Ottbergen (red). Zur Vernissage mit geladenen Gästen kamen am Freitag 132 Kunstinteressierte zusammen. Höhepunkt des Abends war die humorvoll durchgeführte amerikanische Versteigerung in 10 € Schritten, bei der am Ende 1.500 € für den guten Zweck zusammen gekommen sind.
Das Geld wird demnächst mit dem Lions Club Höxter-Corvey zusammen an die Kinderheimat in Neuhaus übergeben, die damit ihre Turnhalle sanieren möchte.
Am Samstag öffneten sich die Tore zur alten Kartonagenfabrik in Ottbergen bei schönem Wetter für 420 Besucher, die in der Zeit von 11 – 17 Uhr viel Zeit beim Anschauen der rund 90 Exponate und interessierten Gesprächen mit den 3 Freizeit-Künstlern Christof Klemm, Bernd Thöne und Andreas Krukemeyer verbrachten.
Dabei wurde ordentlich gefachsimpelt und auch die unterschiedliche Herangehensweise bei der Erstellung der Exponate besprochen.
Sehr gerne gaben die 3 Aussteller Auskunft über ihre Werke und das Zustandekommen dieser besonderen Kunstausstellung von der Idee bis hin zur Durchführung.
Christof Klemm stellte im Bereich der Malerei aus, Bernd Thöne über Spuren in der Natur, die er fotografisch aufgenommen hat und verfremdete. Andreas Krukemeyer erstellte seine visionären Werke in digitaler Form unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz, die er ganz bewusst tiefgreifend beeinflusst, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
Am Sonntag öffnete die Ausstellung von 11 – 16 Uhr und trotz des teilweise sehr nassen Wetters strömten über 500 kunstinteressierte Besucher aus der Region, aber auch aus Kassel, Göttingen, Soest, Paderborn, Hannover und Salzgitter in die doch relativ trockenen Ausstellungsräume der alten Fabrik.
Bei gesonderten Führungen in das alte Kesselhaus wurde der Charakter des verlassenen Ortes nochmal verstärkt betrachtet.
Dank der von den privaten Ausstellern gut begehbar gemachten Ausstellungsräume und Freiflächen war auf dem Gelände alles sicher und jeder Besucher konnte mit festem Schuhwerk diesen besonderen Ort erleben.
Foto: privat