Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 31. Oktober 2020 08:40 Uhr
Kreis Höxter: 28 neue Coronafälle - Inzidenz steigt auf 119,79 an
Freitag, 30. Oktober 2020 10:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Negativtrend steigender Coronazahlen im Kreis Höxter hält weiter an. Nachdem am Donnerstag ein 7-Tages-Inzidenz von rund 95 gemeldet worden ist, stieg dieser Wert in den vergangenen 24 Stunden nach Angaben der Behörden am Freitagmorgen auf 114,79 an. Der Anzahl der aktiven Infektionen ist von Donnerstag auf Freitag 170 auf 198 angestiegen.

In Summe hat der Kreis Höxter 689 Coronafälle – 651 waren es am Donnerstag. Die Zahl der Genesenen liegt bei 472 (+10).

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 42 (+5), Beverungen 4, Borgentreich 10 (+3), Brakel 30 (+10), Höxter 9 (+2), Marienmünster 5 (+3), Nieheim 2, Steinheim 63 (+5), Warburg 22 (+3) und Willebadessen 11 (-3).

Donnerstag, 29. Oktober 2020 12:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter steigt weiterhin deutlich an. Lag dieser Wert am Dienstag noch bei 66,31, vermeldet der Kreis Höxter am heutigen Donnerstag eine Inzidenz von 95,54! Der Zahl der aktiven Infektionen ist von Mittwoch auf Donnerstag von 149 auf 170 angestiegen. In Summe hat der Kreis Höxter 651 Coronafälle - 624 waren es am Mittwoch. Die Zahl der Genesenen liegt bei 462.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 37 (+6), Beverungen 4, Borgentreich 7, Brakel 20 (+4), Höxter 7 (+1), Marienmünster 2 (+1), Nieheim 2, Steinheim 58 (+4), Warburg 19 (+3) und Willebadessen 14 (+2).

Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Während von Montag auf Dienstag nur ein marginaler Anstieg der Coronainfektionen im Kreis Höxter zu verzeichnen war, vermeldet das Kreisgesundheitsamt einen Anstieg auf 149 aktive Infektionen am Mittwochmorgen - ein Plus von 33 im Vergleich zum Dienstag. Betroffen ist vor allem Steinheim, das einen Anstieg von 40 auf 54 aktive Infektionen zu verzeichnen hat. Insgesamt hat der Kreis Höxter seit Beginn der Pandemie 624 (Vortag: 590) Fälle zu verzeichnen. Genesen sind 456 (Vortag: 455).

Der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter ist durch die aktuellen Entwicklungen auf 84,85 angestiegen, zuvor lag er bei 66,31.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 31 (+5), Beverungen 4, Borgentreich 7 (+3), Brakel 16 (+2), Höxter 6 (+2), Marienmünster 1 (+1), Nieheim 2, Steinheim 54 (+14), Warburg 16 (+3) und Willebadessen 12 (+3).

Dienstag, 27. Oktober 2020 10:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Von Montag auf Dienstag hat sich der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter nicht verändert - er liegt weiterhin bei 66,31. Aktuell sind 116 (gestern 117) aktive Infektionen gemeldet.  Insgesamt sind bisher 590 Fälle bekannt, ein Plus von zwei Fällen im Vergleich zum Vortag. Zugleich ist die Zahl der Genesenen von 452 auf 455 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 26, Beverungen 4, Borgentreich 4, Brakel 14 (-1), Höxter 4, Marienmünster 0, Nieheim 2, Steinheim 40, Warburg 13 und Willebadessen 9.

Region Aktiv
Samstag, 31. Oktober 2020 08:19 Uhr
Corona: Beleuchtung wird beim Lichterglanz nicht abgeschaltet
Samstag, 31. Oktober 2020 08:19 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der ab Montag, 02. November gültigen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen bis zum 30. November unzulässig. Aus diesem Grund sind in dem entsprechenden Zeitraum alle Sportanlagen und Sporthallen der Stadt Höxter für diese Zwecke geschlossen.

„Das Ordnungsamt wird ab Montag konsequent alle öffentlichen und privaten Einrichtungen kontrollieren, die von der Pflicht zum Schließen betroffenen sind.  Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die zur Fortsetzung der Bekämpfung der Corona-Pandemie absolut notwendig ist“, erklärt Stefan Fellmann, Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter: „Sollten Fragen bestehen, so stehen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung, insbesondere per E-Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.“

Freitag, 30. Oktober 2020 09:56 Uhr

Höxter (red). Zum ersten Mal hat der Kreis Höxter einen Klimaschutzpreis verliehen. In drei Kategorien konnten sich insgesamt sieben Preisträger über die Anerkennung ihrer Bemühungen zum Klimaschutz freuen. Unter den notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat Landrat Friedhelm Spieker in der Aula des Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel die Urkunden und Preisgelder überreicht.

„Der Klimaschutzpreis des Kreises Höxter ist Teil unseres Klimaschutzkonzeptes. Mit ihm sollen die vielen kleinen und großen Initiativen sichtbar werden, die in unserem Kulturland so engagiert umgesetzt werden“, erläuterte Landrat Friedhelm Spieker. Der Preis sei aber nicht nur eine Würdigung dieses großartigen Engagements, sondern gleichzeitig auch Ansporn. „Er soll zum Weitermachen und zum Nachmachen motivieren. Viele Schritte werden dabei zu einem Weg mit dem Ziel, das Umdenken nachhaltig im Alltag der Menschen zu verankern“, so Spieker. Dies sei der Grund, warum der Kreis Höxter auch die weiteren sieben eingereichten Projekte honorierte, die nicht mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Sie erhalten eine Urkunde und eine Prämie von 100 Euro.

Über die Preisträgerinnen und Preisträger entschied eine siebenköpfige Jury, bestehend aus Kreisdirektor Klaus Schumacher, Michael Werner (Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen), Dr. Kathrin Weiß (Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft), Birgit Hübner (Geschäftsführerin des Naturparks Teutoburger Wald Eggegebirge), Melanie Hecker (Beirat Frühe Entwicklung im Verein Natur und Technik), Matthias Berndt (Wald und Holz NRW) und Uwe Hofer (Klima.Netzwerker der EnergieAgentur.NRW).

In der Kategorie „Kita-, Kindergarten- und Grundschulkinder“ war die Jury von zwei Projekten hellauf begeistertet und hat sich deshalb dazu entschieden, zwei erste Plätze mit einem Preisgeld von je 700 Euro zu vergeben. Gewonnen hat das AWO-Familienzentrum Bad Driburg mit seinem Projekt „Weniger Plastikmüll in unserer Kita“. Der hohe Anteil an Plastikverpackungen beim Frühstück der Kinder hatte den Anstoß dafür gegeben. Ein tägliches, gesundes und verpackungsarmes Frühstück für die Kinder war die Lösung. Mittels eigener Haferquetsche stellen die Kinder ihr Müsli aus Vollkornhafer selbst her. Mit verschiedenen Behältnissen und Stoffbeuteln wird der verpackungsarme Einkauf regionaler und saisonaler Lebensmittel zum Lernerlebnis für die Kinder in Sachen nachhaltiger und klimafreundlicher Konsum.

Ebenfalls gewonnen hat die Kita „Glückspilz“ aus Frohnhausen mit ihrem Projekt „Wir sind der Natur auf der Spur“. Die Kinder haben während eines ganzen Kitajahres viele interessante und wichtige Dinge über Bienen gelernt. Wie ist ein Bienenvolk aufgebaut, welche Aufgaben hat es und wie kann man die Bienen schützen? Auf dem Außengelände der Kita ist Lebensraum für verschiedene Tiere geschaffen worden und beim Gärtnern lernen die Kinder, dass das eigene Handeln Früchte tragen kann. Das Projekt sensibilisiert die Kinder und ihre Familien für die Themen Insektenschutz, Natur und Nachhaltigkeit.

Auch in der Kategorie „Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen“ wurde zweimal ein erster Preis in Höhe von 700 Euro vergeben. Einen bekam das Gymnasium Marianum Warburg für sein Projekt „Der Schulwald des Marianums“. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler verschiedene heimische Laubgehölze zur Verbesserung der Vielfältigkeit in der Struktur und der Biodiversität in einer Waldparzelle des Warburger Stadtwaldes angepflanzt. Damit möchten sie für die Belange des Naturschutzes und anthropogener Einflüsse auf die Natur sensibilisieren. Die anfallenden Arbeiten im Schulwald sind fest in den Lehrplan integriert, sodass alle Schülerinnen und Schüler während ihrer Laufbahn am Marianum aktiv an dem langfristig angelegten Projekt teilnehmen.

Ausgezeichnet wurde ebenfalls die Oberwälder Blaskapelle Bellersen für ihr Projekt „Mit Einsatz im Garten gibt’s viele Arten“. Bei diesem Vorhaben, bestehend aus zwölf Einzelprojekten als Individualarbeit im eigenen Garten der beteiligten Mitglieder in Bellersen, Hembsen und Marienmünster, lag der Fokus auf der Schaffung neuer Lebensräume für verschiedene Tierarten. So entstanden viele kleinflächige artenreiche Blühwiesen, Nistkästen für verschiedene Vogelarten und Steinhaufen als Lebensraum für Reptilien und andere Kleintiere.

Über einen mit 300 Euro dotierten dritten Platz konnte sich das Berufskolleg Kreis Höxter für das Projekt „Umweltaktionstag und Insektenhotels“ freuen. Die Schülerinnen und Schüler entfernten im Rahmen eines Umweltaktionstages 6,5 (!) Kilogramm Zigarettenstummel von den Straßen der Höxteraner Innenstadt. Mit einem Infostand auf dem Höxteraner Markt machten sie zudem der Bevölkerung die Umweltschädlichkeit der Schadstoffe in den Zigarettenstummeln bewusst, reicht von denen doch ein einzelner aus, um 40 Liter Grundwasser zu verunreinigen. Darüber hinaus haben sie Insektenhotels zur Förderung und zum Erhalt der Artenvielfalt gebaut.

Die Technische Hochschule OWL erhielt für ihr Projekt „Klimawald Höxter – Gut Ding braucht Wald“ den ersten Preis in Höhe von 700 Euro in der Kategorie „Auszubildende und Studierende“. Acht Studierende entwickelten das Projekt „Klimawald Höxter“. Dürre, Hitze und der Borkenkäferbefall haben dem Wald stark zugesetzt. Gesunde Wälder sind aber essenziell zum CO2-Senken und leisten einen wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel. Bei gemeinsamen Baumpflanzaktionen werden Schülerinnen und Schülern sowie Bürgerinnen und Bürgern aktiv bei der Wiederaufforstung geschädigter Fichtenforstflächen beteiligt, um einen nachhaltigen, klima-toleranten Mischwald aufzubauen.

Über den mit 500 Euro dotierten zweiten Platz konnte sich Brendan Lubs aus Höxter für sein Projekt „Natur pur im Waldstück“ freuen. Er setzt sich mit dem Problem auseinander, dass naturbelassene Waldstücke immer seltener werden in Deutschland, da der Großteil der Wälder rein forstwirtschaftlich genutzt wird. In seinem eigens erworbenen Waldstück beseitigt er Sturmschäden und pflanzt heimische Laubgehölze an, die den Bestand nachhaltig gegen die Einflüsse des Klimawandels stärken. Das langfristig angelegte Vorhaben verdeutlicht, dass auch ein Einzelner eine nachhaltige Zukunft mitgestalten kann.

Foto: Kreis Höxter

 

Donnerstag, 29. Oktober 2020 11:02 Uhr

Höxter (red). Die Stadtbücherei Höxter bietet ihren Nutzerinnen und Nutzern einen neuen Service. Durch ein Medienrückgabesystem ist es ab sofort möglich, die entliehenen Bücher, Hörbücher, Filme und Konsolenspiele auch außerhalb der Öffnungszeiten der Bücherei zurückzugeben. Die Nutzung ist zunächst montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr möglich. So können jetzt auch an den Vormittagen, an denen die Bücherei geschlossen hat, Medien abgegeben werden.

Hierfür wurde neben der Eingangstür der Bücherei eine Rückgabebox aufgestellt, in die die ausgeliehenen Medien über zwei getrennte Einwurfklappen für Bücher (rechts) und DVDs /CDs (links) eingeworfen werden können. Die Medien fallen dann sanft in einen gepolsterten  Wagen im Inneren der Box, um eine Beschädigung der Rückgaben durch den Einwurf zu verhindern. Bei der Abgabe der Medien muss die Leihfrist berücksichtigt werden, da die eigentliche Rückbuchung erst am nächsten Werktag erfolgt.

Für die Dauer der Schließzeiten zur Neugestaltung des Kinderbereichs steht die Rückgabebox zusätzlich auch während der üblichen Servicezeiten der Bücherei zur Verfügung. Der Termin der Renovierung  musste aus logistischen Gründen verschoben werden. Die Bücherei ist vom 20. November bis zum 04. Dezember geschlossen. 

Foto: Stadt Höxter

Donnerstag, 29. Oktober 2020 10:58 Uhr

Höxter (red). Für Holzfällarbeiten von Wald und Holz NRW unterhalb der Josefs-Kapelle in Höxter wird der Rad- und Wirtschaftsweg entlang der B64/83 in diesem Bereich von Montag, 02. November bis Freitag 13. November vollständig gesperrt. Die Sperrung erfolgt etwa ab Höhe der Abbiegung in die Eugen-Diesel-Straße. Eine Sperrung der B64/83 selbst ist nicht erforderlich.

Blaulicht
Freitag, 30. Oktober 2020 10:23 Uhr
Störung: Polizei Höxter zurzeit telefonisch nicht erreichbar!
Donnerstag, 29. Oktober 2020 12:10 Uhr

Würgassen (red). Unbekannte brachen am Mittwoch, 28. Oktober 2020, in Beverungen-Würgassen in ein Wohnhaus ein und stahlen Bargeld und Wertgegenstände. Der Einbruch an der Albert-Einstein-Straße fand gegen 18:00 Uhr statt. Die Polizei Höxter bittet um Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:49 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Kreispolizeibehörde Höxter warnt vor Betrügern, die durch Schockanrufe Bargeld erbeuten wollen. Die Unbekannten geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und behaupten, ein Familienmitglied habe bei einem Verkehrsunfall eine Person getötet. Um die Angerufenen unter Druck zu setzen, wird behauptet, dass ihr Verwandter einer Haftstrafe entgehen könne, wenn eine bestimmte Geldsumme gezahlt werde.

Am Dienstag, 27.10.2020, wurden der Polizei Höxter innerhalb von wenigen Stunden fünf Fälle dieser Betrugsform gemeldet. Auf die Forderungen sind die Angerufenen nicht eingegangen, so dass es jeweils bei einem Versuch blieb. Die Polizei rät, bei einem solchen Anruf sofort aufzulegen und sich bei der echten Polizei per Notruf 110 zu melden. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise unter: https://hoexter.polizei.nrw

Mittwoch, 28. Oktober 2020 10:11 Uhr

Boffzen (red). Im Kreuzungsbereich Radstaken in Boffzen am Abzweig Neuhaus ist am Mittwochmorgen gegen acht Uhr ein Pkw mit einem Lkw zusammengeprallt. Alle Beteiligten, darunter eine 37-jährige Mutter mit ihren beiden Kindern (8 und 5), wurden nur leicht verletzt. Der Grund für den Zusammenstoß war vermutlich die ausgefallene Ampelanlage der Kreuzung. Sie habe laut Polizei bereits vor Unfall nicht funktioniert sondern nur geblinkt. Und so kam es, dass die Mutter mit ihren beiden Kindern auf dem Weg zur Schule in ihrem Chevrolet aus Richtung Neuhaus kommend seitlich mit dem Kipplaster kollidierte, der auf der Bahnhofstraße von Höxter in Richtung Fürstenberg unterwegs war. Mutter und Kinder wurden leicht verletzt, ebenso wie der 52-jährige Fahrer des Kipplasters. Alle Beteiligten sind zur Abklärung mit Rettungstransportwagen in nahegelegene Krankenhäuser transportiert worden. Am Pkw entstand Totalschaden. Die Ortsfeuerwehr Boffzen sicherte die Unfallstelle ab und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel auf. Der Kreuzungsbereich konnte nach einer kurzzeitigen Vollsperrung aber rasch wieder für den Verkehr geöffnet werden.

Fotos: red

Dienstag, 27. Oktober 2020 13:34 Uhr

Bad Driburg (red). Eine seit dem 27. April 2020 aus einer Klinik an der Elmarstraße in Bad Driburg vermisste Frau ist tot aufgefunden worden. Ein Spaziergänger fand in einem Waldstück an der B64 bei Bad Driburg am Sonntag, 04. Oktober 2020, einen Leichnam. Ein gerichtsmedizinischer Abgleich der DNA ergab, dass es sich zweifelsfrei um die seit dem 27. April 2020 vermisste 31-Jährige handelt. Als Todesursache wird ein Fremdverschulden ausgeschlossen.

Politik
Dienstag, 27. Oktober 2020 11:44 Uhr
Ehrungen und Neuwahlen beim CDU-Ortsverband Höxter
Montag, 26. Oktober 2020 10:41 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung unterstützt alle Schulträger und Landschaftsverbände weiterhin bei der Organisation zusätzlicher Schulbusse. Nordrhein-Westfalen hatte die Förderung zusätzlicher Buskapazitäten Anfang August initiiert und dafür 13,5 Millionen Euro zunächst befristet bis zu den Herbstferien bereitgestellt. Jetzt können die Mittel über die Herbstferien hinaus auch für zusätzliche Busverkehre im Zeitraum bis zum Jahresende abgerufen werden.

„Es geht darum, die Schülerinnen und Schüler maximal zu schützen. Mit der Förderung zusätzlicher Schulbusse schaffen wir mehr Platz, sodass alle auf dem Schulweg sicher sind“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

„Ein richtiges und gutes Zeichen der Landesregierung auch für unser Hochstift“, so der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Goeken.

Die rückwirkend zum 5. August in Kraft getretene Richtlinie sieht eine Vollfinanzierung der Mehrausgaben vor. Antragsteller können die Kommunen sowohl in ihrer Funktion als Aufgabenträger des ÖPNV als auch als Schulträger sowie als Träger von Ersatzschulen sein. Eine Anfrage beim Verband nordrhein-westfälischer Omnibus-Unternehmen (NWO) zum Start der Förderung hatte ergeben, dass im Land bis zu 1000 zusätzliche Busse zur Verfügung stehen.

Einige Länder wie das Saarland oder Rheinland-Pfalz waren dem Beispiel aus Nordrhein-Westfalen gefolgt.

 

Mittwoch, 07. Oktober 2020 14:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach den Kommunalwahlen und vor der ersten Sitzung der neuen Kommunalparlamente müssen sich die Fraktionen neu bilden. Diese Aufgabe hat jetzt als eine der ersten Fraktionen im Kreistag die SPD hinter sich gebracht. Nachdem fast die gesamte Fraktion aus neuen Mitgliedern besteht, wie von der SPD-Spitze gewollt, musste auch die Führung komplett neu bestimmt werden.

Mit Frank Oppermann aus Steinheim ist ein erfahrener Kreispolitiker zum Vorsitzenden gewählt worden. Ihm an der Seite wird Nora Wieners aus Warburg als Stellvertreterin stehen. Die beiden werden jetzt die weiteren vorbereitenden Arbeiten zur Neubildung des Kreistages und seiner Ausschüsse erledigen. Dann wird es darum gehen, möglichst viele von den sozialdemokratischen Punkten im Wahlprogramm auch in die konkrete Arbeit umsetzen.

„Wir sind sicher, dass auch die anderen demokratischen Fraktionen im Kreistag sich einigen unserer Forderungen anschließen werden. Das dauert manchmal etwas länger aber damit haben wir ja schon viel Erfahrung gesammelt. Gesamtschule, Verbraucherberatung und Verbesserungen im ÖPNV sind nur die letzten Beispiele. Aber gute Ideen setzen sich auf Dauer durch“, sagen Wieners und Oppermann schmunzelnd. Der Kreisvorsitzende der SPD, Helmut Lensdorf, wünscht beiden ein glückliches und erfolgreiches Händchen. Er will sich stärker auf die Parteiarbeit und auf seine Heimatstadt Marienmünster konzentrieren.

Foto: SPD

Wirtschaft
Samstag, 31. Oktober 2020 08:29 Uhr
Steigende Corona-Infektionszahlen: Herzwochen 2020 der KHWE in Beverungen, Höxter und Steinheim abgesagt
Donnerstag, 29. Oktober 2020 14:43 Uhr

Höxter (TKu). Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Deutschland neue Höchstwerte erreicht, die zweite Corona-Welle ist in vollem Gange. Wieder gibt es einen „Lockdown“, bei dem Versammlungsstätten erneut schließen müssen. Hinzu kommt, dass sich die Menschen wieder große Sorgen machen. In der Asklepios-Weserberglandklinik ist man auf die Corona-Pandemie gut vorbereitet, die Klinik hat ihre Erfahrungen mit der Pandemie gemacht und hat den Corona-Check erfolgreich bestanden, wie Asklepios-Weserberglandklinik-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer gegenüber Höxter-News berichtet. Fakt ist, die Klinik bleibt für Patienten offen, denn notwendige Rehabilitation sollten angetreten werden, sagt Pfeifer. Die Verantwortlichen der Asklepios-Weserberglandklinik haben deshalb ein strenges Hygienekonzept erarbeitet und nun auch umgesetzt, um die Patientinnen und Patienten, dessen Angehörige und das Klinikpersonal bestmöglich zu schützen. Deshalb müsse sich niemand ernsthafte Sorgen machen, so der Geschäftsführer. 

Rüdiger Pfeifer führt weiter aus: „In der Zeit der Corona-Pandemie sorgen sich viele Reha-Patienten um ein mögliches Infektionsrisiko und überlegen eine notwendige Maßnahme zu verschieben oder ganz abzusagen. Dazu besteht kein Anlass, denn die Asklepios Weserbergland-Klinik ist auf die aktuelle Situation gut vorbereitet und hat ein strenges Hygienekonzept vorgelegt, das allen Vorgaben der Behörden entspricht. Darüber hinaus hat das Haus den Corona-Check des Internet-Reha-Portals Qualitätskliniken.de erfolgreich bestanden. Die Klinik bietet ihren Patientinnen und Patienten Sicherheit, auch in der jetzigen Situation“, so der Geschäftsführer. 

„Die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“, ergänzt der Chefarzt der Geriatrie, Dr. med. T. Diercks, „daher haben wir ein Hygienekonzept entwickelt, das das Infektionsrisiko minimiert.“ Dieses wurde vom Reha-Portal Qualitätskliniken.de bei seinem Corona-Check auch bestätigt. Das Hygienekonzept wird immer auch mit den Fachleuten im Gesundheitsamt vor Ort abgestimmt. Wichtige Aspekte des Hygienekonzepts betreffen umfangreiche Schutzmaßnahmen innerhalb der Klinik wie zum Beispiel das generelle Tragen eines entsprechenden Mund-Nasen-Schutzes durch die Patientinnen und Patienten sowie durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine angepasste Besucherregelung sowie eine abgestimmte Teststrategie. Dieser Maßnahmenkatalog wird regelmäßig überprüft und gemäß den Vorgaben der Gesundheitsbehörden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene angepasst. 

„Es ist wichtig, dass Patienten derzeit alle Aspekte ihres Gesundheitszustands im Auge behalten, insbesondere die Grunderkrankungen, für die sie die Rehabilitation benötigen“, betont Dr. Diercks. Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr haben viele Menschen auf notwendige Behandlungen verzichtet, um keine Ressourcen in Krankenhäusern zu binden, weil es hieß, die Betten sollten freibleiben oder aus Angst vor dem Infektionsrisiko. Natürlich ist das Coronavirus eine bleibende Gefahr, aber kein Grund zur Panik, denn die Kliniken haben in der ersten Welle Erfahrungen gemacht und sind jetzt deutlich besser darauf eingestellt. Daher warnt Dr. Diercks ausdrücklich davor, Maßnahmen abzusagen: „Es ist niemandem damit gedient, wenn man aus diffuser Besorgnis massive Beeinträchtigungen des eigenen Gesundheitszustands in Kauf nimmt. Wenn die Notwendigkeit einer Rehabilitation festgestellt wurde, sollten Sie sie auch antreten, unsere Klinik steht bereit und ist offen für Patienten.“ Denn die Grunderkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen werden auch nach der Pandemie bleiben. Und: in der Klinik besteht ein geringeres Ansteckungsrisiko als im privaten Umfeld, in dem oft Abstand und Kontaktreduzierung nicht gut umsetzbar sind.

Foto: Thomas Kube

Dienstag, 27. Oktober 2020 11:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Die stark steigenden Corona-Infektionszahlen im Kreis Höxter haben erneut Auswirkungen auf das Klinikum Weser-Egge: Die KHWE erlässt für ihre vier Krankenhäuser in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim von Dienstag, 27. Oktober, an ein generelles Besuchsverbot. In den fünf KHWE-Seniorenhäusern sollen die Besuche auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Ausnahmeregelungen gelten für Angehörige sterbender Patienten und von Schwangeren. In den Kreißsaal darf eine gesunde Begleitperson mitgenommen werden. Über andere Not- und Härtefälle wird im Einzelfall entschieden.

"Dieser Schritt ist uns schwergefallen. Der aktuell hohe Inzidenzwert im Kreis Höxter lässt uns leider keine andere Wahl. Als größter Arbeitgeber im Kreis Höxter haben wir zusätzlich eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern. Wir bitten um Verständnis", begründet KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes diese Entscheidung. Die Versorgung der stationär aufgenommen Patienten und der Notfälle findet weiterhin vollumfänglich statt, versichert der Klinik-Chef. Auch die Geriatrische Tagesklinik im St. Rochus Krankenhaus in Steinheim sowie die Psychiatrische Tagesklinik in Bad Driburg bleiben zunächst geöffnet.

Auch planbare Operationen finden nach Angaben des Klinik-Chefs weiterhin statt. Diejenigen Patienten, die für eine geplante Operation in ein KHWE-Krankenhaus kommen, werden allerdings nur mit einem negativen Testergebnis stationär aufgenommen. Wie diese Testung erfolgt, wird im Vorfeld der stationären Aufnahme mit dem Patienten besprochen. Für Notfall-Patienten gilt ein besonderes Testverfahren.

Darüber hinaus arbeitet das KHWE-Hygieneteam derzeit an der Erweiterung des Testkonzeptes für die Kranken- und Seniorenhäuser sowie für die ambulanten Pflegestationen.

Praxisräume der niedergelassenen Ärzte sowie der Physiotherapiepraxen an den Krankenhaus-Standorten bleiben für die Patienten weiterhin frei zugänglich. Begleitpersonen werden an der Rezeption registriert.

Angehörigen von Patienten ist es in allen vier Krankenhäusern des Klinikum Weser-Egge erlaubt, namentlich gekennzeichnete Wäsche oder andere persönliche Dinge an der Rezeption abzugeben.

"Auch wenn die Lage in unseren Krankenhäusern noch relativ ruhig ist, rechnen auch wir wieder mit einem Anstieg von Patienten in den kommenden Tagen und Wochen", so Jostes. Aktuell befinden sich lediglich drei positiv auf das Corona-Virus getestete Menschen in stationärer Behandlung. Diese sind derzeit weder intensiv- noch beatmungspflichtig und befinden sich ausschließlich in Isolation.

Besuche in den KHWE-Seniorenhäusern

Für die Seniorenhäuser der KHWE in Steinheim (St. Rochus), Bökendorf (St. Josef), Höxter (St. Nikolai), Beverungen (St. Johannes Baptist) und Brakel (St. Antonius) gilt kein Besuchsverbot. Bewohner, die in stationären Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Dementsprechend dürfen Besuche in Seniorenhäusern nach Wille des Gesetzgebers nicht stark eingeschränkt werden.

"Wir appellieren dennoch an die Vernunft und Eigenverantwortung eines jeden und bitten darum,  vorsorglich auf Besuche in den Seniorenhäusern zu verzichten. Wir wissen, wie sehr unsere Bewohner und auch ihre Angehörigen darunter leiden. Dennoch sollte sich in Zeiten wie diesen jeder hinterfragen, ob ein Besuch wirklich nötig ist. Wir raten allen Besuchern dazu, bitte zu Hause zu bleiben", sagt KHWE-Chef Christian Jostes. Die Tagespflegen bleiben geöffnet. Entsprechende Besucherkonzepte werden derzeit überarbeitet und mit den Beiräten und Behörden abgestimmt.

Sport
Dienstag, 27. Oktober 2020 10:45 Uhr
Eine neue Sportart ausprobieren: Kreissportbund bietet kostenlosen Kletterkursus für Jugendliche an
Samstag, 24. Oktober 2020 11:10 Uhr

Kreis Höxter/Höxter (red). Der Kreissportbund Höxter und HLC Höxter veranstalten am Samstag, 7. November, einen Aktionstag zum Deutschen Sportabzeichen. Das offene Angebot findet in der Zeit von 10 bis 13 Uhr an der Weserkampfbahn in Höxter statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Wer Interesse hat, kann einfach in sportlicher Kleidung vorbeikommen.

Jeder Interessierte kann das Deutsche Sportabzeichen ablegen, jedes Jahr. Aus den vier Disziplingruppen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination kann eine Disziplin entsprechend dem Angebot und der eigenen Stärken gewählt werden. Die Leistungsanforderungen unterscheiden sich je nach Alter und Geschlecht und bieten somit Anhaltspunkte über die eigene Fitness.

Der Aktionstag wird im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes und Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat gefördert. Aufgrund der Corona-Pandemie werden alle Teilnehmenden gebeten, die Mindestabstände von 1,5 Metern zu wahren oder notfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Umkleidekabinen stehen nicht zur Verfügung. Während des Sporttreibens muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Foto: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann

Sonntag, 18. Oktober 2020 12:15 Uhr

Höxter (red). Nach einer durch die Corona-Pandemie sehr verkürzten Sommersaison nutzten die HLC-Leichtathleten den Saisonabschluss für eine besondere sportliche Gemeinschaftsaktion. Sportler/-innen aller vier Gruppen trafen sich zu einer Laufabzeichen-Aktion auf der Weserkampfbahn. Einige Sportler/-innen brachten ihre Eltern oder Geschwister mit, um mit ihnen gemeinsam bei Musik und Moderation ihre Runden zu drehen. Insgesamt 45 Läufer/-innen im Alter zwischen sechs und 56 Jahren stellten sich der Herausforderung, mindestens 15 Minuten ohne Pause zu laufen. Dabei kam es weder auf das Tempo noch auf die Platzierung an, sodass jeder entspannt seinen eigenen Laufrhythmus finden konnte.

Am Ende der Veranstaltung konnten vom fünfköpfigen Organisationsteam 43 DLV-Laufabzeichen an die Teilnehmer/-innen verliehen werden, davon immerhin zehn Abzeichen an Familienangehörige. Die Jüngeren durften sich für die Laufdauer von 15 Minuten über ein grünes Laufabzeichen freuen. Die etwas erfahreneren Sportler/-innen legten dann schon 30 Minuten ohne Unterbrechung zurück und wurden mit einem roten Laufabzeichen belohnt. Das schaffte etwa die Hälfte aller Teilnehmer/-innen. Beachtliche 15 Sportler/-innen absolvierten für das blaue Laufabzeichen sogar 60 Minuten Laufen am Stück, darunter beispielsweise Jonathan und Matthis Kossak, Sven Dernbach, Marvin Brückner, Jonathan Siegel, Lennart Schreiber, Maya Wittrock, Marie Düker und Nika Kociper, die erst zehn bis 13 Jahre alt sind. Die beiden HLC-Lauftalente Gina Fleischhauer und Mirja Riedemann (beide 13) ließen es sich nicht nehmen, in dieser einen Stunde gemeinsam flotte 12 km zurückzulegen.

Allen Läufer/-innen gebührt für ihre Leistung großes Lob. Sowohl Läufer/-innen als auch Zuschauer/-innen hatten viel Spaß bei dieser Aktion, auch wenn zum Schluss etwas Regen einsetzte. Nach der Anstrengung stärkten sich alle noch mit Würstchen und Getränken. Das Training der Leichtathleten geht nach den Herbstferien in verschiedenen Höxteraner Sporthallen weiter. Angesichts der sehr erfreulichen Resonanz wird die Laufabzeichen-Aktion im nächsten Jahr eventuell erneut angeboten. Dann hoffentlich ohne Corona-Einschränkungen und somit auch für einen erweiterten Personenkreis zugänglich.

Foto: HLC

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 16:14 Uhr
Verdächtiger Brief in Paderborn: Polizei ruft ABC-Dienst der Feuerwehr Paderborn
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

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