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Dienstag, 18. Juni 2024 Mediadaten
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Höxter (TKu). Seit spätestens diesem Wochenende sind in Höxter die Baumaßnahmen für die Landesgartenschau 2023 angelaufen. Der erste Baggeraushub an der Weserpromenade in Höxter am Dampferanleger war das Startsignal für die Bauarbeiten im Rahmen eines Bürger- und Baggerfestes, zu dem mehr als 300 Menschen von Nah und Fern erschienen waren. Darüber hinaus kamen am vergangenen Samstagmittag neben der Regierungspräsidentin Judith Pirscher aus Detmold auch NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser sowie NRW-Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach nach Höxter, um gemeinsam mit Vertretern der Stadt und der Region sowie den Bürgerinnen und Bürgern den ersten Spatenstich bzw. Baggerhub für die LGS 2023 zu feiern.

Ausrichter des Bürgerfestes war die Landesgartenschau-Gesellschaft. Die Akzeptanz in der Bevölkerung sei der Schlüssel zum Gelingen der Landesgartenschau, meinte Bürgermeister Daniel Hartmann während seiner Begrüßungsrede. Für einen symbolischen Spatenstich sei der in Kamp-Lintfort übergebene LGS-Spaten, den Hartmann den Anwesenden präsentierte, aber nicht ausreichend. Hier müsse nun schwereres Gerät ran, so der Bürgermeister. Und das bediente die junge Baggerfahrerin Michelle Stölting vom Bauunternehmen Kögel aus Bad Oeynhausen. Sie hat mit ihrem Bagger den ersten Aushub an der Weserpromenade vorgenommen unter großem Beifall der Anwesenden.

Entscheidend für den Charakter einer Landesgartenschau sei, dass sich die Bürgerinnen und Bürger und die Region mit ihr identifizieren. Die Vorfreude und der Tatendrang in Höxter seien enorm. Gartenschauen leisteten einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, zum Ausbau der grünen Infrastruktur und auch im Kampf gegen den Klimawandel, sagte NRW-Ministerin Heinen-Esser. In Höxter werde die Landesgartenschau Ausgangspunkt einer neuen städtebaulichen und touristischen Entwicklung sein, so die Ministerin. Ina Scharrenbeach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, outete sich als großer Corvey-Fan. Europa träfe sich schon jetzt in Höxter, wo der Europaradweg R1 von Calais bis nach St. Petersburg entlang führe. Die LGS-2023 werde dazu beitragen, das noch mehr Menschen Station in Höxter machen, um die Landesgartenschau zu besuchen. Sie dankte Claudia Koch und Jan Holsteg als LGS-Geschäftsführer sowie Bürgermeister Daniel Hartmann und dem gesamten Team für die Durchführung der Gartenschau. Die LGS werde eine Strahlkraft über das Land und das Jahr 2023 hinaus sein. Städtebaulich werde die LGS darüber hinaus sehr nachhaltig sein, meinte Regierungspräsidentin Judith Pirscher aus Detmold. Sowohl die Ministerinnen, wie auch die Regierungspräsidentin durften sich anschließend ins goldene Buch der Stadt Höxter eintragen.

Von 11 bis 16 Uhr wurde beim Bürgerfest ein umfangreiches Kinderprogramm geboten. Ein Mini-Bagger stand bereit, mit dem Kinder unter Anleitung selbst die Schaufel steuern durften. Am Stand des Petri-Ganztags konnten die Kinder die Landesgartenschau im Schuhkarton nachbauen. Auch Tanzeinlagen der Kinder des PetriGanztages gab es zu sehen. Die Pfadfinder Ottbergen haben unter Anleitung einen Workshop vorbereitet, bei dem es eine sogenannte „Leonardo-Brücke“ naus Holzstreben aufzubauen galt. „Fairyeality - ein virtuelles Bikeerlebnis” kam besonders gut bei den Besucher:innen an. Dieses gemeinsame Projekt von Susann Ehrig und Jan Pieniak ist ein Projekt der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Landesgartenschau Höxter 2023 gGmbH. Mit Hilfe von „Virtual Reality“ haben die Studierenden der TH OWL eine immersive Fahrrad-Simulation, bestehend aus Bild, Ton und Duft entwickelt. Auf einem Tandem konnten die Benutzer:innen mittels VR-Brille und 360°-Videoaufnahmen durch das virtuelle Höxter entlang des Weserbogens radeln und das Tempo dabei selbst bestimmen. Während der Tour trafen sie auf die Botschafterin der Landesgartenschau, hörten sie die Vögel zwitschern und den Duft der Blumenwiese riechen.

Mittendrin statt nur dabei war auch das neue Gesicht der Landesgartenschau, Madita Alberding als Landesgartenschau-Elfe Holli. Sie schlenderte über das Gelände, war überall ein gerngesehener Gast und ein beliebtes Fotomotiv. Die drei Schwestern Ella (2), Marie (4) und Lina (6) waren ganz besonders begeistert von Holli. Sie bemalten kleine Elfen-Flügel am Stand des Petri-Ganztags unter Anleitung von Silke Schulz und Gabi Schubring. Überhaupt hat die Gartenschau-Gesellschaft mit viel Programm aufgewartet. Kinder konnten nicht nur malen oder basteln, sondern auch einen Bagger bedienen und eine virtuelle Fahrradtour über das Landesgartenschau-Gelände unternehmen. Es gab neben einem umfangreichen Kinderprogramm auch Live-Musik von der Street-Band Holzminden. Für Interessierte bot die Gartenschau-Gesellschaft Baustellenführungen entlang der Weserpromenade an, die Ausblicke auf das Großevent im Jahr 2023 vermittelte. „Mit den Bauarbeiten werden große verkehrliche Herausforderungen einhergehen“, sagte Daniel Hartmann. Er bat daher alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Geduld während dieser anstrengenden Phase. Die Entschädigung dafür gebe es laut Hartmann dann ab dem Frühjahr 2023, wenn die Landesgartenschau startet.

Fotos: Thomas Kube

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