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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 01. März 2021 11:06 Uhr
Zahl der aktiven Infektionen im Kreis Höxter sinkt weiter auf 126 Personen
Sonntag, 28. Februar 2021 10:39 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 28. Februar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.887 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (Zehn bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.630 Personen als genesen (17 Personen mehr als am Tag zuvor) und 132 Personen als noch aktiv infiziert (Sieben Personen weniger als am Vortag). Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 125 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 28. Februar 50,624 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 54 (-6) 
  • Beverungen 3 (+1)
  • Borgentreich 4 (0) 
  • Brakel 27 (+3) 
  • Höxter 10 (-4) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 5 (0) 
  • Steinheim 4 (0) 
  • Warburg 12 (-1) 
  • Willebadessen 12 (0)
Samstag, 27. Februar 2021 10:33 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 27. Februar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.877 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (13 bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.613 Personen als genesen (19 Personen mehr als am Tag zuvor) und 139 Personen als noch aktiv infiziert (Sechs Personen weniger als am Vortag). Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 125 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 27. Februar 52,763 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 60 (+1) 
  • Beverungen 2 (o)
  • Borgentreich 4 (-1) 
  • Brakel 24 (-4) 
  • Höxter 14 (0) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 5 (0) 
  • Steinheim 4 (-3) 
  • Warburg 13 (0) 
  • Willebadessen 12 (+1)
Samstag, 27. Februar 2021 10:08 Uhr

Kreis Höxter (r). Erstmals nach vier Monaten ist die Inzidenz im Kreis Höxter am Donnerstag, 25. Februar 2021, kurzzeitig unter die wichtige Marke von 50 gefallen. „Das zeigt, dass unsere Schutzmaßnahmen greifen. Doch es ist zu früh, von einer stabilen Entwicklung zu sprechen“, sagt Landrat Michael Stickeln mit Blick auf den erneuten Anstieg der Inzidenz auf 53 am Freitag. „Die schwankende Inzidenz macht deutlich, dass wir noch nicht über den Berg sind“, so Stickeln. Mit einem Wert über 50 gilt der Kreis Höxter weiterhin als Risikogebiet.

„Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens lässt sich gegenwärtig nicht vorhersehen. Besondere Sorgen bereitet uns die zunehmende Verbreitung der britischen Variante des Coronavirus“, betont der Leiter des Gesundheitsdienstes beim Kreis Höxter, Dr. Wilfried Münster. Erstmals wurde die britische Variante B.1.1.7 am 15. Februar im Kreis Höxter nachgewiesen. Bis Freitag, 26. Februar (Stand: 14 Uhr), wurden dem Gesundheitsamt bereits 23 laborbestätigte Nachweise der britischen Variante gemeldet. „Diese Variante gilt als deutlich ansteckender als das bisherige Virus. Trotz sinkender Inzidenz bleibt die Lage deshalb weiter angespannt“, so Dr. Münster. Offen sei auch, wie sich die teilweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs auswirken werde.

Vor dem Hintergrund der schwankenden Inzidenz, die derzeit über dem Schwellenwert von 50 liegt, hat der Krisenstab des Kreises Höxter in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium am Freitag entschieden, die bis Sonntag geltende Allgemeinverfügung um zunächst eine Woche verlängern.

Voraussichtlich bis zum 7. März 2021 gelten im Kreisgebiet folgende Regelungen:

  • Bei privaten Zusammenkünften dürfen sich die Angehörigen des eigenen Hausstandes mit einem Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Diese Beschränkung gilt ausdrücklich auch für Wohnungen. Davon ausgenommen sind nur betreuungsbedürftige Kinder, sofern sie einem gemeinsamen Haushalt angehören.
  • Die Bewohnerinnen und Bewohner, die in vollstationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter leben, dürfen nur noch Besuch von einer Person pro Tag erhalten. Besuche sind nur zulässig, wenn die Besuchsperson an jedem Besuchstag vor ihrem Besuch einen PoC-Antigen-Schnelltest mit negativem Testergebnis vorweist.

„Mit diesen Schutzmaßnahmen verfolgen wir das Ziel, die Infektionen im Kreis Höxter noch weiter einzudämmen“, erklärt Landrat Stickeln. „Wir haben es durch gemeinsame Anstrengungen geschafft, dass die Inzidenz in den letzten sieben Wochen deutlich gesunken ist“, dankt er allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch die Einhaltung der Regeln dazu beigetragen, Ansteckungen zu vermeiden. Seit dem 25. Oktober 2020 liegt die Inzidenz mit Ausnahme des Donnerstags durchgehend über dem Schwellenwert von 50. Am 11. Januar lag die Inzidenz im Kreis Höxter noch bei 261.

Landrat Michael Stickeln bittet die Bevölkerung deshalb im Sinne der nachhaltigen Eindämmung der Pandemie um Verständnis für die weiterhin kontaktreduzierenden Maßnahmen, um unter Umständen möglichst zeitnah verantwortungsvoll über auch regionale Öffnungsszenarien entscheiden zu können.

 

Freitag, 26. Februar 2021 09:36 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 26. Februar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.864 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (16 bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.594 Personen als genesen (Sechs Personen mehr als am Tag zuvor) und 145 Personen als noch aktiv infiziert (Sieben Personen mehr als am Vortag). Drei weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 125 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 26. Februar 52,763 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 59 (+4) 
  • Beverungen 2 (+1)
  • Borgentreich 5 (-1) 
  • Brakel 28 (+4) 
  • Höxter 14 (-1) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 5 (+2) 
  • Steinheim 7 (-3) 
  • Warburg 13 (+1) 
  • Willebadessen 11 (0)
Region Aktiv
Montag, 01. März 2021 10:51 Uhr
Johanniter-Botschafter wieder zurück im Außendienst
Montag, 01. März 2021 10:48 Uhr

Paderborn/Kollerbeck (red). Im Fall der 79-jährigen ertrunkenen Mutter des 54-jährigen Rüdiger W. (Name geändert) hat die Staatsanwaltschaft des Paderborner Landgerichtes nun Revision angekündigt (Radio Hochstift berichtete zuerst). Möglicherweise werde dieser Fall noch den Bundesgerichtshof beschäftigen. Das Schwurgericht des Landgerichts Paderborn hatte am 24. Februar nach nur drei Verhandlungstagen festgestellt: „Es war ein furchtbarer Unglücksfall", wie der vorsitzende Richter Eric Schülke erklärte. Die Strafe wurde auf zwei Jahre Freiheitsstrafe festgesetzt, die zur Bewährung ausgesetzt werden. Oberstaatsanwalt Ralf Meyer hingegen hatte für den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Jahren gefordert. Im nächsten Schritt werde die Paderborner Staatsanwaltschaft nun die schriftliche Urteilsbegründung genau prüfen und dann entscheiden, ob sie am Bundesgerichtshof gegen das Urteil vorgehe oder die Revision zurücknehme. Am 11. August des vergangenen Jahres war in Kollerbeck die 79-Jährige leblos in der Badewanne entdeckt worden. Es handelte sich bei der Verstorbenen um die pflegebedürftige Mutter des 54-jährigen Angeklagten Rüdiger W.. Laut der Paderborner Staatsanwaltschaft habe der Angeklagte den Tod seiner Mutter billigend in Kauf genommen.

Foto: red

Montag, 01. März 2021 10:45 Uhr

Höxter (red). Bürgermeister Daniel Hartmann lädt zu seiner nächsten Bürgermeistersprechstunde ein. Aufgrund der notwendigen Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie ist diese weiterhin nur telefonisch möglich. „Ich freue mich am Telefon Ihre Anliegen, Sorgen oder Ideen für Höxter zu hören“, macht Hartmann deutlich. Am Donnerstag, 04. März zwischen 15.30 und 17 Uhr ist der Bürgermeister telefonisch für die Sprechstunde unter 05271/963 1000 zu erreichen. Während der einzelnen Gespräche kann es für andere Teilnehmende zu kurzen Wartezeiten oder zu Rückrufen kommen.

Montag, 01. März 2021 09:28 Uhr

Beverungen (red). Am 07.03.2021 jährt sich der Widerstand gegen das Vorhaben des BMU, das Dreiländereck NRW/Niedersachsen und Hessen zum zentralen Umschlagplatz für 90% des Atommülls aus ganz Deutschland zu machen. Über Jahrzehnte sollen 15.000 Atommüllgebinde mit einem Volumen von 60.000 Kubikmetern im kleinen Ort Würgassen an der Weser abgelegt werden. Insgesamt sollen 303.000 Kubikmeter Atomschrott aus ganz Deutschland angefahren, sortiert und zum Schacht KONRAD bei Salzgitter abgefahren werden.  

Schnell entwickelte sich nach der Publikation der BGZ am 06.03.2020 ein starker Widerstand gegen das Vorhaben. Dabei waren die letzten Monate vor allem von einer nie dagewesenen, partei-, stadt-, kreis- und länderübergreifenden Positionierung gegen das ZBL/LoK geprägt. Alle fünf umliegenden Landkreise in der Region um Beverungen-Würgassen, sowie etliche Kommunen sprachen sich in jeweils positionsgleichen Resolutionen, parteiübergreifend und einstimmig, gegen das ZBL aus. Die Bezirksregierung Detmold machte deutlich, dass das Vorhaben nicht mit dem Regionalplan konform und der von der BGZ eingereichte Widerspruch verfristet ist. Ca. 12.000 Menschen unterzeichneten eine Petition gegen das Atomlager, etliche von Ihnen nahmen in den letzten zwölf Monaten an den von der Bürgerinitiative organisierten Veranstaltungen gegen die „Mutter aller Zwischenlager“ an der Weser teil.  

Inzwischen ist die Bürgerinitiative zum gemeinnützigen e.V. herangewachsen. Dieser machte zuletzt durch ein Gegengutachten zur Standortauswahl auf sich aufmerksam. Aktuell wurde von den Mitgliedern, unter einer herausragenden Wahlbeteiligung und mit einem sehr deutlichen Votum, ein neuer Vorstand an die Spitze des Widerstands gewählt. Zukünftig wird dieser die Wirkung der erfolgreichen Vereinsarbeit über die Region hinaus ausbauen. Dabei bietet vor allem das „Superwahljahr 2021“ eine einmalige Möglichkeit, um auf das unsägliche Vorhaben des BMU und der BGZ aufmerksam zu machen. 

Zum Jahrestag des Widerstands, am 07.03.2021, ruft der e.V. ab 14 Uhr, direkt vor dem Haupttor des  ehemaligen AKW Würgassen, zur Mahnwache auf. Alle sind eingeladen gemeinsam ein Zeichen aus der Region heraus in Richtung der Verantwortlichen in Berlin zu entsenden! 

Corona bedingt ist die Aktion als „Auto-Demo“ angedacht. Alle Teilnehmer*innen werden gebeten mit dem eigenen Kfz anzureisen und vor Ort in den Fahrzeugen zu verbleiben. Durch Lichthupe, Blinker und Hupe können sich alle in die Aktion einbringen, während per Beschallungsanlage über aktuelles informiert wird. Da sowohl die Presse, als auch regionale TV-Sender vor Ort sein werden, kann etwas „Schmuck“ am Auto nicht schaden. Mit dem bekannten gelben W oder mit eigenen Schildern und Transparenten können alle Teilnehmer*innen ihren Unmut Ausdruck verleihen. Selbstverständlich ist auch die Teilnahme mit dem Fahrrad oder per Pedes möglich. Hierbei ist jedoch eine FFP2-Maske zu tragen, zudem sind die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Ein Verstoß führ zum Ausschluss von der Veranstaltung.

Foto: Verein 

Sonntag, 28. Februar 2021 11:27 Uhr

Höxter (r). In den nächsten Wochen wird im Zuge der Sanierung des Schmutzwasserkanals in der Oberen Mauerstraße im Abschnitt zwischen der Grubestraße und der Knochenbachstraße der Kanal erneuert. Der Schmutzwasserkanal wird dabei von der Einmündung in die Knochenbachstraße bis zur Oberen Mauerstraße Haus Nr.: 46 neu verlegt. Mit der Baumaßnahme wird die Baufirma Schulze Tiefbau GmbH & Co. KG voraussichtlich in der 10. KW - Anfang März - im Jahr 2021 beginnen. Die Arbeiten sollen bis Anfang April abgeschlossen sein.

Im Weiteren wird in der Oberen Mauerstraße im Abschnitt zwischen der Grubestraße und der Charlottenstraße der Mischwasserkanal neu verlegt. Gleichzeitig werden dabei auch die schadhaften Grundstücksanschlussleitungen saniert.

Die Baumaßnahme wird die Baufirma Gebr. Schönhoff Bau GmbH & Co. KG voraussichtlich in der 11. KW - Mitte März - im Jahr 2021 beginnen. Die Arbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Im Anschluss wird die Firma Go Ka We Straßen-, Tief- und Hochbau im Auftrag der Stadt Höxter mit dem angekündigten Ausbau der Straße beginnen.

Aufgrund der örtlichen Verhältnisse sowie der Lage des Kanals im Straßenbereich werden sich Verkehrseinschränkungen leider nicht vermeiden lassen. In den Arbeitsabschnitten wird jeweils eine Vollsperrung erforderlich werden.

Die Bauleitung obliegt Frau Catharina Will, M.Sc.. Frau Will ist bei der Stadtentwässerung Höxter GmbH, Corveyer Allee 21, oder telefonisch unter der Nummer 05271/ 6 999 662 zu erreichen und steht Ihnen für weitere Auskünfte, vor allem auch während der Bauarbeiten, gern zur Verfügung.

Die Stadtentwässerung Höxter GmbH bittet um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Erschwernisse und Behinderungen.

 

Blaulicht
Montag, 01. März 2021 19:49 Uhr
Maskiert und bewaffnet: Raubüberfall in Steinheim - Polizei sucht Zeugen
Montag, 01. März 2021 14:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Polizei Höxter hat einen Briefumschlag für Kreditinstitute entworfen, mit dessen Hilfe Telefonbetrügern das Handwerk gelegt werden soll. Inspiriert durch ein ähnliches Projekt der Polizei Gütersloh, stehen dabei insbesondere falsche Polizisten oder Enkeltrick-Betrüger am Telefon im Visier der Polizei. 

Schon häufig hat die Kreispolizeibehörde Höxter über die dreisten Betrugsmaschen berichtet, bei denen es Täter auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen haben. Nicht selten werden die gesamten Lebensersparnisse erbeutet. 

Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Obwohl die Polizei dieses Phänomen intensiv bekämpft, werden dennoch Seniorinnen und Senioren im Kreis Höxter Opfer dieser Tätergruppen. Neben etlichen erfolglosen Versuchen kommt es immer wieder zu vollendeten Taten, bei denen die betrogenen Seniorinnen und Senioren unter Umständen fünfstellige Geldbeträge verlieren. 

Oft werden diese Beträge vorher bei der örtlichen Bank abgehoben. Zwar leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreditinstitute im Kreis Höxter schon jetzt gute Präventionsarbeit, da viele Taten schon bei der Geldabhebung durch geschickt geführte Kundengespräche bekannt und verhindert werden. Dennoch gelingt es den Tätern gelegentlich, ihre arglosen Opfer so zu instruieren, dass sie am Bankschalter keine Anhaltspunkte für eine mögliche Straftat geben. 

Aus diesem Grund hat die Polizei Höxter mit ihren Fachleuten für Kriminalprävention und Opferschutz einen Briefumschlag gestaltet. Er ist als weitere Warnung für mögliche Betrugsopfer gedacht, wenn am Bankschalter Bargeld in großen Mengen abgehoben wird. Das Geld wird in dem Umschlag übergeben, auf dem mehrere konkrete Fragen abgedruckt sind. Auf der Rückseite, also dort wo der Umschlag geöffnet wird, ist die Aufschrift "Vorsicht Betrugsgefahr! Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten, will ein Betrüger ihr Geld! >>>110 wählen!<<<" aufgedruckt. Die Fragen sind so strukturiert, dass sie die gängigen Betrugsvarianten (Enkeltrickbetrug, Gewinnversprechen am Telefon, Schockanrufe und falsche Polizeibeamte) berücksichtigen. 

Dieser Umschlag soll vor allem dann wirken, wenn die Opfer von den Tätern so angeleitet werden, dass am Bankschalter kein Verdacht geschöpft und deshalb auch nicht wie sonst üblich die Polizei informiert werden kann. 

Der Umschlag wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Höxter nun kreisweit in allen Filialen bei größeren Abhebungen vor allem von älteren Menschen standardmäßig verwendet. Zusätzlich wird an die potenziellen Opfer appelliert, vor der Übergabe des Geldes an Dritte oder vor der Entnahme des Geldes auf jeden Fall die aufgedruckten Fragen zu beantworten. Im Idealfall werden diese Fragen noch vor Ort von den Betroffenen beantwortet. Die Kreispolizeibehörde Höxter freut sich, die Sparkasse Höxter als weiteren Kooperationspartner für die Region gewonnen zu haben.

Montag, 01. März 2021 14:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Polizei Höxter ging am Wochenende mehreren Hinweisen auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung nach. 

Nach Antreffen von Personengruppen außerhalb und auch innerhalb von Wohnungen von Freitag (26. Februar) bis Sonntag (28. Februar) fertigten die Polizeibeamten insgesamt 13 Anzeigen im Kernstadtbereich von Höxter. 

Mehrere Jugendliche, die sich im Stadtpark hinter der Stadtverwaltung aufhielten, verstießen nicht nur gegen die Coronaschutzverordnung. Die Polizei fand in einem Rucksack auch Drogen. Der 17-jährige Rucksack-Besitzer zeigte sich während des Polizeieinsatzes uneinsichtig, beleidigte die Beamten fortwährend und spuckte um sich. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Jugendlichen mit zur Polizeiwache, wo sein Vater ihn abholte. Dem Jugendlichen droht nun eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung, Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. 

Die Polizei ging zudem weiteren Meldungen nach, bei denen letztendlich kein Verstoß gegen Corona-Auflagen festgestellt wurde. Auch das Ordnungsamt der Stadt Höxter ging einzelnen Hinweisen nach.

Montag, 01. März 2021 11:49 Uhr

Beverungen (red). Am Samstagabend, 27. Februar, parkte ein schwarzer Audi Q 5 auf einem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Lange Straße in Höhe der Einmündung Theodor-Roeingh-Straße. Ein unbekanntes Fahrzeug verursachte im Zeitraum von 18.50 Uhr bis 19.15 Uhr einen Schaden rechtsseitig im Bereich der vorderen Stoßstange. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter ermittelt daher wegen Unfallflucht und sucht Zeugen. Hinweise werden unter der Rufnummer 05271/962-0 entgegengenommen. 

Montag, 01. März 2021 11:47 Uhr

Bad Driburg (red) - Die Polizei sucht Zeugen zu einer Unfallflucht am Freitag, 26. Februar, auf der Mühlenstraße in Bad Driburg. Im Zeitraum von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr parkte in Höhe der Hausnummer 20 ein grauer Audi Q 3, der anschließend im Heckbereich einen Sachschaden aufwies. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 1.000 Euro. Da der Unfallverursacher sich ohne eine Schadenregulierung zu veranlassen entfernt hatte, werden Zeugen gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden.

Politik
Montag, 01. März 2021 14:41 Uhr
Kreispolizeibehörde Höxter bekommt drei zusätzliche Stellen
Montag, 22. Februar 2021 10:39 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat auch im Jahr 2020 wieder Bürger, Unternehmen und Kommunen mit zinsgünstigen Finanzierungen und Zuschüssen gefördert. In den Kreis Höxter flossen 2020 KfW-Fördermittel in Rekordhöhe von 97,5 Mio. Euro, das sind fast 60 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist vor allem auf die Corona-Sondermaßnahmen zurückzuführen. Kredite und Zuwendungen in Höhe von 45,5 Mio. Euro gingen über die Mittelstandsbank an Höxteraner Unternehmen, gegenüber 6,9 Mio. Euro im Vorjahr.

Aber auch für Privatkunden aus dem Kreis Höxter wurde 2020 ein neuer Höchstwert erreicht. Dafür ist die deutlich erhöhte Attraktivität der Förderung des Effizienzhauses verantwortlich wie auch die weiterhin hohe Nachfrage nach dem Baukindergeld. 275 junge Höxteraner Familien erhielten im letzten Jahr Baukindergeld mit einem Gesamtvolumen von 6,2 Mio. Euro, wobei insbesondere Familien mit geringen und mittleren Einkommen von der Förderung profitierten. Das Programm Energieeffizient Bauen machte 2020 mehr als die Hälfte der Förderungen im Privatkundenbereich aus. Insgesamt betrug die KfW-Förderung in diesem Bereich für den Kreis Höxter 50,4 Mio. Euro, das sind 27,6 Mio. Euro mehr als 2019.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase (CDU) freut sich über diese Förderungen der Heimat und betont: „Die Förderungen der KfW sind in der Corona-Krise für viele kleine und mittelständische Unternehmen der Rettungsanker. Die KfW leistet in diesen Bereichen eine großartige und praxisorientierte Arbeit, von der wir ganz konkret vor Ort profitieren. Aber auch im Privatkundenbereich war 2020 ein herausragendes Jahr. Besonders freue ich mich über die weiterhin hohe Nachfrage nach dem Baukindergeld und die verbesserte Bauförderung von Effizienzhäusern. Das zeigt, dass wir hier einen riesigen Bedarf haben. Mit dem Baukindergeld ermöglichen wir Familien mit geringen und mittleren Einkommen den Traum vom Eigenheim.“

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt als Förderbank des Bundes und der Länder Vorhaben, die im öffentlichen Interesse liegen.

Montag, 08. Februar 2021 11:04 Uhr

Kreis Höxter (r). Gute Nachrichten für junge Menschen und Betriebe im Kreis Höxter: Mit einer Großinvestition in Höhe von 20 Millionen entsteht in Brakel ein innovatives Bildungszentrum für die Fachkräfte von morgen. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart überreichte heute in Düsseldorf gemeinsam mit Regierungspräsidentin Judith Pirscher den Förderbescheid von Bund und Land in Höhe von fast 16 Millionen Euro an Landrat Michael Stickeln und den Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, Gerald Studzinsky.

Minister Pinkwart hob die Bedeutung des überregional einzigartigen Kooperationsvorhabens hervor, das gemeinsam vom Kreis Höxter und der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg in Brakel realisiert wird. „Damit zeigt der Kreis Höxter: Der Schlüssel zum Erfolg ist eine hochwertige und moderne Ausbildung für die Fachkräfte von morgen“, so Minister Pinkwart.

Begeistert zeigte sich auch Regierungspräsidentin Judith Pirscher von dem Vorhaben: „Damit bieten die beiden Bildungsträger jungen Menschen hervorragende Bildungs- und Ausbildungschancen und unterstützen die heimischen Betriebe durch eine zeitgemäße Ausbildung ihres Nachwuchses – eine Ausbildung, die Schritt hält mit der rasanten Digitalisierung aller Wirtschaftszweige.“ Sie freue sich, dass die öffentliche Hand dem Kreis Höxter und der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg mit dieser erheblichen Förderung helfe, diese wichtigen Aufgaben künftig noch besser wahrzunehmen. Gefördert wird das gemeinsame Investitionsprojekt aus der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen beteiligen sich mit einem Zuschuss von 80 Prozent an den Gesamtkosten. Der Kreis Höxter und die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg tragen 20 Prozent des Gesamtbudgets für das Projekt.

„Heute ist ein glücklicher Tag für die Zukunft unseres Kreises Höxter. Gerade in dieser herausfordernden Zeit ist eine Investition in exzellente Ausbildungschancen junger Menschen ein Lichtblick, der nach vorne weist“, sagte Landrat Michael Stickeln. „Mit dem Bildungszentrum schaffen wir einen neuen Leuchtturm am Bildungscampus Bohlenweg in Brakel. Dies ist für den Kreis Höxter eine der größten Investitionen der letzten Jahrzehnte, die nur möglich ist dank der großzügigen Förderung und des Zusammenwirkens mit der Kreishandwerkerschaft“, so Stickeln weiter. Dies bestätige, dass der Kreis und die Kreishandwerkerschaft mit ihrer beispielgebenden Lernortkooperation den richtigen Weg eingeschlagen haben. „Durch die Investition in den Neubau eines innovativen Bildungszentrums direkt am Berufskolleg Kreis Höxter schaffen wir Zukunft“, gab er seiner Freude über die außerordentlich hohe Förderung Ausdruck.

Noch in diesem Jahr soll am Standort des alten Bildungszentrums im Bohlenweg in Brakel der Grundstein gelegt werden. Voraussichtlich bis Ende 2023 soll dort ein Neubau mit einer Nutzfläche von rund 3.400 Quadratmetern mit Werkstätten, Laboren und Unterrichtsräumen entstehen.

100 Jahre nach Gründung der Kreishandwerkerschaft gehen das Kreisberufskolleg Höxter und die Kreishandwerkerschaft dafür eine außergewöhnliche Lernortkooperation am Bildungscampus Bohlenweg in Brakel ein. „Für die Qualifizierung des Nachwuchses in den Handwerksberufen im Kreis Höxter bieten sich durch die Lernortkooperation mit dem Kreisberufskolleg viele Vorteile“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, Gerald Studzinsky. Es entstehe ein Lernort mit modernster Ausstattung, der den wachsenden Anforderungen der Betriebe an die Ausbildungsqualität in den Fachbereichen Elektro, Metall, Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk, Holz und Technik Rechnung trage. „Durch einen energieeffizienten und konzeptionell durchdachten Neubau werden Ressourcen geschont und Raum für zukunftsfähige Verzahnungen zwischen Theorie und Praxis geschaffen“, so Studzinsky. Mit der Förderzusage durch das Land bleibe die Region in der handwerklichen Ausbildung für weitere Generationen zukunftsfähig. Die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg setze sich nunmehr seit genau 100 Jahren für die Belange des Handwerks im ländlichen Kreis Höxter ein und ist seit vielen Jahren regionaler Partner für Betriebe, Innungen, Kammern, Berufsverbände sowie für Berufskollegs, allgemeinbildende Schulen und für das Jobcenter sowie der Agentur für Arbeit ein anerkannter Bildungsdienstleister.

„Der Kreis Höxter als Schulträger arbeitet seit vielen Jahren konstruktiv und vertrauensvoll mit der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg zusammen“, sagte Landrat Michael Stickeln. Durch die gemeinsame Planung und Realisierung des neuen Bildungszentrums werde die bewährte Kooperation weiter gefestigt und um zusätzliche Inhalte ergänzt.

„Ziel des neuen Lernortes ist es, eine bedarfsangepasste und nachhaltige Bildungsinfrastruktur für eine hochwertige Ausbildung in Handwerksberufen und in der Ausbildungsvorbereitung zu schaffen“, begrüßte auch der Leiter des Berufskollegs Kreis Höxter, Michael Urhahne, den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg. Davon profitierten nicht nur die beiden Bildungsträger durch die Bündelung von Ressourcen und die Nutzung von Synergien, sondern vor allem die Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe in der Region. Mit exzellent ausgestatteten Werkstätten, Laboren und Unterrichtsräumen entstehe ein innovativer Lernort, der durch die Kooperation des Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises und der Kreishandwerkerschaft optimal genutzt werden könne. „Der Bildungscampus bedeutet eine Riesenchance für die qualitative Aufwertung der beruflichen Bildung in unserer Region“, so Urhahne.

Foto: MWIDE NRW

Wirtschaft
Samstag, 27. Februar 2021 11:02 Uhr
Moderne Vergütung als Baustein für mehr Familienfreundlichkeit
Montag, 22. Februar 2021 10:55 Uhr

Höxter (r). Entscheidungsfreude, positive Fehlerkultur, konstruktive Kommunikation, individuelle Ansprache, wertschätzender Umgang auch im Konflikt: Mit Führungsqualitäten wie diesen schaffen Verantwortungsträger in Unternehmen ein Arbeitsklima, das die Beschäftigten motiviert. Diese Arbeitszufriedenheit – und damit die Bindung an das Unternehmen – liegt dem Familienbetrieb Gebrüder Becker am Herzen. Deshalb drücken bei dem Rundum-Spezialisten für die technische Gebäudeausrüstung 26 Führungskräfte ein Jahr lang regelmäßig die Schulbank.

Das geballte Fortbildungsangebot für so viele Führungskräfte eines einzigen Unternehmens hat durchaus Modellcharakter. Einmal im Monat versammelt sich jede der zwei Gruppen im großen Tagungsraum am Unternehmenssitz in Höxter zum „Unterricht“ in guter Führung und Reflektion des eigenen Führungsstils. Dr. Dorit Baucke, Inhaberin der renommierten Leaders Academy Paderborn-Bielefeld, trainiert mit den Führungskräften an den zwölf verlängerten Vormittagen intensiv, worauf es in leitender Position ankommt. Auf diesem Gebiet, der Führung, bestehe durchaus Nachholbedarf, konstatieren die beiden Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, Mark und Nils Becker: „Führungskräfte kommen in der Regel aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz in diese verantwortliche Position. Die Führungsaufgaben selbst sind aber genauso wichtig. Deshalb nehmen wir sie mit der Schulung in den Blick. Wir versprechen uns einen nachhaltigen Nutzen im Sinne der Arbeitszufriedenheit unserer Beschäftigten.“

Die Beschäftigten – das sind, Auszubildende inklusive, 145 an der Zahl. Zu ihnen einen „Draht“ aufzubauen, sei (Führungs-)Aufgabe des oder der Vorgesetzten, sagt Dr. Dorit Baucke.  In ihr Coaching mit einer Fülle einleuchtender Erkenntnisse und pragmatischer Tipps fließen 20 Jahre Führungserfahrung bei Größen wie BASF, Henkel und Symrise ein. Die Führungskräftetrainerin weiß, wovon sie spricht, und reißt ihre Zuhörer mit.

Im Mittelpunkt steht ein Paradigmenwechsel gegenüber der „Ich-sage-wo-es-langgeht“-Mentalität von gestern. Wer heute führt, versetzt sich in denjenigen hinein, den er anleiten soll, und stimmt die Mitarbeiter-Ansprache in Ton und Botschaft auf den Charakter des Gegenübers ab. Dabei ist es, wie Dorit Baucke im Training erläutert, nicht selbstverständlich, dass eine Botschaft so ankommt, wie der Absender es will. Dazu sind wir Menschen zu verschieden. Jeder Mensch hat so genannte Wahrnehmungsfilter, die eine Botschaft auf unterschiedlichen Boden fallen lassen. Daher empfiehlt die Trainerin, im Gespräch immer wieder nachzufragen.     

Gerade weil die Wahrnehmung nie objektiv ist, liegen in der internen Kommunikation Fehlerquellen, die für ein Unternehmen teuer sein können. Dieses Phänomen führt Dorit Baucke den Führungskräften mit Hilfe der Erkenntnisse des eloquenten Piloten Peter Brandl aus der Luftfahrt vor Augen. Er sensibilisiert für die Gefahr von Missverständnissen und liefert Vermeidungsstrategien mit. Am Beispiel einer spektakulären Notlandung im Hudson-River bringt er die richtige Reaktion auf eine Krisensituation auf eine einfache Formel: Nicht jammern, sondern fragen „Was ist jetzt zu tun?“ „Wenn wir das fragen, schaffen wir viel“, bekräftigt Dr. Baucke.

Kommunikation und Fehlerkultur sind nur eines der 24 Module des Intensiv-Trainings. Dorit Baucke arbeitet abwechslungsreich mit Impulsvorträgen, Videobotschaften und Übungseinheiten. Die Führungskräfte bekommen zu jedem Modul ein Workbook an die Hand, in dem sie während der Fortbildung Fragen beantworten und die wesentlichen Inhalte später nachschlagen können.

Das Teilnehmer-Feedback ist durchweg positiv: „Das Training ist verständlich und praxisnah zugeschnitten“, bilanziert Thorsten Heidemeyer. „Viele Aspekte lassen sich auch nach langjähriger Betriebszugehörigkeit in die tägliche Praxis umsetzen.“ Diesen Eindruck unterstreicht auch Johanna Loges: „Wir lernen viel.“

Foto: Gebr. Becker GmbH & Co. KG

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Steinheim/Beverungen (red). In den vergangenen Jahren haben die Netzbetreiber einmal im Jahr den Stand ihres Zählers (Strom und/oder Gas) durch eine persönliche Ablesung ermittelt. Aufgrund der Schutzmaßnahmen und Kontaktvermeidung im Rahmen der Corona-Pandemie wird auf die persönliche Zählerablesung verzichtet und es werden Ablesekarten postalisch verschickt.

Sport
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr
#trotzdemSport - Spiel- und Sportkiste zum Ausleihen: Sportvereine erhalten die Möglichkeit kostenlos neue Trendsportarten auszuprobieren
Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Höxter (red). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC), größter Breitensportverein der Kreisstadt, startet situationsbedingt online ins Jahr 2021.

„Da ein ordentlicher Sportbetrieb weiterhin nicht möglich ist, mussten wir uns etwas überlegen“, so die Abteilungsleiterin der Fitness- und Gesundheitswelten Sharon Jackson. „Unsere Mitglieder sind uns wichtig und gemäß unserem Leitspruch - Wir sorgen für Bewegung - haben wir uns mit unseren Trainerinnen und Trainern dazu entschlossen, möglichst viele Mitglieder für unser Online-Training zu begeistern. Wir starten am 11. Januar und freuen uns, wenn möglichst viele mitmachen würden. Unser Angebot richtet sich an die Mitglieder aller Abteilungen“, betont die langjährige Bewegungsexpertin. Eine Anmeldung zu den Trainingsstunden ist jederzeit möglich. Infomationen zum Online-Training gibt es auf der HLC-Homepage unter www.hlc-hoexter.de.

Hier findet sich auch das halbjährlich erscheinende Kursprogramm für Mitglieder und Nichtmitglieder. Einige Kursangebote werden ebenfalls online stattfinden. „Online fit und gesund bleiben, das ist hier unser Motto“, versucht Sharon Jackson alle zu motivieren. Das schafft sie auch mit ihren „Drums Alive Golden Beats“-Damen, die jetzt online und zu Hause trommeln werden. „Nur gemeinsam sind wir stark und schaffen es, diese Zeit ohne große Schäden zu überstehen“, ist sie sich sicher. Die Anmeldungen zum Kursprogramm sind wie immer online oder schriftlich mit Anmeldeformular an die Geschäftsstelle möglich. Alle notwendigen Informationen finden sich im Kursprogramm und auf der Homepage des Vereins.

Wer zum Online-Training gar keine Lust hat, ist bei der seit 1. Januar laufenden HLC-Challenge richtig. Dabei geht es darum, mit einem Team von drei Personen möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen. „Wir wollen allen Mitgliedern des HLC die Möglichkeit geben, in Bewegung zu bleiben. Hier können Mitglieder von ganz klein bis ins hohe Alter mitmachen“, stellt Vorstandsmitglied Volker Saum heraus. „Um die Motivation zu steigern, haben wir entsprechend einige Preise ausgelobt.“ Auch hier finden sich alle Informationen auf der vereinseigenen Internetseite.

Fragen zu den verschiedenen Angeboten und Aktionen können per E-Mail an info@hlc-hoexter.de gerichtet werden oder, da die Geschäftsstelle momentan aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleibt, auch gerne dem Anrufbeantworter (05271-380511) anvertraut werden. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle werden sich um jedes Anliegen kümmern.

Foto: HLC

Freitag, 08. Januar 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Obwohl die beliebte Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ wegen der Corona-Pandemie gar nicht stattfinden konnte, ist trotzdem eine stolze Spendensumme zusammengekommen: 5.233 Euro sind nun vom Veranstalter Lions Club Holzminden an die DKMS überwiesen worden.

„Wir sind einfach nur froh, dass wir unsere stolze Spenden-Serie für die DKMS auch in den schwierigen Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnten“, zeigt sich Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Präsident vom Lions Club Holzminden, dankbar. Es sei allen Beteiligten extrem schwer gefallen, diese wunderbare Veranstaltung absagen zu müssen, erinnert er an die Krisensitzung des Organisationsteams im August letzten Jahres. „Ein Aspekt für diese Entscheidung war der Gesundheitsschutz aller Beteiligten, ein anderer Aspekt aber auch die solidarische Partnerschaft zu den oftmals langjährigen Sponsoren, die mit ihren Unternehmen vor besonderen Herausforderungen stehen“, so Bertram.

Doch sowohl die ambitionierten Radfahrer der Region als auch die Sponsoren stellten unter Beweis, dass für sie die Benefiz-Veranstaltung „Rund um den Solling“ (RudS) längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist. So griffen sie die Initiative der RudS-Organisatoren auf, sich individuell für die DKMS sportlich zu betätigen. 673 Euro sind dadurch direkt von Sportlern an die DKMS gespendet worden, 4.560 Euro steuerten die Sponsoren bei.

„Rund um den Solling ist halt eine Präsenzveranstaltung, es geht nichts über das gemeinsame sportliche Erlebnis“, ergänzt Joachim Ruthe vom Organisationsteam angesichts der sonst üblichen fünfstelligen Spendenhöhe. „Angesichts der Umstände ist die Gesamtsumme von 5.233 Euro aber ein super Ergebnis und die DKMS sieht, dass sie auf uns als treuen Unterstützer zählen kann.“ Er setzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sich abschwächen und Deutschland allmählich zur Normalität zurückkehren kann: „Hoffentlich können wir dann alle gemeinsam am 3. Oktober wieder an den Start gehen.“

Foto: Kreissportbund Holzminden / Archiv

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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