Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 17. September 2019 09:53 Uhr
Weiterfahrt wegen technischer Mängel untersagt
Dienstag, 17. September 2019 09:49 Uhr

Lüchtringen (TKu). Spiel und Spaß für Kinder in Verbindung mit einer keinen Fahrzeugschau sowie musikalischer Unterhaltung durch den Spielmannszug Lüchtringen kamen gut an bei den Besucherinnen und Besuchern des Tages der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr von Lüchtringen. Die Veranstaltung vor dem Feuerwehrgerätehaus im Herzen von Lüchtringen war am vergangenen Wochenende gut besucht, wie man von der 30 Meter hohen Drehleiter der Feuerwehr Holzminden bei einem Blick von oben nach unten sehen konnte. Die in diesem Jahr neu beschaffte Drehleiter der Holzmindener Wehr war das Highlight der Veranstaltung. Die Besucherinnen und Besucher sowie die heimischen Feuerwehrkameraden informierten sich über die Funktionsweise des High-Tech-Gerätes bei den Drehleitermaschinisten, die das Fahrzeug mit dem Leiteraufsatz auch in schwindelnder Höhe sicher bedienen konnten. Löschgruppenführer Andreas Bohnenpoll zog ein positives Fazit vom Tag der offenen Tür. Die Kinder kamen besonders auf ihre Kosten beim Wasserspritzen, den Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto, auf der Hüpfburg oder aber hinterm Lenkrad der Feuerwehrfahrzeuge aus Lüchtringen, Albaxen, Höxter und Holzminden. Für die musikalische Unterhaltung sorgte während dessen der Spielmannszug Lüchtringen. Für die Höxteraner Feuerwehrleute der Bezirksreserve Detmold, die nach ihrer Stundenlangen Großübung im Kreis Paderborn den Tag der offenen Tür in Lüchtringen angesteuert haben, war die Veranstaltung in gemütlicher Runde eine willkommene Abwechslung.

 

Fotos: Thomas Kube

 

Dienstag, 17. September 2019 09:41 Uhr

Holzminden (TKu). Die Holzmindener Panzerpioniere öffneten am vergangenen Wochenende erneut die Tore der Pionierkaserne am Solling zur 21. Modellbauausstellung zu Gunsten der Stiftung Deutsche Kinder-Krebshilfe. Tausende Besucher strömten am Samstag und Sonntag bei strahlendem Sonnenschein auf das Kasernengelände in Holzminden, wo Fahrzeugschauen, Infostände, Vorführungen und mehrere hundert Modellbaustände auf reges Interesse stießen. Auch in der 21. Auflage hat die Benefizveranstaltung nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt. Mehr als 500 Modellbaufreunde aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien präsentierten den Besuchern zu Gunsten des guten Zwecks auf 14.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche weit mehr als 35.000 Modelle in allen Maßstäben aus den Themenbereichen Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Figurenmalerei, Eisenbahn, Schiffe, Flugzeuge, Hubschrauber, RC-Modellbau, öffentliches Leben und natürlich Militärmodellbau. Aber nicht nur die Bundeswehr hat ihr gesamtes technisches Equipment zur Schau gestellt, sondern auch zahlreiche Hilfsorganisationen wie THW, Feuerwehr, das DRK, die JUH oder der Katastrophenschutz und auch die Reservisten waren neben den im Dienst befindlichen Soldaten reichlich vertreten. Zu bestaunen gab es weiterhin historische Fahrzeuge und Lastwagen aller Klassen in Lebensgröße, ebenso wie abertausende Modelle aller Maßstäbe im Miniaturformat. Der fünfjährige Joona war fasziniert von den Militärfahrzeugen der Pioniere. Ein echter kleiner Panzer hatte es ihm besonders angetan. Mit seinem blauen Barett mit Sanitäterabzeichen der Bundeswehr auf dem Kopf durfte er wie andere Kinder auch, sogar in den Panzer hinein klettern. Das Barett habe er von seinem älteren Bruder erhalten, meint sein Vater. „Das Abzeichen stammt von mir selbst, von meiner Bundeswehrzeit als Sanitäter“, sagte der Vater auf Anfrage von Holzminden-News.de. Als „Interessengemeinschaft für Kinderkrebshilfe“ bezeichneten sich Ralf Neumann und Ricarda Kern aus Hardegsen, Bruno Wichmann aus Wedemark und Kai Dortmund aus Hameln. Schon seit einigen Jahren stellen sie im amerikanischen Militäruniform-Outfit ihr Militärequipment aus den USA der 50er Jahre den Besucherinnen und Besuchern vor. Ausgestellt haben sie einen historischen mobilen Kommandoposten mit Tarnnetzen, Zelten und Funkgeräten, einer mobilen Feldküche sowie mehreren historischen Militär-Jeeps. Man fühlte sich in diesem Kommandoposten stehend regelrecht zurückversetzt in die 50er Jahre. Passend dazu trug Ricarda Kern einen Petticoat mit roten Pumps als waschechte Soldatenbraut von Ralf Neumann, der in seiner olivgrünen Sergeant-Uniform präsent war. Auf der anderen Seite des Kasernenweges hatte die 363ste „Field Squadron“ der Engländer Stellung bezogen. Auch das war ein historischer Kommandoposten, bestehend aus Militärfahrzeugen und Zelten, der von einem großen Tarnnetz umschlossen war. Aufgebaut hatte dies die „BAOR History Group“. Auf der 21. Modellbauausstellung gab es nichts, was es nicht gab, aber auf jeden Fall Modelle, Modelle und noch mehr Modelle. Die Modellaussteller waren mit großer Begeisterung dabei, so wie Manuela Stollfuß vom Kasseler Schiffsmodell-Club e.V.. Eine halbe Stunde vor Ende der Veranstaltung räumte sie die zahlreichen Schiffsmodelle ihres Vereins schon wieder zusammen. „Wir benötigen noch etwa drei Stunden, bis wir alles eingepackt und verstaut haben“, meinte die Modellbaufreundin aus Kassel. Auf die Frage, wie lange das Aufbauen gedauert habe, entgegnete sie gegenüber Holzminden-News.de: „Das wollen Sie gar nicht wissen!“ Aber der gute Zweck lässt den Aufwand als Nebensache erscheinen. Zu bestaunen gab es auch Baufahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen in groß oder aber als ferngesteuerte Modelle. Dazu war unter anderem eine komplette Baustelle nachgebaut, wo ein Modell-Bagger dem Muldenkipper stetig Sand aufgeladen hat. Die eingenommene Spendensumme des Wochenendes liegt bei 77.000 Euro. Das sind 1.000 Euro mehr als noch im Vorjahr. Die Gesamtsumme aller Ausstellungserlöse der Modellbauausstellungen seit 1997 für die Stiftung Deutsche Kinder-Krebshilfeseit ist somit auf 719.000 Euro geklettert. Hinzu kommt, dass der Ausstellungstag viele große und Kleine Modellbaufans und Bundeswehr-Interessierte glücklich gemacht.
 


Fotos: Thomas Kube


 

Montag, 16. September 2019 10:59 Uhr

Beverungen (TKu). Getrommel hat die Motivation erhöht: Bei der zehnten Beverunger Drachenbootregatta, dem sogenannten Dragon-Power-Cup, gingen 15 motivierte Teams an den Start auf der Weser zwischen Beverungen und Herstelle am vergangenen Samstag. Es wurde zur Anfeuerung auf den Booten getrommelt was das Zeug hält. Die Paddler gaben daraufhin alles, um ganz vorne in der Wertung eine Rolle zu spielen. Die meisten Teams starteten unter witzigen Namen wie „Crazy Rats“, „Lenze Blue Sharks“, „Odysseus Erben“, „Fabü Schnelle Welle“ oder aber „Irgend son Familiendings“, eine Gruppe, bestehend aus drei befreundeten Familien (Henke, Kronnenberg und Lippold). In mehreren Durchgängen galt es zunächst eine Kurzstrecke von 220 Metern Weseraufwärts zu bewältigen. Nach dem zweiten Rennen erfolgte die Einteilung in die entsprechenden Klassen „Champion“ und „Superchampion“. Die Langstrecke, die sogenannte „Mochen-Runde“ wurde anschließend vom Bootshaus bis nach Beverungen und wieder zurück gefahren. Sie umfasst insgesamt 3,2 Kilometer. Für die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler war die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft aus Natzungen mit einem Boot und zwei frisch ausgebildeten Strömungsrettern im Einsatz. „Zwischenfälle gab es jedoch nicht“, berichtet Marc Frewer von der DLRG Ortsgruppe Natzungen. Während der Rennen wurde um jede Sekunde gekämpft. Der geringe Weserpegel von unter 70 Zentimetern Höhe hatte jedoch keine Auswirkung auf das Drachenbootrennen. Er führte lediglich dazu, dass kein Weserdampfer abgewartet werden musste, da die „Flotte Weser“ ihren Schiffsverkehr auf der Weser bereits seit Anfang September eingestellt hat. Fotografen und Schaulustige konnten wegen des Niedrigwassers sehr nah an die Fahrrinne heran, um möglichst nah am Geschehen dran zu sein, so wie Angelina Radchenko und Niklas Bruns aus Hameln vom Team „Lenze-Blue-Sharks“: Die beiden Hamelner saßen am Weserufer mit einer Tüte Chips und verfolgten die Rennen bei strahlend schönem Sonnenscheinwetter. Bereits seit 500 vor Christus sind Drachenboote mit den verzierten Drachenköpfen am Bug und sogar Drachenbootwettkämpfe in den Geschichtsbüchern beschrieben. Die Geschichte der Drachenboote entstammt aus China und ist sehr stark durch verschiedene Mythen geprägt. Eine Theorie dieses Ursprungs besagt, dass Boote mit geschnitzten Drachenköpfen benutzt wurden, um bei Überschwemmungen die Drachen im Wasser zu beruhigen. Andere Theorien beschreiben Stämme, dessen Totem ein Drache war.

 

Die Platzierungen der Sieger gliedern sich wie folgt:

 

Siegerliste der Kurzstrecke:

 

Superchampion 20er Boot

1. Platz: Family Fitness Crew (04:15,93 min)

2. Platz: Werre Dragons (04:27,70 min)

3. Platz: Volvo Schnelle Welle (04:28,59 min)

 

Champion 20er Boot

1. Platz: Crazy Rats (04:28,74 min)

2. Platz: Lenze Blue Sharks (04:28,87 min)

3. Platz: Odysseus Erben (04:33,47 min)

 

Superchampion 10er Boot

1. Platz: Canoe Rats Hameln (04:55,13 min)

2. Platz: Vorstaupaddler Edersee (04:59,20 min)

3. Platz: Fabü Schnelle Welle (05:01,07 min)

4. Platz: Delta Crew (05:02,93 min)

 

Champion 10er Boot

1. Platz: Nimbus 2004 (05:04,81 min)

2. Platz: Electric Dragons (05:08,14 min)

3. Platz: Irgend son Familiendings (05:10,46 min)

4. Platz: Bunte Paddler (5:12,66 min)

 

Siegerliste Langstrecke

 

20er Boote

1. Platz Family Fitness Crew (19:03,02 min)

2. Platz Crazy Rats (19:17,82 min)

3. Platz Werre Dragons (19:18,03 min)

4. Platz Odysseus Erben (20:05,08 min)

5. Platz Lenze Blue Shark (20:17,66 min)

 

10er Boote

1. Platz Canoe Rats Hameln (21:03,10 min)

2. Platz Weserpiraten WSV (21:17‚86 min)

3. Platz Vorstaupaddler Edersee (21:23,88 min)

4. Platz Delta Crew (21:24,21 min)

 

Fotos: Thomas Kube

Montag, 16. September 2019 10:27 Uhr

Höxter (TKu). Ob es an dem optimalen Laufwetter lag, am Laufdatum Freitag, den 13. oder an der Tagesform, der Streckenrekord ist von Christoph Dohmann vom Ruderverein Höxter geknackt worden. Er stellte den Rekord des diesjährigen Höxteraner Firmenlaufes mit einer Zeit von 15:23 Minuten auf, dicht gefolgt von Marius Puchta vom Schulzentrum Beverungen (00:15:46). Bei den Frauen siegte auch in diesem Jahr wieder Larissa Scheidemann vom Jobcenter. Pünktlich um 18 Uhr erfolgte am Freitag, den 13. September der Startschuss unter Moderation von Markus Finger aus Höxter. Danach wälzten sich 734 Läuferinnen und Läufer durch die Höxteraner Innenstadt. Der 6. Firmenlauf ist ein 5000 Meter langer Rundkurs durch die Altstadt von Höxter. Die Zeitmessung erfolgte über einen elektronischen Chip der Firma davengo. Teilgenommen haben zahlreiche Unternehmen, Vereine sowie viele Einzelläuferinnen und -läufer aus der gesamten Region. Im Vordergrund stand der gemeinsame Spaß an der Aktivität, sagt Veranstalter Jens Klingemann, der sich über große Resonanz an dem Lauf gefreut hat. Es war wieder einmal ein spannender Firmenlauf mit 734 Teilnehmern, 14 mehr als im vergangenen Jahr, und hunderten Zuschauern. Alle Läufer und Läuferinnen wurden von den Zuschauern begeistert angefeuert. „Was für eine bombastische Stimmung“, meinte eine Zuschauerin. Als ältester Teilnehmer war der fast 81 Jahre alte Hans Piekacz von der Laufgemeinschaft Höxter gestartet. An diesem Sonntag feiert er seinen 81. Geburtstag. "Ich habe in meinem Leben schon viele Marathonläufe absolviert, jetzt lasse ich es aber langsamer angehen", erklärt der älteste Läufer im Teilnehmerfeld. Für seine Leistung erntete Piekacz sehr viel Zuspruch von den Zuschauerinnen und Zuschauern am Straßenrand. Zuvor hatte Markus Finger Piekacz anmoderiert und als ältesten Teilnehmer vorgestellt. Mit dabei war auch der Feuerwehr-Charity-Läufer Mathias Schmidt aus Bredenborn, der in Feuerwehr-Einsatzkleidung und mit aufgeschnalltem Atemschutzgerät auf dem Rücken die fünf Kilometer lange Strecke bewältigt hat. Schmidt macht mit seinen Aktionen als Spendensammler für muskelerkrankte Kinder schon seit längerem auf die Krankheit „Duchenne“ aufmerksam. Für das Kinderhilfswerk UNICEF der Vereinten Nationen (UN) hatte sich auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe KWG-Schülerinnen und -Schülern gefunden, die am Firmenlauf teilgenommen haben. UN-Botschafterin Bettina Fernandez war mit weiteren ehrenamtlichen UN-Botschafterinnen vor Ort, um das KWG-Team anzufeuern und um für den guten Zweck zu werben. Die verantwortlichen Organisatoren von der AOK, vom Modehaus Klingemann und der Sparkasse Höxter waren sehr zufrieden mit der Resonanz des sechsten Firmenlaufes: „Im nächsten Jahr wollen wir die 800er Marke knacken“, sagte Jens Klingemann vom gleichnamigen Modehaus. Das eingenommene Startgeld von fünf Euro pro Läufer gab Klingemann als Spende an den Förderverein der Landesgartenschau weiter. Am Ende kamen 3600 Euro für den LGS-Förderverein zusammen. Die besten Läuferinnen und Läufer erhielten wertvolle Sachpreise und Warengutscheine im Gesamtwert von über 1.000 Euro.
 

 
Hier die Bestenwertung der teilgenommenen Firmen, Vereine und Einzelläufer:
 
Einzelwertung Männer:
Platz 1: Christoph Dohmann vom Ruderverein Höxter von 1898 (00:15:23)
Platz 2: Marius Puchta vom Schulzentrum Beverungen (00:15:46)
Platz 3: Mathias Nahen vom Team Amstutz (00:16:28)
 
Einzelwertung Frauen:
Platz 1: Larissa Scheidemann vom Jobcenter 2 (00:19:32)
Platz 2: Helena Kleck von Langefit Frauen 1 (00:19:42)
Platz 3: Anna Lena Stockmeier von der Krome GmbH (00:20:30)
 
Gesamt-Teamwertung Frauen:
Platz 1: Jessica Haase von der Symrise AG 1 (01:06:35)
Platz 1: Melanie Behringer von der Symrise AG 1 (01:06:35)
Platz 1: Ina Stang von der Symrise AG 1 (01:06:35)
Platz 2: Helena Kleck von Langefit Frauen 1 (01:09:30)
Platz 2: Nadine Menzel von Langefit Frauen 1 (01:09:30)
Platz 2: Katharina Finger von Langefit Frauen 1 (01:09:30)
Platz 3: Christina Müller von den Mausies von der Bausie (01:13:29)
Platz 3: Maren Ziegeler von den Mausies von der Bausie (01:13:29)
Platz 3: Julia Vogt von den Mausies von der Bausie (01:13:29)
 
Gesamt-Teamwertung Männer:
Platz 1: Mathias Nahen vom Team „Michael Amstutz GmbH“ (00:52:50)

 

Fotos: Thomas Kube

Blaulicht
Montag, 16. September 2019 10:33 Uhr
Rettungsgerät von Feuerwehrfahrzeug entfernt
Montag, 16. September 2019 10:32 Uhr

Steinheim (red). Der Polizei in Höxter wurden am Samstag, 14. September, gegen 14.34 Uhr über den Polizeinotruf massive Schussabgaben im Rahmen einer Feierlichkeit in der Bahnhofstraße in Steinheim gemeldet. Vor Ort konnte durch die Einsatzmittel der Polizei Lippe und Höxter eine Feier von türkischen Bürgern festgestellt werden. Bei der Festivität handelte es sich offenbar um die Abholung eines Bräutigams zu seiner Hochzeitsfeier. Die Polizeibeamten konnten vor Ort zwei Personen ermitteln, die zuvor dort Schüsse in die Luft abgegeben hatten. In einem Pkw wurden die Beamten fündig und entdeckten vier Schreckschusspistolen und Munition. Gegen die ermittelten Personen wurden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstattet und die Waffen samt Munition sichergestellt.

 

Sonntag, 15. September 2019 18:31 Uhr

Albaxen (red). Feuer Wald: In Albaxen am Ortsausgang Richtung Bödexen brannte eine Holzhütte in einem kleinen Waldstück. Das Feuer hatte sich bereits auf die umstehenden Fichten ausgebreitet. Am frühen Sonntagmorgen gegen 03:30 Uhr stand die 20 Quadratmeter große Holzhütte in Flammen. Mit vier Einsatzfahrzeugen rückten die Feuerwehren aus Albaxen und Stahle unter der Einsatzleitung von Andreas Mühlen an. Nach einer Erkundung führten die Wehrleute einen Löschangriff unter Atemschutz durch, um die Hütte und die Bäume rundum zu löschen. Das Feuer ist schnell unter Kontrolle, eine Ausbreitung wurde verhindert. Nach einer Nachkontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Der Einsatz war nach sechs Stunden beendet.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

 

Freitag, 13. September 2019 08:04 Uhr

Beverungen (r). Aus bislang nicht bekannten Gründen ist am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 13:30 Uhr, ein 54-jähriger Mann aus Höxter mit seinem Ford auf der Bundesstraße 241, in Beverungen Dalhausen, in einen geparktes Fahrzeug geraten. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann die Ortsdurchfahrt von Dalhausen in Richtung Borgholz. In Höhe des Hauses Untere Hauptstraße 127 kam es dann zum Zusammenstoß mit einem geparkten Ford. Durch den Unfall wurde der Höxteraner schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Auf Grund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und der polizeilichen Unfallaufnahme war die Ortsdurchfahrt von Dalhausen für zwei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine Umleitung wurde für diese Zeit eingerichtet.

Foto: Symbolbild

Freitag, 13. September 2019 08:02 Uhr

Höxter (r). Ein 29-Jähirger aus Höxter wurde am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 23.55 Uhr, auf dem Gelände eines Baumarktes an der Corveyer Allee in Höxter aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen wurde dem Mann von einer bisher unbekannten Person die Flüssigkeit, vermutlich Pfefferspray, ins Gesicht gesprüht. Der Geschädigte, der offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol sowie von Betäubungsmittel stand, reagierte besonders stark auf das Pfefferspray, so dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Bei dem Mann wurden noch Betäubungsmittel gefunden. Die Polizei in Höxter, 05271 - 9620, fragt, wer zur angegebenen Zeit möglicherweise einen Streit beobachtet hat und Hinweise auf den bisher unbekannten Täter geben kann.

Foto: Symbolbild

Politik
Samstag, 14. September 2019 07:00 Uhr
Frauen Union Kreisverband Höxter:Wiedereinführung der Meisterpflicht schützt Ausbildungs-, Lohn- und Sozialstandards und stärkt den Verbraucherschutz!“
Freitag, 13. September 2019 09:53 Uhr

Kreis Höxter (r). Gefragte Experten in Düsseldorf und Berlin sind in dieser Woche die Vertreter der Bürgerinitiativen aus dem Hochstift zum Thema Windkraft, Hubertus Nolte (Bad Wünnenberg) und Heiner Brinkmann (Neuenbeken). Hubertus Nolte stand als Sachverständiger den Abgeordneten des Landtagsausschusses Wirtschaft, Energie und Landesplanung, darunter auch die beiden Hochstift-Abgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer (CDU, Paderborn-Land) und Matthias Goeken (CDU, Höxter), Rede und Antwort. In der Anhörung zum Thema Windenergieausbau, welche von Matthias Goeken (stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung) geleitet wurde, tauschten die Experten und die Abgeordneten zahlreiche Argumente aus. Heiner Brinkmann folgte der Einladung von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zum Windenergie-Gipfel in Berlin. Beide forderten eine bessere Steuerung und eine gerechtere Lastenverteilung bei der Energiewende ein. Sie lobten die Initiative der Landesregierung, das direkte Gespräch mit den Bürgerinitiativen vor Ort zu suchen und beklagten die Kampagne der Windenergiebranche gegen die Naturschutzverbände, die sich seit Jahren gegen die Zerstörung von wertvollen Natur- und Lebensräumen einsetzen. Mit den heimischen CDU-Politikern sind sie sich darin einig, dass die Energiewende nur mit den Bürgen und nicht gegen die Bürgerinteressen zu erreichen sei. Um die Akzeptanz vor Ort wiederherzustellen, sei es erforderlich, dass den Kommunen die Planungshoheit zurückgegeben werde, stellten Brinkmann und Nolte in ihren Beiträgen fest.

Foto: Landtagsbüro Matthias Goeken MdL

Donnerstag, 12. September 2019 09:33 Uhr

Höxter (r). Antrag zur Tagesordnung der Ratssitzung am 19. September 2019: Internationale Klimaschutzvereinbarung lokal umsetzen:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

im Namen meiner Fraktion beantrage ich, den genannten Punkt zur Beschlussfassung auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung zu setzen.

Beschlussvorschlag (gemäß der Erklärung des Klimanotstands, Ratsbeschluss vom 27. Juni 2019, und in Anlehnung an den Beschluss des Konstanzer Gemeinderates, Frühjahr 2019)

Der Rat der Stadt Höxter

• erkennt die Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen als eine Aufgabe von höchster Priorität an,

• erkennt, dass die bisherigen Maßnahmen und Planungen vor Ort nicht ausreichen, um den nötigen lokalen Beitrag zu leisten, das Klimaschutzziel der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu erreichen,

• berücksichtigt ab sofort die Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Entscheidungen und bevorzugt Lösungen, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken,

• stellt fest, dass das integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK) vom Dezember 2014 aktuell nicht umgesetzt wird, und wird beraten, wie die Umsetzung unter Berücksichtigung des 1,5-Grad-Ziels in Zukunft sichergestellt werden kann,

• fordert den Bürgermeister auf, dem Stadtrat und der Öffentlichkeit jährlich über Fortschritte und Schwierigkeiten bei der Erreichung des Klimaschutzziels Bericht zu erstatten.

Begründung (erster Absatz gemäß Beschluss des Konstanzer Gemeinderates)

Der Klimawandel ist nicht nur ein Umweltproblem: Er ist ein Wirtschafts-, Sicherheits-, Gesundheits- und Artenschutzproblem und eine Gefahr für den Frieden. Wissenschaftler*innen warnen immer dringlicher: Das Zeitfenster, das uns noch bleibt, um unsere Lebensgrundlage auf Dauer zu sichern, schließt sich rasant. Das Tempo, das momentan beim Klimaschutz an den Tag gelegt wird, reicht bei weitem nicht aus, um unseren jüngsten Mitbürger*innen eine sichere Zukunftsperspektive zu bieten. Im Sinne der Generationengerechtigkeit ist es deshalb zwingend erforderlich, schnellstmöglich große Emissionsreduktionen zu erreichen, bereits angehäufte Versäumnisse aufzuholen und kommenden Generationen ihre Handlungsspielräume zu bewahren. Es liegt in der Verantwortung der Kommune, ihre gesamte Gestaltungsmacht auszunutzen, um der Notwendigkeit und Dringlichkeit der Klimakrise gerecht zu werden und diese endlich als das zu behandeln, was sie ist: eine existentielle Krise.

Die Klimakonferenz von Paris (November 2015) sprach von dem Ziel, dass wir deutlich unter 2 Grad globaler Erwärmung bleiben müssen. Zur Einhaltung dieses Klimaziels von Paris hat sich Deutschland international verpflichtet. Der präzisierende Sonderbericht des Weltklimarats IPCC vom Oktober 2018 betont die Machbarkeit des 1,5-Grad-Klimaziels und zugleich, dass die Einhaltung dieser Grenze von 1,5 Grad absolut notwendig ist, um die Auswirkungen des Klimawandels und die damit einhergehenden Risiken für Menschen und Ökosysteme zu begrenzen. Dazu müssen die globalen CO2-Emissionen bis 2030 um rund 45% sinken und um etwa 2050 auf klimaneutralem Niveau sein.

Umgerechnet auf die CO2-Emissionen Pro-Kopf und Jahr bedeutet das laut Umweltbundesamt eine Reduktion auf 1 t CO2 im Jahre 2050. Zum Vergleich: Das Klimaschutzkonzept hat für Höxter für 2012 einen Pro-Kopf-CO2-Ausstoß von 14 t ermittelt. Klimaschutz ist also eine Verpflichtung und eine enorme Herausforderung, aber zugleich eine Chance. Die Chance, dauerhaft Energiekosten zu senken, kommunale wie private Haushalte zu entlasten, die lokale und regionale Wertschöpfung zu steigern und die Lebensqualität und Attraktivität unserer Stadt zu erhöhen. Investitionen in den Klimaschutz sind also nicht nur dringend notwendig, sondern auch lohnend.

Zu Recht wurde in der Ratssitzung am 27. Juni 2019 einvernehmlich darauf hingewiesen, dass die rein formale Erklärung des Klimanotstands für sich genommen keine Auswirkungen hat. Ebenso wurde einhellig erklärt, das bestehende Klimaschutzkonzept umsetzen zu wollen. Der hiermit unterbreitete Beschlussvorschlag präzisiert diese politische Willenserklärung und öffnet den Weg für weitere politische Beschlüsse und konkrete Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ludger Roters (Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Höxter"

*Für die Inhalte eines "Leserbriefs" ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Höxter News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Höxter News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

Foto: Symbolbild

 

Wirtschaft
Montag, 05. August 2019 10:47 Uhr
„Gastro-Obolus“ steht Beschäftigten zu - NGG warnt Gastronomen im Kreis Höxter vor Trinkgeld-Trickserei
Montag, 29. Juli 2019 10:51 Uhr

Kreis Höxter (r). Kneipe in Gefahr: Innerhalb von zehn Jahren haben 71Gastro-Betriebe imKreis Höxtergeschlossen. Zwischen 2007 und 2017 hat damit jede vierte Gaststätte, Kneipe oder Eisdiele zugemacht. Zuletzt zählte der Kreisnoch 189 gastronomische Betriebe, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Detmold-Paderbornberuft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Landesamts –und warnt vor einem weiteren Kneipensterben. „Vom Fußballabend in der Bar bis zum Grünkohlessen mit dem Sportverein –die Gastronomie steht für ein Stück Lebensqualität“, sagt NGG-Geschäftsführer ArminWiese. Mit den Betriebsschließungen stehe nicht nur ein wichtiger Teil der Alltagskultur auf dem Spiel. Es seien auch etliche Arbeitsplätze in der Region in Gefahr.

Wiese macht für den Trend unter anderem die harten Arbeitsbedingungen in der Branche verantwortlich. „Nachts und am Wochenende hinterm Tresen zu stehen, das wollen viele nicht mehr. Deshalb hat die Branche schon heute mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen“, so der Gewerkschafter. Ein entscheidendes Mittel gegen das „Gastro-Sterben“ sei deshalb, die Branche bei Löhnen und Arbeitsbedingungen attraktiver zu machen. Mit einem Tarifvertrag, der NRW-weit für alle Restaurants und Gaststätten gilt, habe man hier „einen wichtigen Schritt“ gemacht. Allerdings müssten sich noch viel mehr Gastronomen daran halten.

Aber auch den Wirten selbst fehle oft ein Nachfolger, um den Betrieb weiterzuführen, so Wiese. „Außerdem müssen sich die Gastronomen gegen Pleiten absichern. Dazu gehört das nötige betriebswirtschaftliche Know-how. Genauso aber originelle Ideen, wie man eine Gaststätte zum Treffpunkt für junge Leute macht.“ Die Gewerkschaft NGG sieht dabei auch die Verbraucher in der Verantwortung. „Statt das Feierabendbier zuhause zu trinken, kann man einfach mal wieder in die Kneipe gehen. Das macht Spaß und ist geselliger“, so Wiese weiter.

In ganz Nordrhein-Westfalen ging die Zahl der Gastro-Betriebe nach Angaben des Statistischen Landesamtes seit 2007 um gut elf Prozent zurück. Von damals rund 28.000 Restaurants, Kneipen und Gaststätten waren im vorletzten Jahr nur noch 24.900 geöffnet.

Foto: NGG

Mittwoch, 10. Juli 2019 14:14 Uhr

Kreis Höxter (r). Für Studenten ist es eine Selbstverständlichkeit, jetzt kommt es auch für Azubis – ein vergünstigtes Ticket für Bus und Bahn. Doch für viele der 3.000 Auszubildenden im Kreis Höxter dürfte die Monatskarte, die ab August zu haben ist, zu teuer sein. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus. „Das Ticket kostet 62 Euro für einen Verkehrsverbund und 82 Euro für ganz NRW. Mancher Berufsstarter muss da schon genau rechnen, ob er sich das leisten kann“, sagt der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn, Armin Wiese. So verdiene etwa ein angehender Koch im ersten Lehrjahr 750 Euro pro Monat. Der Ticketpreis sei da „alles andere als ein Pappenstiel“, betont Wiese.

Die Gewerkschaft NGG hatte sich zusammen mit dem DGB jahrelang für die Einführung eines Azubi-Tickets in NRW starkgemacht. „Angesichts steigender Mieten in den Großstädten und überfüllter Straßen sind immer mehr Azubis auf das Pendeln im Nahverkehr angewiesen. Die Einführung eines ÖPNV-Ticket war überfällig“, so Wiese. Der Fahrschein erleichtere es Berufsanfängern, zur Arbeit oder zur Berufsschule zu kommen. Außerdem gehe es um ein Stück Lebensqualität. „Ob Verwandtschaftsbesuch, Kino oder Kneipenabend – das Ticket hilft dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“

Wer jedoch an einer Hochschule eingeschrieben ist, zahlt für ein NRW-Semesterticket lediglich um die 170 Euro – und kann damit sechs Monate lang fahren. „In dieser Größenordnung sollte sich auch das Azubi-Ticket bewegen“, fordert Wiese. Die NGG Detmold-Paderborn ruft Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) nun zu Nachverhandlungen mit den Verkehrsbetrieben auf. Notfalls müssten zusätzliche Haushaltsmittel aufgebracht werden. Armin Wiese: „Mobilität ist zu einer entscheidenden Frage für Berufsanfänger geworden. Das darf nicht am Geld scheitern.“

Foto: NGG-Region Detmold-Paderborn

Sport
Sonntag, 15. September 2019 06:00 Uhr
„Schmerzfreie Gelenke“ - 10-wöchiges neues Sportangebot des Handball- und Leichtathletik-Clubs Höxter (HLC)
Montag, 09. September 2019 08:49 Uhr

Höxter (r). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC) weist darauf hin, dass die Sportabzeichenaktion 2019 in die letzte Runde geht. Im September haben Interessierte noch die Möglichkeit, sich das begehrte Abzeichen abnehmen zu lassen. Termine sind der 11., 18. und 25.09. jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr auf der Höxteraner Weserkampfbahn. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen zum Sportabzeichen sind unter www.hlc-hoexter.de abrufbar.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 05. September 2019 10:24 Uhr

Brakel (r). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann heißt es im Generationenpark Lütkerlinde in Brakel: „Bewegung, Begegnung, Spaß – für Vielfalt in Gesellschaft und im Sport“. Unter diesem Motto steht das zweite Interkulturelle Sport- und Spielfest des Kreises Höxter, das am Samstag, 7. September, um 11 Uhr beginnt.

„Für jede Altersgruppe ist etwas dabei“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Fest bietet allen Besuchern vor allem auch die Gelegenheit, einmal eine Sportart auszuprobieren, die man noch nicht kennt. Das Angebot reicht vom Klettersport über Aikido und Thai-Kickboxen bis hin zu Cricket, Bogensport, Inliner-Hockey, Voltigieren, Bubble Soccer oder Fußballdarts. In begrenzter Anzahl können Kinder und Jugendliche eine Seifenkiste bauen und an einem Seifenkistenrennen teilnehmen. Hierfür wird von 13 bis 16 Uhr die Straße Lütkerlinde zwischen dem Zugang zum Generationenpark und der Einmündung „heilige Seele“ für den Verkehr gesperrt. Für die kleinen Gäste gibt es unter vielen anderen Aktivitäten eine Kinderolympiade, eine Hüpfburg, Tanz und Trommeln, einen Fahrradparcours und in einem begrenzten Zeitrahmen auch Ponyreiten. Die älteren Besucher können unter anderem Schach und Boule sowie Sitzgymnastik und Schwungtuch ausprobieren.

Für das Nachmittagsprogramm ist es den Organisatoren gelungen, den auf der ganzen Welt gefeierten Starjongleur Daniel Hochsteiner zu gewinnen. Zu seinen zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählt unter anderem sein Sieg beim Welt Circus Variete Festival. Der Weltklasse-Jongleur wird in Brakel seine hohe Kunst passend zum Sportfest auch mit Tennisschlägern präsentieren. Der Zirkus Kumpulus aus Steinheim ist ebenfalls dabei und zeigt Kunststücke der Jonglage und Akrobatik. Der Weltmeister Hasan Habeeb zeigt mit seinen Trainingsgruppen, wie Muay-Thai Kickboxen aussieht und lädt danach auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Aktivitäten in der Sporthalle sowie in der Kletterhalle saubere Schuhe benötigt werden. Anmeldungen für einen Infostand von Vereinen und Organisationen sowie für die Turniere (Beachvolleyball und Kicker) sind noch bis zum 3. September auf der Internetseite des Kreissportbundes Höxter (www.ksb-hoexter.de) möglich, Kurzentschlossene können sich für die Turniere aber auch spontan vor Ort anmelden. Die Siegerehrung mit der Übergabe der Pokale und Medaillen wird auf der Bühne durchgeführt. Die genauen Uhrzeiten zu den einzelnen Aktivitäten und zum Bühnenprogramm kann man ebenfalls auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums einsehen: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: Daniel Hochsteiner

Panorama
Freitag, 05. Juli 2019 09:39 Uhr
Asklepios unterstützt deutsche Olympia-Hoffnungsträger
Donnerstag, 27. Juni 2019 11:14 Uhr

Borgentreich (red) Zum schon traditionellen Sommerfest lädt die BSG Borgentreich ihre Mitglieder und Reha-Sportler für Freitag, 28. Juni, ab 19.00 Uhr ein. Erstmalig in diesem Jahr findet die Feier in der Grillhütte der Feuerwehr in Peckelsheim (Zufahrt „Am neuen Teich“) statt. BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich: „Wir haben uns wieder auf Unterhaltung, gute Verpflegung und nette Gespräche vorbereitet.“ Für die, die nicht selbst fahren können oder wollen, ist ein kostenloser Bus-Zubringerdienst eingerichtet: Der Bus fährt um 18.30 Uhr am ZOB Borgentreich ab und hält auf der Strecke noch an der Schützenhalle und in Eissen. Die Rückfahrt ist für 22.30 Uhr vorgesehen.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das noch unter Telefon 05643/1486 nachholen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 23. Juni 2019 07:00 Uhr

Lemgo/Höxter (r). Am 27. Juni 2019 lädt die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe alle ein, die sich für ein Studium interessieren oder bereits an der Hochschule studieren und weitere Informationen suchen: zu Studiengängen in Lemgo, Detmold und Höxter, zur Studienfinanzierung und besonderen Förderprogrammen der TH OWL.

Wer im Wintersemester 2019/2020 sein Studium an der Technischen Hochschule OWL starten möchte, kann sich bis zum 15. Juli dafür bewerben. Zweieinhalb Wochen vor dem Ende dieser Frist lädt die TH OWL zum „Langen Abend der Studienberatung“ und erstmalig auch „Studienfinanzierung“ nach Lemgo ein. Im Foyer des Hauptgebäudes (Campusallee 12) erwartet die Besucherinnen und Besucher von 17 bis 20 Uhr ein breites Angebot: Die Zentrale Studienberatung informiert und berät über die 50 Studiengänge, die in Lemgo, Detmold und Höxter angeboten werden. Die Studieninteressierten können das Team mit Fragen von der Zulassung über Praktika bis zur Studienfinanzierung löchern. Das Team des Talentscouting OWL und die Agentur für Arbeit Detmold stehen ebenfalls für Fragen bereit. Das Immatrikulationsamt bietet an diesem Abend die Möglichkeit, sich direkt vor Ort für einen Studiengang zu bewerben.

Der Career Service der TH OWL stellt ebenfalls sein Angebot vor: Von der Hilfe bei der Karriereplanung bis zum Bewerbungscoaching unterstützt er Studierende beim Übergang aus der Hochschule in die Berufstätigkeit. Auch wer schon an der TH OWL studiert, ist eingeladen, sich an diesem Abend beim Career Service zu informieren. Zu Fördermöglichkeiten durch Stipendienstehen die Teams von neun Förderprogrammen Rede und Antwort und das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Bielefeld informiert zum Thema BAföG.

„Mit dem Langen Abend der Studienberatung und Studienfinanzierung bieten wir ein breites und trotzdem gebündeltes Beratungsangebot. Damit ermöglichen wir es vor allem auch den Kurzentschlossenen, sich noch für das kommende Wintersemester umfassend informieren und beraten zu lassen, um sich anschließend fristgerecht zu bewerben und einzuschreiben“, sagt Hanna Lohau, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Das Studienangebot der TH OWL reicht von Ingenieurwissenschaften über gestalterische Fächer bis hin zu Wirtschaftswissenschaften. Erstmalig zum Wintersemester 2019/2020 angeboten wird der Bachelor-Studiengang Energiemanagement und industrielle Klimaschutztechnologie.

Weitere Informationen zum Studium an der TH OWL: www.th-owl.de/studium

Foto: Symbolbild

 

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

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