Samstag, 19. Mai 2018 06:49 Uhr

Arne Dallmann blickt ins Körperinnere - Radiologe verstärkt ambulante Versorgung der Patienten

Blick ins Körperinnere: Arne Dallmannn leitet das Institut für Radiologie und ist 20 Stunden wöchentlich im MVZ Weser-Egge Höxter tätig. So kann er sich verstärkt um ambulante Patienten kümmern.

Kreis Höxter (red). Arne Dallmann, Chefarzt des Instituts für Radiologie des Klinikum Weser-Egge, steht künftig für die ambulante Versorgung von Patienten vermehrt auch im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Weser-Egge Höxter zur Verfügung.

Der Facharzt für Diagnostische Radiologie ist Spezialist für die Interpretation von Bildern aus dem Körperinneren des Patienten. Wer Schmerzen oder diffuse Beschwerden hat, wird in der Regel geröngt, in einem Computertomographen untersucht oder mittels Magnetresonanztomographie (MRT) einem diagnostischen Verfahren unterzogen: Nur so lässt sich genau feststellen, was dem Patienten fehlt.

Für die Patienten des MVZ Weser-Egge Höxter ergeben sich durch die enge Verzahnung von klinischer Radiologie und dem ambulanten Bereich, insbesondere auch durch die enge Kooperation der Teams beider Einrichtungen, Vorteile: Sie haben kurze Wege, der direkte Informationsfluss zwischen ambulanter und stationärer Versorgung ist gewährleistet. 

"Gerade für schwer kranke oder chronisch kranke Patienten ist es wichtig, dass sie lokal vor Ort einen kompetenten Ansprechpartner haben, der sie in ihrer Situation begleitet und der durch Praxis- und Klinik-Netzwerke schnellstmögliche Hilfe anbietet", so Arne Dallmann. Das gelte insbesondere für Tumor-Patienten. "Wir können die Sorgen der Betroffenen mindern, indem wir eine sichere und zügige Diagnostik durchführen", sagt der Radiologe.

Das Spektrum des Instituts für Radiologie sowie des MVZ Radiologie/Nuklearmedizin umfasst nahezu das gesamte bildgebende diagnostische Repertoire sowie Möglichkeiten der interventionellen Radiologie. Damit sind Untersuchungen wie beispielsweise eineKnochenstanze gemeint. "Ein Radiologe geht dabei mit einer Hohlnadel von Außen in den Beckenkamm. Dort entnimmt er Knochenmark, manchmal auch ein Stück vom Knochen selbst. Das Gewebe wird im Labor vom Pathologen begutachtet: So können wir sehen, ob Knochenmark beispielsweise von Tumorzellen infiltriert ist und entscheiden dann, welche Therapie wir dem Patienten anbieten." 

Jährlich werden etwa 50.000 radiologischen Untersuchungen im Klinikum Weser-Egge und dem MVZ durchgeführt.

Foto: KHWE

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