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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Freitag, 20. Oktober 2017 11:34 Uhr
Junge VHS mit Herbstferienangeboten für Schüler
Freitag, 20. Oktober 2017 07:32 Uhr

Höxter (TKu). Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen startet das Bürgerbündnis zur Rückholung der Unfallchirurgie nach Höxter eine weitere Demonstration in Höxter. Am heutigen Freitag, den 20. Oktober treffen sich die Teilnehmer der Demonstration um 17 Uhr erneut vor dem Kaufhaus Woolworth in Höxter in der oberen Marktstraße. Mit der Demonstration wollen die Demonstrationsteilnehmer die Rückführung der Unfallchirurgie vom Krankenhausstandort Brakel nach Höxter bewirken.

Geplant ist ein Marsch durch die Marktstraße bis zur Nikolaikirche. Die Organisatoren der Demonstration haben inzwischen 3500 Unterschriften für die Rückholung der Unfallchirurgie in der Bevölkerung zusammen bekommen. Sie kritisieren in erster Linie das Konzept der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge, bei der sie die Patienten im wahrsten Sinne des Wortes „auf der Strecke sehen“. Die Patienten müssen laut der Demo- Organisatoren in einigen Fällen innerhalb der Fachabteilungen Chirurgie und Innere hin und her gefahren werden, auch wenn sie schwerer verletzt seien.

An der letzten Demonstration in Höxter, die am 6. Oktober in ähnlicher Form stattgefunden hat, haben sich fast 200 Bürgerinnen und Bürger beteiligt, obwohl es sehr stark geregnet hatte. Nach dem Absagen des Gesprächstermins vor dem Höxteraner Stadtrat will der Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge, Reinhard Spieß, nun vor dem Kreistag Rede und Antwort stehen. Der Kreistag sei dafür im Gegensatz zum Stadtrat die „richtige Bühne“, betonte Spieß. Er werde mit Landrat Friedhelm Spieker bezüglich eines Termins sprechen - damit auch die Bevölkerung des gesamten Einzugsgebietes die Chance zur Diskussion habe. Er wolle aber auch noch einmal das Gespräch mit den Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister aus Höxter suchen, erklärte Reinhard Spieß.

Foto: Thomas Kube

Donnerstag, 19. Oktober 2017 10:14 Uhr

Beverungen (red). Wie die Stadt Beverungen mitteilte, müssen Bahnübergänge erneut aufgrund von Überprüfungsarbeiten und Gleisanschlussarbeiten gesperrt werden. Die Sperrung bezieht sich auf den Bahnübergangin Würgassen in der Zeit vom 19. bis 24. Oktober und den Bahnübergang in Amelunxen in der Zeit vom 21. bis 24. Oktober. Die Sperrung gilt für den Verkehr und für Fußgänger

Donnerstag, 19. Oktober 2017 07:51 Uhr

Höxter (red). Der Jugendtreff Höxter lädt am 26. Oktober zur Fahrt in den Movie-Park ein. Passend zu Halloween wird dort das Horrorfest gefeiert. Allerlei gruselige Monster und schauderhafte Gestalten machen den Park unsicher und besondere Attraktionen locken nur die ganz Mutigen. Zu dieser Fahrt sind noch Plätze frei! Bis Montag, 23. Oktober, im Jugendtreff der Stadt Höxter anmelden und Mitfahren! Teilnahme ab 13 Jahren. Kosten: 27 €. Weitere Informationen: Jugendtreff Höxter – Brenkhäuserstr. 3 - 05271 920393

Donnerstag, 19. Oktober 2017 07:09 Uhr

Höxter (red). Interkulturalität als Chance, Inklusion, ehrenamtliches Engagement sowie das 10-jährige Jubiläum des Selbsthilfe-Büros Höxter standen im Mittelpunkt der Konferenz der Mitglieder des Paritätischen im Kreis Höxter. So kamen die Mitgliedsorganisationen des Wohlfahrtsverbandes am Donnerstag, 12. Oktober 2017, in Höxter zusammen, um über aktuelle Entwicklungen zu beraten und sich zu vernetzen.

Vor Beginn der eigentlichen Konferenz der Mitglieder, gestaltete Anette Hesse vom welcome e. V. in Höxter einen Impuls zu Interkulturalität als Chance. Im Fokus standen dabei vor allem die vielfältigen Möglichkeiten und Orte der Begegnung, die Anette Hesse, als zentrale Voraussetzungen interkulturellen Zusammenlebens hervorhob. Der welcome e. V. kann gerade sozialen Einrichtungen als gelingendes Beispiel gelten. Thomas Knopf, vom Verein Jung und Alt e.V. und Vorsitzender des Paritätischen NRW, Kreisgruppe Höxter, betonte, dass wir uns als Paritätischer Höxter auch weiter für Vielfalt, Offenheit und Toleranz einsetzen wollen.

Besondere Ehre wurde während der Konferenz der Mitglieder Marita Junge aus Brakel zu teil. Der Vorstand des Paritätischen im Kreis Höxter, zeichnete sie für ihr vielfältiges soziales Engagement im Paritätischen mit der silbernen Ehrennadel aus. „Maßgeblich haben Sie, Frau Junge, den Aufbau und die Entwicklung des Familien- und Frauenzentrums Brakel initiiert und begleitet. Weiterhin waren Sie in über 20 Jahren Vorstandstätigkeit unermüdlich für die Belange von Frauen, Kindern und Familien im Einsatz.“, so Thomas Knopf in seiner Laudatio. Weiterhin dankte er Marita Junge für Ihr Engagement im Vorstand des Paritätischen Kreisgruppe Höxter von 2005 bis 2012.

Von der Behindertenhilfe über den Bereich der Altenhilfe bis hin zu Kindertagesstätten und Selbsthilfegruppen – die Wirkungskreise des Paritätischen sind vielfältig und bilden ein ausdifferenziertes Angebot für Bürgerinnen und Bürger. Der Paritätische im Kreis Höxter ist Dach- und Spitzenverband von 17 rechtlich selbstständigen Mitgliedsorganisationen mit 34 angeschlossenen Einrichtungen und Diensten. Darüber hinaus verwaltet und unterstützt das Selbsthilfe-Büro Höxter die über 70 Selbsthilfegruppen im Kreisgebiet. Weitere Informationen unter www.hoexter-paritaet-nrw.org.

Foto: Paritätischer Wohlfahrtsverband NRW - Kreisgruppe Höxter

 

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Blaulicht
Freitag, 20. Oktober 2017 12:25 Uhr
30-Jähriger wird festgenommen - zwei Haftbefehle liegen vor
Dienstag, 17. Oktober 2017 19:11 Uhr

Paderborn-Höxter (TKu). Vier Jahre und sechs Monate muss der Busentführer von Höxter für seine Tat ins Gefängnis. So urteilte am Dienstag das Paderborner Landgericht über den 46-Jährigen Höxteraner, der im März in Höxter einen Kleinbus samt Fahrer und einem Passagier mit einem Messer bewaffnet in seine Gewalt gebracht hatte. Mitsamt dem Busfahrer war der Geiselnehmer anschließend stundenlang ziellos über Beverungen, Höxter und Holzminden im Kreis gefahren, verfolgt von mehr als 40 Polizeifahrzeugen. Ein Fahrgast konnte den Bus noch vor der Irrfahrt rechtzeitig verlassen.

Zum Tatzeitpunkt soll der Mann 2,3 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Und auch Spuren von unterschiedlichen Medikamenten seien im Blut nachgewiesen worden, erklärte der Richter. Laut der Aussage des Angeklagtes hätte dieser nicht mehr gewusst, warum er den Bus entführt habe. Möglicherweise war Liebeskummer der Grund für sein Handeln, wurde bei Gericht gemutmaßt. Über die Gefängnisstrafe hinaus muss der drogen- und alkoholsüchtige Mann einen Entzug machen, so urteilte das Gericht.

"Ich hoffe, dass ich dieses Problem in den Griff bekomme", erklärte der 46-Jährige anschließend. Sein Motiv erklären konnte der Geiselnehmer aber nicht, er habe eine Menge Schicksalsschläge hinnehmen müssen, wie den Tod seines Vaters oder Fotos seiner Ex-Freundin mit einem neuen Partner, die sie bei Facebook veröffentlicht habe. Seine Verteidigerin bestätigte, was auch Zeugen ausgesagt hatten: "Uns ist klar, dass er primär Kontakt zu seiner Ex-Freundin erzwingen wollte." Dazu ist es während der Entführung aber nicht gekommen. Die Entführung habe der Angeklagte aus Sicht der Staatsanwaltschaft sorgfältig geplant und in seiner Stammkneipe angekündigt. Dort trug der Angeklagte bereits ein Messer bei sich. Lautstark soll er sich in seiner Stammkneipe wörtlich wie folgt geäußert haben: "Heute wird ein lustiger Abend".

Die Waffe habe ihm die Wirtin daraufhin abgenommen. Als er sich auf dem Weg zum Bus befand habe er sich aber eine neue Tatwaffe zugelegt. Negativ ins Gewicht gefallen ist laut Staatsanwaltschaft die Planung der Tat. Strafmildernd hingegen bewertete das Gericht die verminderte Schuldfähigkeit des Mannes aufgrund seiner starken Alkoholisierung. Die Staatsanwaltschaft hatte ein halbes Jahr mehr gefordert. Die Verteidigerin hingegen hatte in ihrem Plädoyer kein Strafmaß genannt.

Foto: Thomas Kube

Dienstag, 17. Oktober 2017 11:48 Uhr

Höxter (red). Vier Personen wurden bei einem Verkehrsunfall am Montag, den 16.Oktober, gegen 15:15 Uhr, auf der B 64 zwischen Höxter und Godelheim verletzt. Eine 29-Jährige aus Höxter befuhr mit ihrem VW Polo die Strecke von Godelheim in Richtung Höxter. Vor dem Bahnübergang staute sich der Verkehr, so dass sie ihr Fahrzeug abbremsen musste. Dies erkannte eine 48-Jährige aus Beverungen zu spät. Sie fuhr mit ihrem Opel Corsa auf den VW auf.

Die beiden Fahrerinnen sowie die jeweiligen Beifahrerinnen, eine zwölf- und eine 22-Jährige, wurden bei dem Unfall verletzt. Während die Beiden aus dem VW Polo mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurden, suchten die Anderen selbständig einen Arzt auf. An den PKW, die von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten, entstand ein Schaden von ca. 7.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen an der Unfallstelle.

Dienstag, 17. Oktober 2017 11:06 Uhr

Höxter (red). Ein schwarzer Pkw Audi A6 parkte auf dem obersten Deck eines Parkhauses in der Bachstraße. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer fuhr mit seinem Pkw gegen den Audi und beschädigte das Fahrzeug. Der Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle, ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern. Geschehen am Sonntag, den 15. Oktober, zwischen 13: 45 Uhr und 16:45 Uhr. Am Audi entstand ein Sachschaden von etwa 1500 Euro. Wer Hinweise zum Unfallverursacher geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, zu melden.

Freitag, 13. Oktober 2017 12:09 Uhr

Höxter (red). Am Donnerstag, 12.10.2017, gegen 09.50 Uhr, hat eine Polizeistreife vor einem Lebensmittelmarkt in der Lütmarser Straße einen Mann mit einem entwendeten Fahrrad angetroffen. Nach Angaben des mutmaßlichen Fahrraddiebes hat er das Damenfahrrad aus einer unverschlossenen Garage in Höxter entwendet. Bislang ist der Diebstahl bei der Polizei noch nicht angezeigt worden. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein silber-blaues 28 Zoll Damenrad der Marke Kalkhoff mit einer 24-Gang- Kettenschaltung. Auf dem Gepäckträger ist ein blau/roter Kindersitz montiert. Eigentümer oder Hinweisgeber wenden sich bitte an die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620.

Foto: Polizei

Unsere Videothek
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Politik
Dienstag, 26. September 2017 12:03 Uhr
Jusos wollen keine „Große Koalition“
Montag, 25. September 2017 11:30 Uhr

Kreis Höxter (mhn). Christian Haase (CDU) wird auch in der neuen Legislaturperiode im Bundestag vertreten sein, nachdem der in Höxter geborene Politiker die Konkurrenz um das Direktmandat im Wahlkreis „Höxter – Lippe II“ deutlich in die Schranken verweisen konnte. Über 26.000 Erststimmen mehr als Rode-Bosse (SPD) holte Haase (CDU) und gewann mit 44,29 zu 26,74 %. Einzig in der Gemeinde Schieder-Schwalenberg konnte Rode-Bosse (SPD) gegen den CDU-Politiker gewinnen. Vor allem in Beverungen und Bad Driburg war für die SPD-Politikerin mit 20,12 sowie 20,31 % nur wenig zu holen. Das beste Ergebnis erzielte Haase (CDU) mit 58,53 % in der Stadt, in der er bereits Bürgermeister war, Beverungen. Haase (CDU) wird zudem als einziger Vertreter des heimischen Wahlkreises den Weg nach Berlin gehen, da keine weitere Bewerberinnen oder Bewerber den Sprung über die Landesliste in den Bundestag vollziehen konnte.

Zweitstimmen im Wahlkreis

Auch bei den Zweitstimmen gab es kein Vorbeikommen an der CDU (37,26 %). Auf den weiteren Plätzen folgen die SPD (24,68 %), FDP (12,35 %), AfD (9,61 %), DIE LINKE (6,44 %) und GRÜNE (6,44 %) sowie die Sonstigen. In Brakel und Marienmünster musste die SPD mit 19,65 % und 19,58 % das geringste Werte dieser Wahl hinnehmen. Die „Alternative für Deutschland“ erzielt im Wahlbezirk in der Gemeinde Augustdorf mit 16,54 % ihr bestes Ergebnis. In Bad Driburg erzielte die FDP mit 14,13 % ihren Bestwert. Die GRÜNEN erzielten in der Stadt Detmold mit 8,90 % ihr bestes Ergebnis.

Stimmen im Wahlkreis

Nur wenige Minuten nach dem Bekanntwerden des Wahlergebnisses, nahm der Kreisverband der SPD Höxter Stellung. „Es herrscht im Vorstand Einigkeit darüber, dass eine erneute Regierungsbeteiligung an einer großen Koalition abgelehnt wird. Zu sehr sind die Grenzen zwischen CDU und SPD verschwommen, so dass die Genossinnen und Genossen im Kreis einen Neuanfang wünschen um das Profil der SPD zu stärken“, erklärte der stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD, Marcel Franzmann. „Die Ergebnisse laufen daraus hinaus, dass eine rechtspopulistische Partei die drittstärkste Kraft im Bundestag wird und im Fall einer großen Koalition wären sie Oppositionsführer. Auch dies gilt es zu verhindern“, stellen die Sozialdemokraten darüber hinaus fest. 

Die nicht mehr im Bundestag agierende Petra Rode-Bosse (SPD) erklärte: „Das Wahlergebnis ist ein Debakel, daran gibt es nichts zu deuten. Ein Debakel in verschiedener Hinsicht, zum einen, was das Abschneiden der SPD angeht. Vor allem aber auch, was das Resultat der AfD angeht. Zum ersten Mal seit der Gründung der Bundesrepublik sitzt eine offen rechtsextreme Partei im Deutschen Bundestag. Fremdenhass, Hetze gegen verschiedene Minderheiten und ein Weltbild von gestern sind in diesem Wahlkampf leider hoffähig geworden. Diese Tendenz habe ich bei verschiedenen Begegnungen im Wahlkampf gemerkt, wo mir häufiger eine neue Form von Aggression entgegengeschlagen ist. Wichtig ist jetzt, dass sich die demokratischen Parteien nicht beirren lassen und sich weiterhin für Weltoffenheit, Toleranz und eine liberale Gesellschaft stark machen. Es hilft weder unserer Demokratie noch den von den demokratischen Parteien vertretenen Werten, wenn sich die Parteien von den Rechtsextremen die Themen und den politischen Kurs diktieren lassen.“

Gewinner Chrstian Haase (CDU) äußerte sich wie folgt: „Ich danke für Ihr Vertrauen und den Auftrag, Sie weitere vier Jahre im Bundestag zu vertreten. Auch wenn mich das Bundesergebnis enttäuscht, arbeite ich ab morgen weiter - für Sie und unsere schöne Heimat!“

 

Sonntag, 24. September 2017 20:45 Uhr

Kreis Höxter (red). SPD im Kreis Höxter gibt folgende Erklärung ab: Was sich bereits in den Umfragen vor der Wahl abzeichnete ist nun eingetreten. Die Zahl der im Bundestag vertretenen Parteien ist um zwei gestiegen und die Regierungsbildung wird eine große Aufgabe. Der SPD Kreisverband Höxter lehnt eine weitere große Koalition ab. "Es herrscht im Vorstand Einigkeit darüber, dass eine erneute Regierungsbeteiligung an einer großen Koalition abgelehnt wird. Zu sehr sind die Grenzen zwischen CDU und SPD verschwommen, so dass die Genossinnen und Genossen im Kreis einen Neuanfang wünschen um das Profil der SPD zu stärken", berichtet der stellvertretende Kreisvorsitzende Marcel Franzmann. "Wegweisende Themen wie der Mindestlohn, die Rente mit 63 oder die Ehe für alles konnten in der letzten Legislaturperiode Dank der SPD umgesetzt werden. Leider wird es uns aber nicht zugeschrieben. Es muss wieder eine stärkere Abgrenzung erfolgen und dies geht am besten mit einer starken Oppositionsarbeit“, so Rebekka Dierkes, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende der Kreis-SPD.

Mit Schrecken blickt die lokale SPD auf die starken Ergebnisse der AfD. "Die Ergebnisse laufen daraus hinaus, dass eine rechtspopulistische Partei die drittstärkste Kraft im Bundestag wird und im Fall einer großen Koalition wären sie Oppositionsführer. Auch dies gilt es zu verhindern", stellen die Sozialdemokraten fest. Aus den heutigen Wahlergebnissen müsse die gesamte Partei ihre Schlüsse ziehen und Konsequenzen ableiten. Es sei deutlich, sie mit ihren Inhalten und dem Kampf für mehr Gerechtigkeit in ganz verschiedenen Bereichen nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern angekommen sei. Das Profil der Sozialdemokratie müsse wieder geschärft werden.

Ein großes Kompliment gelte der Abgeordneten Petra Rode-Bosse, die seit ihrem Einzug in den Bundestag eine vorbildliche Wahlkreisarbeit geleistet habe und einen furiosen Wahlkampf absolviert habe. Dass sie dem neuen Bundestag nicht wieder angehöre, sei schlecht für den Kreis Höxter. Das Ergebnis zeige aber, dass ihre Arbeit von den Wählerinnen und Wählern honoriert worden sei. Denn sie habe im Vergleich zur Partei weniger Stimmen verloren.

 

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Wirtschaft
Freitag, 20. Oktober 2017 08:05 Uhr
Langjährige Mitarbeiter des Autohauses Humborg geehrt
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:00 Uhr

Brakel (red). Vor gut 100 Gästen fand am 16. Oktober 2017 die 5. Wirtschaftskonferenz OWL der Arbeitsgemeinschaft der Wirtschaftsförderungen der Kreise in OWL und der Stadt Bielefeld (AG7 OWL) statt. Unter dem Motto „Gewerbeflächen am Limit“ boten sich zahlreiche Einblicke in das Thema sowie Zukunftsaussichten und Strategien. NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Prof. Dr. Andreas Pinkwart stellte den Anwesenden die Ansätze des Landes NRW hinsichtlich des Themas in der Landes- und Regionalplanung vor und machte deutlich, dass die in den Regionen von NRW liegenden Körperschaften bei der Anpassung der Planung auf jeden Fall ins Boot geholt werden müssen. Er versprach den Anwesenden, „Schluss zu machen mit unendlich langen Planungs- und Genehmigungsverfahren“.

Die Landesregierung wolle die Entwicklung in den Regionen vorantreiben und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, um die Spielräume für Planer und Unternehmen zu erhöhen und Genehmigungsverfahren zu erleichtern. Seine Empfehlung: die Regionalpläne möglichst schnell anpassen. Dazu müsse ein Dialog „auf Augenhöhe“ stattfinden, denn es gebe nur ein Weiterkommen, wenn man sich als Partner begreife. „Was wäre das Land NRW ohne OWL?“, so der Minister am Schluss. Jens-Peter Huesmann erläuterte in seinem Fachvortrag zum Thema, wie die Wirtschaftsflächenentwicklung in OWL planerisch begleitet werden soll. Huesmann bot als Stadtplaner die nötige Einsicht in die regionalen Voraussetzung und Möglichkeiten in OWL und stellte Ergebnisse einer Analyse vor. Huesmann kam zum Schluss, dass die vorhandenen Flächen nicht unbedingt alle notwendigen Voraussetzungen wie beispielsweise Infrastruktur erfüllten oder es möglicherweise auch umweltschutzrechtliche Einschränkungen geben könne und empfiehlt aus planungstechnischer Sicht, ein Angebot an Potenzialen für zusätzliche Wirtschaftsflächen zu schaffen, aus denen bedarfsgerecht Flächen für Neuan- / Umsiedlungen abgerufen werden können.

Die anschließende Podiumsdiskussion zwischen Anke Recklies von der Bezirksregierung Detmold, Bodo Temmen (Gesamträumliche Planung und Stadtentwicklung Bielefeld), Albrecht Pförtner (Geschäftsführer Pro Wirtschaft GT GmbH) und Jens-Peter Huesmann (Drees & Huesmann Planer, Bielefeld) bot noch einmal verschiedene Ansichtsweisen. So waren auf dem Podium Teilnehmer vertreten, die das Thema aus Sicht einer Regionalplanungsbehörde, einer Stadt, eines Kreises und eines Planers beleuchten und diskutieren konnten. „Die Akzeptanz für Industriegebiete schwindet“, so Pförtner. „Uns geht es zu gut.“ Die Möglichkeiten zur Ansiedlung von Gewerbeflächen sind nahezu ausgereizt, sind sich alle einig. Das Problem müsse mit dem Regionalplan nun die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Die AG7 OWL ist ein Zusammenschluss der Wirtschaftsförderungen der Kreise in OWL und der Stadt Bielefeld. Jedes Jahr wird die Sprecherfunktion weitergegeben – dieses Jahr ging sie von Oliver Gubela (Kreis Minden Lübbecke, Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung) an Michael Stolte (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH). Die nächste Wirtschaftskonferenz findet 2018 in Bielefeld statt.

Foto: GfW

Mittwoch, 18. Oktober 2017 06:42 Uhr

Höxter (red). Für Mittwoch, den 08. November 2017 von 17:00 bis 19:00 Uhr laden die GfW im Kreis Höxter mbH, das CSR-Kompetenzzentrum OWL und die Unternehmen Chemical Check und ALVI herzlich zur CSRPraxisveranstaltung „Engagement lohnt sich doppelt. Für mein Unternehmen und die Gesellschaft.“ nach Steinheim ein. Im Hause Chemical Check geht es an diesem frühen Abend um das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, kurz CSR für Corporate Social Responsibility. Was steckt hinter CSR, der Strategie der verantwortungsvollen Unternehmensführung? Im Prinzip ist dies oft schon gelebte Praxis in vielen Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe: Denn die Betriebe engagieren sich freiwillig weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Für ihre Beschäftigten. Für die Umwelt. Und für das soziale Umfeld.

„Dieses Engagement lohnt sich doppelt, für das Unternehmen und die Gesellschaft“, sagt Stephanie Viehhofer, Geschäftsführerin der ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co. KG. „Es lassen sich nachhaltig Gewinne realisieren und die Gemeinschaft profitiert davon“, ergänzt Larissa Budde, Geschäftsführerin der Chemical Check GmbH. „Und was hilft Unternehmerinnen und Unternehmern in der Praxis am meisten? Das sind Beispiele aus der Praxis.“ So berichten die Geschäftsführerinnen der Unternehmen ALVI aus Höxter und Chemical Check aus Steinheim auf der von der GfW und dem CSR-Kompetenzzentrum OWL organisierten Veranstaltung über eine Vielzahl von Ansätzen, Chancen und Möglichkeiten ihres gesellschaftlichen Engagements. „CSR ist für die Unternehmen vor allem hinsichtlich der Fachkräftewerbung von strategischem Vorteil. In guten Unternehmen lässt sich gut arbeiten – das spricht sich rum“ fügt Tatjana Disse, Prokuristin der GfW, hinzu.

Eingebettet werden die Beispiele aus der Unternehmenspraxis in einen CSR-Inputvortrag von Simon Gröger vom CSR-Kompetenzzentrum OWL. Das gesellschaftliche Engagement muss richtig kommuniziert werden, ist eine der Botschaften. Genau dazu haben allen Beteiligten und das Publikum bei der abschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Thorsten Brinkmann von der GILDE Wirtschaftsförderung Detmold, dann ausreichend Gelegenheit.

CSR-Praxisveranstaltung: Engagement lohnt sich doppelt. Für mein Unternehmen und die Gesellschaft. Termin: Mittwoch, den 08.11.2017, 17:00 bis 19:00 Uhr. Ort: Chemical Check, Chemical Check Platz 1-7, 32839 Steinheim. Verbindliche Anmeldung: tatjana.disse@gfwhoexter.de oder 05271 9743-15. Das CSR-Kompetenzzentrum OWL ist ein Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold und unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Ostwestfalen-Lippe darin, eine eigene individuelle CSR-Strategie zu entwickeln, verantwortungsvolle Unternehmensziele zu definieren, Maßnahmen zu planen und ihre Erfolge zu kommunizieren. Gefördert wird es mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen. Mehr unter www.csr-kompetenz.de. Die GfW unterstützt das CSR Kompetenzzentrum als strategischer Partner.

Foto: GfW

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Sport
Freitag, 20. Oktober 2017 09:51 Uhr
Aquafitness: Kondition, Beweglichkeit, Gleichgewichts- und Koordinationsschulung
Mittwoch, 04. Oktober 2017 07:55 Uhr

Borgentreich (red). Mit 16 Zweier-Teams war es das bisher größte Boule-Turnier, das die „Bouletten“ der BSG Borgentreich zu organisieren hatten. Die Teilnehmer spielten parallel auf acht Bahnen je sechs Runden, bis am Nachmittag die Sieger feststanden. Eva Basan und Michael Strumpen (Boule-Freunde SSV Wehrden) konnten aus der Hand der BSG-Vorsitzenden Gisela Lattrich nicht nur den Tagespokal, sondern auch den wuchtigen „Weser-Börde-Diemel-Cup“ in Empfang nehmen.

„Der liebe Gott muss ein Bouler sein,“ stellte ein Turnierteilnehmer fest, als kurz nach der Siegerehrung auf der vereinseigenen Boule-Anlage der BSG Borgentreich im Schulzentrum ein wolkenbruchartiger Gewittersturm niederging. Hatte es frühmorgens, ganz dem Wetterbericht entsprechend, noch geregnet, so hellte der Himmel im Verlauf des Vormittages immer mehr auf und ließ sogar zeitweise die spätsommerliche Sonne scheinen. „Bestes Spielwetter,“ meinte Organisator und BSG-Vize Winfried Gawandtka, der sich schon mit einer Absage angefreundet hatte. Boule-Abteilungsleiter Gerd Hartmann hatte mit seinen Freunden die Bahnen bestens präpariert; mit Zustimmung von Bürgermeister Rainer Rauch konnten die „Bouletten“ auf der Baustelle des benachbarten, schon geschotterten Mehrzweckspielfelds vier weitere Bahnen einrichten. „Sonst hätte das Turnier bei 16 gemeldeten Teams bestimmt doppelt so lange gedauert,“ freute sich auch Turnierleiter Michael „Strumpy“ Strumpen über diese Lösung. Vor Jahresfrist hatten die Bouler aus Wehrden, Herlinghausen und Borgentreich die Idee, unter sich einen besonderen Wanderpreis, den „Weser-Börde-Diemel-Cup“ zu stiften und auszuspielen. 2016 konnte der „Pott“ im Herlinghausener Rautental seinen Platz behalten, dieses Jahr stand er in der Bördestadt zur Disposition. Ein Grund mehr für alle Teams, sich besonders anzustrengen.

Die Spielerinnen und Spieler kamen nicht nur aus der Gastgeberstadt Borgentreich (sechs Teams), sondern auch aus Herlinghausen (zwei Teams), Wehrden (vier Teams) und Beverungen (vier Teams). Eine Premiere hatten die BSG-Mitglieder Ralph Striewe und Michael Koch: Sie setzen zum ersten Mal eine Computer-Software des sog. „Schweizer Systems“ ein, mit der die Spielpaarungen, Bahnverteilungen und Ergebnisse festgehalten wurden. Das System hat den Vorteil, dass jede Mannschaft bis zum Ende im Wettbewerb bleibt und Punkte sammeln kann.

Gespielt wurde nach allgemein bekannten Petanque-Regeln; das Team, das zuerst 13 Punkte erreichte, hatte gewonnen. Damit das Turnier zügig ablaufen konnte, legte man eine Maximalspielzeit von 35 Minuten pro Runde fest. „Große Körperkraft ist bei diesem Freizeitsport nicht erforderlich,“ erzählte ein erfahrener Bouler, „der Reiz liegt vielmehr in der Spieltaktik, weil sich mit jedem Wurf das Bild der Kugeln verändert.“ Eine kleine bunte Holzkugel, das sog. „Schweinchen“, dient als Ziel. Jedes Team versucht, seine eigenen Kugeln (aus Stahl, etwa 700 Gramm schwer) möglichst nah am Ziel zu postieren. „Der Gegner hat das natürlich auch im Sinn,“ so der Spieler, „gezieltes Wegschießen der Gegnerkugel oder „Sperren“ mit mehreren eigenen Kugeln vorm Ziel ist ebenso erlaubt wie sanftes „Beilegen“ bei freier Zielkugel.“ In der Mittagspause hatten Gisela Lattrich und Christel Schukey das Foyer der benachbarten Sporthalle hübsch hergerichtet; traditionell servierten die „Bouletten“ Kartoffelsalat mit Buletten (Frikadellen) sowie Kaltgetränke und Kaffee. Bei zehn Euro Startgeld gab es das alles „all inclusiv“.

 

Foto: BSG

Donnerstag, 28. September 2017 15:31 Uhr

Höxter (red). Den Spruch von Helmut Schulte kennen die jungen Kicker des SV Höxter e. V. schon heute sehr gut. Und so kämpfen die Junioren sich durch die Saison. Ab sofort auch mit neuen Trikots – gesponsert von der Sparkasse Höxter. „Damit möchten wir Zeichen setzen. Jugendförderung nachhaltig zu gestalten, ist für uns als Sparkasse, und auch für mich als Leiter der Filiale Höxter ein wichtiger Grundsatz. Denn wie sagt man: die Jugend von heute, sind meine Kunden von morgen?“, schmunzelt Nils Dorn, Sparkasse Höxter. Detlief Bitterberg, 1. Vorsitzender des SV plant, zukünftig auch verstärkt auf die Jugend zu setzen. „Nur so können wir einen adäquaten Unterbau für den Herrenbereich erarbeiten. Aber vorerst heißt es noch – das Runde muss ins Eckige.“ So steht der Spaß am Spiel immer im Vorrang.

Foto: Sparkasse Höxter

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Panorama
Dienstag, 03. Oktober 2017 18:35 Uhr
Das Golmbacher Oktoberfest steht wieder vor der Tür: Wieder da sind die „Ludwig Thoma Musikanten“
Donnerstag, 28. September 2017 14:56 Uhr

NRW/Konstanz (red). Die Polizei Konstanz fahndet aktuell nach einem vermutlichen Erpresser, der Nahrungsmittel vergiften will, um bundesweit verschiedene Konzerne zu erpressen. „Ein unbekannter Täter hat in einem Schreiben an unterschiedliche Adressaten einschließlich der Polizei angedroht, bei Nichterfüllung seiner Geldforderung in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher benannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind“, erklärten die Polizei Konstanz sowie Staatsanwaltschaft Ravensburg in einer Mitteilung. Damit könnten auch Lebensmittelgeschäfte in Süd-Niedersachsen betroffen sein.

Die Ermittlungsbehörden und die amtliche Lebensmittelüberwachung nehmen diese Drohung sehr ernst, zumal der Täter bereits vergangene Woche in verschiedenen Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen in Verkaufsregalen platziert hatte, wo sie aber nach seinem Hinweis von Angestellten und der Polizei aufgefunden werden konnten.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zukünftig zu einer Manipulation kommen könnte, werden Verbraucher deshalb aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Der Erpressung dringend verdächtig, zumindest daran beteiligt zu sein, ist der abgebildete Mann, der vergangene Woche in einem Lebensmittelmarkt in Friedrichshafen von einer Überwachungskamera erfasst wurde.

Foto: Polizei Konstanz

Mittwoch, 13. September 2017 15:14 Uhr

Hofgeismar (red). Zum Saisonabschluss im Herbst findet an diesem Sonntag, 17. September, der 9. Sababurger Tierparklauf statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten die Teilnehmer auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke. Als letzter Lauf zum Reinhardswald Lauf- und Walkingcup 2017 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen. Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in elf Altersklassen.

Halbmarathon: Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2001 und älter möglich. 10 km-Strecke: Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zweimal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2005 und älter möglich. 5 km-Strecke und 5 km-Walking: Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2007 und älter möglich. Schüler 1.000 m und Bambini 500 m: Die Schüler und die Bambini laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2010 und jünger werden als Bambini gewertet. Startzeiten: Halbmarathon 9 Uhr, Bambini 500 m 9:10 Uhr, Schüler 1.000 m 9:30 Uhr, 10 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Walking 10:15 Uhr. Verbindliche Anmeldung bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes. Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld: Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1998 starten für zwei Euro. Das Startgeld zahlen die Läufer direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:30 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Anmeldungen: Eine Anmeldung ist online über www.tierparklauf.de möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen. Veranstalter ist der Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen, mit Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Sanitäre Einrichtungen: Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten. Die medizinische Betreuung übernimmt das DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Ein neues Zuhause für die Uhus: Uhus sind die größten einheimischen Eulen Deutschlands. Diese beeindruckenden Greifvögel sind die Jäger der Nacht, können aber am Tag genauso gut sehen wie in der Nacht. Für die Uhus soll eine neue Voliere gebaut werden, die größer ist als die alte und den Uhus mehr Flugmöglichkeiten bietet. Natürlich werden auch Versteckmöglichkeiten angeboten, da diese Vögel stundenlang beinahe bewegungslos im Baum sitzen. Genau dafür hat der Uhu auch das bräunlich gefleckte Gefieder – es ist sein Tarnumhang. Zur weiteren Verbesserung der Haltungsbedingungen wird eine neue Uhuvoliere gebaut werden. Ein großer Teil der Startgelder fließt direkt in den Neubau der Uhuvoliere.

Donnerstag, 07. September 2017 13:29 Uhr

Höxter (red). Selbsthilfegruppen und -organisationen aus Niedersachsen können bei der Krankenkasse IKK classic noch Fördergelder für ihre diesjährigen Projekte beantragen. „Das Budget ist noch nicht ausgeschöpft“, informiert der zuständige Mitarbeiter Uwe Mertens. „Deshalb sollten Gruppen und Verbände die Chance nutzen und eine Förderung beantragen.“ Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe leistet für Betroffene und Angehörige einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Die IKK classic unterstützt diese Arbeit und stellt der Selbsthilfe für ihr individuelles Engagement allein in diesem Jahr in Niedersachsen über 100.000 Euro zur Verfügung. Die Krankenkasse fördert mit diesem Geld individuelle Projekte wie krankheitsbezogene Seminare, Vorträge oder Informationsmaterialien. Förderanträge können noch bis Ende des Jahres direkt bei der IKK classic gestellt werden. Antragsformulare und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.ikk-classic.de oder bei Uwe Mertens unter der Telefonnummer 05351/526432.

Foto: red

Sonntag, 09. Juli 2017 09:02 Uhr

Warburg-Rimbeck (red). „Sie sind eine altehrwürdige Institution“, betonte der Bürgermeister der Stadt Warburg, Michael Stickeln, in seinem Grußwort, „und ich möchte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz über 65 Jahre danken.“

1952 als Heimstatt für Heimatlose, Alte und Hilfsbedürftige gegründet, gewährleistet das Alten- und Pflegeheim Haus Phöbe in Warburg-Rimbeck heute ein angemessenes Wohn- und Lebensumfeld für Menschen, die zumeist weit über siebzig Jahre sind. Aus der Geschichte von Haus Phöbe könne man lernen, die demografische Entwicklung ohne Angst zu gestalten. Nach 65 Jahren habe Haus Phöbe als glänzende Bilanz vorzuweisen, „eine beispielgebende Kombination von Selbstbestimmung und Pflege und Betreuung.“ 

„Haus Phöbe – 65 Jahre für Sie da“ lautete das Motto am 7. Juli 2017. Vierzig Gäste feierten Entwicklungen und Erfolge des Hauses beim morgendlichen Empfang. Dietmar Kraul, Leiter der Diakoniestelle in Warburg, hob die enge Verbundenheit zwischen Haus Phöbe und der Diakonie Paderborn-Höxter hervor. Durch dieses vertrauensvolle Miteinander war es beispielsweise gelungen, ein Modellprojekt durchzuführen: 2010 arbeiteten vierzehn Menschen mit einer Suchtproblematik an der Umgestaltung der Außenanlage von Haus Phöbe zu einem „Sinnesgarten“.

In Kooperation zwischen der ARGE Kreis Höxter, der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und Haus Phöbe entstanden ein offener Außenbereich, eine Ruheoase und Sitzplätze zum Verweilen. Angelika Waldheuer, Vorstandsmitglied der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V., hob hervor, dass die diakonische Kompetenz der Frauenhilfe sichtbar und erlebbar in Haus Phöbe werde. 2009 hatte die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. die Trägerverantwortung für das Alten- und Pflegeheim von der ortsansässigen evangelischen Kirchengemeinde übernommen.

Pfarrer Karl-Ludwig Wendorff von der Evangelischen Kirchengemeinde Altkreis Warburg überbrachte die Glück- und Segenswünsche des Superintendenten des Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff. Er würdigte die Leistung der evangelischen Kirchengemeinde und von Dore Schellenberg (1904-1993), Diakonissen-Kommunitätsgründerin Zionsberg e.V., durch die in den 1950er Jahren ein Altersheim, eine Pflegevorschule und ein Kinderheim, die Kindervilla in Scherfede, entstanden. Schwester Margarete gestaltet mit ihren Mitschwestern auch heute in Haus Phöbe regelmäßig Andachten und Nachmittage für und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Sie wünschte den Mitarbeitenden des Hauses im Namen der Diakonissen-Kommunität Zionsberg „viel Kraft und viel Segen für die Arbeit.“

Seit 17 Jahren hält Pfarrer i.R. Wilhelm Wittkopp von der Rimbecker Pfarrgemeinde St. Elisabeth die Messe einmal monatlich in Haus Phöbe. Er habe daher ein fast heimatliches Gefühl zu dem Haus und große Nähe zu den Menschen entwickelt. „Und seit ein paar Jahren komme ich regelmäßig zum Mittagessen!“ Glück- und Segenswünsche wurden moderiert von Angelika Weigt-Blätgen, leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. Pfarrer Johannes Insel und Gregor Lisson spielten auf Geige und Gitarre klassische Stücke zwischen den Beiträgen und erhielten dafür reichlich Beifall. Gespräche und Begegnungen fanden bei strahlendem Wetter anschließend draußen bei Grillfleisch und Salaten statt.

Es schloss sich die Geburtstagsfeier mit Geburtstagskuchen und –ständchen, dem kurzweiligen Rollenspiel „Die Queen kommt“ und einer Kabaretteinlage an. „Tante Tilla“ ist ein 76-jähriges Frollein, die in einem „Appatemong“ im Seniorenheim wohnt und sich als „selbstständige Altenheimtesterin“ bezeichnet. Es wurde viel gelacht, erzählt und lecker gegessen. Den Abschluss bildete der Fest-Gottesdienst, in dem Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen predigte.

Foto: Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.

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