Freitag, 11. Mai 2018 07:38 Uhr

Konzert des Mendelssohn-Quartetts Leipzig: Pfingstmontag im Forum Jacob Pins

Höxter (red). Es zählt zu den besonders geschätzten Gästen im Forum Jacob Pins: das Mendelssohn Quartett Leipzig. Seit über zwei Jahrzehnten hat es einen festen Platz im Leipziger Musikleben und ist regelmäßig im Mendelssohn-Haus und im Gewandhaus, im Schumann-Haus oder im Gohliser Schlösschen zu erleben. Neben seiner kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Mendelssohns Werken hat sich das Quartett die Wiederbelebung vergessener Meisterwerke, verbunden mit großer Neugier gegenüber aktueller Musik, auf die Fahnen geschrieben. In seinem Repertoire finden sich viele zeitgenössische und selten gespielte Komponisten wie Martinů, Sibelius, Nielsen, Elgar, Britten, Schulhoff oder Eduard Franck. 

Auf dem Programm am Pfingstmontag, 21. Mai, 17 Uhr, stehen im historischen Saal des Forums Jacob Pins Werke von Joseph Haydn, des bei uns noch zu entdeckenden englischen Komponisten Samuel Coleridge-Taylor und von Antonin Dvorak.

83 Streichquartette hat der österreichische Kapellmeister Joseph Haydn komponiert – Nr. 78 B-Dur op. 76/4 „Sonnenaufgang – The Sunrise“ gehört zu den eindrucksvollsten. Es verdankt seinen englischen Beinamen dem Violinthema des ersten Satzes, das über einem ausgehaltenen Akkord der Unterstimmen gleichsam aus der Tiefe nach oben strebt.

Samuel Coleridge-Taylor (1875-1912) war um 1900 vermutlich ein Exot im Konzertbetrieb Englands: Sein Vater, den er niemals kennenlernte, war Arzt und stammte aus Sierra Leone, seine Mutter Engländerin. Coleridge-Taylor studierte am Royal College of Music. Von seinen Kompositionen im Stil der Spätromantik hat das Mendelssohn-Quartett sein bei uns wenig bekanntes Klarinettenquintett in fis-Moll op. 10 ausgewählt und dazu den Klarinettisten Matthias Kreher eingeladen.

Antonin Dvoraks „Amerikanisches Streichquartett“ beschließt das Programm. Während eines längeren Amerikaaufenthaltes schrieb Dvorak, inspiriert von der Natur Iowas, indianischen, irischen und schottischen Einflüssen innerhalb weniger Wochen das „Amerikanische Quartett“, das bis heute seine Popularität behielt.++ Gunnar Harms (Violine) ist seit 1995 Mitglied des Gewandhausorchesters, Konzertmeister des Leipziger Kammerorchesters und des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig. Kivanç Tire (Violine) ist ebenfalls Mitglied des Gewandhausorchesters, auch Larissa Petersen (Bratsche) und Susanne Raßbach (Cello)haben Gewandhausorchester-Erfahrung. Matthias Kreher ist Solo-Klarinettist des Gewandhausorchesters.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr, Karten (€ 15.-/ € 12.- / Schüler haben freien Eintritt) sind im Forum Jacob Pins (T. 05271-6947441) erhältlich.

Foto: Kreher

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