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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 08. Mai 2021 16:58 Uhr
15 Neuinfektionen und 16 weitere Genesene im Kreis Höxter
Samstag, 08. Mai 2021 10:21 Uhr

Höxter (TKu). Der Höxteraner Firmenlauf muss im zweiten Jahr in Folge erneut ausfallen. Der neue Termin für 2022 steht aber schon fest! Hauptgrund für die Entscheidung der Ausrichter des Laufes, die AOK Nordwest, das Mode- und Sporthaus Klingemann und die Sparkasse Höxter, ist die anhaltende Corona-Pandemie. „Mit Rücksicht auf die Gesundheit aller Läuferinnen und Läufer sowie der Zuschauer und Helfer haben wir uns schon jetzt dafür entschieden, unseren diesjährigen Firmenlauf abzusagen“, erklärt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. So ein Großevent mit den entsprechenden Abstandsregelungen zu organisieren, sei schlichtweg einfach nicht möglich, sagt Jens Klingemann, Geschäftsführer vom Mode- und Sporthaus Klingemann. Die Entscheidung sei allen Initiatoren nicht leicht gefallen, aber sie sei unausweichlich. Aber auch die Baumaßnahme in der Marktstraße in Höxter, die sich noch bis Juli 2022 hinzieht, spielen eine Rolle für die Absage des Laufes. Der sechste Höxteraner Firmenlauf fand im Jahr 2019 statt mit mehr als 700 Läuferinnen und Läufern. Die siebte Auflage des Laufes soll am 09. September 2022 stattfinden. Das gaben die Ausrichter des Firmenlaufes nun bekannt. „Wir starten jetzt schon die Planungen für den Lauf und freuen uns auf die 7. Auflage im nächsten Jahr“, so Jörg Albers von der Sparkasse Höxter.

Archivfoto 2019: Thomas Kube

Freitag, 07. Mai 2021 13:29 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Impfquote im Kreis Höxter ist in dieser Woche auf 37,52 Prozent (Stand: 7. Mai) gestiegen. Insgesamt wurden mehr als 52.600 Bürgerinnen und Bürger im Kulturland einmal geimpft, über 13.700 bereits das zweite Mal. Hier liegt die Quote jetzt bei 9, 84 Prozent. „Mit der Aufhebung der Priorisierung des Impfstoffs von AstraZeneca wird sich das Impftempo im Kreis Höxter weiter erhöhen“, sagt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter.

„Wir begrüßen diese Entscheidung des Bundes und der Länder sehr. Viele Hausärztinnen und Hausärzte haben uns die Rückmeldung gegeben, dass es für sie aufgrund des sehr guten Impffortschritts zunehmend schwieriger wurde, Impfberechtigte unter ihren Patienten zu finden, die noch keinen Termin haben“, so Potthoff weiter. „Durch die Aufhebung der Priorisierung für AstraZeneca kann die Impfterminvergabe in den Haus- und Facharztpraxen nun flexibler erfolgen.“

Für viele Nachfragen beim Kreis Höxter sorgt unterdessen auch die beginnende Urlaubszeit – trotz der noch immer geltenden Beschränkungen im öffentlichen Leben. „Wir haben vermehrt Anfragen von Menschen, die ihren zweiten Impftermin verschieben möchten, da sie zu dem Zeitpunkt Urlaub geplant haben“, erklärt Matthias Potthoff und macht deutlich: „Die Verschiebung des Impftermins sollte nur in einzelnen, begründeten Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden. Jeder sollte sich der großen Bedeutung des Impftermins in dieser Pandemie bewusst sein und seine Urlaubsplanung daran ausrichten.“

Freitag, 07. Mai 2021 10:08 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.752 (+17) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.399 (+21) Personen als genesen und 213 (-4) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 140 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 66,31 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 25 (+1)
Beverungen 25 (+3)
Borgentreich 10 (0)
Brakel 29 (-3)
Höxter 30 (-7)
Marienmünster 8 (0)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 26 (+1)
Warburg 51 (+2)
Willebadessen 9 (-1)

Freitag, 07. Mai 2021 09:56 Uhr

Bad Driburg (r). Die Corona-Teststelle des Unternehmens Medicare in Bad Driburg zieht von der Dreizehnlindenhalle in Alhausen um in die Kernstadt. Ab Montag, 10. Mai, werden die Schnelltests im ehemaligen Fitnessstudio „VITA fit“, Am Hellweg 6a in Bad Driburg, zu den gewohnten Öffnungszeiten montags bis samstags durchgeführt. Am Standort Dreizehnlindenhalle in Alhausen werden am Samstag, 8. Mai, damit letztmalig Tests durchgeführt. Für Sonntag ist der Umzug geplant, sodass keine Tests möglich sind.

Bei Bedarf wird der Schnelltestservice in Bad Driburg zukünftig auch an Sonn- und Feiertagen angeboten. Außerdem werden in der Teststelle auch PCR-Tests möglich sein. Diese Tests sind kostenlos, wenn sie etwa aufgrund eines positiven Schnelltests oder für Kontaktpersonen der Kategorie 1 verordnet werden. PCR-Tests für private Zwecke, wie etwa der Antritt einer Urlaubsreise, sind hingegen kostenpflichtig.

Terminbuchungen für sämtliche Dienstleistungen der Teststelle des Unternehmens Medicare sind über die Internetadresse www.covid-testzentrum.de/baddriburg möglich.

Region Aktiv
Samstag, 08. Mai 2021 10:33 Uhr
Getränk mit Mehrwert für Streuobstwiesen: Heimatapfel-Schorle vorgestellt
Freitag, 07. Mai 2021 09:53 Uhr

Höxter (TKu). Unausweichlich ist die Fällung eines Ahorn-Baumes in der Marktstraße vor der Malteser-Apotheke in Höxter. Schuld sind Brandstifter, die bereits im Juni 2019 zugeschlagen haben. Der für die Maßnahme ursächliche Brandschaden entstand am am 27. Juni 2019. Die Brandstifter hatten gleich zwei große Papierhaufen in der Marktstraße und in der Nagelschmiedstraße in Höxter um kurz nach 02:00 Uhr morgens in Brand gesetzt, einer davon direkt neben dem betroffenen Ahorn-Baum. Knapp zwei Jahre nach einem Papierstapel-Brand neben dem Baum sind nun die Folgen des Kleinbrandes sichtbar. Die Rinde des Ahorn-Baumes löst sich komplett ab. Der Baum habe laut Ralf Haffke von der Stadtgärtnerei Höxter durch die damit einhergehende Unterversorgung keine Überlebenschance mehr und müsse nun gefällt werden. Der Ahorn sei zuvor einer der vitalsten Bäume in der Marktstraße gewesen. Das er jetzt Blüten austreibe, täusche nur über seinen wirklichen Zustand hinweg, erklärte Haffke bei einem Ortstermin mit den Mitgliedern des Stadtrates Höxter und Bürgermeister Daniel Hartmann. Der Baum sei nicht mehr verkehrssicher und deshalb eine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger in der Marktstraße. Am Montag, den 10. Mai 2021 soll er nun gefällt werden. Den Platz wird ein neuer Baum einnehmen mit mehr Wurzelfreiheit, die für den neuen Baum vergrößert werden soll. Laut Haffke habe man in der Vergangenheit allen Bäumen in der Fußgängerzone in Höxter zu wenig Wurzelfreiheit gelassen, weshalb die immer noch recht kleinen Bäume bereits am Ende ihrer Lebenszeit angekommen seien. 

Fotos: Thomas Kube und Feuerwehr Höxter

Freitag, 07. Mai 2021 09:48 Uhr

Höxter (TKu). 2,9 Millionen Euro kostet die Umgestaltung der Höxteraner Marktstraße. Die neue Fußgängerzone wird barrierefrei und erhält dazu noch ein neues Gesicht. Das Ende der 1980er Jahre verlegte Kopfsteinpflaster wird einem hellem und glatten Sandstein weichen. Die Grundsteinlegung ist nun erfolgt auf der „Achse des Lebens“, wie Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann die Marktstraße in der Fußgängerzone bezeichnet. 3000 Quadratmeter Kopfsteinpflaster sollen bis Mitte nächsten Jahres ausgetauscht sein. Das Gesicht der Marktstraße werde sich komplett verändern. Neben dem neuen Pflaster wird es eine Bepflanzung mit neuen Bäumen geben, ebenso wie neue Sitzgelegenheiten, eine neue Straßenbeleuchtung sowie ein Wasserfontänenfeld, erklärte Bürgermeister Hartmann. Bürgermeister Daniel Hartmann, Landtagsabgeordneter Matthias Goeken und Anton Volmer vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Warburg haben am Donnerstagnachmittag in der Marktstraße im Beisein der Werbegemeinschaftsvertreter sowie der Vertreter aller Ratsparteien nun symbolisch die ersten Pflastersteine gesetzt. Der „Horrortrip“ eines jeden „Rolli- und Rollator-Fahrers“ habe damit ein Ende, berichtet die Grüne Stadtratsangehörige Angelika Patterson, die nach einem Unfall im Jahr 2019 auf den Rollator angewiesen ist. Das neue Pflaster habe sie überzeugt, wie sie nach einem Lauf über das nun enthüllte Probepflasterfeld berichtet. Die Kosten von 2,9 Millionen Euro für dieses Projekt werden zu 100 Prozent aus Landes- und Bundesmitteln finanziert, wie Bürgermeister Daniel Hartmann bei der offiziellen Grundsteinlegung erklärt. Zu verdanken sei die Kostenübernahme durch den Bund und das Land in erster Linie der Entscheidung, das die Stadt Höxter die Landesgartenschau 2023 ausrichten werde. Die Förderung stammt aus dem Programm der Städtebauförderung, der Programmlinie für lebendige Zentren für die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Historischer Stadtkern und Corvey“. Neben den optischen und barrierefreien Veränderungen werden im Zuge dessen weitere bauliche Maßnahmen umgesetzt: Die Stadtentwässerung Höxter hat neue Entwässerungs- und Anschlussleitungen installiert und auch das Stromnetz und die Gasleitungen sind erneuert worden. Bis Juli 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, erklärte Bürgermeister Daniel Hartmann. Bis dahin seien Beeinträchtigungen für die Menschen durch die Arbeiten und den Baustellenverkehr allerdings nicht vermeidbar. Sie sollen aber laut Hartmann aber so gering wie möglich gehalten werden. Die Planung hat das Ingenieurbüro Anton Volmer aus Warburg übernommen, die Hauptarbeit wird durch die Firma GoKaWE Holzminden erledigt. 

Fotos: Thomas Kube

Donnerstag, 06. Mai 2021 12:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Als Kooperation zwischen dem Jugendamt des Kreises Höxter und dem Schulamt für den Kreis Höxter ist das Projekt Zebrastreifen an den Start gegangen. Es soll Kinder und ihre Eltern beim Übergang vom Kindergarten in die Schule unterstützen und stärken. Nun wurden die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener vorgestellt, die als zentrale Ansprechpartnerinnen eine Kontaktaufnahme erleichtern wollen. „Wie gelingt ein guter Einstieg in die Grundschulzeit? Diese Frage stellen sich viele Eltern beim Wechsel ihrer Kinder vom Kindergarten in die Grundschule“, erläutert Klaus Brune, Leiter des Jugendamtes des Kreises Höxter. Manchmal wüssten sie aber einfach nicht, wer ihnen die richtigen Antworten liefern könne. „Um hier problemlos auf die vorhandenen Strukturen und Hilfsmöglichkeiten Zugriff zu bekommen, soll es mit den beiden Elternlotsen zentrale Ansprechpartnerinnen geben, die fest im Netzwerk verankert sind und wissen, wie in jedem speziellen Fall geholfen werden kann“, so Brune. 

„Wir haben die Interessen der Kinder fest im Blick, damit ihr Aufwachsen gelingt und sie sich entfalten sowie ihre Chancen zur Verwirklichung nutzen können“, sagen die beiden Elternlotsen Silke Merkel und Sandra Wegener. „Der Übergang eines Kindes vom Kindergarten in die Grundschule ist auch für dessen Eltern ein komplexer Lernprozess, in dem sie neue Entwicklungsaufgaben bewältigen müssen“, erläutert Merkel. „Uns geht es darum, eventuelle Ängste abzubauen und zum Beispiel erste Kontakte mit der zukünftigen Schule der Kinder bereits vor der Einschulung zu gestalten.“ 

Beim Projekt Zebrastreifen werden Bausteine entwickelt, die dazu beitragen sollen, Kinder und Familien in der Vorbereitung auf die Schule im Rahmen der Vorschulphase zu unterstützen. Diese Bausteine werden derzeit an den Modellstandorten Willebadessen und Bad Driburg erprobt. „Eltern sollen sowohl im Vorschuljahr als auch im ersten und zweiten Schuljahr die Möglichkeit haben, die für sie relevanten Fragen und Themen adäquat zu diskutieren und in angenehmer Atmosphäre ganz ungezwungen in den Austausch mit andere Eltern, Lehrern und Fachpersonen zu kommen“, erklärt Schulrat Hubertus Gockeln. Für ihn ist solch ein frühzeitiger Austausch mit der Schule die Basis, um das notwendige Vertrauen aufzubauen. „Umso besser, wenn die Eltern nicht lange überlegen müssen, wen sie ansprechen können – dafür gibt es ja jetzt die beiden Elternlotsen.“ 

Die Elternlotsen stehen kreisweit allen Eltern von Vor- und Grundschulkindern als Vermittler zur Verfügung und sind beim Kreis Höxter montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zu erreichen: Silke Merkel unter 05271 / 965-3326 und Sandra Wegener unter 05271 / 965-3328, gerne aber auch per E-Mail unter elternlotse@kreis-hoexter.de.

Donnerstag, 06. Mai 2021 12:06 Uhr

Lemgo (red). Detmold ist ein wichtiger Standort für die Kultur- und Kreativbranche in der Region und NRW. Diese Stärke wird jetzt noch weiter ausgebaut. Das REGIONALE-Projekt Kreativ Campus Detmold ist heute vom UrbanLand-Board mit einem A-Beschluss ausgezeichnet worden. Im März hat das KreativInstitut.OWL bereits einen Förderbescheid vom NRW-Wirtschaftsministerium erhalten. 

Das REGIONALE-Projekt Kreativ Campus Detmold soll ein interdisziplinärer Standort zur Stärkung der Kultur- und Kreativbranche in der Region werden. „Hier entsteht ein Hotspot für Innovationen in der digitalen Anwendungsforschung der Musik- und Filminformatik sowie in den Bereichen Medien und virtuelle Umgebungen“, so Prof. Dr. Guido Falkemeier, Projektleiter und Dekan des Fachbereichs Medienproduktion an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. „Forschende und Kultur- und Medienschaffende haben hier die Möglichkeit, kreative und innovative Projektideen gemeinsam zu entwickeln und als nachhaltige Geschäftsmodelle umzusetzen, deshalb freuen wir uns sehr über die Auszeichnung mit dem A-Status.“ Zu den Gründungsmitgliedern des Kreativ Campus Detmold e.V. gehören drei Hochschulen, die Technische Hochschule OWL, die Hochschule für Musik Detmold sowie die Universität Paderborn, die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, der Kreis Lippe, die Stadt Detmold, die Sparkasse Paderborn-Detmold, die Volksbank Detmold, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL eG sowie die GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold. Mit dem Kreativ Campus Detmold entsteht ein Leuchtturm mit NRW-weiter Strahlkraft und darüber hinaus. 

Bereits 2018 wurde die erste Ideenskizze für den Kreativ Campus Detmold bei der Regionale 2022 eingereicht. Im Projektverlauf wurde das KreativInstitut.OWL als elementarer Baustein auf dem Kreativ Campus Detmold identifiziert und durch die Hochschulen beantragt. 

„Das KreativInstitut.OWL mit seiner nachhaltigen Architektur und der Kreativ Campus Detmold werden zum place to be für Forschende sowie Kreativ- und Medienschaffende“, so Prof. Falkemeier. Auf rund 1.044 qm sollen im KreativInstitut.OWL hochtechnisch ausgestattete Labore für die zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkte Virtual Reality Film Production, Interactive Media, Film- und Musikinformatik sowie Digital Humanities entstehen. Außerdem wird es im KreativInstitut.OWL Flächen für kollaboratives Arbeiten und Startups und in Kreativzonen die Möglichkeit zum Diskurs über die digitale Medienarbeit geben. ###

Ostwestfalen-Lippe richtet das NRW-Strukturentwicklungsprogramm REGIONALE 2022 unter der Überschrift „UrbanLand“ aus. Ziel ist es, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land über innovative und modellhafte Projekte zu stärken. 

Foto: TH OWL

Blaulicht
Samstag, 08. Mai 2021 10:24 Uhr
Drogenhändler fällt bei Verkehrskontrolle auf
Freitag, 07. Mai 2021 13:36 Uhr

Bad Driburg (red). Am Freitagmorgen ist es bei Baggerarbeiten in Bad Driburg zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte gekommen. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und der zuständige Gasversorger mussten in die Elmarstraße nach Bad Driburg ausrücken, weil ein Bagger um 08:35 Uhr eine Gasleitung beschädigt hatte. Die Elmarstraße und die umliegenden Straßen mussten teilweise voll gesperrt werden. Laut Polizei hatte ein Baggerfahrer bei Arbeiten für einen Hauswasseranschluss die Gasleitung übersehen. Er durchtrennte die Gasleitung komplett, wodurch es zu einem Gasaustritt gekommen war. Die Leitung konnte zügig von dem herbeigerufenen Gasversorger an den entsprechenden Schiebern abgesperrt werden. Anschließend wurde mit der Abdichtung der Leitung begonnen. Die Feuerwehr konnte die Sperrungen nach etwa anderthalb Stunden wieder aufheben und den Einsatzort verlassen. „Schon wieder ein Gasautritt“, meinte ein Bad Driburger Anwohner, der damit auf die auffällig vielen Gasaustritte hinwies, die sich in den vergangenen zehn in der Kur- und Badestadt ereignet haben. 2018 beschädigte ein Bagger eine Gasleitung am Rathaus Bad Driburg. Im November 2017 wurde eine Gasleitung bei Bohrarbeiten in der Driburger Innenstadt beschädigt. 2015 gab es wiederum am Rathaus eine Baustelle, wo ein Gasleck zu einem Gasaustritt geführt hatte und der größte Unfall geschah im April 2011: Eine Bodenfräse hatte im Industriegebiet Bad Driburg eine Hauptversorgungsleitung beschädigt. In ganz Bad Driburg sei der Gasgeruch laut dem Anwohner wahrnehmbar gewesen. Eine große Firma nahe der Unglücksstelle musste evakuiert werden. 700 Mitarbeiter:innen dieses Unternehmens mussten das Gebäude verlassen. Auch der Luftraum sei damals gesperrt worden. Das laute Zischen beim Entweichen des Gases aus der Leitung habe man auch noch weit entfernt wahrnehmen können laut dem Driburger.

Archivfoto vom Unfall in Bad Driburg 2011: red

Freitag, 07. Mai 2021 09:49 Uhr

Höxter (TKu). Unausweichlich ist die Fällung eines Ahorn-Baumes in der Marktstraße vor der Malteser-Apotheke in Höxter. Schuld sind Brandstifter, die bereits im Juni 2019 zugeschlagen haben. Der für die Maßnahme ursächliche Brandschaden entstand am am 27. Juni 2019. Die Brandstifter hatten gleich zwei große Papierhaufen in der Marktstraße und in der Nagelschmiedstraße in Höxter um kurz nach 02:00 Uhr morgens in Brand gesetzt, einer davon direkt neben dem betroffenen Ahorn-Baum. Knapp zwei Jahre nach einem Papierstapel-Brand neben dem Baum sind nun die Folgen des Kleinbrandes sichtbar. Die Rinde des Ahorn-Baumes löst sich komplett ab. Der Baum habe laut Ralf Haffke von der Stadtgärtnerei Höxter durch die damit einhergehende Unterversorgung keine Überlebenschance mehr und müsse nun gefällt werden. Der Ahorn sei zuvor einer der vitalsten Bäume in der Marktstraße gewesen. Das er jetzt Blüten austreibe, täusche nur über seinen wirklichen Zustand hinweg, erklärte Haffke bei einem Ortstermin mit den Mitgliedern des Stadtrates Höxter und Bürgermeister Daniel Hartmann. Der Baum sei nicht mehr verkehrssicher und deshalb eine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger in der Marktstraße. Am Montag, den 10. Mai 2021 soll er nun gefällt werden. Den Platz wird ein neuer Baum einnehmen mit mehr Wurzelfreiheit, die für den neuen Baum vergrößert werden soll. Laut Haffke habe man in der Vergangenheit allen Bäumen in der Fußgängerzone in Höxter zu wenig Wurzelfreiheit gelassen, weshalb die immer noch recht kleinen Bäume bereits am Ende ihrer Lebenszeit angekommen seien.

Fotos: Thomas Kube und Feuerwehr Höxter

 

Mittwoch, 05. Mai 2021 13:13 Uhr

Beverungen (red). Ein Sachschaden von rund 5.000 Euro ist an einem VW Golf entstanden, als er gegen einen Sessel fuhr, der unvermutet mitten auf der B 241 bei Beverungen lag. 

Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 4. Mai, auf der Bundesstraße zwischen Beverungen und Borgentreich in Höhe Gut Roggenthal. Gegen 21.40 Uhr war ein 62-Jähriger mit seinem roten VW Golf in Fahrtrichtung Beverungen unterwegs, als vor ihm im Scheinwerferlicht plötzlich ein Sessel auftauchte, der mitten auf der Fahrbahn lag. Der Golf-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. 

Durch den Aufprall wurde sein Wagen an der Front, am Scheinwerfer und an der vorderen linken Seite beschädigt, der geschätzte Sachschaden liegt bei rund 5.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt. Vermutlich hat den Sessel zuvor ein Autofahrer von einem Anhänger verloren. 

Die Polizei Höxter sucht Zeugen, die mit Hinweisen zur Aufklärung beitragen können, insbesondere wird in diesem Zusammenhang nach einem silberfarbenen Fahrzeug mit Anhänger gesucht, das zur fraglichen Zeit im Großraum Beverungen Möbelstücke transportiert haben soll. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Sonntag, 02. Mai 2021 10:47 Uhr

Höxter (r). Auf dem Parkplatz des Kaufland Marktes in Höxter, Brenkhäuser Straße, kam es am späten Freitagnachmittag, in der Zeit von 18.15 Uhr bis 18.50 Uhr, zu einer Verkehrsunfallflucht. Der auf dem Parkplatz abgestellte graue Mazda einer 53-jährigen Fahrzeugführerin aus Höxter wurde von einem bislang unbekannten Autofahrer beim Ein - oder Ausparken im rechten vorderen Bereich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 200 Euro. Der Verursacher entfernte sich, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Durch die Polizei wurden Spuren gesichert und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wer den Vorfall beobachtet hat und Angaben zur Tat machen kann, möge sich bei der Polizei in Höxter unter der Nummer - 05271 - 9620 - melden.

Politik
Donnerstag, 06. Mai 2021 12:21 Uhr
Bund fördert Sporteinrichtungen im Kreis Höxter mit rund 3 Millionen Euro
Donnerstag, 06. Mai 2021 12:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Bundeskabinett hat am gestrigen Mittwoch einen Formulierungsvorschlag für die Regierungsfraktionen zur gesetzlichen Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter beschlossen. Dazu erklärt der Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der Union (KPV) und kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Christian Haase: „Dass der Bund mit 3,5 Milliarden die Hälfte der Investitionskosten und mittelfristig mit eine Milliarde auch ein Drittel der zu erwartenden Betriebskosten der Ganztagsbetreuung im Grundschulalter übernimmt, ist aus kommunaler Sicht prinzipiell zu begrüßen. Damit engagiert sich der Bund bis an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit einmal mehr über das normale Maß hinaus bei einer originär den Ländern obliegenden Aufgabe. 

Allerdings fehlt bisher die im Koalitionsvertrag auch mit einigen Ministerpräsidenten angekündigte Vereinbarung zwischen Bund und Ländern unter Einbeziehung der kommunalen Spitzenverbände. In dieser sind die konkreten rechtlichen, finanziellen und zeitlichen Umsetzungsschritte festzulegen. Im Augenblick bestehen daher für die Kommunen unwägbare Risiken. Die Kommunen dürfen vor dem Hintergrund aktueller und mittelfristiger Pandemiebelastungen nicht erneut zum Bittsteller bei den Ländern werden. 

Vor einem Gesetzbeschluss muss klar sein, dass die Länder die Betriebskosten übernehmen, die der Bund nicht trägt. Sonst steuern wir sehenden Auges in eine weitere finanzielle Großbelastung der Kommunen, die entweder zu weiter steigenden Kassenkrediten führen wird oder durch die Erhebung von Elternbeiträgen aufgefangen werden muss. Beides ist vor Ort weder erklärbar noch vertretbar. Denkbar wäre dies beispielsweise durch Änderung der Umsatzsteuerverteilung zugunsten der Kommunen und zulasten der Länder. 

Bundesministerin Franziska Giffey, die das Vorhaben federführend betreut, hat es versäumt, eine abschließende Einigung mit den Ländern über die Verteilung der Betriebskosten zu erzielen und entledigt sich Ihrer Verpflichtung nunmehr durch Verlagerung der weiteren Auseinandersetzung in die Beratungen des Deutschen Bundestages und des Bundesrates. Dieses Verhalten ist nicht akzeptabel. Das Versäumnis der Familienministerin darf nicht zu einer Umsetzung des Rechtsanspruchs zulasten der Kommunen führen.“ 

Über die KPV: Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) vertritt die Interessen der rund 75.000 Amts- und Mandatsträger der Union.

Donnerstag, 08. April 2021 18:21 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Städtebauförderprogramm 2021“ und den „Investitionspakt Sportstätten 2021“ veröffentlicht: Insgesamt 14.776.000 Euro fließen daraus in den Kreis. "Wir sind dem Land sehr dankbar, dass im Kulturland Kreis Höxter mit Hilfe dieser Gelder wichtige Projekte umgesetzt werden können", sagt Landrat Michael Stickeln und bringt seine Freude zum Ausdruck, dass mit mehr als fünf Millionen Euro Fördermitteln für die Landesgartenschau 2023 hier ein klares Signal vom Land gesendet werde.

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet immer, sich auf den Wandel einzustellen. Die Corona-Pandemie und die Digitalisierung aller Lebensbereiche sind die aktuellen Herausforderungen, insbesondere für Innenstädte und Ortskerne. Es droht ein zunehmender Funktions- und Attraktivitätsverlust aller Lebensbereiche: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung. Die Städtebauförderung hilft, neue Wege zu gehen“, so Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes des Landes Nordrhein Westfalen, bestehend aus den drei neuen Regelprogrammen („Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“) und dem Investitionspakt „Sportstätten“ für das Jahr 2021 werden insgesamt 294 Projekte mit rund 368 Millionen Euro gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf knapp 512 Millionen Euro. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf rund 143 Millionen Euro. An der Finanzierung der ausgewählten Projekte des Städtebauförderprogramms 2021 beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 195 Millionen Euro, der Bund mit 171 Millionen Euro und die Europäische Union mit zwei Millionen Euro.

Die knapp 14,8 Millionen verteilen sich auf Bad Driburg (1.108.000 Euro), Beverungen (1.500.000 Euro), Borgentreich (4.795.000 Euro), Brakel (104.00 Euro), Höxter (5.299.000 Euro), Nieheim (155.000 Euro), Steinheim (1.714.000 Euro) und Willebadessen (101.000 Euro). Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5666

Wirtschaft
Donnerstag, 06. Mai 2021 12:27 Uhr
Regionale Wirtschaft und mehr im Podcast Format
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Freitag, 30. April 2021 11:26 Uhr

Holzminden. Gründlich, zuverlässig und flexible - Loai Mansourate ist der professionelle Partner in Sachen Reinigung. Im März wagte Mansourate den Schritt in die Selbstständigkeit und bezog das Geschäft in der Karlstraße 5. Bereits seit fünf Jahren ist er in der Reinigungsbranche tätig. Mansourate bietet Reinigungsdienste von der Haus-, Büro-, Fassaden-, Wintergarten-, Umzugs-, Teppich- und Industriereinigung bis hin zur Grundstückspflege und einem Notfallservice bei Wasserschäden an.

„Ich bin jederzeit einsatzbereit und immer erreichbar“, erklärt er. Besonders liegt Mansourate die Zufriedenheit seiner Kunden am Herzen. In den vergangenen fünf Jahren sammelte er bereits einige Erfahrungen und hat für zahlreiche Probleme eine Lösung parat. Zum Start hat er sich ein besonderes Angebot überlegt. Seine Neukunden erhalten 15 Prozent auf alle Leistungen. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0176 21463369 und per Mail an mansourate@gmx.de

Donnerstag, 11. März 2021 13:40 Uhr

Höxter (red). Die Chancen einer dualen Berufsausbildung und die Vielfalt der Ausbildungsberufe stehen im Mittelpunkt einer digitalen Infoveranstaltung am Donnerstag, 18. März. Gemeinsam informieren der Kreis Höxter, der Verein Natur und Technik und die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe ab 18 Uhr über die möglichen Zukunftschancen. „Auch als Haupt-, Sekundar-, oder Gesamtschüler stehen alle Wege offen!“ Das möchte Referent Marcus Cooper von der Handwerkskammer OWL in seinen Vortrag bei der digitalen Elternveranstaltung „Starker Start – 10 Gründe für eine Ausbildung“ hervorheben, die von der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule-Beruf und dem Verein Natur und Technik organisiert wird. „Wir richten uns mit dieser umfassenden Information über die Zukunftsgestaltung vor allem an Eltern und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher, Leiter der Fachbereichs Bildung und Kreisentwicklung. Der Referent von der Handwerkskammer OWL zeigt die Chancen einer dualen Berufsausbildung und die Vielfalt der Ausbildungsberufe auch im ländlichen Raum auf. Gleichzeitig stellt er die Möglichkeiten der Weiterqualifikation während und nach der Ausbildung vor. Dabei räumt er mit dem Vorurteil auf, dass nur Abiturientinnen und Abiturienten die Möglichkeit haben, zu studieren. Die Möglichkeiten und Vorteile eines solchen „durchlässigen“ Bildungswegs belegt Cooper auch mit seiner eigenen Vita, die ihn vom Hauptschulabschluss, über eine Berufsausbildung, diverse berufliche Stationen und eine Meisterausbildung letztlich zu seiner jetzigen Tätigkeit als Technik-Lehrer an einer Hauptschule geführt hat. 

Nach dem Vortrag stellen Christoph Tegethoff vom Unternehmen Gebr. Becker GmbH & Co KG aus Höxter und Christopher Becker vom Unternehmen Meinolf Gockel aus Warburg GmbH & Co KG beispielhaft ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor und beantworten gerne alle Fragen der Gäste. „Für die Jugendlichen ist es manchmal einfacher, dass sie sich mit Menschen ihrer eigenen Generation über deren Wege in den Beruf austauchen können“, erläutert Meinolf Gockel Geschäftsführer des Unternehmens und Vorsitzender des Beirats „Berufliche MINT-Ausbildung“ im Verein Natur und Technik. „Deshalb ist außerdem jeweils ein Azubi der beiden Ausbildungsbetriebe für konkrete Fragen dabei.“ Von diesen erhalten die Jugendlichen und ihre Eltern Informationen aus erster Hand über den Alltag in einem Ausbildungsberuf. „Um an der digitalen Veranstaltung teilnehmen zu können, ist keine Registrierung oder gar das Herunterladen von einem Programm notwendig“, erklärt Christine Menz vom Kreis Höxter. Für die Organisation sei aber eine Anmeldung zur Info-Veranstaltung „Starker Start - 10 Gründe für eine Ausbildung“ wichtig: „Nach der Anmeldung erhält jeder Teilnehmer per E-Mail den Zugangslink, die Teilnahme ist kostenlos.“ Nähere Informationen gibt Christine Menz vom Kreis Höxter unter der E-Mail-Adresse c.menz@kreis-hoexter.de oder der Telefonnummer 05271 / 965-3605. Die Anmeldung ist möglich über die Internetseite www.berufsorientierung.kreis-hoexter.de. 

Die Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) bildet in NRW ein landesweit verbindliches, strukturiertes, transparentes, geschlechter- und kultursensibles sowie Inklusion berücksichtigendes Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler in NRW durch KAoA eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive nach dem Schulabschluss entwickeln. Um das zu erreichen, wurde im Kreis Höxter an allen allgemeinbildenden Schulen ein verbindlicher Prozess der Beruflichen Orientierung initiiert, der ab der 8. Klasse beginnt. Die Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter bildet die Schaltstelle für die Umsetzung der Landesinitiative KAoA im Kreisgebiet. Das bedeutet, dass sie – in enger Abstimmung mit der zuständigen Schulaufsicht – die Vernetzung und den Austausch der Akteure im Übergang Schule-Beruf initiiert und unterstützt sowie die Aktivitäten verschiedener Partner vor Ort bündelt und sie aufeinander abstimmt. Die Umsetzung des Landesprogramms KAoA wird im Kreis Höxter im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung“ mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt.

Sport
Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr
FC Blau-Weiß Weser würdigt die Arbeit von Ehrenamtlichen
Freitag, 12. März 2021 13:44 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der seit Montag, 08.03.2021 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit Einschränkungen wieder zulässig.

Aus diesem Grund sind die Außensportanlagen der Stadt Höxter ab sofort wieder für den Sportbetrieb unter folgenden Voraussetzungen geöffnet:

1. für Sport von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes

2. für Sport als Ausbildung im Einzelunterricht

3. für Sport in Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Zur Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit sind Teilnehmerlisten zu führen, die durch die Aufsichtsperson vier Wochen lang aufzubewahren sind.

Zwischen den unter 1 - 3 genannten Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf der Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig. „ Die Regeln sind strikt einzuhalten. Wir bitten alle Sportler nach wie vor vorsichtig zu agieren und auch die bekannten Hygienevorgaben zu beachten“, erklärt Stefan Fellmann, Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter. „Sollten Verstöße gegen die genannten Regeln festgestellt werden, behält sich die Stadt Höxter eine sofortige Schließung der Anlage vor.“ Für die Rasenflächen kann es unter Umständen zu witterungsbedingten Platzsperren kommen. Die leichtathletischen Anlagen auf der Weserkampfbahn sind aufgrund durchzuführender Wartungsarbeiten gegebenenfalls nur eingeschränkt nutzbar. Sollten Fragen bestehen, so stehen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung insbesondere per E-Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.

Samstag, 06. März 2021 11:56 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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