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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 24. Januar 2021 11:25 Uhr
36 bestätigte Neuinfektionen/7-tage-Inzidenz liegt bei 201,781
Freitag, 22. Januar 2021 15:20 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Inzidenz im Kreis Höxter ist anhaltend hoch. Erneut wurde der Wert von 200 überschritten. „Damit sind weitere Einschränkungen nötig, um die Verbreitung des Coronavirus deutlich einzudämmen“, erklärt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. In Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium wird die bereits geltende Allgemeinverfügung des Kreises Höxter deshalb verlängert. „Mit Blick auf das spezifische Infektionsgeschehen in unserem Kreis wird sie um zusätzliche Regeln erweitert“, so Kämpfer.

Die strengen Kontaktbeschränkungen für private Treffen gelten weiter. Darüber hinaus ordnet der Kreis Höxter Einschränkungen beim Besuch in Pflegeeinrichtungen an. „Die hohen Infektionszahlen sind auf Ausbrüche in Einrichtungen und auf Ansteckungen bei privaten Zusammenkünften zurückzuführen“, begründet Landrat Michael Stickeln die Schutzmaßnahmen, die auf die konkrete Situation im Kreis Höxter zugeschnitten sind. „Sie dienen zielgerichtet dem Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen“, betont er.

Zunächst bis zum 14. Februar 2021 gelten folgende Regelungen:

Besuch in Pflegeeinrichtungen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner, die in vollstationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter leben, dürfen nur noch Besuch von einer Person pro Tag erhalten.
  • Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner sind zudem nur dann zulässig, wenn die Besuchsperson an jedem Besuchstag vor dem Besuch durch PoC-Antigen-Schnelltest getestet worden ist und hierbei ein negatives Testergebnis erhalten hat.
  • Davon ausgenommen sind zugangsberechtigte Personen, wie Seelsorger/-innen, Betreuer/-innen, Betreuungsrichter/-innen, Dienstleistende zur medizinischen, pflegerischen oder palliativen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung sowie Personen, die innerhalb der Einrichtung Teilhabeangebote durchführen.

Private Zusammenkünfte:

Im Kreis Höxter gelten strenge Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und im privaten Bereich. So dürfen sich die Angehörigen des eigenen Hausstandes bei privaten Zusammenkünften nur noch mit einem einzigen Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Diese Beschränkung gilt ausdrücklich auch für Wohnungen. Davon ausgenommen sind nur betreuungsbedürftige Kinder, sofern sie einem gemeinsamen Haushalt angehören.

Nachdem das NRW-Gesundheitsministerium den vom Krisenstab des Kreises Höxter festgelegten Schutzmaßnahmen am Freitag zugestimmt hat, tritt die Verlängerung der erweiterten Allgemeinverfügung am Samstag in Kraft.

Freitag, 22. Januar 2021 13:33 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 22. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.222 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (27 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.637 Personen als genesen (55 Personen mehr als am Tag zuvor) und 509 Personen als noch aktiv infiziert (33 Personen mehr als am Vortag). Fünf weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Eine Person war 86 und wohnte in Borgentreich. Eine Person war 83 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 79 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 59 und wohnte in Warburg. Eine Person war 83 und wohnte in Willebadessen.

  • Bad Driburg 54 (-7)
  • Beverungen 26 (0)
  • Borgentreich 51 (-2)
  • Brakel 114 (-1)
  • Höxter 68 (-3)
  • Marienmünster 21 (-4)
  • Nieheim 27 (+5)
  • Steinheim 38 (+1)
  • Warburg 65 (-7)
  • Willebadessen 45 (-12)

Damit sind seit Beginn der Pandemie 76 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 22. Januar 200,355 (Stand: 0 Uhr).

Freitag, 22. Januar 2021 11:09 Uhr

Kreis Höxter (r). Rund 10.500 Menschen im Kreis Höxter, die 80 Jahre und älter sind, bekommen in diesen Tagen einen sehr wichtigen Brief. Darin wird ihnen mitgeteilt, wie sie einen Termin zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus vereinbaren können. Die Impfung wird im kreisweiten Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle stattfinden. Termine können ab dem 25. Januar bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vereinbart werden.

„Die Impfung sehnen sich viele Menschen herbei. Sie ist ein enorm wichtiger Schutz für die eigene Gesundheit – und ein bedeutender Schritt hin zu mehr Normalität“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Ich freue mich sehr für unser älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und möchte jeden ermutigen, das Impfangebot anzunehmen.“

Entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung wurden zuerst Seniorinnen und Senioren geimpft, die in Pfleegeeinrichtungen leben. Nun können sich in ganz NRW zunächst nur die Personen impfen lassen, die 80 Jahre und älter sind und zuhause wohnen. Diese Menschen können ab Montag, 25. Januar, einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für die Impfung vereinbaren. Dies ist online über die Internetseite www.116117.de oder telefonisch über die Nummer 0800 116 117 02 möglich.

Ganz wichtig: Nur wer einen bestätigten Termin für die Coronaschutzimpfung hat, kann sich im Impfzentrum Brakel impfen lassen. Denn die Anzahl der dort vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Anzahl der Anmeldungen abgestimmt sein.

In dem Informationsschreiben des Kreises Höxter und des Landesgesundheitsministeriums, das an alle Menschen ab 80 Jahren verschickt worden ist, sind insgesamt vier Dokumente enthalten: das Anschreiben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, das Anschreiben von Landrat Michael Stickeln, eine übersichtliche Checkliste zur Vorbereitung auf den Impftermin und ein Merkblatt zur Aufklärung über die Impfung. Dieses Aufklärungsmerkblatt sollte aufmerksam gelesen, unterschrieben und dann zum Impftermin in Brakel mitgenommen werden.

Ebenfalls zum Impftermin müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Ausweis mit Lichtbild zur Identifikation, zum Beispiel Personalausweis (kann auch abgelaufen sein), Reisepass, Führerschein, Gesundheitskarte der Krankenkasse.
  • Impfausweis (sofern vorhanden)
  • Elektronische Gesundheitskarte der Krankenkasse (sofern vorhanden)
  • Medikamentenbogen (sofern erforderlich und vorhanden)

„Die Impfbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen bei uns im Kreis Höxter war erfreulich hoch. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Resonanz auf das Impfangebot für die ältere Bevölkerung ebenfalls sehr hoch sein wird. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zur Impfung wahrnehmen werden“, ist Landrat Stickeln zuversichtlich. „Viele der älteren Menschen werden den Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung per Telefon oder Internet selbst vereinbaren können. Aber einige benötigen sicher die tatkräftige Unterstützung ihrer Kinder, Enkelkinder, Freunde oder Bekannten. Daher bitte ich alle Angehörigen um ihre Mithilfe. Niemand, der Hilfe braucht, dieses wichtige Angebot anzunehmen, sollte damit allein gelassen werden.“

Deshalb vermittelt die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter den Menschen, die keine Unterstützung durch Angehörige bekommen können, ehramtliche Helferinnen und Helfer, die ihnen bei der Vereinbarung des Impftermins oder der Fahrt zum Impfzentrum zur Seite stehen können. Die Geschäftsstelle Ehrenamt ist per E-Mail (ehrenamt@kreis-hoexter.de)oder montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch (05271 / 965-9801) zu erreichen.

Donnerstag, 21. Januar 2021 11:42 Uhr

NRW (r). Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen werden nicht wie vom Land geplant am 1. Februar, sondern erst eine Woche später öffnen. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch, 20. Januar, bekannt gegeben und begründet dies mit Lieferengpässen eines Impfstoffherstellers.

Zuerst werden in den Impfzentren des Landes Personen geimpft, die 80 Jahre und älter sind und zu Hause leben. Statt wie ursprünglich vorgesehen am 1. Februar werden die Impfzentren im Land Nordrhein-Westfalen und damit auch das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel voraussichtlich am 8. Februar ihren Betrieb aufnehmen.

Es bleibt nach derzeitigen Informationen jedoch dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, bereits ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können. Einen Tag, bevor die Landesregierung die geänderte Planung der Impfkampagne angekündigt hat, hatte der Kreis Höxter bereits rund 10.500 Informationsschreiben an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter versendet. Darin kündigt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Start der Impfungen in den Impfzentren am 1. Februar an. „Dieser Termin verschiebt sich nun um eine Woche. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit“, erklärt der stellvertretende organisatorische Leiter des Impfzentrums für den Kreis Höxter, Matthias Potthoff. Bereits seit dem 15. Dezember letzten Jahres ist das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel nach den Vorgaben des Landes startklar.

"Mit der Coronschutzimpfung verbindet sich für viele Menschen die Hoffnung, dass wir damit die Pandemie überwinden können", sagt Landrat Michael Stickeln. Deshalb bewege kaum ein anderes Thema die Menschen so sehr wie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. "Umso wichtiger ist eine klare und einheitliche Kommunikation auf allen Ebenen", kritisiert der Landrat die überraschende Ankündigung des Landes über die Medien, die geplante Inbetriebnahme der Impfzentren und damit auch den Start der Impfungen der über 80-jährigen um eine Woche zu verschieben. Ein entsprechender Erlass, der die bisherigen Medieninformationen des Gesundheitsministeriums rechtsverbindlich bestätigt, liegt dem Kreis Höxter bis jetzt noch nicht vor.

Nach Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums liefere der Impfstoffhersteller BioNtech rund 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen. "Ich habe Verständnis dafür, dass bei veränderten Rahmenbedingungen Entscheidungen kurzfristig angepasst werden müssen, jedoch erwarte ich, dass die umsetzenden Behörden vor Ort schnellstmöglich von der Landesregierung darüber informiert werden", erklärt der Landrat.

Anmeldung zur Impfung schon ab dem 25. Januar möglich

Auch wenn die Impfzentren erst am 8. Februar 2021 ihren Betrieb aufnehmen werden, bleibt es nach derzeitigen Informationen dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können.

Nach Angaben der hierfür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist eine Online-Buchung des Termins möglich unter der Internetadresse: https://www.impfterminservice.de/impftermine.

Alternativ können Seniorinnen und Senioren, die in Westfalen-Lippe wohnen und bereits ihr schriftliches Impfangebot erhalten haben, einen Termin telefonisch vereinbaren unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 116 117 02.

Region Aktiv
Sonntag, 24. Januar 2021 11:38 Uhr
ÜberLeben: Antonius-Dienstage in Fürstenau sollen Anfang Februar starten
Samstag, 23. Januar 2021 02:03 Uhr

Beverungen (r). Langsam rückt der Zeitpunkt immer näher, an dem sich Eltern und ihre Viertklässler für eine weiterführende Schule entscheiden müssen. Bereits im Vorfeld hatte sich die Sekundarschule mit einem Brief und über die Anmelderubrik ihrer Homepage an die potenziellen neuen Schülerinnen und Schüler gewandt.

Entscheidend für die Wahl der richtigen weiterführenden Schulform sollte nicht Prestigedenken sein, sondern die Überlegung, welche Schule die größtmöglichen Entwicklungschancen für mein Kind bietet. Nach wie vor wird im Schulsystem leider noch zu früh selektiert und werden die unterschiedlichen Entwicklungen und sozialen Voraussetzungen von Kindern zu wenig berücksichtigt. Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise auf einem Gymnasium nur unter großen Schwierigkeiten die Möglichkeit hätten ihr Abitur zu machen, haben auf der Sekundarschule Beverungen als Ganztagsschule mehr Zeit zum Lernen. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten auf Grund dessen die Chance, einen besseren Abschluss zu erwerben. „Der kürzeste Weg zum Ziel ist bekannter Weise nicht immer der beste und sicherste!“

Längeres gemeinsames Lernen, fließende Übergänge zwischen den Schulformen, Lernen miteinander und füreinander – all das wird an der Sekundarschule im Dreiländereck für alle verwirklicht. Jedes Kind wird entsprechend seiner Leistungsfähigkeit und seiner Neigungen gefördert. Das gilt auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Allen Kindern wird eine Schullaufbahn „ohne Brüche“, ohne Enttäuschung und Frustration geboten. Kein Kind soll verloren gehen.

Ziel an dieser pädagogisch kreativen Schule ist es, jedes einzelne Kind in den Blick zu nehmen. Jede Schülerin und jeder Schüler soll seinen Leistungen und Neigungen entsprechend gefördert werden.

Die Sekundarschule versteht sich als offene Schule, die im steten Austausch mit Elternhaus, Schülerschaft, Kollegium, den Kooperationspartnern, der Kommune, der Wirtschaft und dem Handwerk sowie den Vereinen und Verbänden die Idee der lernenden Schule weiterentwickelt.

Selbstverständlich besteht auch in der momentanen Situation jederzeit die Möglichkeit, einen Termin für ein Beratungsgespräch oder einen Schulrundgang unter Einhaltung der Hygiene- sowie Abstandsregeln zu vereinbaren. Ein Termin kann mit dem Sekretariat (Telefon: 05273-366140) vereinbart werden.

Anmeldezeiten für die Sekundarschule im Dreiländereck:

Montag,                15.02.21     09:00 – 16:00 Uhr

Dienstag,              16.02.21     09:00 – 13:00 Uhr

Mittwoch,              17.02.21     09:00 – 13:00 und 14:00 – 18:00 Uhr

Donnerstag,          18.02.21     09:00 – 13:00 und 14:00 – 18:00 Uhr

Freitag,                 19.02.21     09:00 – 13:00 Uhr

Samstag,              20.02.21     09:00 – 12:00 Uhr

Was wird für die Anmeldung benötigt?

Falls möglich, sollten für das Aufnahmegespräch Eltern oder Erziehungsberechtigte ihr Kind mit zur Schule bringen. Über die Aufnahme wird nach Ablauf der Anmeldefrist kurzfristig entschieden.

Mitzubringen sind den ausgefüllten Anmeldebogen für die Sekundarschule (zu finden auf der Schulhomepage), das Originalzeugnis des 1. Halbjahres (Schuljahr 2020/2021), der Anmeldeschein der Grundschule für eine weiterführende Schule der Sekundarstufe I, der Impfnachweis „Masern“ und das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde des Kindes. Bei ausländischen Mitbürgern ist zudem der Pass zur Anmeldung erforderlich.

Freitag, 22. Januar 2021 10:55 Uhr

Kreis Höxter (r). Das erweiterte Kinderpflege-Krankengeld kann jetzt ab sofort von den gesetzlich Krankenversicherten im Kreis Höxter bei ihrer Krankenkasse beantragt werden. Darauf weist die AOK NordWest hin. „Wir wollen jetzt mit schnellen digitalen Lösungen den Eltern helfen, einfach und unbürokratisch an das Kinderpflege-Krankengeld zu kommen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Nach der neuen Regelung können in diesem Jahr pro Elternteil statt zehn Tage nun 20 Tage für die Betreuung von Kindern genutzt werden, bei Alleinerziehenden sind es insgesamt 40 Tage. Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern haben Anspruch auf maximal 80 Tage. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf maximal 90 Tage – egal wie viele Kinder in der Familie leben. Das Kinderpflege-Krankengeld beträgt 90 Prozent des Nettolohns. 

Die neue Regelung sieht vor, dass das Kinderpflege-Krankengeld nun auch beantragt werden darf, wenn zum Beispiel wegen Schul- oder Kitaschließungen die Betreuung des Kindes nicht sichergestellt werden kann oder die Präsenzpflicht der Kinder in den Schulen aufgehoben wurde. Der Anspruch auf diese Leistung ist daran geknüpft, dass das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bleibt das Kind zu Hause, weil es erkrankt ist, muss bei der Krankenkasse ein ärztliches Attest eingereicht werden. Wenn Eltern ihr Kind aufgrund der Pandemie zu Hause betreuen müssten, reicht ein einfacher Antrag zur Auszahlung aus. Ein Nachweis der Kita oder Schule zur pandemiebedingten Schließung ist dabei in der Regel für AOK-Versicherte nicht erforderlich. Der entsprechende Antragsvordruck steht für AOK-Versicherte auf der AOK-Webseite unter www.aok.de/nw bereit oder ist über das Online ServiceCenter der AOK abrufbar. Weitere Informationen gibt die AOK NordWest rund um die Uhr über die kostenfreie Servicenummer 0800 265 5000. 

Die Pflege eines erkrankten Kindes sowie dessen Betreuung ist ein triftiger Grund für den Arbeitnehmer, der Arbeit fernzubleiben. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeiter von der Arbeit freistellen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. Wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht fortzahlt, springen die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten ein. „Um den Verdienstausfall auszugleichen, unterstützen wir die Eltern mit dem Kinderpflege-Krankengeld“, erklärt Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr.

Donnerstag, 21. Januar 2021 13:15 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus hat einen neuen Chefarzt: Unter der Leitung von Prof. Dr. Mark Obermann wird die Abteilung weiter ausgebaut. "Die Kapazitäten werden um die Hälfte erhöht, insgesamt stehen dann 60 Betten für Patienten mit neurologischen Erkrankungen zur Verfügung", erklärt Obermann.

Der Facharzt für Neurologie mit den Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Geriatrie hat in Köln studiert und seine Facharztausbildung an der Uniklinik Essen absolviert. Dort war er dann als Oberarzt tätig, bevor er 2015 als Chefarzt an die Asklepios Kliniken nach Seesen wechselte.

In Höxter will Prof. Mark Obermann vor allem den Bereich der Neurologischen Frührehabilitation (NFR) ausbauen: "Mit dem medizinischen Fortschritt werden die Überlebenschancen für Patienten mit schweren Blutungen oder Schlaganfällen glücklicherweise immer besser. Um dauerhafte Behinderungen zu vermeiden, brauchen die Betroffenen aber nach der Akutbehandlung eine lückenlose Versorgung. Dafür ist die NFR da: Sobald sie außer Lebensgefahr sind, werden die häufig noch sehr schwachen Patienten mit gezielten Therapien wieder so fit gemacht, dass sie schließlich in eine Reha-Einrichtung zur weiteren Mobilisierung entlassen werden können. Je nach Schwere der Erkrankung kann das mehrere Wochen bis Monate dauern."

Als weiterer Schwerpunkt liegt Prof. Obermann die Versorgung akuter Schlaganfälle am Herzen: Seit 2017 ist die Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft als Stroke Unit zertifiziert und damit auf die lebensrettenden Maßnahmen in den ersten 24 bis 72 Stunden spezialisiert. "Diese Zeit ist für das Überleben und die Genesungschancen der Patienten entscheidend", erklärt Obermann, der Vater von drei Kindern ist.

Schließlich bringt der 44-Jährige auch besondere Expertise in der Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose und Parkinson mit. Hier will Obermann das ambulante und stationäre Angebot erweitern.

Foto: St. Ansgar Krankenhaus Höxter.

Donnerstag, 21. Januar 2021 10:31 Uhr

Höxter (red). 10.000 Euro Spendenerlös für den guten Zweck: Mit ihrer vorweihnachtlichen Liveshow „Weihnachten in Höxter“ konnten die beiden Höxteraner Discjockeys Marcus Stiera und Markus Finger nicht nur ein breites Publikum unterhalten und für weihnachtliche Stimmung in den heimischen Wohnzimmern sorgen, sondern auch einen stolzen Spendenbeitrag für lokale karitative Zwecke sammeln. Im Mittelpunkt ihrer am 19. Dezember live im Internet ausgestrahlten Weihnachtsgala stand neben der guten Unterhaltung mit Informationen und viel Lokalkolorit auch eine große Benefiz-Weihnachtstombola zugunsten des Kinderschutzbundes Höxter und des Vereins Welcome e.V.. „Das Interesse an der Tombola stieg von Woche zu Woche und münzte am Ende im Verkauf von 3.500 Losen“ erzählt Marcus Stiera und richtet den Dank auch an die vielen Höxteraner Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen die die Weihnachtstombola mit tollen Sachpreisen und Gutscheinen unterstützten. Neben der Teilnahme an der Weihnachtstombola zeigten sich die virtuellen Gäste aber auch während der Show im Rahmen eines Spendenmarathons in Geberlaune. Rene Buttgereit von der gleichnamigen Höxteraner Werbeagentur nahm im Verlauf der Sendung viele Livespenden unterschiedlicher Höhe von Familien, Vereinen und Institutionen entgegen, so dass sich der Spendenerlös der Aktionen letztlich auf insgesamt 10.000 Euro erhöhte. 

„Wir sind von der positiven Resonanz zu unserem online-Format und der großen Spendenbereitschaft begeistert und danken in diesem Zusammenhang allen Spendern für ihre tolle Unterstützung“ freut sich Markus Finger über eine gelungene Veranstaltung und ein tolles Ergebnis der Benefizaktionen. Hierüber freuen darf sich neben der Flüchtlingshilfe und dem Kinderschutzbund auch der neu formierte „Höxter-Tisch“, der wie in der Show bereits angekündigt mit in den Empfängerkreis der Spenden aufgenommen wurde. Nach dem Tod des langjährigen Leiters Roland Orgozelski wird der Verein auf neue Füße gestellt um den großen Bedarf in Höxter zu decken. „Spenden sind hierfür immer willkommen“, berichtet Markus Finger. Der Verein Welcome e.V. und der Kinderschutzbund Höxter werden ihren Anteil des Spendenerlöses hingegen für ihre vielfältige Arbeit zum Wohle der Kinder und Familien in Höxter verwenden. „Wir werden unseren Anteil insbesondere zur Unterstützung des Programms - Kein Kind ohne Essen – nutzen“ weiß Ines Wiesner-Bender vom Kinderschutzbund Höxter zu berichten und führt aus, dass hierbei gezielt einkommensschwache Familien unterstützt werden um den Kindern eine Teilhabe am gemeinsamen Mittagessen in den Schulen zu ermöglichen.

Mit einem Weihnachtsvideo über die Flüchtlingshilfe in Höxter sorgte der neue Vorsitzende des Vereins Welcome e.V., Marian Staubach, für einen digitalen Gänsehaut-Moment bei der Weihnachtsgala. Für einen digitalen Zweck soll nun auch der Spendenanteil für den 2014 gegründeten Verein verwendet werden. „Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche aus neu zugewanderten Familien auch während der Coronapandemie - im wahrsten Sinne des Wortes- den Anschluss in der Schule nicht verlieren. Deshalb möchten wir es ermöglichen, die betroffenen Familien, die sich finanziell Computer, Drucker und Co nur schwer leisten können, bei der Anschaffung zu unterstützen, damit der Schulunterricht von zu Hause verwirklicht werden kann“ teilt Staubach mit. Somit können sich die Teilnehmer der Benefizaktionen sicher sein, dass ihre vorweihnachtlichen Spenden für wichtige soziale Angelegenheiten in Höxter verwendet werden. Ein herzliches Dankeschön richten die DJ´s Marcus und Markus an das Produktionsteam bestehend aus Madeline Sprock und Christian Höke von MadeyFilms, Philip Warneke, Rene Buttgereit von der Werbeagentur Buttgereit und Felicitas Wilke vom Cafe Heimisch die auf vielfältiger Weise zum Gelingen der Liveshow beigetragen haben. Eine Wiederholung eines derartigen Projekts ist nicht ausgeschlossen.

Foto: red

Blaulicht
Samstag, 23. Januar 2021 03:58 Uhr
Einbruch in Autolackiererei in Warburg
Samstag, 23. Januar 2021 02:13 Uhr

Kreis Höxter (r). Die beliebte Ausbildungsmesse STEP1 findet wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in digitaler Form statt. „Ich danke den Organisatoren für ihren enormen Einsatz bei der gelungenen Umsetzung. Somit bieten wir unseren Schülerinnen und Schüler auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten eine wichtige und gute Entscheidungshilfe für den Weg in ihre berufliche Zukunft“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Die STEP1 läuft bis zum Freitag, 12. Februar, und soll im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich über Ausbildungs- und Studienangebote in der Region zu informieren. KAoA wird im Kreis Höxter mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt. Fast alle weiterführenden Schulen aus dem Kreis Höxter haben sich für eine Teilnahme angemeldet. Ähnlich dem Besuch der Messe vor Ort werden die Lehrkräfte den virtuellen Messebesuch auch unter Corona-Bedingungen vorbereiten begleiten.

Neu ist, dass die Schülerinnen und Schüler aber auch völlig selbstständig das Angebot wahrnehmen können. „Einige Inhalte wurden hierfür auch unter besonderer Berücksichtigung des Distanzlernens extra erstellt und begleiten die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Messebesuch“, erläutert Andrea Wesemann von der Agentur für Arbeit Höxter. „Ebenso werden einige Aussteller, zusätzlich zu den Gesprächsterminen mit einzelnen Jugendlichen, Workshops und Vorträge für alle interessierten Jugendlichen anbieten“ ergänzen Monika Grundke von der IHK Paderborn-Höxter und Stefan Köneke von der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, beide wie Wesemann Mitorganisatoren.

Caroline Rieger von der Kommunalen Koordinierungsstelle im Kreis Höxter unterstreicht als weitere Mitorganisatorin die Rolle der Eltern: „Unterstützen Sie als Eltern ihr Kind beim digitalen Messebesuch der STEP1. Schauen Sie sich zum Beispiel gemeinsam die Homepage an, ermuntern Sie Ihr Kind, einen Gesprächstermin bei einem Aussteller zu buchen und überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind mögliche Fragen für dieses Gespräch.“ Auf der Messehomepage finden sich, auch das ist seit diesem Jahr neu, zahlreiche Informationen zur beruflichen Orientierung, die speziell für Eltern aufbereitet sind.

Das „Herzstück“ der digitalen STEP1 ist die Ausstellerkarte. In dieser Karte können Schülerinnen und Schüler auch nach Ende der digitalen Messe weiterhin Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Umkreis recherchieren und sich weitere Informationen zu den Einstiegsmöglichkeiten bei den ausgewählten Unternehmen anzeigen lassen.

Die Ausstellerkarte sowie die weiteren Inhalte finden sich unter https://step1ausbildungsmesse.de/

Foto: STEP1 – Höxter GbR

Samstag, 23. Januar 2021 02:08 Uhr

Höxter (r). Der Polizei Höxter wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Betrugsversuche gemeldet. Die Betrüger kontaktierten telefonisch hauptsächlich ältere Menschen in unterschiedlichen Städten im Kreis Höxter. Die Unbekannten nutzten verschiedene Vorwände, um Wertsachen, Kontendaten und auch Bargeld zu erfragen. Sie täuschten eine familiäre Beziehung oder eine Notsituation vor. 

In den angezeigten Fällen beendeten die misstrauischen Angerufenen das Telefonat, als eine kriminelle Masche erkannt wurde. Bislang ist der Polizei in den letzten Tagen kein Fall bekannt geworden, bei dem die Betrüger Beute machten. Die Polizei rät, ein solches Telefonat sofort zu beenden und die Polizei unter dem Notruf 110 zu informieren.

Freitag, 22. Januar 2021 14:14 Uhr

Lüchtringen (red). Die Freiwillige Feuerwehr Höxter unterstützte am frühen Donnerstagmorgen gegen 06:15 Uhr bei einem Notfall in Lüchtringen. In der Wiesenstraße in Lüchtringen leisteten die Brandschützer Unterstützung mit ihrer Drehleiter bei einem Patiententransport aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses. Es handelte sich hierbei um einen rettungsdienstlichen Notfall. Der Patient wurde vom Rettungsdienst und Notarzt im Gebäude behandelt. Für dessen Transport kam die Feuerwehr ins Spiel. Mit Hilfe der Drehleiter aus Höxter und einer Schleifkorbtrage wurde der Patient schonend aus dem zweiten Obergeschoss nach unten transportiert wie mit einem Aufzug. Hier wurde der Patient wieder an den Rettungsdienst übergeben. Laut Feuerwehr musste der Patiententransport schonend erfolgen. Im Einsatz war auch die Löschgruppe aus Lüchtringen. Der Einsatz war gegen 07:00 Uhr schon wieder beendet.

Foto: Feuerwehr

Freitag, 22. Januar 2021 10:48 Uhr

Beverungen (red). In Beverungen-Würgassen kam es zu einer Unfallflucht, bei der ein Sachschaden von mehr als 1000 Euro entstanden ist. Der Polizei wurde am Freitag (15. Januar) eine Unfallstelle auf einer Verkehrsinsel auf der Würrigser Straße gemeldet. Diese lag nahe der Kreuzung Lauenförder Straße/Zum Knick. Gegen 15 Uhr beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer durch Überfahren einer Verkehrsinsel zwei Verkehrszeichen. Die Polizei sucht nach dem Auto, bei dem es sich vermutlich um einen schwarzen Citroen handelt.

An dem Fahrzeug müsste einen Frontschaden entstanden sein. Entsprechende Fahrzeugteile stellten Polizeibeamte am Unfallort sicher. Die Fahrerin eines weißen Autos mit einem Anhänger soll sich ebenfalls an der Unfallstelle befunden haben. Die Polizei bittet diese Zeugin und andere Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden, Telefon 05271/962-0. Gegen den Unfallverursacher ermittelt das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter wegen Unfallflucht, da er den Unfallort verlassen hatte, ohne eine Schadenregulierung zu veranlassen.

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:40 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine: Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 11. Januar 2021 09:47 Uhr

Höxter (red). Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Höxter setzt sich dafür ein, die Anhebung der Realsteuern für 2021 abzusenken. Vor einem Jahr, genau acht Wochen vor dem Ausbruch der aktuellen Pandemie, hatte der damalige Rat die Erhöhung der Steuern im Rahmen eines Doppelhaushaltes 2020 / 2021 per Satzung beschlossen.

Einen Antrag zur Absenkung hatten die Christdemokraten bereits 2020 eingebracht, der zur Beratung in der Ratssitzung im Dezember anstand. In der Sitzung wurde von den Grünen beantragt, den Antrag der CDU von der Tagesordnung zu nehmen und nicht zu beraten, sondern die eigentliche Beratungsfolge zunächst über den Hauptausschuss einzuhalten. Der Absetzung wurde mit knapper Mehrheit der Stimmen, 21 zu 20 Stimmen u.a. auch mit der Stimme des Bürgermeisters, entsprochen.

"Wollte die CDU noch beim ersten Antrag ergebnisoffen diskutieren", so konkretisiert CDU-Fraktionschef Günther Ludwig: "„Wir fordern angesichts der anhaltenden Pandemielage eine Anpassung der Grundsteuer B, die alle Mieter und Wohneigentümer betrifft, von beschlossen 510 Hebesatzpunkten auf 498 und bei der Gewerbesteuer statt 440 nur 438“. Als die Erhöhung der Steuern im Januar 2020 vor der Corona-Krise - auch mit den Stimmen der CDU - beschlossen wurde, waren die Haushaltsergebnisse noch gut und auch eine erfreuliche Wirtschaftslage rechtfertigte die damalige Festsetzung der Steuern."

"Kein Mensch hat damals daran gedacht, was auf uns zukommen sollte. „Sicher gibt es nicht nur Verlierer in der Pandemie. Fakt ist jedoch, es werden viele sein, die mit schweren wirtschaftlichen Folgen rechnen müssen: Das sind zum einen viele Bürgerinnen und Bürger, die völlig unverschuldet in die Arbeitslosigkeit oder auch in die Kurzarbeit gerutscht sind oder noch rutschen werden. Und auch von den ansässigen Unternehmen haben viele nicht unerhebliche Einschnitte erfahren müssen. Während Tag für Tag in den Medien von milliardenschweren Unterstützungsprogrammen des Bundes und der Länder zu hören ist, kann die Kommune nicht so tun, als wäre nichts gewesen. Auch die Stadt Höxter muss hier ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und ein Zeichen setzen"“, so Fraktionschef Günther Ludwig.

Daher fordert die CDU-Fraktion nun mindestens die genannte Absenkung der Steuererhöhung, ohne auf die geplanten Großprojekte zu verzichten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr
BeSte Stadtwerke: Zählerablesung des Netzbetreibers Westfalen Weser
Mittwoch, 06. Januar 2021 10:03 Uhr

Lemgo (red). Prof. Dr. Jens Wallys lehrt an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe künftig Produktionsinformatik und Ingenieurmathematik. Für den 40-Jährigen eine spannende Kombination: „Mathematik und Informatik sind zentrale Grundlagen für Digitalisierung, Datenerfassung und -analyse in der Produktion. Deshalb kann ich meinen Studierenden ganz konkrete Anwendungen der Theorie zeigen.“ 

Professor Wallys wird außerdem den neuen Studiengang Digitalisierungsingenieurswesen mitgestalten und weiterentwickeln. Für seine Lehre gilt: „Ich möchte nicht nur Wissen weitergeben, sondern die Studierenden neugierig machen auf die Möglichkeiten, die sich ergeben, wenn sie das Erlernte anwenden.“ Wichtig ist ihm, dass die Studierenden die Werkzeuge, die Digitalisierungstechnologien mitbringen, für die Lösung von Problemen in der Praxis anwenden lernen. Dafür plant Professor Wallys, auch mit neuartigen interaktiven und digitalen Lehrformaten, wie z.B. Virtual Reality, zu arbeiten.

In seiner Forschung möchte sich Prof. Jens Wallys vor allem den interdisziplinären und praktischen Fragestellungen rund um die Digitalisierung der Industrie widmen: „In solchen Fällen tritt meist eine ganz stark eingegrenzte Anwendungsfrage in Kombination mit einer tiefer liegenden, auf den ersten Blick nicht so offensichtlichen Grundlagenfrage auf. Dies zu erkennen und daran zu arbeiten, beides zu verstehen, das halte ich für die Aufgabe der angewandten Forschung, wie ich sie betreiben möchte.“

Prof. Dr. Jens Wallys ist in der Westpfalz aufgewachsen, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Physikstudium an der RWTH Aachen mit einem Auslandsjahr in Madrid hat er an der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert. Herr Wallys hatte unter anderem mehrere Lehraufträge an der Technischen Hochschule Mittelhessen und hat zuletzt bei der Elkamet Kunststofftechnik GmbH gearbeitet.

Foto: TH OWL

Dienstag, 05. Januar 2021 10:32 Uhr

Kreis Höxter (red).Lohn-Plus für Reinigungskräfte: Die 780 Beschäftigten, die im Kreis Höxter in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Die Lohnuntergrenze in der Branche steigt von derzeit 10,80 Euro auf 11,11 Euro pro Stunde. In zwei weiteren Stufen klettert der Einstiegsverdienst bis zum Jahr 2023 um insgesamt elf Prozent auf dann zwölf Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie sehr es auf Sauberkeit und Hygiene in Krankenhäusern, Schulen und Büros ankommt. Für ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen erhalten die Beschäftigten nun eine faire Anerkennung“, sagt Sabine Katzsche-Döring von der IG BAU Ostwestfalen-Lippe. Der neue Tarifvertrag, den die Gewerkschaft mit den Arbeitgebern ausgehandelt habe, bedeute für Reinigungskräfte einen „großen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor“.

Zugleich profitieren Fachkräfte: Beschäftigte in der OP-Reinigung kommen auf ein Plus von 8,7 Prozent bis zum übernächsten Jahr. Glas- und Fassadenreiniger erhalten insgesamt 7,6 Prozent mehr und verdienen nach der dritten Tariferhöhung 15,20 Euro pro Stunde. Darüber hinaus gibt es für Gewerkschaftsmitglieder einen tariflichen Weihnachtsbonus.

Bezirksvorsitzende Katzsche-Döring rät den Reinigungskräften in der Region, ihre Januar-Lohnabrechnung zu prüfen. „Gerade wer in der untersten Lohngruppe arbeitet, sollte genau hinschauen.“ Weitere Information gibt es bei der IG BAU vor Ort.

Sport
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr
#trotzdemSport - Spiel- und Sportkiste zum Ausleihen: Sportvereine erhalten die Möglichkeit kostenlos neue Trendsportarten auszuprobieren
Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Höxter (red). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC), größter Breitensportverein der Kreisstadt, startet situationsbedingt online ins Jahr 2021.

„Da ein ordentlicher Sportbetrieb weiterhin nicht möglich ist, mussten wir uns etwas überlegen“, so die Abteilungsleiterin der Fitness- und Gesundheitswelten Sharon Jackson. „Unsere Mitglieder sind uns wichtig und gemäß unserem Leitspruch - Wir sorgen für Bewegung - haben wir uns mit unseren Trainerinnen und Trainern dazu entschlossen, möglichst viele Mitglieder für unser Online-Training zu begeistern. Wir starten am 11. Januar und freuen uns, wenn möglichst viele mitmachen würden. Unser Angebot richtet sich an die Mitglieder aller Abteilungen“, betont die langjährige Bewegungsexpertin. Eine Anmeldung zu den Trainingsstunden ist jederzeit möglich. Infomationen zum Online-Training gibt es auf der HLC-Homepage unter www.hlc-hoexter.de.

Hier findet sich auch das halbjährlich erscheinende Kursprogramm für Mitglieder und Nichtmitglieder. Einige Kursangebote werden ebenfalls online stattfinden. „Online fit und gesund bleiben, das ist hier unser Motto“, versucht Sharon Jackson alle zu motivieren. Das schafft sie auch mit ihren „Drums Alive Golden Beats“-Damen, die jetzt online und zu Hause trommeln werden. „Nur gemeinsam sind wir stark und schaffen es, diese Zeit ohne große Schäden zu überstehen“, ist sie sich sicher. Die Anmeldungen zum Kursprogramm sind wie immer online oder schriftlich mit Anmeldeformular an die Geschäftsstelle möglich. Alle notwendigen Informationen finden sich im Kursprogramm und auf der Homepage des Vereins.

Wer zum Online-Training gar keine Lust hat, ist bei der seit 1. Januar laufenden HLC-Challenge richtig. Dabei geht es darum, mit einem Team von drei Personen möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen. „Wir wollen allen Mitgliedern des HLC die Möglichkeit geben, in Bewegung zu bleiben. Hier können Mitglieder von ganz klein bis ins hohe Alter mitmachen“, stellt Vorstandsmitglied Volker Saum heraus. „Um die Motivation zu steigern, haben wir entsprechend einige Preise ausgelobt.“ Auch hier finden sich alle Informationen auf der vereinseigenen Internetseite.

Fragen zu den verschiedenen Angeboten und Aktionen können per E-Mail an info@hlc-hoexter.de gerichtet werden oder, da die Geschäftsstelle momentan aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleibt, auch gerne dem Anrufbeantworter (05271-380511) anvertraut werden. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle werden sich um jedes Anliegen kümmern.

Foto: HLC

Freitag, 08. Januar 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Obwohl die beliebte Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ wegen der Corona-Pandemie gar nicht stattfinden konnte, ist trotzdem eine stolze Spendensumme zusammengekommen: 5.233 Euro sind nun vom Veranstalter Lions Club Holzminden an die DKMS überwiesen worden.

„Wir sind einfach nur froh, dass wir unsere stolze Spenden-Serie für die DKMS auch in den schwierigen Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnten“, zeigt sich Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Präsident vom Lions Club Holzminden, dankbar. Es sei allen Beteiligten extrem schwer gefallen, diese wunderbare Veranstaltung absagen zu müssen, erinnert er an die Krisensitzung des Organisationsteams im August letzten Jahres. „Ein Aspekt für diese Entscheidung war der Gesundheitsschutz aller Beteiligten, ein anderer Aspekt aber auch die solidarische Partnerschaft zu den oftmals langjährigen Sponsoren, die mit ihren Unternehmen vor besonderen Herausforderungen stehen“, so Bertram.

Doch sowohl die ambitionierten Radfahrer der Region als auch die Sponsoren stellten unter Beweis, dass für sie die Benefiz-Veranstaltung „Rund um den Solling“ (RudS) längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist. So griffen sie die Initiative der RudS-Organisatoren auf, sich individuell für die DKMS sportlich zu betätigen. 673 Euro sind dadurch direkt von Sportlern an die DKMS gespendet worden, 4.560 Euro steuerten die Sponsoren bei.

„Rund um den Solling ist halt eine Präsenzveranstaltung, es geht nichts über das gemeinsame sportliche Erlebnis“, ergänzt Joachim Ruthe vom Organisationsteam angesichts der sonst üblichen fünfstelligen Spendenhöhe. „Angesichts der Umstände ist die Gesamtsumme von 5.233 Euro aber ein super Ergebnis und die DKMS sieht, dass sie auf uns als treuen Unterstützer zählen kann.“ Er setzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sich abschwächen und Deutschland allmählich zur Normalität zurückkehren kann: „Hoffentlich können wir dann alle gemeinsam am 3. Oktober wieder an den Start gehen.“

Foto: Kreissportbund Holzminden / Archiv

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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