Dienstag, 08. September 2020 10:26 Uhr

Daniel Razat besucht „Heinrichs Werkstatt“ während der Einführungswochen - 13 Auszubildende beginnen bei Gebrüder Becker ihre Laufbahn

In u201eHeinrichs Werkstattu201c am Standort Hu00f6xter erlernen die Auszubildenden der Handwerksberufe erste Grundfertigkeiten. Mit diesem Ru00fcstzeug aus den Einfu00fchrungswochen schwu00e4rmen sie dann auf die Baustellen aus.

Höxter (red). Den Abschluss der dreiwöchigen Einführungswochen nahm Bürgermeisterkandidat Daniel Razat zum erfreulichen Anlass sich das Ausbildungskonzept bei Gebrüder Becker erläutern zu lassen. „Gerade auch den jungen Menschen hier vor Ort aussichtsreiche Perspektiven in den zahlreichen attraktiven Unternehmen aufzuzeigen, halte ich für ausgesprochen wichtig für die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, weiß Daniel Razat um die Bedeutung der Nachwuchsgewinnung von Fachkräften für die heimische Wirtschaft.

Sie sind die Fachkräfte von morgen und starten durch in ein abwechslungsreiches Berufsleben: 13 Auszubildende haben im Sommer 2020 bei Gebrüder Becker einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Während die einzige junge Dame der Runde am Standort Höxter gleich ihren Arbeitsplatz im Büro bezog, war für die Männer zunächst „Heinrichs Werkstatt“ die erste Station.

An den verschiedenen Arbeitsplätzen der nach dem Firmengründer Heinrich Becker benannten Werkstatt laufen sich die neuen Azubis der Handwerksberufe in ihren ersten Tagen immer warm, um dann mit den Grundkenntnissen aus diesen 3 Einführungswochen auf die Baustellen auszuschwärmen. Sie werden also nicht ins kalte Wasser geworfen. Und sie werden auch später noch das eine oder andere Mal in der Werkstatt zum Gasbrenner und anderem Handwerkszeug greifen. Denn auch zur betriebsinternen Weiterbildung oder zur Vorbereitung auf Prüfungen wird der erst vor 2 Jahren eingeweihte Anbau zwischen Verwaltungsgebäude und Lager rege genutzt. Weil den Geschäftsführern Mark und Nils Becker die Qualifikation der Mitarbeitenden am Herzen liegt, haben sie in „Heinrichs Werkstatt“ und ihre professionelle Einrichtung etwa 700.000 Euro investiert. „Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass die jungen Menschen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit in die Lehre bringen und wollen aufgrund der steigenden Anforderungen an das herausfordernde Berufsbild unseren Mitarbeitern mit „Heinrichs Werkstatt“ bestmögliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten“, erläutert Mark Becker die Investition in die Zukunft.

In den heißen Augusttagen nun sorgten die neuen Azubis für geschäftige Betriebsamkeit an den Werkbänken. Die angehenden Anlagenmechaniker sammelten unter Anleitung des jungen Meisters und Ausbilders Julian Wiemann (27) erste praktische Erfahrungen. „Wir geben Wissen weiter und zeigen den Auszubildenden grundlegende Fertigkeiten“, berichtet der Anlagenmechanikermeister. Und schaut Dimitri Benke (24) beim Löten über die Schulter. Der Auszubildende aus Blomberg hat sich für den Handwerksberuf des Anlagenmechanikers entschieden, weil er ihn zukünftig jeden Tag an andere Orte führt. „Man ist nicht nur an einem Arbeitsplatz.“ Agostino Di Sapia (16) aus Boffzen sieht dieser Abwechslung ebenfalls mit Freude entgegen. Und auch die ersten Tage in „Heinrichs Werkstatt“ hat er als guten Start empfunden. „Man lernt viel“, sagt der angehende Anlagenmechaniker. Johannes Goerge (19) aus Detmold hat sich den gleichen Ausbildungsberuf ausgesucht und begründet seine Wahl mit einem weiteren Argument: „Man sieht am Ende des Tages direkt, was man geschafft hat. Das ist bei einem jahrelangen Studium nicht so.“

Die jungen Kollegen stimmen ihm mit einem Kopfnicken zu. Dominik Kemsies (18), ebenfalls angehender Anlagenmechaniker, sieht in seinem Ausbildungsberuf einen weiteren Vorteil: „Die Teamarbeit ist auch ein wichtiger Faktor für mich. Man ist nicht allein.“ Sagt’s und wendet sich an der Werkbank wieder hochmotiviert seiner Arbeit zu. Tatendrang vereint die Azubis in diesen lehrreichen Einführungswochen in Heinrichs Werkstatt. Und auch die junge Berufsstarterin im Verwaltungsgebäude, Sindi Leise (20), ist in spannender Erwartung dabei, sich in das Unternehmen einzuleben. Die junge Höxteranerin erlernt bei Gebrüder Becker den Beruf der Industriekauffrau. „Aus mehreren Gründen wusste ich, dass dieser Beruf der richtige ist“, sagt sie. Und zählt die Gründe sofort auf: Sie möchte planen, organisieren und im Büro arbeiten. Dass sie in Höxter, ihrer Heimatstadt, einen interessanten Ausbildungsplatz gefunden hat, freut sie. Denn die 20-Jährige möchte aus familiären Gründen gerne in der Heimat bleiben. Außerdem, sagt sie, ist die Region sehr schön zum Leben. Das kann Bürgermeisterkandidat Daniel Razat nur unterstreichen: „Gerade die duale Berufsausbildung bildet mit der ausgewogenen Kombination aus Theorie und Praxis ein ideales Fundament für den Berufseinstieg in ein erfolgreiches Arbeitsleben mit vielen Entwicklungschancen in unserer schönen Heimatregion.“

Diese Ansicht teilen auch die angehenden Anlagenmechaniker und sie leben gerne hier. Wenn sie also eine qualifizierte Ausbildungsmöglichkeit finden, gibt es gar keinen Grund mehr, in die Ferne oder in die Großstadt zu schweifen. Es sei denn, ein Arbeitsauftrag führt sie eines Tages in eine Metropole. Das kann passieren. Denn Gebrüder Becker hat Kunden im ganzen Bundesgebiet. Da kann eine Baustelle auch mal in Düsseldorf sein. Auf Zeit packen die angehenden Monteure dann gerne die Koffer. Denn sie lieben die Abwechselung, die ihr Beruf mit sich bringt.

Bürgermeisterkandidat Daniel Razat schaut den Azubis über die Schulter.

Foto: GBHX

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