Montag, 11. November 2019 15:18 Uhr

Elfter im Elften: Narren übernehmen die Zepter in unserer Region

Lauenförde (TKu). Der Elfte im Elften: Die Narren haben in Deutschland wieder das Zepter übernommen. Auch in den Kreisen Höxter und Holzminden regieren spätestens seit 11:11 Uhr wieder die Jecken. Länderübergreifend wurde neben weiteren Rathäusern im Kreis Höxter, wie beispielsweise in Bad Driburg, Nieheim, Steinheim und Brakel, auf niedersächsischer Seite auch das „rote“ Ratshaus von Lauenförde von den Närrinnen und Narren des Carnevalsvereins Weserbrücke e.V. (CVWB) mit einem Rammbock gestürmt. Bürgermeister Werner Tyrasa aus Lauenförde ließ mit seinen Männern vom Lauenförder Schützenverein vorab nicht locker. Es wurde gekämpft mit Kanonen, Gewehren und Säbeln. Sogar Gefangene wurden auf beiden Seiten gemacht. Schließlich fiel der Schlagbaum und die Karnevalisten eroberten den Eingangsbereich des Rathauses unter den Augen von Samtgemeindebürgermeister Uwe König und Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm.

Doch der Schützenverein war in diesem Jahr nicht dumm, er hatte die Eingangstüre mit einem Rundballen aus Stroh gesichert. Während sich Werner Tyrasa als Bürgermeister und Oberbefehlshaber der Lauenförder Schützen in Sicherheit schwelgte und seine Rede vor allen Anwesenden hielt, verschafften sich die Jecken des CVWB einen Zugang durch die Hintertüre. Dumm gelaufen für die Schützen, denn das rote Rathaus fiel wie in jedem Jahr an die Jecken des CVWB, die noch während der Rede Tyrasas von seinem Strohballen aus, von innen nach außen durch die Eingangstüre des Rathauses lugten. Im 44. Jahr des „CVWB-Karnevals“ haben die Narren auch in diesem Jahr den Brückenschlag von Lauenförde nach Beverungen trotz Brückenbaumaßnahmen hin bekommen. Motto dieser „Jubiläumssession“ ist: „Carneval ist farbenfroh, seit 44 Jahren ist das so“. Den neuen Sessionsorden bekamen als Erstes die beiden Bürgermeister von Beverungen und der Samtgemeinde Boffzen. Dazu erhielten sie noch sogenannte „Fußfesseln“, getarnt als bunte Socken für die Session. Mit einem lautstarken „Weserbrücke Helau“ verabschiedeten sich die Jecken. Wer die neuen Prinzenpaare sind, darf noch gerätselt werden, wir berichten in Kürze exklusiv von der närrischen Front aus Beverungen.

Fotos: Thomas Kube

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