Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 10. Dezember 2019 11:23 Uhr
Geschenke für junge Patienten: Nikolaus besucht Kinderklinik im St. Ansgar Krankenhaus
Montag, 09. Dezember 2019 15:35 Uhr

Albaxen (red/TKu). Vom 02. bis 06. Dezember drehte sich für die ca. 152 Schüler aus acht Klassen an der Schule im Wesertal in Albaxen alles um die Musik Johann Sebastian Bachs. Unter Anleitung der mitreißenden Musikpädagogin und Kinderstimmbildnerin Milena Hiessl studierten die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren auf spielerische und bewegungsreiche Weise Melodien, Lieder und Arien des großen Meisters ein. Zusätzlich wurden den Lehrern Anregungen gegeben, wie sie das in den Lehrplänen geforderte Singen mit ihren Klassen im Musikunterricht sinnvoll ergänzen, verbessern oder überhaupt richtig in Schwung bringen können. Außerdem wurden alle interessierten Eltern in einem „klingenden Elternabend“ in das Projekt mit eingebunden. Den Abschluss dieser musikalischen Projektwoche bildete dann am Freitag, 06. Dezember, 16 Uhr, das große Abschlusskonzert in der Albaxer Kirche.

„Unser Ziel ist es, die Kinder für die Schönheit, Vielseitigkeit und das Glücklich machen des Singens zu sensibilisieren. Es hat sich gezeigt, dass gemeinsames Singen die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern positiv beeinflusst, die Klassengemeinschaft stärkt, Aggressionspotential abbaut und wichtige körperliche und emotionale Erfahrungen mit sich bringt. Die Singwoche und das Konzert haben ein großes schulisches Gemeinschaftserlebnis geboten, das Kinder, Lehrer und Eltern auch noch nachhaltig begeistern wird“, sagt Musikpädagogin und Kinderstimmbildnerin Milena Hiessl. Genau diese positiven Effekte würden durch Untersuchungen deutscher Forscher bestätigt, die mittels Blutuntersuchungen herausgefunden haben, dass Singen gesund und glücklich mache, und der Gesang das Immunsystem und die Selbstheilung des Körpers anrege, so Hiessl. Singen gelte demnach als Balsam für die Seele: „singende Menschen sind lebensfroher, ausgeglichener und zuversichtlicher als andere. Zudem verfügen Singende über ein größeres Selbstvertrauen, haben öfter gute Laune, verhalten sich sozial verantwortlicher und sind psychisch belastbarer“, führt Hiessl weiter aus. „All diese wunderbaren Qualitäten konnten wir für die Albaxer Grundschulkinder erfahrbar machen“, sagt Schulleiterin Barbara Thiemann.

Zusätzlich zu dem Lions Club Höxter-Weserbergland, dem Lions Club Höxter-Corvey und dem Partner für Schule NRW, die das Projekt großzügig unterstützt haben, wurde das Projekt vom Landesverband schulischer Fördervereine, der Sparkasse Höxter, den Firmen Altmiks Schotter, Ahrens Haustechnik, TH. Geyer und dem Zahnlabor natura dentium, Zahn Hoch 3, Stefanus Remmert und Eberhard Hage finanziert. Die Firma Schwager, das Autohaus Beineke und der Förderverein der Schule halfen mit, die letzte Finanzierungslücke noch zu schließen.

Fotos: Barbara Thiemann

Montag, 09. Dezember 2019 10:48 Uhr
Höxter (red). Die „NachtSafari“-Events gehen in die nächste Runde. "Wir freuen uns, die Erfolgsserie am 21. Dezember fortführen zu dürfen", so Bast. "Zusammen mit dem Hotel Niedersachsen wollen wir den Höxteranern kurz vor Weihnachten wieder etwas ganz Besonderes präsentieren." Daher hat man in diesem Jahr den Sänger und Songwriter „Cosmo Klein“ in das Corbie Palais eingeladen. "Neben einer tollen Licht-Show erwartet die Gäste eine bunte Musikmischung, die zum Tanzen einlädt und durch die soulige Stimme Ausnahmekünstler perfektioniert wird", so der Veranstalter Jan Bast.
 
Über Cosmo Klein
Cosmo Klein ist ein Sänger und Songwriter aus Berlin. Der Ausnahmekünstler mit der souligen Stimme produzierte zusammen mit dem Kölner Produzenten Keemo die Single "Beautiful Lie", die es in Portugal sogar zum Nummer 1 Hit schaffte, wodurch Cosmo sich zu dem sehr kleinen Kreis international erfolgreicher, deutscher Sänger zählen darf. Als Songwriter schrieb er unter anderem "This Is My Time" von Sasha und "Herz Aus Glas" von Ben.
 
Übersicht
 
  • 21.Dezember 2019
  • Start um 21 Uhr
  • Einlass:  ab 25 (unter Vorbehalt)
  • Eintritt:  9€
  • Vorverkaufskarten in Höxter im Hotel Niedersachsen an der Rezeption und im Café Heimisch
Foto: Marcus Cosmo Klein / Cosmotronyc at German Wikipedia
Montag, 09. Dezember 2019 10:38 Uhr

Ottbergen (TKu). Mehr als 55 Aussteller und Kunsthandwerker aus Ottbergen und Umgebung haben beim 17. Nikolausmarkt auf dem Gelände des Wiemers-Meyerschen Hofes in Ottbergen angeboten, was das Herz begehrt. Sowohl für den Gaumen wie auch für das Auge war alles dabei, was zu einem richtigen Weihnachtsmarkt gehört: Von Holz- über Keramik- und Tonarbeiten, adventliche und weihnachtliche Dekorationen und Gestecke, Puppenkleider, Honig, Schmuck, Selbstgenähtes und Selbstgestricktes, Holzspielzeug, Aquarelle, Liköre und Gelees, Wurst, Reibekuchen, Glühwein, Punch und Crêpes war das Angebot groß. Den Künstlern konnte teilweise bei ihrem Werkeln über die Schulter geschaut werden.

Denn eines mache den Ottberger Nikolausmarkt besonders aus, wie Marktmeister Dietmar Barkhausen gegenüber Höxter-News.de berichtet: Das sei schlichtweg das Angebot von Dekorationsartikel, die nicht von der Stange sind, sondern ausschließlich aus Handarbeit bestehen. „Kreatives aus Beton“, „Figuren aus Schmiedeeisen“, oder „Kreative Kunst auf Federn“ sind nur einige von vielen neuen Angeboten auf dem Ottberger Nikolausmarkt in diesem Jahr. Ein ganz besonderer Augenschmaus war die Federkunst-Malerei von der Beverunger Künstlerin Valentina Jurik. Bis zu 50 Stunden dauere da schon mal das Bemalen einer Vogelfeder mit Aquarell-Farben und einer Lupe, sagt die Künstlerin, die ein enormes Angebot in ihrem künstlerischen Repertoire hatte. Während des dreitägigen Nikolausmarktes von Freitag bis Sonntag wurde auch ein vorweihnachtliches Programm geboten: Die Kinder der Musikschule Höxter gaben unter der Leitung von Saskia de Reuter am Samstag ein kleines Konzert im KuStall des Wiemers-Meyerschen Hofes. Am Sonntagnachmittag stimmte der Posaunenchor Bruchhausen der evangelischen Kirchengemeinde Weser/Nethe unter der Leitung von Diethelm Breker vorweihnachtliche Lieder an und es gab wie in den Jahren zuvor wieder eine Nikolaus-Markt-Rallye für die Kinder mit anschließender Preisverleihung. Die Pfarrkirche Heilig Kreuz bot jeweils an zwei Nachmittagen „Momente der Stille“ an mit besinnlicher Musik und viel Kerzenlicht in der Kirche.

Nach alter Tradition besuchte aber zunächst am Nikolaustag am vergangenen Freitag der Nikolaus, begleitet von Knecht Ruprecht und seinen Zwergen, die Kinder in Ottbergen. In diesem Jahr wieder mit dabei und sehr beliebt war die Modellbahnausstellung der Hobby-Modellbahner Franz-Josef Dohmann aus Höxter und Thomas Gemmeke aus Ottbergen. Die 25-Kg schwere selbstgebastelte Dampfeisenbahn aus Messing von Franz-Josef Dohmann war der Renner bei den Kindern, die jede Runde der feurigen historischen Eisenbahn mit echtem Feuer und Dampf unterm Kessel mit großem Staunen verfolgten. Modellbauer Franz-Josef Dohmann fertigt diese Modelle schon seit 24 Jahren. Nachdem er im Keller seiner Mietwohnung keinen Platz mehr hatte, habe er sich kurzerhand einen Überseecontainer für seine Sammlung zugelegt, so Dohmann. Die ausrichtende Kulturgemeinschaft Ottbergen hat sich wieder einmal sehr viel Mühe gegeben, den Nikolausmarkt für die Öffentlichkeit besinnlich herzurichten. Die Kulturgemeinschaft ist zufrieden mit dem Resümee des diesjährigen Nikolausmarktes, auch wenn der Sonntag wettertechnisch nicht gerade weihnachtlich war. Tausende Besucher aus der gesamten Region kamen, um den gemütlichen Markt im Wiemers-Meyerschen zu besuchen. Dietmar Barkhausen, Carola Breker und der Vorsitzende Arndt Mathias haben seitens der Kulturgemeinschaft ebenfalls mit einem Stand für ihren Verein geworben. Das beinhaltete aber nicht nur den Verkauf des „Nikolaus-Schlückchens“, ein eigener Likör der Kulturgemeinschaft, der aus der Region stammt, sondern vielmehr die Werbung für die bevorstehenden Veranstaltungen im KuStall.

Fotos: Thomas Kube

Sonntag, 08. Dezember 2019 11:39 Uhr

Höxter (red). Zum Tag der offenen Tür am 13. Dezember lädt das König Wilhelm - Gymnasium ab 15 Uhr die Eltern und Kinder der jetzigen vierten Klassen ein. Nach dem musikalischen Empfang durch die KWG-Big-Band erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm mit vielen Informationen und Möglichkeiten das KWG zu erleben - in weihnachtlicher Stimmung mit Kaffee und Kuchen.

Die Begrüßung in der Aula durch Schulleiterin Heike Edeler wird untermalt durch die Instrumentalklassen. Danach haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, in den Unterricht der Schule hineinzuschnuppern. Für Eltern und Schüler_innen gibt es vielfältige Informationen zu den Schwerpunkten unserer pädagogischen Arbeit und vertiefende Auskünfte auf unserem Markplatz der Informationen, das Konzept der individuellen Förderung und die Schulprofile Musikklasse, bilinguales Projekt und die Angebote im MINT-Bereich werden vorgestellt.

Die Besucher können Beratungsgespräche in Anspruch nehmen und mit den Schulscouts oder auf eigene Faust die Themenräume erkunden. Bei den Mitmachangeboten können physikalische Experimente ausprobiert, „zauberhafte Chemie“ bestaunt, Roboter in Aktion beobachtet, eine künstlerische Foto-Box ausprobiert werden und im Matheraum wird geknobelt - und Vieles mehr.

Für Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgänge, die auf das KWG wechseln bzw. in die Oberstufe übergehen wollen, bieten wir an diesem Nachmittag auf dem Forum der Informationen Beratungsgespräche durch die Koordinationsteams der Mittel- und Oberstufe an. Ab 18 Uhr lädt das KWG ein, den Tag beim Weihnachtsmusikabend ausklingen zu lassen und sich auf die bevorstehenden Weihnachtszeit einstimmen zu lassen.

Blaulicht
Dienstag, 10. Dezember 2019 15:00 Uhr
Tote Person aufgefunden
Dienstag, 10. Dezember 2019 11:36 Uhr

Albaxen (red). Feuerwehr in Albaxen hält Jahresrückbllick: In seinem ausführlichen Jahresrückblick konnte Löschgruppenführer Andreas Mühlen auf ein Rekordeinsatzjahr zurückblicken. Zu 34 Einsätzen wurde die Löschgruppe Albaxen im vergangenen Jahr alarmiert. Diese gliederten sich in fünf Brandeinsätze, 20 Technische Hilfeleistungen, acht Fehleinsätze sowie eine Alarmübung. Auch bei vielen Veranstaltungen und Aktivitäten im Ortsbereich ist die gut aufgestellte und motivierte Truppe zur Stelle. Der Sachbearbeiter für Feuerschutz Steffen Seibt berichtete über getätigte und geplante Anschaffungen innerhalb der Feuerwehr. So sollen im kommenden Jahr in Albaxen die alten Spinde im Gerätehaus gegen neue Modelle ausgetauscht werden.

Anschließend sprach Seibt noch eine Ehrung für eine 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr vor. Er verlieh Andreas Kroos das Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Silber. Weitere Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen nahm anschließend der Leiter der Feuerwehr, Jürgen Schmits, vor. Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Gruppenführer-Lehrgang auf Landesebene am Institut der Feuerwehr in Münster wurde Fabian Kroos zum Brandmeister befördert. Anschließend konnte er zum stellvertretenden Löschgruppenführer ernannt werden. Brandmeister Patrick Ostermann wurde zum Oberbrandmeister und Oberbrandmeister Steffen König zum Hauptbrandmeister befördert. Nach erfolgreicher Teilnahme am Truppführer-Lehrgang auf Kreisebene wurde Niklas Wüpping zum Unterbrandmeister befördert. Die beiden Feuerwehrfrau-Anwärterinnen Hanna Timmermann und Karina Schönfelder wurden zu Feuerwehrfrauen ernannt.

Gleich drei Sonderauszeichnungen des Verbandes der Feuerwehren in NRW in Silber für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr konnte Jürgen Schmits an den Hauptfeuerwehrmann Gerd Timmermann, den Hauptbrandmeister Bernd Filmar und den Stadtbrandinspektor Norbert Rode verleihen. Eine Ehrung für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr bekamen Lars Wentker und Niklas Wüpping verliehen. Auch an den Leistungsweittkämpfen hat die Löschgruppe ebenfalls teilgenommen. Steffen König bekam für die zehnte Teilnahme das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold auf blauem Grund verliehen. Friedrich Meyer erhielt für die 15. Teilnahme das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold auf rotem Grund verliehen. Für die 20. Teilnahme wurde Andreas Mühlen das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold auf grünem Grund verliehen.

Foto: Markus Rolff

Sonntag, 08. Dezember 2019 11:12 Uhr

Höxter (red). Erheblich unter Alkoholeinfluss stand am späten Freitagabend der 23 Jahre alte Fahrer eines VW Passat, als er auf einem Feldweg am Höxteraner Hexenstieg die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er durchbrach einen Metallzaun und beschädigte mehrere Bäume. Der Gesamtschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Seinen Führerschein musste der junge Mann abgeben, gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Sonntag, 08. Dezember 2019 11:09 Uhr

Beverungen (red). Leicht verletzt wurde am Freitagabend der 21 Jahre alte Fahrer eines Pkw VW bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 837. Gegen 21.15 Uhr war der junge Mann von Tietelsen in Richtung Drenke gefahren und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich anschließend und wurde total beschädigt. Da der 21-Jährige erheblich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ein Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Da für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz mehr bestand, wurde auch eine entsprechende Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz vorgelegt.

Sonntag, 08. Dezember 2019 11:06 Uhr

Höxter (red). Beim Überholen eines 85-jährigen Radfahrers auf der Weserstraße kam es am Samstagmittag zu einer seitlichen Berührung mit dem Pkw eines 66-Jährigen. Der Radfahrer stürzte auf die Fahrbahn und wurde dabei schwer verletzt. Der Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Er konnte wenig später ermittelt werden. Da der Verdacht einer Verkehrsunfallflucht besteht, wurde der Führerschein des Pkw-Fahrers sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Es entstand ein geringer Sachschaden, der Radfahrer blieb zur stationären Behandlung im Krankenhaus.

Politik
Dienstag, 10. Dezember 2019 11:39 Uhr
CDU wählt Kandidaten und gratuliert zur Eröffnung
Montag, 09. Dezember 2019 10:54 Uhr

Stahle (red). Auf der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Stahle standen Ehrungen und Wahlen im Mittelpunkt. Zunächst konnte Ortsvorsitzender Rainer Schwiete vier Mitglieder für langjähriges Engagement und treue Verbundenheit ehren. So blickt Werner Reker auf beeindruckende 50 Jahre zurück, Heinz-Dieter Schlenke ist seit stolzen 40 Jahren in der Partei und Erwin Struck sowie Dieter Brinkmann konnten den Dank für 25 Jahre entgegen nehmen. Schwiete betonte wie wichtig diese kontinuierliche Unterstützung für die Partei ist aber gleichzeitig auch für die Gesellschaft und die Ortschaft. Damit wurde aus der Bürgerschaft heraus konsequent etwas für die Menschen im Ort getan und um das Dorf voranzubringen.

Daran hat die CDU mit solch engagierten Mitgliedern, die sich darüber hinaus auch in anderen Vereinen und Einrichtungen wesentlich mit einbringen, maßgeblichen Anteil. Dann ging es um die Nachfolge von der aktuellen Ortsausschussvorsitzenden Beate Rehker, die zur nächsten Kommunalwahl 2020 nicht wieder antritt. Mit Katharina Borgolte wurde einstimmig eine neue Kandidatin gewählt, die bereits seit längerer Zeit in die Politik hinein geschnuppert hat und zugleich auch einen Generationswechsel einläutet. Wolfgang Borgolte wurde ebenfalls einstimmig zu ihrem persönlichen Vertreter gewählt. In dem weiteren Wahlbezirk, den sich Stahle neuerdings mit Bödexen teilt, stellte sich Eddy Buch als neuer Kandidat vor und wurde ebenso wie sein persönlicher Vertreter Rüdiger Happe einstimmig gewählt. Für den Kreistag unterstützt die Ortsunion Stefan Berens, der die Nachfolge von Heinz-Günter Koßmann antritt. "Mit diesem Team sind wir auch perspektivisch gut aufgestellt", zeigt sich Schwiete zuversichtlich.

Foto: CDU

Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:57 Uhr

Kreis Höxter (red). „Immerhin 1,3 Millionen Euro werden den zehn Städten unseres Kreises in den Haushalten fehlen. Denn die Landesregierung lässt die Kommunen auf diesen Kosten der Integration sitzen“, bemängelt Marcel Franzmann, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender. Der Bundestag habe die Fortsetzung der Integrationspauschale beschlossen. 

„Aber“, so Franzmann weiter, „das schwarz-gelb regierte Nordrhein- Westfalen leitet das Geld nicht weiter.“ Insgesamt seien es 151 Millionen Euro, die die Landesregierung den Städten und Gemeinden verweigert. „Im Kreis Höxter beträgt die Summe exakt 1.333.680,96 Euro“, hat der SPD-Kommunalpolitiker recherchiert.

„Mit dieser Haltung bricht die Landesregierung ein zentrales Wahlsprechen“, äußert sich der Marcel Franzmann empört. „Ich erinnere mich an die Podiumsdiskussionen im Landtagswahlkampf 2017, auf denen Matthias Goeken verkündet hat, dass eine CDU-geführte Landesregierung das Geld komplett an die Kommunen weiterleiten werde“, so Franzmann weiter.

Franzmann stellt jetzt fest: „Diesen Worten folgen keine Taten.“

Er appelliert an die Bürgermeister und Räte, Druck auf die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen auszuüben. Denn die Mittel fehlen den Kommunen für ihre Arbeit vor Ort.

Wirtschaft
Sonntag, 08. Dezember 2019 11:17 Uhr
Kevin Taron ist neuer Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren
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Samstag, 07. Dezember 2019 13:06 Uhr

Holzminden. „Mit meinem Laden wollte ich einfach anders sein als alle anderen“, sagt Michaela Friedrich. Die Inhaberin des Friseursalons „Haircool“ hatte ein klares Konzept, als sie im Oktober dieses Jahres den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Knallbunt und schrill sollte der erste Eindruck sein, so die Vorstellung der Friseurmeisterin, die schon immer ein Faible für Buntes und Ausgefallenes gehabt habe.

So scheint es nicht verwunderlich, dass das Haircool-Team vor allem im Bereich der Farbtönung die bisher größte Kundenresonanz erfährt. „Wir verwenden ganz spezielle Farbe aus Amerika“, sagt sie. Die besondere Produktauswahl käme vor allem dem langanhaltenden Farbglanz und der großen Farbvielfalt zugute. „Unsere Farbtönungen sind nicht nur vielfältiger, sie halten auch wesentlich länger als die üblichen Farben auf dem deutschen Markt“, fügt Michaela Friedrich hinzu.

Bei Haircool ist „alles unter einem Dach“

Bei den Kunden stößt das Konzept auf große Zustimmung. Innerhalb der ersten Monate habe das Haircool-Team einen regelrechten „Farbboom“ ausgelöst. „Wir haben schon jetzt eine riesige Anzahl an Stammkunden, die von unseren Farbtönungen total begeistert sind“, weiß die Inhaberin. Die Farben Pink, Lila und Blau seien derzeit die absoluten Renner. „Unsere älteste Stammkundin ist 69 Jahre alt“, sagt sie.

Doch die Kunden kämen nicht nur wegen der Farbtönungen, betont Michaela Friedrich. Das Besondere an ihrem Friseursalon sei, dass dem Kunden ein Komplett-Angebot präsentiert werde. „Ob Haarschnitt, Make-Up oder Nageldesign, bei Haircool ist alles unter einem Dach“, sagt sie. Seit Mitte Oktober ist dafür die 33-jährige Nageldesignerin Melanie Röder („MR-Nail“) von der Niederen Straße in die Halbmondstraße gezogen. Und für spezielle Fälle hat das Haircool-Team ebenfalls ein Angebot: „Bei älteren oder bettlägerigen Kunden, machen wir auch gerne einen Hausbesuch.“

Bonusaktion und Überraschungen für 2020

Mit der Ausarbeitung ihres Konzeptes sei sie noch lange nicht am Ende, sagt Michaela Friedrich. Es werde stets geplant, überlegt und getüftelt. Noch ab diesem Monat soll es für Bundeswehrsoldatinnen und –soldaten bei Vorlage eines Ausweises Rabatte bei jedem Friseurbesuch geben.

Fürs nächste Jahr seien bereits die nächsten ausgeflippten Sachen geplant. Was genau, will die Inhaberin noch nicht verraten. „Nur so viel“, sagt sie, „es werden sich viele männliche Kunden freuen dürfen.“

Öffnungszeiten:

Mo:    9 bis 18 Uhr

Di:       9 bis 18 Uhr

Mi:      9 bis 18 Uhr

Do:     10 bis 19 Uhr

Fr:       9 bis 18 Uhr

Sa:      9 bis 13 Uhr

23. Dezember von 9 bis 18 Uhr geöffnet

Heiligabend geschlossen

30. Dezember 9 bis 18 Uhr

Silvester 8 bis 13 Uhr

Foto: Haircool

Donnerstag, 05. Dezember 2019 14:43 Uhr

Das sind wir

Die Onlinezeitungen Weser-Ith-, Holzminden- und Höxter-News bilden gemeinsam mit neun weiteren Portalen eines größten Online-Nachrichten-Netzwerke der Region. Mit dem Sitz im Herzen von Holzminden, direkt am Marktplatz, sind wir am Ort des Geschehens. Wir berichten auf unsere Portalen stets zeitnah und unabhängig, getreu unserem Motto: Wir sind die Region - auf geht’s!

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Sport
Montag, 09. Dezember 2019 10:59 Uhr
Senioren und Kinder halten sich in Bödexen gemeinsam fit
Samstag, 23. November 2019 13:41 Uhr

Brakel (red). Im Rahmen weiterführender Präventionsmaßnahmen veranstaltete die Sportjugend im Kreissportbund Höxter am 15. und 16. November in der Jugendfreizeitstätte Brakel einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und junge Frauen aus dem Kreis Höxter. Zehn Teilnehmerinnen aus fünf Sportvereinen haben mit Begeisterung teilgenommen. Gelehrt wurden Techniken aus dem Bereich des Krav Maga, die in erster Linie darauf abzielen, ohne viel Kraftaufwand den Täter schnell und effektiv außer Gefecht zu setzen. In dem Seminar ging es dabei sowohl um grundlegende Techniken wie das korrekte Schlagen oder den Kniestoß, um spezifische Abwehrmethoden eines Würgeangriffs als auch um Möglichkeiten sich zu befreien, wenn der Täter einen bereits zu Boden gerissen hat.

In einem Abschlussparcours konnten die Mädchen die zuvor gelernten Techniken noch einmal vertiefen, um möglichst schnell auf die realistisch geführten Angriffe reagieren zu können. In der Theorie wurde vermittelt, was im Rahmen der Nothilfe bzw. Notwehr aus rechtlicher Sicht tatsächlich alles erlaubt ist. Der Kreissportbund Höxter und seine Sportjugend sehen sich in der Verantwortung, Kinder und Jugendliche sowie junge Heranwachsende vor Gewalterfahrungen zu schützen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz vor jeglicher Art von Gewalt. Im Rahmen der Garantenpflicht unterstützt der KSB und die Sportjugend seine Sportvereine bei der Umsetzung des Kinder- und Jugendschutzes im Sportverein. Die Mitarbeiter der Sportjugend stehen beratend unter 05271-951 842 oder sportjugend@ksb-hoexter.de zur Verfügung.

Foto: KSB

Freitag, 22. November 2019 11:36 Uhr

Höxter (TKu). Der berühmte Ocean's-Seven-Finisher André Wiersig war am Donnerstagabend zu Gast im Fitnessstudio LangeFit in Höxter. Der IT-Berater aus Paderborn ist der erste Deutsche, der die „Ocean's Seven“ geschafft hat. So nennt sich der Wettbewerb, dessen Teilnehmer sieben Meerengen in aller Welt durchschwimmen müssen. Die längste Strecke, die er bewältigt hat, ist der Kaiwi-Kanal zwischen den Hawaii-Inseln Molokai und Oahu mit 42 Kilometern Länge. Marten und Moritz Lange von Lange.Fit waren ebenso wie Trainer Axel Czech darüber erfreut, den ambitionierten Langstreckenschwimmer für einen Vortrag in Höxter gewonnen zu haben. Nur in Badehose, mit Badekappe, Schwimmbrille und Ohrstöpseln hat der Extremschwimmer André Wiersig die Weltmeere durchquert und die „Ocean's Seven“ bezwungen. Mehr ist nicht zulässig - so sind die Regeln.

Das Wort „bezwungen“, das oft in der Presse verwendet wird, mag André Wiersig eigentlich nicht, wie er sagt. Der Ozean mache, was die Natur will - der Mensch könne diese Naturgewalten nicht beherrschen und schon gar nicht bezwingen, sagt der 47-Jährige vor etwa 50 Zuhörerinnen und Zuhörer im Trainingssaal des Fitnessstudios. Bei jeder Durchquerung erlebte Wiersig die Ozeane in seiner vollen Schönheit. Hautnah begegnet sind ihm auf seinen mehrstündigen Reisen Orkawahle, Haie, giftige Quallen oder aber Seelöwen. Der größte Schrecken der Meere sei aber keines gefährliches Meerestier sondern der sei menschengemacht, sagt der Langstreckenschwimmer. Er lernte die harte Realität der Weltmeere kennen, als er sich beim Kraulen den Kopf an einer Europalette stieß oder sich im Wasser in einer Plastikplane verfing. Wiersig hat die Verschmutzung der Ozeane am eigenen Leib erfahren, auch deshalb setzt er sich als Botschafter der Deutschen Meeresstiftung für deren Schutz ein.

Der Extremsportler sieht sich als Teil des Meeres. Seine Missionen sind allerdings nur ein Hobby, das bislang sehr viel Geld und Zeit verschlungen hat. Während seines Vortrages ging der Ocean's-Seven-Finisher auch auf die einzelnen Kosten ein, die ihm bei einer Durchquerung durch die unterschiedlichsten Bedingungen entstanden sind. Er war in Großbritannien, Kalifornien, auf Hawaii, in Schottland, Japan, Neuseeland und Gibraltar: Das alles klingt nach einer schönen Weltreise, die der Familienvater hinter sich hat. Das Gegenteil ist aber der Fall. Bei seinen Durchquerungen ging der Extremschwimmer bis an seine Grenzen und noch darüber hinaus. Nach seiner Anreise bereitete er sich stets auf die Durchquerung vor und blieb auf Abruf, bis die Wetterbedingungen passten. Wenn es jeweils los ging, dann stand da niemand am Strand, der ihn verabschiedet oder ihn bei der Ankunft erwartet hat. Im Ozean war er dann auf sich gestellt, konnte sich aber immer auf sein Team verlassen, dass ihn mit Booten begleitet hat. 42 Kilometer Länge der von ihm „bezwungenen“ Meerenge zwischen den Hawaii-Inseln Molokai und Oahu sind nur die gemessene Luftlinie. Bei den Strömungen, die in den Meeresstraßen herrschen, ist das eher ein gedachter, als ein reeller Wert. In der Tsugaru-Straße beispielsweise, zwischen den japanischen Inseln Honshu und Hokkaido, schwamm Wiersig im Juli 2018 statt der 19,5 Kilometer Luftlinie in Wahrheit gut 42 Kilometer. Für den Kaiwi-Kanal mit seinen 42 Kilometern Länge, benötigte er im Oktober 2015 fast 19 Stunden.

Sowohl physisch wie auch psychisch ist der 47-Jährige an seine Grenzen gegangen. Wiersig ist in Quallenschwärme geraten, wurde von einem Hai umkreist und ist einem Blue Marlin (gefährlicher Raubfisch) begegnet. Einmal schwamm er eine Zeitlang über einem Wal, der unter ihm aufgetaucht war. Am Ende der Veranstaltung stellte André Wiersig sein Buch „Nachts allein im Ozean“ vor, in dem er seine bewegte Reise mit beeindruckenden Bildern erzählt. Die Zuhörer*innen waren begeistert und beeindruckend zugleich von dem, was André Wiersig angetrieben hat.

Fotos: Thomas Kube

Panorama
Mittwoch, 04. Dezember 2019 14:07 Uhr
Paderborn: Illegaler Böller explodiert in Hand und führt zu schweren Verletzungen
Mittwoch, 04. Dezember 2019 13:29 Uhr

Paderborn (red). Monatelange Ermittlungen der Paderborner Polizei endeten jetzt mit einem internationalen Fahndungserfolg. Mit Unterstützung von Spezialkräften und anderen Polizeibehörden gelang es der Paderborner Kripo, eine litauische Bande zu zerschlagen, die sich auf den Diebstahl von Luxuskarossen mit "keyless-go-Systemen" spezialisiert hatte. In Minden wurden drei Tatverdächtige festgenommen, aktuell gestohlene BMW's aufgefunden und mengenweise Beweismittel beschlagnahmt. Mindestens 20 Autodiebstähle gehen vermutlich auf das Konto der Tatverdächtigen, die mittlerweile in Untersuchungshaft sitzen. Neben der jetzt festgesetzten Bande sind andere, bislang unbekannte Täter parallel aktiv, denn auch nach den Festnahmen wurden BMW-Modelle in Paderborn und Nachbarkreisen entwendet. In diesen Fällen dauern die Ermittlungen an.

Der Weg zum aktuellen Fahndungserfolg begann mit einem gescheiterten BMW-Diebstahl im Juli 2018. In Paderborn-Elsen gingen die Autodiebe einen BMW 330E an. Mit einem sogenannten "Funkstreckenverlängerer" fingen sie das Funksignal des im Haus des Autobesitzers deponierten Autoschlüssels auf, um das keyless-go-System zu aktivieren. So konnte der Wagen ohne weitere Werkzeuge geöffnet und gestartet werden. Allerdings blieb der BMW nach wenigen hundert Metern liegen und konnte mangels Funksignal nicht mehr von den Tätern gestartet werden. Sie ließen das Auto zurück und flüchteten. Im Auto konnte die Kripo damals Spuren sichern, die zur Identifizierung eines ersten Tatverdächtigen führten. Der Litauer war bereits wegen schweren Diebstahls vorbestraft. Mit dieser Erkenntnis wurden Verbindungen zu einem mutmaßlichen Komplizen bekannt. Die Staatsanwaltschaft beantragte Gerichtsbeschlüsse für umfangreiche verdeckte Ermittlungen, die sich über viele Wochen erstreckten.

Die Drähte der Bande liefen in Minden zusammen, wo ein weiteres Mitglied, ebenfalls ein Litauer, wohnt und eine alte Lagerhalle angemietet worden war. Im November zogen die Paderborner Ermittler Spezialkräfte für operative Maßnahmen hinzu.

In der Nacht auf Mittwoch letzter Woche (27.11.2019) observierte eine Spezialeinheit die mutmaßlichen Autodiebe. Zwei Tatverdächtige schlugen in Löhne zu und entwendeten auf die bekannte Weise mittels Funkstreckenverlängerer einen BMW X6. Das Auto ließen sie kurz darauf in der Halle in Minden verschwinden. Als die beiden Diebe dann ihren Komplizen aufsuchten, griffen die eingesetzten Beamten zu und nahm das Trio früh morgens fest.

Die Paderborner Ermittler fuhren direkt zur Lagerhalle in Minden und durchsuchten das Gebäude mit Unterstützung von Mindener Kriminalbeamten. In der Halle stand der gestohlene 6er BMW sowie ein 5er BMW, der zwei Tage zuvor ebenfalls in Löhne entwendet worden war. Das Auto war bereits teilweise zerlegt. Die drei Tatverdächtigen im Alter von 19, 41 und 44 Jahren kamen unverzüglich ins Polizeigewahrsam nach Paderborn. Sie wurden am letzten Donnerstag auf Antrag der Paderborner Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Die weitere Spurensicherung in der Mindener Halle dauerte mehrere Tage. In der "Zerlegehalle" konnten Fahrzeugteile und persönliche Gegenstände von Geschädigten aufgefunden werden, die mindestens 20 Autodiebstählen in Ostwestfalen und dem benachbarten Niedersachsen zugeordnet werden konnten. Offensichtlich wurden die gestohlenen BMW's in der Halle zerlegt und in Einzelteilen ins östliche Ausland transportiert. Die entwendeten Fahrzeuge haben einen Gesamtwert von etwa 1.000.000 Euro.

Der jetzige Fahndungserfolg steht nicht allein. Bereits im letzten Jahr nahm die Paderborner Polizei an einem von EUROPOL unterstützen und von den Landeskriminalämtern Berlin und Brandenburg geleiteten Projekt namens "LIMES" teil. Das Projekt soll die Bekämpfung der internationalen Kraftfahrzeugverschiebung stärken. Die Paderborner Ermittler konnten hierbei insbesondere in Zusammenarbeit mit polnischen Kollegen erfolgreich gegen eine Gruppierung aus dem Raum Danzig ermitteln und zwei Täter in Haft bringen.

Kriminaloberkommissar Phil Clark, der die aktuellen Ermittlungen bei der Paderborner Kripo geführt hat, erläutert das Phänomen des Autodiebstahls: "Das Deliktsfeld der internationalen Kfz-Verschiebung ist nach wie vor von polnischen und litauischen Gruppierungen dominiert. Die Täter arbeiten arbeitsteilig, hochprofessionell und über Ländergrenzen hinaus. Sie sind dabei mobil und verwenden modernste Technik zur Entwendung der Fahrzeuge. Die Ermittlungen gestalten sich entsprechend aufwendig. Immer wichtiger wird hierbei auch die Zusammenarbeit mit unseren europäischen Kollegen. Die aktuellen Ermittlungen zeigen, dass wir erfolgreich gegen diese Gruppierungen vorgehen können."

Clark setzt jetzt alles daran, die Ermittlungen bezüglich der aktuellen Festnahmen beweiskräftig abzuschließen, um den Tatverdächtigen die Vielzahl der Taten nachweisen zu können. Darüber hinaus steckt er mit seinen Kollegen bereits tief in den Untersuchungen der nach den Festnahmen erfolgten Autodiebstähle. Clark: "Auch nach den neuen Fällen setzen wir wieder alles daran, die Täter dingfest zu machen. Polizeiliche Maßnahmen, hartnäckige Ermittlungsarbeit aber auch Hinweise aus der Bevölkerung tragen zur Aufklärung bei."

Dass es den Tätern durch die Fahrzeugtechnik manchmal so einfach gemacht wird ärgert nicht nur Phil Clark und seine Kolleginnen und Kollegen. "Es ist super bequem, den Autoschlüssel nicht mehr einsetzten zu müssen, um das Auto aufzuschließen und zu starten. Aber wenn es gestohlen wurde ist die Bequemlichkeit erst mal ganz vorbei." Die im Internet eingestellten Tipps sollten deswegen unbedingt beachtet werden: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/tipps-zum-umgang-mit-keyless-go

Foto: Polizei Paderborn

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr

NRW (red). Die Sichtbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Damit auch die Kleinsten von uns im Straßenverkehr gesehen werden, finanziert das Verkehrsministerium reflektierende Überwürfe, die an die Kitas im Land ausgegeben werden. Dafür werden in diesem und im nächsten Jahr jeweils 250.000 Euro investiert. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt die ersten Überwürfe an die Kinder der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Martinus in Neuss verteilt. „Eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung ist es, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen“, sagte er bei der Übergabe. „Mobilitätserziehung beginnt nicht erst in der Schule. Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, indem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen. Mit den Überwürfen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt. Gleichzeitig können wir sie besser sehen, wenn sie auf Tour sind.“ Mit den Warnwesten können die Kinder zum Beispiel Ausflüge machen und den Weg zur Grundschule üben. Die Sets verbleiben in den Kitas und sollen für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden. Die örtlichen Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen unterstützen das Personal in den Kindertageseinrichtungen bei ihrer Arbeit für die Verkehrssicherheit beratend und mit den Programmen „Kinder und Verkehr“ sowie „Kinder im Straßenverkehr“. Mit den reflektierenden Überwürfen sollen möglichst alle 10.000 Kitas in Nordrhein-Westfalen versorgt werden. Kitas können die Sicherheits-Überwürfe über die Homepage des Verkehrsministeriums bestellen.

Mehr hier. https://www.vm.nrw.de/service/Verkehrssicherheit/index.php

Montag, 28. Oktober 2019 11:01 Uhr

Paderborn (red). Sehr gute Nachricht aus Berlin für Paderborn. Die Barker Kaserne kann durch die Stadt und die Universität zu einem wichtigen Baustein der Paderborner Stadtentwicklung gemacht werden. Die Bundeswehr verzichtet nach einer ausführlichen Prüfung auf die Nutzung des Geländes. In einem Gespräch im Berliner Bundesministerium der Verteidigung hatten Bürgermeister Michael Dreier und der Paderborner Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Linnemann am Donnerstagmorgen diese Nachricht von Dr. Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, und Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, erhalten.

Tauber und Hoofe teilten mit, dass die Paderborner Barker Kaserne ausführlich für eine mögliche Nutzung geprüft worden sei. Dabei sei es um die Kriterien Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Attraktivität, Präsenz in der Fläche sowie die Interessen der Region gegangen.

"Wir können jetzt die bereits fortgeschrittenen Planungen für ein Exzellenzprojekt mit einem Investitionsvolumen in deutlich zweistelliger Millionenhöhe fortsetzen", so Michael Dreier. Die Revitalisierung der von den britischen Streitkräften genutzten Barker Kaserne an der Driburger Straße und deren Re-Integration in das Stadtgefüge sei eine wichtige Chance und zentrale Zukunftsaufgabe der Stadt Paderborn. Auf den rund 54 ha des Areals Barker biete sich in integrierter Lage und Nachbarschaft sowohl zur Paderborner Innenstadt als auch zur Universität die hervorragende Möglichkeit zur Entwicklung eines neuen, zukunftsfähigen Stadtquartiers.

Ein wichtiges Projekt für das Gelände der Barker Kaserne ist der sogenannte „Akzelerator“. Als Gewinnerin des Wettbewerbs „Exzellenz Start-up Center.NRW“ erhält die Universität Paderborn rund 20 Millionen Euro Förderung für die Entwicklung und Förderung von Start-Ups. Mit dem damit verbundenen Projekt „Akzelerator.OWL“ der Universität Paderborn soll ein Vorhaben entstehen, das in Form einer hochmodernen Immobilie die Funktionsbereiche eines Start-up-Hotspots vereint.

Der Bezug des Gebäudes müsse bis Ende des Jahres 2022 vollzogen sein. Universität, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Stadt arbeiten seit Wochen mit vereinter Kraft, um das Projekt möglich zu machen. Eine mögliche Förderung mit EFRE-Mitteln im Rahmen der REGIONALE 2022 zur Errichtung des Akzelerators stehen hierbei ebenfalls in Aussicht.

Schon seit Jahren laufen die Planungen der Stadt Paderborn für die Barker Kaserne. So fand im Jahr 2018 mit Vertretern der Stadtgesellschaft mit Blick auf eine zukunftsfähige Entwicklung dieses neuen Stadtteils eine Visionskonferenz statt. Die Ergebnisse sind in einem Memorandum festgehalten worden und bilden die Basis für den weiteren Entwicklungsprozess.

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