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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 16. Juni 2021 09:27 Uhr
Kreis Höxter: Zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus
Mittwoch, 16. Juni 2021 06:53 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass das Impfzentrum des Kreises Höxter in Brakel ab Mittwoch, 16. Juni, ganz normal auch wieder am Nachmittag geöffnet ist. Sämtliche Termine für die zweite Impfung können also zu den vereinbarten Zeiten wahrgenommen werden. „Die Öffnung ausschließlich an den Vormittagen war nur eine vorrübergehende Sonderregelung“, erklärt Matthias Potthoff, organisatorischer Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter. Das Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle ist täglich von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Dienstag, 15. Juni 2021 07:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.086 (0) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.888 (+1) Personen als genesen und 57 (-1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 19,251 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 

Beverungen 2

Borgentreich 1 

Brakel 8 

Höxter 14 

Marienmünster 0 

Nieheim 5 

Steinheim 3 

Warburg 8 

Willebadessen 14 

Montag, 14. Juni 2021 07:23 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.086 (+1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.887 (+1) Personen als genesen und 58 (0) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 19,964 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 2 (-1)

Borgentreich 1 (0)

Brakel 8 (0)

Höxter 14 (0)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 3 (-2)

Steinheim 3 (+1)

Warburg 8 (0)

Willebadessen 15 (0)

Sonntag, 13. Juni 2021 09:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.085 (+7) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.886 (+6) Personen als genesen und 58 (+1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 20,677 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 3 (0)

Borgentreich 1 (-1)

Brakel 8 (-2)

Höxter 14 (+4)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 4 (0)

Steinheim 3 (+1)

Warburg 8 (-3)

Willebadessen 15 (+2)

Region Aktiv
Mittwoch, 16. Juni 2021 13:28 Uhr
Tina Leckelt und Torben Stock über ihre Erfahrungen im Freiwilligendienst bei den Johannitern Lippe-Höxter
Mittwoch, 16. Juni 2021 13:27 Uhr

Höxter (red). Mit 500 Euro unterstützt der Ladies´ Circle 64 Höxter-Holzminden das städtische Projekt Sports4Kids, das jedes 4-jährige Kind in Höxter eine einjährige Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglicht.

Das Projekt Sports4Kids wurde 2013 von der Stadt Höxter initiiert. Es wird ausschließlich aus Spendengeldern finanziert und so lange weitergeführt, wie Mittel vorhanden sind. Zum vierten Geburtstag erhält jedes Kind einen Gutschein von seiner Kita, der bis zu einem Betrag in Höhe von 50 Euro für einen einjährigen Mitgliedsbeitrag in einem Sportverein eingesetzt werden kann.

Der Ladies´ Circle setzt sich derzeit aus elf aktiven Frauen zusammen, die sich besonders für Frauen und Kinder lokal, regional und darüber hinaus engagieren. Die meisten der Mitglieder haben Kinder im Kindergartenalter, für die das Angebot des Sport-Projektes interessant ist und die auch bereits die Sports4Kids-Gutscheine für eine Mitgliedschaft ein einem Verein genutzt haben.

Die derzeitige Präsidentin des Serviceclubs, Frau Dr. Maike Stein, betont: „Mir ist es nicht nur als Präsidentin des Circle, sondern auch als Kinderärztin ein besonderes Anliegen, mit der Spende die Entwicklung von Kindern durch Bewegung und Sport zu fördern, das gemeinsame Beisammensein mit Gleichaltrigen zu unterstützen und dem Übergewicht bei Kindern entgegenzuwirken.“

Bürgermeister Daniel Hartmann bedankt sich beim Ladies´ Circle für die Spende und betont: „Die Spende hilft uns, das Projekt Sports4kids weiterführen zu können. Neben den positiven Aspekten wie die Vermittlung von Rücksichtnahme und Fairness können wir auch den ersten Zugang der Kinder zu den Sportvereinen unserer Stadt fördern.“

Infolge der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Schließungen der Sportstätten konnten zahlreiche 4-jährige Kinder kein geeignetes Sportangebot in einem der Sportvereine auswählen, um dort den Sports4kids-Gutschein einzulösen. Diese betroffenen Familien können die Verlängerung der Antragsfrist bei der Stabsstelle Familie in der Stadtverwaltung Höxter beantragen (Mail: c.pelz-weskamp@hoexter.de, Telefon: 05271 963 1011).

Foto: Stadt Höxter

 

Mittwoch, 16. Juni 2021 12:27 Uhr

Höxter (red). „Wir bewegen – was uns verbindet“. Diesen Leitspruch möchte der Bundesverbandes GSD auch hier in Höxter etablieren. Der Verband möchte Menschen, die bereits aufgrund eines Schlafapnoe Syndroms und deren Folgeerkrankungen in Therapie sind, hier in Höxter in diese Selbsthilfebewegung einladen, um sich selbst helfen zu lassen und anderen mit ihren eigenen Erfahrungen beizustehen.

Das erste Treffen wird am 11.07.2021 um 18 Uhr online stattfinden. Hierzu müssten sich Interessierte über die Webseite www.schlafapnoe-shg-hoexter.de anmelden. Sobald dies wieder möglich ist, werden Präsenztreffen in den Räumlichkeiten des Selbsthilfe-Büros des Paritätischen in Höxter stattfinden. Für Fragen steht der Ansprechpartner, Herr Ralf Kiehne, unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

  • Bundesverband Gemeinnützige Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland
  • Ralf Kiehne Vorsitzender
  • Im Graben 7
  • 37671 Höxter
  • +49 5277 9526426
  • www.gsdschlafapnoe.de
  • ralf.kiehne@gsdschlafapnoe.de
Mittwoch, 16. Juni 2021 08:39 Uhr

Höxter (TKu). Die Huxaria-Hexen aus Höxter haben einen neuen Vorstand. Getauscht wurde innerhalb des noch jungen Höxteraner Karnevalsvereins: Ab sofort hat Simone Kube den Hexenhut auf. Die Gründerin und erste Vorsitzende der Huxaria-Hexen, Christine Timmermann, übertrug ihr Amt und damit auch symbolisch den Huxaria-Hexenbesen an die Höxteranerin Simone Kube, da es Timmermann wieder in ihre alte Heimat nach Kerpen verschlagen hat.

Der Amtswechsel wurde kürzlich bei der ersten möglichen Huxaria-Hexen-Vorstandssitzung dieses Jahres vollzogen, die mit einem dreimal donnernden „Höxter - Hex Hex!“ eröffnet wurde.

Die Corona-Verordnung hat das Treffen der Vorstandsmitglieder endlich wieder zugelassen. Zudem waren die Hexen nicht nur geimpft, getestet und gesund, sondern auch verhext, wie der Vorstand erklärt. Christine Timmermann, hat bei dem Treffen auch die symbolische Hexenfigur an die 41-jährige Simone Kube aus Höxter weiter gegeben. Durch ihren Wegzug könne Christine Timmermann den Vorsitz nicht weiter fort führen, erklärt die 40-Jährige. Ganz möchte sie sich aber nicht aus der Vorstandsarbeit des jecken Vereins verabschieden. Sie bleibt dem Vorstand durch den Amtswechsel als Beisitzerin erhalten. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Diana Freytag aus Höxter. Sie übernahm das Amt von Anna Nesemeier, die aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Als neue Beisitzerin ist außerdem die Höxteranerin Verena Hermanns zum Vorstand hinzugestoßen. Dafür erhielt sie von der scheidenden „Oberhexe“ Christine Timmermann den goldenen Hexenorden überreicht.

Christine Timmermann sei nach eigenen Angaben von Anfang an mit Herzblut voll dabei gewesen. Dann kam Corona und habe das Vereinsleben auf den Kopf gestellt, so Timmermann.

Der neue Vorstand der Hexen hofft auf eine mögliche Karnevals-Sessionseröffnung am elften im Elften, wenn es die Corona-Lage zulasse. Als nächste wichtige Veranstaltung werde eine ordentliche Mitgliederversammlung angepeilt, erklärt die neue Vorsitzende Simone Kube. Der neue Vorstand hat sich bei der ersten Sitzung auch Gedanken über weitere mögliche Aktivitäten gemacht. Je nach Corona-Lage könne beispielsweise eine Karnevals-Kleiderbörse in Höxter durchgeführt werden, wo die Närrinnen und Narren ihre alten Kostüme gegen andere Kostüme eintauschen können. Auch interne Vereinsaktivitäten wurden besprochen. Konkretisieren können die Huxaria-Hexen ihre Pläne aufgrund von Corona aber noch nicht.

Die Höxteraner Kernstadt sei keine Karnevalshochburg, wie der Hexen-Vorstand bei seinem Treffen festgestellt hat. Aber genau daran möchten die Huxaria-Hexen arbeiten, um Höxter ein Stück weit „jecker“ zu machen.

Christine Timmermann wohnt mittlerweile wieder in so einer Karnevals-Hochburg in Kerpen nahe Köln. Sie wünscht sich ein „Überschwappen“ des Karnevalsfiebers auch auf die ostwestfälische Kreisstadt. Nun müsse aber erst einmal die Corona-Pandemie überwunden werden, so der neue Vorstand unisono. Die Huxaria-Hexen sind bislang der erste und einzige Karnevalsverein der Höxteraner Kernstadt.

  

Foto: Thomas Kube

Mittwoch, 16. Juni 2021 08:29 Uhr

Würgassen (red). Aktuell kann die Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V. einen Erfolg vermelden. Nach intensiver Arbeit in den vergangenen Wochen ist es gelungen, das Thema ZBL/LoK Würgassen in das Bundestagswahlprogramm der GRÜNEN festschreiben zu lassen. Geht man von den aktuellen Umfragewerten aus, dürfte das Vorhaben der BGZ, Würgassen zum gigantischen Umschlagplatz für sämtliche schwach- und mittelradioaktiven Abfälle Deutschlands zu machen, ein Teil der anstehenden Koalitionsverhandlungen und damit Teil der Regierungsbildung werden.

Hält man sich an die Vorgaben des Wahlprogramms, wird das Vorhaben der BGZ einer neuerlichen, sehr kritischen Bewertung unterzogen werden. Denn im Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen ist fortan die „größtmögliche Transparenz und Beteiligung der Bevölkerung“ Voraussetzung für ein akzeptables Verfahren. Gleichzeitig werden im Wahlprogramm „höchste Sicherheitsstandards“ und ein neues „Gesamtkonzept“ gefordert.

Dass Kriterien wie die Transportsicherheit, der Bevölkerungs- und Strahlenschutz, sowie die sich über Jahrzehnte ergebenen Transport- und Betriebskosten kein Teil der Standortbewertung gewesen sind, ist einer der vielen Fehler welche die BGZ begangen hat. Die Entscheidung der Bundesgesellschaft muss zurückgenommen werden.

Wir bedanken uns für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Orts-, Kreis- und Landesverbänden der GRÜNEN und werden den mit weiteren Parteien begonnenen Dialog ausbauen. Parteiübergreifendes Ziel muss die bestmögliche, sichere, ökologisch verträgliche und zugleich kosteneffiziente Entsorgung der atomaren Hinterlassenschaften sein.

Blaulicht
Mittwoch, 16. Juni 2021 14:09 Uhr
Riskantes Überholmanöver - Zeugenaufruf
Mittwoch, 16. Juni 2021 07:19 Uhr

Höxter (red). Am Montag sind der Polizei mehrere mutwillige Beschädigungen auf dem Bahnhofsgelände in Höxter-Ottbergen gemeldet worden. Einen Getränkeautomaten, eine Halterung für Prospekte und eine Tür zum Bahnhofsgebäude beschädigten Unbekannte im Zeitraum von Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr, bis Montag, 14. Juni, 13 Uhr. Die Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden.

Mittwoch, 16. Juni 2021 07:04 Uhr

Marienmünster (red). Ein Unbekannter beschädigte am letzten Wochenende mutwillig in Marienmüster-Vörden zwei geparkte Autos. Ein Ford Fiesta und ein VW Polo standen in Parkbuchten an der Berliner Straße zwischen Annetteweg und Am Wiehenbrink. Im Zeitraum zwischen Freitag, 11. Juni, 16 Uhr und Sonntag, 13. Juni, 19 Uhr, wurde an beiden Fahrzeugen der Lack erheblich zerkratzt. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf über 1500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.

Sonntag, 13. Juni 2021 11:08 Uhr

Ottbergen (red). Einsatz für die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Höxter. In Ottbergen forderte der Rettungsdienst am frühen Samstagmorgen Unterstützung für den Transport eines Notfallpatienten aus dem Obergeschoss eines Wohnhauses an. Die Rettungsdienst-Unterstützung fand in der Kochstraße im Höxteraner Ortsteil Ottbergen um 00:42 Uhr statt. Der Rettungsdienst war bereits vor Ort und befand sich in der Versorgung. Der Patient musste in erster Linie schonend aus dem Obergeschoss nach unten transportiert werden. Dies geschah mit der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Höxter. Der Einsatz war erfolgreich und nach etwas mehr als einer Stunde auch schon beendet. Auch die Löschgruppe aus Ottbergen war mit einem Bulli im Einsatz.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Sonntag, 13. Juni 2021 10:06 Uhr

Bosseborn (red). Am Freitag, gegen 18.20 Uhr, stellte eine Streifenwagenbesatzung im Rahmen einer Verkehrskontrolle bei einem 22-jährigen BMW Fahrer aus Höxter deutliche Anhaltspunkte für einen Drogenkonsum fest. Da der Fahrer nicht in der Lage war einen Drogenvortest durchzuführen, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Politik
Dienstag, 15. Juni 2021 13:26 Uhr
Juzi ist eine große Bereicherung für die Region - SPD-Ortsverein Höxter besucht Jugendtreff Höxter
Montag, 14. Juni 2021 08:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Freitag das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter beschlossen. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der Union (KPV) und kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Christian Haase: „Die Kommunen sind der Zeit weit voraus: Bereits vor Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter unterstützen die Kommunen mit finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern vor Ort mit flexiblen und guten Angeboten das gesellschaftspolitische Ziel, mit ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangeboten die individuelle Förderung der Kinder zu stärken, die Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen und die Chancengerechtigkeit zu verbessern.

Wir begrüßen, dass sich der Bund weiterhin an den hohen öffentlichen Investitionsausgaben und zudem mit aufwachsenden Festbeträgen auch an den Betriebsausgaben beteiligen wird. Hilfreich ist auch, dass die Frist zum Abruf der Bonusmittel aus dem Konjunkturpaket 2020 um ein Jahr bis Ende 2022 verlängert wird, um den Kommunen mehr Zeit zum Mittelabruf zu geben.

Mit diesem Gesetzesbeschluss macht der Deutsche Bundestag den Weg frei, dass Familien und Kommunen bei dieser gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgabe mehr Planungssicherheit bekommen. Wichtig ist, dass der Rechtsanspruch unter Berücksichtigung der Vielfalt vor Ort umgesetzt wird.

Das SPD-geführte Bundesfamilienministerium hat es versäumt die angestrebte Bund-Länder-Einigung im Vorfeld zu erzielen. Deshalb bleiben erhebliche Risiken bestehen, die auch die eigentliche Zielstellung des Gesetzes gefährden: Die Länder haben sich bisher verweigert, sich klar zu ihrer weiteren finanziellen Beteiligung und vollen Entlastung der Kommunen zu bekennen. Es ist vollkommen unklar, woher das Personal für den Rechtsanspruch kommen soll.

Erhalten die Kommunen keinen finanziellen Ausgleich, drohen entweder den Eltern nicht unwesentliche Gebühren für die Betreuung ihrer Kinder, wodurch die eigentliche Gesetzesintention konterkariert wird, oder eine flächendeckende Anhebung kommunaler Hebesätze auf Grund- und Gewerbesteuer, die unter anderem auch Empfänger staatlicher Transferleistungen erheblich belasten werden und vor Ort zu einer polarisierenden Diskussion gegen Familien führen können.

Die Länder haben es nun in der Hand, ihren Teil für eine schnelle und reibungslose Umsetzung des Rechtsanspruches zu erbringen. Eltern, Wirtschaft und Kommunen werden es ihnen danken.“

Über die KPV: Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) vertritt die Interessen der rund 75.000 Amts- und Mandatsträger der Union.

Montag, 14. Juni 2021 08:41 Uhr

Kreis Höxter (red). BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter haben per Briefwahl mit einer Zustimmung von 90 % Jacqueline Grabosch, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND im Kreis Höxter, als Delegierte zur Bundesdelegiertenkonferenzen (BDK) gewählt. Als Ersatzdelegierte wurden Sebastian Braunst, Claus Dietrich, Jutta Fritzsche, Uta Lücking, Anne Rehrmann und Josef Schlüter bestätigt.

Die Wahl fand im Vorfeld der Bundesdelegiertenkonferenz statt, die vom 11. bis 13. Juni digital durchgeführt wird. Bei diesem Parteitag soll das Wahlprogramm der GRÜNEN für die Bundestagswahl im Herbst beschlossen werden. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir von meinem Kreisverband entgegengebracht wird“, erklärt Jacqueline Grabosch. „Gemeinsam gilt es nun die wichtigsten Schwerpunkte für den Kreis Höxter zu setzen, insbesondere Investitionen in den ländlichen Raum, sowie das Thema der Endlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll ins Wahlprogramm zu bringen. Wir werden ein Programm beschließen, welches die sozialen und ökologischen Herausforderungen nicht gegeneinander ausspielt, sondern sie sinnvoll verbindet und eine gerechte Entlastung beispielsweise durch das Energiegeld zusichert.“

In den vergangenen Wochen haben die GRÜNEN im Kreisverband Höxter in mehreren digitalen Veranstaltungen das Wahlprogramm diskutiert. Die Themen Landwirtschaft, Mobilität, Wirtschaft und Finanzen sowie Bildung standen dabei bislang im Mittelpunkt. „In der Debatte wurde deutlich, dass die grundlegende Richtung des Programms von unseren Mitgliedern unterstützt wird. Es bietet eine umfassende und überzeugende Antwort auf die enormen Herausforderungen unserer Zeit. Konsequenter Klimaschutz durch Ausbau der erneuerbaren Energien, Förderung von klimaneutralen Technologien, Mobilität, die nicht nur auf das Auto setzt, eine ökologische Landwirtschaft und bildungsgerechte Strukturen sind unter anderem als Ziele definiert.

Für kleine Unternehmen sollen fairere Rahmenbedingungen im Wettbewerb geschaffen werden, wir stehen für einen erhöhten Mindestlohn und Tarifbindung, um die Einkommenssituation von Geringverdienenden zu verbessern. Nicht zuletzt wollen wir bäuerlichen Betrieben faire und am Gemeinwohl, Klimaschutz und Tierschutz orientierte Rahmenbedingungen schaffen“, erklären die beiden Kreissprecher*Innen Anne Rehrmann und Josef Schlüter. Die Gleichstellung von akademischer und betrieblicher Ausbildung ist ein weiteres zentrales Anliegen des GRÜNEN Wahlprogramms. Zukünftig soll die Meisterausbildung genauso kostenlos sein wie ein Studium.

Die Veranstaltungsreihe zum GRÜNEN Wahlprogramm soll auch nach der BDK weiter fortgesetzt werden. „Wir werden die Termine öffentlich bekannt machen und Interessierte dazu einladen“, so Ludger Roters, Geschäftsführer des Kreisverbandes. Auf dem umfangreichen Programm der BDK steht auch die Nominierung von Annalena Baerbock und Robert Habeck als Spitzenkandidat*innen und von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin.

„Die harten und oftmals unsachlichen Angriffe im anlaufenden Wahlkampf gegen uns GRÜNE und insbesondere gegen Annalena Baerbock machen vor allem eins deutlich, die Mitbewerber befürchten Stimmenverluste und wollen von ihrer eigenen Ideenarmut ablenken. Annalena Baerbock hat Fehler eingeräumt. Aus diesen Fehlern Skandale zu machen, ist jedoch kleinkariert und schlechter Stil. Wir werden uns im Wahlkampf nicht davon beeindrucken lassen und weiterhin fair und sachbezogen argumentieren. Wir stehen hinter Annalena und werden gemeinsam für unsere GRÜNE Vision für die Zukunft unseres Landes streiten“, so Nik Riesmeier, Bundestagskandidat im hiesigen Wahlkreis.

Neben der Delegation zur BDK wurde noch Anne Rehrmann als Delegierte zum Landesparteirat NRW gewählt, als Ersatzdelegierte fungieren Jutta Fritzsche, Uta Lücking und Johanna Naust. Als Delegierte zum Bezirksrat OWL wurden Uta Lücking und René Scholz gewählt. Ersatzdelegierte sind Jutta Fritzsche, Anne Rehrmann und Eike Spellerberg. Im Rahmen einer Nachfolgewahl wurde Hermann Ludwig als Rechnungsprüfer gewählt.

Wirtschaft
Dienstag, 15. Juni 2021 13:26 Uhr
Neshat Hosseini zum 1. Juni 2021 Oberärztin in der Medizinischen Klinik II
Dienstag, 15. Juni 2021 08:47 Uhr

Paderborn (red). Am Donnerstag, 24. Juni, um 18. Uhr, informieren die Chefärzte Dr. Lutz Mahlke (Klinik für Orthopädie, Unfallchi-rurgie und Sporttraumatologie) und Dr. Martin Baur (Klinik für Anästhesiologie, operative Intensiv-medizin und Schmerztherapie) rund um das Thema Kniegelenkschmerzen und die Möglichkeiten der modernen Roboterarmassisterten Chirurgie während des Gelenkersatzes.

Die Endoprothetikzentren der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH sind die Einzigen im Kreisgebiet, die dieses spezielle Operationsverfahren anbieten.

Im Alltag und beim Sport wird den Kniegelenken einiges abverlangt – sie stehen unter Dauerbelastung. Wenn das Kniegelenk durch Verschleiß, einen Unfall oder einer Fehlstellung Schmerzen bereitet, ist ein individuelles Behandlungskonzept gefragt. Langfristig kann ein künstliches Gelenk die Lösung sein. „Bei einem künstlichen Gelenkersatz ist die richtige Passform das A und O. Der perfekte Sitz ist enorm wichtig, um spätere Bewegungseinschränkungen, Schmerzen oder einen Folgeeingriff zu vermeiden. In unserer Klinik können wir hierfür auf die Unterstützung eines Roboterarms zählen, der präziser als das menschliche Auge arbeitet. Wir können nun noch exakter operieren als je zuvor. Wir bieten Endoprothetik auf höchstem Niveau und steigern die Patientensicherheit durch diese medizinische Innovation um ein weiteres Maß“, so Dr. Mahlke.

Er gibt einen Überblick darüber, wie das virtuelle Assistenzsystem die Chirurgen vor und während der Operationen unterstützt und welche Vorteile mit dem Hightech-Verfahren auch für die Patienten einhergehen. Im Anschluss daran erläutert der Chefarzt Dr. Martin Baur die Narkosearten bei einer Knie-OP und die Schmerztherapie nach dem chirurgischen Eingriff. Im Nachgang können die Teilnehmer ihre Fragen stellen.

Montag, 14. Juni 2021 08:19 Uhr

Kreis Höxter (red). Eine Krebserkrankung ist für die Betroffenen selbst aber auch für deren Angehörige und Freunde eine ungewohnte körperliche, emotionale und soziale Belastung. In dieser schwierigen Situation hilft die AOK NORDWEST mit einem neuen digitalen Beratungsangebot. Der "Familiencoach Krebs" richtet sich gezielt an Angehörige von Menschen im Kreis Höxter, die an Krebs erkrankt sind.

Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Expertinnen des Universitätsklinikums Leipzig und des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums entwickelt. „Unser neuer ‚Familiencoach Krebs‘ hilft dabei, Familienmitglieder und Freunde bei der Krebserkrankung eines nahestehenden Menschen zu unterstützen. Zudem informiert das Online-Angebot über die Entstehung, Diagnose und Behandlung verschiedener Krebserkrankungen und beantwortet sozialrechtliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung entstehen können“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Sport
Dienstag, 15. Juni 2021 06:20 Uhr
Sportvereine erhalten 1071 Flaschen steriles Handdesinfektionsgel
Sonntag, 30. Mai 2021 07:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag, 25. Mai, weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 2.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Gute Nachrichten für:

  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Die DLRG OG Brakel e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Vereinsheims mit Ausbildungsräumen in Höhe von 41.500 Euro
  • Den Reiterverein Nethegau e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Reithallen in Höhe von 27.185 Euro
  • Den Schießverein Beller e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstands in Höhe von 51.500 Euro
  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Den Bürger-Schützen-Verein Brakel von 1567 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstandes in Höhe von 19.000 Euro

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr

Kreis Höxter (r). Der FC Blau-Weiß Weser würdigt ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohl der Allgemeinheit und gewährt zukünftig allen Inhabern der Ehrenamtskarte zu allen sportlichen Veranstaltungen des Vereins freien Eintritt. Hiermit erfahren z.B. die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, die uneigennützig zu jeder Zeit zur Abwendung von Gefahren bereitstehen, eine Wertschätzung aus dem Bereich, der ebenfalls nur mit ehrenamtlichen Kräften existieren kann.

Panorama
Samstag, 05. Juni 2021 10:21 Uhr
AOK warnt vor hohem Infektionsrisiko: Haustierbisse sofort medizinisch versorgen
Montag, 31. Mai 2021 07:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Rauchen ist nach wie vor der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Darauf weist die AOK NordWest anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai hin. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr rund 127.000 Menschen. Dies entspricht 13,3 Prozent aller Todesfälle. „Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben. Und das so früh wie möglich, damit Kinder und Jugendliche im Kreis Höxter idealerweise erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Rauchen ist neben Stress, mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes. Laut Tabakatlas 2020 waren die Patienten in bis zu 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle Raucher. Darmkrebs ist nach Krebsarten der Atemwege die häufigste Krebsart, die durch das Rauchen entstehen kann.

Die Mehrheit der Raucher hat schon mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, in vielen Fällen leider ohne Erfolg. Nach Berichten der WHO ist der Rauchverzicht für viele eine große Herausforderung, insbesondere angesichts der durch die Pandemie verursachten zusätzlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stressfaktoren. Die physische und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. Nur so kann ein "Verzicht" zum "Gewinn" werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. „Doch mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, so Wehmhöner.

Die AOK NordWest engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Präventions- und Behandlungsprogrammen und hilft ihren Versicherten bei der Rückkehr in ein nikotinfreies Leben. Dazu gibt es spezielle Kursangebote vor Ort oder Liveonline-Kurse im Internet. In den Programmen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich endgültig und dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

Menschen im Kreis Höxter mit einer chronisch atemwegsverengenden Lungenerkrankung (COPD) können mit den speziellen Chronikerprogrammen ihrer Krankenkasse zum Beispiel lernen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben einer regelmäßigen ärztlichen Beratung und Koordination der Behandlung gehören auch besondere Schulungen dazu.

Der Gewinn für jeden Verzicht ist groß und sogar schnell zu erzielen, denn Nichtrauchen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt die Herzfrequenz und innerhalb von zwölf Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut auf einen Normalwert laut Aussagen der Deutschen Krebshilfe. Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Durchblutung und die Lungenfunktion. Das Risiko für Schlaganfall und Lungenkrebs kann zwischen zwei und fünf Jahren nach dem Rauchstopp auf das eines Nichtrauchers sinken. „Und Nichtraucher profitieren ebenfalls davon, denn Passivrauchen verursacht grundsätzlich dieselben Erkrankungen!“ sagt Wehmhöner.

Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr

Berlin (red). Seit dem 15. Dezember konnten sich Risikopatienten je drei Schutzmasken auf Kosten des Bundes in den Apotheken abholen. Die vorläufige Bilanz für diese erste Phase der Verteilaktion fällt positiv aus. „Die Aktion hat funktioniert, obwohl die Apotheken praktisch keine Vorbereitungszeit hatten und der Run auf die Masken groß war. Bereits in den ersten sieben Tagen der auf drei Wochen angelegten Verteilaktion wurden rund 84 Prozent aller Nachfragenden versorgt. Das zeigt, wie leistungsfähig und flexibel das System der Vor-Ort-Apotheken ist“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Einschätzung basiert auf einer Umfrage, die im Auftrag der ABDA unter 350 Apothekeninhaber*innen für den Zeitraum 15. bis 22. Dezember 2020 durchgeführt wurde.

Über drei Viertel der teilnehmenden Apothekeninhaber*innen gaben an, in der ersten Woche bereits mehr als 2500 kostenlose Schutzmasken an Berechtigte verteilt zu haben. Zwei Drittel der Befragten beurteilte die Liefersituation für Schutzmasken als gut bis sehr gut.

Overwiening: „Die Maskenverteilung neben dem Tagesgeschäft zu stemmen, war für die Kolleginnen und Kollegen ein großer Kraftakt.“ Rund 48 Prozent der Befragten gaben an, dafür zusätzliche räumliche Vorkehrungen getroffen und zum Beispiel zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet zu haben. Drei von zehn Apotheken haben zusätzliches Personal beschäftigt. 

An Neujahr hat die zweite Phase der Verteilaktion begonnen, bei der die Anspruchsberechtigten von ihrer Krankenkasse Coupons für die Abholung weiterer Schutzmasken in der Apotheke bekommen. Neun von zehn Apothekeninhaber*innen fühlen sich auch dafür gut gerüstet und gehen davon aus, dass sie die Nachfrage bedienen können. Zwei Drittel der Befragten wollen Anspruchsberechtigte auch per Botendienst mit Masken versorgen.

Foto: ABDA

Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

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