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Montag, 19. Januar 2026 Mediadaten
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Höxter (TKu). Seit Jahrzehnten bringt er Generationen zusammen – und auch zum 75. Jubiläum bewies der Handwerkerball in Höxter, dass Tradition und Zeitgeist bestens harmonieren. Zwischen Tanzfläche, Gesprächen und überraschenden Showmomenten wurde am Samstagabend in der Residenz-Stadthalle nicht nur gefeiert, sondern ein Stück Stadtgeschichte lebendig gehalten.

Rund 400 Gäste erlebten bereits beim Betreten des Foyers, dass dieser Abend kein gewöhnlicher Ball werden würde: Zwei außergewöhnliche Butler auf hohen Stelzen begrüßten die Ankommenden, reichten den Sektempfang aus luftiger Höhe und sorgten mit Charme, Humor und überraschender Nähe für staunende Blicke und erste Gespräche.

Zwei Urgesteine des Handwerkerballs durften auch beim Jubiläum nicht fehlen. Martin Kreuzer ist dem Ball seit 1987 treu und gehört seit 1995 dem Vorstand der Handwerkervereinigung an. Sein Vater Horst Kreuzer, der 2022 verstarb, hatte von 1955 an bis zuletzt keinen einzigen Ball versäumt. Ebenfalls seit rund 30 Jahren im Vorstand aktiv ist Klaus-Dieter Valentin, der viele Jahre den Vorsitz innehatte. Seinen ersten Handwerkerball feierte er bereits mit 19 Jahren, Ende der 1960er-Jahre, im damaligen Ballhaus Felsenkeller, wie er berichtet.

Später wurde auch in der Gastronomie in Corvey sowie im KWG in Höxter gefeiert – damals noch mit deutlich weniger Gästen, gerade einmal etwa der Hälfte der heutigen Anzahl, wie die beiden Ball-Veteranen schmunzelnd erzählten. Über Jahrzehnte hinweg haben sie kaum einen Ball ausgelassen. Unisono zeigten sich Kreuzer und Valentin sehr froh darüber, dass die Balltradition weiter fortlebt – trotz der sehr hohen Kosten, die ohne die Sponsoren des Handwerkerballs und allein mit den Eintrittsgeldern kaum zu stemmen wären, so die beiden Urgesteine.

Pünktlich um 20 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende Andreas Kempf offiziell den 75. Handwerkerball. In seiner Ansprache spannte er einen kurzen Bogen von der Gründung der Vereinigung im Jahr 1949 bis zur heutigen Bedeutung des Handwerks für Stadt und Region und dankte den Sponsoren, Mitgliedern und Unterstützern, die diesen Abend möglich gemacht hatten.

Im Anschluss übernahm die bewährte Daniel-Ligges-Band die musikalische Gestaltung. Mit vier Musikern und zwei Sängerinnen war die Tanzfläche vom ersten Takt an gut gefüllt. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Showact des Dresdner Künstlerduos Ron & Viktor, die bereits beim Empfang als Stelzenkünstler für Aufsehen gesorgt hatten. Als Edelleute und Kavaliere der alten Schule flanierten sie immer wieder durch den Saal, begleitet von lebensgroßen Tanzpuppen. Zwischen Parkett und Tischen entstanden überraschende Tanzszenen, die zu echten Hinguckern wurden.

Ron begeisterte zunächst mit einer akrobatischen Kochperformance und beeindruckender Balancekunst auf Ofen, Einrad und Minifahrrad, bevor er mit übergroßen Eiern jonglierte. In einer zweiten Darbietung überzeugte Viktor mit spektakulärer Körperkunst: Handstände, Einhand-Balance und waghalsige Figuren auf zwei Glasscheiben wurden vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus belohnt.

Natürlich durfte auch die traditionelle Tombola nicht fehlen. Die Losnummern wurden von den Eintrittskarten gezogen. Den Hauptpreis – eine Stiebel-Eltron-Wärmepumpe im Wert von 3.000 Euro inklusive Installation – gewann die amtierende Bödexer Schützenkönigin Lea Altmiks, die jedoch, wie sie freudig erklärte, gerade erst eine Wärmepumpe bei sich installiert bekommen hatte. Gesponsert wurde der Preis vom Heizungs- und Sanitärfachbetrieb HomeTec Diederich aus Höxter.

Darüber hinaus freuten sich zahlreiche Gewinner über weitere attraktive Preise, darunter Hotelübernachtungen, hochwertige Werkzeuge sowie Wellness- und Restaurantgutscheine. Auch das Ambiente trug maßgeblich zum Gelingen des Abends bei: Die Blumendekoration der Gärtnerei Reinhold Fahle und Team verlieh der Stadthalle einen festlichen Glanz, während die Fotobox im Foyer für viele spontane Erinnerungsbilder sorgte. Nach Mitternacht stärkten sich die Gäste mit Currywurst und Brezeln, bevor bis in die frühen Morgenstunden weitergetanzt wurde. Erst gegen drei Uhr klang der Jubiläums-Handwerkerball langsam aus.

 

Fotos/Video: Thomas Kube

 

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