Montag, 01. Oktober 2018 08:33 Uhr

Zehntausende Besucher beim Huxori-Fest - Die Stadt wurde wieder zum „Hotspot Höxter“

Höxter (TKu). Voll, voller, Huxori-Markt: Mehrere zehntausend Besucher haben Höxters Innenstadt am vergangenen Wochenende zu einer der längsten Einkaufsmeilen von Ostwestfalen und dem Weserbergland gemacht. Die Mischung aus Flohmarkt, Kirmes und verkaufsoffenen Geschäften kam wieder gut an und das Wetter hat dazu auch noch mitgespielt – Sonnenschein an beiden Festtagen. An diesem Wochenende im Jahr wird Höxter immer wieder aufs Neue zu einem „Hotspot der Feierlaune“.

Huxori ist die Zeit, in dem sich viele ehemalige Höxteraner und Höxteranerinnen treffen und austauschen, die den Weg in ihre alte Heimat gefunden haben, so wie Kai Hylla aus Paderborn, der sich einmal im Jahr an Huxori mit seinen alten CB-Funk-Freunden trifft, um mit ihnen über die Festmeile zu spazieren. „Schon Mitglied?“ fragte der neu gegründete Förderverein Landesgartenschau 2023 e.V. die Bürgerinnen und Bürger, die am Stand in der Möllingerstraße vorbei schlenderten. Vorstandsmitglied Daniel Hartmann vom Förderverein ist sehr zufrieden mit der Werbeaktion des Vereins. Ganz genau 49 neue Mitglieder für den Förderverein wurden alleine an diesem Wochenende geworben, sagt Hartmann. Aber nicht nur neue Mitglieder, sondern auch Ideen hat der Förderverein an einer großen Pinnwand gesammelt.

Von „Floßfahrten auf der Weser“ bis „Geführte E-Bike-Touren“: Die Menschen haben sich viele Gedanken gemacht, was man zur Landesgartenschau alles anbieten könne. Ein paar Meter weiter hatte die Holzmanufaktur Bollensen ihren Stand in einem kleinen Häuschen, das alleine wegen seiner optischen Form die Blicke vieler Besucherinnen und Besucher auf sich zog. Aber auch zu den vielen großen und kleinen geschnitzten Holz-Kunstwerken wanderte die Aufmerksamkeit der Huxori-Gäste. Zum festen Programmpunkt des Huxori-Marktes gehören Gabi und Günther Denecke aus Holzminden. Die beiden Schausteller starteten 1977 mit einem Kinderkarussell auf dem Gänsemarkt, wenig später kam die Schießbude hinzu, die immer an der gleichen Stelle in der Westerbachstraße aufgestellt wird.

Ausgelassen haben sie bisher kein Huxorifest. Die Schießbude werde noch heute von Groß und Klein gut angenommen, sagen sie. Während die „2 Schweinfurter“ die Besucher mit ihren heiteren Volks- und Schlagerliedern auf dem Marktplatz begeistern, steht neben dem Deutschen Roten Kreuz eine kleine Einsatzeinheit der Feuerwehr mit dem kleinsten Feuerwehrfahrzeug aus dem Höxteraner Stadtgebiet, einem sogenannten „TSF-W“, an der Feuerwache Höxter bereit, um im Brand- oder Notfall schnelle Hilfe leisten zu können. Das kleine Fahrzeug wurde laut Einsatzleiter Patrick Ostermann extra ausgewählt, damit sie die Innenstadt ohne Probleme passieren können.

Das Fest verlief insgesamt aber relativ ruhig, wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung mitteilt. Der Polizei wurden für die Nacht von Samstag auf Sonntag acht strafrechtlich relevante Sachverhalte gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Huxori-Markt stehen könnten. Fünfmal wurde dabei ein Körperverletzungsdelikt angezeigt. In einem Fall wurde ein 17-Jähriger auf der Möllinger Straße gegen 22.30 Uhr von Unbekannten mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen. Der Jugendliche musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. In einem zweiten Fall wurde eine 30-Jährige „An der Steinmühle“ von mehreren Unbekannten durch obszöne Gesten beleidigt. Ein 26-Jähriger, der der Geschädigten helfen wollte, wurde von den Unbekannten angegriffen und zu Boden gebracht, wo er weiter geschlagen wurde. Einer der Täter, ein 19-Jähriger, der unter Alkoholeinfluss stand, konnte im Rahmen der Fahndung aufgegriffen und ins Polizeigewahrsam genommen werden. Zu beiden Sachverhalten sucht die Polizei in Höxter, 05271 – 9620, noch Zeugen.

In dem genannten Zeitraum wurde noch ein Handy gestohlen und zwei Verkehrsteilnehmer flüchteten von Unfallstellen in der Rosenstraße und am Floßplatz, nachdem sie dort einen Schaden von 300 Euro bzw. 500 Euro angerichtet hatten. In beiden Fällen konnten Zeugen Hinweise auf die Verursacher geben.

Fotos: Thomas Kube

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