Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 16. Oktober 2020 11:30 Uhr
Kreis Höxter: Wieder neue Coronafälle
Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat am heutigen Donnerstagmorgen die neuen Coronazahlen für den Kreis Höxter veröffentlicht und demnach ist die Anzahl der aktiven Coronainfektionen binnen einer Woche um mehr als den doppelten Wert angestiegen! Waren vergangenen Donnerstag 12 aktive Infektionen bekannt, sind es heute 28 Fälle. Damit einhergehend ist der 7-Tages-Inzidenz auf 15,5 angestiegen. Insgesamt sind aktuell 472 Fälle bekannt - vergangenen Donnerstag waren es 449. Die Zahl der bisher genesenen liegt bei 425. Weiterhin sind 19 Personen verstorben.

Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 7
  • Beverungen 0
  • Borgentreich 5
  • Brakel 3
  • Höxter 3
  • Marienmünster 0
  • Nieheim 0
  • Steinheim 4
  • Warburg 3
  • Willebadessen 3
Donnerstag, 08. Oktober 2020 14:28 Uhr

Kreis Höxter (red). „Eine Person aus Höxter, die zuvor positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden war, ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Die Person lebte nicht in einer Einrichtung. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Höxter 19 Personen (Stand 8. Oktober 9 Uhr) verstorben, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden“, erklärte der Kreis Höxter. Insgesamt 449 Fälle seit dem Anbeginn der Pandemie hat der Kreis Höxter Stand Donnerstagmorgen zu vermelden. 418 Personen sind genesen, sodass aktuell 12 aktive Infektionen bekannt sind.

Donnerstag, 08. Oktober 2020 09:42 Uhr

Berlin (red). Erstmals seit langer Zeit hat Deutschland mehr als 4.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden zu vermelden. Zuletzt wurde ein Wert dieser Größenordnung Mitte April dieses Jahres erreicht. Auch hält sich die Tendenz steigender Corona-Neuinfektionen weiter, nach das RKI am heutigen Morgen 4.058 neue Fälle vermeldet hat. Erst gestern meldete das RKI einen neuen Höchstwert (2.828) nach dem Lockdown. 

Besonders betroffen in den vergangenen 24 Stunden sind NRW (+1.056 Neuinfektionen), auch Baden-Württemberg (+652), Bayern (+653) oder Berlin (+378). Niedersachsen hat 287 neue Fälle seit gestern zu vermelden.

Auch der 7-Tages-Inzidenz erreicht in den Bundesländern teilweise sehr hohe Werte - Bremen liegt zurzeit bei 49,5 und Berlin bei 46. Zudem liegen Baden-Württemberg (20,6), Hamburg (27,1), Hessen (23) und Nordrhein-Westfalen (27) über dem Bundesdurchschnitt von 20,2. 

Im Vergleich: Mitte August lagen die Höchstwerte bei den Neuinfektionen bei ca. 1.400 und des 7-Tages-Inzidenz lag bundesweit bei 8,9.

Dienstag, 06. Oktober 2020 11:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur noch neun aktive Coronainfektionen vermeldet der Kreis Höxter am Dienstagmorgen. Damit ist die Anzahl der zurzeit mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Personen seit dem 28. September von 18 auf neun Fälle gesunken. Seit dem Montag der vergangenen Woche stieg die Anzahl der Gesamtfälle im Kreis Höxter von 440 auf 446, gleichzeitig stieg die Anzahl der Genesenen von 404 auf 419.

Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,82 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 17,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht (Vergleichswerte vom 28. September): Bad Driburg (2/-3), Beverungen (0/-1), Borgentreich (1/-2), Brakel (1/+1), Höxter (1/-1), Marienmünster (0/-1), Nieheim (0/-2), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (1/+1) und Warburg (1/+1).

Region Aktiv
Montag, 19. Oktober 2020 14:48 Uhr
„Wir haben alle im Blick“ - Sekundarschule informiert sich über KAoA-STAR
Montag, 19. Oktober 2020 10:21 Uhr

Höxter (TKu). Auch mit dem Wegfall des geplanten Märchensonntages gab es dennoch ein märchenhaftes Programm in der Kreisstadt: Dafür sorgten Volker Rosin und Isa Glücklich in der Höxteraner Stadthalle. Mit Anstand und Abstand feierten etwa 120 kleine und große Besucherinnen und Besucher eine märchenhafte Kinderdisco in der Höxteraner Stadthalle.Volker Rosin feuerte einen Hit nach dem anderen heraus und Isa wärmte die Kinderdisco mit ihren Hits wie dem Pinguin- und dem Maja-Tanz vor. „Es war ein toller Nachmittag an einem etwas anderen Märchen-Sonntag“, wie Cosmo-Pächterin Isa Glücklich nach dem Konzertabend berichtet. Die Stadthalle war voll: 120 Personen waren auf der Empore sowie rechts und links in der Stadthalle verteilt. Wegen Corona mussten alle Konzertbesucher auf der gesamten Fläche verteilt sein. Kinderliedermacher Volker Rosin, bekannt aus den TV-Sendungen wie „Tigerentenclub“ oder „Tanzalarm“ war begeistert von der Resonanz aus Höxter auch in Corona-Zeiten.

Fotos: Cosmo Höxter

Montag, 19. Oktober 2020 10:18 Uhr

Ovenhausen (TKu). Diesmal kein „Krach am Bollerbach“: In der nächsten Session des Ovenhäuser Karnevals regiert erstmals Prinz „Covid der Erste“ im übertragenen Sinne. Darüber freuen kann sich der Elferrat Ovenhausen aber eher weniger. Angesichts steigender Covid-Infektionszahlen wird der Ovenhäuser Karneval in dieser Session 2020/2021 erstmals seit Jahrzehnten ausfallen, wie der Elferrat Ovenhausen bekannt gibt.

Dem Präsidenten Matthias Gersch und seinem Vize Lukas Wöstefeld sowie dem eigentlich regierenden Prinzenpaar „Regina der Taktvollen“ und „Andreas dem Abenteuerlustigen“ gefällt das jedoch überhaupt nicht, das die kommende Karnevalssession mit den Karnevalsveranstaltungen am Dreiort in Ovenhausen ausfallen soll. Der Schutz der Besucherinnen und Besucher gehe aber in jedem Fall vor, so der Elferrat. Wären alle Vorschriften wohl umsetzbar, haben sich die Verantwortlichen des Elferrates gefragt? Bei genauer Betrachtung wohl eher nicht, oder es wäre nicht das selbe! „Nach reiflicher Überlegung und nach Abwägung der moralischen und gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber den Besucherinnen und Besuchern möchten wir keine Karnevalsveranstaltungen stattfinden lassen“, berichtet der närrische Verein gegenüber Höxter-News.de.

Die Tanzgarden wollen ihr Training aber noch nicht aufgeben, das bereits seit einigen Monaten läuft. Das bisher Eingeübte der Tanzgarden müsse halt später Applaus vom Publikum ernten, wenn Corona kein Thema mehr ist. Deshalb lädt der Elferrat Ovenhausen schon jetzt zu den Karnevalsveranstaltungen 2022 ein. Die Sorgen sollten die Karnevalsfreunde aber dann besser daheim lassen, wie der Vereinsvorstand bekräftigt. Auf die kommenden Veranstaltungen freuen sich aber schon jetzt der Präsident des Elferrates, Matthias Gersch, Vizepräsident Lukas Wöstefeld, Abteilungsleiter Tobias Voss sowie der stellvertretende Abteilungsleiter Sascha Winkelhahn.

Foto: Thomas Kube

Samstag, 17. Oktober 2020 11:43 Uhr

Höxter (red). Das Stadtarchiv Höxter ist urlaubsbegingt von Montag, 19. Oktober bis einschließlich Freitag, 23. Oktober geschlossen. Ab Montag, 26. Oktober steht Archivar Michael Koch den Bürgerinnen und Bürgern zu den üblichen Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

Samstag, 17. Oktober 2020 11:29 Uhr

Höxter (red). Unter dem Motto „Kulturland kann Klimaschutz – auch digital“ gab es in den vergangenen Wochen eine vierteilige Online-Vortragsreihe. Der Vortrag vom 7. Oktober musste jedoch aufgrund technischer Schwierigkeiten vorzeitig abgebrochen werden. Er wird am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, ab 18:30 nachgeholt. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Nachträgliche Wärmedämmung. Eine Anmeldung ist noch möglich.

Zum Abschluss der Reihe wird Arnold Drewer vom Institut für preisoptimierte und energetische Gebäudemodernisierung (IpeG-Institut) in Paderborn Tipps zur nachträglichen Wärmedämmung am eigenen Haus geben.

„Ob aus dem Fenster, über das Dach oder durch den Keller: Aus ungedämmten Gebäuden verschwindet jede Menge Energie. Mit der nachträglichen Wärmedämmung im Gebäudebestand erreicht man nicht nur Energieeinsparungen. Vielmehr geht es um die Schaffung einer größeren Wohnbehaglichkeit sowie die Qualitätssteigerung und Werterhaltung der eigenen vier Wände“, sagt Referent Arnold Drewer. Worauf sollte man achten? Welche ganz konkreten Maßnahmen sind besonders sinnvoll? Diese und weitere Fragen werden von dem Experten im Online-Vortrag beantwortet.

Die EnergieAgentur.NRW stellt den Webraum zur Verfügung, und die Klima.Netzwerkerin für OWL, Petra Schepsmeier, steht wie immer bei technischen Fragen zur Seite unter der Telefonnummer 0171/9833034.

Für den Vortrag ist die Anmeldung per Mail an c.roettger@kreis-hoexter.de oder per Telefon (05271/965-4215) möglich. „Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig per E-Mail einen Link, der direkt zur Veranstaltung führt“, erklärt Carolin Röttger. Weitere Informationen zu den Vorträgen sowie Themenflyer zum Download gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Foto: Pixabay

Blaulicht
Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr
Telefonische Beratung am „Tag des Einbruchs“ Fachberater der Polizei Höxter am 25. Oktober erreichbar
Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Mittwoch, 14. Oktober 2020 16:31 Uhr

Höxter (red). Eine junge Frau ist am Mittwochmittag bei einem Verkehrsunfall in Höxter auf der Kreisstraße 45 zwischen der Weserbrücke Lüchtringen und dem Welterbe Corvey schwer verletzt worden. Sie prallte gegen einen entgegenkommenden Pkw und wurde danach im Fahrzeug eingeklemmt, so dass sie die Feuerwehr Höxter mit technischem Gerät aus dem Pkw herausschneiden musste. Auch die Fahrerin des entgegenkommenden Seat Leon wurde verletzt. Die Fahrbahn blieb für mehr als zwei Stunden nach dem Unfall voll gesperrt. Der Unfall geschah nach Angaben der Polizei um kurz nach 12 Uhr Mittags. Die schwer verletze Frau war nach Polizeiangaben mit ihrem Ford Fiesta in Richtung Gewerbegebiet Lüre in Höxter unterwegs, als sie aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geriet. Mit der Seite ihres Pkw stieß sie gegen den entgegenkommenden Seat Leon. Der Fiesta schleuderte Aufprall umgehend in den Graben, wo der Fiesta seitlich zum Liegen kam. Notarzt und Rettungsdienst versorgten die Verletzte und übergaben sie später einem Rettungshubschrauber, der auf dem zur Fahrbahn benachbarten Feld gelandet ist. Die Feuerwehr sicherte das Unfallauto und rettete die Frau. Die Fahrerin des entgegenkommenden Seat wurde mit dem Rettungstransportwagen schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge haben einen Totalschaden erlitten und mussten abgeschleppt werden.

Foto: rob

Mittwoch, 14. Oktober 2020 10:07 Uhr

Beverungen (red). Am Montag, 12.10.2020, überholte ein Auto auf der B 241 bei Beverungen andere Fahrzeuge trotz Gegenverkehr und verursachte dadurch einen Zusammenstoß zweier Motorräder. Drei Motorräder befuhren gegen 19:15 Uhr die Dalhauser Straße von Beverungen aus Richtung Dalhausen. In Höhe der Einmündung Sankt-Florians-Weg überholte ein entgegenkommender dunkler Kombi mehrere Autos.

Fahrzeuge in Fahrtrichtung Dalhausen mussten abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Zwischen zwei bremsenden Motorrädern kam es zu einem leichten Kontakt. Ein Motorradfahrer stürzte dadurch. Beide Motorradfahrer verletzten sich leicht. An beiden Motorrädern entstand Sachschaden. Der Fahrer/ die Fahrerin des überholenden Fahrzeugs fuhr Richtung Beverungen weiter und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder dem Kombifahrer machen können, sich bei der Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/9620 zu melden.

Montag, 12. Oktober 2020 10:53 Uhr

Beverungen (red). Eine lange Fahrbahnsperrung wurde am Freitagabend durch einen Verkehrsunfall zwischen Beverungen und Blankenau verursacht. Die 20-jährige Fahrerin eines Pkw beabsichtigte von Blankenau kommend auf die B83 in Richtung Beverungen einzubiegen. An der Einmündung übersah sie den 22-jährigen Pkw-Führer, der aus Beverungen kommend, in Richtung Höxter fuhr. Beide Fahrzeuge kollidierten im Einmündungsbereich, sie wurden durch den Zusammenstoß über die Fahrbahn geschleudert und kamen im angrenzenden Straßengraben zum Stehen.

Beide Unfallbeteiligten wurden verletzt und durch hinzugerufene Rettungswagen in örtliche Krankenhäuser verbracht. Die total beschädigten Pkw wurden durch informierte Abschleppdienste vom Unfallort entfernt. Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen musste die B83 für mehr als fünf Stunden gesperrt werden, bis die Fahrbahnreinigung abgeschlossen war. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von 35.000 Euro.

Foto: Thorsten

Politik
Mittwoch, 07. Oktober 2020 14:29 Uhr
SPD-Fraktion im Kreistag hat sich gebildet
Montag, 28. September 2020 11:14 Uhr

Höxter (TKu). Immer wieder Beifallsbekundungen und „Daniel-Rufe“ prägten die anschließende Wahlparty von Daniel Hartmann in den Bürgerstuben in Höxter. Der Bürgermeisterkandidat war überwältigt von dem großen Zuspruch nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses um die Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt. Der unabhängige Einzelbewerber Daniel Hartmann setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Mitbewerber Daniel Razat von der CDU durch. Das Rennen war bis zuletzt spannend und knapp. Hartmann konnte 52,56 % der Stimmen auf sich vereinen. Im Gespräch mit Höxter-News.de betont Hartmann, wie sehr er den Wählerinnen und Wählern für dieses Ergebnis dankbar ist. Er sei immer noch völlig überwältigt und stolz.

Daniel Hartmann erklärt, er werde ein Bürgermeister für alle Höxteranerinnen und Höxteraner sein, das war von Anfang an sein Anspruch. „Ohne mein Team wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen“, erklärt der 43-Jährige auf Anfrage. Dank sagt Hartmann aber auch an seine Mitstreiter, zuletzt an Daniel Razat und dessen Team für einen fairen Wahlkampf. Hartmann wünscht Daniel Razat und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. Nun gelte es aber, Höxter voranzubringen und alle Kräfte zu bündeln. Daniel Razat habe die Auszählung als „ein Wechselbad der Gefühle" erlebt. Das Ergebnis, das nach der Stückweisen Bekanntgabe der Auszählungsergebnisse der Wahlkreise bekannt geworden ist, sei eine „verdammt enge Kiste“ gewesen, so Razat. Der unterlegene Mitbewerber wolle aber weiter machen und seine Erfahrung, die er in eineinhalb Jahren bei etwa 200 Terminen gesammelt hat, auch künftig weiter für seine Heimatstadt einbringen. Das kündigte der 39-Jährige im Historischen Rathaus an. Er wolle nach vorn schauen. In seinem Beruf bei der Bundeswehr habe er gelernt, Staub abklopfen, weiterzumachen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Der amtierende Bürgermeister Alexander Fischer passte Hartmann noch vor dem Rathaus ab, um ihm zu seinem Ergebnis zu gratulieren. Hartmann wird Fischer Anfang November im Amt ablösen. Dann wird auch der neue Rat ins Rathaus einziehen. 

Es war bis zuletzt äußerst spannend: Die ersten Ergebnisse liefen gegen 18.15 Uhr aus den Stimmbezirken Lütmarsen, Ovenhausen/Bosseborn und Bödexen ein. Razat lag danach klar vorne mit 50,3, 53,2 und 57,3 Prozent der Stimmen. Zehn Minuten später folgte der erste Wahlbezirk aus Höxter (Stadtkern 90), bei dem Razat 55,9 Prozent der Stimmen erhielt. Danach sicherte sich Hartmann den Stimmbezirk 20 aus Höxter mit 56,4 Prozent und Lüchtringen 2 mit 60,9 Prozent sowie Höxter Stadtkern 50 mit 67,3 Prozent. Nach 14 von 23 ausgezählten Stimmbezirken lag kurz nach 18.35 Uhr Razat noch mit 51,6 zu 48,4 Prozent vorn. Gegen 18:45 Uhr wendete sich jedoch das Blatt: Es waren 19 von 23 Stimmbezirke ausgezählt und es stand 51,1 Prozent für Hartmann und 48,9 Prozent für Daniel Razat. Das Endergebnis: 52,56 % der Stimmen fielen auf Daniel Hartmann, der darüber sichtlich sehr erfreut war. 

Fotos: Thomas Kube

Sonntag, 27. September 2020 19:36 Uhr

Höxter (TKu). Daniel Hartmann heißt der neue Bürgermeister für die Stadt Höxter. Der unabhängige Einzelbewerber Daniel Hartmann setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Mitbewerber Daniel Razat von der CDU durch. Das Rennen war bis zuletzt knapp. Hartmann erhielt 52,56% der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,52%. Von 23.773 Wahlberechtigten haben rund 12.000 Wählerinnen und Wähler in den 19 Wahlbezirken erneut den Weg zur Wahlurne angetreten. Hartmann löst damit nun Anfang November den noch amtierenden Bürgermeister Alexander Fischer ab, der in der Wahl seinen beiden Mitbewerbern Razat und Hartmann unterlegen ist. Nähere Informationen und ein Statement folgen am Montag!

Foto: Daniel Hartmann

Wirtschaft
Montag, 19. Oktober 2020 10:34 Uhr
Klinik für Rheumatologie am St. Vincenz Hospital der KHWE feiert 15-jähriges Bestehen
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Freitag, 16. Oktober 2020 16:16 Uhr

Höxter. Die Corona-Pandmie lässt uns weiterhin nicht los. Gerade in diesen Zeiten ist die eigene Gesundheit wichtiger denn je. Ein starkes Immunsystem schützt uns nicht nur, sondern lässt uns auch schneller wieder fit werden. „Gemeinsam wollen wir die Immunsysteme unserer Mitglieder stärken und ihre Gesundheit nachhaltig verbessern“, erklärt Moritz Lange. Gemeinsam mit seinem Bruder Marten gründete er vor vier Jahren das Fitnessstudio Lange.fit an der Lütmarserstraße in Höxter. Die gelernten Physiotherapeuten wollen die Lebensqualität ihrer Kunden durch individuelles Training steigern.

Das Studio ist mit modernsten Fitnessgeräten ausgestattet und funktioniert nach dem Zirkel Prinzip. „Die Kraftgeräte erzeugen einen Widerstand mithilfe eines elektrischen Motors und passen das Gewicht der Kraft der Sportler dynamisch an“, erklären die Brüder. Dadurch ist ein sehr effizientes und abwechslungsreiches Training für verschiedene Trainingsziele wie Muskelaufbau, Performance, Regeneration und Rehabilitation und Athletik bis zum Profi-Sport, Gewichtsverlust und Abnehmen möglich. Der neuste Modus wurde extra zur Stärkung des Immunsystems entwickelt. Die Geräte stellen sich selbst auf jedes Mitglied ein, sodass man sorgenfrei trainieren kann. Die Trainingsdaten sowie die Informationen aus der Körperanalyse werden auf einer Plattform gespeichert und mit der kostenfreien App synchronisiert. Die Trainer können die Daten jederzeit einsehen und der Erfolg jedes Mitglieds wird somit messbar. „Unser Ziel ist es, unsere Mitglieder optimal und individuell zu betreuen. Die zahlreichen Daten unterstützen uns dabei“, ergänzt Marten Lange.

Neben den zahlreichen Fitnessgeräten bietet das Studio auch ein individuelles Lauftraining an. „Zuerst analysieren wir in einem umfangrei­chen Eingangstest mit aussagekräftigem Videoscreening den Laufstil und zeigen vorhandene Bewegungsmuster auf“, erklärt Marten Lange. Anschließend folgt das Lauf-Coaching, mit dem die Haltung verbessert, die Geschwindigkeit erhöht und Gelenke geschont werden sollen.

Die Brüder sind immer am Puls der Zeit und investieren stetig in neue Technik. Das beste Beispiel dafür ist der Skillcourt. Diese neue Trainingsmethode besteht aus einem Laser, Bildschirm und einem Spielfeld. „Der Skillcourt trainiert das Zusammenspiel von Körper und Gehirn“, erklären die Trainer. Schnelligkeit, Intelligenz, Wissen und Motorik werden spielerisch geschult. Durch die verschiedenen Modi ist das Gerät sowohl für Kinder, Sportler als auch für Senioren geeignet. „Jede Bewegung beginnt in unserem Gehirn“, so Moritz Lange abschließend.

Überzeuge dich selbst und vereinbare ein kostenloses Probetraining bei Lange.fit. Weitere Informationen gibt es auch unter www.lange.fit oder telefonisch unter 05271/4979360.

   

Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Zahnersatz kann teuer werden. Die gute Nachricht für alle gesetzlich Versicherten im Kreis Höxter: Ab 1. Oktober werden Kassenpatienten etwas entlastet und bekommen für Zahnersatz mehr Geld von ihrer Krankenkasse. „Bei der Versorgung mit Kronen, Brücken oder Prothesen fallen schnell vierstellige Kosten an. Durch den höheren Zuschuss werden die Versicherten finanziell entlastet“, sagt AOKServiceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Patienten bekommen ab 1. Oktober mehr Geld für die Kosten bei der Regelversorgung von ihrer Krankenkasse. Der sogenannte Kassenzuschuss für Zahnersatzleistungen wird um 10 Prozent-Punkte von 50 auf 60 Prozent angehoben. Als Regelversorgung wird die von allen gesetzlichen Krankenkassen vereinbarte Basisversorgung bezeichnet, die alle nötigen Leistungen abdeckt – und zwar von der Einzelzahnlücke bis zur Vollprothese.

Extras wie Keramik bei Kronen oder Brücken oder ein Goldinlay müssen weiterhin privat aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Regelmäßige Zahnvorsorge zahlt sich aus: Wer mit seinem Bonusheft nachweist, dass er jedes Jahr zur Kontrolle beim Zahnarzt war, erhält ab Oktober zudem einen höheren Bonus. Der Kassenzuschuss steigt dann von 60 auf 70 Prozent bei einem über fünf Jahre geführten Bonusheft. Wird der Bonus in den letzten 10 Jahren nachgewiesen, steigt er sogar auf 75 Prozent.

Um den Eigenanteil weiter zu reduzieren, bietet die AOK NORDWEST ihren Versicherten einen privaten Zahnersatz-Ergänzungstarif an: „Mit dem Tarif ‚AOKDentalprivat‘ kann der Eigenanteil weiter reduziert werden. Im besten Fall entfällt sogar die Zuzahlung“, so Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr

Sport
Sonntag, 18. Oktober 2020 12:15 Uhr
Gelungene Laufabzeichen-Aktion der HLC-Leichtathleten
Donnerstag, 15. Oktober 2020 10:55 Uhr

Lüchtringen (red). Fußball im Schritttempo, bei dem Laufen mit oder ohne Ball verboten ist? 13 Neugierige wollten sich davon selbst überzeugen und sind Ende September dem Aufruf des Kreissportbundes Höxter und TuS Lüchtringen 1911 gefolgt, die neue Trendsportart kennenzulernen. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, das Schnupperangebot noch bis zum 24. November unverbindlich auszuprobieren. Eine Teilnahme ist ohne Voranmeldung dienstags in der Zeit von 18:30 bis 20 Uhr im Sollingstadion in Lüchtringen möglich.

Bewegung muss Freude bereiten, damit man dauerhaft aktiv bleibt. „Wenn die Gelenke einmal kein Fußballspielen mehr ermöglichen, können ehemals Aktive mit diesem Angebot ihre Wunschsportart in abgewandelter Form wieder ausüben“, so Arne Tegtmeyer vom Kreissportbund. „Mit Geh-Fußball möchten wir ein Angebot für alle schaffen. Jung und Alt können generationsübergreifend zusammenspielen, weil sich durch die Regelanpassungen die Leistungsniveaus angleichen. Auch Geschlecht und der Trainingszustand spielen keine Rolle“, sagt Andreas Pieres, 1. Vorsitzender des TuS Lüchtringen. Für die Teilnahme ist eine normale Sportbekleidung ausreichend. Fußballschuhe sind nicht zwingend erforderlich. Dank der Anschubfinanzierung über das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW und der Staatskanzlei NRW ist die Teilnahme bis zum Kursende am 24. November noch kostenlos möglich. Der Kurs soll im Anschluss als Dauerangebot vom TuS Lüchtringen fortgesetzt werden.

Foto: KSB

Montag, 12. Oktober 2020 10:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter fördert die Ausbildung für Geflüchtete und Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Übungsleiter-C oder Trainer-C und übernimmt 70 Prozent der Teilnahmegebühr. Interessierte sollten sich kurzfristig anmelden, denn das Basismodul beginnt bereits Mitte November.

„Unsere Sportvereine haben in den letzten Jahren die soziale Integration geflüchteter Menschen und anderer Neuankömmlinge erleichtert“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher als zuständiger Fachbereichsleiter Bildung und Kreisentwicklung. „Sie bieten ihnen Bewegung, Spiel und damit Abwechslung in einem anfangs oft schwierigen Alltag. Sie bieten aber auch eine Gemeinschaft, soziale Kontakte – und bedeuten somit emotionalen Halt.“ Mit der Förderung der Ausbildung soll nun ein weiterer Schritt auf diesem erfolgreichen Weg unternommen werden.

Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter (KI) möchte in Kooperation mit dem Kreissportbund Höxter den Zugang zu Qualifizierungsangeboten im Sport für Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder Geflüchtete erleichtern. „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte können wichtige Brücken bauen zwischen Einheimischen und Neuzugezogenen“, sagt KI-Leiterin Filiz Elüstü. „Um gute Sportangebote anbieten zu können, werden fast überall Übungsleiterinnen und Übungsleiter gesucht oder auch Trainerinnen und Trainer.“ Hier soll das neue Angebot zu sehr guten Konditionen weiterhelfen. Gefördert werden können in diesem Jahr drei Personen.

In der Ausbildung zum Übungsleiter/Trainer oder zur Übungsleiterin/Trainerin erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Trainingslehre, lernen, wie eine Sportstunde aufgebaut wird und erwerben didaktische sowie methodische Kenntnisse. Die Ausbildung ermöglicht ein eigenständiges Anleiten und Betreuen von Sportgruppen, zum Beispiel in einem Sportverein. Die Ausbildung besteht aus einem Basismodul und einem Aufbaumodul, das innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss des Basismoduls besucht werden muss, um als Übungsleiter/Trainer oder Übungsleiterin/Trainerin anerkannt zu sein.

„Spaß am Sport und Interesse am Leiten von Gruppen sollten die Teilnehmenden mitbringen“, erläutert Filiz Elüstü. Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse (B1 für das Basismodul und B2 beim späteren Aufbaumodul) sowie ein Mindestalter von 16 Jahren. Das Basismodul besteht aus 30 Lerneinheiten von jeweils 45 Minuten und wird in Brakel am 13. und 14. November sowie am 20. und 21. November angeboten. Die Anmeldung erfolgt bei KI-Mitarbeiterin Agnieszka Weisser (Telefon: 05271-965-3618 oder E-Mail: a.weisser@kreis-hoexter.de) oder bei Arne Tegtmeyer vom Kreissportbund (Telefon: 05271-921 902 oder E-Mail: a.tegtmeyer@ksb-hoexter.de

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-hoexter.de/5004

Foto: LSB NRW Jan Weckelmann

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 16:14 Uhr
Verdächtiger Brief in Paderborn: Polizei ruft ABC-Dienst der Feuerwehr Paderborn
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

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