Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 18. September 2020 15:07 Uhr
Kreis Höxter: Zahl der aktiven Coronainfektionen steigt auf 16 an
Sonntag, 13. September 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Coronazahlen im Kreis Höxter bleiben stabil niedrig, dies geht aus den Zahlen des Kreisgesundheitsamtes am Sonntagmorgen hervor. Wie schon am Montag der abgelaufenen Woche sind im Kreis Höxter zurzeit acht Aktive Infektionen bekannt. Waren am Montag 413 Fälle bekannt, sind es am heutigen Sonntag 420, jedoch ist die Zahl der Genesenen gleichzeitig von 387 auf 394 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,93 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,9.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2) und Willebadessen (1) und Warburg (1).

 

 

Montag, 07. September 2020 10:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem zuletzt in Deutschland und auch im Kreis Höxter ein leichter Anstieg der Coronazahlen festzustellen war, gehen die Aktiven Infektionen im Kreisgebiet wieder zurück. Vor rund einer Woche waren insgesamt 409 Fälle im Kreis Höxter bekannt, aktuell sind es 413. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 377 auf 387 angestiegen, sodass nur noch acht Aktive Infektionen vonseiten des Kreisgesundheitsamtes gemeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,11 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,2.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (2), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (0) und Willebadessen (1) und Warburg (3).

 

 

Freitag, 04. September 2020 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter bleibt die Anzahl der Corona-Infektionen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. In den vergangenen vier Tagen sind zwei neue Fälle dazugekommen, sodass insgesamt aktuell 411 Fälle bekannt sind. Zusätzlich sind 383 (zuvor 377) Personen genesen, sodass zurzeit nur noch 10 aktive Fälle gemeldet sind - vor vier Tagen waren es noch 14 Fälle. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 2,11 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (2/-1) und Warburg (5).

Montag, 31. August 2020 09:51 Uhr

Kreis Höxter (red). In den vergangenen drei Tagen sind die Corona-Zahlen im Kreis Höxter von 407 auf 409 Fälle angestiegen. Die Zahl der Aktiven Infektionen im Kreisgebiet bleibt jedoch mit 14 Fällen auf einem niedrigen Niveau. 377 Personen sind aktuell genesen und die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18.

Während in Steinheim und Nieheim jeweils eine Person genesen ist, stieg die Anzahl der Infizierten in Warburg von drei auf fünf. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 5,64 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. 

Insgesamt sind mittlerweile 375 Personen genesen. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (1), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0/-1), Steinheim (4/-1) und Willebadessen (3) und Warburg (5/+2).

Region Aktiv
Sonntag, 20. September 2020 08:40 Uhr
Gesprächskreis für pflegende Angehörige
Sonntag, 20. September 2020 08:38 Uhr

Beverungen (red). Die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs der Sekundarschule im Dreiländereck Beverungen werden systematisch bei der Berufsorientierung unterstützt.

Die Berufswahl oder der Übergang in die Sekundarstufe II ist für die Schülerinnen und Schüler meistens ein Weg mit vielen Hürden. Bei der Vorstellung über die weitere Lebensplanung entstehen zum Beispiel laufend neue Berufsbilder, für andere gibt es plötzlich keine Nachfrage mehr.

Viele Jugendliche sind auch überfordert, schon früh die Weichen für den weiteren Lebensweg stellen zu müssen. Plötzlich sollen sie Wünsche, Neigungen und Interessen benennen. Selbst wenn dies gelingt, ist der passende Beruf bzw. die weitere Entwicklungsstufe noch lange nicht gefunden.

Eltern sind oft ratlos, wie sie ihrem Kind in dieser Phase helfen können. Sie wissen, dass die Wahl entscheidend für die Zukunft ihres Kindes ist. Aber die Kinder stehen sich in der Pubertät oft selbst im Weg und lehnen eine „Einmischung“ von außen ab. Eltern sind aber die wichtigsten Ratgeber bei der Zukunftsplanung ihrer Kinder. Bei den Jugendlichen zählt die Meinung der Eltern viel mehr als das, was Freunde, Verwandte, Lehrer oder Berufsberater empfehlen. Das sollte Mut machen, trotz der manchmal vielleicht schwierigen Kommunikation mit den Jugendlichen, immer wieder das Gespräch zu suchen.

Daher erhält die Berufsorientierung an der Sekundarschule im Dreiländereck einen besonderen Stellenwert. Alle Schülerinnen und Schüler sollen in Verbindung mit ihrem Schulabschluss eine realistische Anschlussperspektive entwickeln, um sich möglichst gezielt eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte berufliche Existenz aufbauen zu können.

Im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss, Übergang Schule – Beruf NRW“ wurde daher in der vergangenen Woche für die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen zur Unterstützung der Berufsorientierung die Potentialanalyse von einem außerschulischen Träger durchgeführt. Sie durchliefen alle einen Tag lang einen Prozess, in dem sie sich und ihre Fähigkeiten besser kennengelernt haben. In der Potentialanalyse wurden mit Hilfe von unterschiedlichen Assessment-Aufgaben berufsrelevante Fähigkeiten der Jugendlichen erfasst. Im Schwerpunkt ging es um berufsbezogene Kompetenzen sowie um soziale und personale Fähigkeiten. Ausdrücklich will die Potentialanalyse nicht den Wunschberuf herausfiltern. Die Resultate sollen viel mehr motivieren, die Berufsorientierung gezielter anzugehen: Was kann, was will ich erreichen? Wie will ich später leben und arbeiten? Um dies gezielt feststellen zu können, erhalten die Jugendlichen in den nächsten 2 Wochen ein Feedback, bei dem die Eltern und auch die Schule einbezogen werden. Somit wird die berufliche Orientierung unterstützt und zukünftige Handlungsschritte werden vereinbart. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine schriftliche Ergebnisdokumentation. Zusätzlich sollen die Ergebnisse im „Berufswahlpass“ festgehalten werden, womit sie einen Eingang in die schulische Berufsorientierung finden.

Durch ihre Berufsberater, der Agentur für Arbeit und der Berufseinstiegsbegleitung im Kreis Höxter erhalten die Jugendlichen in ihrer weiteren Schullaufbahn berufliche Unterstützung.

Foto: Sekundarschule im Dreiländereck Beverungen

Samstag, 19. September 2020 09:41 Uhr

NRW (red). Der Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär Nathanael Liminski: „Karneval ist fester Bestandteil des Jahresverlaufs, der Kultur, des Brauchtums und der Identität Nordrhein-Westfalens, er ist Teil der DNA unseres Landes. Und doch: Karneval muss sich wie alle anderen Bereiche des Lebens der aktuellen Zeit und ihren Regeln anpassen. Karneval, so wie wir ihn kennen, wird in Pandemie-Zeiten nicht möglich sein. Mein Dank gilt allen Vertretern des Karnevals für den guten, konstruktiven und intensiven Austausch. Der organisierte Karneval in Nordrhein-Westfalen ist sich seiner großen Verantwortung in diesen schweren Zeiten bewusst. Wir haben nun einen Fahrplan für die Session 2020/2021, bei dem der Gesundheitsschutz an erster Stelle steht. Gleichzeitig erlaubt dieser Fahrplan, den Kern des Karnevals, das Brauchtum und die Tradition zu pflegen. Ich freue mich, dass diese Lösung im Konsens gelungen ist. Das zeigt: Wir ziehen gemeinsam an einem Strang. Auch Vereine, die durch die Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind oder geraten, lassen wir nicht alleine. Wir werden bestehende Förderprogramme des Landes verlängern und anpassen, um effektiv zu helfen und die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft zu erhalten.“

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: „Als Vertreter des immateriellen Kulturerbes rheinischer Karneval sind wir uns der Verantwortung, die ein Fest wie der Karneval auf das Infektionsgeschehen hat, sehr bewusst. Daher waren wir seit Anfang Juli im engen Austausch mit der Staatskanzlei und dem Gesundheitsministerium und sind dort bei unseren Gesprächen auf offene Ohren gestoßen. Niemand kann den Karneval absagen, aber wir können mit Augenmaß daran gehen, große gesellige Veranstaltungen zu unterlassen und stattdessen kleine, feine Veranstaltungen mit vernünftigen Hygienekonzepten durchzuführen. Mit dem klaren Statement aus der Staatskanzlei sehen wir nun den Schutz der mit großem ehrenamtlichen Engagement agierenden Karnevalsgesellschaften gewährleistet.”

Die Regelungen im Überblick

Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen ohne Beachtung des Abstandgebotes können nicht stattfinden. Die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen untersagt in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur aus herausragendem Anlass (z.B. Hochzeiten oder Beerdigungen) mit einer festen Personenobergrenze zu. Eine Veränderung dieser Regelungen wird es voraussichtlich bis Ende Februar nicht geben können.

Dafür treten an die Stelle der bekannten Formate – insbesondere kleinere – karnevalistische Kulturveranstaltungen, wie etwa Konzerte, die den auch allgemein geltenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung sowie den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen. Dazu zählen auch Besuchstermine der Tollitäten bei Veranstaltungen oder Einrichtungen.

Karnevalsumzüge, die in ihrer üblichen Ausgestaltung unter das geltende Verbot von Straßenfesten feiern, werden nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen in der Session unter freiem Himmel müssen Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung konzipiert sein und werden sich dadurch in ihren Grundzügen von den Veranstaltungen der letzten Sessionen unterscheiden.

Die Landesregierung empfiehlt, dass die kommunalen Ordnungsbehörden am 11.11.2020 ein Alkohol- sowie gegebenenfalls ein Verweilverbot an neuralgischen Stellen im öffentlichen Raum aussprechen. Die Kommunalen Spitzenverbände unterstützen diese Empfehlung. 

Die Landesregierung wird bestehende Förderprogramme des Landes verlängern und gegebenenfalls anpassen, um die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft erhalten zu können. So soll Vereinen, die durch die Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, effektiv geholfen werden

Samstag, 19. September 2020 08:49 Uhr

Höxter (red). E(lektro)-Scooter ohne Sitz sieht man inzwischen auch im Kreis Höxter häufiger im Straßenbild. Doch wer damit in Deutschland am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will, muss dabei bestimmte Bedingungen erfüllen. Nicht jedes Modell aus Fernost ist zulässig und nicht jede Person darf so ein Elektrokleinstfahrzeug führen. Auch Versicherungspflicht und Betriebserlaubnis sollten vorher genau abgeklärt werden. 

Dies wurde zum Beispiel einer 70-jährigen Frau in Höxter zum Verhängnis, die am Donnerstag, 17. September, bei einer Verkehrskontrolle an der Albaxer Straße in Höxter angehalten wurde. Die Frau fuhr mit ihrem Elektro-Roller, der bis zu 25 km/h schnell sein kann, auf dem Gehweg. Ein festangebrachtes Typenschild oder Fahrgestellnummer gab es nicht, eine Betriebserlaubnis lag ebenfalls nicht vor. Nach der Kontrolle wurde ihr die Weiterfahrt im öffentlichen Verkehrsraum untersagt. Sie musste den Elektroroller nach Hause schieben. Sie erwartet nun eine Anzeige, da sie als Fahrzeugführerin gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hat. 

Grundsätzlich dürfen Personen ab 14 Jahre einen E-Scooter ohne Prüfbescheinigung oder Führerschein führen. Die Fahrzeuge dürfen nur von einer Person benutzt werden. Es besteht zwar keine Helmtragepflicht, jedoch wird seitens der Polizei empfohlen, einen Fahrradhelm zu tragen. 

Die Fahrzeuge müssen technischen Standards entsprechen. Diese werden durch eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis nachgewiesen. Die E-Scooter müssen mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen und einer helltönenden Klingel ausgerüstet sein. Weiterhin müssen lichttechnische Einrichtungen, ein weißes Licht und ein weißer Reflektor vorne, sowie ein rotes Licht und ein roter Reflektor hinten, vorhanden sein. Die Lichter können mit Strom durch eine Lichtmaschine oder durch einen Akku versorgt werden. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit darf maximal 20 km/h betragen.

Wie bei den meisten Kraftfahrzeugen ist auch für einen Elektroroller eine Haftpflichtversicherung nötig. Das ausgegebene Versicherungskennzeichen muss gut lesbar und fest am Heck angebracht sein. Die Betriebserlaubnis und die Versicherungsbescheinigung müssen mitgeführt und bei einer Polizeikontrolle ausgehändigt werden.

E-Scooter-Führer müssen den Radweg benutzen. Ist dieser nicht vorhanden, so müssen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Der Gehweg ist tabu! E-Scooter dürfen nicht nebeneinander fahren. Wer mit dem Gefährt abbiegt, muss wie beim Fahrradfahren Handzeichen geben. Während der Fahrt ist die Handynutzung verboten! Ansonsten gelten auch hier die Promillegrenzen wie bei anderen Kfz-Führern bzw. ein absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger und junge Fahrer (21 Jahre oder Probezeit). Verstöße gegen die Zulassungs- oder Verhaltensregeln können zu Ordnungswidrigkeiten- oder sogar Strafverfahren führen.

Foto: Symbolfoto

Freitag, 18. September 2020 15:09 Uhr

Höxter (red). In der kommenden Woche beginnt der heimische Netzbetreiber Westfalen Weser Netz (WWN) in Höxter mit Tiefbauarbeiten in der „Gerhart-Hauptmann-Straße“ zwischen „Paul-Keller-Str.“ und „Knüllstr.“. Mit der Baumaßnahme werden dort das Mittel- und Niederspannungsnetz, Hausanschlüsse sowie Straßenbeleuchtungsleitungen saniert. Auch in der „Richard-Arntz-Straße“ und im „Krängelweg“ werden Stromleitungen erneuert.

Die jeweiligen Haushalte werden vorab über die Sanierung der Hausanschlüsse informiert. Die gesamten Arbeiten dienen der Sicherstellung der Stromversorgung in diesem Bereich von Höxter und dauern voraussichtlich bis Ende dieses Jahres. Während der Bauarbeiten kann es zu kurzzeitigen Stromunterbrechungen kommen, die in aller Regel 24 Std. vorher per Handzettel oder persönlicher Information durch Mitarbeiter*innen von WWN angekündigt werden.

Während der Bauarbeiten wird es zu Einschränkungen für den Durchgangs- und Parkverkehr kommen, da einzelne Straßenabschnitte voll- oder halbseitig gesperrt werden müssen. Fuß- und Radverkehr können den Bereich passieren, werden aber um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Blaulicht
Sonntag, 20. September 2020 08:35 Uhr
Höxter: Vorfahrt missachtet: Fahrer unter Alkoholeinfluss
Samstag, 19. September 2020 18:31 Uhr

Höxter (TKu). Am heutigen Samstag, den 19. September 2020 jährt sich das schwere Explosionsunglück von Höxter zum 15. Mal. Der Morgen des 19. Septembers 2005 begann in der Kleinstadt Höxter wie jeder andere Tag. Die ersten Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Pforten gegen 09.15 Uhr, einige wenige Kunden warten bereits vor den Geschäften darauf, eingelassen zu werden. Ein Rettungswagen samt Besatzung befindet sich gerade am Höxteraner Bahnhof im Einsatz, unweit der Unglücksstelle bei einem routinemäßigen Notfall, als es plötzlich um 09.16 Uhr einen fürchterlich lauten Knall gibt. Als sich die Rettungsdienstbesatzung in die Richtung des Knalls umdreht, sieht sie Gegenstände durch die Luft fliegen. Um zu sehen, was passiert ist, läuft sie in Richtung der Unglücksstelle in weniger als 100 Metern Entfernung. Es hat sich eine schwere Explosion ereignet, die in ganz Höxter und bis in die Nachbarorte zu hören war. Die Druckwelle war so gewaltig, dass sie zahlreiche Fensterscheiben und Dächer in der Innenstadt in Mitleidenschaft gezogen hat.

Auf dem Weg zum Explosionsort kommen dem Rettungsteam schon einige Verletzte schreiend entgegengelaufen. Andere Beteiligte stehen in den scheibenlosen Fenstern der Häuser, wie ein Rettungsassistent die Lage beschreibt. Die meisten der insgesamt mehr als 40 verletzten Personen haben Schnittwunden oder zusätzlich einen Schock, wie später durch die Behörden bekannt gegeben wird. Drei Personen sterben sofort, andere werden schwer verletzt. Viele Verletzte suchen sofort die nahegelegenen Arztpraxen auf. Nach einem Notruf des Rettungsdienstpersonals und hunderten weiteren Notrufen, die bei den Leitstellen eingehen, rollt die große Hilfswelle an. Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Stefan Dickel aus Höxter ist gerade in der etwa 10 Kilometer entfernten Nachbarstadt Holzminden auf der Arbeit, als auch er einen entfernten dumpfen Knall hört. Nach der Großalarmierung setzt er sich sofort in Marsch, um die Einsatzleitung zu übernehmen. Am Unglücksort bietet sich den Rettern ein Bild der Verwüstung, es sieht aus, wie auf den Bildern, die vom 11. September 2001 aus New York bekannt geworden sind. Wo nun in Höxter, in der Weserstraße 11 hinter dem Rathaus, einmal ein Haus stand, ist nur noch ein brennender Trümmerhaufen zu finden. Während einige Feuerwehrleute die in Mitleidenschaft gezogenen Nachbarhäuser nach Verletzten durchsuchen, nehmen andere Helfer die Brandbekämpfung auf, damit das Feuer sich nicht weiter auf die angrenzenden Häuser ausdehnen kann.

35 Häuser in einem Umkreis von mehr als 200 Metern wurden „Ad hoc“ zum Teil stark beschädigt. Sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurden die beiden angrenzenden Häuser, das Küsterhaus, in dem sich das Standesamt der Stadt befindet, eine alte Fachwerkzeile, in der auch eine Lokalzeitung sowie das Studio eines Radiosenders untergebracht sind sowie das in unmittelbarer Nähe befindliche Historische Rathaus. Zum Zeitpunkt der Explosion fuhren gerade einige Autos am Unglücksort vorbei. Sie wurden von Trümmerteilen getroffen und schwer beschädigt. Das neben dem Unglückshaus befindliche Wohn- und Geschäftsgebäude gilt in der Extremphase als einsturzgefährdet.

Hunderte Retter von Feuerwehr, THW und weiteren Hilfsorganisationen kämpfen gegen die Flammen, suchen nach Verschütteten und helfen den Verletzten, die auf dem Marktplatz notversorgt werden. Sechs Rettungs-, Polizei- und Bundeswehrhubschrauber sind im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz sind Einsatzhundertschaften der Polizei aus Bielefeld und Bochum, das Landeskriminalamt sowie zahlreiche weitere private und behördliche Helfer. Obwohl niemand mehr an Überlebende unter den Trümmerteilen glaubt, suchen die Einsatzkräfte mit Verstärkung von zwei Rettungshundestaffeln den Unglücksort ab. Zwei Fußgänger haben keine Chance mehr, Feuerwehrleute können sie nur noch tot bergen. Dabei handelte es sich um eine 81-jährige Frau und einen 79-jährigen Mann, die sich zur Zeit der Explosion direkt vor dem Haus befanden, das explodiert war. Die folgenden fünf Tage dauert der Einsatz der Helfer noch an.

Zur Ursache der Explosion teilte der ermittelnde Staatsanwalt mit, dass unmittelbar vor dem Unglück eine Nachbarin die Polizei davon in Kenntnis setzte, dass der einzige Bewohner sein Haus mit Benzin begieße. Laut Nachrichten- und Hörfunksender tauchte ein Bekennerschreiben auf, in dem der Verursacher die Explosion wegen Erbstreitigkeiten gerechtfertigt habe. Er habe demnach den Gashahn aufgedreht und 900 Liter Benzin Haus verteilt, bevor er das Feuer gezündet hat. Es ist die größte Schadenslage, die Höxter seit dem 2. Weltkrieg heimgesucht hat. Die Folgen zweier Gasexplosionen aus den Jahren 1967 und 1979 waren auch sehr schwer, sind mit diesem Unglück vor genau 15 Jahren nicht zu vergleichen. Neben den Höxteranerinnen und Höxteranern gedenkt auch die Redaktion von Höxter-News.de den Verstorbenen und den Verletzten dieser Tragödie.

Fotos: Thomas Kube

Mittwoch, 16. September 2020 10:27 Uhr

Höxter (red). Das seit Sonntag, dem 13. September aus dem Bereich Höxter abgängige 12-jährige Mädchen konnte nach Polizeiangaben am späten Abend des 15. September durch die Polizei aufgegriffen werden. Dem vermissten Kind geht es nach weiteren Angaben gut und es befindet sich zunächst einmal in einer Jugendeinrichtung. Zuvor verließ die Zwölfjährige am 13. September gegen 19:30 Uhr die Wohnung der Großeltern in Höxter und galt seitdem als vermisst. Ermittlungen ergaben, dass sie sich im Bereich Schwerte (Kreis Unna) aufhält oder aufgehalten hat.

Mittwoch, 16. September 2020 09:55 Uhr

Beverungen (red). Schnelle Reaktion verhindert Schlimmeres: Weil ein Mitarbeiter im Beverunger Entsorgungszentrum im Industriegebiet schnell reagiert hat, soll er damit laut Feuerwehr eine Brandausdehnung verhindert haben. Ein großer Papier-Container war in einer Lagerhalle des Entsorgungszentrums um kurz nach 15 Uhr am Dienstagnachmittag in Brand geraten. Der brennende Container konnte aber noch rechtzeitig von dem Mitarbeiter ins Freie gebracht werden, wo er geleert und der brennende Inhalt durch die Freiwillige Feuerwehr Beverungen abgelöscht werden konnte. Ein Übergreifen der Flammen auf die Halle wurde somit verhindert. Etwa 40 Feuerwehrleute aus Beverungen, Amelunxen und Wehrden waren dabei im Löscheinsatz. Nach etwa einer Stunde hieß es „Feuer unter Kontrolle“ und nach anderthalb Stunden war der Brand gelöscht. Verletzt wurde durch den Brand und den Rauch zum Glück niemand. Die Rauchsäule war so enorm, dass sie auch von Weitem sichtbar war. Der Brand ist der zweite Brand in diesem Unternehmen sei Juni 2019. Damals hatte sich jedoch ein Großbrand ereignet.

 

Fotos: red und Feuerwehr Beverungen

Dienstag, 15. September 2020 16:33 Uhr

Höxter (red). Seit Sonntag, 13.09.2020, wird die zwölfjährige Asel C. vermisst. Sie verließ gegen 19:30 Uhr die Wohnung der Großeltern in Höxter und gilt seitdem als vermisst. Zwischenzeitlich bestand telefonischer Kontakt zur Mutter und zur Polizei, jedoch wollte Asel ihren Aufenthaltsort nicht bekannt geben.

Ermittlungen ergaben, dass sich Asel im Bereich Schwerte (Kreis Unna) aufhält oder aufgehalten hat. Sie ist mutmaßlich bei einer ihr bekannten Person untergekommen. Asel trug bei ihrem Verschwinden eine schwarze Jogginghose und eine Jeansjacke. Sie ist ca. 155 cm groß und hat eine kräftige Statur. Sie hat längere braune Haare und ist oft stark geschminkt. Sie wirkt deutlich älter, etwa wie ein sechzehnjähriges Mädchen.

Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen an die Polizei Höxter, Telefon: 05271/962-0, zu wenden

Foto: Polizei

Politik
Samstag, 19. September 2020 09:28 Uhr
Daniel Razat macht sich ein Bild über Betreuungsplätze in Höxters Kindertagesstätten
Samstag, 19. September 2020 09:26 Uhr

Höxter (red). „Es fehlt in unserer Stadt an öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen jeden Alters treffen können“, sagt Daniel Hartmann, unabhängiger Bürgermeisterkandidat der Stadt Höxter. „Ich möchte daher den Güterbahnhof am Ortsausgang Richtung Corvey aus- und umbauen.“ Hartmann stellt sich vor, dass dort jeder eine private Feier, eine Ausstellung oder ein kleines Konzert unkompliziert organisieren kann. Insbesondere eignet sich dieser Ort auch für die Nutzung der Höxteraner Jugend.

Die Ideen zur Umgestaltung möchte er gemeinsam mit den Bürgern am Sonntag, 20. September, von 15.30 Uhr bis 17 Uhr auf dem Marktplatz in Höxter diskutieren. Auf Flipcharts und Whiteboards werden Anregungen und Ideen festgehalten. Es wird auch ein erster Entwurf einer Bauzeichnung präsentiert. „Ich freue mich auf die Vorstellungen der Menschen. Ich halte den Güterbahnhof für den idealen Veranstaltungsort, der mit Sitz- und Grillmöglichkeiten noch mehr an Charme gewinnen würde.“ Aufgrund der derzeit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wird auf den Abstand von 1.5 Meter hingewiesen und um Maskentragen gebeten. Für Desinfektionsmittel ist gesorgt.

Foto: Hartmann

Donnerstag, 17. September 2020 14:49 Uhr

Höxter (red). Die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl des Bürgermeisters der Stadt Höxter erhalten wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger auf schriftlichen oder mündlichen, jedoch auf nicht telefonischen Antrag. Neben dem Namen, Vornamen und der Anschrift, ist auch das Geburtsdatum anzugeben.

Wirtschaft
Mittwoch, 16. September 2020 10:56 Uhr
In den Autohäusern Beineke greifen fünf neue Auszubildende schon „kräftig mit ins Rad“
Montag, 14. September 2020 12:30 Uhr

Höxter (red). Wenn Antonia Piechaczek über ihre Arbeit spricht, leuchten ihre Augen. "Das Schönste an meinem Job ist, das Glück der Eltern nach der Geburt ihres Kindes hautnah miterleben zu können. Das Gefühl ist unbeschreiblich", gibt die 24-Jährige aus Höxter zu. Sie arbeitet als Hebamme im Kreißsaal des St. Ansgar Krankenhauses der KHWE – als erste mit Bachelor-Abschluss. Als Hebamme begleitet sie Eltern in der wahrscheinlich aufregendsten Zeit ihres Lebens. Sie gibt Sicherheit und Vertrauen, nimmt den Frauen mögliche Ängste. Sie ist erste Ansprechpartnerin in den Lebensabschnitten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. "In meinem Job ist kein Tag wie der andere", sagt Antonia Piechaczek, "mal kommen mehr Babys zur Welt, mal weniger. Neben einem hohen Maß an Empathie ist vor allem Flexibilität gefordert."

Insgesamt acht Semester lang studierte sie an der Hochschule für Gesundheit in Bochum. "Ich konnte schon damals erste Praxisluft im Kreißsaal oder auf der Wochenbett-Station schnuppern", erinnert sich die 24-Jährige zurück. Nach erfolgreicher Prüfung zur examinierten Hebamme arbeitete sie anschließend in Teilzeit im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter – doch vorbei war das Studium zu diesem Zeitpunkt noch nicht: Nebenbei tüftelte sie an ihrer Bachelorarbeit. "Das war zwar sehr herausfordernd, aber ich habe das Studium bis heute nicht bereut", sagt Antonia Piechaczek, die mittlerweile in Vollzeit arbeitet.

Sie habe sich damals für ein Studium entschieden. "Das Studium gibt einem zusätzlich die Möglichkeit, das alte Handwerk auf der Basis von Forschungs-Ergebnissen zu lernen. In vielen Ländern ist das Studium bereits Gang und Gäbe", sagt Piechaczek, die Frauen und Männer für das Studium motivieren möchte: "Es ist einfach der schönste Job der Welt."

Infokasten: KHWE kooperiert mit FHM Bielefeld

Wer ab Anfang dieses Jahres in Deutschland als Hebamme arbeiten möchte, muss nach einer neuen EU-Richtlinie einen Bachelor of Science (B. Sc.) nachweisen können. Neben der bereits bestehenden Kooperation zwischen der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) und der Hochschule für Gesundheit in Bochum gibt es nun eine weitere Zusammenarbeit mit der FHM in Bielefeld. Die KHWE stellt für das Duale Studium zwei Plätze zur Verfügung: Die praktische Ausbildung erfolgt bei der KHWE, die Theorie an der FHM. Die KHWE bezahlt das Ausbildungsgehalt und übernimmt nach der Probezeit die Kosten für die Studiengebühren bis zum Bachelor-Abschluss.

Foto. KHWE

Freitag, 11. September 2020 11:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik würden auch zu Veränderungen am Klinikum Weser-Egge, erklärte die KHWE. Zum einen sei zum 1. Januar 2019 unter anderem ein GBA-Beschluss zur gestuften Notfallversorgung mit erheblichen Auswirkungen auf die bundesweite Notfallversorgung in Kraft getreten. Zum anderen werde für Ende dieses Jahres ein neuer Landeskrankenhausplan erwartet. Hieraus würde sich voraussichtlich eine stärkere Fragmentierung von Leistungen sowie weitere Anforderungen ergeben, die seitens der Gesundheitspolitik an eine qualitativ hochwertige ambulante und stationäre Versorgung gestellt würden.

„Auf diese Entwicklungen müssen wir reagieren, um sowohl die hohe Qualität der Versorgung als auch die Wirtschaftlichkeit unserer Häuser weiterhin aufrechtzuerhalten“, sagt Geschäftsführer Christian Jostes. 

Konkret bedeutet dies, dass die Notfallversorgung im Sinne einer Ost-West-Akzentuierung künftig an den Standorten Bad Driburg und Höxter angesiedelt und ausgebaut wird, um den Bedürfnissen der Professionalisierung und Spezialisierung zu genügen. Jostes: „Damit bleibt die notfallmedizinische Versorgung aller Bürger im Kreis Höxter weiterhin gesichert.“

Dafür ist es unter anderem notwendig, die unfallchirurgische Versorgung von Brakel nach Bad Driburg zu verlagern. Der Standort Höxter ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Im Gegenteil: Hier soll die bereits existierende Notfallversorgung ausgebaut werden.

St. Josef Hospital Bad Driburg

Für das St. Josef Hospital in Bad Driburg stehen somit größere Investitionen in die Zukunft an. Für diesen Standort sind mehrere Maßnahmen geplant oder werden bereits umsetzt. Dazu gehören die Erweiterung der Intensivstation, der Ausbau der Aufnahmestation, die Anschaffung eines MRT sowie die Etablierung der Unfallchirurgie. 

St. Ansgar Krankenhaus Höxter

Auch im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Neben dem Ausbau der neurologischen Frühreha und einer personellen Aufstockung der Intensivstation wird auch eine Erlangung des BG-Verletzungsartenverfahrens angestrebt. Auch in den Bereichen Gefäßchirurgie, Kardiologie/Rhythmologie und Diabetologie werden steigende Zahlen erwartet.

Darüber hinaus sollen sich die beiden Standorte Brakel und Steinheim künftig noch stärker als Fachkliniken profilieren und sich dadurch auch weiterhin wirtschaftlich tragen.

St. Vincenz Hospital Brakel

Für das St. Vincenz Hospital in Brakel ist die Erweiterung der Psychosomatik geplant. Außerdem sollen die Kliniken für Rheumatologie und Schmerzmedizin räumlich erweitert werden. Eine Überwachung, insbesondere der postoperativen Patienten, bleibt weiterhin gesichert. 

St. Rochus Krankenhaus Steinheim

Für das St. Rochus Krankenhaus in Steinheim bedeutet diese Spezialisierung und Professionalisierung, dass die Fachkliniken für Akutgeriatrie und Innere Medizin zu einer Fachabteilung zusammengefasst und somit gestärkt werden sollen. Eine adäquate intensivmedizinische Notfallversorgung bleibt erhalten.

Die im Landeskrankenhausplan ausgewiesenen Intensivbetten sollen grundsätzlich erhalten bleiben. Aufgrund der aktuellen personellen Besetzung bleibt die während der Corona-Pandemie umgesetzte intensivmedizinische Konzentration auf die Standorte Höxter und Bad Driburg allerdings bis auf Weiteres zunächst erhalten.

„Aus diesen Umstrukturierungen folgt möglicherweise im Einzelfall für den einen oder anderen Mitarbeiter ein Wechsel seines Arbeitsortes am Klinikum Weser-Egge“, sagt Christian Jostes. Die entsprechenden Veränderungen sind angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen und qualitativen Strukturvorgaben im Gesundheitswesen notwendig. Jostes: „Uns ist es ein Anliegen, unsere Mitarbeiter von Beginn an in diesen Prozess mit einzubeziehen.“

Foto: red

Sport
Freitag, 18. September 2020 11:04 Uhr
Wassersport Höxter e.V. profitiert vom Programm „Moderne Sportstätte 2022“: Förderung in Höhe von 42.500 Euro
Freitag, 18. September 2020 10:48 Uhr

Höxter (red). Nach einem langen Sommer bietet der Herbst Zeit für Bewegung und Entspannung. Die VHS hat wieder ein attraktives Programm im Angebot. In vielen Kursen gibt es noch freie Plätze: Tai Chi für Anfänger (Kurs 202-3106), Gelenk Qi Gong (Kurs 202-3107), Yoga für einen gesunden Rücken (Kurs 202-3116), Poweryoga (Kurs 202-3118B), Hatha-Yoga zum Feierabend (Kurs 202-3117A), Autogenes Training (Kurs 202-3119), Rücken- und Faszientraining (Kurs 202-3208). Ein besonderes Angebot (nicht nur) für Berufstätige ist die Bewegte Mittagspause immer dienstags von 12.45-13.15 Uhr (Kurs 202-3202). Die Dozentin Dagmar Zimmermann leitet dazu an, den Arbeitsalltag aktiver zu gestalten und somit Muskel- und Nackenverspannungen vorzubeugen. Alle Kurse finden unter den geltenden Corona-Hygieneregeln statt. Anmeldung über www.vhs-hoexter.de oder telefonisch 05271 9634303.

Donnerstag, 17. September 2020 09:51 Uhr

Kreis Höxter/Lüchtringen (red). Der Kreissportbund Höxter und der TuS Lüchtringen 1911 laden gemeinsam zum kostenlosen Trendsport-Angebot Gehfußball oder auch „Walking Football“ ein. Startschuss ist Samstag, 26. September, von 9 bis 10:30 Uhr. Ab dann findet das Schnupper-Angebot wöchentlich dienstags in der Zeit von 18:30 bis 20 Uhr statt. Spielort ist das Sollingstadion, Otterbache 21 in Höxter. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Laufen und Sprinten sind untersagt, dennoch kommt man ordentlich ins Schwitzen. Die gelenkschonende Variante des beliebten Rasensports stammt ursprünglich aus England und fand den Weg über die Niederlande nach Deutschland. Gehfußball ist für alle geeignet und bereitet unabhängig vom Trainingszustand und Alter Frauen und Männern gleichermaßen Freude. Neue Fußballschuhe müssen nicht extra angeschafft werden. Normale Sportbekleidung ist ausreichend.

Dank der Förderung über das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW und der Staatskanzlei NRW ist die Teilnahme kostenlos. Der Kreissportbund Höxter und TuS Lüchtringen 1911 freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende.

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

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