Würgassen (red). „Der Kraftwerkstandort in Würgassen ist besser für ein Gaskraftwerk geeignet, als für ein Bereitstellungslager“, so die beiden CDU-Abgeordneten Matthias Goeken MdL und Christian Haase MdB. Der Standort Würgassen und das geplante atomare Zwischenlager beschäftigt die Kommunalpolitiker, sowie Politiker in Land und Bund schon seit einiger Zeit. Das Ziel aller Beteiligten ist es, die beste Lösung für den Kreis Höxter zu finden.

Die Stadt Beverungen, als zuständige örtliche Planungsebene, ist hierzu laufend mit dem Wirtschaftsministerium im Austausch gewesen. Im Rahmen des Austausches zwischen dem CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Goeken und dem Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, wurde bereits über ein mögliches Gaskraftwerk am Standort Würgassen gesprochen. Gemäß des Landesentwicklungsplans, des Bauentwicklungsplans und des Regionalplans ist der Standort Würgassen als Energiestandort ausgewiesen und würde sich demnach für den Bau eines Gaskraftwerkes eignen. Im Gespräch mit dem Minister sowie dem zuständigen Mitarbeiter für diesen Themenbereich wurde jedoch schnell deutlich, dass diverse Problematiken vorhanden sind.

„Um am Standort Würgassen ein Gaskraftwerk entstehen zu lassen, wird zunächst ein Investor benötigt. Eine Möglichkeit wäre, wenn Netzbetreiber einen Standort für den Bau eines Kraftwerks zur Netzstabilität suchen würden. Dies ist aktuell nicht der Fall. Wir werden dies aber weiter beobachten und wenn sich die Möglichkeit ergibt, schnell reagieren. Der AfD Antrag ist daher keine neue Idee“, betonen die Abgeordneten Christian Haase MdB und Matthias Goeken MdL gemeinsam.

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