Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 15. Juli 2020 12:45 Uhr
Kreis Höxter: Ein neuer Corona-Fall in Nieheim - insgesamt zwei Infektionen bekannt
Montag, 13. Juli 2020 09:37 Uhr

Düsseldorf (red). Das nordrhein-westfälische Kabinett hat am Sonntag (12. Juli 2020) Änderungen für die Coronaschutzverordnung und die Coronaeinreiseverordnung beschlossen und sie bis zum 11. August 2020 verlängert. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird zeitnah die entsprechenden Verordnungen erlassen. 

„Die nach wie vor positive landesweite Entwicklung der Zahlen eröffnet uns kleinere Spielräume, die wir für mehr Freiheiten verantwortungsvoll nutzen wollen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir dürfen aber nicht vergessen: Die Pandemie ist nicht vorbei und wir müssen weiter sehr wachsam und verantwortungsvoll sein. Das zeigen gerade die ‚Hotspots‘ in bestimmten Regionen. Neben den allgemeinen Hygieneregeln sind daher die drei Grundregeln weiterhin unerlässlich: das Abstandsgebot, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten.“

In der Coronaschutzverordnung werden durch die aktuellen Änderungen die Personengrenzen für Veranstaltungen erhöht. Das betrifft vor allem Feste aus besonderem Anlass, insbesondere Hochzeiten, die bei Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung der Teilnehmenden nun mit bis zu 150 Personen gefeiert werden dürfen. Gleiches gilt für Beerdigungen. Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, ab dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben. Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht.

Wichtige Änderungen gibt es auch zur Einreise aus Risikogebieten: In der Coronaeinreiseverordnung wird ab sofort dem Umstand Rechnung getragen, dass ausreichende Testkapazitäten vorhanden sind, um die prinzipiell gewünschten Testungen der Einreisenden und Rückreisenden aus den vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikoländern durchzuführen. Die Ausnahmen von der Quarantänepflicht wurden dementsprechend reduziert. Insbesondere werden Beschäftigte aus „kritischen Infrastrukturen“, die nun ihren Sommerurlaub in einem Risikogebiet verbringen, nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen, sondern nur nach einem negativen Test. Dasselbe gilt, wenn im Risikogebiet ein Verwandtenbesuch erfolgt ist. Minister Laumann erklärt dazu: „Je mehr Freiheiten möglich sind, desto wichtiger ist es, dass wir infizierte Personen so schnell wie möglich durch Testungen erkennen und gegebenenfalls kurze Kontaktbeschränkungen aussprechen werden. Das gilt gerade bei größeren Infektionsrisiken wie dem Aufenthalt in einem Risikogebiet, was gerade jetzt in der Ferienzeit von besonderer Bedeutung ist.“

Mehr im Detail unter: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-07-12_fassung_coronaschvo_ab_15.07.2020_lesefassung.pdf

 

Sonntag, 12. Juli 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Gute Nachrichten kann der Kreis Höxter hinsichtlich der Corona-Zahlen für den Kreis Höxter übermitteln. Große Teile des Kreisgebietes sind corona-frei. Einzig im Stadtgebiet Höxter ist zurzeit noch ein Corona-Fall bekannt. In Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, Brakel, Marienmünster, Nieheim, Steinheim, Warburg und Willebadessen sind hingegen keine aktiven Fälle mehr bekannt. Insgesamt sind im Kreis Höxter seit Beginn der Pandemie 372 Infektionen des neuartigen Coronavirus registriert worden. 353 Personen sind bisher wieder genesen und 18 Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Montag, 06. Juli 2020 10:59 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur einen neuen Corona-Fall musste der Kreis Höxter in der vergangenen Woche vermelden. Nachdem die Zahl der genesenen Personen von 346 auf 348 gestiegen ist, sind zurzeit nur sechs statt bisher sieben aktive Infektionen bekannt. Beverungen und Borgentreich, Marienmünster, Steinheim, Nieheim und Willebadessen sind somit corona-frei.

Montag, 29. Juni 2020 09:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Vier neue Corona-Infektionen hat der Kreis Höxter seit dem 22. Juni vermeldet. Binnen einer Woche sind neben vier neuen Infektionen sechs Personen genesen, wodurch die Zahl der aktiven Infektionen von neun auf sieben Fälle gesunken ist. Zwei der vier Infektionen sind in Bad Driburg aufgetreten, zwei weitere in Höxter. Neben Beverungen und Borgentreich sind somit Marienmünster, Steinheim, Nieheim und Willebadessen corona-frei.

Region Aktiv
Mittwoch, 15. Juli 2020 19:12 Uhr
Weserbrücke Beverungen-Lauenförde feierlich freigegeben
Mittwoch, 15. Juli 2020 19:05 Uhr

Beverungen-Lauenförde (TKu). Um ein klares Statement gegen den von der BGZ in Würgassen geplanten"Atommüll-Verschiebebahnhof" zu setzen und um auf die drohenden Atommülltransporte in der Region hinzuweisen, hat die Bürgerinitiative "Atomfreies3-Ländereck e.V." kurz nach der offiziellen Eröffnung der neuen Weserbrücke zwischen Beverungen und Lauenförde durch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst die neue Brücke hupend und lautstark mit einem Autokorso überquert. Die etwa 150 Personenwagen, Traktoren und Fahrräder fuhren mit Spruchbändern, Fahnen und dem gelben „W“ für Widerstand gegen den Atommüll in Würgassen bestückt kurz nach der Brücken-Eröffnung (Ausführlicher Bericht zur feierlichen Brückeneröffnung folgt) von beiden Seiten gegeneinander hupend über die Weserbrücke. Ziel sei es laut dem Vorsitzenden Dirk Wilhelm von der Bürgerinitiative gewesen, vor den Augen der Vertreter von Politik und Medien als erstes mit den Demo-Fahrzeugen die neue Weserbrücke zu befahren. Unter den Fahrzeugen waren auch interessant geschmückte und skurrile Wagen und Räder. An der Demo beteiligen konnte sich laut Dirk Wilhelm jeder interessierte Bürger*in, der oder die sich als Gegner*in des von der BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH in Essen) geplanten Atomlagers in Würgassen sieht. „Mit der Demonstration wollten wir die letzte Gelegenheit vor der politischen Sommerpause nutzen, um unseren Protest gegen die Pläne des BMU und der BGZ in der Öffentlichkeit zum Ausdruck zu bringen“, so Wilhelm. Der Korso startete von beiden Seiten der Weser etwas früher als angekündigt. Die Teilnahme war sehr rege, so stauten sich die Fahrzeuge bis tief in beide Orte hinein, um mit dabei zu sein. Der Korso führte die Teilnehmer einmal rund durch beide Orte und auf beiden Weserseiten bis nach Würgassen, wo die Weserseite erneut gewechselt wurde und neuer Anlauf auf die neue Weserbrücke in Beverungen und Lauenförde genommen wurde. 

Worum geht es? Das geplante Atommülllager Würgassen ist das derzeit meistdiskutierte Thema im Dreiländereck von NRW/Hessen/Niedersachsen. Auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes Würgassen soll ein sogenanntes Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll entstehen. Ab 2027 soll der gesamte mittel- und schwachradioaktive Müll aus Deutschland, hier in Würgassen, in diesem Bereitstellungslager gesammelt werden. Anschliessend soll er dann zum Schacht Konrad transportiert werden, der in 2027 in Betrieb genommen werden soll. Die Betriebsdauer für das Würgasser Zwischenlager soll 30 Jahre, bis 2057, betragen. Mehr Informationen unter: http://www.atomfreies-dle.de

Fotos: Thomas Kube

Mittwoch, 15. Juli 2020 12:38 Uhr

Beverungen (red). In der Großgemeinde Beverungen und in Lauenförde gibt es viele Vorgärten, die liebevoll bepflanzt und gepflegt werden. Sie erfreuen nicht nur ihre Besitzer, sondern sind auch für Passanten und Touristen ein Augenschmaus und wertvoller Lebensraum für Tiere. Die kreative und gärtnerische Leistung der Besitzer möchten die Initiatoren des Wettbewerbes um den schönsten Vorgarten 2020 würdigen und beispielhaft herausstellen. 

Mitte Juni ist der Fotowettbewerb um den schönsten Vorgarten in Beverungen, seinen Ortsteilen und Lauenförde in die zweite Runde gegangen. Die Aktion wurde von der Beverunger Rundschau in Kooperation mit der Stadt Beverungen und Beverungen Marketing initiiert. Im letzten Jahr ging der erste Preis für den schönsten Vorgarten nach Herstelle. Mitmachen ist ganz einfach und noch bis zum 31. Juli durch Einsendung von maximal 3 Querformat-Fotos an die Geschäftsstelle von Beverungen Marketing e.V. möglich (E-Mail: j.knipping@beverungen-marketing.de).

Die Bilder dürfen nicht bearbeitet werden, müssen eine druckfähige Auflösung haben (mind. 300dpi) und sollten mit dem Namen des Besitzers umbenannt werden, damit sie zweifelsfrei zugeordnet werden können. Gerne können auch Erläuterungen zum Garten in der E-Mail gemacht werden. Es besteht die Möglichkeit, auch für Freunde, Bekannte oder Nachbarn Fotos einzureichen, sofern der Gartenbesitzer damit einverstanden ist. Den Gewinn erhält natürlich gegebenenfalls der Gartenbesitzer.

Die schönsten 6 Vorgärten werden veröffentlicht und mit attraktiven Sachpreisen oder Gutscheinen prämiert. Auch kleine Vorgärten haben dabei eine Chance. Den Siegervorgarten, der Mitte August durch eine Jury ausgewählt wird, ziert künftig die Trophäe, der „Goldene Handspaten“.

Der/die Teilnehmer/in erklärt sich mit der Einsendung von Fotos damit einverstanden, dass die persönlichen Daten zum Zwecke des Wettbewerbs gespeichert und im Falle einer Platzierung mit Namen, Wohnort und Fotos in den Medien veröffentlicht werden. Fragen zur Teilnahme beantwortet die Geschäftsstelle von Beverungen Marketing e.V. unter Tel.: 05273/392-112.

Foto: Kastrati

 

 

Mittwoch, 15. Juli 2020 11:46 Uhr

Höxter (red). Wie in jedem Jahr wechselt zum 1. Juli die Präsidentschaft im Rotary-Club Höxter. Der scheidende Präsident Landrat Friedhelm Spieker nutzte die aus diesem Anlass stattfindende Feierstunde im Hotel Niedersachsen für einen Rückblick auf seine Amtszeit.

Der scheidende Präsident ging zunächst auf die Sozialprojekte ein, die der Rotary Club Höxter im rotarischen Jahr 2019/20 unterstützt hat. Insgesamt hat der Club in diesem Jahr mehr als 50.000 € für soziales Engagement aufgewendet, die dem Wunsch des Präsidenten entsprechend überwiegend in Projekte vor Ort im Kreis Höxter geflossen sind. 

So wurden beispielsweise Corona-Alltagsmasken finanziert und über das Ärztenetz im Kreis Höxter verteilt. Auch das Palliativ-Netz im Kreis wurde mit Unterstützung der Rotary-Clubs aus Bad Driburg und Warburg gefördert.

Ein Highlight des Jahres war das Konzert mit der Big-Band der Bundeswehr in Beverungen, dessen Erlös von 15.000 € an die Jugendfeuerwehren im Kreis Höxter und das Bildungshaus Modexen übergeben wurde.

Aber auch die geselligen Aktivitäten kamen im Club nicht zu kurz. So fand eine Clubfahrt nach München zum Treffen mit dem österreichischen Partnerclub aus Geras statt und gemeinsam mit den anderen Clubs im Kreis Höxter wurde eine Winterwanderung in Brenkhausen organisiert. Zahlreiche weitere geplante Aktivitäten mussten leider bedingt durch die Corona-Krise abgesagt werden.

Friedhelm Spieker bedankte sich an dieser Stelle herzlich bei Ralf Göllner für seinen Einsatz im Club, insbesondere im Rahmen des Benefizkonzerts mit der Big Band der Bundeswehr. Für seine hervorragenden Leistungen verlieh Präsident Spieker daher Ralf Göllner die Paul Harris Fellowship-Auszeichnung des Rotary-Clubs.

Nach diesem Rückblick auf ein erfolgreiches Präsidenten-Jahr übergab Friedhelm Spieker als Zeichen des Amtsübergangs die rotarische Glocke an Dr. Ghafar Rahim.

Dr. Rahim, der lange Jahre als Chirurg im Krankenhaus Holzminden tätig war, kann neben diversen Facharzttiteln und seiner beruflichen Karriere bis hin zum leitenden Oberarzt auch auf ein glückliches Privatleben schauen. Seit 1988 glücklich mit seiner Frau Fatana verheiratet, gingen aus dieser Ehe fünf Kinder hervor und mittlerweile ist er auch stolzer Großvater. 

Der frischgebackene Präsident bedankte sich bei den Clubmitgliedern für ihr Vertrauen und seine Wahl. Er stellt sein rotarisches Jahr unter das Motto „Gemeinschaft auf kommunaler und internationaler Ebene“. Hierbei setzt er insbesondere auf die bewährte konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand des Clubs.

Er hat zahlreiche Aktivitäten geplant, deren Durchführungen unter den aktuellen Rahmenbedingungen sicher einige Herausforderungen mit sich bringen werden.

Darüber hinaus wird der Rotary-Club Höxter auch im kommenden rotarischen Jahr seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und sicher zahlreiche gemeinnützige Projekte unterstützten.

Foto: Rotary Club Höxter

Mittwoch, 15. Juli 2020 11:38 Uhr

Holzminden (red). Authentisch und bodenständig – das ist Joshua Tappe nicht nur in seinem Privatleben, sondern das spiegelt sich auch in seiner Musik wider. Ehrliche, rohe Texte prallen auf eine emotionale Stimme, die im Kopf Bilder von schnellem, nächtlichem Großstadtleben wachruft. Von Einsamkeit und Verlangen. Aber auch von Lebenslust, Tatendrang und Liebe.

Bekannt wurde der Holzmindener durch seine vielseitige Performance bei DSDS, die ihm in der 17. Staffel den 3. Platz einbrachte. Seine Leidenschaft für die Musik begleitet ihn aber schon seit seiner Kindheit. Als dem Sänger 2016 wenige Tage vor Weihnachten Krebs diagnostiziert wird, konzentriert sich der damals 21-Jährige auf seine Familie, seine Freundin, seine Gesundheit.

Seinen Kampfgeist lässt er sich trotz allem nicht nehmen. Als er die Krankheit besiegt hat, ist ihm für seine Zukunft eins klar: Keine Chancen verspielen; keine Zeit verschwenden; einfach seine Träume verwirklichen. Seine Erfahrung mit der Krankheit verarbeitet er durch die Musik. „Sei stark und kämpf ab hier!“ singt er auf dem eigenen YouTube-Kanal im Song Chaos, das er mit Kumpel und Co-Texter Laurenz Westermeier geschrieben hat. Joshua Tappe lässt sich nicht verbiegen. Er ist eine Kämpfernatur.

Das zeigt er in seinen Texten genauso wie in seinem Gesang. Ohne Schnörkel und Ausschmückung weckt seine Stimme rohe Emotionen - mal laut und rockig, mal still und heiser. Joshuas Erfolg in der 17. Staffel von DSDS ist für ihn erst der Anfang. Seine Fans können sich auf großartige, gefühlvolle Songs von ihrem „Joshi“ freuen. Mit seiner ersten Single „Ich lauf“ bringt der Künstler einen Deutschpop-Song, der seinen Stil perfekt verkörpert: Upbeat, ehrlich und mit hoffnungsvollem Blick auf die Zukunft.„Hunderttausend Kilometer, zähl die Schritte schon lange nicht mehr“ singt er, aber es geht trotzdem „immer weiter“.

https://www.youtube.com/watch?v=hP5IOMwDQ94

Foto: Eventline Media KG

Blaulicht
Donnerstag, 16. Juli 2020 10:45 Uhr
Polizei sucht nach einem Mini
Montag, 13. Juli 2020 14:50 Uhr

Paderborn (red). Am frühen Freitagmorgen, gegen 00.10 bis 02.30 Uhr, wurde eine junge Frau aus dem Kreis Paderborn Opfer eines sexuellen Übergriffs. Der Täter ist bislang unbekannt. Die Frau hielt sich gegen 00.10 Uhr zunächst in der Paderborner Innenstadt auf und beabsichtigte, Zigaretten aus einem Zigarettenautomaten zu ziehen.

Dieser Automat befindet sich an der Borchener Straße zwischen Kentucky Fried Chicken und Stephans Scheune. Dort wurde sie von dem bislang unbekannten Täter akzentfrei auf Hochdeutsch angesprochen. Er half ihr beim Ziehen der Zigaretten. Als sich die junge Frau anschließend umdrehte, ergriff der Mann sie von hinten und schob sie in den Kofferraum eines Autos, welches sich in unmittelbarer Nähe befand.

Der Täter fuhr direkt im Anschluss mit seinem Opfer zum Lippesee. Hier parkte er sein Fahrzeug an der Nesthausener Straße in Höhe des Hauses 99 - dort wo die Straße in einen Schotterweg übergeht.

Anschließend zwang er die Frau in die Nähe des Seeufers. Dort kam es zu dem sexuellen Übergriff. Anschließend ließ der Täter die Frau am See zurück und entfernte sich in unbekannte Richtung. Die Frau konnte sich selbst in Sicherheit bringen und später die Polizei informieren.

Der männliche Täter wird wie folgt beschreiben: Zwischen 25 und 30 Jahre, mittelgroß (ca. 170 cm), normale Statur, Vollbart, dunkle Haare, mitteleuropäischer Typ, sprach akzentfreies Hochdeutsch. Er war mit einem dunklen Auto unterwegs; ggf. handelt es sich dabei um einen Kombi.

Die Polizei sucht dringend Zeugen und fragt: Wer kann Angaben zu diesem Sexualdelikt machen? Wer hat in den frühen Freitagmorgenstunden an der Borchener Straße im Innenstadtbereich in der Nähe von Kentucky Fried Chicken und Stephans Scheune verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat dort den Täter beobachtet oder die Hilferufe der Frau gehört? Wer hat einen dunklen Wagen, ggf. einen Kombi, auf der Fahrt zum Lippesee, am Lippesee oder auf dem Rückweg beobachtet, möglichweise mit auffälliger Fahrweise? Wer hat am Lippesee Täter und Opfer gesehen oder gehört? Wer hat einen dunklen Wagen an der Nesthausener Straße im Übergang zu Schotterweg parkend bemerkt? Wer kann sonst Angaben zu diesem Sachverhalt machen? Hinweise nimmt die Polizei in Paderborn unter der Telefonnummer 05251 306-0 entgegen.

Foto: Polizei

Sonntag, 12. Juli 2020 10:12 Uhr

Godelheim (red). Am Samstagabend, gegen 21:37 Uhr, beobachtete ein Zeuge, wie ein Mercedesfahrer an der Altendorfer Straße, im Bereich der Nethemündung am Radweg von Godelheim nach Wehrden mit seinem Fahrzeug rangierte. Der Fahrer fuhr zunächst rückwärts, stieß gegen einen Baum und fuhr dann über die Radwegbrücke in Richtung Wehrden davon.

Bei dem Anstoß beschädigte er sein Rücklicht, an dem Baum entstand kein Sachschaden. Die zum Einsatzort entsandten Beamten der Polizei Höxter konnten den beschädigten Mercedes und den 51-jährigen Fahrer aus Paderborn im Nahbereich feststellen und überprüfen.

Hierbei stellten sie Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Alkoholtest bestätigte den Alkoholgenuss, sodass eine Blutprobe angeordnet wurde. Der Führerschein wurde sichergestellt, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf Weiteres untersagt.

 

Samstag, 11. Juli 2020 09:44 Uhr

Höxter (red). Bei einem Verkehrsunfall mit einem LKW verletztes sich am 10. Juli, gegen 13.45 Uhr, ein 49-Jähriger aus Leinefeld leicht. Der Mann befuhr mit dem Muldenkipper die Landstraße von Höxter-Bruchhausen in Richtung "Drenker Kreuz" und kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab auf den Grünstreifen. Daraufhin verriss er das Fahrzeug nach links, durchfuhr den Straßengraben und kam in einem Waldstück zum Stillstand. Der Schaden an dem LKW wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt.

Da Betriebsstoffe ausliefen, wurden die Feuerwehr und die untere Wasserbehörde hinzugezogen. Für die Unfallaufnahme und die Bergung des LKW musste die Strecke zwischenzeitlich bis ca. 20 Uhr immer wieder gesperrt werden. Bei der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer des LKW unter dem Einfluss von Alkohol stand. Daher wurde eine Blutprobe entnommen.

Neben der Löschgruppe Bruchhausen, der Löschzug Höxter, der Löschgruppe Ottbergen, dem Rettungsdienst Höxter und der Leitung der Feuerwehr Höxter, war die Polizei Kreis Höxter im Einsatz.

Foto: Feuerwehr Höxter

Freitag, 10. Juli 2020 14:58 Uhr

Höxter (red). In Höxter ist eine junge Frau von ihrem eigenen Auto überrollt und so schwer verletzt worden, so dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 10. Juli, gegen 10.50 Uhr in dem Höxteraner Wohngebiet Sudbury Straße. Eine 19-Jährige hatte ihr Auto auf einem abschüssigen Grundstück abgestellt und war gerade abgestiegen, als sich der Wagen aus noch unklaren Gründen in Bewegung setzte und nach hinten rollte. Die Frau wurde von der noch geöffneten Fahrertür erfasst, stürzte zu Boden und wurde von ihrem Wagen überrollt. Mehrere Zeugen befreiten die unter einem Vorreifen eingeklemmte Frau und verständigten die Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der sie daraufhin in eine Klinik flog.

Foto: Symbolfoto

Politik
Donnerstag, 16. Juli 2020 11:45 Uhr
Sonderprogramm für gemeinnützige Vereine: Vereine durch die Krise bringen
Donnerstag, 16. Juli 2020 10:28 Uhr

Würgassen/Beverungen/Lauenförde (red). „Toll! Diese Aktion war ein starkes Zeichen gegen die unsäglichen Pläne für ein Atommülllager in Würgassen!“, so kommentiert Gerd Henke, Vorstandssprecher der Grünen im Landkreis Holzminden, den Protest-Konvoi am Mittwochnachmittag zur Eröffnung der Weserbrücke mit weit über 100 Pkw, Traktoren und Fahrrädern. „Ich hoffe, dass die am Mittwoch bei der feierlichen Brückeröffnung anwesenden Abgeordneten, Landräte und Minister dieses Signal mit in ihre Amtsstuben und Regierungssitze nehmen und dort klarmachen, dass diese Region den Kampf gegen die Atommüllpläne der Bundesregierung und der BGZ aufgenommen hat.“

Henke beglückwünscht ausdrücklich die Mitglieder der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“, die diese tolle Aktion auf die Beine gestellt und ein starkes Signal des Widerstands ausgesandt haben.  Gerade weil die Region „wie eine Person den Widerstand trägt“ ist Henke zuversichtlich, „dass niemals ein Atomtransport über diese neue, die Menschen in NRW und Niedersachesen verbindende Brücke fahren wird.“

Für kommenden Samstag laden die Grünen aus Holzminden und Beverungen ab 15 Uhr zu einem Info-Spaziergang um das ehemalige Atomkraftwerk Würgassen und das Gelände des geplanten Atommüllagers ein. Dazu sind alle Interessierten unter Einhaltung der Corona-Schutzregeln eingeladen.

Foto: GRÜNE

Dienstag, 14. Juli 2020 12:06 Uhr

Düsseldorf (red). Das Ministerium für Verkehr teilt mit: Das Verkehrsministerium hat Vergabe- und Ausschreibungsverfahren im Landesstraßenbau vereinfacht. Hiervon profitieren besonders die Sanierungen von Fahrbahnen, Brücken und Radwegen. Ziel: kürzere Vergabephase von Bauvorhaben, damit kurzfristig mehr Vorhaben in Auftrag gegeben werden. Für kleinere Bauvorhaben bis 1 Million Euro gelten deshalb zeitlich befristet erhöhte Wertgrenzen. Mit der Vereinfachung setzt das Land einen Impuls für die konjunkturelle Erholung aus dem Corona-Tief.

„Wir machen weiter Tempo für eine bessere, saubere und sichere Mobilität. Eine leistungsstarke Infrastruktur ist auch Voraussetzung für Beschäftigung und Wohlstand im Land. Dafür haben wir in Nordrhein-Westfalen einen Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf in Gang gesetzt. Einfache Vergabeverfahren, mit denen mehr Bauvorhaben schneller in die Umsetzung kommen, sind gerade jetzt gut für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Die Erhöhung der Wertgrenzen im Bereich des Landesstraßenbaus gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020 für 3 Investitionsstufen:

  • Bauvorhaben bis 10.000 Euro können ohne Vergabeverfahren als Direktauftrag vergeben werden. Bisher lag die Wertgrenze hier bei 3000 Euro.
  • Bei Vorhaben mit einem Wert bis 100.000 Euro kann die Vergabe formlos als Freihändige Vergabe erfolgen. Bisher lag die Wertgrenze hier bei 10.000 Euro.
  • Vorhaben bis 1.000.000 Euro können per beschränkter Ausschreibung vergeben werden. Bisher lag die Wertgrenze hier bei 150.000 Euro

 

Wirtschaft
Donnerstag, 16. Juli 2020 13:05 Uhr
Innovationsnetzwerk Holzminden-Höxter stellt dem Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart länderübergreifende Aktivitäten vor
Donnerstag, 16. Juli 2020 11:24 Uhr

Beverungen (red). Beverungen Marketing e.V. hat in der Corona-Zeit eine besondere Aktion initiiert, um den lokalen Handel und die lokale Gastronomie zu unterstützen: Ab dem 16. Juli gibt es beim Kauf eines 20 €-Einkaufsgutscheins des Vereins einen „Bonus-Fünfer“, einen Gutschein im Wert von 5 €, gratis dazu.

Erhältlich sind die Gutscheine bei Citykauf und den Beverunger Filialen der VerbundVolksbank OWL und der Sparkasse Höxter. Sie können in allen teilnehmenden 60 Mitgliedsbetrieben eingelöst werden, die sich am Gutscheinsystem beteiligen.

Ziele der Aktion sind die Unterstützung der am Gutscheinsystem beteiligten Betriebe, die Stärkung der heimischen Wirtschaft, die Sicherung von Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen sowie die Belebung der Innenstadt. Erhältlich sind 2.222 Exemplare des Bonus-Fünfers, die bis zum 31. Dezember 2020 eingelöst werden können. Um die Aktion und die Gutscheine möglichst weit zu streuen, sind pro Kauf max. vier Gutscheine erhältlich, ebenso viele können max. pro Kauf eingelöst werden.

Der Gutschein kann selbstverständlich als Geschenk genutzt oder auch selbst eingelöst werden. Finanziert wird das Projekt „Gib mir 5!“ aus Mitgliedsbeiträgen, welche durch den covid-19-bedingten Ausfall der Veranstaltungen Blütenfest und Ausbildungsmesse frei wurden. Beverungen Marketing e.V. verspricht sich durch den Bonus-Fünfer einen merklichen Impuls für Einzelhandel, Handwerk, Dienstleister sowie das Hotel- und Gastgewerbe vor Ort.

„Einzelhandel und Gastronomie in Beverungen sind vielfältig und bieten ein breites Angebot, von dem der Lebensstandort Beverungen profitiert. Nichtsdestotrotz haben beide unter den Folgen von Covid-19 und den damit einhergehenden Einschränkungen zu leiden. Wir möchten mit dem Bonus-Fünfer einen Beitrag dazu leisten, die Innenstadt weiter zu beleben und die mannigfaltigen Sortimente und Dienstleistungen vor Ort bekannter zu machen“, so Rembert Stiewe, Geschäftsführer des Vereins.

Projektleiterin Julia Knipping ergänzt: „Das Projekt sollte unmittelbar helfen und in der Umsetzung unkompliziert sein. Das ist uns mit `Gib mir 5!´ gelungen. Es ist ganz einfach: Kaufen Sie vor Ort, kommen Sie in den Genuss von Fachberatung und Service – und obendrauf geben wir einen finanziellen Anreiz hinzu.“ Helfen Sie mit und unterstützen Sie durch den Kauf eines Gutscheins den Handel und die Gastronomie vor Ort! www.beverungen-marketing.de https://www.facebook.com/Stadt.Beverungen

Foto. Beverungen Marketing

 

Dienstag, 14. Juli 2020 11:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Aktuell erreichen die BeSte Stadtwerke vermehrt Informationen über aggressive Telefonwerbung. Mögliche Türöffner sind hierbei, dass angeblich die Strom- und Gasverträge geprüft werden müssten oder Informationen vom Strom- oder Gaszähler benötigt würden. Weiterhin geben sich die Personen als Mitarbeiter der ‚Stadtwerke‘ aus oder berufen sich auf eine angebliche Partnerschaft mit den hiesigen Stadtwerken. Im weiteren Gesprächsverlauf werden häufig weitere Daten (z.B. Zählerstände, Zählernummer oder persönliche Daten) abgefragt. Durch dieses Vorgehen werden in Wirklichkeit häufig langfristige Stromlieferungsverträge „bestellt“ ohne dass sich die Kunden dessen bewusst zu sind.

Die BeSte Stadtwerke GmbH, weist darauf hin, dass es sich hierbei nicht um Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen oder Partner der BeSte handelt. „Es werden generell keine Aufträge für die Energielieferung an der Haustür oder am Telefon beworben oder verkauft. Ebenso arbeiten wir nicht mit einem anderen Energievertrieb zusammen“, erläutert Vertriebsleiter Dietmar Hillebrand und gibt folgenden wichtigen Hinweis: „Uns als Lieferant liegen alle vertragsrelevanten Daten der Kundinnen und Kunden vor. Die Zählernummer oder Ähnliches müssten wir daher nicht über diese Wege abfragen.“

 Der lokale Energieversorger ruft daher zu Aufmerksamkeit und Vorsicht auf. Bei Unsicherheiten wird der Griff zum Telefon empfohlen, ein kurzer Anruf bei den BeSte Stadtwerken genügt um Sicherheit zu schaffen.

Sollten Sie dennoch Daten weitergeben haben, gibt der Vertriebsleiter folgende Tipps: „Sollte ein Vertrag zustande gekommen sein, haben Sie ein Widerrufsrecht, von dem Sie dringend Gebrauch machen sollten. Achten Sie darauf, ob Sie Post (ggf. auch per E-Mail) von einen Strom- oder Gasanbieter bekommen. Hilfreiche Tipps zu diesem Thema gibt es ebenfalls bei der Verbraucherzentrale und unerlaubte Telefonwerbung kann bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden.“

Bei Rückfragen steht auch der Kundenservice der BeSte Stadtwerke gerne zur Verfügung und unterstützt bei der Ausübung der Widerufsrecht.

 

Sport
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr
Schiedsrichtervereinigung: Marco Ehrlich steigt in die Landesliga auf - sechs Schiedsrichter zudem in die Bezirksliga
Dienstag, 23. Juni 2020 13:55 Uhr

Höxter (red). Der HLC bietet auch in diesem Jahr die Abnahme des „Deutschen Olympischen Sportabzeichens“ an. Das Training wie auch die Abnahme finden wie gewohnt auf der Weserkampfbahn in Höxter statt. Ab dem 1. Juli stehen die ehrenamtlichen Helfer des HLC jeweils mittwochs in der Zeit von 18 Uhr bis 19:30 Uhr bereit. Die einzelnen Termine finden sich auf der Homepage des Vereins oder im Schaukasten der Weserkampfbahn. Das Deutsche Sportabzeichen wird verliehen an Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr und Kinder und Jugendliche ab Vollendung des sechsten Lebensjahres. Auch Menschen mit Behinderung können es erwerben.

Aufgrund der Covid19-Pandemie sind besondere Abstands- und Hygienebestimmungen zu beachten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Sportgelände mit einem Mund-Nase-Schutz zu betreten. Vor Ort erhalten sie die weiteren Verhaltensregeln mitgeteilt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. In den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination müssen Prüfungen bestanden werden, um das Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold zu erwerben. Das Sportabzeichenteam freut sich auf alle, die sich dieser sportlichen Herausforderung stellen. Informationen sind abrufbar unter www.hlc-hoexter.de

 

Samstag, 20. Juni 2020 12:23 Uhr

Höxter (red). Das Freiluftprogramm des HLC Höxter geht auch in den Sommerferien weiter. Es richtet sich an Mitglieder und Nichtmitglieder. Eine Besonderheit: für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Panorama
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr
Corona: 23 Prozent weniger Kriminalität
Donnerstag, 09. Juli 2020 10:31 Uhr

Paderborn (red). Der Paderborner Freizeitpark steht in den Startlöchern. Wenn am Freitag, 10. Juli, ab 14 Uhr in Paderborn-Schloß Neuhaus unmittelbar an der A 33 das Tivoli-Wunderland seine Pforten öffnet, ist Spaß für die ganze Familie garantiert. Auf fast 20.000 Quadratmeter locken auf dem Gartenschaugelände in dem bis Ende August geplanten Freizeitpark viele Attraktionen, die groß und klein begeistern werden.

Die "Crazy Mouse XL" bietet Achterbahn Spaß für die ganze Familie. Mit Tempo, Steilfahrten und Kurven, wird jede Fahrt zu einem rasanten Erlebnis. Wer den Nervenkitzel in der Höhe liebt, kommt mit "Jekyll & Hyde" auf seine Kosten. In 42 Meter Höhe werden die Besucher mit einer Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h in die Höhe befördert.

Etwas ruhiger, aber dennoch hoch hinaus geht es mit dem Kettenflieger "Sky Dancer" zu einem sanften und unvergleichlich schönen Flugerlebnis in etwa 50 Meter Höhe. Als Hoch- und Rundfahrgeschäft bietet "Mr. Gravity" mit seiner 90 Grad steilen Fahrweise ein vollkommen anderes Fahrerlebnis, dass die Besucher bis zu 18 Meter in die Höhe rotiert.

Auch mit dem Fahrgeschäft "Rocket" fliegen die Fahrgäste mit der Gondel in 25 Meter Höhe. Die frei schwebende Sitzposition und die in zwei Richtungen rotierende Gondel geben dem Flug zusätzlich einen besonderen Kick. Die Kombination aus gemütlich und actionreich bietet das Fahrgeschäft "Heroes". Mit 22 Umdrehungen pro Minute wird auch hier jede Fahrt zu einem einmaligen Abenteuer.

Wer selber gern am Steuer sitzen möchte, kann das im Tivoli-Wunderland auch tun. Der Autoscooter "Lowrider" bietet mit seinen 26 Autos einen garantierten Fahrspaß. Neben diesem Klassiker darf natürlich mit dem Musik-Express ein anderer nicht fehlen. Hier können die Gäste des Freizeitparks eine schnelle und erstklassige Berg- und Talfahrt erwarten.

Urlaubsfeeling und jede Menge Unterhaltung bietet "Viva Cuba" auf vier Etagen mit 39 Spielen. Freuen kann man sich auf einen Wasserparcour, Drehscheiben, Wackeltreppen, eine extra hohe Kirchturmrutsche und noch vieles mehr. Die 35 Meter lange "Tivoli-Rutsche" verspricht für alle kleinen und großen Besucher ein einmaliges Rutschvergnügen.+++ Auch an die kleinen Gäste des Freizeitparks ist gedacht. So können im "Ottifanten" Flieger die Kinder einen großartigen Wellenflug erleben, der sie mit Kinderliedern die Fahrt über begleitet. Im Rundfahrgeschäft "Timmys Zeitreise" können die Kinder in unterschiedlichen Fahrzeugen die Fahrt erleben und dabei auch sprechende Hupen bedienen. Austoben, klettern, rutschen und verstecken können sich die Kleinsten in der Dschungel-Erlebniswelt des Geschäftes "Wild Kids". Auch der "Kinder-Traum" ist ein aufregendes Fahrzeugkarussell, das die Kinder mit Freude besuchen werden. In der Gunst der Jüngsten dürfte auch das "Bungee Trampolin" stehen. Hier können sich die kleinen Gäste nochmal auspowern und zeigen, wie hoch sie springen können.

Foto: Stadt Paderborn

Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

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