Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 23. Februar 2019 08:31 Uhr
Närrischer Landtag - Steinheimer Karnevalsgesellschaft ebenfalls zu Gast
Samstag, 23. Februar 2019 07:45 Uhr

Höxter (TKu). Der Förderverein Landesgartenschau Höxter e.V. hat seit vergangenen Mittwoch eine eigene Internetpräsenz am Start. Damit wird der Kontakt zum Förderverein mit seinen inzwischen mehr als 250 Mitgliedern noch einfacher. Der Förderverein sieht sich nicht nur als Unterstützer für die Landesgartenschau 2023 sondern auch als Sprachrohr für die Bürgerinnen und Bürger von Höxter mit seinen 12 Ortschaften. Deshalb sei der kurze Draht zum Verein auch so wichtig, betont die erste Vorsitzende des Fördervereins, Ulrike Drees. Neben aktuellen Informationen und Presseartikeln zur Landesgartenschau können hier wichtige Informationen generiert und auch das Beitrittsformular zum Ausdruck heruntergeladen werden. Wer keinen Computer besitzt, könne die Beitrittsformulare aber auch bei Bücher-Brand erhalten, erklärt der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Olaf Peterschröder.

Das Design der Internetseite ist ansprechend und übersichtlich gestaltet worden. Verantwortlich für die Struktur der neuen Seite ist Beisitzerin Madeline Sprock vom LGS-Förderverein. Für die Umsetzung hat sich der LGS-Förderverein professioneller Hilfe durch das Unternehmen LRW-Medien aus Höxter bedient, welches die Seite ab sofort auch mit aktuellen Inhalten pflegt. Weiterhin sind auf der Webseite alle Mitglieder, die besonderen Förderer und natürlich der gesamte Vorstand des Vereins (sogar mit Foto) auf insgesamt drei Seiten namentlich aufgeführt. Über ein einfaches Kontaktformular kann der Vereinsvorstand direkt und unkompliziert kontaktiert werden. „Neue Mitglieder für den Förderverein sind aber nicht nur aus Höxter sondern auch aus Nachbarstädten und aus anderen Bundesländern willkommen“, sagt Schatzmeister Daniel Hartmann. Der Förderverein Landesgartenschau e.V. sei inzwischen gut aufgestellt. Die meisten Mitglieder konnten während der Auftaktveranstaltung und während des Huxori-Marktes gewonnen werden. Aber auch zwischendurch gäbe es immer wieder neue Mitgliedsanfragen, erklärt Schatzmeister Hartmann. Das dürfe jetzt genauso wenig abebben, wie die Zustimmung der Bevölkerung selbst, weiß die erste Vorsitzende Ulrike Drees zu berichten.

Die Landesgartenschau sei für Höxter mehr als nur eine „Blumenschau“. Hier gehe es um wichtige infrastrukturelle Projekte für Höxter, sagt Ulrike Drees. Mittlerweile überwiege aber selbst auf den Ortschaften die Zustimmung für die Landesgartenschau 2023, ergänzt Drees. Um dieses für Höxter einmalige Projekt weiter nach vorne zu bringen, trifft sich der Vorstand des Fördervereins mindestens einmal im Monat in den neuen Vereinsräumlichkeiten in der Weserstraße 15 in Höxter. Darüber verfügt der Förderverein seit Anfang November 2018. Zu erreichen ist die neue Internetseite unter der Adresse: www.Foerderverein-LGS.org. Die Internetseite ergänzt die vorhandene Facebookseite und den Instagram-Account. Eine Kooperation mit der Durchführungsgesellschaft und dessen Internetpräsenz sei auf jeden Fall angedacht.

Foto: Thomas Kube

 

Freitag, 22. Februar 2019 15:41 Uhr

Höxter (red). Die Ratsfraktionen der Bündnis90/Die Grünen, der Bürger für Höxter (BfH), der UWG sowie die Einzelvertreter der FDP und der Linken im Rat der Stadt Höxter äußern sich zur Bestellung des Kämmerers Lothar Stadermann als stellvertretender Bürgermeister mit einer gemeinsamen Stellungnahme:

Darin heißt es: Der Bürgermeister der Stadt Höxter hat zur Ratssitzung am 21. Februar 2019 die Bestimmung des allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters auf die Tagesordnung gesetzt. Nach dem Ausscheiden der 1. Beigeordneten, Frau Maria Schmidt, und der im Dezember 2018 geänderten Hauptsatzung, in der die Beigeordnetenstelle gestrichen wurde, ist die Bestimmung eines allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters notwendig geworden. Die „kleinen“ Fraktionen und die Einzelvertreter im Rat stehen der Art und Weise, wie der Bürgermeister mit diesem Thema verfährt und auch seinem Vorschlag, den Kämmerer, Herrn Lothar Stadermann als seinen allgemeinen Vertreter durch den Rat bestimmen zu lassen, kritisch gegenüber. Es stellt sich die Frage, warum der Bürgermeister das zweithöchste Amt in der Verwaltung nicht erst nach Durchführung einer Bestenauslese und unter Beteiligung der Politik besetzt. Zwei Tage vor der Bekanntgabe des Besetzungsvorschlages hat der Ältestenrat, dem neben dem Verwaltungsvorstand die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften angehören, getagt.

Der Bürgermeister hat in dieser Sitzung nicht einmal einen Hinweis gegeben, geschweige denn seine Besetzungsabsichten in der unmittelbar bevorstehenden Ratssitzung angekündigt. Eine Personalentscheidung mit dieser Tragweite ist nach gemeinsamer Ansicht der Opposition im Rat der Stadt Höxter mit den politischen Vertretern im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit im Vorfeld zu kommunizieren. Eine mögliche Erklärung für diesen Überraschungsmoment könnte darin bestehen, dass diese Entscheidung gar nicht aus den Gedankengängen des Bürgermeister entsprungen ist, sondern vielmehr der Wunsch einzelner politischer Vertreter ist, die anscheinend goldene Handschläge aufgrund von alten Seilschaften und aktuellen Gefälligkeiten verteilen wollen. Oder geht es etwa darum Schlüsselpositionen im Rathaus bereits vor der anstehenden Kommunalwahl zwischen den beiden Großkoalitionären zu verschachern und aufzuteilen? Das zweithöchste Amt im Rathaus sollte mit einem Kandidaten bzw. einer Kandidatin besetzt werden, die durch ihre Integrität, Leistungsbereitschaft und Führungserfahrung als Vorbild vor allem von den Mitarbeitern anerkannt wird. Ob der Vorschlagskandidat des Bürgermeisters diese Schlüsselqualifikation erfüllt, wird von der Opposition im Rat zumindest aufgrund verschiedentlicher Erfahrungen nicht uneingeschränkt bejaht.

Besonderes verwunderlich: die Person, die der Rat bereits als Verhinderungsvertreterin bestellt hat und die diese Funktion somit seit dem Weggang der 1. Beigeordneten bereits innehat, wird übergangen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt? Geht es womöglich gar nicht darum, die fähigste Person auszusuchen, sondern ein reines Beförderungsproblem einer Einzelperson zu lösen? Seit über einem Jahr wird von der großen Koalition versucht, den Kämmerer zu befördern. Stellenbewertungen von extern beauftragten Gutachtern brachten immer das gleiche Ergebnis: die Tätigkeitsmerkmale rechtfertigen keine Beförderung. Das hinderte aber weder den Bürgermeister noch die große Koalition daran, die Höhergruppierung der Stelle des Kämmerers bereits vorauseilend im letztjährigen Stellenplan von A14 auf A15 zu verankern. Hier wird offensichtlich eine Entscheidung versucht, die sich nicht an Qualifikation und Eignung orientiert, sondern bei der ohne Not eine Steuergeldverschwendung in puncto Personalpolitik betrieben wird.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage und der bevorstehenden Investitionen und sehr positiven Entwicklungsmaßnahmen für die Stadt Höxter halten die Kritiker den Beschlussvorschlag des Bürgermeisters, für äußerst fragwürdig und unverantwortlich. Wie kann es sein, dass derjenige, der seit Wochen und Monaten keine Gelegenheit auslässt vorzutragen, dass wir sparen müssen, Verursacher von unnötigen Mehrkosten ist. Spricht dieser Tatbestand für die Integrität des Kämmerers für das zweithöchste Amt im Rathaus? Handelt er nicht eher frei nach dem Motto: Wir müssen an allen Ecken und Enden sparen, nur nicht bei mir? Hier darf offenbar aus dem Vollen geschöpft werden, als wenn Geld keine Rolle spielt, um sich zwei Jahre vor der Pensionierung von der großen Koalition noch einen goldenen Handschlag geben zu lassen, der uns wohl mehr als 300 T€ kosten kann. Diese Geld könnten wir für sinnvollere Maßnahmen, wie z.B. die dringend nötigen Anbaumaßnahmen an den Grundschulen, die Förderung der Ortschaften oder schlicht zur Eindämmung der vom Kämmerer selbst prognostizierten Haushaltsdefizite in den nächsten Jahren einsetzen. Dafür setzen wir kleinen Parteien und Wählergemeinschaften im Rat uns unermüdlich ein.

Eine derart skizzierte verantwortungslose Personal- und Haushaltspolitik und Steuergeldverschwendung lehnen die kleineren Parteien und Wählergemeinschaften ebenso ab wie die daraus ableitbare Günstlingswirtschaft. Die Ratsmitglieder von Bündnis90 / Die Grünen, der UWG, der FDP, der Linken und der Bürger für Höxter sehen in der Baudezernentin Frau Claudia Koch eine geeignete Kandidatin für die allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters. Frau Koch ist mit ihrer Ausbildung mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium sowie 2 Staatsexamen jeweils mit Auszeichnung die am höchsten qualifizierte Mitarbeiterin im Rathaus; Mit der Übernahme der Position der allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters durch Frau Koch wird der Haushalt nicht zusätzlich belastet; Aufgrund ihrer Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit, ihrer fachlichen Eignung, ihrer Vernetzung mit Entscheidungsträgern zu überörtlichen Behörden in Land und Bund und vor allem mit ihrer Führungserfahrung in verschiedenen Behörden ist Frau Koch aus Sicht der Opposition für die Stelle des allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters in besonderem Maße qualifiziert.

Last but not least hat Frau Koch es geschafft bereits in ihrem ersten Jahr bei uns in Höxter, eigentlich eine Zeit des Ankommens, Beobachtens und Sondierens und nicht des Anpackens, Umsetzens und Vorantreibens ein Feuer bei Mitarbeitern, Bürgern und Politikern zu entfachen und eine ganze Stadt in Bewegung zu setzen. Verwaltung und Politik haben sich im letzten Jahr entschieden, die Landesgartenschau im Jahr 2023 in Höxter auszurichten. Frau Koch ist hier die engagierte und unverzichtbare Kraft. Wir alle müssen daher Frau Koch motiviert halten und ihr auch den Rücken nicht nur stärken sondern auch freihalten. Durch die Bestimmung von Frau Koch durch den Rat als allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters würde sie in ihrer Funktion und in ihrer Arbeit nach innen und außen erkennbar gestärkt. Vielleicht gelingt es durch diese Entscheidung sogar wieder Ruhe in die Verwaltung einkehren zu lassen, damit sich alle wieder auf die Sacharbeit konzentrieren können.

Symbolfoto: red

Freitag, 22. Februar 2019 09:56 Uhr

Ovenhausen (red). Auf dem Friedhof Ovenhausen wurde vermehrt festgestellt, dass in dem dort aufgestellten Müllcontainer illegal Hausmüll entsorgt wird. Die Stadt Höxter weist daruf hin, dass es sich dabei um einen Verstoß gegen § 6 Absatz 3g der derzeit gültigen Friedhofssatzung handelt, nachdem es nicht gestattet ist, insbesondere andere als Friedhofsabfälle auf dem Friedhof zu entsorgen. In Zukunft wird dieser Bereich häufiger überwacht werden.

Freitag, 22. Februar 2019 09:21 Uhr

Beverungen (TKu). Am Carnevalssamstag, den 02. März 2019, findet in Beverungen wieder der traditionelle Kinderumzug von Lauenförde bis Beverungen statt. Dieser startet pünktlich um 14:11 Uhr. Zuvor ziehen die kleinen Närrinnen und Narren in das WESER – Center ein mit dem Kinderprinzenpaar Prinz Janne der Fabelhafte und Prinzessin Jule die Zauberhafte an der Spitze. Begleitet werden sie vom gesamten närrischen Nachwuchs des Carnevalsverein Weserbrücke e.V. (CVWB). Unter strenger Aufsicht wird dann die Prinzessin mit Bonbons aufgewogen. So manches Leichtgewicht habe sich dabei als „schweres Mädchen“ entpuppt, sagt CVWB-Präsident Friedhelm Dierkes mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn es gehe ja schließlich um Kamelle für den Kindercarnevalsumzug 2019.

Um 14:11 Uhr startet der närrische Lindwurm in der Hasenstraße in Lauenförde und schlängelt sich durch die Straßen von Lauenförde bis nach Beverungen zur dortigen Stadthalle. Hier ist sodann die Stunde des närrischen Nachwuchses gekommen. Alle Kindergärten und auch die Grundschulkinder kommen dort hin, um ihren Freunden, Klassenkameraden, Lehrern, Erziehern und Eltern die selbstgebastelten Kostüme zu zeigen. Hier werde der Kreativität keine Grenze gesetzt. In vielen Stunden Bastel- und Näharbeit überträfen sich die Einrichtungen jedes Jahr erneut. Manche hielten sich an das Motto des Carnevalvereins, andere haben ein eigenes Thema, das immer ganz wunderbar umgesetzt wird.

„Das soll aber jedem selbst überlassen werden“, erklärt Friedhelm Dierkes. „Nach einem Jahr ohne Prämierung wird es jetzt wieder auf Wunsch vieler Mitwirkender eine Platzierung geben. Aber den Kinder ist ganz egal, wer den Wanderpokal in diesem Jahr erhält: für sie ist das Mitmachen das Entscheidende, das Gesehen werden auf der Straße, der Applaus am Zugweg und das Verteilen der Kamelle. Und dafür erhält jedes Kind einen Teilnehmerorden zur Erinnerung. Freuen wir uns also auf den 2. März, wenn es wieder heißt: Der Zug kommt, Helau“, ergänzt Dierkes.

Foto: Thomas Kube

Blaulicht
Samstag, 23. Februar 2019 07:55 Uhr
Fahrrad sucht Besitzer
Freitag, 22. Februar 2019 08:32 Uhr

Lügde (red). Im Kinder-Missbrauchsfall von Lügde-Elbrinxen sind Beweisstücke verschwunden. Ein Koffer und eine Hülle mit etwa 155 Datenträgern würden laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bereits seit mehreren Wochen in der Kreispolizeibehörde Lippe vermisst. Reul sei fassungslos und sprach in einer eilig anberaumten Pressekonferenz in Düsseldorf am Donnerstag von Schlamperei und Polizeiversagen. Aus diesem Grund setzte er ein vierköpfiges Team aus Sonderermittlern auf den Fall an, wie er auf der Pressekonferenz bekannt gab. „Die Beamten lassen keinen Stein auf dem anderen“, erklärte Reul.

Die Ermittlungen wurden bereits wegen der Größe des Falls dem Polizeipräsidium Bielefeld übertragen. Auf den verschwundenen Datenträgern würden sich Musik, Filme und Fotos von Jungen und Mädchen befinden. Es gehe unter anderem um Tauchaufnahmen. Ob sich auf den Datenträgern mit einer Größe von 0,7 Terabyte auch kinderpornografisches Material befunden hat, sei unklar. Sämtliche Datenträger seien bereits gesichtet worden, allerdings wären laut Reul nur drei davon gesichert worden. Der Raum, wo die Beweismittel gelagert waren, wäre nicht wie vorgeschrieben gesichert gewesen, berichtet das Landeskriminalamt. Dabei handelt es sich um einen Spezialraum mit Spezialrechnern für die Auswertung von Film- und Fotomaterial des Kriminalkommissariats. Der Polizeibeamte, der das Material gesichtet habe, sei dafür auch nicht ausreichend qualifiziert gewesen.

Am 20. Dezember sind die Asservate zuletzt gesehen worden, dessen Verlust wurde aber erst am 30. Januar bemerkt. Im Zuge der Ermittlungen ist ein insgesamtes Datenvolumen von rund 14 Terabyte sichergestellt worden. Drei Männer sitzen derzeit in Untersuchungshaft, darunter der mutmaßliche Haupttäter Andreas V.. Seit 2008 soll er immer wieder Kinder missbraucht haben, darunter auch seine inzwischen acht Jahre alte Pflegetochter. Die Polizei geht von mindestens 31 Opfern und tausend Einzeltaten aus. Weiterhin sitzen ein 33-jähriger Steinheimer, der ebenfalls Kinder missbraucht haben soll, und ein 48-Jähriger aus Stade, der den Missbrauch per Live-Chat verfolgt haben soll, in Untersuchungshaft. Drei weitere Verdächtige könnten ihnen geholfen haben, darunter zwei Polizisten. Es werde genau geprüft, ob die Polizisten die Tatverdächtigen möglicherweise persönlich kannten.

Bereits 2016 sollen zwei Hinweise auf sexuellen Missbrauch bei der Polizei Lippe eingegangen sein. Nach Telefongesprächen mit den Zeugen leiteten die Beamten die Hinweise an das Jugendamt weiter. Weitere Schritte blieben aber aus. Ermittelt wird deshalb auch gegen Mitarbeiter der Jugendämter Hameln-Pyrmont und Lippe. Dabei gehe es um die Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht. Am Dienstag räumte der Hamelner Landrat Tjark Bartels ein, dass der Leiter des Jugendamtes nach der Verhaftung des Hauptverdächtigen im Missbrauchsfall die Akten nachträglich manipuliert hatte. Der Jugendamtsleiter wurde vom Dienst freigestellt.

Foto: red

Donnerstag, 21. Februar 2019 14:20 Uhr

Keris Höxter (red). Wegen des Tatverdachts der Misshandlung Schutzbefohlener ist die Polizei des Kreises Höxter am 20. Februar eingeschritten. Zum Schutz der Kinder und zur Aufklärung möglicher Straftaten wurden am Mittwoch gegen 18.40 Uhr, die Eltern einer sechsköpfigen Familie im Kreis Höxter vorläufig festgenommen. Zwei Kinder (drei und 13 Jahre alt) wurden in die Obhut des Jugendamtes des Kreises Höxter übergeben, zwei weitere Kinder befanden sich bereits in Jugendhilfeeinrichtungen und lebten nicht mehr bei der Familie. Bei der Kreispolizeibehörde Höxter war eine Anzeige mit konkreten Hinweisen zu Misshandlungen Schutzbefohlener eingegangen. Es gab außerdem Hinweise hinsichtlich des sexuellen Missbrauchs von Kindern in Zusammenhang mit dem Internet, die im Rahmen der weiteren Ermittlungen geprüft werden. Verschiedene Beweismittel wurden bei der Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmt, darunter auch Datenträger, die nun sorgfältig ausgewertet werden. Hinweise, dass die vermuteten Taten in Zusammenhang mit den Vorfällen auf dem Campingplatz Lügde stehen, gibt es nicht. Den hiesigen Behörden sind die Vorgänge durch den kürzlichen Zuzug der Familie aus einem anderen Bundesland in den Kreis Höxter bekannt geworden, daraufhin hat die Kreispolizeibehörde Höxter unverzüglich reagiert und ist in Absprache mit der Staatsanwaltschaft, dem Jugendamt und weiterer Behörden konsequent eingeschritten. Die Eltern wurden nach ihren Vernehmungen zunächst entlassen. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen erfolgen in engem Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Paderborn und anderen zuständigen Polizeibehörden.

Dienstag, 19. Februar 2019 15:53 Uhr

Höxter (red). Eine Gartenlaube in der Kleingartenkolonie im Brückfeld in Höxter ist am Dienstag, 18. Februar, vollständig niedergebrannt. Eine Zeugin hatte gegen 19.50 Uhr den Feuerschein in der Gartenanlage von der Fürstenberger Straße aus bemerkt und die Feuerwehr und Polizei verständigt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die etwa 50 Quadratmeter große Hütte bereits in Vollbrand. Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Brandermittler der Polizei Höxter haben die Untersuchungen nach der Brandursache aufgenommen. Brandstiftung kann nach bisherigen Erkenntnissen nicht ausgeschlossen werden. Hinweise auf einen technischen Defekt wurden bislang nicht gefunden. Die Ermittlungen werden weiter fortgesetzt. Die Polizei Höxter sucht nach Zeugen, die zur fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte direkt an die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Foto: Polizei

Dienstag, 19. Februar 2019 15:21 Uhr

Höxter (red). Zwischen Sonntag, 17. Februar, 14 Uhr und Montag, 18. Februar, 8 Uhr, ist in eine Gaststätte in der Brokhusenstraße in Bruchhausen eingebrochen worden. Zwar wurde ein Sparschrank gewaltsam geöffnet, offensichtlich hat sich hierin aber kein Geld befunden, so dass der oder die Täter die Gaststätte ohne Beute wieder verließen. Es entstand geringer Sachschaden. Wer zur Tatzeit verdächtige Personen im Bereich der Gaststätte festgestellt hat, wird gebeten sich bei der Polizei in Höxter, Telefon 05271/9620, zu melden.

Unsere Videothek
Politik
Samstag, 23. Februar 2019 07:35 Uhr
Bürgermeister Alexander Fischer stellt sich nicht erneut zur Wahl - SPD und CDU denken über gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten nach
Mittwoch, 20. Februar 2019 08:52 Uhr

Düsseldorf/Kreis Höxter (red). Die nordrhein-westfälische Landesregierung und die Europäische Union unterstützen innovative Projektideen zur regionalen Wirtschaftsförderung. Ein Gutachtergremium hat im Rahmen des Aufrufs „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ 36 Projekte zur Förderung empfohlen, darunter CSR 4.0 OWL, CirConomyOWL – ein Produktionsstandort schließt Kreise, OstwestfalenLippe 2025 und Digitale Kundenschnittstelle OWL. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Die Projekte heben die innovativen Potenziale in unserer Region und stärken die Standortqualität. Diese werden von der GILDE Wirtschaftsförderung GmbH, dem Energie Impuls OWL e.V., dem InnoZent OWL e.V. und der OstWestfalenLippe GmbH koordiniert, die nun einen entsprechenden Antrag bei der Bezirksregierung stellen können. 

Der Aufruf von Land und EU steht für die zukunftsweisende und zielgerichtete Wirtschaftspolitik in Nordrhein-Westfalen. Dies zeigen die Projekte deutlich auf. Alle ausgewählten Projekte unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung, beim Transfer von den Hochschulen in die Unternehmen durch Scoutings oder stärken die Start-up-Kultur in ländlichen Regionen. Sie werden mit insgesamt rund 45 Millionen Euro unterstützt. 

Hintergrund

Der Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Zeitraum bis 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.

Montag, 18. Februar 2019 07:07 Uhr

Berlin/Kreis Höxter (red). Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase wurde in die Bundesfachausschüsse „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ und „Landwirtschaft und Umwelt“ der CDU Deutschlands berufen. „Ich freue mich, in diesen so wichtigen Gremien mitarbeiten zu dürfen. Als Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU/CSU-Deutschlands und als kommunalpolitischen Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag habe ich innerparteilich Druck gemacht, die „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ auch auf Bundesebene in der Parteiarbeit auf das Tableau zu bringen. Denn wir müssen uns als Partei zur Umsetzung der Ergebnisse der aktuellen Regierungskommission klar positionieren. Mit dem Ende der Kommission ist die Arbeit nicht zu Ende, sie fängt erst an und bleibt Daueraufgabe. Die Bürgerinnen und Bürger müssen auch wissen, wie die CDU-pur Position zu ländlichen Räumen aussieht. Hier sind wir die Einzigen, die einen klaren Kompass „Pro ländlicher Räume“ haben. Die Kommission wird voraussichtlich Kompromisslösungen zu Tage bringen“, erklärt Haase.

Um Themen des ländlichen Raumes wird es auch im Ausschuss „Landwirtschaft und Umwelt“ gehen. Hier wird er seine Erfahrungen als Hauptberichterstatter für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie dem Umweltausschuss einbringen: „Die ländlichen Regionen sind Heimat für mehr als die Hälfte der Menschen in unserem Land. Ich will, dass sie auch künftig attraktiv und lebenswert bleiben - mit einer guten Infrastruktur, einer guten Versorgung und wirtschaftlichen Chancen. Eine nachhaltige Landwirtschaft ist dafür ebenso wichtig wie lebendiges Handwerk und gesunder Mittelstand. Die CDU steht für die zukunftsfähige Entwicklung unserer Landwirtschaft. Unser Leitbild ist die bäuerliche Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel erzeugt, umweltfreundlich wirtschaftet und gut mit den Tieren umgeht. Mir geht es auch um eine ganzheitliche Betrachtung der Themen Umwelt und Klima. Wir werden in Deutschland nicht alleine das Weltklima und die Umwelt retten können. Dazu bedarf es koordinierter und gemeinsamer internationaler Anstrengungen. Mir ist eine ausgewogene Umweltpolitik mit der Zieltrias Ökologie, Ökonomie und Soziales wichtig. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.“

Wirtschaft
Mittwoch, 20. Februar 2019 12:05 Uhr
Geplante Schließung der Zuckerfabrik in Warburg - Regionalrat Detmold wendet sich an Südzucker AG
Montag, 18. Februar 2019 06:52 Uhr

Paderborn/Höxter (red). Einen Jahresempfang voller Highlights feierten nun die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter im Rathaus der Stadt Paderborn. Im Mittelpunkt stand neben den Gastrednern und der Verleihung der goldenen Juniorennadel besonders das 25-jährige Jubiläum des Wirtschaftsclubs.

„Mit dem Wirtschaftsclub haben wir ein Modell, um das uns viele Juniorenkreise in Deutschland beneiden“, freute sich Christian Hake, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren PB+HX. Im Club blieben dem Netzwerk auch die Unternehmer und Führungskräfte erhalten, die mit dem Erreichen des vierzigsten Lebensjahres bei den Junioren ausscheiden. „Neben der finanziellen Unterstützung durch den Wirtschaftsclub schätzen wir auch das Know-how und die langjährigen Freundschaften.“ Glückwünsche zu der engen Zusammenarbeit zwischen Junioren und Club sprach auch die neue WJ-Landesvorsitzende von NRW, Jeannine Budelmann, aus. Sie berichtete, dass der Landesvorstand derzeit über die internen Netzwerke auf Kreis-, Landes-, Bundes- und internationaler Ebene hinaus, das Gespräch mit anderen gesellschaftlichen Gruppen suche. „Dort wollen wir vor allem um Verständnis für wirtschaftlich Themen werben.“ Allen Wirtschaftsjunioren in Paderborn und Höxter bot der Vorsitzende des Wirtschaftsclubs, Thomas Sprehe, ein Leben nach dem vierzigsten Geburtstag an. „Wir möchten auch in Zukunft gemeinsam mit euch handeln und arbeiten.“ Als Wirtschaftsclub-Mitglied könne jeder im Herzen ein Wirtschaftsjunior bleiben, so, wie es auch bei Paderborns Bürgermeister Michael Dreier der Fall ist. „Das ist heute für mich ein bewegender Moment, denn die Zeit als Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren gehörte zu den prägendsten Zeiten meines Lebens. Ich bin heute nicht nur Gastgeber, sondern ein ganz enger Freund“, betonte Dreier. 

Einen Blick in die Zukunft warf im Anschluss Festredner Christoph Plass. Der Geschäftsführer der Bürener Unity AG ist WJ-Senator und Wirtschaftsclub-Mitglied. Er stellte den Zuhörern seine Überlegungen zur Führung im digitalen Wandel vor. „Die Digitalisierung kommt so oder so. Die Frage ist nur, wie wir sie gestalten“. Meinte Plass, um davor zu warnen, dass die Digitalisierung ohne Treiber zurückbleiben würde. „In Paderborn hat Bürgermeister Dreier sie zur Chefsache gemacht. Die Stadt ist auf dem Weg zur Modellstadt mit digitalem Ökosystem“, lobte Plass. Bei der Digitalisierung gehe es im Wesentlichen um zwei Bereiche. Einerseits Prozesse durch neue Technologien effizienter zu gestalten, andererseits darum, aus den gewonnenen Daten neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Plass kritisierte gleichzeitig, dass die Digitalisierung in Deutschland nur langsam vorangehe und von Bedenkenträgern geprägt sei. „Uns geht es zu gut. In den baltischen Staaten oder den USA ist der Leidensdruck für digitale Innovationen deutlich höher als in Deutschland. „Wir müssen verstehen, dass es in Zukunft nicht mehr nur um Produkte und ihre Herstellung geht, sondern um neue datengetriebene Geschäftsmodelle“, forderte Plass. 

Nicht nur das Bestehende müsse optimiert, sondern auch Neues erfunden werden. „Die deutsche Ingenieursdenke ist vergleichbar mit der Juristendenke“, befand Plass. Hier brauche man Sicherheit und müsse alles erklären, in Silicon Valley eben nicht. „Wir müssen mutiger abwägen, wo wir wirklich Sicherheit brauchen und wo wir aktiv gestalten wollen. An dieser Stelle seien die Wirtschaftsjunioren gefordert. „Digitalisierung hat auch mit Haltung zu tun. Hier sind die Juniorenwerte, wie ehrbares Unternehmertum oder die Vereinbarkeit von Beruf Familie, gefragt.“

Eine besondere Ehrung wurde dann noch Christian Horlitz zuteil. Der ehemalige Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter wurde für seine Verdienste aus den Händen von Jeannine Budelmann mit der goldenen Juniorennadel, der höchsten Auszeichnung der Wirtschaftsjunioren Deutschland, ausgezeichnet. „Er hat zahlreiche Projekte weiterentwickelt und neu angeschoben. Christian hat Dinge geleistet, die heute noch weiterwirken und er ist immer da, wenn wir seine Hilfe brauchen“, so WJ-Geschäftsführer Daniel Beermann in seiner Laudatio. Horlitz gehört den Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter seit 2012 an.

Foto: Julika Kleibohm

Samstag, 16. Februar 2019 09:19 Uhr

Kreis Höxter (red). Herausfordernd!“, antwortet Hedwig Wecker auf die Frage, wie sie die Suche nach Auszubildenden empfindet. Die Geschäftsführerin der Gockeln Metallbau GmbH aus dem Willebadessener Ortsteil Borlinghausen führt das Unternehmen in vierter Generation und kommt nicht umhin festzustellen, dass es immer schwieriger wird, die passenden Auszubildenden zu finden. Eine Herausforderung, vor der kreisweit immer mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber stehen.

Deshalb hat das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL die Veranstaltung „Neue Auszubildende? Ja bitte!“ initiiert und in Kooperation mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und der Gleichstellungsstelle im Kreis Höxter Personalverantwortliche aus kleinen und mittelständischen Unternehmen eingeladen. Gerrit Fischer, Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL für den Kreis Höxter, hat die Veranstaltung organisiert. „In Gesprächen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern im Kreis Höxter habe ich feststellen können, dass sich die Suche nach Auszubildenden bei vielen als sehr schwierig erweist. Deshalb war es mir wichtig, das Thema aufzugreifen“. Die Aufgabe des Kompetenzzentrums Frau und Beruf ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu stärken und die beruflichen Chancen von Frauen zu erhöhen. Deshalb wurde bei der Veranstaltung ein besonderes Augenmerk auf das Fachkräftepotential von weiblichen Auszubildende gelegt. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie man junge Frauen anspricht, um sie zu Ausbildungen in männerdominierten Berufszweigen zu ermuntern. Eine Idee, die fruchtet, denn zu Beginn der Veranstaltung, bei der die HOBATEX GmbH in Brakel als Gastgeber fungiert, sind bis auf den letzten Stuhl alle Plätze belegt.

Als Einstieg nahm Kommunikationstrainerin Astrid Kronsbein die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die Welt der Generation Z. Die ab ca. 1999 Geborenen strömen jetzt auf den Arbeitsmarkt und stellen wieder ganz andere Anforderungen an ihren Arbeitsplatz als die Generationen davor.

Im Anschluss konnten die Teilnehmenden in einer Gruppenarbeit ihre eigenen Erfahrungen nutzen und Strategien erarbeiten, wie man sich unabhängig von der Branche für weibliche Fachkräfte als attraktives Unternehmen präsentiert kann. Medienwirksame Beispiele, wie die Suche nach Auszubildenden gestaltet werden kann, zeigte die Beraterin Ursula Madeja-Stieren. Das kann ein markiges Video oder ein großformatiges Plakat sein. Sie machte Mut, Neues auszuprobieren und die Fantasie spielen zu lassen, nur eins ist nicht erwünscht – Langeweile.

Im abschließenden Interview appellierte Hedwig Wecker an die Zuhörenden, pragmatische und unbürokratische Lösungen zu finden. So werden auch organisatorische Hürden, wie ein eigener Umkleideraum bei der Einstellung weiblicher Auszubildender, nicht zum Problem. Außerdem empfinde sie ein funktionierendes Netzwerk als wichtiger denn je, denn dadurch habe sie zuletzt einen vielversprechenden Auszubildenden gefunden. 

Gerrit Fischer zieht ein positives Resümee: „Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung auf so viel Interesse gestoßen ist und die Teilnehmenden neue Ideen mitnehmen konnten. Wir wollen das Netzwerk der Unternehmerinnen und Unternehmer im Kreis Höxter weiter stärken, eine Basis für den Austausch miteinander schaffen und als Multiplikator für neuer Impulse agieren.“

Foto: OstWestfalenLippe GmbH

 

Sport
Freitag, 22. Februar 2019 08:42 Uhr
Kreisliga B Höxter: Wolfgang Brückner hört am Ende der Saison beim SV Ottbergen-Bruchhausen auf – Nachfolger wird Michael Vielain
Sonntag, 10. Februar 2019 08:47 Uhr

Höxter (red). Die D-Juniorinnen von Phönix 95 Höxter suchen neue Trainerinnen oder Trainer, um weiter in der Mannschaft Fußball spielen zu können. Wer kann helfen? Auf ihrer Facebookseite schreiben sie dazu folgendes: „Wir sind die D-Juniorinnen (unter 12 Jahren) von Phönix 95 Höxter und suchen dringend jemanden die/der uns trainiert und betreut. Leider können unsere jetzigen Trainer aus beruflichen Gründen uns nicht weiter betreuen. Wir spielen in der Kreisliga Höxter. Die Meisterschaftsspiele finden samstagvormittags statt. Da es im Kreis Höxter aber nur noch fünf Mannschaften gibt, haben wir nicht allzu viele Spiele. Dennoch möchten wir gern weitermachen. Unsere Trainingszeit ist bis zu den Osterferien immer freitags von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr in der Bielenberghalle in Höxter. Nach den Osterferien haben wir dienstags von 17.15 Uhr bis 19.00 Uhr Training auf dem Sportfeld an der Petrischule und freitags von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr auf dem Sportplatz in Ovenhausen. Gern gibt unser Vereinspräsident Andreas Hellwig (Tel. 0151-166 388 32) weitere Auskünfte. Er kann auch per E-Mail unter: Phoenix95Hoexter@Gmail angeschrieben werden.“

Foto: Phönix 95 Höxter

Donnerstag, 31. Januar 2019 06:49 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). In Zeiten, in denen häufig wegen Nichtigkeiten vor Gericht gezogen wird, ist die Kenntnis von Rechts- und Versicherungsfragen für Funktionäre in Sportvereinen äußerst wichtig. Der Kreissportbund Höxter bietet daher am Dienstagabend, 26. März, in der FLVW-Geschäftsstelle in Bad Driburg ein kostenloses „Kurz-und-gut-Seminar“ zu diesem Thema an. Geflügelte Worte wie „Jugendbetreuer und Übungsleiter stehen immer mit einem Bein im Gefängnis“ regen wiederholt die Diskussion über Fragen der Rechte, Pflichten und der Verantwortung von Jugendbetreuer und Übungsleiter an.

Diskussionen wie auch Publikationen - vor allem in der Boulevardpresse - lösen darüber hinaus Unsicherheiten aus, die die Verantwortlichen belasten. Basis hierfür ist dabei häufig Unwissenheit über die genauen Regelungen und gesetzlichen Vorgaben sowie fehlende Informationen über den Versicherungsschutz. Das Abendseminar informiert über Sorgfalts- und Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz, Haftung und Schadenersatz, Versicherungen sowie Finanz- und Steuerfragen, dargestellt in Fallbeispielen. Das Kompaktseminar „Rechtsfragen für Jugendbetreuer und Übungsleiter“ soll dazu beitragen, diese Unsicherheiten zu beseitigen und Fragen zu beantworten, die häufiger an die Sportorganisationen und an das Versicherungsbüro bei der Sporthilfe NRW gestellt werden. Es soll den Teilnehmern die Sicherheit geben, sich richtig zu verhalten und sich in ihrem ehrenamtlichen oder nebenberuflichen Engagement nicht durch unbegründete „Angstmacherei“ verunsichern zu lassen.

Die KSB-Geschäftsstelle nimmt ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen die Anmeldungen an.

Panorama
Montag, 18. Februar 2019 07:01 Uhr
Virtuose Klaviermatinee mit Tamara Kornemann
Donnerstag, 14. Februar 2019 06:11 Uhr

NRW (red). Der Tierschutz für Schlachttiere soll verbessert werden. Auf Initiative von Niedersachsen und mit Unterstützung von Nordrhein-Westfalen wird das Thema am Freitag, 15. Februar, mit einem Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Der gemeinsame Antrag hat zum Ziel, dass künftig bundesweit kameragestützte Überwachungssysteme in Schlachthöfen installiert werden.

"Angestrebt wird eine gesetzliche Regelung, die dem Tierschutzanliegen, aber auch den Interessen aller Betroffenen Rechnung trägt", betonte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Wenn das rechtlich verpflichtende standardisierte Überwachungssystem mit Kameras eingeführt wird, soll es in den besonders tierschutzrelevanten Bereichen eines Schlachthofes installiert werden. Ein Veterinär habe dann zum Beispiel die Möglichkeit, sich jederzeit per Smartphone auf eine Kamera einzuwählen.

"Die Einführung der Videoüberwachung in Schlachtbetrieben ist ein wichtiger Schritt, Tierleid in einzelnen Betrieben zu verhindern. Zugleich kann das Gros der Schlachthöfe dokumentieren, dass dort verantwortungsvoll gearbeitet wird. Das schafft Vertrauen und unterstützt die Arbeit der Kontrolleure", sagte Nordrhein-Westfalens Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. "Gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern ist es, die Zukunft der Nutztierhaltung nachhaltiger zu gestalten. Dialog, Forschung, Kontrolle und Transparenz sind hierfür die wesentlichen Säulen." Auch die Einführung eines einheitlichen Tierwohl-Label diene dazu, das Vertrauen in die Tierhaltung zu stärken und das Bewusstsein weiter zu schärfen. 

Mit der Entschließung im Bundesrat soll die Bundesregierung durch Unterstützung der Länder das Tierschutzanliegen weiter nach vorne bringen und einen Gesetzgebungsvorschlag entwickeln.

Samstag, 19. Januar 2019 09:02 Uhr

Kreis Höxter/Stahle (red). Einen speziellen Tages-Workshop für Übungsleiter mit Lizenz B „Bewegungsförderung im Kindergarten und Sportverein“ bietet der Kreissportbund Höxter am Montag, 18. März, in der Sporthalle Höxter-Stahle an. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, verschiedene Praxisbeispiele zur Sprachförderung zu erproben, wobei insbesondere die Bewegung im Vordergrund steht. Vor allem durch die Kombination von Bewegung und Sprache erlernen die Kinder unbewusst, ihr sprachliches Können zu erweitern. Spielerisch sollen Formen, Farben und Zahlen erlernt werden. Darüber hinaus werden bewegte Spiele zur Wahrnehmung, Konzentration und zum logischen Denken angeboten. Anmeldungen nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Sonntag, 09. Dezember 2018 11:01 Uhr

Bühne (red). Zum schon traditionellen Adventskonzert laden der Gesangverein „Concordia“ und der Musikverein Bühne für Sonntag, 9. Dezember, um 16 Uhr in die Pfarrkirche St. Vitus in Bühne ein. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für soziale Zwecke gebeten. In der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche wird für etwa 90 Minuten ein adventlicher Liederbogen geboten. Im Wechsel mit einigen besinnlichen Texten erleben die Zuhörer nicht nur traditionelle Stücke, sondern auch moderne Weisen. Seit Wochen proben die beteiligten Musikerinnen und Musiker ganz fleißig, um zum Konzert mit einer Top-Leistung aufwarten zu können. Der Musikverein hat Stücke wie „Swinging Christmas“, „Ave Maria“ oder ein Weihnachtsmedley auf dem Notenpult. Vom Concordia-Chor können sich die Zuhörer auf den „kleinen Trommler“, „Feliz Navidad“ oder - ganz neu einstudiert – auf die deutsche Version des Sister-Act-Hits „I will follow him“ freuen. Wie jedes Jahr wird bei einer Kollekte um Spenden gebeten, die zum größten Teil wieder für soziale Zwecke bestimmt sind. Vor und nach dem Konzert laden die Veranstalter auf dem Vorplatz der Kirche zu einem wärmenden Glühwein ein.

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