Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 16. Februar 2020 12:41 Uhr
Traditionelles Grünkohlessen der CDU in Ovenhausen
Sonntag, 16. Februar 2020 12:36 Uhr

Höxter (red). An der Sekundarschule Höxter fand jetzt eine Informationsveranstaltung zum Thema Cybercrime statt. Katharina Wilberg von der Polizei Höxter informierte die Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Eltern über Cybermobbing und respektvollen Umgang im Internet. Auch Klassenchats wurden thematisiert, ebenso wie das Recht am eigenen Bild und Posts mit pornographischem Inhalt.

Ausschlaggebend für diese Aktion war eine Instagram-Seite mit dem Namen #Beichte Sekundarschule-Höxter. Auf dieser Seite kommunizierten ca. 40-50 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Höxter miteinander. Hier fand man von harmlosen Späßen bis hin zu bösartigen Unterstellungen viele Posts, die Personen des Schullebens, zum Teil namentlich genannt, bloß stellen sollten.

Instagram-Seiten unter dem #Beichte sind unter Kindern und Jugendlichen derzeit bekannt und beliebt. Hierbei geht es aber nicht, wie man vermuten könnte, um Beichten oder Nachrichten mit religiösem Inhalt, sondern eher um die Verbreitung von harmlosen Witzen bis hin zu bösen Verleumdungen und Unterstellungen. Viele Schulen mussten in der Vergangenheit bundesweit leidliche Erfahrungen damit sammeln.

Die Schulgemeinschaft der Sekundarschule Höxter will offensiv mit derartigen Vorfällen umgehen und ihre Schülerschaft nochmals stärker sensibilisieren. Den Schülerinnen und Schülern ist meistens nicht bewusst, dass sie keineswegs anonym agieren, sondern dass IP- Adressen gespeichert werden, welche die Polizei im Fall einer Strafanzeige per Auskunftsersuchen abfragen kann. Auch über die zur Anmeldung bei Instagram verwendeten Handynummern oder Email Adressen können Besitzer der Accounts ermittelt werden.

Deshalb wurden die Teilnehmer auch über mögliche Straftatbestände aufgeklärt. Die Vielzahl der Fragen am Schluss zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten im Internet angeregt wurden. Wenn Behauptungen oder Verleumdungen erst einmal in Netz kursieren, lassen sie sich nicht so schnell zurücknehmen.

Wie schon in der Vergangenheit, wird das Team der Schulsozialarbeit weiterhin Präventionsangebote im Bereich Cyberkriminalität durchführen. Ein besonderer Dank gilt Katharina Willberg von der Polizei Höxter.

Foto: Teresa Gabriel 

Sonntag, 16. Februar 2020 12:27 Uhr

Kreis Höxter (red). Diabetes Typ 2 ist eine der großen Volkskrankheiten bundesweit. Auch im Kreis Höxter sind immer mehr Menschen davon betroffen, mittlerweile liegt der Anteil der Patienten mit Typ 2-Diabetes bei 9,4 Prozent. Das geht aus dem aktuellen ‚AOK-Gesundheitsatlas Diabetes mellitus Typ 2‘ hervor. Im Vergleich: In der gesamten Region Westfalen-Lippe liegt der Diabetikeranteil bei 8,7 Prozent. „Dieses Ergebnis zeigt, dass wir nicht nachlassen dürfen, uns auf dem Gebiet der Diabetesprävention weiter zu engagieren. Deshalb werden wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen, entsprechende Maßnahmen mit unseren Partnern vor Ort passgenau auf die Bedürfnisse der Menschen auszurichten“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. 

Laut AOK-Gesundheitsatlas leben im Kreis Höxter insgesamt 13.377 Menschen mit Typ-2-Diabetes. Mehr als die Hälfte sind über 70 Jahre alt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an der sogenannten ‚Zuckerkrankheit‘ zu erkranken deutlich an. „Das Alter ist einer der bestimmenden Risikofaktoren für die Entwicklung der Erkrankung“, sagt Wehmhöner. Auch Adipositas (Fettleibigkeit) gilt als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes. Im AOK-Gesundheitsatlas wurde auch die regionale Adipositashäufigkeit bestimmt. Diese wurde in fünf gleich große Kategorien eingeteilt. Das Ergebnis: Der Kreis Höxter ist der Kategorie mit einer überdurchschnittlichen Adipositashäufigkeit zuzuordnen. 

Aus dem AOK-Gesundheitsatlas geht weiter hervor, dass derzeit bundesweit insgesamt rund 7,1 Millionen Menschen an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind, bis zum Jahr 2040 könnte die Anzahl auf bis zu zwölf Millionen Menschen ansteigen. „Die Lebensqualität der Betroffenen ist oft erheblich eingeschränkt. Häufig treten Nierenschädigungen, Erblindungen oder Amputationen als diabetesbedingte Komplikationen auf“, so Wehmhöner. Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle können dazu führen, dass Patienten frühzeitig versterben. Studien gehen davon aus, dass die Behandlungskosten inklusive Folgekosten für Typ-2-Diabetes Patienten doppelt so hoch liegen im Vergleich zu Patienten ohne Diabetes.  

Ursachen für Diabetes mellitus Typ 2 sind komplex

Die Ursachen für Diabetes mellitus Typ 2 sind komplex. „Wir können die Diabetes-Epidemie nur wirksam bekämpfen, wenn es uns gelingt, die Menschen vor dem Auftreten einer Erkrankung zu schützen“, so Wehmhöner. Geeignetes Mittel sind vor allem Lebensstiländerungen wie ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und der Abbau von Übergewicht. Experten gehen davon aus, dass sich dadurch mehr als 50 Prozent der Diabetes-Erkrankungen verhindern ließen. Um das zu erreichen, hilft die AOK NordWest ihren Versicherten mit speziellen Angeboten im Rahmen ihres Kursprogramms ‚Gesund leben‘. Diese sind exklusiv und kostenfrei für AOK-Versicherte.

Darüber hinaus bietet die AOK NordWest seit Jahren das Disease-Management-Programm (DMP) ‚AOK-Curaplan‘ für Diabetiker für eine bessere und strukturierte medizinische Versorgung von Typ-2-Diabetikern. Im DMP sind unter anderem regelmäßige Kontrolluntersuchungen zur Vermeidung von Folge- und Begleiterkrankungen vorgesehen. 

Ein neues AOK-Versorgungsprojekt ist ‚ComanD (Control and manage Diabetes). Mit dem interdisziplinären Programm lernen an Diabetes-Typ-2 erkrankte AOK-Versicherte ihre Krankheit besser zu managen mit dem Ziel. Mithilfe einer kostenfreien Medizin-App können die Patienten ihre persönlichen Werte wie Blutzucker, Gewicht und Bewegung eingeben und auf dieser Basis mit dem behandelnden Arzt die Behandlungsziele festlegen und weitere Schritte besprechen. 

Foto: AOK/hfr

Samstag, 15. Februar 2020 13:15 Uhr

Höxter (TKu). Kommenden Montag (17. Februar 2020) startet die Anmeldewoche für die weiterführenden Schulen in Höxter. Bis zum 21. Februar 2020 läuft die Anmeldewoche für die Klassen 5 (Sekundarstufe 1) und die Klasse 10 (Sekundarstufe II) des Gymnasiums für das Schuljahr 2020/2021. Die Bürger für Höxter mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Ralf Dohmann möchten den Schulstandort Höxter mit seiner Schulvielfalt stärken und hoffen auf möglichst viele Anmeldezahlen an allen weiterführenden Schulen. Dohmann hofft auf möglichst wenig Abwanderung in andere Städte, denn der Schulstandort ist gut und bietet eine große Vielfältigkeit.

„Dank einem hohen Maß und dem Einsatz aller Schulleitungen werden die drei weiterführenden Schulen ihrer Qualität gerecht und stehen mittlerweile wieder positiv in der Öffentlichkeit dar“, sagt der BfH-Fraktionsvorsitzende Ralf Dohmann im Namen seiner Fraktion. Dohmann weiter: „Ich freue mich, dass wir im vergangenen Jahr auf Initiative der Bürger für Höxter einen neuen Schulentwicklungsplan in einer sehr kurzen Zeitspanne erstellt, beraten und einstimmig im Schulausschuss verabschiedet haben. Dies war ein eindeutiges Signal an alle Eltern, dass die Politik geschlossen hinter unseren Schulen steht und den Schulstandort stärken möchte. Speziell die drei weiterführenden Schulen bieten ein weit gefächertes Angebot, welches in keiner anderen Stadt in unserem Kreis existiert.“

Die Stadt werde in den nächsten Jahren fortlaufend in die Schulen investieren. Höxter werde somit langfristig zu einem der modernsten Schulstandorte in der Region ausgebaut. Die Investitionssumme für den Medienentwicklungsplan sei im Städtischen Haushalt für das Jahr 2020 sogar von einer Million auf 1,5 Millionen Euro erhöht worden. Noch in diesem Jahr erfolgt die Fertigstellung des Hallenbades, welches an das Schulzentrum direkt angrenzt und für den Schwimmunterricht zur Verfügung steht. Auch dies sei ein wichtiger Baustein, der das Angebot für die Schulkinder vervollständigt und die Attraktivität der drei weiterführenden Schulen verbessert, erklärt Dohmann.

Er führt weiter aus: „Im Rahmen unseres Sportstättenentwicklungsplanes werden auch die Sporthallen sukzessive saniert und ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Die Turnhalle neben der Realschule konnte bereits im letzten Jahr fertig gestellt werden und wird begeistert genutzt. An den Sporthallen am Bielenberg wird in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen, so dass auch hier ein weiterer Baustein für alle Schülerinnen und Schüler in der Umsetzung ist. Durch eine gute interfraktionelle Zusammenarbeit konnten diese Projekte auf den Weg gebracht werden. Durch die Gesamtheit dieser Projekte erreichen wir zielorientiert eine Wert- und Attraktivitätssteigerung unserer Stadt für unsere Bürgerinnen und Bürger. Dies sind viele Aspekte, die dafür sprechen, dass Sie Ihre Kinder guten Gewissens an unserem Schulstandort in Höxter anmelden können“, so Dohmann weiter.

Anmeldungen für das Schuljahr 2020/2021 werden vom 17. bis 21. Februar an allen weiterführenden Schulen angenommen. Mehr Infos zu den Zeiten sind auf den Internetseiten der Schulen veröffentlicht: www.sekundarschule-hoexter.de, www.realschule-hoexter.de und www.kwg-hoexter.de 

Fotos: Thomas Kube

Samstag, 15. Februar 2020 12:41 Uhr

Kreis Höxter (red). Schülerinnen und Schüler, die einen Blick hinter die Kulissen eines Ausbildungsbetriebs werfen möchten, können sich noch 23. Februar beim Projekt „backstage.AUSBILDUNG“ anmelden. Dabei bekommen sie Auszubildende  zur Seite, die sie informieren, beraten und unterstützen. Gemeinsam besuchen sie auch einen Betrieb. Das Projekt startet im März.

Organisiert wird „backstage.AUSBILDUNG“ von der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule und Beruf des Kreises Höxter und dem Verein Natur und Technik. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die aktuell die Jahrgangsstufe 9 und 10 an einer Real-, Sekundar- oder Gesamtschule beziehungsweise die Jahrgangsstufen 10 bis 12 (EF-Q2) eines Gymnasiums besuchen und an einer Berufsausbildung im Kreis Höxter interessiert sind. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind zu finden auf www.natur-und-technik.org/backstage

Rückfragen beantwortet Nina Eichhorn (n.eichhorn@kreis-hoexter.de, 05271/965-3615). 

Kommunale Koordinierungsstelle Kreis Höxter

Die Kommunale Koordinierungsstelle spielt eine zentrale Rolle in der Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ im Kreis Höxter. Das Ziel von KAoA ist, dass alle Schülerinnen und Schülern eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive wie z.B. einen Ausbildungs- oder Studienplatz nach dem Schulabschluss haben.

Um das zu erreichen, wurde an allen allgemeinbildenden Schule ein verbindlicher Prozess der Berufs- und Studienorientierung eingeführt, der ab der 8. Klasse beginnt. Die Kommunale Koordinierungsstelle vernetzt alle an KAoA vor Ort beteiligten Akteure und Partner, das sind u.a. die Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsagenturen, die Schulen und Berufskollegs, Jugendhilfe, Bildungsträger, Wirtschaftsorganisationen und Kammern.

Sie stellt sicher, dass Zielsetzungen, Absprachen und Regeln bzgl. Transparenz, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren getroffen, Schnittstellen optimiert und Entwicklungsprozesse angestoßen werden. Die Umsetzung der Landesinitiative im Übergang Schule-Beruf erfolgt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Foto: red

Blaulicht
Sonntag, 16. Februar 2020 12:33 Uhr
Technische Hilfe Wald Lehrgang absolviert
Samstag, 15. Februar 2020 12:59 Uhr

Höxter (red). Die Feuerwehrleute des Löschzuges Höxter wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu Schornsteinfegern. Um 04:01 Uhr mussten sie unter der Einsatzleitung von Steven Noble mit vier Einsatzfahrzeugen, darunter ein Rettungswagen und eine Drehleiter in die Eugen-Diesel-Straße nach Höxter ausrücken. „Kaminbrand Industriebetrieb“ lautete die Einsatzmeldung auf dem Meldeempfänger der Feuerwehrleute. Der Kamin eines Großbackofens in einer Großbäckerei hat Feuer gefangen. Die Feuerwehr hat den Edelstahlkamin an der Revisionsöffnung gereinigt und das Brandgut entfernt. Danach haben sie ihre Maßnahmen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Der Einsatz war um 05:15 Uhr beendet. Verletzt wurde nach unseren Informationen niemand. Der Betrieb konnte weiterlaufen.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Mittwoch, 12. Februar 2020 10:41 Uhr

Beverungen (red). Zur Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Rothe konnte Löschgruppenführer Oberbrandmeister Marc Vössing insgesamt 36 Kameraden, den Zugführer des Löschzuges 5 Brandoberinspektor Stefan Reitemeier sowie den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Beverungen, Stadtbrandinspektor Sebastian Ewen in der Wartturmhalle begrüßen. 

Im Jahresrückblick konnte über ein mit 9 Einsätzen überdurchschnittliches Jahr berichtet werden. Allerdings musste unerfreulicherweise berichtet werden, dass zweimal aufgrund von Personalmangel an den Vormittagszeiten nicht ausgerückt werden konnte.

Sebastian Ewen gab mit dem Jahresbericht einen Überblick über die Einsätze und Aktivitäten der gesamten Feuerwehr Beverungen. Zudem lobte er die Löschgruppe Rothe für die hohe Anzahl an aktiven Kameradeninnen und Kameraden. Die Freiwillige Feuerwehr Beverungen hat insgesamt knapp 360 aktive Mitglieder. Das kleinste Dorf Rothe im Stadtgebiet stellt davon 33 aktive Mitglieder. Das sind 9% der Feuerwehr Beverungen. 

Im Anschluss konnte Sebastian Ewen zusammen mit Marc Vössing und Stefan Reitemeier noch einige Ehrungen und Beförderungen vornehmen. Jan-Philipp Behler, Kevin Eichmann, Sebastian Schwarz und Frederik Wulf wurden zum Oberfeuerwehrmann und Alexander Mathias zum Hauptfeuerwehrmann befördert. 

Auch der alljährliche Leistungsnachweis ließ die Rother nicht leer ausgehen. So erhielt Christoph Even für die 25. Teilnahme das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold mit der Sonderstufe 25. 

Marcel Eichmann erhielt eine Urkunde für den erfolgreich absolvierten Maschinisten-Lehrgang. Aufgrund des Erreichens der Altersgrenze wurde Anton Nahen aus dem aktiven Dienst entlassen und wechselt in die Ehrenabteilung der Löschgruppe.

Wer nun Lust bekommen hat und sich vielleicht selber mal ein Bild von der Löschgruppe in Rothe machen möchte: Man trifft sich wieder am Mittwoch den 19.02.2020 um 19 Uhr und dann jeden ersten Freitag um 20:00 Uhr sowie an einigen weiteren Tagen mittwochs im Gerätehaus.

Weitere Infos unter www.feuerwehr-beverungen.de

Foto: Daniel Hartmann, Feuerwehr Beverungen

Dienstag, 11. Februar 2020 16:23 Uhr

NRW (red). Zum heutigen Europäischen Tag des Notrufs hat Minister Herbert Reul auf die Bedeutung einer einheitlichen Notrufnummer hingewiesen. „Rund um die Uhr in ganz Europa schnelle und kostenlose Hilfe zu bekommen, rettet Leben. Deshalb ist es wichtig, dass bereits Kinder die 112 kennen und wissen, wann sie den Notruf wählen müssen“, sagte Reul.
 
Der Tag des Europäischen Notrufs wird seit 2009 jedes Jahr am 11. Februar wegen der im Datum enthaltenen Nummer begangen, um die Gültigkeit der 112 in ganz Europa bekannter zu machen. In Europa gilt die 112 in der Europäischen Union, Andorra, auf den Färöer-Inseln, in Island, Liechtenstein, Norwegen, San Marino, in der Schweiz, Türkei, Vatikanstadt, in Bosnien und Herzegowina und Russland. Als gemeinsame Rettungsnummer verbindet sie den Kontinent und ist inzwischen zum Symbol für die Kultur des Helfens geworden.
 
Deutschlandweit nutzen Feuerwehren den heutigen Tag, um durch ein „Twittergewitter“ auf dem Kurznachrichtendienst über ihre Arbeit zu berichten. Auch in Nordrhein-Westfalen werden hunderte Tweets unter dem Hashtag #112live abgesetzt. „Solche Aktionen machen die Bedeutung des Brand- und Katastrophenschutzes und die Arbeit der tausenden Helferinnen und Helfer für alle Menschen sichtbar. Was für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, ist in Wahrheit eine wirkliche Errungenschaft und eine der wichtigsten Säulen unseres Gemeinwesens“, so Reul.

Dienstag, 11. Februar 2020 10:38 Uhr

Höxter (red). Der Eigentümer war nur kurz einkaufen, doch diese wenigen Minuten reichten einem unbekannten Täter bereits aus, um in Höxter ein hochwertiges E-Bike zu entwenden. Am Donnerstag, 30. Januar, stellte der Radfahrer sein Pedelec der Marke Focus gegen 16 Uhr an dem Fahrradständer vor einem Einkaufsmarkt an der Brenkhäuser Straße ab. Als er nur fünf Minuten später zurückkehrte, stand sein Rad nicht mehr am Fahrradständer. Bei dem gestohlenen Pedelec handelt es sich um das Modell "Focus Jarifa equiped" in brauner Farbe, die Rahmennummer ist bekannt. Wer Hinweise zum Tathergang oder zum Verbleib des E-Bikes geben kann, sollte sich mit der Polizei Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Politik
Donnerstag, 13. Februar 2020 10:48 Uhr
Bund fördert Aufbau gesundheitlicher Strukturen im Kreis Höxter
Mittwoch, 12. Februar 2020 11:02 Uhr

Düsseldorf/Kreis Höxter (red). Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit: Die weißen Flecken werden weniger, seit Unterzeichnung des Mobilfunkpaktes für Nordrhein-Westfalen vor 18 Monaten hätten die Netzbetreiber mehr als 3.600 Mobilfunkstandorte mit LTE aufgerüstet oder neu errichtet.

Damit hätten Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone mehr als die Hälfte der bis Sommer 2021 vereinbarten Ziele erreicht, zog Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine positive Halbzeitbilanz.

Im Sommer 2018 hatte die Anbieter zugesagt, die Mobilfunkverfügbarkeit binnen drei Jahren durch Upgrades und Neubau von insgesamt 6.850 Basisstationen erheblich zu verbessern. Bis Ende 2019 wurden bereits 3.050 (geplant: 5.500) Mobilfunkmasten umgerüstet und 573 (geplant: 1.350) neue Standorte errichtet, wobei das Ausbautempo zuletzt deutlich anzog. Dazu gehören auch Mobilfunkstandorte in ländlichen Regionen sowie an Autobahnen und Bahnstrecken.

Digitalminister Pinkwart: „Wir sind beim Mobilfunkpakt auf Kurs. Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Vereinbarung mit den Netzbetreibern echten Schub für den Mobilfunkausbau gebracht hat. Auch deswegen ist Nordrhein-Westfalen führendes Flächenland bei der LTE-Versorgung. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren vielerorts davon, dass ihre Kommunen den Ausbau engagiert unterstützen. Aber wir sind noch nicht am Ziel: In einigen Regionen haben wir deutlichen Aufholbedarf. Die bisherige Zusammenarbeit macht mich zuversichtlich, dass in den kommenden anderthalb Jahren weitere tausende Funklöcher geschlossen werden.“

Die LTE Versorgung in Nordrhein-Westfalen im Überblick

  • Ende 2019 lag der Anteil der mit LTE versorgten Haushalte in Nordrhein-Westfalen bei der Deutschen Telekom bei 99,3 Prozent, bei Telefónica bei 94,3 Prozent und bei Vodafone bei 99,4 Prozent. Diese Angaben der Mobilfunknetzbetreiber zum Stand 31.12.2019 werden derzeit durch die Bundesnetzagentur im Zusammenhang mit den bis zum Jahresende 2019 zu erfüllenden Versorgungsauflagen überprüft.
  • Der Anteil der mit LTE versorgten Fläche in Nordrhein-Westfalen durch mindestens einen Anbieter stieg bis Ende 2019 auf rund 93,3 Prozent.
  • Die Ausbaudynamik hat zugenommen: In der zweiten Jahreshälfte 2019 wurden gut doppelt so viele LTE-Mobilfunkstandorte neu errichtet oder aufgerüstet wie in der ersten Jahreshälfte.
  • Weitere Informationen zum LTE-Ausbau der Netzbetreiber können als aggregierte Versorgungskarten hier abgerufen werden.

Insbesondere einige Teile Ost- und Südwestfalens sind noch mit LTE unterversorgt. In den vergangenen anderthalb Jahren konnten hier einige weiße Flecken geschlossen werden. So wurden beispielsweise im Kreis Siegen-Wittgenstein 89 Standorte neu errichtet oder auf LTE umgerüstet, im Hochsauerlandkreis 67 und im Kreis Höxter 59 Standorte. Auch in den Grenzregionen hat sich die Mobilfunkversorgung spürbar verbessert. 

Aufbau des neuen 5G-Netzes ist gestartet

Parallel zum LTE-Ausbau hat nach Abschluss der Frequenzauktion in der zweiten Jahreshälfte 2019 der Aufbau der 5G-Netze in Nordrhein-Westfalen begonnen. Pinkwart: „Die vielen neuen und umgerüsteten Mobilfunkstandorte für LTE spielen eine wichtige Rolle für den Start der nächsten Mobilfunkgeneration 5G. Die Standorte können vielfach auch für die 5G-Infrastruktur genutzt werden und erleichtern so den zügigen Rollout in vielen Regionen des Landes.

Freitag, 07. Februar 2020 19:44 Uhr

Höxter (TKu). Der unabhängige Bürgermeisterkandidat Daniel Hartmann bekommt Rückenwind von Seiten der SPD. Bei einer Pressekonferenz hat der SPD-Stadtverband Höxter gemeinsam mit Daniel Hartmann bekannt gegeben, dass die Genossen sich hinter den 43-jährigen Bürgermeisterkandidaten stellen für die Kommunalwahl im September dieses Jahres. Aber auch nach der Wahl könnten sie sich gut vorstellen, mit ihm als Bürgermeister zusammen zu arbeiten.

Die CDU hat bereits bekundet, den unabhängigen Bürgermeisterkandidat Daniel Razat aus Ovenhausen zu unterstützen. Wie sich die Oppositionsparteien platzieren werden, haben sie noch nicht bekannt gegeben, aber auch aus dieser Richtung wurde signalisiert, einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken zu wollen. Die SPD schließe mit ihrer Unterstützungsbekundung allerdings aus, einen eigenen Kandidaten zu stellen, erklärte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Hans-Josef Held, auch mit dem Hintergrund der Erklärung des noch amtierenden Bürgermeisters Alexander Fischer: Fischer hatte bekundet, sich nicht erneut für die SPD als Kandidat um das Bürgermeisteramt zur Verfügung zu stellen.

Der SPD-Stadtverband war von Daniel Hartmann sehr beeindruckt, wie Hans-Josef Held in seinem Statement zusammengefasst hat. Der Vorstand und die Delegiertenversammlung des SPD-Stadtverbandvorstandes haben deshalb einstimmig für den Höxteraner gestimmt. Daniel Hartmann habe sich absolut professionell dargestellt und damit überzeugt, betonte Held. So einen Bürgermeister wünsche sich die SPD für Höxter. Ratsmitglied Godehard Christoph erklärte, dass insbesondere seine Bürgernähe, sein offener Umgang mit den Menschen, seine offene und ehrliche positive Ausstrahlung und seine fachliche Eignung die SPD letztendlich überzeugt hätten. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Werner Böhler lobte Hartmanns Bodenständigkeit und seine Fähigkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten.

Daniel Hartmann war selbst Mitglied der SPD bis in die zweite Jahreshälfte 2019 hinein. Er sei aus der Partei ausgetreten, um als unabhängiger Kandidat ins Rennen zu starten. Hartmann bezeichnete sich auf der Pressekonferenz selbst als „wohl passivstes SPD-Mitglied im gesamten Bundesgebiet“ während der Zeit seiner Mitgliedschaft. Er sieht sich in der Position des Bürgermeisters als Moderator aber auch als Leiter des Stadtrates mit viel Durchsetzungsvermögen. Die Bevölkerung sende ihm durchweg positive Signale. „Ich fühle mich von Seiten der Bevölkerung wie auf einer Welle getragen“, erklärte der 43-Jährige. Dass er für dieses Amt geeignet sei, läge daran, dass er wisse, wie man eine Verwaltung führe. Seit zwei Jahren ist Hartmann beim Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Bielefeld beschäftigt. Seine jahrelange Berufserfahrung in einer Behörde soll ihm auch als Bürgermeister zu Gute kommen. Die Finanzen seien seine Kernkompetenz und als Schatzmeister des Fördervereins Landesgartenschau e.V. sei er auch im Thema Landesgartenschau zu Hause.

Daniel Hartmann ist in Beverungen geboren und in Haarbrück aufgewachsen. Seit 14 Jahren lebt er in Höxter. Nach seinem Studium an der Fachhochschule für Finanzen hat er beim Finanzamt in Höxter gearbeitet. Da Daniel Hartmann nicht für die SPD antritt sondern als unabhängiger Bürgermeisterkandidat, benötigt er noch mehr als 200 Unterschriften für seine Kandidatur. Die SPD wolle ihn dabei auch mit ihren 180 Mitgliedern unterstützen, heißt es von den Genossen. Dennoch hofft er auf weitere Unterschriften aus der Bevölkerung. Er weist darauf hin, dass Unterschriftenlisten beim Friseur Malve (Stummrige Straße) und bei Bücher-Brandt (Westerbachstraße) in Höxter ausliegen. Man könne mit ihm aber auch über seine Internetseite: www.Daniel-Hartmann.net per e-mail in Kontakt treten.

Foto: Thomas Kube

Wirtschaft
Samstag, 15. Februar 2020 12:37 Uhr
Schulen können Workshop zu Elektronik buchen: Schüler bauen elektronische Würfel
Mittwoch, 12. Februar 2020 10:19 Uhr

Bad Driburg/Höxter (red). 7700 Kilometer fernab der Heimat: Als Luis Espaillat aus der Dominikanischen Republik vor wenigen Monaten aus dem Flugzeug steigt, beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt. Der 27-Jährige ist einer von 16 Teilnehmern, der sich im Integrationskurs für ausländische Ärzte am Klinikum Weser-Egge auf seine Tätigkeit als Assistenzarzt in Deutschland vorbereitet hat. "Ich fühle mich gewappnet für den Krankenhausalltag und freue mich auf das, was kommt", sagt er selbstbewusst.

Vor knapp einem Jahr kam der Lateinamerikaner nach Deutschland. Nach kurzer Station in München lebt er seit Mai vergangenen Jahres in Höxter ? und er bereut nichts. Espaillat: "Die Menschen hier sind sehr nett und die Landschaft wunderschön." Seit Januar arbeitet er als Assistenzarzt in der Klinik für Gefäßchirurgie am St. Ansgar Krankenhaus in Höxter. 

Seit elf Jahren bietet das Klinikum Weser-Egge am Standort Bad Driburg in Zusammenarbeit mit dem "IN VIA"-Bildungswerk aus Paderborn einen Integrationskurs für ausländische Ärzte an. Innerhalb von acht Monaten vertiefen sie die vorhandenen Sprachkenntnisse und lernen neben medizinischem Grund- und Fachvokabular unter anderem auch die Kommunikation in Teams. Sie simulieren Übergabe-Gespräche, trainieren das Schreiben von Arztbriefen, erfahren Details zur Struktur des deutschen Gesundheitswesens und werden in rechtlichen Grundlagen unterrichtet. Mit dem Kurs bereiten sich die Mediziner auch auf die Fachsprachenprüfung vor, die sie für ihre Zulassung in Deutschland absolvieren müssen. Zusätzlich hospitieren die jungen Ärzte für drei Monate auf verschiedenen Stationen am Klinikum Weser-Egge.

"Wir sind bundesweit das einzige Klinikum, das ausländische Ärzte auf einem so hohen Niveau qualifiziert. Das hat sich herumgesprochen und davon profitieren alle Seiten, nicht zuletzt die Patienten. Wir sehen eine gute Vorbereitung der jungen Ärzte als Pflicht, denn gerade im sensiblen Bereich der Gesundheit ist die Kommunikation auf einem hohen sprachlichen Niveau immer ein Indikator für Qualität und Sicherheit", erklärt Maike Tölle, Personalleiterin bei der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE). Sie weiß nur allzu gut, dass das deutsche Gesundheitssystem ohne die Unterstützung ausländischer Ärzte an seine Grenzen stößt. "Unser Ziel ist es, gute Teilnehmer an unser Unternehmen zu binden, denn der Bedarf an Assistenzärzten ist hoch“, berichtet Personalreferentin Verena Lipsmeier. Dank dieses Kurses konnten acht neue Assistenzärzte für das Klinikum Weser-Egge im Kreis Höxter gewonnen werden. 

Für Luis Espaillat, der mittlerweile fast fließend Deutsch sprechen kann, ist der Integrationskurs eine wichtige Starthilfe für das Leben in Deutschland: "Wir haben nicht nur unseren Wortschatz erweitern können, sondern auch gelernt, wie wir uns bestmöglich in der Gesellschaft integrieren können."

Foto: KHWE

Anzeige
Freitag, 07. Februar 2020 14:35 Uhr

Höxter. Die Sprache ist einer der wichtigsten Bausteine für unsere Kommunikation, doch was passiert, wenn wir darin eingeschränkt sind? - Hier kommen Alina Dewender und Katharina Schreiber-Sagel ins Spiel. Die beiden staatlich anerkannten Logopädinnen betreiben die Gemeinschaftspraxis Wortschatz in Beverungen und nun auch in Höxter.

Am 10. Januar wurde die Neueröffnung in der Roonstraße 20 in Höxter gefeiert. Die neue Praxis befindet sich im Erdgeschoss und ist Innenstadt nah gelegen. „Unser Team der Logopädie unterstützt Kinder, Jugendliche & Erwachsene, die durch Störungen der Sprache, des Sprechens oder der Stimme in ihrer Kommunikationsfähigkeit sowie in ihrer Teilhabe am alltäglichen Leben beeinträchtigt sind“, erklärt die Logopädin Alina Dewender. Viele Patienten sind Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung, doch auch ältere Menschen die beispielsweise einen Schlaganfall hatten bekommen Hilfe in der Gemeinschaftspraxis. „Unser Ziel ist es, die kommunikativen Fähigkeiten unserer Patienten zu stärken, um ihre Möglichkeiten des sozialen Austausches und eine Verbesserung der Lebensqualität zu erlangen“, berichtet Katharina Schreiber-Sagel.

In der Regel startet alles mit einem Rezept vom Arzt für die Behandlung beim Logopäden. Nach dem telefonisch ein Termin vereinbart wurde startet die Arbeit mit der Diagnostik. „Was ist das Störungsbild des Patienten und wie kann man die Kommunikation verbessern“, erklärt Alina Dewender. Die logopädischen Therapien gehören zur medizinischen Grundversorgung der gesetzlichen/privaten Krankenkasse und daher werden die Kosten meist von den Kassen übernommen. „Die Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten, behandelnden Ärzten, sowie Eltern oder Lehrern ist uns sehr wichtig“, so Schreiber-Sagel.

Das Team der Gemeinschaftspraxis besucht zudem Kindergärten und führt Haus- oder Heimbesuche bei älteren Patienten durch. „Am besten erreicht man uns daher über das Telefon zur Terminabsprache“, erklärt Katharina Schreiber-Sagel. Die Praxis in Beverungen ist telefonisch unter 05273/3662455 zu erreichen. Die neue Praxis in Höxter erreichen Sie unter 05271/9663688. Weitere Informationen gibt es auch unter www.wortschatz-logopaedie.de

 

Sport
Dienstag, 11. Februar 2020 13:54 Uhr
HLC verabschiedet Hermann Zimmermann
Sonntag, 26. Januar 2020 12:00 Uhr

Kreis Höxter (red) Ob Sportverein, Chor oder Schützenbruderschaft, das Problem ist dasselbe: Wer stellt sich noch ehrenamtlich für einen Vorstandsposten zur Verfügung? Der Kreissportbund Höxter lädt zu dieser Thematik zu einem kostenlosen „Kurz und gut-Seminar“ am Dienstag, 24. März, ins Kreishaus nach Höxter ein. 

Viele Vereinsvertreter klagen darüber, dass es immer schwieriger sei, Menschen für eine Mitarbeit im Sportverein zu finden. Doch die Bereitschaft bei den Menschen, sich freiwillig zu engagieren ist nach wie vor hoch, in den letzten Jahren ist sie sogar gestiegen. „In diesem „Kurz und gut-Seminar“ nehmen wir das Problem der Mitarbeitergewinnung genauer unter die Lupe und werden gemeinsam erste konkrete Lösungswege erarbeiten,“ so die Organisatoren. Wer aktuell oder in den nächsten Jahren in seinem Verein ein Problem darin sieht, neue Mitarbeiter zu gewinnen oder Nachfolger für Führungskräfte zu gewinnen, der ist bei diesem Workshop genau richtig.

Ziel dieses Seminars ist es, in gebündelter Form Grundlagenwissen zu vermitteln. Durch die Bearbeitung von Anwendungsaufgaben oder Fallbeispielen in kleinen Workshops werden schon während des Seminars konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die Vereinspraxis eröffnet.

Zum Inhalt gehören folgende Themen: Worin äußert sich das Problem in unserem Verein? Was haben wir zur Verfügung, welche Ressourcen können wir nutzen? Welche Strategien nutzen Andere im Wettbewerb um freiwillige Mitarbeiter? Anmeldungen nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an.

Sonntag, 12. Januar 2020 12:38 Uhr

Ottbergen (red). Der SV Ottbergen-Bruchhausen lädt seine Mitglieder und auch Interessierte fristgerecht zur ordentlichen Jahreshauptversammlung am Samstag, 25. Januar 2020, um 19 Uhr in das Dorfgemeinschaftshaus in Bruchhausen herzlich ein. Auf der Tagesordnung stehen neben dem sportlichen Jahresrückblick sowie dem Kassen- und Geschäftsbericht Infos zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Vordergrund. Vor dem Versammlungsbeginn wird ein kostenfreier Imbiss gereicht.

Panorama
Mittwoch, 29. Januar 2020 10:57 Uhr
Junger Pianist aus Belgien zu Gast im Landgrafensaal
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr

Paderborn (red). Die Polizei Paderborn ermittelt wegen eines Körperverletzungsdelikts auf der Riemekestraße in Paderborn, bei dem am Dienstagabend ein 13-jähriger Junge verletzt wurde. Gegen 19.30 Uhr entdeckte ein Polizeibeamter auf Streife an der Riemekestraße in Höhe der Erzberger Straße einen auf dem Gehweg liegenden Jungen. Ein anderer Junge (15) kümmerte sich schon um den Verletzten und hatte bereits dessen Mutter verständigt.

Der 13-Jährige hatte Schmerzen und brauchte ärztliche Hilfe, sodass der Polizist sofort den Rettungsdienst alarmierte. Laut Angaben des Verletzten wurde er an der Örtlichkeit von einem unbekannten Mann attackiert. Der Mann habe einige laute Worte gerufen und habe mehrfach auf ihn eingeschlagen, bis er am Boden lag. Dann sei der Täter in Richtung Rathenaustraße geflüchtet. Er soll etwa 60 Jahre alt sein und graue Haare haben. Der Mann habe eine Bierflasche dabei gehabt.

Mit einem Rettungswagen wurde der 13-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht jetzt Passanten, die den Vorfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise an die Polizeidienststellen oder telefonisch unter der Rufnummer 05251/3060.

Mittwoch, 15. Januar 2020 11:07 Uhr

Bad Karlshafen (red). Musik aus der Gründungszeit Bad Karlshafens und davor ist am Sonntag, dem 26. Januar ab 11.15 Uhr im Rathauskonzert zu hören. Barocke Arien, begleitet von Cembalo und verschiedenen Blasinstrumenten stehen dann im passenden Ambiente des historischen Landgrafensaals auf dem Programm. Zu Gast sind Friederike Holzhausen (Sopran), Susanne Ehrhardt (Clarino, Chalumeau, Blockflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo).

Die Werkfolge des Konzertes berücksichtigt bekannte Komponisten des Barock wie Alessandro Scarlatti und Georg Philipp Telemann, von Georg Friedrich Händel erklingt die Kantate „Venus und Adonis“ HWV 85. Weitere Stücke stammen von Hotteterre, Mancini, van Eyck und anderen.

Friederike Holzhausen legte ihr Konzertexamen in Leipzig ab und betreute an der dortigen Musikhochschule eine Gesangsklasse. Auftritte im Gewandhaus, der Kölner Philharmonie oder der Dresdener Frauenkirche sowie internationale Tourneen und Festivalauftritte sowie CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen zeigen ihre Expertise in der barocken Vokalmusik.  Die Cembalistin Sabine Erdmann ist als Continuo-Spielerin in zahlreichen Orchestern und Ensembles aktiv, ihre aktuelle CD mit der Flötistin Barbara Kortmann heißt „Inner Lights“. Susanne Ehrhardt ist eine ausgewiesene Spezialistin für Blockflöten und Klarinette. Über achtzehn Jahre leitet sie die Blockflötenklasse der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, 2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Termine der Bad Karlshafener Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Stephan Röhl

 

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite hoexter-news.de