Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 15. November 2018 07:31 Uhr
Tausende Blumenzwiebeln für die LGS: Ottbergen beweist seinen „grünen Daumen“
Donnerstag, 15. November 2018 07:30 Uhr

Höxter (red). 42.500 Euro hat die Volksbank Höxter, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL eG, an 85 Kindergärten und Kindertagesstätten im Kreis Höxter verteilt. Die Spenden überreichte Rudolf Jäger, Vorstand der Volksbank Höxter, im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Vertreter der Einrichtungen. Durch die Unterstützung können die Förderangebote enNeitert und pädagogisch wichtige Themen vorangebracht werden. „Die Förderung von Kindern ist uns als regionale Genossenschaftsbank von jeher ein besonderes Anliegen. Wir engagieren uns seit vielen Jahren für Projekte und Aktivitäten, die für die Kinder in der Region wirken und sehen es als unsere Verpflichtung an, in ihre und letztlich auch in unsere Zukunft zu investieren", betonte Jäger. „Aus diesem Grund liegt es uns besonders am Herzen, Kindergärten bei der Umsetzung ihrer wertvollen Arbeit mit einer ‚Finanzspritze‘ zu unterstützen. Wir sind überzeugt, dass eine kompetente und kontinuierliche Förderung gerade in den ersten Jahren der Kinder besonders wichtig ist und die Weichen für den weiteren Lebensweg stellt."

Fotos: Thomas Kube

Donnerstag, 15. November 2018 07:03 Uhr

Ottbergen (red). Am Freitag, den 16. November 2018 findet um 17.30 Uhr im katholischen Pfarrheim in Ottbergen ein ökumenischer Mini-Gottesdienst unter dem Motto  "Geschnatter im Stall - Martin wird Bischof" statt. Alle Kinder sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen und die katholische Pfarrgemeinde in Ottbergen bittet die Kinder darum, ihre Laternen am Freitag mitzubringen.

Donnerstag, 15. November 2018 06:08 Uhr

Kreis Höxter (red). Auf Einladung von Kreisheimatpfleger Hans-Werner Gorzolka trafen sich mehr als 70 Ortsheimatpfleger, Chronisten und Vorsitzenden der Heimatvereine im Kreis Höxter am 12. November im Kreisberufskolleg Brakel zu ihrer diesjährigen Herbsttagung. Und als Ergebnis dieser Tagung steht fest: Die Führung der Heimatpflege im Kreis Höxter wird weiblicher; denn mit Brigitte Brand aus Hagedorn wurde erstmals eine Frau zur Stellvertretenden Kreisheimatpflegerin im Kulturland Kreis Höxter gewählt. Dass die Wahl einstimmig ausfiel, ist sicherlich dem hohen Ansehen und der Fachexpertise der Kandidatin geschuldet; denn sie bringt langjährige Erfahrung als Heimatvereinsvorsitzende in Hagedorn und als Mitglied der Kreisbewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ in das neue Amt mit. 

Dem scheidenden Stellvertreter Ulrich Pieper aus Nieheim, der dieses Amt 30 Jahre lang bekleidet hatte, galt der besondere Dank der Versammlung für seinen unermüdlichen Einsatz für die Belange der Heimatpflege. Er wird - wie er selber ankündigte- allerdings kaum kürzer treten; denn er hat sich vorgenommen nach Anerkennung der „Nieheimer Flechthecken“ als Immaterielles Kulturerbe auf NRW-Ebene auch mit Nachdruck an der bundesweiten Prämierung zu arbeiten. Auf der Tagesordnung stand außerdem ein aufschlussreicher Vortrag von Projektreferent Ansgar Steinökel über das Projekt „Zukunftsfit Wandern im Kreis Höxter“. Steinökel kündigte an, dass bereits im Frühjahr 2019 die Beschilderung der nach Qualitätskriterien ausgewählten Wanderwege erfolgen wird.

Umfassende Informationen zum Heimatförderprogramm des Landes NRW schlossen sich an, wobei bereits eine Reihe der Teilnehmer von erfolgreichen Bewerbungen zum Förderbaustein „Heimatscheck“ berichteten. Ergänzend hierzu händigte Hans-Werner Gorzolka allen Teilnehmern umfangreiche Unterlagen und Hinweise zu den Fördermöglichkeiten des Landes aus und verband dies mit dem Wunsch, hiervon regen Gebrauch zu machen. „Das Geld liegt zwar nicht auf der Straße; aber die augenblicklichen Rahmenbedingungen für Projekte in der Heimatpflege sind so gut, dass es sich ernsthaft lohnt, in den Vereinen und Dorfgemeinschaften die Köpfe zusammen zu stecken, Projektideen zu entwickeln und diese mit Fördergeldern zügig umzusetzen.“ 

Foto: Hans-Werner Gorzolka

Mittwoch, 14. November 2018 07:08 Uhr

Dringenberg (red). „Es ist zwar noch kein wirkliches Jubiläum, doch wir sind schon ein wenig stolz, dass wir uns bereits zum zehnten Mal in dieser Runde treffen“. Kreisdirektor Klaus Schumacher brachte seine Freude zum Ausdruck, dass das Netzwerktreffen der Kulturakteure erneut mit großer Beteiligung stattfinden konnte, diesmal im Historischen Rathaus in Dringenberg. Bei der Begrüßung unterstrich er genauso wie Bad Driburgs stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann die Bedeutung der Kultur und das große Engagement der Künstlerinnen und Künstler. „Wir brauchen uns mit den vielfältigen Angeboten nicht hinter den Großstädten zu verstecken“, so Schumacher, „auch bei uns auf dem Land ist immer was los.“ Umso wichtiger sahen es beide an, dass ein reger Austausch der Kulturakteure aus dem ganzen Kreisgebiet stattfindet.

Bernadett Walker, Kulturmanagerin des Kreises Höxter, wies darauf hin, dass vom 4. bis 6. Oktober 2019 zum ersten Mal ein Kunstmarkt veranstaltet wird. Das Kulturbüro des Kreises Höxter und die evangelische Weser-Nethe-Kirchengemeinde Höxter bieten dabei unter dem Motto „KunstRaumKirche“ in der Höxteraner Marienkirche lokalen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Wichtig ist uns, dass es ein Kunstmarkt der bildenden Kunst und kein Kunsthandwerkermarkt wird. Ziel ist es, das kreative Potential der Region sichtbar zu machen, Einblicke in die lokale Kunstszene zu ermöglichen und Kunst im ländlichen Raum erlebbar zu machen“, so Walker. 

Christine Longère als Vorsitzende vom Forum Anja Niedringhaus, das im Tillyhaus in Höxter ein Museum für die in Afghanistan ermordete Fotografin einrichten will, stellte die Aktion „Künstler fAN“ vor. Mit dieser Idee soll um Unterstützung für ihr Vorhaben geworben werden. „Bildende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, die sich beteiligen möchten, sind aufgerufen, bis zum 1. Dezember ein Werk zu stiften“, erläuterte Longère. „Die zur Verfügung gestellten Arbeiten werden dokumentiert und am Dienstag, 18. Dezember 2018, um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter versteigert.“ Als Auktionator wurde Erwin Grosche gewonnen. Der Erlös ist komplett für das Forum Anja Niedringhaus bestimmt.

Cornelia Appel, Vorsitzende des Kunstvereins ArtD Driburg, stellte einzelne Werke der aktuellen Ausstellung „Was uns verbindet“ gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern Uwe Schramm, Albert Schriefer, Heiner Stiene, Charlotte Heuel und Ingrid Heuchel vor. Besonders die Einblicke in deren verschiedene Arbeitsweisen stießen dabei auf großes Interesse. Dieses hatte auch die im Vorfeld des Netzwerktreffens vom Heimatverein Dringenberg angebotene Führung durch die Burg Dringenberg erregt. Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Chance, unter fachkundiger Führung von Wolfgang Wiechers-Wenta die Heimatstuben, Rittersäle und die naturkundliche Ausstellung kennenzulernen. 

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Mittwoch, 14. November 2018 18:20 Uhr
Seitenscheibe eingeschlagen und Geldbörse aus Auto entwendet
Mittwoch, 14. November 2018 08:07 Uhr

Albaxen (red). Zu Behinderungen im Berufsverkehr kam es am Mittwochmorgen durch einen Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw auf der B64/83 an der Abfahrt Tonenburg. Ein 21-jähriger Pkw-Fahrer war laut Polizeiangaben mit seinem Ford Fiesta aus Richtung Albaxen gekommen und wollte auf die B64/83 einbiegen. Die Ampelanlage soll nach Aussage des Pkw-Fahrers nicht in Betrieb gewesen sein, um ca. 6 Uhr Morgens. Dabei übersah der Fiesta-Fahrer einen aus dem Landkreis Osterode stammenden Lastkraftwagen. Es kam zu einer Kollision, bei dem niemand verletzt wurde, aber erheblicher Sachschaden entstand. Ein vorbeifahrender Pkw wurde dabei durch ein Trümmerteil vom Lkw getroffen. Die Feuerwehren aus Albaxen und Stahle sicherten die Einsatzstelle ab und und mussten ausgelaufenes Motoröl mit Öl-Bindemittel abstreuen. Durch den Verkehrsunfall kam es zu einem erheblichen Rückstau im Berufsverkehr, weil die Strecke an der Einsatzstelle für die Einsatzdauer halbseitig gesperrt werden musste. „Was für ein schlechtes Geburtstagsgeschenk“, sagte der 46-jährige Lkw Fahrer aus dem Landkreis Osterode, der am Unfalltag Geburtstag feiert.

 

Fotos: red

Dienstag, 13. November 2018 19:34 Uhr

Höxter (red). Auf dem Bielenberg in Höxter war am Dienstagnachmittag gegen 16:50 Uhr ein Nadelbaum durch ein Feuer ungeklärter Ursache unterhalb des Baumes in Brand geraten. Der Löschzug Höxter kam gerade von einem Verkehrsunfall wieder, als die Feuerwehrleute von ihrer Wache aus erst Rauch und dann eine Stichflamme im Wald über sich wahrnahmen. Ein Baum stand in Vollbrand. Das vermeldet die Wehr auf ihrer Internetseite. Die Wehrleute rückten unverzüglich zum Brandort aus.

Der Weg zur Einsatzstelle ist sehr steil bergauf, was eine Herausforderung für die Einsatzkräfte darstellte. Um den Brand zu bekämpfen, war Atemschutz erforderlich, meldet die Feuerwehr. Mit einem sogenannten „C-Rohr“ und Löschschaum hatten die Feuerwehrleute den Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle. Das letzte Wipfelfeuer löschten sie mittels „Vollstrahl“ in die Höhe. Die Polizei war ebenfalls vor Ort zur Ermittlung der Brandursache.

Fotos: Thomas Kube

Dienstag, 13. November 2018 16:00 Uhr

Höxter (red). Vor einer Baustellenampel auf der Bundesstraße 64 hat sich am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall ereignet. Ein 52-jähriger Höxteraner befuhr mit seinem Fiat Ducato die B64 aus Höxter kommend in Richtung Godelheim. Zeitgleich wartete eine 24-jährige Frau aus Bad Karlshafen mit ihrem VW Polo vor einer ca. 200 Meter vor dem Bahnübergang aufgestellten Baustellenampel. Hinter ihr stand eine 61-jährige Frau aus Beverungen mit ihrem Opel Insignia. Der Fahrer des Fiat Ducato erkannte die stehenden Fahrzeuge aus bislang nicht bekannten Gründen offensichtlich zu spät und fuhr auf die Fahrzeuge auf. Hierdurch erlitten beide Frauen leichte Verletzungen. Alle drei Fahrzeuge wurden beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand hoher Sachschaden. Die Bundesstraße 64 musste auf Grund auslaufender Betriebsstoffe gereinigt werden. Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme wurde die Straße teilweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt und eine Verkehrsableitung eingerichtet.

Dienstag, 13. November 2018 10:35 Uhr

Höxter (red). Einen gehörigen Schrecken hat eine 55-jährige Beverungerin am Montag auf der Bundesstraße 64 erlitten. Die Frau beabsichtigte mit ihrem Ford Fiesta auf der B 64 von Höxter in Richtung Godelheim fahren. Circa 500 Meter hinter dem Ortsausgang Höxter musste sie auf Grund einer Baustellenampel verkehrsbedingt hinter mehreren bereits stehenden Fahrzeugen anhalten und mehrere Minuten warten. Hinter ihr hielt ein großer Lkw, dessen Fahrer vermutlich beim Wechsel auf Grünlicht den vor ihm stehenden Ford übersehen hat. Er fuhr auf das Heck des Pkw auf und schob diesen ca. 300 Meter weit bis zur Einmündung Taubenborn. Hier gelang es der Beverungerin nach rechts in die Einmündung Taubenborn lenken. Der Lkw-Fahrer fuhr weiter auf der B 64 in Richtung Godelheim, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Mehrere Zeugen haben diesen Vorfall beobachtet und konnten Hinweise zum Kennzeichen des flüchtigen Lkw geben. Ein Ermittlungsverfahren, auf Grund einer Verkehrsunfallflucht, wurde eingeleitet. Die Frau blieb unverletzt. Am Pkw entstanden Schäden in Höhe von 1000 Euro.

Unsere Videothek
Politik
Mittwoch, 14. November 2018 06:15 Uhr
Frauen dürfen nicht nur wählen, sondern auch gewählt werden - Frauen Union will Frauen bestärken Politik zu machen und Führungspositionen zu übernehmen
Mittwoch, 07. November 2018 07:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Durch Trockenheit in ihrer Existenz gefährdete Landwirtschaftsbetriebe können ab dem 8. November 2018 bei der Landwirtschaftskammer Anträge auf finanzielle Unterstützung einreichen. Das Landeskabinett hat am Dienstag die Förderrichtlinie zur Umsetzung der Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern verabschiedet und damit den Weg zur Antragstellung frei gemacht. Am 9. Oktober 2018 hatte das Landeskabinett bereits der Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern zugestimmt. Auf Grundlage der Förderrichtlinie kann die Landwirtschaftskammer nunmehr denjenigen, die sich bereits registriert haben, die Formulare zur Beantragung von Entschädigungen zuleiten. Rund 700 Betriebe haben sich bisher bei der Landwirtschaftskammer registriert. Anträge können bis zum 14. Dezember bei den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gestellt werden.

"Mit der Förderrichtlinie sind nunmehr alle formellen Voraussetzungen zur Umsetzung und Gewährung der Dürrebeihilfen geschaffen. Betriebe, die in Notlage geraten sind, werden jetzt auch finanzielle Hilfen erhalten", sagte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. Die Hilfen werden zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom Land Nordrhein-Westfalen getragen. Zuständig für die Prüfung der Anträge und die Auszahlung der Dürrehilfen ist der Direktor der Landwirtschaftskammer als Landesbeauftragter. Voraussetzung für eine Hilfsleistung ist, dass von der Dürre betroffene Betriebe Schäden in Höhe von mehr als 30 Prozent der durchschnittlichen Jahreserzeugung aus der Bodenproduktion nachweisen können. In einem weiteren Schritt erfolgt eine Prüfung der Bedürftigkeit für die Hilfe. Schäden in den Betrieben können zu maximal 50 Prozent ausgeglichen werden. Die Hilfen sollen als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Mittwoch, 07. November 2018 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser bittet weiterhin um achtsames und aufmerksames Verhalten in Bezug auf die Afrikanische Schweinepest: "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern." Als Hauptübertragungsquellen der ASP gilt neben den Wildschweinen vor allem das Verhalten von Menschen. So kann der Erreger über Kleidung, Autoreifen oder Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot übertragen werden. 

Ministerin Heinen-Esser ruft abermals die breite Öffentlichkeit – insbesondere Jäger, Förster, Reisende, Fernfahrer, Waldbesucher, Pilzsammler sowie vor allem auch Tierhalter – dazu auf, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in offenen Mülleimern zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten. "Ich unterstütze ausdrücklich den Appell von Bundesministerin Julia Klöckner, auch Pflegekräfte sowie Soldatinnen und Soldaten für die besondere Gefahr der Einschleppung zu sensibilisieren", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Wichtig sei zudem, Funde von toten Wildscheinen unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an nbz@lanuv.nrw.de der Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes zu melden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins.

Per Schreiben hat das Landwirtschaftsministerium explizit die Jägerinnen und Jäger gebeten, auf Hygiene zu achten, keine Jagdreisen insbesondere nach Belgien und andere betroffene Regionen anzubieten und diese zu meiden sowie keine Jagdhunde aus den betroffenen Gebieten einzusetzen. Die Kostenübernahme des Landes für die Trichinenuntersuchung soll auch im Jahr 2019 fortgeführt werden.

Zeitnah soll zudem die – maßgeblich durch Nordrhein-Westfalen angeregte – Änderung von Bundesgesetzen in Kraft treten, konkret das Tiergesundheitsgesetz und das Bundesjagdgesetz, um im Ausbruchsfall schneller handeln zu können. Mit der Änderung wird beispielsweise ermöglicht, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen. 

Um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und die einzuleitenden Maßnahmen abzustimmen, finden fortlaufend Gespräche mit den Bezirksregierungen und Kreisen statt. Ministerin Heinen-Esser hat daneben unter der Leitung des zuständigen Abteilungsleiters eine abteilungsübergreifende Sonder-Arbeitsgruppe einberufen. Die Ministerin und Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann nehmen regelmäßig an den Sitzungen teil.

Als weitere Vorsorgemaßnahme und Anreiz einer vermehrten Bejagung führt das Land derzeit Gespräche, um die Vermarktung von Wildfleisch zu verbessern. "Gastronomie, Handel und Fleischwirtschaft können dazu beitragen, dass das hochwertige und regionale Produkt besser abgesetzt wird", betonte Ministerin Heinen-Esser. 

In den zurückliegenden Monaten wurden in Nordrhein-Westfalen und koordiniert in der gesamten Bundesrepublik eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens haben Bund und Länder ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen zur Verhinderung einer Einschleppung der ASP vereinbart. Unter anderem wurden in Nordrhein-Westfalen Krisenübungen durchgeführt, um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand bestmöglich vorbereitet zu sein. Auch für diesen Fall sieht sich das Umweltministerium gut gerüstet. Eine weitere gemeinsame Krisenübung im Kreis Steinfurt und Kreis Osnabrück wird in Kürze stattfinden.

Wirtschaft
Donnerstag, 08. November 2018 10:02 Uhr
Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit Existenzgründungsseminar in Höxter
Donnerstag, 08. November 2018 08:37 Uhr

Höxter (TKu). Mit einer feierliche Eröffnung ist die neue Medischule für Ergotherapie unterhalb der Weserberglandklinik eröffnet worden. Für den Geschäftsführer der anerkannten Medischulen in Deutschland, Michael Klören, war es ein ganz besonderer Anlass. Er ist ebenso froh wie der Landrat Friedhelm Spieker darüber, dass am Standort Höxter Ergotherapeutinnen und -therapeuten ausgebildet werden können. Die Lage sei dramatisch - die Zahlen verheerend: Es gäbe eine drastische Versorgungslücke und massenhaft unbesetzte Stellen in dieser Berufssparte.

Die Medischule möchte diese Versorgungslücke verringern, berichtet Klören. Die Schule in Höxter sein ganz hervorragend geeignet durch ihre Nähe zur Asklepios-Weserbergland-Klinik. Mit der großen Klinik im Rücken, die derzeit von Grund auf neu aufgebaut werde, könne die theoretische Ausbildung mit der Praxis gut verzahnt werden, sagt Klören. Die Ausbildung zum staatlich geprüften Ergotherapeuten/in dauert drei Jahre mit einem festgelegten und strukturierten Ausbildungsplan im Blockunterricht. Die Infrastruktur an der Medischule Höxter für die Ausbildung sei hervorragend. Klören dankte anschließend der neuen Schulleiterin Simone Wiemers aus Rimbeck dafür, dass sie die Leitungsfunktion übernommen habe. Michael Klören wünschte den Auszubildenden, die ausschließlich weiblich besetzt sind, einen guten Start.

„ET-1“ heißt der erste Kurs, in dem die zehn jungen Frauen die Ausbildung zur Ergotherapeutin begonnen haben. Pro Ausbildungsjahr sind zunächst 20 Ausbildungsplätze durch die Bezirksregierung Detmold für Höxter genehmigt worden. Im dritten Jahr können hier bis zu 60 Schülerinnen und Schüler alleine für den Bereich Ergotherapie ausgebildet werden. „Der Kreis Höxter ist um eine wichtige Ausbildungsstätte reicher“, sagte Landrat Friedhelm Spieker. Spieker hofft, dass die fertig ausgebildeten Therapeutinnen und Therapeuten in der Region bleiben und die Versorgungslücken vor Ort schließen. In diese Worte hakte auch Bürgermeister Alexander Fischer ein. Er warb ebenfalls für die Region. In der Großstadt seien die Mieten zu hoch und Lebensqualität nicht so gut wie auf dem Land. Hubert Loges vom Stiftungsvorstand der Weserberglandklinik ließ die Geschichte der vor mehr als 50 Jahren an die WBK angeschlossenen Therapieschule und die der WBK noch einmal Revue passieren.

Was der Beruf des Ergotherapeuten bedeutet, das erklärte Rainer Schmitt von der DVE-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen (Deutscher Verband der Ergotherapeuten). Er bemängelte den dramatischen Rückgang der Auszubildenden (30% Rückgang in den vergangenen zehn Jahren) bei gleichzeitig gestiegener Nachfrage und drängt auf eine weitere Verbesserung des Berufes. Der Ausbildungsberuf ist allerdings vor kurzem schon aufgewertet worden: Ab dem 2. Ausbildungsjahr besteht die Möglichkeit, ein ausbildungsbegleitendes Studium zum „Bachelor of Sience“ an der Hamburger Fernhochschule zu beginnen. Damit verkürzt sich der Studiengang auf sechs Semester und es sind zwei Abschlüsse nach vier Jahren möglich. Neu ist auch, dass das Land Nordrhein-Westfalen ab diesem Jahr 70 Prozent der Ausbildungskosten übernimmt und das auch rückwirkend zum 01. September 2018. Darüber hinaus gibt es weitere Finanzierungs-Möglichkeiten wie beispielsweise die Beantragung von Schüler-BAföG oder eines Bildungskredites des Bundes.

Die neue Schulleiterin Simone Wiemers stellte sich und ihren Werdegang den Anwesenden im Hörsaal näher vor. Für die Zukunft hat sich Wiemers noch Weiteres vorgenommen: Ergänzende Workshops, spannende Praxis-Projekte und Fortbildungen hat die 40-jährige für die Zukunft auf ihrer Agenda vermerkt, um so den Schülerinnen und Schülern die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Spezialisierung im Berufsbild und den Berufsalltag näher zu bringen. Bürgermeister Alexander Fischer dankte der 40-Jährigen mit einem Blumenstrauß. Nach den Grußworten lud Wiemers alle Gäste auf eine Besichtigung der Therapieschule ein.

Fotos: Thomas Kube

Samstag, 03. November 2018 07:26 Uhr

Paderborn/Kreis Höxter (red). Die für Weiterbildung verantwortliche Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) bietet am Donnerstag, 8. November 2018, von 14 bis 17 Uhr in der IHK-Zweigstelle in Paderborn (Stedener Feld 14) kostenlose Beratungsgespräche über Angebote zur beruflichen Weiterbildung an. Weiterbildungsberaterin Nicole von Barnekow informiert Interessenten individuell bezüglich ihrer beruflichen Weiterentwicklung und Weiterbildung. Ausgehend von der bisher erreichten Bildung und abgestimmt auf das gewünschte Ziel werden anbieterneutral Seminare und Lehrgänge vorgestellt.

Die langfristige Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes und die Erweiterung von Handlungskompetenzen angesichts einer längeren Lebensarbeitszeit seien Gründe, weshalb auch Arbeitnehmer verstärkt in Weiterbildung investierten, erläutert die Weiterbildungsberaterin der IHK-Akademie Ostwestfalen. Gegenstand der Beratung sei die Auswahl einer geeigneten, zukunftsorientierten Bildungsmaßnahme sowie die Information über Finanzierungsmöglichkeiten. Unter der Telefonnummer 05251 1559-30 oder per E-Mail unter paderborn@ihk-akademie.de können individuelle Beratungstermine vereinbart werden.

Foto: Symbolfoto

Sport
Mittwoch, 07. November 2018 07:54 Uhr
Braunschweigische Sparkassenstiftung fördert wiederholt nachhaltig Kinder- und Jugendarbeit sowie Inklusion von Menschen mit Einschränkungen
Montag, 05. November 2018 08:18 Uhr

Boffzen (red). Die Fahrt nach Castrop-Rauxel zu den Westdeutschen Meisterschaften hat sich für die Taekwon Do-Kampfgemeinschaft MTV Boffzen/Fürstenberg richtig gelohnt: Alle sieben Teilnehmer schafften den Sprung auf das Podest! Und sogar Meistertitel waren im Gepäck, als die motivierte Truppe um Trainer Günter Potthast die Heimreise ins Weserbergland angetreten hat.

Celine Schreiber, Namtan Nataporn Na Pattlang, Liv Lohnert, Charline Gollartz, Sven Lohnert, Lukas Keller und Lina Weißfinger wollten nach intensivem Training die Westdeutsche Meisterschaft nutzen, um sich mit anderen Sportler aus ganz NRW zu messen. Das wichtige Turnier war mit 130 Teilnehmern aus 13 Vereinen gut besetzt. Burkhard Ladewig, Präsident Sport vom Nordrhein-Westfälischen Taekwon-Do Verband, begrüßte die Kämpferinnen und Kämpfer in Castrop-Rauxel.

Wie gut die Teilnehmer von der Taekwon Do-Kampfgemeinschaft MTV Boffzen/Fürstenberg aufgestellt sind, zeigte sich gleich zu Beginn der Meisterschaften. Im Synchron Formenlauf setzten sich Liv Lohnert und Lina Weißfinger mit der höchsten Wertung durch und holten den ersten Titel für ihr Team. Weiter ging es mit dem Einzel-Formenlauf (Tul), bei dem Liv und Lina von neun Teilnehmerinnen punktgleich den fünften Platz in der C-Jugend (neunter bis fünfter Kup) erreichten.

Namtan Nataporn Na Pattlang startete in der weiblichen B-Jugend (neunter bis fünfter Kup). Sie konnte die Kampfrichter mit einer guten Leistung überzeugen und belegte den hervorragenden zweiten Platz. Ebenfalls die Vizemeisterschaft holte Lukas Keller in der D-Jugend (neunter bis fünfter Kup) bei acht Konkurrenten. Celine Schreiber besiegte ihre Gegnerin mit 5:0-Kampfrichterstimmen und holte damit den zweiten Titel für die Kampfgemeinschaft Boffzen/Fürstenberg.

Nach dem Formenlauf ging es mit den Freikämpfen weiter. Als erstes musste Lukas Keller auf die Matte und erkämpfte sich in zwei packenden Fights den dritten Platz. Ebenfalls Bronze holten sich mit guten Kämpfen Liv Lonert und Charline Gollartz. Lina Weißfinger erreichte in einer starken Neunergruppe den vierten Platz. Sven Lohnert sicherte sich in der B-Jugend (neunter bis fünfter Kup) aufgrund seiner taktisch hervorragenden Kämpfe die Vizemeisterschaft. Celine Schreiber bezwang im spannenden Finale der A-Jugend ihre Gegnerin mit einem technisch perfekt ausgeführten Tritt zum Kopf und holte sich auch im Kampf den Meistertitel. 

„Wir waren natürlich hoch zufrieden mit diesen super Ergebnissen“, lobte Trainer Günter Potthast seine Kämpferinnen und Kämpfer, die sich mit ihrem Auftritt alle für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert haben. Zur Belohnung gab es einen großen Eisbecher in Castrop-Rauxel, bevor mit Stolz und voller Motivation und Zuversicht für die kommenden Turniere die Heimreise angetreten wurde.

Foto: Privat

Donnerstag, 25. Oktober 2018 09:51 Uhr

Höxter (red). Die VHS organisiert kurzfristig einen Power-Yoga Kurs für alle Bewegungsfreudigen. In Kombination mit Fitnessansätzen werden die Grundübungen des Yoga (Asanas) durchgeführt, aber direkt aufeinander folgend und fließend miteinander verbunden wie bei einer Choreographie. Dabei geht eine Position in die andere über. Die Vorteile dieses Konzeptes sind eine Mischung aus Krafttraining und Stretching, durch die verspannte Muskeln gedehnt und entspannt sowie schwache Muskeln gekräftigt werden. Dabei kommt man ganz schön ins Schwitzen! Bitte Getränke mitbringen. Start ist am Fr 9.11. von 17 bis 18 Uhr, insgesamt 5 Termine, Gebühr 30 € (erm. 15 €), Kurs Nr. I3115. Anmeldung erforderlich unter www.vhs-hoexter.de oder per Telefon: 963 4303.

Panorama
Mittwoch, 14. November 2018 07:15 Uhr
Musikalische Reise von Wien über Finnland bis nach St. Petersburg
Mittwoch, 07. November 2018 09:47 Uhr

Bad Karlshafen (red). Der neue Kalender zur Hafenstadt ist da! Passend zur diesjährigen Wiedereröffnung des Hafens hat der Heimatverein Bad Karlshafen e.V. in Zusammenarbeit mit der Bad Karlshafen GmbH einen Kalender mit historischen Aufnahmen erstellt. Das Leben der Menschen an und mit der Weser ist Thema des Kalenders, der ab sofort an allen Verkaufsstellen erhältlich ist.

Auf jedem Kalenderblatt sind drei Bilder zu 12 unterschiedlichen Themenbereichen zu sehen: das Hochwasser, die Personenschifffahrt, die Weser-Badeanstalt, die Weserbrücken, das Freibad und vieles mehr entdeckt man dort. Anschaulich wird gezeigt, wie die Menschen am und mit dem Wasser gelebt und ihren Alltag darauf abgestimmt haben. Alle Bilder werden näher erläutert und zeitlich eingeordnet. Die konzeptionelle Gestaltung und die Texte haben Andrea Emmel von der Bad Karlshafen GmbH und Christian Schäfer vom Heimatverein Bad Karlshafen erstellt. Die historischen Aufnahmen stammen aus dem umfangreichen Bildarchiv des Heimatvereins. 

Der Kalender im A3-Format kostet 12,90 Euro und ist in der Tourist Information, in der Weser-Therme, im Schreibwarengeschäft Meinhardt und beim Heimatverein Bad Karlshafen e.V. im Antiquariat Schäfer erhältlich. Bilder: Spannende Einblicke in das Leben der Menschen mit und an der Weser erhält man mit dem Kalender 2019 „Carlshafen – Ein Städtename mit Programm“.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Dienstag, 06. November 2018 12:26 Uhr

Paderborn (red). Ein junger Autofahrer ist am Montagmittag vor dem Paderborner Hauptbahnhof in eine Gruppe von Fußgängern gefahren. Dabei wurden zwei Frauen schwer, eine Frau wurde leicht verletzt. Der 19-jährige Fordfahrer hatte gegen 13.28 Uhr den rechten von zwei Geradeausfahrstreifen der Bahnhofstraße in Richtung stadtauswärts befahren. In Höhe des Bahnhofs hatte zeitgleich eine Gruppe von Fußgängern an der dortigen Fußgängerampel bei Rotlicht gewartet. Als die Ampel für den Fahrzeugverkehr auf "rot" wechselte und die Fußgänger "grün" bekamen, betraten mehrere Passanten den Überweg, um in Richtung Bahnhof zu gehen.

Das Lichtzeichen der Ampel wurde von dem jungen Autofahrer offensichtlich zu spät wahrgenommen. Er prallte mit zwei Frauen (22 und 33 Jahre alt) auf der Fahrbahn zusammen. Bei der Kollision wurde die ältere der beiden Fußgängerinnen gegen eine dritte Passantin (21) geschleudert, die dadurch leichte Verletzungen erlitt. Die beiden anderen Frauen wurden nach notärztlicher Erstversorgung mit Rettungswagen in Paderborner Krankenhäuser gebracht. Die leicht verletzte Frau wollte selbständig einen Arzt aufsuchen. Dem Unfallverursacher wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Die Bahnhofstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme stadtauswärts gesperrt.

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

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