Höxter (TKu). Gelungenes Jubiläumsfest: Welcome e.V. Höxter feiert zehn Jahre Engagement mit einem bunten Programm, mitreißender Musik und einer klaren Botschaft der Solidarität. Das "GET TOGETHER FESTIVAL 2025" anlässlich des zehnjährigen Bestehens von Welcome e.V. war ein großer Erfolg. Bei strahlendem Wetter kamen hunderte Besucherinnen und Besucher auf die Tonenburg nach Albaxen, um gemeinsam zu feiern und die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Der Tag begann mit einem Familientag. Eine Hüpfburg, kreative Mitmachstationen und ein tierischer Burgrundgang mit Gesine sorgten für Begeisterung bei den kleinen Gästen. Kulinarisch bot das Festival internationale Spezialitäten aus der Welcome-Küche, Waffeln, Kuchen und klassische Imbissgerichte. Ein besonderes Highlight des Nachmittags war der Auftritt von Kinderlieder-Star Isa Glücklich, die um 14:00 Uhr mit ihren Liedern für ausgelassene Stimmung sorgte. Später brachte die international besetzte Band Tribubu mit ihren weltmusikalischen Klängen die Menge zum Tanzen. "Das ist Musik aus meiner Heimat, die mag ich sehr", freute sich der 28-jährige Bourama Traore aus Höxter, der ursprünglich aus Mali stammt.
Abends wurde es dann laut: Beim "Get together Festival" spielten dann erneut zunächst Tribubu und später dann Marathonmann mit Alternative Rock, die Bad Nenndorf Boys mit Ska-Punk und die lokale Pop-Rock-Band We Against Monday auf. Die Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen kam gut an bei den mehr als 100 Festival-Fans. Marian Staubach, Vorsitzender von Welcome e.V., zeigte sich begeistert: "Die vergangenen zehn Jahre waren voller Herausforderungen, aber auch voller schöner Momente und Erfolge. Dieses Festival ist nicht nur eine Feier, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und Menschlichkeit." Besonders erfreut war er über die Spende der Sparkasse Höxter in Höhe von 500 Euro zur Unterstützung der Fahrradwerkstatt des Vereins. Auch viele Geflüchtete packten tatkräftig mit an, ob beim Aufbau oder als Parkplatzhelfer. "Das zeigt, wie gut Integration gelingen kann, wenn man Menschen eine Chance gibt", so Staubach.
Fotos/Video: Thomas Kube