wer sich schon einmal mit der Einführung von übergreifenden DV-Systemen beschäftigt hat, weiß wie schwierig es ist, die Wünsche aller späteren Nutzerinnen und Nutzer unter einen Hut zu bringen. Die Veterinärämter der Kreise Soest und Wesel und der Stadt Mönchengladbach haben stellvertretend für das ganze Land ihre Erfahrungen eingebracht und ganz konkrete Wünsche an die Leistungsfähigkeit der Datenbank formuliert. Die Lösung ist deshalb praxisorientiert und so für die zukünftige Nutzung in allen 52 Kommunen in Nordrhein-Westfalen geeignet.“

Das Informationssystem führt Ergebnisse von tierärztlichen Kontrollen, Schlachtbefunde, Daten zu Arzneimitteln sowie Daten aus den allgemeinen Erkenntnissen der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung in Nordrhein-Westfalen zusammen. So werden die Informationen gleichermaßen für Behörden und Tierhaltende als Frühwarnsystem nutzbar. Die Stadt Mönchgladbach und die Kreise Wesel, Soest, Unna und Gütersloh haben bereits im Rahmen der Pilotphase mit dem neuen System gearbeitet. 

„Die Tiergesundheitsdatenbank des Landes wird die Überwachung des Tierschutzes und der Tiergesundheit in Nordrhein-Westfalen verbessern. Durch eine intelligente und systematische Nutzung der Daten, auch der Daten, die von den Betrieben im Rahmen von Eigenkontrollen ermittelt worden sind, werden die amtlichen Kontrollen effektiver und effizienter", skizziert Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann die Perspektive. „Unter Berücksichtigung des Datenschutzes haben wir ein zukunftsweisendes System für mehr Tierwohl in den Ställen entwickelt. Es stellt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Nutztierhaltung dar.“ 

Faltblatt: „Aktiv für den Tierschutz. Meilensteine und Ziele in Nordrhein-Westfalen“

Ziel der Landesregierung ist es, die Bedingungen in der Nutztierhaltung noch stärker an Tierschutz und Tierwohl zu orientieren und so weiterzuentwickeln, dass sie breite Akzeptanz in der Gesellschaft finden. Ob Nutztierhaltungsstrategie, eine Tiergesundheitsdatenbank oder die Förderung besserer Haltungsbedingungen: Ein Faltblatt enthält eine Auswahl der bislang erreichten Meilensteine der Tierschutzpolitik in Nordrhein-Westfalen. 

Download unter: https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=14673&cHash=2e1d8997b90e9697ac8d0807d0d241d0

Foto: red

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