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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Montag, 23. Juli 2018 13:27 Uhr
Godelheim feiert seine Majestäten Margit und Thomas Pipiale
Montag, 23. Juli 2018 10:26 Uhr

Ottbergen (TKu). Am 7. ADAC-Weserbergpreis Revival auf der L890 zwischen Ottbergen und Bosseborn haben 118 Teilnehmer aus ganz Deutschland teilgenommen mit ihren Rennwagen, darunter viele Old- und Youngtimer-Fahrzeuge.

Bei dem Rennen ging es nicht um die schnellste Streckenzeit sondern um eine zeitliche Punktlandung. 3,3 Kilometer, 170 Höhenmeter und 15 Kurven galt es in der Zeit von vier Minuten zu bewältigen. Es gab insgesamt drei Gesamtsieger in drei unterschiedlichen Wertungsklassen.

Dieter und Robin Specht siegten im Modus 1 mit einer Differenz von nur sechs hundertstel Sekunden zur vorgegebenen Gesamtzeit mit ihrem VW-Polo (Baujahr 1986). Im Modus 2 siegte Dirk Totz mit seinem Honda Integra (Baujahr 1998) und in der GLP-Berg-Klasse erzielte Heinz-Dieter Wetter mit seinem Mercedes 280 E AMG Baujahr 1982 den Gesamtsieg seiner Klasse.

Die „lautstarken“ Hingucker des Rennens waren allerdings auch in diesem Jahr wieder die „Drift-Helden“ aus der THG-Driftschmiede. Qualm, Gummigeruch, laute Motorengeräusche und extrem quer fahrende Fahrzeuge mit spektakulären Formationen sind die Markenzeichen des Driftsports.

Roger „Punisher“ Stöckli aus der Schweiz war mit seinem Drift-Auto Nissan S14 erstmalig zum Bergrennen nach Ottbergen angereist, um hier sein Drift-Können unter Beweis zu stellen. Gemeinsam mit Thomas „The Highlander“ Grosse und Maxi Grimm heizte er den Zuschauern mit seinem 652-PS-Driftauto mächtig ein. Alle drei Drift-Autos ließen bei ihren Showeinlagen reichlich Gummi auf der Landstraße.

„Er kam, sah, und drehte auf der Stelle Richtung Start zurück“, berichtet Streckenposten Felix Czimber aus Brakel. Gemeint ist Roger „Punisher“ Stöckli, der dieses Manöver am Streckenposten Nummer Fünf bei Felix Czimber durchführte. „Das ergab schon ein imposantes Bild“, berichtet Czimber.

Viele Zuschauer des Rennens haben sich an der Strecke persönlich eingerichtet, so wie Ralf Oebeke und Mechthild Meier aus Brakel. Der Sonnenschirm durfte bei vielen Besuchern des Bergpreis-Revivals wegen des schönem Sommerwetters allerdings auch nicht fehlen. Bisher habe Ralf Oebeke laut eigener Aussage noch kein Rennen verpasst.

Ebenfalls kein Rennen verpasst habe auch Stephan Höhe aus Amelunxen, der gemeinsam mit seinem kleinen Sohn in der schärfsten Kurve der Strecke seinen Schauplatz eingerichtet hat. Die Trainingsläufe fanden am Samstag statt, die Wertungsläufe der drei Startgruppen wurden am Sonntag gefahren. Unter den Teilnehmern war auch die 21-jährige Joel Leismann aus Bestwig. Mit ihrem Renault-Formelwagen Martini MK 51 aus dem Jahr 1987 fuhr sie gemeinsam mit sieben anderen Rennwagen, darunter vier Formelautos, in der sogenannten DEMO-Klasse außerhalb der Wertung.

Die Freude am Motorsport habe sie von ihrem Vater Frank in die Wiege gelegt bekommen. Heute nimmt die 21-Jährige acht bis zehn mal im Jahr an Rennen dieser Art im gesamten Bundesgebiet teil. Joel ist nicht die einzige junge Frau, die am Bergrennen teilgenommen hat. Während Joel mit ihrem Formelwagen durch die Kurven düste, warteten Kira Reker aus Godelheim und Jana Pannewitz aus Wehrden mit ihrem Fiat Abarth bereits im Fahrerlager auf ihren Start. Für Kira Reker ist es schon das dritte Rennen dieser Art in Ottbergen. A

uch sie hat die Rennleidenschaft vom Vater geerbt. Das Tuning, die Pflege und den Umbau ihres Fiat 600 zum Fiat Abarth übernimmt ihr Vater. Heiner Ahrens, stellv. Sportleiter des AC Höxter im ADAC e.V., hat die Organisationsleitung des Weser-Bergpreis Revival Höxter übernommen. Bis auf einen kleineren Blechschaden gab es laut Ahrens keinerlei Zwischenfälle.

Fotos: Thomas Kube

Montag, 23. Juli 2018 09:59 Uhr

Paderborn (red). Der Kaffee am Morgen - für viele Paderbornerinnen und Paderborner gehört er auf dem Weg zur Arbeit einfach dazu. Allerdings wird dieser allzu oft aus Einwegbechern getrunken, die bereits nach kurzer Zeit wieder im Abfall landen, für volle Mülleimer sorgen und wertvolle Ressourcen verschwenden. 

Schätzungsweise 14.000 Pappbecher werden tagtäglich in Paderborn verbraucht. Aber das soll sich jetzt ändern – unter dem Slogan „Paderborn bechert um“ ist seit Samstag, 21. Juli, das umweltfreundliche Mehrwegsystem des Düsseldorfer Start-ups „Cupforcup“ an den Start gegangen. In 17 Bäckereien und Cafés kann der Kaffee zum Mitnehmen nun auch in einem Mehrweg-Pfandbecher (1 Euro) erworben werden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen in anderen Kommunen beauftragte der Rat der Stadt Paderborn die Verwaltung, die Einführung eines Pfandsystems für Coffee-to-go-Becher in Paderborn zu prüfen. Der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) hat daraufhin in Zusammenarbeit mit dem City-Manager Uwe Seibel ein entsprechendes Konzept entwickelt. In enger Absprache mit der Gastronomie fiel die Entscheidung für das Pfandsystem der Firma „Cupforcup“. „Das Mehrweg-System für Kaffee-Becher geht zunächst in 17 Bäckereien und Cafés in Paderborn an den Start“, berichtet ASP-Betriebsleiter Reinhard Nolte. Dies soll jedoch nur der Anfang sein „Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Wochen noch weitere interessierte gastronomische Betriebe dazukommen“, ist Nolte überzeugt. „Wir sind noch mit einigen Händlern in guten Gesprächen“, ergänzt Citymanager Seibel.

Das Konzept von „CupforCup“ funktioniert ähnlich wie das bekannte Flaschen-Pfandsystem: In den teilnehmenden Gastro-Betrieben kann der Kaffeeliebhaber sein Heißgetränk anstatt in einem Pappbecher in einem stabilen Kunststoffbecher für einen Euro Pfand bekommen. Der Pfandbecher kann später in einem der teilnehmenden Cafés wieder zurückgegeben werden. „Die stabilen Kunststoffbecher, die in Deutschland hergestellt werden, können bis zu 400 Mal gespült und wieder befüllt werden“, erklärt „Cupforcup“-Firmengründer Franziskus von Boeselager. Zusammen mit Sven Hennebach gründete von Boeselager das Startup 2016 in Düsseldorf. An das umweltfreundliche Pfandsystem von „Cupforcup“ sind in Düsseldorf, Bonn, Bochum, Essen, Wuppertal, Köln, Mönchengladbach, Mülheim, Duisburg und Dortmund derzeit rund 150 teilnehmende Partner-Betriebe angeschlossen.

Weitere Infos gibt es unter: www.pb-bechert-um.de und www.cupforcup.de.

Foto: Karin Schiermeier

Sonntag, 22. Juli 2018 08:23 Uhr

Höxter (TKu). Auf einen Kaffee mit...Ilse und Manfred Menzel sowie Helmut Thomalla aus Höxter. Einen Kaffee gab es bei der vergangenen Sportabzeichenabnahme auf der Weserkampfbahn allerdings nicht. Dafür wäre auch keine Zeit gewesen, denn um 18 Uhr ging es nach der Anlage der persönlichen Karteikarten eines jeden Teilnehmers auch schon gleich sportlich los - Leistung bringen fürs Deutsche Sportabzeichen.

Gemeinsam stehen Ilse (74) und Manfred Menzel (82) zusammen mit Helmut Thomalla (74) jeden Mittwoch im Sommer auf der Weserkampfbahn bereit, um für Jedermann das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen. Seit mehr als 40 Jahren arbeitet das Trio nun schon ehrenamtlich zusammen. Dabei kann sich einer auf den anderen verlassen. Meist stehen die drei sportlichen Senioren immer gemeinsam auf der Kampfbahn, nur wenn jemand von den Dreien Urlaub hat, gibt es da schon mal eine Ausnahme.

Das Ehepaar Menzel ist 1974 aus beruflichen Gründen von Minden nach Höxter gezogen. Manfred Menzel arbeitete für die Bundeswehr und wurde nach Höxter versetzt. Seine Frau Ilse zog die drei Kinder groß. Sportlich sind beide schon in Minden aktiv im Verein tätig gewesen. Es dauerte nicht lange, bis sie in Höxter Fuß gefasst haben und in den Handball- und Leichtathletikclub Höxter eingetreten sind. Sie brachten sich sehr im HLC ein, so dass sie bereits kurze Zeit später den Schein zur Abnahmeberechtigung des Sportabzeichens in den Händen hielten. Das müsste so etwa 1976 gewesen sein, erklärt Manfred Menzel.

Wenig später stieß auch der Höxteraner Helmut Thomalla dazu. Das Trio war komplett. Seit 1985 sind Menzels auch im Kreissportbund tätig. Zwischen 70 und 100 erfolgreiche absolvierte Prüfungen bescheinigen sie den Sportlerinnen und Sportlern in etwa jedes Jahr aufs Neue. Manfred Menzel schätzt, dass sie während ihrer 42-jährigen Tätigkeit als Sportabzeichenbeauftragte mehr als 3000 dieser begehrten Ehrenzeichen verliehen haben. Auf der Weserkampfbahn ist jeder der Drei in seinem Element.

Jeder hat seine eigene spezifische Aufgabe

Helmut Thomalla nimmt in der Regel das Kugelstoßen und Ballwerfen ab, während Ilse Menzel sich um die koordinativen Sportarten wie Weit- und Hochsprung oder Seilspringen kümmert. Manfred Menzel nimmt meistens Lang- und Kurzstrecke beim Laufen oder mit dem Fahrrad ab. Aber wenn einer fehlt, kümmert sich jeder auch um alles, sagt Ilse Menzel, während sie gerade das Seilspringen von Andrea Warnecke aus Lauenförde bewertet. Die Motivation und die Freude an der Tätigkeit sei, anderen zum Erfolg zu verhelfen, das Sportabzeichen zu bestehen. Das motiviere sie bis heute, weiter zu machen. Ebenfalls motivierend gewirkt habe es, selbst Leistung zu bringen. Bis vor kurzem haben noch alle Drei das Sportabzeichen regelmäßig selber absolviert.

Aus gesundheitlichen Gründen und aus Verletzungsgefahr haben das Helmut Thomalla und Manfred Menzel jedoch eingestellt. Ilse Menzel ist noch dabei: Mit ihren 74 Jahren macht sie weiter. Sie möchte das 50. Goldabzeichen noch bestehen, erklärt die sportliche Rentnerin. Sie schafft die meisten Disziplinen jedes Jahr aufs Neue immer noch in Goldleistung.

Demnächst möchte sich das Trio aber von seiner Tätigkeit entbinden lassen. Es sei längst an der Zeit, die Ämter in jüngere Hände zu legen, berichtet Ilse Menzel. Doch einen oder mehrere Nachfolger zu finden, sei schwierig. Dennoch haben sie sich ein Ziel gesetzt und das heißt: in zwei Jahren soll definitiv Schluss sein. „Das Deutsche Sportabzeichen ablegen, das kann übrigens Jedermann oder jede Frau von Ende Mai bis Ende September. Treffpunkt ist jeden Mittwoch an der Weserkampfbahn in Höxter um 18 Uhr“, berichtet Ilse Menzel. Den Kaffee gab es nach der Veranstaltung und der war wirklich verdient.

   

Fotos: Thomas Kube

Freitag, 20. Juli 2018 17:41 Uhr

Höxter (red). Das Klinikum Weser-Egge bietet im Rahmen des Projektes "Familiale Pflege" Pflegekurse mit dem Schwerpunkt Demenz an. Die Pflegetrainerinnen beraten Familien, die an Demenz erkrankte Angehörige zuhause betreuen. Themen wie Krankheitsverlauf und Krankheitsaufklärung, Biographiearbeit und die Kommunikation mit dementiellen Patienten stehen auf der Agenda. Der Kurs findet statt im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter Treffpunkt ist vor der Information: und zwar am 30. und 31. Juli, außerdem am 8. August, jeweils von 16 bis 19 Uhr. Informationen gibt es unter der Tel. 05271-66 18 3091 in Höxter bei Diana Boldewin oder unter d.boldewin@khwe.de.

Foto: KHWE

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Blaulicht
Sonntag, 22. Juli 2018 08:05 Uhr
Zeugen unterbinden Weiterfahrt unter Alkoholeinfluss und alarmieren Polizei
Samstag, 21. Juli 2018 08:28 Uhr

Beverungen (red). Im Bereich der Weserbrücke Herstelle hat sich am Freitagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, ein Verkehrsunfall mit einer Pedelec-Fahrerin ereignet. Nach Angaben der Polizei stürzte die 75 an der Weserbrücke, als sie mit dem Lenker ihres Fahrrads an das Brückengeländer geriet. Im Verlauf stürzte sie gegen die Leitplanke und zog sich hierdurch schwere Verletzungen zu. Mit einem Rettungswagen wurde die Frau dem Krankenhaus zugeführt. Hier musste sie stationär verbleiben. Zur Unfallzeit habe die Verunfallte einen Fahrradhelm getragen, so die Polizei.

Freitag, 20. Juli 2018 13:12 Uhr

Waburg/Köln (red). Seit dem 8. Mai 2018 wird der 25-jährige Manuel B. aus Köln-Merheim vermisst. Der aus Warburg stammende und erst kürzlich nach Köln in die Nähe seiner Familie umgezogene Manuel B. verließ sein neues Lebensumfeld unter Zurücklassung seines Eigentums und unter Andeutung von Suizidabsichten. Der Vermisste ist 1,93 Meter groß und hat eine stämmige Figur. Er trägt eine Glatze mit seitlich kurzem rötlichem Haarkranz und einen 3-Tage-Bart.

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war der Brillenträger mit einer kurzen blauen Hose und einem blau-kariertem Hemd bekleidet. Die intensiven polizeilichen Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos. Es gab einen Hinweis, dass sich der Vermisste nach seinem Verschwinden im Bereich Paderborn und Höxter aufgehalten haben könnte.

Alle bisher durchgeführten Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen zum Auffindung des Vermissten verliefen bisher ergebnislos. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt das Kriminalkommissariat 62 (Vermisstenstelle der Polizei Köln) unter der Rufnummer 0221/229-0 entgegen. Im Antreffungsfall sollte die Notrufnummer "110" gewählt werden!

Foto: Polizei

Freitag, 20. Juli 2018 12:36 Uhr

Höxter (red). In der Luisenstraße in Höxter wurde am Donnerstagabend ein 27-jähriger Mann in seinem Peugeot durch die Polizei kontrolliert. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer lediglich im Besitz einer tunesischen Fahrerlaubnis ist. Da der junge Mann schon seit mehreren Jahren in Deutschland wohnhaft ist, hätte er eine deutsche Fahrerlaubnis erwerben müssen, um seinen Pkw zu führen. Ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde durch die Beamten eingeleitet.

Donnerstag, 19. Juli 2018 08:05 Uhr

Lütgeneder (red). Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, wurde in Lütgeneder wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw und insgesamt fünf verletzten Personen simuliert und durch die Feuerwehren der Stadt Borgentreich abgearbeitet. Um 18.36 Uhr am Mittwoch wurden die Feuerwehren aus Lütgeneder, Großeneder und Borgentreich zu der Simulation nach Lütgeneder auf die K16 gerufen. Kurz vor der Auffahrt auf die B241 waren zwei Pkw verunfallt. Einmal zwei und im weiteren Pkw drei Verletzte galt es zu retten. Teilweise waren die Unfallbeteiligten eingeklemmt. Die Feuerwehren arbeiteten diese Übung souverän ab und so wurde das theoretische Wissen der Einsatzkräfte im Bereich der technischen Hilfe durch Praxis unterstützt. Während die Feuerwehr Lütgeneder den Pkw mit zwei Verletzten übernahm und befreite diese, fokussierte sich die Feuerwehr der Stadt Borgentreich auf die drei eingeklemmten Personen in dem anderen Fahrzeug. Dieses Fahrzeug war ein echtes Unfallfahrzeug: Es stammte aus einem realen Unfall und war daher sehr stark deformiert. Das erschwerte der Feuerwehr natürlich die Arbeit, aber der Lerneffekt ist dabei umso größer. Insgesamt waren mit Übungsleitung, Einsatzkräften und Statisten 40 Personen an dieser Übung beteiligt. Foto: Feuerwehr Borgenteich

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Politik
Mittwoch, 18. Juli 2018 08:30 Uhr
Matthias Goeken: „Zweitägige Linienstreichung ist inakzeptabel“
Donnerstag, 12. Juli 2018 17:02 Uhr

Höxter-Holzminden (red). Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die Gruppe der Weseranrainer haben sich in Berlin getroffen. Damit setzt die Gruppe der Weseranrainer-MdB ihren Dialog für die Verbesserung der Wasserqualität der Weser mit den maßgeblichen Akteuren fort. Schulze machte deutlich, dass es dem Bundesumweltministerium ein wichtiges Anliegen ist, dass sich der Wasserzustand der Weser weiter verbessert. Der Bund wird sich dafür einsetzen, dass die Einhaltung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sichergestellt wird. Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist es, dass sich die Wasserqualität in unseren Flüssen, Gewässern und Seen spürbar verbessert.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich sehr über die Unterstützung der Bundesumweltministerin: „Auch dieses Treffen hat deutlich gemacht, dass der Bund und die Länder beim Thema Weserversalzung an einem Strang ziehen. Dies müssen wir weiter fortsetzen. Es ist schön, dass wir der Ministerin die Eindrücke aus dem einzelnen Wahlkreises mit auf den Weg geben konnten." Beim nächsten Treffen möchten sich die Weseranrainer mit dem Vorstand des Unternehmens K+S treffen. Christian Haase MdB betont: "Der Dialog ist uns wichtig und wir erkennen die Bemühungen von K+S zur Senkung der Salzeinleitungen an. Deswegen möchten wir auch mit dem Unternehmen sprechen, damit wir weitere Optionen zur Verbesserung und Lösung der Versalzungsproblematik diskutieren können. In einem Vor-Ort-Termin im K+S Werk Merkers konnte ich bereits erste Vorgespräche führen. Im April habe ich mit Interessierten aus Höxter und Umgebung eine Informationsfahrt zu K+S unternommen. Die Fortsetzung des Dialogs auf parlamentarischer Ebene ist nun der richtige Weg".

Hintergrund: Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft alle Weseranrainer bereits seit vielen Jahre. Während viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen im Laufe der letzten drei Jahrzehnte wieder eine hohe Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein versalzenes Sorgenkind. Die Salzbelastung gefährdet weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer. Auswirkungen sind ein stark angegriffenes Ökosystem und ein Versalzen des Grundwassers. 

Foto: Büro Haase

Dienstag, 10. Juli 2018 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit großer Freude hat die SPD die aktuelle Entwicklung zum Sozialticket im Kreis Höxter aufgenommen. „Jetzt kommt es darauf an, dass alle Vertreter des Kreises Höxter im Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (NPH) dem auch zustimmen. Wir haben in dieser Legislaturperiode mehrfach den Antrag gestellt und fanden bislang hierfür leider nie eine Mehrheit im Kreistag. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass auch in der Verbandsspitze ein Umdenken stattgefunden hat“, sagt der Kreisvorsitzende der SPD, Christoph Dolle. 

Das sei jetzt der zweite Erfolg der Sozialdemokraten im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Nachdem im vergangenen Jahr auf Initiative der Jungsozialisten das Funticket für Schülerinnen und Schüler eingeführt wurde, sei jetzt eine Forderung durchsetzbar, die die Partei schon im Wahlprogramm 2009 aufgestellt hatte.

Dolle betont in einer Pressemitteilung, dass es aber noch viel weiter gehen müsse. Als nächstes werden seine Parteifreunde beantragen, die Preise für alle Menschen im Kreis zu senken, damit auch aus wirtschaftlichen Gründen mehr Berufspendler in den ÖPNV umsteigen würden. „Denn jetzt erreichen wir mit dem Sozialticket maximal 20.000 Menschen. Aber allein der Stadtbusverkehr in der Kreisstadt zeige, dass attraktive Busverbindungen auch angenommen würden“, so Dolle abschließend. 

Foto: SPD

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Wirtschaft
Montag, 23. Juli 2018 12:03 Uhr
Sie haben sich diesen Dank verdient: Jubiläums- und Verabschiedungsfeier für langjährige Mitarbeiter der KHWE
Freitag, 20. Juli 2018 08:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter ist die zweite Runde des Projektes ÖKOPROFIT gestartet. Dabei erhalten teilnehmende Unternehmen von Experten viele nützliche Tipps zur ökonomischen und ökologischen Stärkung des Betriebes.

„Die besten Ideen sind oft verblüffend einfach. Und so verhält es sich auch mit ÖKOPROFIT: Betriebe schonen die Umwelt und senken dadurch ihre Kosten“ – so fasste Kreisdirektor Klaus Schumacher die Idee des Projekts bei der Auftaktveranstaltung in der Aula des Kreishauses zusammen. „Die teilnehmenden Unternehmen beweisen, wie wichtig ihnen Nachhaltigkeit ist und sie übernehmen soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung.“

Vertreter aus folgenden Unternehmen konnte Kreisdirektor Schumacher beim offiziellen Startschuss von ÖKOPROFIT begrüßen: aus Bad Driburg Glaskoch, Wäscherei Schopp, Wieneke Color und Buddenberg Kunststoffe Fliegel, aus Höxter Maderas Holztechnik, aus Nieheim Finkeldei Polstermöbel, aus Steinheim Spedition Heinrich Mahlmann sowie Plastikpack und aus Warburg Blumen Ortwein.

In den kommenden Wochen werden sie gemeinsam mit Experten unter anderem herausfinden, wo sich in ihren Betrieben Energie einsparen lässt oder wie Abfälle vermieden und somit Entsorgungskosten gesenkt werden können. Gefördert wird ÖKOPROFIT vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Kreis Höxter.

In einem Arbeitskreis werden die Projektteilnehmer begleitet von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, der Hochschule OWL, der Industrie- und Handelskammer OWL zu Bielefeld, der EnergieAgentur NRW und der Effizienz-Agentur NRW.

Foto: Kreis Höxter

Mittwoch, 18. Juli 2018 08:39 Uhr

NRW (red). „Gründerstipendium NRW“ heißt ein neues Förderprogramm, das ordentlich Schwung in die Gründerszenen in Nordrhein-Westfalen bringen soll. Es ist Teil der Initiative „Neue Gründerzeit NRW“ und unterstützt Gründer und Gründerteams mit innovativen Geschäftsideen. Ein Zuschuss von monatlich 1.000 Euro für maximal ein Jahr soll in der Startphase die finanziellen Freiräume erhöhen und damit die Erfolgsaussichten für innovative Unternehmensgründungen erhöhen. 

Damit Bewerbungen für das Gründerstipendium NRW in Ostwestfalen abgegeben werden können, haben die Startercenter NRW der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) und der Handwerksammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld (HWK) sowie die Universität und die Fachhochschule Bielefeld ein regionales Gründungsnetzwerk ins Leben gerufen. Erfolgreich abgeschlossen werden konnte außerdem die Akkreditierung dieser neuen Kooperation. Damit wurden in kurzer Zeit Voraussetzungen geschaffen, um die Fördergelder des NRW Wirtschaftsministeriums in die Region zu holen und um damit das Gründungsgeschehen zu beflügeln. Mit den Fördergeldern verknüpft ist die Unterstützung der Gründer und Gründerinnen durch die Beratungsangebote der Netzwerkpartner. Durch den Einsatz von Coaches können bei der Umsetzung der Idee wertvolle Hilfestellungen geleistet werden.

Das Bewerbungsverfahren ist bewusst einfach gehalten: alle Partner beraten über das Förderprogramm und nehmen Ideenskizzen entgegen. Die Gründer und Gründerteams können ihre Geschäftsideen einer Jury vorstellen, die aus dem Gründungsnetzwerk zusammengestellt wird. Dabei wird bewertet, wie innovativ und erfolgsversprechend das Gründungsvorhaben ist. Diese inhaltliche Bewertung ist maßgeblich für die anschließende Antragsentscheidung der Bewilligungsstelle. 

Anfragen können ab sofort an das Gründungsnetzwerk gerichtet werden. Die erste Jurysitzung findet nach den Sommerferien statt. Weitere Informationen und Unterlagen für die Ideenskizzen gibt es im Internet: www.gruenderstipendium.nrw.de.

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Sport
Freitag, 20. Juli 2018 17:32 Uhr
Hochstift-Cup beim TuS Amelunxen: 32. Volkslauf mit sehr reizvollen und anspruchsvollen Strecken
Freitag, 20. Juli 2018 08:26 Uhr

Boffzen (red). Fahrten nach Dortmund sind mittlerweile schon fast Routine bei der Taekwon Do-Kampfgemeinschaft MTV Boffzen/Fürstenberg. Diesmal nahm Trainer Günter Potthast Celine Schreiber und Leyla Kangal mit zum Budo- und Kraftsportverein Dortmund, der bereits zum 24. Mal zu seinem beliebten Budolehrgang eingeladen hatte.

Von zwölf hochrangigen Budolehrern konnte die große Teilnehmerschar an zwei Tagen in 32 Übungseinheiten 15 verschiedene Budokünste kennenlernen. Die beiden Teilnehmerinnen aus dem Weserbergland absolvierten am Samstag vier Trainingseinheiten von jeweils 1,5 Stunden. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, in den verschiedenen Kampfsportarten eine Gürtelprüfung bei den entsprechenden Meistern abzulegen.

So stellten sich am Sonntag Celine Schreiber der Prüfung zum 1. Kup (rot-schwarzer Gürtel) und Leyla Kangal zum 3. Kup (blau-roter Gürtel). Die Prüfung wurde abgenommen vom Präsidenten des Nordrhein-Westfälischen Taekwon-Do Verbandes, Wilfried Peters (6. Dan) aus Dortmund. Sie dauerte eine Stunde und beinhaltete Grundtechniken, den Formenlauf Tul, 30 Partnerübungen mit verschiedenen Schrittfolgen, Freikampf und Selbstverteidigung in verschiedenen Situationen sowie Theorie.

Trainer Günter Potthast freute sich gemeinsam mit seinen beiden Schützlingen Celine Schreiber und Leyla Kangal, dass sich der enorme Trainingsaufwand in der heimischen Raimund-Reuker-Halle in Boffzen gelohnt hatte. Sie konnten den Prüfer überzeugen und somit die Urkunden zur bestandenen Prüfung entgegennehmen.

Foto: Privat

Mittwoch, 18. Juli 2018 15:02 Uhr

Beverungen (red). Nach ihrem grandiosen Erfolg bei den Quadrathlon-Weltmeisterschaften errangen Gabi Menke und Lars Koch vom WSV Beverungen bei den Deutschen Sprint-Quadrathlon-Meisterschaften im Kreis Zwickau jeweils in ihrer Altersklasse den Meistertitel. Beim Sprint-Quadrathlon waren 750 m im Schwimmen, 23 km auf dem Rad, 4,5 km im Kajak und 5.000 m im Laufen zurückzulegen. Gabi Menke wurde in ihrer Altersklasse W 40 mit 1:58,22 Stunden Deutsche Meisterin und Zweitbeste in der Gesamtwertung. Lars Koch errang in seiner Altersklasse M 40 mit 1:43,49 Stunden den Meistertitel. In der Gesamtwertung belegte er einen hervorragenden 5. Platz.

Foto: WSV Beverungen

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Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 10:11 Uhr
Domspitzen-Tickets seit 20. Juli erhältlich: Gandersheimer Domfestspiele geben Kartenvorverkaufsstart für Benefiz-Gala bekannt
Sonntag, 15. Juli 2018 10:56 Uhr

Region (red). In einer gemeinsamen Erklärung begrüßen die ostwestfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Goeken (Bad Driburg), Bernhard Hoppe-Biermeyer (Delbrück), Kirstin Korte (Minden), André Kuper (Rietberg), Daniel Sieveke (Paderborn), Raphael Tigges (Gütersloh) und Bianca Winkelmann (Rahden) die Ankündigung der Briten, mit 200 Soldaten in Paderborn zu bleiben.

„Das ist ein gute Nachricht für die Anrainer-Kommunen der Senne und macht die weitere Diskussion um einen Nationalpark überflüssig“, betont die OWL-Riege der Christdemokraten.

Unabhängig davon sei es richtig wie geplant den Nationalpark als Ziel aus dem Landesentwicklungsplan zu streichen. „Für den dauerhaften Schutz dieses einzigartigen Naturraums ist die militärische Nutzung ideal - anstatt die Senne in einem Nationalpark stillzulegen“, betonte die Gruppe gestern Morgen in einem Gespräch mit Umweltministerin Ursula Heinen-Essen im Düsseldorfer Landtag.

Dienstag, 10. Juli 2018 10:19 Uhr

Hofgeismar (red). Am kommenden Sonntag, den 15. Juli laden der Tierpark Sababurg und der Imkerverein Hofgeismar von 10 bis 18 Uhr zu einem Aktionstag in die BienenWelt. Honig- und Wildbienen stehen an diesem Aktionstag im Mittelpunkt. Die Imker des Imkervereins Hofgeismar sind am Aktionstag für die Tierparkbesucher da und beantworten gerne alle Fragen zum Leben und Arbeiten mit den Honigbienen 

Mit ihrer langjährigen Erfahrung sind sie die Honigbienen-Experten und können uns beispielsweise sehr anschaulich erklären, wie ein Volk aus Nektar Honig macht, wie die Bienen ihre Waben bauen und was in den Waben passiert. Sie wissen, was Königinnen, was Arbeiterinnen und was Drohnen machen.

Die Honigbienen können durch eine Glasscheibe direkt im Bienenstock beim Arbeiten beobachtet werden. Wer entdeckt die Königin? In welchen Waben ist Honig drin? Was ist Propolis? Was ist Gelée royale? Die Imker helfen beim Entdecken und beantworten gerne diese und weitere Fragen. 

Zwischendurch schleudern die Imker vor Ort immer wieder Honig und die Besucher dürfen ihn ganz frisch geschleudert probieren oder sich die Waben mit den Honigresten als „Honigkaugummi“ schmecken lassen.

Um 13:30 Uhr steht ein spannender Vortrag mit tollen Fotos auf dem Programm: Die Honigbiene – ein Erfolgsmodell der Natur. Der Imker, Jürgen Schäfer aus Langenthal, berichtet anschaulich über die Bedeutung und die besonderen Leistungen unserer Honigbienen. In seinen Vortrag bringt er seine jahrzehntelang Erfahrung als Imker sowie neuste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern ein. 

Der Imkerverein Hofgeismar verkauft seine Produkte am Aktionstag auch direkt vor Ort. Mit Ihrem Honig-Einkauf können Sie den Imkerverein und die wertvolle Arbeit der Imker in unserer Region ganz unmittelbar unterstützen. Neben verschiedenen Honigsorten haben die Imker noch weitere Produkte wie z.B. Honigseife oder Cremes mit Bienenwachs im Angebot. +++ Wer Wildbienen unterstützen will, kann sich Tipps und Anleitungen für den Bau eines eigenen Wildbienenhotels für Garten oder Balkon mitnehmen. Besucher können sehen, dass sowas zu bauen kinderleicht und gar nicht so teuer ist. Dafür notwendige Materialien wie Bambusstücke, Schilfröhrchen oder Pappröhrchen sowie Totholzstücke können gegen einen entsprechenden Materialkostenbeitrag gleich vor Ort gekauft und mitgenommen werden. Wer sich seine eigene kleine Holzkiste, einen alten Blumentopf oder aber auch eine alte Konservendose mitbringt, kann sein eigenes „Wildbienenhaus“ gleich vor Ort mit passenden Röhrchen und Totholz bestücken und braucht es dann zu Hause nur noch aufzuhängen und abzuwarten, bis die ersten Wildbienen anfangen darin ihre Nester zu bauen.

Über Wildbienen- und Hummelschutz können Sie sich am Informationsstand der Hummelstation Naumburg fachkundig informieren und die Experten über ihre praktischen Erfahrungen mit der Ansiedlung von Hummeln befragen. ++ Mit dabei ist diesmal wieder der Sensenclub Bodenfelde e.V. Die Mitglieder haben diverse Sensen und Dengelmaschinen dabei und zeigen uns, wie einst blühende Wiesen schonend gemäht wurden. Sie hämmern und dengeln, bis die Sensen geschärft und einsatzbereit sind. 

Hier das Programm von 10 – 18 Uhr in der BienenWelt

  • Imkerverein Hofgeismar: Info- und Verkaufstand, Honig schleudern
  • Wildbienenhotels basteln: Info- und Verkaufstand
  • Wildbienen- und Hummelschutz: Infostand der Hummelstation Naumburg
  • Sensenclub Bodenfelde e. V.: Infostand und Vorführungen (Sensen und Dengeln)
  • 14:30 Uhr: Das geheimnisvolle Leben der Honigbienen Vortrag von Wolfgang Scheele (Vorsitzender des Imkervereins)

Foto. Tierpark Sababurg

 

Sonntag, 08. Juli 2018 11:19 Uhr

Bad Karlshafen (red). Mit dem Existenzgründer-Wettbewerb, der im Februar dieses Jahres in Bad Karlshafen gestartet ist, waren Menschen mit besonderen Ideen aufgerufen, ihren Traum zu verwirklichen. Zahlreiche Bewerber reichten ihre Konzepte ein und die fachkundige Jury, besetzt aus Mitgliedern der IHK Kassel-Marburg, Handwerkskammer Kassel, Stiftung „Miteinander in Hessen“, LEADER-Region KulturLandschaft HessenSpitze, Bürgermeister Marcus Dittrich, Werbegemeinschaft und Bürgerverein sowie Bad Karlshafen GmbH, begutachteten und bewerteten jede einzelne davon. Bei den vielfältigen Gründungsideen von einer Kunstgalerie bis hin zur französischen Käserei legte die Jury den Fokus auf Machbarkeit, Informationsgehalt und Wirtschaftlichkeit des Konzepts. Als Preise gab es sechs bis 24 Monate Mietfreiheit, Marketingleistungen wie Anzeigen im Info-Journal, kostenlose Mitgliedschaft in der Werbegemeinschaft sowie Beratungsangebote der Jurymitglieder.

Am 15. Mai hat die Bad Karlshafen GmbH dann alle Bewerber zur feierlichen Preisverleihung eingeladen. Seitdem plant und organisiert Citymanagerin Claudia Fritz von der GmbH mit den Preisträgern die konkrete Umsetzung der Ideen und die Umnutzung der Ladenlokale. Und nun eröffnen bereits zwei der Sieger ihr Geschäft. 

So startet die Gewinnerin des 2. Platzes, Heike Schultz, in Kürze in der Weserstraße 15 ihr Unternehmen "schöngeküsst". Sie bietet Dienstleistungen im Bereich Homestaging und Eventdekorationen für alle Feierlichkeiten an. Beim Homestaging werden Immobilien optimal mit gezielten Marketingstrategien und Inszenierung für den Verkauf vorbereitet, um so einen schnelleren und erfolgreicheren Verkauf zu gewährleisten. Ein Angebot im Eventbereich ergänzt ihr Gründungskonzept. Unter www.schoengekuesst.de findet man alle Informationen zu ihrem Unternehmen.

Der dritte Preis ging an Peter Kaßen, der mit seiner Idee des „Kolbenfressers“ bereits am 2. Juli gestartet ist. In der Weserstraße 14 bietet er nun alles rund ums motorisierte Zweirad an vom Service über Reparatur und Wartung bis hin zum Kauf. Denn natürlich kann man bei „Kolbenfresser“ auch gebrauchte Fahrzeuge erwerben und Altfahrzeuge in Zahlung geben. Weiterhin hat er Bekleidung und Zubehör aus zweiter Hand im Sortiment und bietet unter der Telefonnummer 0173-2659292 einen Notservice an. 

Malorzata Schendzielorz gewann mit ihrer Idee „Kosmetik und Mee(h)r“, einem Kosmetikstudio mit Salzgrotte, den ersten Preis. Damit erhält sie neben anderen unterstützenden Leistungen 24 Monate Mietfreiheit sowie Beratungsleistungen seitens der Industrie und Handelskammer, der Handwerkskammer und des Regionalmanagements. Derzeit befindet sie sich in intensiver Planungs- und Beratungsphase mit ihrer Gründungsidee und wird voraussichtlich auch noch im Sommer ihre Idee in Bad Karlshafen realisieren.

„Wir wünschen allen Existenzgründern einen guten Start und unterstützen sie bei der örtlichen Vernetzung und Einbindung. Wir sehen in den Geschäftseröffnungen einen wichtigen Schritt, um die Leerstände der Altstadt zu füllen und in Verbindung mit dem Umzug der Tourist Information so wieder Leben in die untere Weserstraße zu bringen“, erläutert Geschäftsführer, Dr. Bernd Schabbing.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Samstag, 07. Juli 2018 15:35 Uhr

Bad Karlshafen (red). Die lange Zeit des Wartens hat sich gelohnt - Gäste und Team der Tourist Information Bad Karlshafen freuen sich, dass die provisorische Einrichtung nun ihren ersten Abschluss mit der Neueinrichtung der Beratungsräume in der Weserstraße 19 findet. Umzug und Umbau wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Fertigstellung des Beratungsbereiches der Tourist Information hat zunächst auf sich warten lassen. Umso größer war die Erleichterung, als vor einigen Wochen der Bescheid zum frühzeitigen Maßnahmenbeginn kam. „Es freut mich, dass wir unsere Gäste nun in einem modernen Ambiente empfangen können. Mein Dank gilt dem Team, das in den vergangenen Wochen super mit dem Provisorium zurechtgekommen ist und neue Services, wie die Barrierefrei-Klingel, eingerichtet hat“, so Bernd Schabbing, Geschäftsführer der Bad Karlshafen GmbH.

Parallel haben die Mitarbeiter auch an einer Erweiterung der touristischen Services gearbeitet. Hierzu hat die GmbH eine Kooperation mit dem Deutschen Hugenotten-Museum geschlossen. So können nun die Öffnungszeiten auch auf Samstagnachmittage sowie Sonn- und Feiertage ausgeweitet werden. „Unsere Gäste können sich nun an Sonn- und Feiertagen im Hugenotten-Museum zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen beraten lassen oder sich mit Info-Material eindecken“, erklärt Andrea Emmel, Leiterin der Tourist Information. Emmel hatte die Mitarbeiter selbst geschult und freute sich, dass die Kooperation zustande gekommen sei. Zudem Kann so nun auch Barrierefreiheit während der Öffnungszeiten der Tourist Information hergestellt werden, da das Museum über einen Aufzug verfügt. Weitere Maßnahmen, um die Erreichbarkeit der Weserstraße 19 barrierearm zu gestalten werden in den nächsten Monaten im Rahmen der weiteren Bauarbeiten ergriffen. 

Informationen und Öffnungszeiten

Die Tourist Information ist während der Saison von Mai bis September montags bis freitags von 10 – 17 Uhr und samstags von 10 – 13 Uhr geöffnet. Telefonische Anfragen können in dieser Zeit unter 05672/922 614-0 gestellt werden.

Die Öffnungszeiten des Deutschen Hugenotten-Museums sind Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11 bis 18 Uhr. Zudem sind Info-Materialien und Basis-Infos auch barrierefrei täglich von 9 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag bis 23 Uhr, in der Weser-Therme verfügbar. Mit diesem Partner-Netzwerk bietet Bad Karlshafen eine einzigartige Erreichbarkeit touristischer Services.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

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